Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Schlittere gerade in eine Depression

12. Februar um 22:35 Letzte Antwort: 17. Februar um 21:52

Ich weiß gerade gar nicht warum ich hier eine Diskussion eröffne, aber mir geht es zz echt mies. 
Hatte die letzte Monate viel scheiße in meinem Leben und merke gerade wie ich wieder in ne Depression rein schlittere.
Ich kann mich zu nichts aufraffen, schlafe den ganzen Tag..
Ich kann mich oft.. Trotz starken Hunger.. Mich nichtmal aufraffen mir was zu essen zu holen


Ich war diese Woche im Krankenstand und befürchte das ich es am Montag wieder nicht schaffen werde. 
Das Resultat wird sein, daß ich meine Arbeit verlieren werde. 

Ich bin schon im Kontakt mit meiner Therapeutin, aber es gibt nix was mir schnell Hilfe verschafft. 
Ich bin echt am verzweifeln gerade. 
Noch dazu bin ich alleinerziehend.. Dh es wär eine Katastrophe den Job zu verlieren.. 

"einfach Arsch heben und arbeiten gehen" ist in ner Depression einfacher gesagt als getan 😕

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13. Februar um 10:10

Warum kannst du denn nicht arbeiten? Du bekommst doch alle Unterstützung, die du brauchst? Notbetreuung, riesen Freibetrag also mehr Geld. Du hast ein Dach über dem Kopf, du bist gesund.

Uns fällt bestimmt allen die Decke auf den Kopf. Jedem geht es mit dieser Situation gerade nicht gut. 

Also ab in die Arbeit, dann hast du auch nicht so viel Zeit zum Grübeln. 

Oder geh raus bei dem schönen Wetter

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13. Februar um 14:55
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Warum kannst du denn nicht arbeiten? Du bekommst doch alle Unterstützung, die du brauchst? Notbetreuung, riesen Freibetrag also mehr Geld. Du hast ein Dach über dem Kopf, du bist gesund.

Uns fällt bestimmt allen die Decke auf den Kopf. Jedem geht es mit dieser Situation gerade nicht gut. 

Also ab in die Arbeit, dann hast du auch nicht so viel Zeit zum Grübeln. 

Oder geh raus bei dem schönen Wetter

Diese Antwort ist leider alles andere als hilfreich. 

Sätze wie diese bewirken, das sich die/der TE nicht ernstgenommen fühlen könnte.

 Depression bedeutet nicht 'schlechte Laune' oder mal ein paar schlechte Tage zu haben. Depression ist keine bewusste Entscheidung, sondern eine mitunter schwere Krankheit, welche tödlich enden kann. Bevor du die Erkrankung verharmlost, frage dich, was du einer Person mit einem körperlichen Gebrechen in einer ähnlichen Situation raten würdest? Diese Krankheit ist kein Zeichen von Schwäche oder mangelnder Stärke!


Liebe/r User 107263,

es ist schon mal ein sehr guter Schritt, dass du deine akute Depression als diese erkannt hast und dir Hilfe holen möchtest! Hast du Familie oder Freunde, die dir bei der Betreuung deines Kindes kurzfristig helfen können? Kontaktiere deinen Hausarzt am Montag, vielleicht ist eine Tagesklink eine Option? Heute ist Samstag, es gibt immer auch die Möglichkeit zur Krisenintervention in eine Klinik zu gehen.
Es klingt in deinem Text so, als hättest du schon mal eine Therapie gemacht. Hast du da Strategien gelernt, die du in deiner aktuellen Situation anwenden könntest?
 

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13. Februar um 18:49

Ich war vor 3 Jahren schonmal in dieser Situation.. Und da bin ich einige Monate daran gehängt.. Und fürchte mich davor, das es wieder so wird. Drum hoffe ich noch die Notbremse ziehen zu können.

Ich werde am Montag zum Hausarzt gehen.. Und meine Medikation zu besprechen. 
Eine Freundin von mir hat mir auch schon schüssler salze und bachblüten vorbeigebracht (hilft nicht so schadets nicht) 

Es ist halt auch schwierig weil man nicht wirklich ernst genommen wird.. Und die Menschen die damit nix zu tun hatten, das einfach nicht nachvollziehen können. 

Mich plagt gerade die Frage.. Soll ich mit meinem DG reden wies mir geht oder lieber den Mund halten. 

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14. Februar um 9:38

Hallo,

ich finde auch, dass ws aehr gutbist, dass Du zum Hausatzt gehst. 

Egal was daraus wird, Angst zu haben ist erstmal nur normal. Aber Amgst ist kein guter Berater. Es ist toll, dass Du die Kraft aufbringst und zum Arzt gehst. Weiter so. Das isz der ricjtuge Weg. Und das Tolle ist: Du gehst ihn ganz von alleine.
Sei ein bisschen stokz auf Dich, dass Du das schaffst.

Was Du kit "DG" meinst, dem Du etwas sagen sollst oder nicht, habe ich nicht verstanden.

Alles Gute für Dich!

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14. Februar um 10:14

Für mich schlitterst du nicht rein sondern steckst schon mitten drin.
Ich fürchte, dass du jetzt erstmal einfach krank geschrieben werden musst. So kann man nicht arbeiten.

Trotzdem evrsuche dich zu trösten: Unser System ist da um dich aufzufangen. Auch wenn du jetzt krank bist und deine Arbeit verlieren solltest, so musst du nicht frieren oder hungern.
Das ist ein guter Gedanke, der dir hoffentlich Trost gibt.

Kümmere dich bitte gut um dich, dass du wieder auf die Beine kommst.

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14. Februar um 12:21

Mit DG meinte ich Dienstgeber

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14. Februar um 13:31

Du könntest ja auch nach der Arbeit zum Hausarzt gehen. 
 

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14. Februar um 13:43

Es geht ja nicht drum das ich keine zeit habe.. Ich kann zz einfach Nix machen. 
Ich weiß das ist für jemanden der das noch nie hatte unverständlich (has früher auch nie so geglaubt) aber man kann nix machen..
Bin froh, daß ich die Energie habe das ich meinem Kind was zu essen mache.. Für mehr reichts zz nicht

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14. Februar um 14:35
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Es geht ja nicht drum das ich keine zeit habe.. Ich kann zz einfach Nix machen. 
Ich weiß das ist für jemanden der das noch nie hatte unverständlich (has früher auch nie so geglaubt) aber man kann nix machen..
Bin froh, daß ich die Energie habe das ich meinem Kind was zu essen mache.. Für mehr reichts zz nicht

Hast Du jemanden in Deinem Umfeld, dem Du vertraust? Dann bitte diese Person, Dir zu helfen. 

Auch wenn Du nichts tun kannst, muss Dir dennoch klar sein, dass Du auch eine Verantwortung fur Dein Kind hast. 
Leb Ihr zumindest vor, dass man um Hikfe bitten muss, wenn man Hilfe benötigt. 
Immerhin ist Die bewusst, dass Du Hilfe brauchst. Das ist die halbe Miete.

Ob Du kannst ider nicht, bitte jemanden um Hilfe. Freude, Familie, Notdienst wen auch immer. Tu es für Dein Kind
Ich weiß..das sagt sich so leicht. Aber anders kann es nicht laufen. 
Es klingt für mich auch so, dass Du das hineinschlittern schon hinter Dir hast.

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15. Februar um 11:54

Wenn du nicht weiß um was es geht halt lieber deine Klappe 😠
Meine Kinder sind schon 17 und 19..die würd sich freuen wenn ich mit ihnen kuschle. 

Deine Beschimpfungen kannst dir sonst wohin stecken... 
Gerade das was man in der Situation brauchen kann. 

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16. Februar um 9:40

Also Mal im Ernst....Depression ist keine Bagatelle. Das ist eine Krankheit. Du sagst ja einem Menschen mit gebrochenem Bein auch nicht, dass er sich nicht so anstellen soll und sich endlich Mal hinstellen soll. 

Wenn Du keine Ahung von sowas hast, solltest Du vielleicht nicht unbedingt so restriktiv mit solchen Themen umgehen.

Zurückhaltung und Respekt sind die Stichwörter.

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17. Februar um 20:24
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Ich weiß gerade gar nicht warum ich hier eine Diskussion eröffne, aber mir geht es zz echt mies. 
Hatte die letzte Monate viel scheiße in meinem Leben und merke gerade wie ich wieder in ne Depression rein schlittere.
Ich kann mich zu nichts aufraffen, schlafe den ganzen Tag..
Ich kann mich oft.. Trotz starken Hunger.. Mich nichtmal aufraffen mir was zu essen zu holen


Ich war diese Woche im Krankenstand und befürchte das ich es am Montag wieder nicht schaffen werde. 
Das Resultat wird sein, daß ich meine Arbeit verlieren werde. 

Ich bin schon im Kontakt mit meiner Therapeutin, aber es gibt nix was mir schnell Hilfe verschafft. 
Ich bin echt am verzweifeln gerade. 
Noch dazu bin ich alleinerziehend.. Dh es wär eine Katastrophe den Job zu verlieren.. 

"einfach Arsch heben und arbeiten gehen" ist in ner Depression einfacher gesagt als getan 😕

machst du deinen Job denn gern? ...
oder könntest du dir andere Sachen vorstellen. Immerhin verbringt man mind. 8h am Tag auf Arbeit und dann sollte man etwas machen, was einem Spass macht oder Sinn ergibt. Acht Stunden am Tag quälen, bringt auch nicht die beste Laune.

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17. Februar um 21:24

Mach ihn seit der Übernahme von nem großen Konzern nimma gerne. 
Bin schon ewig am überlegen ob ich da was ändern soll.. Habs aber bisjetzt noch nicht in Angriff genommen 😕

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17. Februar um 21:40

... ewig am überlegen ...

also eine Entscheidung dein Leben zu verbessern, ewig vor sich hergeschoben. Monate oder Jahre. Das kann verdrießlich machen.


heisst, wenn du dich endlich entschließt zu wechseln, könnte es dir besser gehen? ...

 

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17. Februar um 21:43

Ich verdient hier halt gut.. Und kann zu Fuß zur Arbeit..
Deshalb hab ichs solange aufgeschoben.. Aber ich denke.. Es wird ein Teil des Problems sein, daß ich das nicht geändert hab. 

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17. Februar um 21:52

Wird von vielen unterschätzt ...

gutes Gehalt und Topjob macht nicht automatisch glücklich und zufrieden, füllt aus und macht Sinn.

kannst du dir vorstellen, bei dem jetzigen Job noch die nächsten Jahre zu verbringen? oder wärst du am Zweifeln. Das Problem ist, dass die Zweifel wahrscheinlich nicht gehen werden oder sich in Luft auflösen.

Das heisst, du wirst dich wahrscheinlich irgendwann sowieso entscheiden müsssen dich zu verändern. Was sagt deine Therapeutin?

Vielleicht hilft es dir schon mal weiter, wenn du dir Gedanken machst, was du beruflich alternativ machen könntest, irgendwas schönes, was dich interessiert und Freude machen würde.

Musst ja nicht sofort alles kündigen, aber einfach mal ein paar interessante Optionen durchdenken ... bisl träumen ...

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