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Selbstbewusstsein eingeschränkt; unschöne Narbe

4. Januar um 0:15

Hallo,
ich (M25) richte mich heute an die Community, in der Hoffnung einen Schritt weiterzukommen.
Wie der Titel verrät, habe ich aufgrund einer Narbe, die ich schon seit etlichen Jahren habe, ein geringes Selbstbewusstsein. Sicherlich findet jeder einige Stellen am eigenen Körper die anders sein könnten, aber bei mir geht es um eine Narbe nach einer Operation.
Bei mir wurde im Alter von 17 Jahren eine einseitige Gynäkomastie durchgeführt und weil ich zum damaligen zeitpunkt recht dünn war und es an schützendem Fett mangelte, wurde das Gewebe über der Brustwarze verbrannt/zerstört. Vielleicht war es auch ein operativer Fehler und lediglich die Ausrede des Arztes. Darum geht es jetzt aber nicht.
Durch den Eingriff ist nicht nur die Narbe zurückgeblieben, die sich im Halbkreis rund um der Brustwarze befindet, sondern außerdem ist die Brust nicht so wohl geformt wie auf der anderen Seite.
Trotz aufmunternder Meinungen von ehemaligen Partnerinnen, habe ich mich bisher nie damit "angefreundet" oder meine Situation akzeptiert. Das sind sicherlich die richtigen Herangehensweisen, trotzdem hindert mich ein extremes Schamgefühl und die Angst vor Ablehnung davor. Mittlerweile habe ich beinahe meinen kompletten Mut verloren wenn es darum geht auf Frauen zuzugehen, weil in meinem Hinterkopf immer das Szenario abläuft, was wohl passieren wird wenn die Dame mich zum ersten mal ohne Bekleidung sieht.
Meine Frage ist nun ob hier vielleicht noch jemand einen guten Tipp für mich hat?

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5. Januar um 15:45

Dass dein Schamgefühl nur von dir selbst kommt, weißt du eh. Immerhin haben dir deine ehemaligen Freundinnen immer gut zugeredet. Du musst lernen, dich so zu akzeptieren, wie du bist. Anders geht es nicht, du kannst die Situation nicht ändern. Jeder hat Makel an seinem Körper, die er nicht ändern kann und nicht mag. Ob das jetzt eine Narbe ist, ein großer Leberfleck im Gesicht, Pigmentstörungen, ... 

Ich sag es dir ganz direkt, hör auf dich wegen deiner Narbe zu bemitleiden. Sie ist bestimmt nicht sehr groß, noch dazu ist sie in einem Bereich, den du fast immer verdeckt hast oder verdecken kannst. Andere können das nicht von sich sagen. 

Fang klein an, geh schwimmen oder in die Sauna und du wirst merken, dass deine Narbe andere Menschen nicht abstößt. Wenn du sie mal akzeptiert hast und an Selbstvertrauen gewonnen, wirst du merken, dass andere deine Narbe gar nicht großartig beachten werden. Nicht die anderen lehnen dich ab, sondern du dich selbst.

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5. Januar um 17:31

Du steigerst Dich da nur hinein - warum, wenn Dir alle sagen, dass es unnötig ist?
DAS wäre die wichtige Frage, die Du Dir stellen solltest.

Ich habe den halben Körper voller Narben und zumindest im Sommer sieht man die auch - das macht nichts. Gar nichts. Das MÖCHTEST Du aber wohl nicht glauben - warum?

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5. Januar um 18:25
In Antwort auf male19931

Hallo,
ich (M25) richte mich heute an die Community, in der Hoffnung einen Schritt weiterzukommen.
Wie der Titel verrät, habe ich aufgrund einer Narbe, die ich schon seit etlichen Jahren habe, ein geringes Selbstbewusstsein. Sicherlich findet jeder einige Stellen am eigenen Körper die anders sein könnten, aber bei mir geht es um eine Narbe nach einer Operation.
Bei mir wurde im Alter von 17 Jahren eine einseitige Gynäkomastie durchgeführt und weil ich zum damaligen zeitpunkt recht dünn war und es an schützendem Fett mangelte, wurde das Gewebe über der Brustwarze verbrannt/zerstört. Vielleicht war es auch ein operativer Fehler und lediglich die Ausrede des Arztes. Darum geht es jetzt aber nicht. 
Durch den Eingriff ist nicht nur die Narbe zurückgeblieben, die sich im Halbkreis rund um der Brustwarze befindet, sondern außerdem ist die Brust nicht so wohl geformt wie auf der anderen Seite. 
Trotz aufmunternder Meinungen von ehemaligen Partnerinnen, habe ich mich bisher nie damit "angefreundet" oder meine Situation akzeptiert. Das sind sicherlich die richtigen Herangehensweisen, trotzdem hindert mich ein extremes Schamgefühl und die Angst vor Ablehnung davor. Mittlerweile habe ich beinahe meinen kompletten Mut verloren wenn es darum geht auf Frauen zuzugehen, weil in meinem Hinterkopf immer das Szenario abläuft, was wohl passieren wird wenn die Dame mich zum ersten mal ohne Bekleidung sieht.
Meine Frage ist nun ob hier vielleicht noch jemand einen guten Tipp für mich hat?


Geh doch mal zu einem plastischen Chirurgen! Die können doch heute so viel machen! Dann hst du doch eine konkrete Antwort auf deine Frage!

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6. Januar um 1:50
In Antwort auf avarrassterne1

Du steigerst Dich da nur hinein - warum, wenn Dir alle sagen, dass es unnötig ist?
DAS wäre die wichtige Frage, die Du Dir stellen solltest.

Ich habe den halben Körper voller Narben und zumindest im Sommer sieht man die auch - das macht nichts. Gar nichts. Das MÖCHTEST Du aber wohl nicht glauben - warum?

Manchmal sagen Menschen Dinge um andere nicht zu verletzen.
Aber du hast schon recht, der Grund wieso ich mich hineinsteigere ist der unterbewusste Drang nach Perfektion und dem Drang jedem Menschen gefallen zu wollen. Der Frage bin ich bereits auf den Grund gegangen und habe dahingehend meine Denkweise auch schon ändern können. Aber trotzdem vielen Dank für deinen Gedankenanstoß.

Ich bin wohl leider etwas versaut vom heutigen "Schönheitsideal", deshalb habe ich Schwierigkeiten das zu akzeptieren.

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6. Januar um 1:57
In Antwort auf evalina93

Dass dein Schamgefühl nur von dir selbst kommt, weißt du eh. Immerhin haben dir deine ehemaligen Freundinnen immer gut zugeredet. Du musst lernen, dich so zu akzeptieren, wie du bist. Anders geht es nicht, du kannst die Situation nicht ändern. Jeder hat Makel an seinem Körper, die er nicht ändern kann und nicht mag. Ob das jetzt eine Narbe ist, ein großer Leberfleck im Gesicht, Pigmentstörungen, ... 

Ich sag es dir ganz direkt, hör auf dich wegen deiner Narbe zu bemitleiden. Sie ist bestimmt nicht sehr groß, noch dazu ist sie in einem Bereich, den du fast immer verdeckt hast oder verdecken kannst. Andere können das nicht von sich sagen. 

Fang klein an, geh schwimmen oder in die Sauna und du wirst merken, dass deine Narbe andere Menschen nicht abstößt. Wenn du sie mal akzeptiert hast und an Selbstvertrauen gewonnen, wirst du merken, dass andere deine Narbe gar nicht großartig beachten werden. Nicht die anderen lehnen dich ab, sondern du dich selbst.

Kommt es dir so vor als würde ich mich bemitleiden oder hast du die Erfahrung gemacht, dass sich jeder der ein Problem hat selber bemitleidet? Würde das gerne verstehen, daher die Nachfrage.

Danke für die Tipps, ich habe vor das in Angriff zu nehmen. 

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6. Januar um 9:57
In Antwort auf male19931

Kommt es dir so vor als würde ich mich bemitleiden oder hast du die Erfahrung gemacht, dass sich jeder der ein Problem hat selber bemitleidet? Würde das gerne verstehen, daher die Nachfrage.

Danke für die Tipps, ich habe vor das in Angriff zu nehmen. 

Um ehrlich zu sein, klingt dein Beitrag so für mich. Du schreibst, dass du weißt, dass jeder Mensch Makel hat, aber bei dir geht es um eine Narbe von einer Operation. Das ist doch irrelevant. Wenn einen ein Makel ernsthaft belastet, ist es doch egal, ob er damit geboren wurde, oder nicht. 

Du schreibst, dass deine Exfreundinnen dir sehr positiv zugesprochen haben, und trotzdem hast du deinen ganzen Mut verloren und sprichst keine Frau mehr an. Dabei kann es doch auch sein, dass genau dieser Makel und die Geschichte dahinter dich sehr interessant macht. 

Du schreibst, dass du deine Situation nie akzeptiert hast und dich nicht damit angefreundet hast. Warum auch? Immerhin ist das der sehr viel einfachere und bequemere Weg. Diesen Weg zu verlassen erfordert Arbeit an sich selbst und das ist alles andere als leicht. Ein Gang ins Schwimmbad und das Entblößen deines Oberkörpers macht dir große Angst und braucht Mut und Überwindung. Viel einfacher ist es doch, sich daheim zu verbarrikadieren und hinter einem Schutzschild vermeintlicher Ablehnung zu verstecken.

Das ist nur meine persönliche Meinung, die du nicht teilen musst, aber verstehst du, was ich dir sagen will? Ich finde es gut, dass du das in Angriff nehmen willst und wünsche dir alles Gute dabei! Hab nur Mut und hol dir dein Selbstbewusstsein zurück. 

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6. Januar um 12:51
In Antwort auf male19931

Manchmal sagen Menschen Dinge um andere nicht zu verletzen.
Aber du hast schon recht, der Grund wieso ich mich hineinsteigere ist der unterbewusste Drang nach Perfektion und dem Drang jedem Menschen gefallen zu wollen. Der Frage bin ich bereits auf den Grund gegangen und habe dahingehend meine Denkweise auch schon ändern können. Aber trotzdem vielen Dank für deinen Gedankenanstoß.

Ich bin wohl leider etwas versaut vom heutigen "Schönheitsideal", deshalb habe ich Schwierigkeiten das zu akzeptieren.

manchmal, ja. Aber überwiegend Menschen, die man nicht gut kennt.
Mal abgesehen davon unterstellst Du Deinen Ex damit, dass sie Dich durch die Bank die ganze Zeit angelogen haben und mit Dir zusammen waren und mit Dir Sex haben, obwohl sie das soooooo gestört haben soll - warum sollten sie das tun? Und haben sie so eine Unterstellung verdient?!?

Ich verrate Dir mal was:
1) so etwas wie "Perfektion" gibt es nicht, das ist ein reines Ideal
2) ein perfekter Mensch wäre unerträglich
3) es ist grundsätzlich ausgeschlossen, jedem Menschen zu gefallen. Das auch nur zu versuchen, ist schlicht idiotisch.

Eine Geschichte, die ich so ziemlich genau vor einem Jahr erlebt habe:
wie gesagt, ich habe die ganzen Arme (und nicht nur die) voller Narben. Selbstverletzungsnarben, die sind gewiss nicht hübsch anzusehen. Viele davon. Sehr viele. Gerade im Sommer mit ärmellosen Sachen und wenn die Haut etwas gebräunt ist, auch recht deutlich. Jetzt bin ich im letzten Winter ziemlich bös ausgerutsch und doof hingefallen. Platzwunde an der Augenbraue zum Nähen. Spricht mich tatsächlich nicht nur einer an "da bekommst Du dann ja eine Narbe".
Ich dachte erst, die wollen mich verar***. EINE Narbe?!? Das wäre Nummer 30 oder so!!! Nein, sie wollten mich nicht verar***, die haben mit keiner Silbe daran gedacht, obwohl sie mich den ganzen Sommer über voller Narben gesehen haben.
Was will ich damit sagen? Andere Menschen nehmen Narben kaum wahr, schon gar nicht SOOOOOOOOOO sehr, wie Du es Dir einredest.

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6. Januar um 12:52
In Antwort auf evalina93

Um ehrlich zu sein, klingt dein Beitrag so für mich. Du schreibst, dass du weißt, dass jeder Mensch Makel hat, aber bei dir geht es um eine Narbe von einer Operation. Das ist doch irrelevant. Wenn einen ein Makel ernsthaft belastet, ist es doch egal, ob er damit geboren wurde, oder nicht. 

Du schreibst, dass deine Exfreundinnen dir sehr positiv zugesprochen haben, und trotzdem hast du deinen ganzen Mut verloren und sprichst keine Frau mehr an. Dabei kann es doch auch sein, dass genau dieser Makel und die Geschichte dahinter dich sehr interessant macht. 

Du schreibst, dass du deine Situation nie akzeptiert hast und dich nicht damit angefreundet hast. Warum auch? Immerhin ist das der sehr viel einfachere und bequemere Weg. Diesen Weg zu verlassen erfordert Arbeit an sich selbst und das ist alles andere als leicht. Ein Gang ins Schwimmbad und das Entblößen deines Oberkörpers macht dir große Angst und braucht Mut und Überwindung. Viel einfacher ist es doch, sich daheim zu verbarrikadieren und hinter einem Schutzschild vermeintlicher Ablehnung zu verstecken.

Das ist nur meine persönliche Meinung, die du nicht teilen musst, aber verstehst du, was ich dir sagen will? Ich finde es gut, dass du das in Angriff nehmen willst und wünsche dir alles Gute dabei! Hab nur Mut und hol dir dein Selbstbewusstsein zurück. 

ja, das klingt für mich durchaus auch so.
Ist ein prima Alibi, vor allem vor sich selbst, sich irgendwo einzugraben und bloß nicht die Nase heraus zu stecken.

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7. Januar um 0:33
In Antwort auf evalina93

Um ehrlich zu sein, klingt dein Beitrag so für mich. Du schreibst, dass du weißt, dass jeder Mensch Makel hat, aber bei dir geht es um eine Narbe von einer Operation. Das ist doch irrelevant. Wenn einen ein Makel ernsthaft belastet, ist es doch egal, ob er damit geboren wurde, oder nicht. 

Du schreibst, dass deine Exfreundinnen dir sehr positiv zugesprochen haben, und trotzdem hast du deinen ganzen Mut verloren und sprichst keine Frau mehr an. Dabei kann es doch auch sein, dass genau dieser Makel und die Geschichte dahinter dich sehr interessant macht. 

Du schreibst, dass du deine Situation nie akzeptiert hast und dich nicht damit angefreundet hast. Warum auch? Immerhin ist das der sehr viel einfachere und bequemere Weg. Diesen Weg zu verlassen erfordert Arbeit an sich selbst und das ist alles andere als leicht. Ein Gang ins Schwimmbad und das Entblößen deines Oberkörpers macht dir große Angst und braucht Mut und Überwindung. Viel einfacher ist es doch, sich daheim zu verbarrikadieren und hinter einem Schutzschild vermeintlicher Ablehnung zu verstecken.

Das ist nur meine persönliche Meinung, die du nicht teilen musst, aber verstehst du, was ich dir sagen will? Ich finde es gut, dass du das in Angriff nehmen willst und wünsche dir alles Gute dabei! Hab nur Mut und hol dir dein Selbstbewusstsein zurück. 

Du hast recht, unterbewusst scheine ich mich nicht damit abgefunden zu haben, dass die OP nicht optimal verlaufen ist. Aber es ist völlig egal wie es dazu gekommen ist, Tatsache ist, die Narbe ist da und ich muss das abfinden. 

Meine gesamte Lebenssituation, in der ich absolut nicht glücklich war/bin hat wohl dazu geführt, dass ich über Jahre angefangen habe Makel zu suchen und das Negative in den Vordergrund zu stellen. Einfach die falsche Denkweise und das weiß ich nun.

Ich verstehe absolut was du meinst und ich teile deine Meinung. 

Ich habe den Beitrag hier geschrieben um kritische, aber auch nochmals bestärkende Meinungen einzuholen. Ich habe angefangen mein gesamtes Leben in den letzten Monaten zu hinterfragen und drehe jeden Stein um. Das braucht etwas Zeit, aber nur jeder kann selber dafür sorgen, dass er glücklich in seinem Leben ist nicht wahr? 

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7. Januar um 0:55
In Antwort auf avarrassterne1

manchmal, ja. Aber überwiegend Menschen, die man nicht gut kennt.
Mal abgesehen davon unterstellst Du Deinen Ex damit, dass sie Dich durch die Bank die ganze Zeit angelogen haben und mit Dir zusammen waren und mit Dir Sex haben, obwohl sie das soooooo gestört haben soll - warum sollten sie das tun? Und haben sie so eine Unterstellung verdient?!?

Ich verrate Dir mal was:
1) so etwas wie "Perfektion" gibt es nicht, das ist ein reines Ideal
2) ein perfekter Mensch wäre unerträglich
3) es ist grundsätzlich ausgeschlossen, jedem Menschen zu gefallen. Das auch nur zu versuchen, ist schlicht idiotisch.

Eine Geschichte, die ich so ziemlich genau vor einem Jahr erlebt habe:
wie gesagt, ich habe die ganzen Arme (und nicht nur die) voller Narben. Selbstverletzungsnarben, die sind gewiss nicht hübsch anzusehen. Viele davon. Sehr viele. Gerade im Sommer mit ärmellosen Sachen und wenn die Haut etwas gebräunt ist, auch recht deutlich. Jetzt bin ich im letzten Winter ziemlich bös ausgerutsch und doof hingefallen. Platzwunde an der Augenbraue zum Nähen. Spricht mich tatsächlich nicht nur einer an "da bekommst Du dann ja eine Narbe".
Ich dachte erst, die wollen mich verar***. EINE Narbe?!? Das wäre Nummer 30 oder so!!! Nein, sie wollten mich nicht verar***, die haben mit keiner Silbe daran gedacht, obwohl sie mich den ganzen Sommer über voller Narben gesehen haben.
Was will ich damit sagen? Andere Menschen nehmen Narben kaum wahr, schon gar nicht SOOOOOOOOOO sehr, wie Du es Dir einredest.

Nein, ich will ihnen nichts unterstellen, aber ich bin nunmal jemand der bisher immer das Haar in der Suppe gesucht hat. Ich hinterfrage sehr viel, eine Eigenschaft die ich normalerweise recht gut finde, aber es fällt mir dadurch schwer anderen Menschen zu 100% zu glauben. 
Du hast recht, warum sollte man mit einem Menschen intime Momente erleben und ihm seine Liebe gestehen, wenn man sich an etwas sehr stört.

Bzgl. Perfektion, leider habe ich bisher auch einen utopischen Selbstanspruch gehegt, daher kommt wohl meine verschrobene Ansicht der Dinge...Erkenntnis ist der Erste Weg zur Besserung. "Bitte 1 Euro ins Phrasenschwein", aber hier stimmt es. 

Vielen Dank, dass du deine Erfahrung und dein Wissen mit mir teilst, du bist da absolut ein paar Schritte weiter als ich .
Danke auch, dass du dir insgesamt die Zeit genommen hast hier ein Kommentar zu schreiben. Jedes Kommentar, jede Erfahrung und jede Meinung hilft mir weiter und ich bin dir dankbar dafür.

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7. Januar um 0:56
In Antwort auf evalina93

Um ehrlich zu sein, klingt dein Beitrag so für mich. Du schreibst, dass du weißt, dass jeder Mensch Makel hat, aber bei dir geht es um eine Narbe von einer Operation. Das ist doch irrelevant. Wenn einen ein Makel ernsthaft belastet, ist es doch egal, ob er damit geboren wurde, oder nicht. 

Du schreibst, dass deine Exfreundinnen dir sehr positiv zugesprochen haben, und trotzdem hast du deinen ganzen Mut verloren und sprichst keine Frau mehr an. Dabei kann es doch auch sein, dass genau dieser Makel und die Geschichte dahinter dich sehr interessant macht. 

Du schreibst, dass du deine Situation nie akzeptiert hast und dich nicht damit angefreundet hast. Warum auch? Immerhin ist das der sehr viel einfachere und bequemere Weg. Diesen Weg zu verlassen erfordert Arbeit an sich selbst und das ist alles andere als leicht. Ein Gang ins Schwimmbad und das Entblößen deines Oberkörpers macht dir große Angst und braucht Mut und Überwindung. Viel einfacher ist es doch, sich daheim zu verbarrikadieren und hinter einem Schutzschild vermeintlicher Ablehnung zu verstecken.

Das ist nur meine persönliche Meinung, die du nicht teilen musst, aber verstehst du, was ich dir sagen will? Ich finde es gut, dass du das in Angriff nehmen willst und wünsche dir alles Gute dabei! Hab nur Mut und hol dir dein Selbstbewusstsein zurück. 

Auch dir bin ich selbstverständlich dankbar, dass du dir sie Zeit nimmst. Vielen vielen Dank für die Hilfe und Unterstützung. 

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7. Januar um 11:26
In Antwort auf male19931

Nein, ich will ihnen nichts unterstellen, aber ich bin nunmal jemand der bisher immer das Haar in der Suppe gesucht hat. Ich hinterfrage sehr viel, eine Eigenschaft die ich normalerweise recht gut finde, aber es fällt mir dadurch schwer anderen Menschen zu 100% zu glauben. 
Du hast recht, warum sollte man mit einem Menschen intime Momente erleben und ihm seine Liebe gestehen, wenn man sich an etwas sehr stört.

Bzgl. Perfektion, leider habe ich bisher auch einen utopischen Selbstanspruch gehegt, daher kommt wohl meine verschrobene Ansicht der Dinge...Erkenntnis ist der Erste Weg zur Besserung. "Bitte 1 Euro ins Phrasenschwein", aber hier stimmt es. 

Vielen Dank, dass du deine Erfahrung und dein Wissen mit mir teilst, du bist da absolut ein paar Schritte weiter als ich .
Danke auch, dass du dir insgesamt die Zeit genommen hast hier ein Kommentar zu schreiben. Jedes Kommentar, jede Erfahrung und jede Meinung hilft mir weiter und ich bin dir dankbar dafür.

tja, das ist das Problem, wenn man immer unter jeden Stein guckt und sucht, wird man auch jede Menge Würmer finden. Weil einfach immer welche da SIND. Immer.
Kann man als Tatsache akzeptieren oder sich darauf fokussieren und das Negative, was es im Leben immer gibt und geben wird, zum Zentrum von allem hochstilisieren.

Das Problem ist, wenn Du immer das Haar in der Suppe suchst, wird Dir im Leben nicht eine einzige Suppe wirklich schmecken.

Was den utopischen Selbstanspruch angeht: oben hast Du geschrieben, es ginge Dir darum, anderen Menschen zu gefallen, daher will ich es noch einmal betonen:
Ein perfekter Mensch wäre für alle anderen UNERTRÄGLICH.
Denk mal darüber nach.

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