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Schwerer Motorradunfall?

3. September 2005 um 22:05

Hatte schonmal irgendjemand von euch einen schweren Motorradunfall gehabt und seid ihr dann weiter gefahren?
Ich war vor zwei Jahren an einem Motorradunfall beteiligt. Ich war damals 14 Jahre alt und saß als Sozia auf dem Motorrad. Meine Mutter ist gefahren.
Wir sind mit 150 km/h auf der Autobahn unterwegs gewesen und in einer Kurve hat meine Mutter die Kontrolle über das Motorrad verloren. Sie war sofort Tod (ist mit dem Kopf gegen die Leitplanke geknallt).
Ich hatte Glück und hab mir nur das Bein gebrochen.
Heute zwei Jahre später fahre ich weiterhin Motorrad. Vorwiegend als Sozia meines Freundes.

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7. September 2005 um 19:32

Eigene Entscheidung
hi,

dein nich lässt darauf schließen, dass du an etwas kribbeligen sachen spaß hast.
ich fahre selbst motorrad und begrüße es, dass du wieder aufgestiegen bist.
das leben ist nicht ohne risiken und die, die an einem autounfall beteiligt waren steigen auch wieder ein und fahren oder fahren mit.
mit risikobewertung hat das nichts zu tun, es ist die verarbeitung dessen was passiert ist die entscheidet.
viele schöne touren und bald ein eigenes bike wünscht dir

manndel

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10. September 2005 um 13:24

Nein nicht ich....
.... sondern mein Bruder hatte einen schweren Motoradunfall! Er ist auf der Hauptstraße mit 80 kmh (war OK) gefahren und ein Autolenker rammte ihn aus einer Seitenstrasse heraus.

Er hatte die gesamte linke Hand getrümmert! So das er Schrauben eingesetzt bekam. Heute hat er immer noch viele Schmerzen und einen Künstlichen Armknochen aus Stahl!

Er fährt immer noch mit seinem Motorrad nur nicht mehr ganz so oft und ist sehr vorsichtig geworden.

Das mit deiner Mam tut mir sehr leid! Das war sicher hart für dich!

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5. Oktober 2005 um 22:21

Sicherer
Er fährt einfach sicherer als ich. Ich hab meinen Schein ja noch nicht lange.

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6. Oktober 2005 um 11:44

Gelegentlich
Hallo!
Ich habe beruflich mindestens von 9-18 Uhr mit Motorradfahrern zu tun, ich arbeite in einem Motorradzubehörladen.Ich bin täglich mit Geschichten und Schicksalen konfrontiert.Ich selbst bin jetzt 33, und hatte mit 18 Jahren meinen schwersten unverschuldeten Motorradunfall.Danach folgten noch einige weitere, mehr oder weniger glimpflich abgegangene.
Vor etwa 3 Jahren habe ich aufgehört aktiv Motorrad zu fahren und zwar deswegen, weil ich irgendwann den "click" im Kopf bekam, was wohl mit meiner Family wäre, und wie die denken und leiden würden wenn mir was passieren würde.
Es ist nun mal so:Motorradfahren birgt erhöhtes Risiko in sich, das gehört einfach dazu.
Ich für mich selbst, vom Herzen her würde weiterfahren, aber ich denke mittlerweile nicht mehr nur an mich selbst, und bin froh darüber.
Wenn Du also jemanden in deinem Leben hast, der seelisch dahinsiechen würde wenn Dir etwas passiert, dann laß es sofern Dir die Person was wert ist.
Wenn Du es Dir leisten kannst egoistisch zu handeln, dann fahr weiter, denn es macht ja wirklich mördermäßig Spaß!

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6. Oktober 2005 um 21:23

Ja, da hast du leider Recht
Das Unfallrisiko ist überdurchschnittlich hoch!!! Und das traurige: In 90% der Fälle, bei denen ein PKW mit einem Krad zusammenstößt ist der PKW- Fahrer überwiegend, oder alleine schuld.
Häufigste Unfälle:
- Motorradfahrer will überholen, PKW sieht Motorrad nicht und schlägt nach links ein um abzubiegen und es knallt
oder
- Motorrad ist auf vorfahrtsberechtigter Straße, PKW in Nebenstraße übersieht das Motorrad, fährt einfach raus und es knallt.
Was alle Unfälle zwischen PKW und Krad aber gemeinsam haben, völlig unabhängig von der Schuld: Der Motorradfahrer zieht IMMER den kürzeren, häufig enden diese Unfälle halt auch tödlich.

Ringe selbst schon lange mit mir, einen Motorradführerschein zu machen. Einerseits hätte ich wirklich riesengroße Lust dazu, andererseits bin ich mir, durch meinen Job mehr als genug über die Risiken dabei bewusst. Und das größte Risiko ist leider der PKW- Fahrer.

Wenn draußen die Sonne scheint, würde ich am liebsten sofort mit dem Führerschein anfangen, gleichzeitig hab ich dann aber wieder die ganzen Bilder aus den Obduktionsberichten, oder aus den Polizeiakten im Kopf. 20jährige Motorradfahrer mit geplatzen Organen, oder Bilder, wo Faserreste der Kleidung des Motorradfahrers praktisch eins geworden sind mit dem Lack des Autos.

Keine Ahnung, ob ich es irgendwann schaffen werde, eine endgültige Entscheidung hinsichtlich des Motorradführerscheins zu treffen.

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6. Oktober 2005 um 21:25

So einfach ist das leider nicht
Statistisch betrachtet ist die unbekannte Variable beim Motorradfahren nicht das Motorrad, sondern der PKW. Also mindestens genauso gefährlich wie reiten

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10. Oktober 2005 um 1:34
In Antwort auf runa_12074494

Ja, da hast du leider Recht
Das Unfallrisiko ist überdurchschnittlich hoch!!! Und das traurige: In 90% der Fälle, bei denen ein PKW mit einem Krad zusammenstößt ist der PKW- Fahrer überwiegend, oder alleine schuld.
Häufigste Unfälle:
- Motorradfahrer will überholen, PKW sieht Motorrad nicht und schlägt nach links ein um abzubiegen und es knallt
oder
- Motorrad ist auf vorfahrtsberechtigter Straße, PKW in Nebenstraße übersieht das Motorrad, fährt einfach raus und es knallt.
Was alle Unfälle zwischen PKW und Krad aber gemeinsam haben, völlig unabhängig von der Schuld: Der Motorradfahrer zieht IMMER den kürzeren, häufig enden diese Unfälle halt auch tödlich.

Ringe selbst schon lange mit mir, einen Motorradführerschein zu machen. Einerseits hätte ich wirklich riesengroße Lust dazu, andererseits bin ich mir, durch meinen Job mehr als genug über die Risiken dabei bewusst. Und das größte Risiko ist leider der PKW- Fahrer.

Wenn draußen die Sonne scheint, würde ich am liebsten sofort mit dem Führerschein anfangen, gleichzeitig hab ich dann aber wieder die ganzen Bilder aus den Obduktionsberichten, oder aus den Polizeiakten im Kopf. 20jährige Motorradfahrer mit geplatzen Organen, oder Bilder, wo Faserreste der Kleidung des Motorradfahrers praktisch eins geworden sind mit dem Lack des Autos.

Keine Ahnung, ob ich es irgendwann schaffen werde, eine endgültige Entscheidung hinsichtlich des Motorradführerscheins zu treffen.

Man sollte aber auch mal betonen...
...daß nicht wenige Motorradfahrer wie die letzten Henker fahren, obwohl sie den Kürzeren ziehen, wenn etwas passiert. Wie oft wurde ich beispielsweise auf der Busspur rechts von einem Motorrad überholt - mitten in der Innenstadt mit einem Wahnsinnstempo. Muß das sein? Und wenn ein Motorradfahrer meint, einen Wagen vor ihm auf dem Linksabbieger, der auch noch blinkt, beim Abbiegevorgang überholen zu müssen, dann weiß ich es auch nicht. Alles schon passiert - da ging es dem Herrn beim Abbiegen offenbar nicht schnell genug. Wäre er in mich reingefahren, hätte ich auch noch eine Mitschuld gehabt.

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10. Oktober 2005 um 17:47
In Antwort auf runa_12074494

Ja, da hast du leider Recht
Das Unfallrisiko ist überdurchschnittlich hoch!!! Und das traurige: In 90% der Fälle, bei denen ein PKW mit einem Krad zusammenstößt ist der PKW- Fahrer überwiegend, oder alleine schuld.
Häufigste Unfälle:
- Motorradfahrer will überholen, PKW sieht Motorrad nicht und schlägt nach links ein um abzubiegen und es knallt
oder
- Motorrad ist auf vorfahrtsberechtigter Straße, PKW in Nebenstraße übersieht das Motorrad, fährt einfach raus und es knallt.
Was alle Unfälle zwischen PKW und Krad aber gemeinsam haben, völlig unabhängig von der Schuld: Der Motorradfahrer zieht IMMER den kürzeren, häufig enden diese Unfälle halt auch tödlich.

Ringe selbst schon lange mit mir, einen Motorradführerschein zu machen. Einerseits hätte ich wirklich riesengroße Lust dazu, andererseits bin ich mir, durch meinen Job mehr als genug über die Risiken dabei bewusst. Und das größte Risiko ist leider der PKW- Fahrer.

Wenn draußen die Sonne scheint, würde ich am liebsten sofort mit dem Führerschein anfangen, gleichzeitig hab ich dann aber wieder die ganzen Bilder aus den Obduktionsberichten, oder aus den Polizeiakten im Kopf. 20jährige Motorradfahrer mit geplatzen Organen, oder Bilder, wo Faserreste der Kleidung des Motorradfahrers praktisch eins geworden sind mit dem Lack des Autos.

Keine Ahnung, ob ich es irgendwann schaffen werde, eine endgültige Entscheidung hinsichtlich des Motorradführerscheins zu treffen.

Risiko
hallo kleine rose

kein zweifel, der motorradfahrer hat das höhere risiko.
deshalb gilt für mich :
immer für den anderen mitdenken!
bei schlechter verfassung - nicht fahren, jedenfalls nicht schnell.

es gibt nicht, wobei ich derart gut entspannen kann obwohl motorradfahren viel aufmerksamkeit erfordert.

manndel

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20. November 2006 um 10:11

Motorradunfall
Hallo zusammen
Wenn es einer wissen muss, dann der Willi.
Über 3.000 behinderte MotorradfahrerIinnen sind mittlerweile mit unserer Hilfe wieder aufs Bike gekommmen. Das Schöne daran ist: Alle Leute hatten danach KEINE Unfälle mehr!!
www.koeltgen.de ist unsere Plattform.
Zudem biete ich mit meiner Frau Skikurse für Menschen mit Behinderung an.
Wer also mehr Informationen braucht, darf sich gerne melden. Zusätzlich bin ich Behindertenreferent des BVDM (Bundesverband der Motorradfahrer!).

Einen herzlichen Gruß sendet
Willi

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18. Juli 2007 um 0:03

HÖRT DAMIT AUF
Hi alle miteinander,
die Ereignisse die von einigen hier beschildert wurden sind schon etwas länger her .Wir schreiben heute das Jahr 2007 den 18.07 .Am 05.07.07 habe ich mein Motorradführerschein bekommen und konnte endlich auf meine nigelnagelneue R6 steigen und es mal so langsam schön angehn.Schon am 6.07. bemerkte ich was das für ein schönes Gefühl ist ein Biker zu sein .
Am 08.07.07 riefen mich 6 Bikerfreunde an um eine Tour zumachen.Ich willigte ein.
Um 26.25 Uhr passierte dann etwas was mein Leben komplett im moment niederschmettert.
Einer meiner Freunde kam in der Kurve ausser Kontrolle stürzte und erlag seiner schweren Verletzungen noch am Unfallort.
Ich kam leider als letzter von der Gruppe an da ich ein Anfänger bin oder war.
Ich will endlich abschliessen was ich nicht kann.Als ich hier auf den Forum traf und das hier sah fühle ich mich gezwungen dir oder euch zusagen:BITTE SUCHT EIN ANDERES HOBBY!RUNTER VOM BIKE AUCH WENN ES DOCH SO SCHÖN IST!
Ich selber bin Verheiratet 34 Jahre 1 Sohn (einer/eine) unterwegs.
Für mich war das eine kurze und schmerzvolle Erfahrung.
Er war verheiratet und hat(te)6 kinder
R.I.P Macho
Du hast das geschafft was wir alle noch vor uns haben!!!!!
PEACE OKI

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16. August 2007 um 20:30

Unbekannter Mann- Grab?
Hi,
es tut mir sehr leid mit deiner Mum.
Wie war es für dich wieder auf dem Motorrad zu sitzen?Vor allem wieder selbst zu fahren?
Ich habe im Dezember vor 4 Jahren einen Motorradunfall miterlebt.
Ich war mit Freunden im Auto unterwegs, als er uns überholte und 200m weiter ins Schleudern kam. Er war sofort tot. Ich habe ihn als erstes gefunden (es war schon dunkel), in dem Moment, als ich das schrie, leuchtete ein Freund mit der Taschenlampe auf ihn.
Der Anblick war Horror.
Kurze Zeit später hatte meine Tante einen Unfall, sie kam aber mit Verletzungen davon, die 1 Jahr später wieder verheilt waren.
Mein größter Traum war es immer den Führerschein zu machen&die eigene Maschine zu haben. Auch heute würde ich es gerne noch, aber die Angst ist sehr groß.
Ich würde alles darum geben endlich nicht sofort diese Bilder zu sehen, sobald ich nur das Wort Motorrad höre.
Ich bin inzwischen auch wieder zu Motorradtreffen gefahren.
Ich beneide die Leute, die Motorrad fahren. Es gibt kaum was besseres, solange nichts passiert.
Würde gerne mal wieder als Sozia mitfahren. Aber entweder war es noch zu frisch oder es gab keine Gelegenheit.
Kennt sich jemand damit aus, ob man rausbekommen kann, wer dieser Mann war? Ich würde sooooooooo gerne mal zu seinem Grab gehen!!
Liebe Grüße J.

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12. Mai 2008 um 9:34
In Antwort auf runa_12074494

So einfach ist das leider nicht
Statistisch betrachtet ist die unbekannte Variable beim Motorradfahren nicht das Motorrad, sondern der PKW. Also mindestens genauso gefährlich wie reiten

Hatte am 07.04.2007 Unfall
Auch ich war an einem Motorradunfall beteiligt.

Ein guter Freund von mir wollte mit mir eine Tour machen, damit wir auch mal was anderes erleben.

Ich erzähle Euch hier die Kurzform, die lange Version gibts auf meiner HP.

Er holte mich nachm arbeiten bei mir zuhause ab, bestand darauf, dass ich die komplette Schutzkleidung anziehe. Zum Glück. Das was ich von der Fahrt noch weiß, war echt schön.

Das letzte an was ich mich erinnern kann, ist, dass wir noch tanken waren und dann wachte ich erst wieder in Straßburg im Krankenhaus auf.

Ich war lebensgefährlich verletzt:

1. Halswirbel gebrochen
1 Brustwirbel gebrochen
1 Rippe gebrochen
offener Bruch am Sprunggelenk
Außenbandanriß am Knie
Nierenquetschungen
mehrere Riße in der Milz

Im KH hab ich recht schnell geblickt, dass es mit dem Motorradfahren zusammenhängt, dass ich nun hier liege.. Erst nach 2, 3 Tagen als ich nachfragte was mit A ist, bekam ich die Antwort, dass er leider nicht soviel Glück hatte wie ich.

Er kam in einer Rechtskurve aufgrund Rollsplit auf die Gegenfahrbahn und dort kollidierten wir mit einem Auto.

Es folgten 8 Wochen Krankenhaus.. 2 Rehas und ich bin leider immer noch nicht fit

Aus meiner Sicht kann ich mit Sicherheit behaupten, dass ich nie mehr auf ein motorisiertes Zweirad sitze.

Es gibt bestimmt risikohaftere Hobbies, aber es gibt leider auch total unvernünftige Motorradfahrer. Ich ärger mich dermaßen, wie Leute ihr Leben aufs Spiel setzen, wenn sie mit T-Shirt und am besten noch in kurzer Hose durch die Gegend fahren. Wenn da etwas passiert ist unter Umständen Ende. Die Fahrer müssen ja nicht mal selbst schuld sein, wieviele Autofahrer gibt es, die Motorradfahrer, aus welchem Grund auch immer, einfach übersehen.



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19. Mai 2008 um 20:12
In Antwort auf gittel_12107741

Hatte am 07.04.2007 Unfall
Auch ich war an einem Motorradunfall beteiligt.

Ein guter Freund von mir wollte mit mir eine Tour machen, damit wir auch mal was anderes erleben.

Ich erzähle Euch hier die Kurzform, die lange Version gibts auf meiner HP.

Er holte mich nachm arbeiten bei mir zuhause ab, bestand darauf, dass ich die komplette Schutzkleidung anziehe. Zum Glück. Das was ich von der Fahrt noch weiß, war echt schön.

Das letzte an was ich mich erinnern kann, ist, dass wir noch tanken waren und dann wachte ich erst wieder in Straßburg im Krankenhaus auf.

Ich war lebensgefährlich verletzt:

1. Halswirbel gebrochen
1 Brustwirbel gebrochen
1 Rippe gebrochen
offener Bruch am Sprunggelenk
Außenbandanriß am Knie
Nierenquetschungen
mehrere Riße in der Milz

Im KH hab ich recht schnell geblickt, dass es mit dem Motorradfahren zusammenhängt, dass ich nun hier liege.. Erst nach 2, 3 Tagen als ich nachfragte was mit A ist, bekam ich die Antwort, dass er leider nicht soviel Glück hatte wie ich.

Er kam in einer Rechtskurve aufgrund Rollsplit auf die Gegenfahrbahn und dort kollidierten wir mit einem Auto.

Es folgten 8 Wochen Krankenhaus.. 2 Rehas und ich bin leider immer noch nicht fit

Aus meiner Sicht kann ich mit Sicherheit behaupten, dass ich nie mehr auf ein motorisiertes Zweirad sitze.

Es gibt bestimmt risikohaftere Hobbies, aber es gibt leider auch total unvernünftige Motorradfahrer. Ich ärger mich dermaßen, wie Leute ihr Leben aufs Spiel setzen, wenn sie mit T-Shirt und am besten noch in kurzer Hose durch die Gegend fahren. Wenn da etwas passiert ist unter Umständen Ende. Die Fahrer müssen ja nicht mal selbst schuld sein, wieviele Autofahrer gibt es, die Motorradfahrer, aus welchem Grund auch immer, einfach übersehen.



Motorradfahren ist ein Lebensgefühl
Hallo ihr!

Kurze Frage an murmeltierle79 : Bist du auch selber Motorradfahrer oder nur sozia?
Also ich hab jetzt alle Beiträge gelesen und es sind ja doch sehr viele dabei, die sich gegen das Motorrad fahren aussprechen. Ich selber habe seit einem Jahr einen Motorradführerschein, aber dank abistreß bis jetzt noch keine Zeit mich um eine eigene Maschine zu kümmern.
Ich habe selber 2 Bekannte durchs Motorradfahren verloren und erst letzte woche einen Unfall live gesehen (er ist aber recht

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19. Mai 2008 um 20:13
In Antwort auf gittel_12107741

Hatte am 07.04.2007 Unfall
Auch ich war an einem Motorradunfall beteiligt.

Ein guter Freund von mir wollte mit mir eine Tour machen, damit wir auch mal was anderes erleben.

Ich erzähle Euch hier die Kurzform, die lange Version gibts auf meiner HP.

Er holte mich nachm arbeiten bei mir zuhause ab, bestand darauf, dass ich die komplette Schutzkleidung anziehe. Zum Glück. Das was ich von der Fahrt noch weiß, war echt schön.

Das letzte an was ich mich erinnern kann, ist, dass wir noch tanken waren und dann wachte ich erst wieder in Straßburg im Krankenhaus auf.

Ich war lebensgefährlich verletzt:

1. Halswirbel gebrochen
1 Brustwirbel gebrochen
1 Rippe gebrochen
offener Bruch am Sprunggelenk
Außenbandanriß am Knie
Nierenquetschungen
mehrere Riße in der Milz

Im KH hab ich recht schnell geblickt, dass es mit dem Motorradfahren zusammenhängt, dass ich nun hier liege.. Erst nach 2, 3 Tagen als ich nachfragte was mit A ist, bekam ich die Antwort, dass er leider nicht soviel Glück hatte wie ich.

Er kam in einer Rechtskurve aufgrund Rollsplit auf die Gegenfahrbahn und dort kollidierten wir mit einem Auto.

Es folgten 8 Wochen Krankenhaus.. 2 Rehas und ich bin leider immer noch nicht fit

Aus meiner Sicht kann ich mit Sicherheit behaupten, dass ich nie mehr auf ein motorisiertes Zweirad sitze.

Es gibt bestimmt risikohaftere Hobbies, aber es gibt leider auch total unvernünftige Motorradfahrer. Ich ärger mich dermaßen, wie Leute ihr Leben aufs Spiel setzen, wenn sie mit T-Shirt und am besten noch in kurzer Hose durch die Gegend fahren. Wenn da etwas passiert ist unter Umständen Ende. Die Fahrer müssen ja nicht mal selbst schuld sein, wieviele Autofahrer gibt es, die Motorradfahrer, aus welchem Grund auch immer, einfach übersehen.



Hmpf
hmpf ok, da wurde mir der restl beitrag geklaut -.- Den verfasse ich dann später nochmal

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23. Mai 2008 um 18:27
In Antwort auf tracee_12307606

Unbekannter Mann- Grab?
Hi,
es tut mir sehr leid mit deiner Mum.
Wie war es für dich wieder auf dem Motorrad zu sitzen?Vor allem wieder selbst zu fahren?
Ich habe im Dezember vor 4 Jahren einen Motorradunfall miterlebt.
Ich war mit Freunden im Auto unterwegs, als er uns überholte und 200m weiter ins Schleudern kam. Er war sofort tot. Ich habe ihn als erstes gefunden (es war schon dunkel), in dem Moment, als ich das schrie, leuchtete ein Freund mit der Taschenlampe auf ihn.
Der Anblick war Horror.
Kurze Zeit später hatte meine Tante einen Unfall, sie kam aber mit Verletzungen davon, die 1 Jahr später wieder verheilt waren.
Mein größter Traum war es immer den Führerschein zu machen&die eigene Maschine zu haben. Auch heute würde ich es gerne noch, aber die Angst ist sehr groß.
Ich würde alles darum geben endlich nicht sofort diese Bilder zu sehen, sobald ich nur das Wort Motorrad höre.
Ich bin inzwischen auch wieder zu Motorradtreffen gefahren.
Ich beneide die Leute, die Motorrad fahren. Es gibt kaum was besseres, solange nichts passiert.
Würde gerne mal wieder als Sozia mitfahren. Aber entweder war es noch zu frisch oder es gab keine Gelegenheit.
Kennt sich jemand damit aus, ob man rausbekommen kann, wer dieser Mann war? Ich würde sooooooooo gerne mal zu seinem Grab gehen!!
Liebe Grüße J.

Motoradunfall
Hey,
ich hatte auch ein motarradunfall doch er ist klimpflig ausgegangen
naja ich wollt dir nur sagen gehe mal auf die seite von der Polizei dann muss irgendwo
Unfall stehen und dann kannst du das datum und Zeit eingeben und dann kommen Informationen

Viel Glück

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31. Mai 2008 um 7:43
In Antwort auf tracee_12307606

Unbekannter Mann- Grab?
Hi,
es tut mir sehr leid mit deiner Mum.
Wie war es für dich wieder auf dem Motorrad zu sitzen?Vor allem wieder selbst zu fahren?
Ich habe im Dezember vor 4 Jahren einen Motorradunfall miterlebt.
Ich war mit Freunden im Auto unterwegs, als er uns überholte und 200m weiter ins Schleudern kam. Er war sofort tot. Ich habe ihn als erstes gefunden (es war schon dunkel), in dem Moment, als ich das schrie, leuchtete ein Freund mit der Taschenlampe auf ihn.
Der Anblick war Horror.
Kurze Zeit später hatte meine Tante einen Unfall, sie kam aber mit Verletzungen davon, die 1 Jahr später wieder verheilt waren.
Mein größter Traum war es immer den Führerschein zu machen&die eigene Maschine zu haben. Auch heute würde ich es gerne noch, aber die Angst ist sehr groß.
Ich würde alles darum geben endlich nicht sofort diese Bilder zu sehen, sobald ich nur das Wort Motorrad höre.
Ich bin inzwischen auch wieder zu Motorradtreffen gefahren.
Ich beneide die Leute, die Motorrad fahren. Es gibt kaum was besseres, solange nichts passiert.
Würde gerne mal wieder als Sozia mitfahren. Aber entweder war es noch zu frisch oder es gab keine Gelegenheit.
Kennt sich jemand damit aus, ob man rausbekommen kann, wer dieser Mann war? Ich würde sooooooooo gerne mal zu seinem Grab gehen!!
Liebe Grüße J.

Angst schlecht
so jeder fahrer von eim motorrad hat das gass selber in der hand.kann nur sagen weil ich auch ma schwer ferletzt war . leute bitte gute schutzkleidung.fahrt langsam weiß macht auch saß das schnelle fahren .aber da wo es sinn macht .
man solte respekt haben vor dem motorrad .fahre auch wieder auch mit leichte angst aber habe respekt vor meine kiste

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31. Mai 2008 um 7:53
In Antwort auf gittel_12107741

Hatte am 07.04.2007 Unfall
Auch ich war an einem Motorradunfall beteiligt.

Ein guter Freund von mir wollte mit mir eine Tour machen, damit wir auch mal was anderes erleben.

Ich erzähle Euch hier die Kurzform, die lange Version gibts auf meiner HP.

Er holte mich nachm arbeiten bei mir zuhause ab, bestand darauf, dass ich die komplette Schutzkleidung anziehe. Zum Glück. Das was ich von der Fahrt noch weiß, war echt schön.

Das letzte an was ich mich erinnern kann, ist, dass wir noch tanken waren und dann wachte ich erst wieder in Straßburg im Krankenhaus auf.

Ich war lebensgefährlich verletzt:

1. Halswirbel gebrochen
1 Brustwirbel gebrochen
1 Rippe gebrochen
offener Bruch am Sprunggelenk
Außenbandanriß am Knie
Nierenquetschungen
mehrere Riße in der Milz

Im KH hab ich recht schnell geblickt, dass es mit dem Motorradfahren zusammenhängt, dass ich nun hier liege.. Erst nach 2, 3 Tagen als ich nachfragte was mit A ist, bekam ich die Antwort, dass er leider nicht soviel Glück hatte wie ich.

Er kam in einer Rechtskurve aufgrund Rollsplit auf die Gegenfahrbahn und dort kollidierten wir mit einem Auto.

Es folgten 8 Wochen Krankenhaus.. 2 Rehas und ich bin leider immer noch nicht fit

Aus meiner Sicht kann ich mit Sicherheit behaupten, dass ich nie mehr auf ein motorisiertes Zweirad sitze.

Es gibt bestimmt risikohaftere Hobbies, aber es gibt leider auch total unvernünftige Motorradfahrer. Ich ärger mich dermaßen, wie Leute ihr Leben aufs Spiel setzen, wenn sie mit T-Shirt und am besten noch in kurzer Hose durch die Gegend fahren. Wenn da etwas passiert ist unter Umständen Ende. Die Fahrer müssen ja nicht mal selbst schuld sein, wieviele Autofahrer gibt es, die Motorradfahrer, aus welchem Grund auch immer, einfach übersehen.



Ja hast recht
leute schutz kleidung ist das wichtigste spart an was anderem aber nicht an der kleidung und ein guter helm ist das a und o

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8. Juli 2014 um 11:50

Hey
Mein fester Freund ist vor fast 2 Monaten bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen.
Ich bin oft mit ihm mitgefahren.
Seit diesem Tag wirs mir gleich schlecht, wenn ich ohne zu fahren auf einem Motorrad sitze.
Bin auch gerade wieder an der Unfallstelle vorbeigefahren, und muss jedes mal bei dem Gedanken alleine weinen.

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