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Seit 8 Jahren Angst-Pa-Attacken und nun Emetophobie

17. September 2008 um 10:08

Hallo, mein Leidensweg fing 10 Monate nach dem Tod meines Mannes an, der kurz vor dem ersten Geburtstag meines Sohnes starb. Es war die Hölle, aber ich dachte nur dran, das ich STARK sein muß für mein Kind. Das wurde mir wohl zum Verhängnis. Denn es kam über die Jahre schleichend immer mehr Symptome. Erst fing es während des Auto fahrens an, mit leichem Schwindel, und Herzstolpern. Das habe ich zunächst aber ignorieren können. Als ich dann eines Morgens mit meiner jetzigen Schwiegermutter ein super witziges Telefonat führte, hatte ich auf einmal aus dem NIchts nach dem auflegen das Gefühl mein Herz rast, mein linker Arm schmerzte,und ich wie in Panik zum Hörer gegriffen, und die Feuerwehr angerufen, die mir dann den Notarzt schickten. Der hat mich auf dem Weg ins KH gefragt ob ich Stress oder Ärger hatte, weil ich kein Herzinfarkt habe sondern er das Gefühl hat das es eine PA war. Ich dachte der veräppelt mich, weil ich bis dato nie etwas von PA gehört hatte. Naja, soweit so gut. Ich bin Nachmittags auf eigene Gefahr wieder nach Hause und hatte bis auf ständigen Schwindel ( Gefühl als wenn man auf Watte geht) nichts mehr. Nur immer zu Chiroprakter Otopäden etc. wegen dem Schwindel. Natürlich waren unbewußt Verkrampfungen da, die meine Rückenmuskulatur verspannten und den Schwindel auslösten. Konnte ich gut mit leben. Bis vor 3 Jahren meine Mutter mit Brustkrebs diagnostiziert wurde. Da fing es richtig an. Hyperventilieren, Angst vorm Autofahren, alles was man an Symptomen haben kann, hatte ich. Ich natürlich einen Therapeuten aufgesucht, und hatte Glück schnell daran zu kommen mit einer Therapie. Aber nach 8 Sitzungen bei ihm, traute ich mich nicht mal mehr aus dem Haus. Der hat mir nicht gut getan. Und ich habe die Therapie abgebrochen und habe mir privat Hilfe durch Reiki, Massagen, und autogenes Training geholt. Hat auch gut getan, nur die Angst vor der Angst kam dann. Und ich war nie ein Freund von Tabletten und bin widerwillen zum Arzt und habe ihr meine Situation erklärt, zumal mir der Weg zum Arzt schon schwer fiel. Sie hat mir Antidepressiva verschrieben, die auch nach dem einschleichen auch halfen. Nur sollte ich die hoch dosieren, und da spielte meine Abneigung gegen die Pillen nicht mit. Auf jeden Fall konnte ich nicht über 75 mg gehen, sonst ging mein Blutdruck runter auf 80 zu 55. Und nach etwas über ein Jahr habe ich sie ausgeschlichen mit ärtzlicher Hilfe und es ging mir einigermaßen gut. Bis vor einem halben Jahr es anfing mir immer übel zu werden, wenn ich zur Ruhe kam. Dann fing immer mehr an, innere Unruhe übel und würgegefühl. Boah, obwohl es mir weniger ausmacht wenn meine Kids krank werden und sich übergeben müßen, so macht es mir zu schaffen, allein der Gedanke mich übergeben zu müßen. Es ist wirklich schon kómisch wie die Angst sich Wege sucht, um weiter im Mittelpunkt zu stehen. Ich weiß das die Angst meine eigenen ist, und nur ich dagegen angehen kann. Habe in der Zeit, in der es mir gut ging, 2 Reiki-Grade gemacht, es hilft mir und hat mir geholfen mit der Angst umzugehen, nur mit der Übelkeit, da scheiter ich noch. Also hat meine Ärztin mir eine neue Pille verschrieben, die ich aber nur niedrig Dosiert nehme, und mir schon hilft. Also hoffe ich mal, das ich den Teil der Angst auch noch so in den Griff kriege, das die Angst bald keine Chancen mehr hat mich zu ärgern. Sorry, war lang.

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28. September 2008 um 12:57

Www.lichtarbeit-verführung.de
liebe pupskin,

nachdem ich deinen bericht gelesen hab wurde mir richtig schlecht. alles was du beschreibst mache ich jetzt auch seit etwa einem jahr mit. auch ohne medikamente und psychotherapie da ich persönlich von beidem nicht sehr viel halte. das erste halbe jahr habe ich damit verschwendet hilfe im esoterikbereich zu suchen. aber, anstatt es mir besser ging, wurde alles nur noch schlimmer!!!!! ich kann dir nur den tip geben, mal die folgende internetseite zu besuchen: www.achtung-lichtarbeit.de, bzw. www.lichtarbeit-verführung.de. ...

wenn du denkst, was für ein blödsinn, so ging es mir auch die ersten minuten, ließ dir bitte einige erfahrungsberichte und die artikel über reiki durch.

der ausstieg aus der esoterik ist nicht leicht. ich kämpfe nun seit einem halben jahr. aber ich spüre eine besserung, ganz langsam. und ich fühle mich schon viel besser und zufriedener. und ich bin mir ganz sicher, dass ich bald ganz befreit sein werde....

ich hoffe und ich wünsche mir, ich konnte dir helfen.

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28. September 2008 um 13:25

Reiki
Hallo, danke für dein feedback. Habe mir die lichtblick-seiten einmal durchgelesen. Ich muß vorab sagen, dass ich nicht an GOTT glaube, ich glaube an etwas Höheren, aber ich habe keinen Namen dafür. Gott und Bibel sind mir zu Widersprüchlich. Ich selbst praktiziere Reiki auch bei anderen, und habe nur positives Feedback. Also wenn Reiki was mit dem Teufel zu tun haben soll, na dann ist der Teufel gar nicht so böse wie ihn alle hinstellen. Mir persönlich tut es gut, und Reiki ist kein Wundermittel, sowas gibt es NICHT. Aber es muß jeder selbst wissen woran er glaubt. Ich laß mich nicht irreführen, und habe schon vieles ausprobiert, aber Reiki ist für mich persönlich, es passt einfach. Wenn man etwas neues ausprobiert sollte man es immer sachlich sehen, denn es gibt keine Wundermedizin, aber trotzdem geschehen Wunder. Liebe Grüße

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Frühere Diskussionen
Ist das VERGEWALTIGUNG ?! Danke im vorraus für antworten !
Von: ciline_12882877
neu
27. September 2008 um 14:47
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