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Seit über 3 Jahren keine Diagnose

3. Juli 2013 um 18:22

Hallo
Ich weiss, man sollte nicht im Internet nach einer Diagnose fragen, aber mir geht es eher um Vermutungen.
Ich ging von Psychiater zu Psychiater aber keiner konnte mich schlussendlich diagnostizieren. Sie wiesen mich zwar immer wieder in eine Klinik ein, aber geholfen hat es mir auch nach 3 Jahren nicht viel.

Seit über 3 Jahren habe ich eine Essstörung (Früher Magersucht, jetzt noch Bulimie), schon vor meiner Essstörung habe ich mich selbstverletzt. In meiner Magersuchtszeit pendelte ich von Klinik zu Klinik, wurde per Magensonde ernährt und seit ca. einem Jahr bin ich vom Untergewicht losgekommen, jedoch leide ich dafür immer noch an Bulimie und SVV. Phasenweise auch an Depressionen, welche medikamentös behandelt werden, bis hin zu Stimmungsschwankungen. Jedoch fühle ich mich mehrheitlich traurig. Ich spiele oft mit Gedanken mich selbst umzubringen, oder die Vorstellung wie ich es angehen werde, wie andere darauf reagieren würden. Manchmal habe ich das Gefühl verfolgt zu werden, ich stell mir vor wie mich jemand von hinten überfallen würde, mich zu Tode schlägt und andere Sachen mit mir anstellt. Des öfteren lebe ich in meiner eigene Welt, mit meinen eigenen Vorstellungen, schwänze die Schule und verkrieche mich stundenlang in mein Bett und dann kreisen wieder all diese Gedanken herum. Von Horrorvorstellungen was man mir alles antun könnte bis hin zu halluzinationsähnlichen Vorstellungen (Dinge sehen, die in Wirklichkeit gar nicht da sind, vorallem nachts, vorm Einschlafen). Oft fühlt es sich an als ob ich Wahnsinnig werden würde. Wutausbrüche habe ich meist nur zuhause, wenn ich mit meiner Familie streite, dann kann ich mich oft nicht mehr unter Kontrolle halten, renne in mein Zimmer und möchte am liebsten alles kleinhacken, dann fühle ich mich gezwungen meine Handlungen noch unter Kontrolle zu behalten, was nicht immer klappt.
Eine zeitlang missbrauchte ich Medikamente, Drogen konsumierte ich dennoch nie, ausser ein paar Monate Cannabis, was aber mit meinen Ex-Freund zu tun hatte.
Ende letzten Jahres wechselte ich in einer sehr kurzen Zeit oft Beziehungen, ich fühlte mich in den ersten paar Tagen wie im siebten Himmel. Nach ein paar Wochen kippte es zu einer Hass-Liebe. ''Ich liebe dich - bitte verlass mich nicht'' fand ich sehr zutreffend. Ging Beziehungen ein mit Menschen die ich knapp einen Tag kannte. Ich fühle mich bis heute noch schlecht deswegen, ''schmutzig''.
Anfang dieses Jahres wurde ich von einem ''Bekannten'' welche ich nicht gut kannte sexuell genötigt, ich habe in angezeigt.
Wenn ich aber an diese Straftat zurückdenke kommt es mir so vor, dass es doch eigentlich gar nicht so schlimm gewesen war, ich bin selber Schuld dass es so weit gekommen ist. Ich habe das Gefühl ich verdränge den Vorfall. ''Freunde''/Zeugen die an diesem Tag dabei waren (nicht bei der Straftat selbst) meinten genauso ich sei selberschuld und hätte mich nicht so leichtsinnig und naiv drauf einlassen sollen.
Genauso fühlt es sich an wenn ich versuche mich an meine Kindheit zurückzuerinnern, vieles ist wie ''vergessen''.
In der Schule sieht mein Alltag meist so aus, dass ich mich ausgegrenzt fühle, von all den anderen Mitschülern. Im Grunde genommen weiss ich dass ich mich selbst zurückziehe. Jedoch glaube ich auch dass die anderen sich von mir ''fürchten'' mich komisch finden, da ich nicht so wie die anderen bin. Ab und zu fühlt es sich so an als ob mich die anderen hassen würden, aus irgendeinem Grund... In letzter Zeit hab ich mich auch stark isoliert, ich mache nichts mehr mit Freunden, denke dass sie eh nichts mehr von mir wissen wollen weil ich so anders bin. Das ständige Gefühl von Einsamkeit und eine grosse innere Leere.
Dazu kommts dass ich mich dafür verabscheue wenn ich nichts produktives aus meinem Tag mache, ich nehme mir immer viel vor und wenn ich mal den ganzen Tag mit schlafen verschwendet habe, aus Erschöpfung und Müdigkeit, hasse ich mich dafür.

Mir fällt nichts mehr ein was ich ergänzen könnte.
Aber was denkt ihr? Könnte wirklich allein die Essstörung für das ganze Verantwortlich sein oder steckt doch mehr dahinter?
Ich wünsche mir hier keine DIagnose, sondern nur Vermutungen.

Ganz Liebe Grüsse,
DarkMoon

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3. Juli 2013 um 20:58

Kindheit
deine kindheit ist wie "ausradiert" bzw phasen ohne genaue erinnerung? ... hast du mal eine ambulante therapie gemacht zwecks svv, essstörung und co???

also ich hab das auch mit dem "nicht-wissen" in bezug auf kindheit... bei mir war auf jeden fall etwas gewesen was mich schwer traumatisiert hat... allerdings wird nciht nachgeforscht, da ich derzeit andere baustellen offen habe u.a. eine vergewaltigung vor 3 jahren...

und warum willst ud inbedingt eine diagnose??? oft wird es danach noch schwieriger da die ärzte dann viel auf die diagnose schauen statt auf den patienten... also ich wäre froh wenn meine diagnosen reduziert wären (borderline, posttraumatische belastungsstörung, bipolar-2-störung[manisch-depressiv]) und dazu die alltagsdiagnosen we asthma etc... insgesamt komme ich auf 9 diagnosen und alles wird für sich gesehen vom doc... nru bei der therapeutin nciiht... da zähle ich als mensch und patient und nciht als borderliner der behandelt werden muss wegen svv, oder traumapatient bei dem man was aufarbeiten muss....

also vergiss diese diagnosefrage und sortiere dich erstmal ... schreib tagebuch über deine stimmung

und solange du dich selbst ncith verstehst können es außenstehende erst recht nciht

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4. Juli 2013 um 14:20

Hallo
viele deiner Symptome kenne ich von einer Person aus meinem näheren Umfeld! Grade die Depressionen, Angstzustände, die Traurigkeit und das alles! Die Person die das hatte lief von Psychiater zu Psychiater fast 4 Jahre lang! Bis einer ihr sagte er könne ihr nicht helfen, sie solle zu ihrem Hausarzt gehen und ihr Schilddrüse untersuchen lassen!

Erst haben wir alle gesagt das ist doch quatsch! Aber dann hat der Hausarzt wirklich eine Unterfunktion festgestellt und ihren Hormonhaushalt Medikamentös eingestellt! Seit dem geht es ihr viel besser auch im Umgang mit anderen sie ist jetzt "normaler"!

Kenne echt viele Leute die das haben und alle dachter erst es sei was anderes! Ich selber befasse mich viel damit weil ich familiär vorbelastet bin habe es zum Glück aber noch nicht!

Wenn du es nicht schon getan hast, lass dich doch mal testen schaden kann es nicht!

LG

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4. Juli 2013 um 18:12

Hmm...
Mit 100 %-iger Sicherheit kann dir das im Internet niemand sagen aber so wie du schreibst, scheint da mehr als "nur" die Essstörungen dahinter zu stecken. Dein Eindruck ist da schon richtig.

Für mich klingts schon ein wenig nach Borderline o. Psychose...

Um dich fachgerecht diagnostizieren zu lassen und um an kompetente Therepeuten verwiesen werden zu können, empfehle ich dir einen Termin in einer psychosomatischen oder psychiatrischen Ambulanz einer Uniklinik zur Diagnostik zu vereinbaren.

Oder schau mal nach Zentren für seelische Gesundheit in deiner Gegend.

Du bist noch so jung - das kann alles noch werden!

Alle liebe für dich!

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4. Juli 2013 um 19:26
In Antwort auf almighurt

Hmm...
Mit 100 %-iger Sicherheit kann dir das im Internet niemand sagen aber so wie du schreibst, scheint da mehr als "nur" die Essstörungen dahinter zu stecken. Dein Eindruck ist da schon richtig.

Für mich klingts schon ein wenig nach Borderline o. Psychose...

Um dich fachgerecht diagnostizieren zu lassen und um an kompetente Therepeuten verwiesen werden zu können, empfehle ich dir einen Termin in einer psychosomatischen oder psychiatrischen Ambulanz einer Uniklinik zur Diagnostik zu vereinbaren.

Oder schau mal nach Zentren für seelische Gesundheit in deiner Gegend.

Du bist noch so jung - das kann alles noch werden!

Alle liebe für dich!

Borderline
ist merh als "nur svv udn essstörung"...

und nur mal so:mit der diagnose borderline wird das leben bei den ärzten oft zur hölle... ach das ist nichts was sie haben,das kommt vom borderline, ach schmerzen ist nur psychosomatisch durch borderline ... ihre tante hat nen blutgendefekt, naja testen können wir es aber das ist nicht so schlimm, sie steigern sich da rein, haben doch auch borderline

das ist nur mal ein auszug aus den letzten arztgesprächen ... hallo der gendefekt kann lebensgefährlich sein, muss behandelt werde... ach ne hab vergessen dass ich das durch bl nur dramatisiere

ich hab seit monaten schmerzen ... muss psychosomatisch sien, bruahct man nicht untersuchen

leute behandelt endlich die symptome und auswirkungen und lasst die diagnosen sein ... ich gebe nur noch posttraumatische belastungsstörung an und dort ist der rest inbegriffen ... was meint ihr, was es für probleme macht wenn du deine diagnosen angibst

und mal ehrlihc? was hast du davon wenn du weißt wie es medizinisch heißt was du hast? wirst dann anderst behandelt? gibt es ein patentrezept wie man dihc dann behandelt? so nach standardlehrbuhc auf seit 234? wo steht was dir hilft? nirgends !!! das findest NUR DU mit der zeit raus

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4. Juli 2013 um 23:52
In Antwort auf gamal_12913098

Hallo
viele deiner Symptome kenne ich von einer Person aus meinem näheren Umfeld! Grade die Depressionen, Angstzustände, die Traurigkeit und das alles! Die Person die das hatte lief von Psychiater zu Psychiater fast 4 Jahre lang! Bis einer ihr sagte er könne ihr nicht helfen, sie solle zu ihrem Hausarzt gehen und ihr Schilddrüse untersuchen lassen!

Erst haben wir alle gesagt das ist doch quatsch! Aber dann hat der Hausarzt wirklich eine Unterfunktion festgestellt und ihren Hormonhaushalt Medikamentös eingestellt! Seit dem geht es ihr viel besser auch im Umgang mit anderen sie ist jetzt "normaler"!

Kenne echt viele Leute die das haben und alle dachter erst es sei was anderes! Ich selber befasse mich viel damit weil ich familiär vorbelastet bin habe es zum Glück aber noch nicht!

Wenn du es nicht schon getan hast, lass dich doch mal testen schaden kann es nicht!

LG

Vielen Dank
Aus der Zeit meiner Magersucht weiss ich dass mit meiner Schilddrüse alles in Ordnung ist.
Jedoch habe ich des öfteren auch überlegt, wieder mal eine Körperstatuskontrolle zu machen.

Vielen Dank für deine Antwort

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4. Juli 2013 um 23:55
In Antwort auf coco_12142067

Kindheit
deine kindheit ist wie "ausradiert" bzw phasen ohne genaue erinnerung? ... hast du mal eine ambulante therapie gemacht zwecks svv, essstörung und co???

also ich hab das auch mit dem "nicht-wissen" in bezug auf kindheit... bei mir war auf jeden fall etwas gewesen was mich schwer traumatisiert hat... allerdings wird nciht nachgeforscht, da ich derzeit andere baustellen offen habe u.a. eine vergewaltigung vor 3 jahren...

und warum willst ud inbedingt eine diagnose??? oft wird es danach noch schwieriger da die ärzte dann viel auf die diagnose schauen statt auf den patienten... also ich wäre froh wenn meine diagnosen reduziert wären (borderline, posttraumatische belastungsstörung, bipolar-2-störung[manisch-depressiv]) und dazu die alltagsdiagnosen we asthma etc... insgesamt komme ich auf 9 diagnosen und alles wird für sich gesehen vom doc... nru bei der therapeutin nciiht... da zähle ich als mensch und patient und nciht als borderliner der behandelt werden muss wegen svv, oder traumapatient bei dem man was aufarbeiten muss....

also vergiss diese diagnosefrage und sortiere dich erstmal ... schreib tagebuch über deine stimmung

und solange du dich selbst ncith verstehst können es außenstehende erst recht nciht

Danke für deine Antwort
Ich weiss nicht genau was mich dazu treibt herausfinden zu wollen ob es für mein Problem eine richtige Diagnose gibt.
Ich glaube ich wollte nicht mehr mit meinen eigenen Theorien leben.
Villeicht ist es eine Suche nach einer eigenen Identität, obwohl mir eigentlich bewusst ist dass ich mich nicht mit einer Krankheit identifizieren sollte.

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4. Juli 2013 um 23:58
In Antwort auf almighurt

Hmm...
Mit 100 %-iger Sicherheit kann dir das im Internet niemand sagen aber so wie du schreibst, scheint da mehr als "nur" die Essstörungen dahinter zu stecken. Dein Eindruck ist da schon richtig.

Für mich klingts schon ein wenig nach Borderline o. Psychose...

Um dich fachgerecht diagnostizieren zu lassen und um an kompetente Therepeuten verwiesen werden zu können, empfehle ich dir einen Termin in einer psychosomatischen oder psychiatrischen Ambulanz einer Uniklinik zur Diagnostik zu vereinbaren.

Oder schau mal nach Zentren für seelische Gesundheit in deiner Gegend.

Du bist noch so jung - das kann alles noch werden!

Alle liebe für dich!

Die Suche nach einem Therapeuten
finde ich bis jetzt noch das Schwierigste an der ganzen Sache.

Einen Therapeuten mit der richtigen Vertrauensbasis zu finden fand ich meist gar nicht so einfach

Aber bei so vielen Psychologen wie es heute gibt wird irgeneiner schon der Richtige sein

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5. Juli 2013 um 11:22

Die wikipedia-Seite
zu Borderline ist ziemlich gut.

Aber das ist ein ziemlich starkes Wort, um es mal eben in einem Forum hinzuwerfen...

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5. Juli 2013 um 11:28

Ich möchte keine Diagnose machen
aber vllt solltest du dir einmal dieses Buch besorgen.

http://www.amazon.de/Der-Lilith-Komplex-dunklen-Seiten-M%C3%BCtterlichkeit/dp/3423342013

Viele Psychiater unterschätzen die Rolle der Mutter bei frühgestörten Kindheit.

Er ist selber ein Facharzt für Neurologie und Psychiatrie.

Ich glaube persönlich, dass dein selbstzerstörendes Verhalten dadurch ausgelöst wurde, dass deine Eltern dir suggeriert hatten, dass du als Kind nicht "sein durftest"

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5. Juli 2013 um 11:37

Das Problem ist...
... wie man gerade hier im Forum sieht - zu Borderline haben ganz viele eine Meinung, aber nur ganz wenige Wissen.

Es gibt in Foren, aber auch bei Ärzten und Psychologen jede Menge unglaublich abwertende Meinungen und Vorurteile zu diesem Thema (die, was die Foren angeht, sicherlich auf Erfahren beruhen - mit bestimmten Personen, womit aber dennoch jeder Grenzgänger sofort abgeurteilt wird - bei Ärzten und Psychologen sind die indiskutabel, aber da).

Ich lebe seit über 20 Jahren mit der Diagnose BL (und anderen), mir kann das nicht mehr so viel tun. Jetzt stellst Du die TE vor diese Wand ohne jegliche Möglichkeit sie abzufangen, die ein Arzt zumindest theoretisch noch hätte.

Nein, 3 Jahre ohne Diagnose zu sein, kann nicht angehen. Das macht aber diese Nummer hier auch nicht besser.

Die Symptome können passen, das habe ich auch gesehen. Aber für die Diagnosebögen für BL geht nicht umsonst ein halber Wald drauf, so dick sind die. Selbst wenn es stimmt, ich hätte mir die Verantwortung nicht aufgeladen, der Überbringer dieser Nachricht zu sein - wie sicher bist Du Dir, dass Du ihr gerecht wirst?

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5. Juli 2013 um 12:43

Zu den Horrorstories im Forum...
... kann ich nur sagen: Menschen, die mich beurteilen, ohne von mir mehr als ein Wort zu wissen, haben ganz andere Probleme als Borderliner

Ich jedenfalls habe meinen Weg gefunden, dass ich an 300+x Tagen im Jahr glücklich bin, innere Ruhe finde und nicht mehr Spielball meiner Gefühle bin - und ich habe eine recht schwere Form / Ausprägung. Also ja, ich stimme Dir völlig zu, dass man damit so umgehen lernen kann, dass die Auswirkungen auf sich selbst und andere minimal sind.

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6. Juli 2013 um 15:42
In Antwort auf avarrassterne

Das Problem ist...
... wie man gerade hier im Forum sieht - zu Borderline haben ganz viele eine Meinung, aber nur ganz wenige Wissen.

Es gibt in Foren, aber auch bei Ärzten und Psychologen jede Menge unglaublich abwertende Meinungen und Vorurteile zu diesem Thema (die, was die Foren angeht, sicherlich auf Erfahren beruhen - mit bestimmten Personen, womit aber dennoch jeder Grenzgänger sofort abgeurteilt wird - bei Ärzten und Psychologen sind die indiskutabel, aber da).

Ich lebe seit über 20 Jahren mit der Diagnose BL (und anderen), mir kann das nicht mehr so viel tun. Jetzt stellst Du die TE vor diese Wand ohne jegliche Möglichkeit sie abzufangen, die ein Arzt zumindest theoretisch noch hätte.

Nein, 3 Jahre ohne Diagnose zu sein, kann nicht angehen. Das macht aber diese Nummer hier auch nicht besser.

Die Symptome können passen, das habe ich auch gesehen. Aber für die Diagnosebögen für BL geht nicht umsonst ein halber Wald drauf, so dick sind die. Selbst wenn es stimmt, ich hätte mir die Verantwortung nicht aufgeladen, der Überbringer dieser Nachricht zu sein - wie sicher bist Du Dir, dass Du ihr gerecht wirst?

???
Wo genau wird sie denn hier gegen eine Wand gestellt?

Es wurden keinerlei Diagnosen gestellt, lediglich Möglichkeiten geäußert.

So hat sie die Chance selbst zu recherchieren, zu hinterfragen passt das möglicherweise? Wenn sie selbst auf eine Vermutung kommt, so hat sie die Möglichkeit einen Arzt direkt darauf anzusprechen.

Die Diagnosebögen für BL sind auch nicht dicker oder dünner als die für die meisten anderen psychiatrischen Diagnosen

Bei psychischen Erkrankungen stößt man an vielen Ecken auf Stigmatisierung und Unverständnis - da ist es völlig egal welche Diagnose man trägt. Selbst wenn man nur Narben von SVV hat ohne eine Diagnose zu haben oder sich einfach etwas anders verhält als andere.

Deshalb empfehle ich auch den Gang zur Uniklinik - egal in welchem Bereich, die sind an forderster Front.
So kann man bei entsprechender Diagnose beispielsweise auch an eine Gruppentherapie in der Nähe vermittelt werden. Was gibt es besseres als an eine gute Therpie verwiesen zu werden ganz egal ob Borderline oder einen Bandscheibenvorfall?

Warum gebt ihr das bei Fachärzten an? Würde es tunlichst vermeiden gegenüber einem Internisten, FA oder sonstigen Arzt psychiatrische Diagnosen zu erwähnen. Den Psychiater gehen ja auch meine gynäkologischen Probleme nichts an

Wenn der Hausarzt selbst schon stigmatisierend drauf ist, warum sucht ihr dann keinen anderen? Es gibt auch gescheite

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6. Juli 2013 um 18:48
In Antwort auf almighurt

???
Wo genau wird sie denn hier gegen eine Wand gestellt?

Es wurden keinerlei Diagnosen gestellt, lediglich Möglichkeiten geäußert.

So hat sie die Chance selbst zu recherchieren, zu hinterfragen passt das möglicherweise? Wenn sie selbst auf eine Vermutung kommt, so hat sie die Möglichkeit einen Arzt direkt darauf anzusprechen.

Die Diagnosebögen für BL sind auch nicht dicker oder dünner als die für die meisten anderen psychiatrischen Diagnosen

Bei psychischen Erkrankungen stößt man an vielen Ecken auf Stigmatisierung und Unverständnis - da ist es völlig egal welche Diagnose man trägt. Selbst wenn man nur Narben von SVV hat ohne eine Diagnose zu haben oder sich einfach etwas anders verhält als andere.

Deshalb empfehle ich auch den Gang zur Uniklinik - egal in welchem Bereich, die sind an forderster Front.
So kann man bei entsprechender Diagnose beispielsweise auch an eine Gruppentherapie in der Nähe vermittelt werden. Was gibt es besseres als an eine gute Therpie verwiesen zu werden ganz egal ob Borderline oder einen Bandscheibenvorfall?

Warum gebt ihr das bei Fachärzten an? Würde es tunlichst vermeiden gegenüber einem Internisten, FA oder sonstigen Arzt psychiatrische Diagnosen zu erwähnen. Den Psychiater gehen ja auch meine gynäkologischen Probleme nichts an

Wenn der Hausarzt selbst schon stigmatisierend drauf ist, warum sucht ihr dann keinen anderen? Es gibt auch gescheite


ich habe nicht gesagt, dass sie gegen eine Wand gestellt wird, sondern dass das hier mit Borderlinern geschieht.
Wenn man anfängt, sich genau hier, wo man den Hinweis, nicht die Diagnose erhält, sich zu informieren - also hätte ich so etwas in den ersten 3 Jahren gelesen, hätte es mich unendlich entmutigt.

Stigmatisierung - an einigen Stellen. Wegen meiner Narben habe ich das bisher nur in meiner Familie wirklich erlebt.
Mich als Person mag nicht jeder, ich polarisiere stark. - hat aber in dem Sinne mit Stigmatisierung nichts zu tun.
Aber beispielsweise auf Arbeit: Sind bei einem Meeting mehr als 5 Personen im Raum, sitze ich nicht im Raum, ich stehe in der offenen Türe - ohne Probleme akzeptiert. Ich hatte beides selbst anders erwartet.

Was es besseres gibt als eine gute Therapie - kann ich nicht sagen. Ich hatte mehrere, aber keine gute.

Warum ich das bei Fachärzten angebe? Das tue ich nicht direkt. Aber meine Narben sind nicht zu übersehen, wenn man die Augen nicht ganz fest zukneift und ich gebe natürlich die Medikamente an, die ich regelmässig nehme. Das fängt beim Frauenarzt an, weil ich eine Pille brauche, die nicht übermässig auf die Leber geht, da ich über Jahre auch mal 5 verschiedene Medis am Tag hatte. Spätestens da wird nachgefragt. Bei einem Arzt, dem ich auf diese Frage "Geht sie doch nichts an" antworte, wäre ich in jedem Falle auch falsch, oder?
Natürlich wechsle ich den Arzt, wenn der mit mir nicht klar kommt oder ich mit ihm nicht.

Aber dass es Psychologen gibt, die Therapien für Borderliner annehmen und dann irgendwann sagen, dass sie diese eigentlich gar nicht leiden können, finde ich dennoch untersteste Schublade. Dass man Patienten mit Selbstverletzung annimmt, um dann im Gespräch zu sagen, dass man die "sehr eklig" findet, ist genauso indiskutabel.

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6. Juli 2013 um 19:50
In Antwort auf avarrassterne


ich habe nicht gesagt, dass sie gegen eine Wand gestellt wird, sondern dass das hier mit Borderlinern geschieht.
Wenn man anfängt, sich genau hier, wo man den Hinweis, nicht die Diagnose erhält, sich zu informieren - also hätte ich so etwas in den ersten 3 Jahren gelesen, hätte es mich unendlich entmutigt.

Stigmatisierung - an einigen Stellen. Wegen meiner Narben habe ich das bisher nur in meiner Familie wirklich erlebt.
Mich als Person mag nicht jeder, ich polarisiere stark. - hat aber in dem Sinne mit Stigmatisierung nichts zu tun.
Aber beispielsweise auf Arbeit: Sind bei einem Meeting mehr als 5 Personen im Raum, sitze ich nicht im Raum, ich stehe in der offenen Türe - ohne Probleme akzeptiert. Ich hatte beides selbst anders erwartet.

Was es besseres gibt als eine gute Therapie - kann ich nicht sagen. Ich hatte mehrere, aber keine gute.

Warum ich das bei Fachärzten angebe? Das tue ich nicht direkt. Aber meine Narben sind nicht zu übersehen, wenn man die Augen nicht ganz fest zukneift und ich gebe natürlich die Medikamente an, die ich regelmässig nehme. Das fängt beim Frauenarzt an, weil ich eine Pille brauche, die nicht übermässig auf die Leber geht, da ich über Jahre auch mal 5 verschiedene Medis am Tag hatte. Spätestens da wird nachgefragt. Bei einem Arzt, dem ich auf diese Frage "Geht sie doch nichts an" antworte, wäre ich in jedem Falle auch falsch, oder?
Natürlich wechsle ich den Arzt, wenn der mit mir nicht klar kommt oder ich mit ihm nicht.

Aber dass es Psychologen gibt, die Therapien für Borderliner annehmen und dann irgendwann sagen, dass sie diese eigentlich gar nicht leiden können, finde ich dennoch untersteste Schublade. Dass man Patienten mit Selbstverletzung annimmt, um dann im Gespräch zu sagen, dass man die "sehr eklig" findet, ist genauso indiskutabel.

Danke
endlich mal jemand der das aussprichgt was ich denke und die worte nciht gefunden habe

ich selbst hab auhc bl, seit 13 jahren mit svv stimmung und co zu tun ... ja ich hab mit 10 angefangen zu ritzen ... und bis ich 18 war haben zwar mehrere ärzte gesagt, dass sie tendenziell zu borderline gehne würden als diagnose aber vor 18 keine psychischen diagnosen stellen werden, da es auch viel mit "hirnumstrukturierung in dem alter" zu tun haben können ... und die diagnose bl wurde dann im letzten jahr in der psychiatrie estellt... aber nciht in den ersten 3 wochen ... nein erst nach der 11 woche als es auf entlassung zu ging... bis dahin wurde jeden tag wieder geschaut ...

und wenn dann hier mal schnell als verdachtsdiagnose oder möglichkeit bl hingeschmissen wird anhand eines textes ohne die person dahinter zu kennen ist das schon arg ...

und zum thema: diagnosen angeben beim doc: bei manchen ärzten MUSS man es halt angeben, da ja auch immer geschaut werden muss mit medikamenten zwecks wirkungen ...
hab z.B. beim HNO den tag auhc nur gesagt "die und die diagnose und den rest bracuhen sie nciht da es für ihren fachbereich nciht notwendig ist" ... da schaut mich dei schwester blöde an und meinte "wir müssen aber alle diagnosen wissen und ob es wichtig ist entscheiden wir" ... hab nur gemeint "kenne mich aber besser als sie und die diagnosen benötigen sie nciht, reicht wenn sie posttraumatische belastungsstörugn wissen udn ende"

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7. Juli 2013 um 1:07

Hey kenn ich auch !
Mir gehts nicht ander als dir !!
Schön zu wissen das man nicht der einzige ist der die gleichen probleme hat wie ich ,früher war alles anders ich war ein aufrechtiger Sportlicher Kerl der jeden in seiner gegend kannte fürher haben mich die Leute immer angeschrieben und soo icj habe immer versucht kontakt zu halten sie haben mich angerufen ey haste zeit und so weil ich gut mit leuten konnte jeder mochte mich heut ist es zwar immer noch so das wenn wir uns mal auf der straße begegnen hallo sagt aber keiner meldet sicj kein hallo kein wie gehts dir nicht mal eine sms wenn ich denen begegne kommen die auf micj zu machen auf bruder und soo in letzter zeit ich habe kopfschmerzen mir ist schlecht ich bin leicht reizbar habe wut ausbrüche bis jetzt nur auf arrogannte abgehobene mist kinder Manchmal habe ich diese eigenartigen halluzination recht eigenartig jja ich habs auch mit cannabis probiert und es hat mir sehr geholfen doch ich wollt mich nicht strafbar machen da ich ja noch minderjährig bin und mein vater wollt ich auch ncjt wirklch enttäuschen obwogl icj in letzter zeit oft mit meiner Fam. Stress habe naja. und da sind immer diese stimmen in meinem Kopf die ich am tag über gehört habe und abends im meinem bett liege wieder höre als ob die personen mit denen ich am tag gesprochen habe neben mir stehen bzw. liegen in der schule läufts auch nicht mehr so besonders hatte einen Durschschnitt von 1,9 und jetz 3,4 aber naja irgendwie geht gerade schulisch zumindest berg ab ...
Wäre schön wenn du dich melden würdest

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