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Schreckliche Nachricht

13. Dezember 2006 um 9:32

Hallo an Alle,

vorgestern haben mein Freund und ich eine schlimme Nachricht bekommen.

Sein Vater wird sterben.

Er hat Krebs und wurde eigentlich schon vor vielen Jahren abgeschrieben,tja,er hat es bis jetzt geschafft und es sah eigentlich nach der letzten Bestrahlung so gut aus,das wir gedacht haben,er hat es geschafft.

Und dann gestern das.

der Krebs ha gestreut,2 Stellen können gar nicht mehr behandelt werden,da geht nichts mehr,an anderen Stellen probieren sie es noch.

es ist aber wohl nur eine Frage von Monaten,wenn wir Glück haben von 2 Jahren.


Ich konnte den ganzen Tag kaum was sagen,war wie abwesend.

Wie kann ich meinem Freund denn da nur beistehen?

Ich habe zwar schon viele Menschen sterben sehen,(beruflich) und auch viele schon mit Krebs.

Vielleicht hab ich desswegen solche Angst,weil ich weiß,wie es sein kann.

Mein Freund ist auch so einer,bloß nicht reden,nichts sagen,ja nichts raus lassen!!!

Ich sehe,daß es ihm nicht gut geht und ich habe Angst,das er daran zerbricht.

Danke fürs zuhören!!!

LG.

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15. Dezember 2006 um 23:06

Das wird wirklich nicht einfach
Aber ich würde einfach nicht jetzt schon in solchen Zahlen denken, noch Monate, 2 Jahre... Man sollte einfach im Jetzt leben, denn nur so kann man dem Vater eine Stütze sein. Ich habe selbst schon erlebt wie im Freundeskreis einem Vater eine Zeit von 2 Jahren prognostiziert wurde, das war vor etwa 6 Jahren und ihm geht es immernoch einigermaßen gut.

Der positive Wille kann Berge versetzen! Meine Mutter arbeitete auch mal im Krankenhaus, dort war eine sehr gläubige Leukämie-Patientin, die plötzlich wieder fast gesund war. Keiner der Ärzte konnte sich das wirklich erklären.

Was ich damit sagen will, bloß nicht aufgeben und resignieren und bloß nicht jetzt schon anfangen zu trauern, das bringt ja keinem was, wenn es so weit ist, ist es so weit, aber jetzt noch nicht!

Vater und Freund aufheitern und positiv zureden, das ist das einzige, was wirklich etwas bringt glaube ich. Daß Dein Freund nicht darüber reden will, ist wirklich nicht besonders gesund, aber früher oder später wird er es machen, ihn jetzt dazu zu zwingen bringt glaube ich auch nichts.

Viel glück, isna

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17. Dezember 2006 um 9:50
In Antwort auf isna4

Das wird wirklich nicht einfach
Aber ich würde einfach nicht jetzt schon in solchen Zahlen denken, noch Monate, 2 Jahre... Man sollte einfach im Jetzt leben, denn nur so kann man dem Vater eine Stütze sein. Ich habe selbst schon erlebt wie im Freundeskreis einem Vater eine Zeit von 2 Jahren prognostiziert wurde, das war vor etwa 6 Jahren und ihm geht es immernoch einigermaßen gut.

Der positive Wille kann Berge versetzen! Meine Mutter arbeitete auch mal im Krankenhaus, dort war eine sehr gläubige Leukämie-Patientin, die plötzlich wieder fast gesund war. Keiner der Ärzte konnte sich das wirklich erklären.

Was ich damit sagen will, bloß nicht aufgeben und resignieren und bloß nicht jetzt schon anfangen zu trauern, das bringt ja keinem was, wenn es so weit ist, ist es so weit, aber jetzt noch nicht!

Vater und Freund aufheitern und positiv zureden, das ist das einzige, was wirklich etwas bringt glaube ich. Daß Dein Freund nicht darüber reden will, ist wirklich nicht besonders gesund, aber früher oder später wird er es machen, ihn jetzt dazu zu zwingen bringt glaube ich auch nichts.

Viel glück, isna

Danke
für Deinen Beitrag.

Ich weiß selber,daß man immer positiv denken muß,aber es fällt sehr schwer.

Und sein Vater sagt halt auch nichts genaues,was jetzt wirklich los ist,aber wenn sie schon nicht mehr alle gestreutet Zellen bestrahlen,dann denke ich,weiß man was los ist.
es hat sich zu schnell entwickelt.

Aber positiv denken,da hast du recht,ist das einzige,was ich tun kann.

Vielen Dank!!!

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12. März 2007 um 13:41

Hallo
Vor 6 Wochen haben wir auch einen schlimme nachricht beckommen.Mein Onkel hat einen Bössartigen Gehirntumor.Er muß auch sterben er hat vieleicht noch 1 Jahr sagten die Ärzte.Wir hatten so was noch nicht in unserer Familie.Meine Mutter ist am ende ist ja ihr Bruder .Sie kommt nicht klar damit.Sie war 4 Wochen Krank hat nur im Bett gelegen hat nichts Gegessen.Sie hat gesagt wenn ihr Bruder stirbt das wird sie nicht überleben.Mein Vater hat gesagt und was ist mit mir,das ist ihr egal.Wir wissen nicht weiter .Sie geht nicht zum Arzt ist stur .Vor 2 tagen ist er umgefallen war ganz Blau .Im Krankenhaus sagten sie das das anfälle siend und das öfter sein kann.Jetzt gehts wieder,für meine Mutter war das der nächste schlag.Wir haben alle Angst was noch kommt ich weiß es nicht.Es ist nichts mehr wie es war.Es ist einfach nur schlimm.Gruß....

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13. März 2007 um 7:47
In Antwort auf dema_11910656

Danke
für Deinen Beitrag.

Ich weiß selber,daß man immer positiv denken muß,aber es fällt sehr schwer.

Und sein Vater sagt halt auch nichts genaues,was jetzt wirklich los ist,aber wenn sie schon nicht mehr alle gestreutet Zellen bestrahlen,dann denke ich,weiß man was los ist.
es hat sich zu schnell entwickelt.

Aber positiv denken,da hast du recht,ist das einzige,was ich tun kann.

Vielen Dank!!!

Antwort
auch wenn es vielleicht nicht so richtig hier hinpasst... bei einer mieze von usn bekamen wir die diagnose, dass sie nur 6 monate alt werden würde.. wir haben gesagt..ok, dann geniessen wir die zeit, die wir haben mit ihr..da war sie ein fellbündel von 4 monaten.. jetzt ist sie 7 jahre alt! und der tierarzt versteht die welt nicht mehr

vergesst die zahlen, die euch die ärzte genannt haben.. weil daran geht man kaputt.. wenn es heißt..er hat noch 2 jahre..sitzt ihr in 2 jahren da und wartet darauf, dass er stirbt..versucht bitte, noch den menschen an sich zu sehen, und nicht nur die krankheit in ihm..

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18. März 2007 um 11:50
In Antwort auf sri_11955996

Antwort
auch wenn es vielleicht nicht so richtig hier hinpasst... bei einer mieze von usn bekamen wir die diagnose, dass sie nur 6 monate alt werden würde.. wir haben gesagt..ok, dann geniessen wir die zeit, die wir haben mit ihr..da war sie ein fellbündel von 4 monaten.. jetzt ist sie 7 jahre alt! und der tierarzt versteht die welt nicht mehr

vergesst die zahlen, die euch die ärzte genannt haben.. weil daran geht man kaputt.. wenn es heißt..er hat noch 2 jahre..sitzt ihr in 2 jahren da und wartet darauf, dass er stirbt..versucht bitte, noch den menschen an sich zu sehen, und nicht nur die krankheit in ihm..

Genau der Glaube versetz Berge
das stimmt auf jedenfall den mein Cousin (habe ich auch hier im Forum beschrieben) wurden nur noch Monate gegeben und er war auch schon auf einer Station wo alle irgendwann einmal zum sterben hin kommen (da nicht mehr geholfen werden kann). Dort hat er noch unter erlaubnis seine langjährige Freundin geheiratet. Das war vor fünf Jahren.

Leider ist er seit vier Monaten tod aber er hat es noch für 4 3/4 Jahre aus dem KH geschafft. Er mußte zwaar immer wieder mal rein und hatte auch starke schmerzen aber er hat die Zeit ganz intensiv mit seiner Familie verbracht. Und sogar noch ein Tochter gezeugt, die heute zwei Jahre alt ist - dabei war sein tod schon für 2001 geplant. Bebt nie den mut und die Hoffnung auf !!!

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28. März 2007 um 22:29

Manchmal...
... hilft eine umarmung oder ein händedruck mehr als worte und taten und manchmal animieren gerade diese gesten den anderen zum reden (oder aber auch mal zum weinen).

alles gute
mistelzweig

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29. Juni 2007 um 12:09

KREBS
Hallo! durch Zufall bin ich auf Deine Message gestoßen. Es tut mir sehr leid für Euch. Keine vier Wochen vorher haben wir die selbe Nachricht bekommen.
Meine Mutter hat Krebs, ein agressiver Tumor, der bereits zeimlich alle Organe besetzt hat. Der behandelnde Arzt im Krankenhaus wollte keine Aussage machen was die Lebenserwartung betrifft, also fragte ich den Hausarzt. Die Antwort war niederschmetternd. 2 Monate, maximal ein halbes Jahr. Meine Mama war doch noch so jung, erst 56 Jahre. Unser aller Wunsch war das unsere Mama nach Hause kommt, ganz schnell. Wir haben alles organisiert und wollten ihr das Leben noch so angenehm wie möglich machen, aber da hatten wir kaum noch Zeit zu. Am dritten Tag ist meine Mama einfach eingeschlafen, gerade als ich Sie besuchen wollte. Ich konnte ihr noch nicht einmal mehr was sagen. Den Tod meiner Mama verdränge ich so gut wie es geht. Ich versuche zu tun, als ob nichts passiert ist. ich hab es realisiert, aber ich will es nicht wahr haben.
Ich wünsche Euch Kraft, viel Kraft. Ihr werdet sie brauchen und habt schon eine Menge gebraucht.
Ich wünsche Euch alles Gute und keinen langen Leidensweg, keine Schmerzen. Ein erfülltes Leben und so schwer wie es auch ist, ein rasches Ende ohne Qualen.

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