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Selbst schuld an "vergewaltigung" vom besten freund?!

21. April 2008 um 14:36

heute ist der jahrestag meiner erfahrung, auf die ich gerne vezichtet hätte.

vor einem jahr begegnete ich meiner "großen liebe", ein sehr hoplriges unterfangen, was letztlich aber auch zu einer kurzfristigen beziehung führte. Allerdings war ich alles andere als glücklich. meine "große liebe" war damals im übrigen ein guter bekannter meines damals besten freundes. als ich anfangs meinem besten freund davon erzählte, dass ich den traumtyp gefunden habe, gab er mir sogar die handynummer - ich war verdutzt und konnte es kaum glauben. gibt es denn wirklich schicksal? während der ganzen entwicklung meiner beziehung mit meiner großen liebe stand ich im regen kontakt mit meinem besten freund, erzählte ihm alles- alles gotterdenkliche, wie es mir geht, welche gefühle ich habe, was er überhaupt zu dieser beziehung sagt, was ich machen solle, und habe mich, nachdem diese beziehung nicht wirklich fruchtete, bitterlich bei meinem besten freund ausgeweint; das sehr sehr oft sogar. diese große liebe hatte mir den kopf verdreht, ich habe mich selbst nicht mehr erkannt und entwickelte eine regelrechte depression.
ich war verzweifelt und wollte mich selbst wieder erkennen und wieder glücklich werden. schließlich ging dieses große- liebe -spiel über ein jahr- auf und ab. nachdem ich nun endgültig den entschluss fasste diesen kerl hinter mir zu lassen und mein leben wieder selnbst in die hand zu nehmen, scheiterte ich kläglich. immer wieder riss mich das kleinste detail zu boden, selbstzweifel wie " was habe ich falsch gemacht? habe ich mich falsch verhalten? und der doch schon sehr besorgnis erregende satz " vielleicht bin ich ihm nicht gut genug" dominierten meine gedanken und mein alltägliches leben. mir erschien alles hoffnungslos. aber mein bester freund war ja da. ständig mit meinen verheulten augen bei ihm in der wohnung sitzend konfrontierte ich ihn mit meinen kläglichen aufbruchversuchen, alles hinter mir zu lassen. wie oft ich dann sagte, ich werde niemals mehr so blöd sein und auf so einen "womanizer" reinfallen, prägten unsere gespräche.
je verwzeifelter ich war, um so mehr zeit verbachte ich bei meinem besten freund. er war ja immer da für mich- mein "großer bruder". dem zuvor wegen meiner großen liebe abgeschworenen partyleben sagte ich wieder zu. mein bester freund war meist fester bestandteil. meist verbrachte ich auch die nacht bei ihm, um nicht mehr nach hause fahren zu müssen. so naiv und angeschwipst ich dann auch war- zweimal- habe ich mich mit meinem besten freund sogar dann auch heftigst rumgeknutscht. die morgende danach spielten wir dann das spiel: ist doch garnichts passiert... wir sind beste freunde.
partienächte kamen und gingen, meine gefühle bzgl. meiner großen liebe ebenso. an einem abend allerdings, in einer schon so für mich gewohnten down-woche, befand ich mich mal wieder bei meinem besten freund. mit reichlich alkohol verarztete mein bester freund mal wieder meinen noch immer nicht überwundenen liebeskummer. WIE NAIV UM HIMMELS WILLEN WAR ICH?! und so geschah es dann auch:
alkohol floss, lust steigerte sich- wir küssten uns, es war "nett" aber diesmal sollte es anders kommen. er zog uns beide aus, mir, kleines naivchen, war das schon ein wenig zu viel... überlegte noch während er mich seeehr fest umarmte, ob ich nicht langsam aber sicher diese doch zu heftig werdene kussszene beenden sollte. er nahm meoine hände und legte sie hinter meinen kopf, hielt sie dann mit einer hand zusammen. naivchen hatte zu lange nachgedacht.. mein kläglicher versuch zu sagen " du, ich glaube das geht doch zu schnell, ich glaube sex...( möchte ich nicht)" wurde durch seinen fest auf meine lippen aufgedrückten finger beendet. er flüsterte "schhhh, schhhh!" und ein darauf folgendes "alles ist gut". - mein herz rast gerade genau so wild wie damals. jedoch fühle ich mich heute verzweifelter, vorallem gerade in diesem schreibprozess.
er hat es soagr geschafft ein präservativ mit einer hand und seinen zähnen zu öffnen ( dabei riss es folglich im übrigen) und vollzog dann den akt. ich wehrte mich nicht mehr. überlegte noch ob ich schreien sollte, oder ob ich mich wehren sollte. aber ich hatte plötzlich angst. zumindest im ersten moment. während des aktes versuchte ich mich selbst zu beruhigen. ich habe mir in diesem moment selbst vorgehalten, dass ich alleine daran schuld sei. wie dumm kann man sein, sich in so eine lage zu bringen? ich sagte mir, dass das jetzt ein normaler prozess sei. ich sah keinen ausweg mehr in dieser situation. dachte nur noch: zeig ihm bloß nicht, dass ich nicht wollte und um himmels willen, mach ihn bloß nicht sauer; er kam mir unberechenbar vor. irgendwann war er fertig, das zeitgefühl hatte mich längst verlassen.
er fiel neben mich. ich m nicht mehr ganz herr üner meine beine und meinem gleichgewichtssinn ging ins badezimmer und setzte mich in die dusche. das ging alles viel zu schnell und klare gedanken waren unmöglich zu fassen. bis mich der satz " das kondom ist gerissen" begrüßte.
ich war wie gelähmt. meine gedanken, diese nacht zu vergessen und alles weitere zu verdrängen waren somit unmöglich. jett hieß es wohl oder übel zusammen halten. man fasst zusammen: ich hatte gerade eher mehr als minder ungewollten sex mit meinem so called besten freund, was auf keinen fall publik werden durfte und nun, bei dem entschluss das alles zu vergessen, auch noch das in mirm was ich nicht in mir haben wollte- seine flüssigkeit. ich war mir nicht einmal sicher, ob ich 100% krankheiten seinerseits ausschließen konnte. ich war fertig in diesem moment. zudem war mir nich schlecht vom alkohol.
er, drückte mir zwei feste küsse auf den mund und meinte, alle s würde wieder gut werden- wider meiner erwartung- kam er mit mir ins krankenhaus, um ein rezept für die pille danach zu besorgen. wir entschlossen uns, als päarchen aufzutreten. ich wusste bei dem wort paar nicht mehr ob ich weinen sollte oder nicht. ich wollte das doch alles garnicht. ich hatte angst, dass der sexuelle kontakt mit ihm öffentlich bekannt werden könnte- wir galten überall als gut befreundet und eine beziehung mit ihm wäre niemals für mich in erwägung gezogen worden. der gedanke "wenn allerdings plötzlich ein unschuldiges leben dabei entstehen könnte, trotz pille danach, was mach ich denn dann??" zerfraß mich innnerlich. klare gedanken konnte man folgende nicht nennen: " dann kann ich meinem kind doch nicht erzählen, du warst ungewollt und dein vater hat meine lage ausgenutzt." oder " ich ekel mich vor deinem vater, beschipst küssen war ja schön, aber dich wollte ich nicht". ich musste einen weg finden mit der situation, schnell und gut umzugehen, einen weg, mit dem ich irgendwie leben kann. der gedanke an den ungewollten sex geriet dabei ganz ganz weit weg. das jetzige problem war das eigentliche. natürlich wurde ich nicht schwanger. meine periode war in dieser nacht zu ende, dennoch wollte ich ein zusätzliches hormonpräparat und machte zusätzlich darauffolgned einen aidstest, und ließ sämtliche blutuntersuchungen durchführen. mein vertrauen war auf dem null punkt. so wie ich nicht erwartete, mit ihm richtigen sexuellen kontakt zu haben, genau so wenig erwartete ich von ihm einen verantwortlichen umgang in seinem vorigen sexualleben, was mich nie interessierte.
nach diesem vorfall zog sich eine gewisse ohnmacht bis zu den ergebnissen und meiner nächsten periode hin ,in der ich mit "meinem besten freund" im regen telefonischen kontakt stand. er fragte nach, wie es mir ginge und drückte sorge aus. er machte deutlich, dass er sich auch eine beziehung vorstellen könnte, zumal wir ja auch uns physisch zu einander hingezogen fühlten. ich lehnte ab und machte ihm klar, dass ich diese idee nicht mit ihm teilen könne, und dass ich seine freundschaft normalerweise wertschätze, aber mehr nicht. in dieser zeit sahen wir uns kaum, ich wollte weder in seiner wohnung sein, noch ihn sehen oder gar noch einmal küssen.
nachdem nun klar war, dass gesund und zudem nicht schwanger bin dauerte es monate, bis ich wieder zu besuch kam, ungefähr 3mal trafen wir uns noch .der kontakt wurde weniger und weniger. und ich war froh darum. ich vergaß langsam was passierte, hatte dennoch manchmal ungewohnte angstzustände und konzentrationsschwierigkeiten ( heute verstehe ich auch warum) und begann später eine neue beziehung nach diesem ganzen hin und her mit "der großen liebe" und diesem "vorfall mit meinem besten freund".
das ganze ist nun schon ein jahr her. der kontakt zwischen ihm und mir eingeschlafen. - bis vor kurzem- er rief mich an und fragte, warum ich mich nicht mehr melde. ob etwas vorgefallen sei. ich war im ertsen moment sprachlos. ich sagte es wäre wohl vieles letztes jahr vorgefallen. vielleicht sogar zu viel, was mir aber erst jetzt klar werden würde. er fragte nach was ich meinte, ich erwiderte, er wisse wovon ich spreche. er fagte, was ich tun wolle. ich sagte, ich wisse es nicht, wüsste auch nicht, ob ich überhaupt jetzt mit ihm sprechen wollte. das gespräch endete darauf.
komischer weise brach ich nach diesem telefonat zusammen, weinte und zitterte die ganze nacht. plötzlich, nachdem ich doch nun fast ein jahr abstand zu ihm hatte, schossen mir die bilder durch den kopf, das "schhhh!" wiederholte sich ständig. der feste händegriff um meine handgelenke waren fast wieder spührbar. zwei tage lang habe ich nun diese flash backs. mein jetziger freund, der meinen besten freund auch nur aus erzählungen als besten freund kannte, sprach mich auf mein verhalten nach dem telefonat mit "meinem besten freund" an. und stellte mich zur rede. je mehr ich darüber erzählte, um so schlimmer empfand ich, was damals passiert ist.
einerseits schien ich doch alles gut verarbeitet ziu haben, außerdem war es ja auch meine eigene blödheit, was vorgefallen war. andererseits denke ich mir auch, dass gerade doch ein bester freund die lage seiner doch besten freundin nicht so hätte ausnutzen sollen. und vorallem nicht so wie es geschah einen akt vollzieht. das es sich nicht um einen besten freund handelte ist klar. dass der kontakt endgültig begraben wird ist auch klar.
wie ich allerdings weiterhin damit umgehe und ob meine reaktion vllt doch irgendwie halbwegs veraständlich ist, ist allerdings fraglich.
ich suche die ganze schuld bei mir und finde sie fast vollends auch dort. dass man nicht vergessen sollte, dass es sich bei dem besten freund noch immer um ein männliches wesen handelt und dieser treibgesteuert ist, ist auch klar.
trotzdem fühl ich mich schlecht und richtig mies.
hat zufällig irgendjemand einen rat, wie ich mit der situation umgehen kann?
ich weiß nämlich keinen mehr.

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25. November 2010 um 11:50

Ja selbst schuld
Also eine vergewaltigung ist was anderes.....

Du hast mit ihm immer mal wieder rumgeknutscht

Du hast es zugelassen das es noch intimer zwischen euch wird

Du hast dich weder gewehrt noch ihm ausdrücklich gesagt: NEIN das möchte ich nicht

Du schreibst sogar das : " zeig ihm bloß nicht, dass ich nicht wollte "

Was ich ihn dir sehe ist eine schwache person ohne selbstvertrauen !

Bau es auf oder dir werden im leben noch mehr solcher situationen unterkommen die du nicht kontrolieren kann, ja anscheinend nicht willst

lg aufholjagd

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25. November 2010 um 15:50
In Antwort auf izsak_11858635

Ja selbst schuld
Also eine vergewaltigung ist was anderes.....

Du hast mit ihm immer mal wieder rumgeknutscht

Du hast es zugelassen das es noch intimer zwischen euch wird

Du hast dich weder gewehrt noch ihm ausdrücklich gesagt: NEIN das möchte ich nicht

Du schreibst sogar das : " zeig ihm bloß nicht, dass ich nicht wollte "

Was ich ihn dir sehe ist eine schwache person ohne selbstvertrauen !

Bau es auf oder dir werden im leben noch mehr solcher situationen unterkommen die du nicht kontrolieren kann, ja anscheinend nicht willst

lg aufholjagd


... wenn du selber damit nicht zurecht kommst dann such dir bitte professionelle Hilfe.. Ein Psychologe oder Psychologin kann das Geschehene mit dir verarbeiten und auch feststellen ob es eine Vergewaltigung im strafrechtlichen Sinne war oder nicht. Ich selber studiere Jura und kann es nicht wirklich einschätzen, jedoch ist das Recht auf deiner Seite.. Mal davon abgesehen, kannst du nicht so weiterleben.. Psychologen sind menschen, die da sind zum helfen.. ich selber kenne eine und ich bin froh, dass es sie gibt.. also zwinge dich nicht weiter sondern lass dir helfen

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25. November 2010 um 22:26

Einen Termin beim Psychologen auszumachen wird dir sicher helfen!!!
Er war dein bester Freund und hätte die Tatsache, dass du betrunken warst nicht ausnutzen dürfen!
Du hättest ihm wirklich ein NEIN geben sollen, sagen, dass du das nicht willst, nicht mit ihm als dein bester Freund.
Möglicherweise hätte sich dann gezeigt, ob er dich tatsächlich dazu zwingen möchte und sich den Sexualakt quasi einfach genommen hätte (deswegen ist es schwierig finde ich zu sagen, ob es eine reine Vergewaltigung war)
Dennoch ist wichtig, dass du dir nicht die Schuld dafür gibst, schließlich war in dir dieses beklemmende Gefühl und Angst, etwas, das also sehr mächtig und kaum zu beeinflussen ist. Diese Emotionen waren da und haben dich darin blockiert, dich ihm zu widersetzen.
Für dich hat es sich wie eine Vergewaltigung angefühlt, und genau deswegen wird es dich wohl für immer irgendwie begleiten.
Deshalb auch mein Rat: Nur ein Psychologe kann dir wirklich weiterhelfen!
Trau dich, wage diesen Schritt, ich wünsche dir alles Gute dabei^^

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