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Schwierigkeiten bei Unterscheidung von Traum und Realität. (Schlafprobleme, Narkolepsie)

21. Juli 2019 um 5:57 Letzte Antwort: 24. Juli 2019 um 23:18

Hallo!
Kleine Vorgeschichte zu mir:
Ich bin weiblich, 17 Jahre alt. Ich gehe erst nach dem Sommer wieder zur Schule und seit einigen Monaten bin ich deshalb (seit Februar) zuhause und mache fast gar nichts. Hab keinen geregelten Schlafrythmus und Alltag oder ein Hobby das ich regelmäßig ausübe und mein Gehirn wird auch nicht sonderlich gefordert.Sportlich betätigen tu ich mich ehrlich gesagt auch nicht.
Meine Tage bestehen eigentlich daraus zu schlafen, Serien/Yt zu schauen, Musik zu hören, am Handy zu sein, mit meinem Hund gassi zu gehen, mit internet freunden zu schreiben/telefonieren. Circa alle 2-3 Tage treffe ich mich mit meinem Freund und durchschnittlich ca. alle zwei wochen mal mit Freundinnen.
Ab und zu beschäftige ich mich mal kreativ mit 'nem Hobby was auch am Computer statt findet, spiele mit meinem Neffen oder lese ein Buch. Ich würde mein Leben also nicht sonderlich als spannend und als ziemlich Monoton bezeichnen. Es passiert nix neues oder spannendes.

Vorgeschichte zu meinem Schlafproblem:
Ich habe seit circa Februar Schlafstörungen. Es fing langsam damit an, dass ich häufiger Tagsüber müder wurde, als ich es sonst immer war und ich nicht durch schlafen konnte und häufig aufwachte, was ich zunächst bloß auf meine sehr unbequeme Matratze schob. Das ganze wurde immer schlimmer und mittlerweile sieht mein Schlafrythmus so aus, dass ich paar stunden schlafe, wach bin, schlafe, wach usw. Das sowohl Nachts als auch Tagsüber. Ich habe also am Tag mehrere Müdigkeitsanfälle, ich werde plötzlich total schwach und müde, meine Augen fallen schon langsam zu, weshalb ich mich hinlegen muss und auch direkt einschlafe.(Danach gehts mir meist auch besser, habe einen kleinen Energieschub, doch einige stunden später wiederholt sich das ganze.)
Zudem hab ich häufiger Schlafparalysen. Die haben glücklicherweise etwas abgenommen, doch ich hatte sie mal 2-3 Wochen mehrmals täglich.
Dazu kamen Halluzinationen von gruseligen Gestalten, dessen Anwesendheit ich wahr nahm, sah oder mich berührte. Und da das noch nicht genug ist, hab ich täglich 'Schwächeanfälle'. Meine Muskeln zucken andauernd zusammen, vorallem in den Beinen/Knien, wenn ich laufe. Das Passiert zum Glück bloß für eine Sekunde, hab aber echt Angst deshalb mal hinzufallen oder mich zu verletzen. Ausserdem kann ich mich auch nicht aufrecht halten, wenn ich lachen muss, wütend bin etc. Ich muss mich dann hinsetzen, da ich zu dem Zeitpunkt keine Kraft im Körper hab.

(Ausserdem bin ich letztens in der Bahn mehrmals fast eingeschlafen. Meine Augen fielen einfach zu und mein Kopf knickte einfach ein, obwohl ich das nicht wollte. Bei meinem Freund schlaf ich auch dauernd ein, obwohl ich das nicht möchte.)
Alle Punkte weisen auf eine Narkolepsie hin. Die Krankheit kannte ich vorher selbst noch nicht, aber ich werde deshalb bald zum Arzt gehen, da es mich komplett in meinem Leben einschränkt. (Um ehrlich zu sein hoffe ich immer noch auf ein anderes Ergebnis, da ich das echt nicht haben möchte.)
Hat irgendwer Erfahrungen damit? Kann man das wieder unter Kontrolle kriegen?

Mein Problem:
Wie im Titel schon bereits geschieben, schaff ich es irgendwie nicht meine Träume und Realität von einander zu unterscheiden. Ich frag mich echt häufig ob diese Situation oder Gespräch in Wirklichkeit statt gefunden haben oder ob ich es vielleicht einfach nur geträumt hab. Ich kann mich nach dem aufwachen fast immer an meine Träume erinnern, aber paar Sekunden nach dem aufwachen, verwischt das Gefühl, ob es nun Realität, oder geträumt war. Ausserdem schlaf ich Z.b. häufig neben meinem Freund ein, kurz vorher träumte ich von einem Gespräch mit ihm, wache auf und antworte dann während ich aufwache auf seine Frage, weil ich denke, dass er sie mir in Reallife gestellt hat. Er schaut mich daraufhin nur jedes mal verdutzt an. Es nervt einfach total nicht zu wissen ob du diese Dinge wirklich erlebt oder bloß geträumt hast. Übrigens ist mein Langzeitgedächtnis auch nicht das aller beste.

Was mir bereits auch schon passierte und total unangenehm ist, dass ich vor ca 2 Monaten ins Bett machte, weil ich träumte aufgewacht zu sein, Zähne zu putzen und danach auf Toilette zu gehen. Ich hab davor mit 3 Jahren vielleicht das letzte mal ins Bett gemacht, also Nein, ich war nie ein Bettnässer. - Aber den Abend vorher schlief ich ein ohne nochmal vorher auf Toilette zu gehen, was ich normalerweise sonst immer tue. Dementsprechend war meine Blase in der Nacht sehr voll.
Aufjedenfall weiß ich nicht ob ich dieses Problem auch bei meinem Arzt ansprechen sollte, da es mir unangenehm ist und ich nicht weiß ob es wichtig ist? Hatte das vielleicht schonmal jemand von euch und hat sich das dann mit der Zeit wieder gelegt? Woher kann das kommen? Von beruflichem/Schulischem Stress logischerweise ja nicht.
Ich hoffe, dass sich das ganze wieder legt sobald ich zur Schule gehe, mein Gehirn gefordert wird und ich einen geregelten Schlafrythmus/Alltag habe. Wenn ich mich nämlich aktiv mit etwas beschäftige, dann hilft das meiner Müdigkeit aufjedenfall schon ein bisschen. Genauso wie an der frischen Luft zu sein.

Sorry für Rechtschreibfehler und Danke schonmal im vorraus fürs durch lesen!
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24. Juli 2019 um 23:18

Hallo, das mit dem unregelmässigen Schlafrythmus ist in dem alter, würd ich behaupten, normal. Zumindest wenn man kein geregelten Tagelablauf hat, sprich Schule/Arbeit.
Und gerade dann, wenn man schläft/aufwacht wann man will, kommt der Körper durcheinander.

Allerdings glaube ich, hast du trotzdem noch irgendetwas, was man wirklich mit einem Arzt mal abklären sollte. Dem darfst du alles sagen und solltest du auch.

 

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