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Seit 2,5 Jahren Diagnose manisch depressiv,nach eigenen informieren jedoch Borderline

13. September 2007 um 19:59 Letzte Antwort: 2. Dezember 2008 um 22:51

Hallo,bin müde,lustlos,igel mich ein und sehe keinen Sinn ins nichts.Ich könnte den ganzen Tag schlafen.Quäle mich jedoch zur Arbeit aber alles andere bleibt liegen.Bin unruhig weil ich es erledigen müßte,doch habe keinen Antrieb.Das quält mich total.Erlebe Dinge,die erst genial und bald darauf absolut uninteressant sind.Meine Emotionen machen mit mir was sie wollen,ich hab sie nicht wirklich unter Kontrolle,da sie sich von jetzt auf gleich ändern können.Mehrfach am Tag erlebe ich Stimmungsschwankungen.Ich bin leer und doch könnte mein Schädel platzen.
Meine Medis:anfangs Tefal,gefolgt von Mirtapzin,ersetzt durch Trevilor 150mg und Seroquel,jetzt Trevilor 150mg und Promethazin-neuraxpharm.
Ich bin mit mir unzufrieden und komme mit meinem innerlichem Gefühlschaos nicht mehr klar.
Suizidversuch 1999,gefolgt 3Monate Tagesklinik,ambulante Behandlung,eine Weile nichts,dann starke Depressionen,Trennung,Scheidung,kurz vorm Zusammenbruch heute erneut Arzt aufgesucht.
Ich weiß nicht mehr wohin mit mir.In kürzester Zeit ist es möglich das ich Meinungen in frage stelle und abändere.Entscheidungsprobleme??
Ich weiß nicht weiter,wer hat Erfahrung,kann mir Tipps geben?
Bin fertig mit mir und will anders leben,doch wie???????

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21. September 2007 um 1:01

Lass Dir helfen...
hallo, lass dir bitte helfen.
ich hab die ganze geschichte ca. 7Jahre durchgezogen. d.h. von den ersten anfängen bis zum endgültigen durchbruch, endlich frei zu sein. ich habe als erstes mal meinen heilpraktiker zu rate gezogen, der ist ganz normaler doc.med. und arbeitet ausschliesslich nach der klassischen homöopathie. der wiederum hat mich an eine gestalttherapeutin weitergeleitet. diese behandlung war für mich einfach genial und ich bin dieser frau aus ganzem herzen dankbar. anfangs hab ich 2mal wöchentlich therapie gehabt später einmal und dann immer weniger. angefangen hat das übrigens bei mir, und das war ja so extrem, nach meiner 2. hochzeit. eigentlich hätte ich vor glücksgefühlen nur so strotzen müssen, und bin doch in eine tiefe traurigkeit vefallen. das ist nun alles 10 jahre her, die ehe hat sich noch während der therapie erledigt. doch mir geht es wieder gut und, heute weiss ich mir zu helfen, wenn sich so ein grummeln wieder einstellt.

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8. Oktober 2007 um 3:49

Hallo melde dich mal bei mir
hier meine msn kannst dir melden ich kenn das ales so sandra_engel@hotmail.de ich leide an Bordaline vileich ist es sinnvoll darüber zu reden bis dann mal

Liebe grüsse Sonja

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2. Dezember 2008 um 22:51

Buchempfehlung
Hallo!

Ich lebe seit 15 Jahren mit der Diagnose, bin seit 20 Jahren psychisch krank und immernoch in Behandlung, muß auch Medikamente nehmen (seit 1991).
Hast Du auch andere Symptome? Suchterkrankung, Eßstörungen, Selbstverletzung?
Schau Dir doch mal das Buch von EWALD RAHN an, da sind auch Berichte von Betroffenen drin.
BORDERLINE. VERSTEHEN UND BEWÄLTIGEN (Balance Ratgeber). Ich habe nur das Vorgängerbuch, was schon vergriffen ist, aber das soll toll sein.

Ansonsten empfehle ich Dir eine Therapie. Kontinuierliche Hilfe. Einen Ansprechpartner.
Wir haben Probleme, mit uns alleine zu sein. Den Alltag zu meistern. Alles auszuhalten.
Ich nehme übrigens Cipramil, vertrage ich besser als Trevilor & Co. Als Neuroleptikum Truxal. Du nimmst ja anscheinend Atosil (Promethazin), das habe ich auch mal lange genommen.
Ich fange jetzt noch demnächst eine Analyse an (habe Schiß davor....).
Ich bin auch getrennt und geschieden.
Hast Du Kinder?

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