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Schwierige Lebenssituation

2. Juni 2017 um 18:04 Letzte Antwort: 8. Juni 2017 um 21:31

Hallo ihr Lieben, 
Stecke zur zeit in einer schwierigen Lebenssituation und würde mir meinen kummer gerne mal hier von der Seele reden. Meine Oma (81) ist vor ein paar Wochen gestürzt, mit der Diagnose oberschenkelhalsbruch.. leider hat sie auch Probleme mit Herz und Nieren, weswegen auch ihr Kreislauf im KH verrückt spielte und sie ins künstliche Koma gelegt wurde, damit sich ihr körper regenerieren kann. Hatte jedoch vorher schon die OP zwecks des bruches hinter sich gebracht und war danach EIGENTLICH wieder normal drauf. Jedoch kam anschließend zusammenbruch im KH und Koma. Da sie die ganze zeit über auf der intensivstation liegt, kann ich über die angezeigten werte sagen das sie in Ordnung sind, schlafmittel sind mittlerweile auch abgestellt damit sie erwachen kann. Es tut mir im Herzen weh sie so liegen zu sehen, da ich mit ihr zusammen wohne und sie nur mobil und aufgeweckt kenne. Ihr arzt sagt, alles was wir tun können ist zu hoffen das es für sie positiv ausgeht, jedoch kann er uns nicht mal versprechen das wir sie heil mit nach hause nehmen können. bei uns zuhause ist ebenfalls pure trauer teilweise angesagt, das macht mich sehr fertig. Zwar hoffen und glauben alle fest an sie, aber die worte des Arztes drücken einen schon sehr zu boden. ich weis nicht wie das weiter gehen soll.. es bringt mich emotional an meine Grenzen, da ich selbst nie familiär mit den Tod in Verbindung gebracht wurde. Hat jemand möglicherweise ähnliche erfahrungen gemacht? 😧 bin echt am Boden zerstört und hab angst das sie echt sterben wird.

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2. Juni 2017 um 22:13

pilleneinnahme, tu der welt eine gefallen und nimm entweder deine verdammten pillen oder geh voran und stirb du opfer. 

blondi, es ist klar dass es dir nicht hilft dir bewusst zu machen dass alles was lebt einmal sterben muss.
du bist einfach geknickt weil doch relativ unerwartet es plötzlich jemanden aus deinem unmittelbaren umfeld trifft. das ist ganz normal.
denke an die guten zeiten die ihr zusammen hattet, behalte die gute erinnerung. 

wünsche dir viel kraft und völlig unmöglich ist es doch auch nicht dass die oma sich wieder ganz erholt. 

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8. Juni 2017 um 17:50

Als meine Oma gestorben ist, war das Schlimmste, dass ich merkte: Jetzt ist es endgültig, jetzt kann nichts mehr gessgt/getan werden.
Hast du die Möglichkeit, sie zu besuchen und dich an ihr Bett zu setzen und ihr nochmal alles zu sagen, was du ihr sagen möchtest? Ob sie nun wach ist oder nicht. Vielleicht musst du dich bei ihr für irgendwas entschuldigen, vielleicht willst du ihr noch für etwas danken. Oder du willst einfach nur sagen, dass du sie lieb hast?

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8. Juni 2017 um 21:12
In Antwort auf gucki9

Als meine Oma gestorben ist, war das Schlimmste, dass ich merkte: Jetzt ist es endgültig, jetzt kann nichts mehr gessgt/getan werden.
Hast du die Möglichkeit, sie zu besuchen und dich an ihr Bett zu setzen und ihr nochmal alles zu sagen, was du ihr sagen möchtest? Ob sie nun wach ist oder nicht. Vielleicht musst du dich bei ihr für irgendwas entschuldigen, vielleicht willst du ihr noch für etwas danken. Oder du willst einfach nur sagen, dass du sie lieb hast?

Meine oma ist gestern leider gestorben, nachdem sie 3 wochen im Krankenhaus gekämpft hat. 😭
ich muss die ganze zeit an sie denken und was sie alles gesagt hat in ihrer zeit im Krankenhaus. Ich weis nicht wie ich das verarbeiten soll, bis jetzt habe ich glaube noch nicht alles realisiert und es kommt mir vor wie ein Albtraum
Wir hatten doch alle gehofft das sie wieder wird! es tut so sehr weh.

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8. Juni 2017 um 21:31

Herzliches Beileid, blondi969!

Ich wünsche dir viel Kraft bei der Verarbeitung. Sie hat ein schönes Alter erreicht, hatte vielleicht auch ein gutes Leben und es war für Sie eventuell besser zu gehen als zu bleiben. Wenn du kannst, versuch zu beten, dass Gott dir hilft und Kraft gibt - auch für deine Oma.

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