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Rückfall Sexsucht

20. Juni um 2:35 Letzte Antwort: 22. Juni um 22:59

Hallo!

Ich bin niedergeschlagen weil ich befürchte dass ich einen Rückfall habe und es langsam wieder die Oberhand gewinnen will.

Ich war/bin sexsüchtig. So richtig schlimm und über jedes normale Maß hinaus so dass es mich nicht nur in schlimme Situationen sondern Regelrecht zur Verzweiflung getrieben hat.

Jetzt ist es aber so, dass ich eine Beziehung habe und mir mein Partner viel bedeutet. Auf keinen Fall will ich ihn verletzen oder betrügen oder eben die Beziehung aufs Spiel setzen.
Während der Beziehung lief natürlich auch viel aus dem Ruder (ich habe meinem Partner nicht von meinem Problem erzählt, aber ich denke er ahnt es), aber es ist nun so, dass ich es ganz gut in den Griff bekommen habe.Und seit es keine Rolle mehr spielte, lief es richtig gut und mir ging es auch gut und ich fühlte mich unbelastet. Das schaffte ich sogar so weit, dass es egal wurde und es keine Gedanken oder Verhaltensweisen in diese Richtung gab. Natürlich vermied ich Sachen in die ich mich hätte reinsteigern oder erregen könnte. Es war also alles für mich normal und kein Gefühl mehr in diese Richtung das ausser Kontrolle geraten könnte.

Wahrscheinlich fühlte ich mich ZU sicher. Vor kurzem ist es jetzt passiert. Ich habe mit jemanden geschrieben und war dabei erregt. Ich habe geschrieben das ich so  nicht weiter schreiben will und weil er nicht aufhörte hab ich dann abgebrochen und geblockt. Ich war zwar sehr erregt, habe mich aber nicht befriedigt sondern mich abgelenkt und wieder beruhigt.

So, nur ist seitdem wieder der Wurm drin. Habe mich danach befriedigt, zwar nicht im Gedanken daran, aber trotzdem. ich denke dass ich wieder rückfällig bin, weil ich glaube die kranken Anzeichen von Früher zu erkennen und Angst habe, wieder auf diesen Punkt zurückzufallen. Ich fühle mich schon wieder ständig erregt und fühle den Drang. Heute wieder ein Tiefpunkt da ich mich mehrmals befriedigen musste obwohl ich nicht nachgeben wollte und mir auch einen Porno angesehen habe. Das schlimme: Ich bin danach trotzdem immer noch drauf.

Verdammt...ich will nicht wieder so tief sinken, ich will nicht rückfällig sein und wieder dagegen ankämpfen..Was soll ich nur tun?

Ich hasse mich weil ich der Person geantwortet habe und weil ich eine Erregung bekommen habe und so schwach war und mich wieder angefasst habe und es am liebsten immer wieder tun würde. Das seltsame ist, dass das Gespräch an sich recht harmlos war, also nichts was mich jetzt im Normalfall erregt hätte, geschweige denn solche Ausmasse annehmen könnte. und damit ich ehrlich bin, ich war der der als erster vulgär geworden ist (nachdem er mich angestachelt hat). Und das wollte ich nicht mal. Dafür hasse ich mich auch. Ich habe meinen Partner und will ihn nicht hintergehen und jemand andren sowas schreiben. Aber ich meine, ich denke manchmal schlimmeres aber bin dabei nicht so hinüber dass ich mich verliere und so was harmloses hat mich umgekippt? ich verstehe es einfach nicht.

Ich will die Sch..Gefühle gar nicht! Weil das dann wirklich nicht schön ist.
Was ich jetzt damit bezwecke, weiß ich nicht, aber vielleicht kann mir wer helfen. Ich fühl mich so schuldig und niedergeschlagen und könnte mir am liebsten in dem Sch...Körperteil eine reinhauen. Was auch nicht helfen würde. Falls wer vorschlagen will, dass ich einfach Sex mit meinem Partner haben soll und gut ist. Nein, in dieser Situation ist das nicht gut und keine Option. Ich bin mir zu 95% sicher das das wieder meine Sexsucht ist und Sex wäre da das letzte was hilft sondern noch ein tropfen der es endgültig zum überlaufen bringt. Und ich weiß ja wie es dann danach wäre.

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20. Juni um 13:34

Geh bitte zu einem Therapeuten. Hier kann dir keiner helfen 

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20. Juni um 14:53
In Antwort auf zitronenschokokuchen

Geh bitte zu einem Therapeuten. Hier kann dir keiner helfen 

Meinst du wirklich? Viel lieber würde ich ja einen Weg finden, wieder alleine da raus zu kommen, bzw diese Gefühle zu unterdrücken oder sie gar nicht erst zu haben.

Ich bin ja auch so verwirrt, warum das ganze gerade jetzt wieder zuschlägt und warum bei so einem kleinen/eigentlich gar keinen Anlass?

In letzter Zeit und den letzten Jahren gab es zig Tiefpunkte und schwere Situationen und Situationen in dennen die Gefahr leichter gewesen wäre dem einfach zu erliegen aber das konnte mich nicht erschüttern und ich hab das alles geschafft und jetzt fall ich deswegen um? Das ergibt doch nicht mal irgendeine Logik.

Ich weiß nicht...vielleicht übertreibe ich auch und seh das alles jetzt zu verbissen, aber es einfach darauf ankommen zu lassen wage ich auch nicht.

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20. Juni um 17:44
In Antwort auf feliu_20483326

Meinst du wirklich? Viel lieber würde ich ja einen Weg finden, wieder alleine da raus zu kommen, bzw diese Gefühle zu unterdrücken oder sie gar nicht erst zu haben.

Ich bin ja auch so verwirrt, warum das ganze gerade jetzt wieder zuschlägt und warum bei so einem kleinen/eigentlich gar keinen Anlass?

In letzter Zeit und den letzten Jahren gab es zig Tiefpunkte und schwere Situationen und Situationen in dennen die Gefahr leichter gewesen wäre dem einfach zu erliegen aber das konnte mich nicht erschüttern und ich hab das alles geschafft und jetzt fall ich deswegen um? Das ergibt doch nicht mal irgendeine Logik.

Ich weiß nicht...vielleicht übertreibe ich auch und seh das alles jetzt zu verbissen, aber es einfach darauf ankommen zu lassen wage ich auch nicht.

Ja das meine ich sehr ernst 

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21. Juni um 7:57
In Antwort auf feliu_20483326

Meinst du wirklich? Viel lieber würde ich ja einen Weg finden, wieder alleine da raus zu kommen, bzw diese Gefühle zu unterdrücken oder sie gar nicht erst zu haben.

Ich bin ja auch so verwirrt, warum das ganze gerade jetzt wieder zuschlägt und warum bei so einem kleinen/eigentlich gar keinen Anlass?

In letzter Zeit und den letzten Jahren gab es zig Tiefpunkte und schwere Situationen und Situationen in dennen die Gefahr leichter gewesen wäre dem einfach zu erliegen aber das konnte mich nicht erschüttern und ich hab das alles geschafft und jetzt fall ich deswegen um? Das ergibt doch nicht mal irgendeine Logik.

Ich weiß nicht...vielleicht übertreibe ich auch und seh das alles jetzt zu verbissen, aber es einfach darauf ankommen zu lassen wage ich auch nicht.

Du hast Bedürfnisse sie zu Verdrängen und zu unterdrücken bringt nix die Sexsucht ist nur das ausufern einer Sehnsucht du verbindest wie viele Sex mit Liebe und Leidenschaft wenn du diese Gefühle unterdrückts oder nicht auslebts kommt es durch die Sehnsucht dazu das du eine Sucht oder ein Sucht Verhalten an den Tag legst. Deinen Partner kannst du aber auch Lust Leidenschaft und Liebe anders ausdrücken.
Wenn du sex mit deinem Partner hast lässt du die Gefühle zu oder unterdrückt du sie?

Gefühle kann man Verbal äußern 
Aber vll gibt dir dein Partner auch nicht das Gefühl geliebt zu werden? 

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21. Juni um 12:52
In Antwort auf lostindarness

Du hast Bedürfnisse sie zu Verdrängen und zu unterdrücken bringt nix die Sexsucht ist nur das ausufern einer Sehnsucht du verbindest wie viele Sex mit Liebe und Leidenschaft wenn du diese Gefühle unterdrückts oder nicht auslebts kommt es durch die Sehnsucht dazu das du eine Sucht oder ein Sucht Verhalten an den Tag legst. Deinen Partner kannst du aber auch Lust Leidenschaft und Liebe anders ausdrücken.
Wenn du sex mit deinem Partner hast lässt du die Gefühle zu oder unterdrückt du sie?

Gefühle kann man Verbal äußern 
Aber vll gibt dir dein Partner auch nicht das Gefühl geliebt zu werden? 

Danke für die Antwort.

Du meinst also es muss noch etwas anderes geben das unbewusst unterdrückt wird und dadurch ufert es aus? Also wenn es das nicht geben würd, wäre die Sexsucht gar nicht da?
Interessant. Ein gemeinsamer Nenner fällt mir zwar nicht ein, muss aber definitiv darüber nachdenken.

Ich habe schon das Gefühl geliebt zu werden. Mein jetztiger Parnter ist eigentlich der einzige bei dem ich das Gefühl habe das ich ihm vertrauen kann und geliebt werde. (dazu muss man aber wissen dass ich wenig Beziehungen im eigentlichen Sinne hatte,wobei eine eher unter Mißbrauch zu reihen ist. Ansonsten hatte ich nur Männer zum Ausleben für Sex und nichts weiter)

Wenn ich Sex mit ihm habe...hm...das ist problematisch schon immer, wegen meinem unnormalen Wahn. Ich denke schon, dass ich die Gefühle zulasse. Aber eigentlich ist das immer ein Problem, Sex zu haben ist für mich eine Gratwanderung um nicht ins dunkle zu stürzen. Ganz ehrlich, lasse ich es dann lieber ganz, das ist besser und unkomplizierter für beide Seiten als es zu riskieren dass ich mich dann nicht mehr bremsen kann und genau diese Situation dann wieder da ist

Ich hatte anfangs unserer Beziehung Probleme damit und das war auch Grund von vielen Streitthemen. zumal ich zeitweise danach richtig wütend wurde. aber wie gesagt lief es in letzter Zeit einfach gut ohne diese Sch..Gedanken oder Bedürfnis danach.

Ich konnte Sex haben ohne dass es ausufert. Ich muss aber aufpassen und habe Verhaltensweisen damit ich danach nicht abdrehe und rückfällig werde. Die Gefühle...hm...die lasse ich zum Teil zu. Zum Teil deshalb, weil ich im Hinterkopf habe das ich rückfälllig werden könnte und dann einfach mehr und mehr will. Ist also kompliziert weil ich einerseits genau das will, andrerseits läuft es bei mir dann in völlig krankhaften Impulsen und ich verliere die Kontrolle und wenn ich mich zu sehr gehen lasse, endet es wieder in einer Katastrophe. Deswegen meine ich würde ich es sogar ohne Sex vorziehen, als wieder so zu enden.

Es ist halt so dass diese Sache bei mir einfach in keinen normalen Bahnen laufen will

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21. Juni um 19:35
In Antwort auf feliu_20483326

Hallo!

Ich bin niedergeschlagen weil ich befürchte dass ich einen Rückfall habe und es langsam wieder die Oberhand gewinnen will.

Ich war/bin sexsüchtig. So richtig schlimm und über jedes normale Maß hinaus so dass es mich nicht nur in schlimme Situationen sondern Regelrecht zur Verzweiflung getrieben hat.

Jetzt ist es aber so, dass ich eine Beziehung habe und mir mein Partner viel bedeutet. Auf keinen Fall will ich ihn verletzen oder betrügen oder eben die Beziehung aufs Spiel setzen.
Während der Beziehung lief natürlich auch viel aus dem Ruder (ich habe meinem Partner nicht von meinem Problem erzählt, aber ich denke er ahnt es), aber es ist nun so, dass ich es ganz gut in den Griff bekommen habe.Und seit es keine Rolle mehr spielte, lief es richtig gut und mir ging es auch gut und ich fühlte mich unbelastet. Das schaffte ich sogar so weit, dass es egal wurde und es keine Gedanken oder Verhaltensweisen in diese Richtung gab. Natürlich vermied ich Sachen in die ich mich hätte reinsteigern oder erregen könnte. Es war also alles für mich normal und kein Gefühl mehr in diese Richtung das ausser Kontrolle geraten könnte.

Wahrscheinlich fühlte ich mich ZU sicher. Vor kurzem ist es jetzt passiert. Ich habe mit jemanden geschrieben und war dabei erregt. Ich habe geschrieben das ich so  nicht weiter schreiben will und weil er nicht aufhörte hab ich dann abgebrochen und geblockt. Ich war zwar sehr erregt, habe mich aber nicht befriedigt sondern mich abgelenkt und wieder beruhigt.

So, nur ist seitdem wieder der Wurm drin. Habe mich danach befriedigt, zwar nicht im Gedanken daran, aber trotzdem. ich denke dass ich wieder rückfällig bin, weil ich glaube die kranken Anzeichen von Früher zu erkennen und Angst habe, wieder auf diesen Punkt zurückzufallen. Ich fühle mich schon wieder ständig erregt und fühle den Drang. Heute wieder ein Tiefpunkt da ich mich mehrmals befriedigen musste obwohl ich nicht nachgeben wollte und mir auch einen Porno angesehen habe. Das schlimme: Ich bin danach trotzdem immer noch drauf.

Verdammt...ich will nicht wieder so tief sinken, ich will nicht rückfällig sein und wieder dagegen ankämpfen..Was soll ich nur tun?

Ich hasse mich weil ich der Person geantwortet habe und weil ich eine Erregung bekommen habe und so schwach war und mich wieder angefasst habe und es am liebsten immer wieder tun würde. Das seltsame ist, dass das Gespräch an sich recht harmlos war, also nichts was mich jetzt im Normalfall erregt hätte, geschweige denn solche Ausmasse annehmen könnte. und damit ich ehrlich bin, ich war der der als erster vulgär geworden ist (nachdem er mich angestachelt hat). Und das wollte ich nicht mal. Dafür hasse ich mich auch. Ich habe meinen Partner und will ihn nicht hintergehen und jemand andren sowas schreiben. Aber ich meine, ich denke manchmal schlimmeres aber bin dabei nicht so hinüber dass ich mich verliere und so was harmloses hat mich umgekippt? ich verstehe es einfach nicht.

Ich will die Sch..Gefühle gar nicht! Weil das dann wirklich nicht schön ist.
Was ich jetzt damit bezwecke, weiß ich nicht, aber vielleicht kann mir wer helfen. Ich fühl mich so schuldig und niedergeschlagen und könnte mir am liebsten in dem Sch...Körperteil eine reinhauen. Was auch nicht helfen würde. Falls wer vorschlagen will, dass ich einfach Sex mit meinem Partner haben soll und gut ist. Nein, in dieser Situation ist das nicht gut und keine Option. Ich bin mir zu 95% sicher das das wieder meine Sexsucht ist und Sex wäre da das letzte was hilft sondern noch ein tropfen der es endgültig zum überlaufen bringt. Und ich weiß ja wie es dann danach wäre.

Ich finde es super, dass du du "Warnsignale" erkennst und anerkennst!

Ich kenne mich leider mit Sucht nicht aus..

Was hat dir den beim ersten Mal geholfen?
Wäre denn das nicht das beste?

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21. Juni um 21:50
In Antwort auf flor19942

Ich finde es super, dass du du "Warnsignale" erkennst und anerkennst!

Ich kenne mich leider mit Sucht nicht aus..

Was hat dir den beim ersten Mal geholfen?
Wäre denn das nicht das beste?

Hey und danke für die Antwort!

Ja, ich möchte mein Leben so wie es jetzt ist nicht verlieren, drum bin ich auf der Hut mögliche Signale nicht zu ignorieren.

Jede einzelne meiner Taktiken damals weiß ich nicht mehr. Wie gesagt, ich hab mich schon viel zu sicher gefühlt.

Aber ja, ich muss wieder dagegen ankämpfen wie beim ersten Mal, klar das wird das beste sein. Aber ich habe Angst das ich es nicht mehr schaffe und es diesmal stärker ist, dass mir die Kraft bzw. der Wille dazu fehlt.

Leider muss ich hier ein Update machen und sag mal: es ist so gut wie sicher das ich wieder drauf bin!  Habe mich heute zig mal befriedigen müssen und dennoch lässt mich der Gedanke nicht locker. ja und das ist es ja wie damals: du machst und machst und bekommst ja auch einen Orgasmus aber hast kein Gefühl der Erleichterung sondern musst weitermachen weil du dich trotzdem dauernd erregt fühlst. Ich hasse es!!! Und ich hasse das ich so schwach bin und jedes mal nachgegeben habe, obwohl ich versucht habe es herauszuzögern oder zu ignorieren.

Ich muss also sozusagen wieder auf kalten Entzug und wieder gegen die Sucht ankämpfen. Mist, Mist, MIST!!! Ich weiß nicht ob ichs diesmal schaffe und will nicht das mein Partner das erfährt. Denoch darf es auf keinen Fall noch schlimmer kommen, ich muss diesmal es schaffen früher die Reissleine zu ziehen bevor es mich vollkommen unter kontrolle hat und ich dann deswengen auch leicht manipulierbar werde.

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22. Juni um 9:02

"und will nicht das mein Partner das erfährt. Denoch darf es auf keinen Fall noch schlimmer kommen, ich muss diesmal es schaffen früher die Reissleine zu ziehen bevor es mich vollkommen unter kontrolle hat und ich dann deswengen auch leicht manipulierbar werde."

Was ist vorgefallen? Hast du jetzt Streß bzw. Frust, der dich überfordert? 

Grunsätzlich rate ich dir, dich und deine Mitmenschen nicht allzu ernst zu nehmen. Fehler passieren dir und anderen, das geschieht täglich. In dem du viel darüber nachdenkst, was passiert verharrst und verweilst du auf die gemachten Fehler. Du hast grade übermäßigen Bedarf an SB, akzeptiere es und versuche dich mit Sport, Freunden und intensiver Kommunikation abzulenken. Rede mit deinem Partner darüber.

Sexsucht hat so manch einen zur Vergewaltigung von über 70-Jährigen und (Klein)Kindern geführt - das Thema an sich ist ein großes, ernst, zunehmendes Thema, das ist mir klar, dennoch lese ich bei dir im Text noch keine gravierenden Ausmaße... analysiere dein Verhalten - was überfordert und frustriert dich? Wie kannst du deine Frustrationstoleranz stärken? Welche Alternativen gibt es für dich um Frust zu kompensieren? Versuche weniger zu verdrängen, mehr auf Konfrontation zu gehen, in dem du offen kommunizierst.

Kommt eine Therapie für dich infrage?

 

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22. Juni um 12:28
In Antwort auf sonnenwind4

"und will nicht das mein Partner das erfährt. Denoch darf es auf keinen Fall noch schlimmer kommen, ich muss diesmal es schaffen früher die Reissleine zu ziehen bevor es mich vollkommen unter kontrolle hat und ich dann deswengen auch leicht manipulierbar werde."

Was ist vorgefallen? Hast du jetzt Streß bzw. Frust, der dich überfordert? 

Grunsätzlich rate ich dir, dich und deine Mitmenschen nicht allzu ernst zu nehmen. Fehler passieren dir und anderen, das geschieht täglich. In dem du viel darüber nachdenkst, was passiert verharrst und verweilst du auf die gemachten Fehler. Du hast grade übermäßigen Bedarf an SB, akzeptiere es und versuche dich mit Sport, Freunden und intensiver Kommunikation abzulenken. Rede mit deinem Partner darüber.

Sexsucht hat so manch einen zur Vergewaltigung von über 70-Jährigen und (Klein)Kindern geführt - das Thema an sich ist ein großes, ernst, zunehmendes Thema, das ist mir klar, dennoch lese ich bei dir im Text noch keine gravierenden Ausmaße... analysiere dein Verhalten - was überfordert und frustriert dich? Wie kannst du deine Frustrationstoleranz stärken? Welche Alternativen gibt es für dich um Frust zu kompensieren? Versuche weniger zu verdrängen, mehr auf Konfrontation zu gehen, in dem du offen kommunizierst.

Kommt eine Therapie für dich infrage?

 

Lieben Dank. Das hilft mir schon.

Ja, Sexsucht ist ein ernsthaftes Problem. Die meisten Menschen, die keine Erfahrung damit haben, sehen allerdings das Problem dahinter nicht, bzw halten es gar nicht für eins weil sie nicht verstehen dass es auch für den Betroffenen alles andere als eine gute Sache ist, und man in Abgründe versinkt die man nicht für möglich hält bis man einen riesigen Selbstekel entwickelt, sich selbst schadet oder sein Leben und Beziehungen  ruiniert.

Ich weiß wie krass es werden  kann, aber meine Güte...das würde nie tun das ich mich an Kindern oder sonstwem gewaltsam vergreife. 

Ich weiß, noch sind bei mir die Ausmasse überschaubar, aber eben grad drum mache ich mir jetzt schon Sorgen, damit es überhaupt nicht wieder so schlimm wird wie früher. Zumal ich jetzt schon spüre wie der Drang schlimmer wird und die Erinnerungen an meine Vergangenheit sind auch nicht gerade toll. Ich will das jetzt nicht wirklich drüber schreiben...weil ich mich schäme. Ich schäme mich wie tief ich gesunken war und was ich getan habe und was ich andere mit meinem Körper habe machen lassen. Teils ist das echt widerwärtig. Das werden normale Menschen nicht verstehen, wie weit man geht und wie sehr man sich erniedrigt. Wie sehr man sich hinterher hasst oder ekelt und dass man es zu einem Teil gar nicht will, aber zum anderen ist man in dem Moment willenlos, wie betäubt und es gibt nur noch das und dann ist es egal wo und wie und mit wem, Hauptsache derjenige hat einen Penis. Egal wie gefährlich die Situation auch sein könnte.

Nein, es darf nicht mehr so weit kommen. Wenn ich noch mal so tief sinke, verliere ich meinen Partner und ich weiß nicht ob ich dann noch die Kraft hätte mich da wieder rauszuziehen.

Meinst du, ich sollte es meinem Partner sagen? Einerseits wäre es gut, er wüßte Bescheid und so manches würde dann für ihn Sinn machen und er könnte mich unterstützen. Zb ist es so, dass ich in dieser Hinsicht leicht manipulierbar bin und willenlos werde, was er schon manchmal ausgenutzt hat. Nicht absichtlich denn er wusste ja nicht bescheid. Andererseits würde ich mich sehr schämen das vor ihm zuzugeben, Ihm sagen zu müssen wie schwach und abartig ich bin. Ich mache mir auch Gedanken wie er das aufnehmen würde immerhin leben wir solange zusammen und ich hab ihm das nie gesagt, käme das nicht blöd wenn ich erst nach so langer Zeit mit der Wahrheit rausrücke? Er könnte denken, ich vertraue ihm nicht! Das ist es aber nicht. Ich vertraue ihm, aber ich schäme mich und wollte selbst damit klar kommen, aber vor allem habe ja ich ein Problem und ich wollte ihn nicht in diesen Abgrund mit reinziehen.

Aber ich schweife ab und will doch noch deine Fragen beantworten:
Streß und Frust in letzter Zeit trifft beides zu. Gabs von beidem. Und es stimmt auch dass ich dazuneige viel zu viel nachzudenken. Das macht es wirklich nicht besser.

Ich denke wirklich dass mir deine Tipps helfen könnten. Also dass ich die Mitmenschen nicht immer Ernst nehmen sollte, bzw nicht alles zu Herzen nehmen sollte und nicht alles zu Tode denken soll, weil du hast ja Recht umso mehr ich nachdenke wie die Situation ist und ich  ihr entkomme, umso mehr ist die Sache ja present im Gehirn.

Sport mache ich schon, aber ich sollte vielleicht wieder mit Laufen anfangen. Wo ich drüber nachdenke, Laufen hat mir meist geholfen Sorgen loszuwerden oder klarer im Kopf zu werden. Einen Versuch ist es zumindest wert. Ich weiß, es müssen Ablenkungen her aber es fällt mir schwer weil diese Gedanken dauernd in meinem kopf sind.

Letztens konnte ich mich zb nicht beim Lesen konzentrieren weil ich ständig daran dachte Sex haben zu wollen so dass ich am liebsten meinen Partner gleich dazu gedrängt hätte mit mir Sex zu haben. Und einerseits denke ich mir, warum nicht. Schließlich ist es genau das was ich will, andrerseits ist mir natürlich bewusst das das dann nicht gut endet und mich eh nicht zufrieden stellen wird. Andrerseits sabbere ich förmlich danach und mir fällt es schwer neben ihm zu liegen.

Mehr konfrontieren ist auch eine Gute Idee..mal sehen.

Therapie bin ich eher abgeneigt, aber total.
Denoch würde ich sie wohl in Betracht ziehen müssen, wenn sich die Sache zuspitzt und ich an mir merke das ich die Kontrolle noch mehr verliere. 

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22. Juni um 13:21

Selbst diejenigen, die nach außen hin schick sind, ordentlich oder sich nach außen hin moralisch verhalten, verhalten sich sozial und emotional eklig, oder sie lassen mit sich Ekliges zu. Das Leben ist für manche und den meisten von uns entweder seelisch oder körperlich mal abartig. Menschen sind zum Teil seltsam. Manches können wir nicht nachvollziehen, würden es gerne ungeschehen machen, aber wir können es akzeptieren um einen Weg zu finden, es anders zu machen. Du akzeptierest ein Teil der Geschehenisse nicht, deshalb macht es dir das Leben schwer. Niemand ist perfekt, niemand muss perfekt sein. Menschen dürfen Fehler haben und Fehler machen.

Du könntest jetzt weniger nachdenken, dafür aktiver werden. Ob Joggen, gemütlich draußen Laufen, Tennis spielen oder ins Fitnessstudio gehen - körperliche Betätigung wird dir helfen geistig und körperlich deinen Frust abzubauen. Stichwort:Endorphine.

Dein Partner weiß also nicht was in dir bisher vorgegangen ist? Hm, schade, dass du dich ihm nie offenbart hast. Liebe bedeutet u.a. Vertrauen. ...Du verdrängst und vermeidest Konflikte, typisch Mann. Mehr reden, weniger verdrängen verhindert Süchte, auch deine.

Suche dir einen guten Freund oder Freundin und rede mit ihr viel und regelmäßig. Mache vor allem viele kleine positive Erlebnisse im Alltag, sei es durch eine belanglose nette Unterhaltung, einen Smalltalk, oder höre gute Musik.



 

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22. Juni um 13:28
In Antwort auf feliu_20483326

Danke für die Antwort.

Du meinst also es muss noch etwas anderes geben das unbewusst unterdrückt wird und dadurch ufert es aus? Also wenn es das nicht geben würd, wäre die Sexsucht gar nicht da?
Interessant. Ein gemeinsamer Nenner fällt mir zwar nicht ein, muss aber definitiv darüber nachdenken.

Ich habe schon das Gefühl geliebt zu werden. Mein jetztiger Parnter ist eigentlich der einzige bei dem ich das Gefühl habe das ich ihm vertrauen kann und geliebt werde. (dazu muss man aber wissen dass ich wenig Beziehungen im eigentlichen Sinne hatte,wobei eine eher unter Mißbrauch zu reihen ist. Ansonsten hatte ich nur Männer zum Ausleben für Sex und nichts weiter)

Wenn ich Sex mit ihm habe...hm...das ist problematisch schon immer, wegen meinem unnormalen Wahn. Ich denke schon, dass ich die Gefühle zulasse. Aber eigentlich ist das immer ein Problem, Sex zu haben ist für mich eine Gratwanderung um nicht ins dunkle zu stürzen. Ganz ehrlich, lasse ich es dann lieber ganz, das ist besser und unkomplizierter für beide Seiten als es zu riskieren dass ich mich dann nicht mehr bremsen kann und genau diese Situation dann wieder da ist

Ich hatte anfangs unserer Beziehung Probleme damit und das war auch Grund von vielen Streitthemen. zumal ich zeitweise danach richtig wütend wurde. aber wie gesagt lief es in letzter Zeit einfach gut ohne diese Sch..Gedanken oder Bedürfnis danach.

Ich konnte Sex haben ohne dass es ausufert. Ich muss aber aufpassen und habe Verhaltensweisen damit ich danach nicht abdrehe und rückfällig werde. Die Gefühle...hm...die lasse ich zum Teil zu. Zum Teil deshalb, weil ich im Hinterkopf habe das ich rückfälllig werden könnte und dann einfach mehr und mehr will. Ist also kompliziert weil ich einerseits genau das will, andrerseits läuft es bei mir dann in völlig krankhaften Impulsen und ich verliere die Kontrolle und wenn ich mich zu sehr gehen lasse, endet es wieder in einer Katastrophe. Deswegen meine ich würde ich es sogar ohne Sex vorziehen, als wieder so zu enden.

Es ist halt so dass diese Sache bei mir einfach in keinen normalen Bahnen laufen will

Weil du normal Falsch definierst. 
Du hast mehr Leidenschaft und Lust als deine Partner und um dich. Auszuleben müsstest du jemanden finden der gleich Stärke Gefühle hatt oder Brauch.

Ich habe im Grunde das gleiche aber Lebe meine Gefühle größtenteils anders aus das fast zu lassen von Gefühlen kenn ich ein Partner der nicht passt lässt mich blockieren also ich nehme mich zurück 

Das muss ich dann aber anders wo ausgleichen bin ein Mann der mit Leidenschaft und Lust kochen kann. 

Was mein Partner nicht annimmt muss ich wo anders abladen. 

Ich fühle mich unterdrückt und unwohl wenn ich meine Gefühle zurück halte und ja es treten Zwänge und Zwangsverhalten auf. 

Du brauchst den Sex zum entladen. 

Du schadest Dir selbst wenn Du es unterdrückt.

Allerdings würdest Du Dich voll gehen lassen beim sex wäre dein Partner überladen das ist dir unbewusst bewusst 😉

Und ja der würde dann wohl bei ner andren entladen gehen 

Such dir einen Ausgleich etwas wo du Lust und Leidenschaft ausleben kannst. 

Ohne deinen Partner zu affektieren. 

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22. Juni um 13:34
In Antwort auf sonnenwind4

Selbst diejenigen, die nach außen hin schick sind, ordentlich oder sich nach außen hin moralisch verhalten, verhalten sich sozial und emotional eklig, oder sie lassen mit sich Ekliges zu. Das Leben ist für manche und den meisten von uns entweder seelisch oder körperlich mal abartig. Menschen sind zum Teil seltsam. Manches können wir nicht nachvollziehen, würden es gerne ungeschehen machen, aber wir können es akzeptieren um einen Weg zu finden, es anders zu machen. Du akzeptierest ein Teil der Geschehenisse nicht, deshalb macht es dir das Leben schwer. Niemand ist perfekt, niemand muss perfekt sein. Menschen dürfen Fehler haben und Fehler machen.

Du könntest jetzt weniger nachdenken, dafür aktiver werden. Ob Joggen, gemütlich draußen Laufen, Tennis spielen oder ins Fitnessstudio gehen - körperliche Betätigung wird dir helfen geistig und körperlich deinen Frust abzubauen. Stichwort:Endorphine.

Dein Partner weiß also nicht was in dir bisher vorgegangen ist? Hm, schade, dass du dich ihm nie offenbart hast. Liebe bedeutet u.a. Vertrauen. ...Du verdrängst und vermeidest Konflikte, typisch Mann. Mehr reden, weniger verdrängen verhindert Süchte, auch deine.

Suche dir einen guten Freund oder Freundin und rede mit ihr viel und regelmäßig. Mache vor allem viele kleine positive Erlebnisse im Alltag, sei es durch eine belanglose nette Unterhaltung, einen Smalltalk, oder höre gute Musik.



 

Ich habe keine Freunde und werde mir keine suchen.
Schon gar nicht um anderen alles aus meinem Leben anzuvertrauen. Sachen die nur MICH etwas angehen. Sorry, geht so gar nicht und geht die nix an. und ich will nicht bewertet werden oder dann vielleicht noch supertolle Einmischungs-Ratschläge kriegen.

Bin absolut nicht dafür zu haben. und Unterhaltung und Smalltalk kann ich gar nicht ab. Lebenszeitverschwendung wenn ich damit meine Zeit vergeude statt mit Sachen die ich tatsächlich mag. Sorry, mit A-löchern Zeit zu verbringen und ihrem Gequacke lauschen zu müssen, das hab ich schon in der Arbeit.

Und ich akzeptiere meine Vergangenheit. Dafür darf ich sie ja wohl trotzdem nciht ok finden, oder? und ich will nunmal nicht dran denken. Ich finde alles abartige ok, was ich zu 100% freien willen gemacht habe und ja ich mache genug abartiges auch ohne dass meine Sexsucht schuld dran wäre, denoch ist das in diesem Fall für mich anders.

und als ob das blöde reden was bringen würde, ist ja ganz toll sich im Kreis zu drehen, wie eine Bestrafung immer und immer wieder das gleiche hervorzuholen das nicht änderbar ist. lass mal gut sein...das bringt doch nichts. Komm mir nicht mit drüberreden, das verschlimmert alles, weil änderbar ist es nicht mehr.

Ja, ich vertraue meinem Partner und trotzdem weiß er es nicht. Stell dir vor, das ist mein gutes Recht! Es ist mein Recht nur Sachen anzuvertruaen die ich will. Ist doch bescheuert jedem alles anzuvertrauen. das tut doch keiner! und was bringt es ausser Vorurteile und Mißtrauen im vorhinein. Ja kommt ja ganz gut alles zu sagen und zuzugeben das man sich von allem vögeln ließ was einen Schwanz hatte und bereit war. Da glaubt ja ein potentieller Partner ja nur das man eh nie treu wäre. Was aber nicht stimmt. Man muss nicht jeden Entenfurz ellenweit bereden. Ich finde es einen Fehler andre mitreinzuziehen und zu belasten, denn nichts andres passiert dann ja.

Und lass dein sexistisches "Typisch Mann". Als gäbe es nicht Frauen die genau so ticken..die gibt es ebenso zu Hauf wie Männer.

Stell dir vor, ich geh es logisch an. ich habe bereits Konfilikte die ich aussortiere, ich muss mir nicht zusätzlich konflikte aufladen aka konfrontieren, solang ich nicht bereit dazu bin oder es zu viele werden würden. Schließlich bewirkt Überforderung das gleiche.

also danke, aber nein danke! Mein Leben ist gut wie es ist und ich schaffe das alles schon.
 

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22. Juni um 13:54
In Antwort auf lostindarness

Weil du normal Falsch definierst. 
Du hast mehr Leidenschaft und Lust als deine Partner und um dich. Auszuleben müsstest du jemanden finden der gleich Stärke Gefühle hatt oder Brauch.

Ich habe im Grunde das gleiche aber Lebe meine Gefühle größtenteils anders aus das fast zu lassen von Gefühlen kenn ich ein Partner der nicht passt lässt mich blockieren also ich nehme mich zurück 

Das muss ich dann aber anders wo ausgleichen bin ein Mann der mit Leidenschaft und Lust kochen kann. 

Was mein Partner nicht annimmt muss ich wo anders abladen. 

Ich fühle mich unterdrückt und unwohl wenn ich meine Gefühle zurück halte und ja es treten Zwänge und Zwangsverhalten auf. 

Du brauchst den Sex zum entladen. 

Du schadest Dir selbst wenn Du es unterdrückt.

Allerdings würdest Du Dich voll gehen lassen beim sex wäre dein Partner überladen das ist dir unbewusst bewusst 😉

Und ja der würde dann wohl bei ner andren entladen gehen 

Such dir einen Ausgleich etwas wo du Lust und Leidenschaft ausleben kannst. 

Ohne deinen Partner zu affektieren. 

Aber ist das nicht auch blöd?

Abgesehen wenn man einfach den Partner gegen einen passenden eintauschen würde (und das wäre falsch weil es die Krankheit befeuert),

ist das was du sagst ja bloß eine Sucht gegen eine andere eintauschen. oder einfach das Problem verlagern. Dadurch wirds ja nicht besser noch hat man wirklich einen Fortschritt man verlagert es doch bloß.

Ist als wenn ein Messie bloß einen weiteren Lagerraum mietet. Dann ist die Wohnnung nicht mehr vollgestellt, das Problem bleibt das gleiche.

Oder wenn man seine Probleme mit Sport (lol) ertränkt oder ablenkt. Das gleiche in Grün. und bescheuert und ein Stehlen von Lebenszeit noch dazu.

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22. Juni um 14:19

Hallo! Gut, dass Du so sensibel bist und spürst, das die Gefühle im Moment nicht normal sind, und dass es gefährlich ist, diesem Drang zu folgen. Verlass Dich auf diese Gefühle! Dass Du so schon einmal in der Situation warst und längere Zeit das Problem unter Kontrolle hattest, spricht für Dich. Du wirst das schaffen. Aber musst Du es auch allein, ohne Hilfe schaffen? Warum eigentlich? Du beschreibst ein großes Gefühl von Scham und Schuld. Schuldgefühle sind schwer auszuhalten - und wenn man süchtig ist, sind sie ein "guter Grund", die Schuldgefühle wieder zu verdrängen. Das geht am besten mit süchtigen Gedanken, süchtigem Verhalten. So bleibt der Teufelskreis bestehen. Dazu noch das Gefühl der Heimlichkeit, das macht es noch schwerer zu ertragen. Teilen entlastet in einer solchen Situation ungemein, auch wenn man nicht der Typ ist, der gerne über seine Probleme Blogs schreibt oder mit 1000 Freunden kommuniziert. Aber man braucht jemanden, der Verständnis dafür hat. Das ist nicht so leicht zu finden, weil das Problem Sexsucht nicht so im Bewusstsein der meisten Menschen ist. Es gibt zwei Wege: Teilen mit Betroffenen oder Teilen mit Therapeuten. Es gibt gute Gruppen von Menschen, die das gleiche Problem haben und sich gegenseitig auf dem Weg helfen, entlasten und begleiten. Der Schritt ist schwer, aber sehr hilfreich. Und es gibt auch Therapeuten, aber es ist auch da nicht leicht, jemanden zu finden. Eine Gruppe von Betroffenen ist wahrscheinlich die beste und hilfreichste Möglichkeit. Sowie es Anonyme Alkoholiker etc. gibt, so gibt es auch ähnliche Gruppen für Dein Problem. Vielleicht fasst Du ja Mut. Warum allein kämpfen, wenn man es auch gemeinsam besser haben kann? Das Problem beim Kampf allein, ist dass man ja einen Toten Winkel hat. Leider gibt es da keine Rückfahrkamera. Aber Hilfe durch ebenfalls Betroffene. Viel Erfolg!

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22. Juni um 17:28
In Antwort auf feliu_20483326

Ich habe keine Freunde und werde mir keine suchen.
Schon gar nicht um anderen alles aus meinem Leben anzuvertrauen. Sachen die nur MICH etwas angehen. Sorry, geht so gar nicht und geht die nix an. und ich will nicht bewertet werden oder dann vielleicht noch supertolle Einmischungs-Ratschläge kriegen.

Bin absolut nicht dafür zu haben. und Unterhaltung und Smalltalk kann ich gar nicht ab. Lebenszeitverschwendung wenn ich damit meine Zeit vergeude statt mit Sachen die ich tatsächlich mag. Sorry, mit A-löchern Zeit zu verbringen und ihrem Gequacke lauschen zu müssen, das hab ich schon in der Arbeit.

Und ich akzeptiere meine Vergangenheit. Dafür darf ich sie ja wohl trotzdem nciht ok finden, oder? und ich will nunmal nicht dran denken. Ich finde alles abartige ok, was ich zu 100% freien willen gemacht habe und ja ich mache genug abartiges auch ohne dass meine Sexsucht schuld dran wäre, denoch ist das in diesem Fall für mich anders.

und als ob das blöde reden was bringen würde, ist ja ganz toll sich im Kreis zu drehen, wie eine Bestrafung immer und immer wieder das gleiche hervorzuholen das nicht änderbar ist. lass mal gut sein...das bringt doch nichts. Komm mir nicht mit drüberreden, das verschlimmert alles, weil änderbar ist es nicht mehr.

Ja, ich vertraue meinem Partner und trotzdem weiß er es nicht. Stell dir vor, das ist mein gutes Recht! Es ist mein Recht nur Sachen anzuvertruaen die ich will. Ist doch bescheuert jedem alles anzuvertrauen. das tut doch keiner! und was bringt es ausser Vorurteile und Mißtrauen im vorhinein. Ja kommt ja ganz gut alles zu sagen und zuzugeben das man sich von allem vögeln ließ was einen Schwanz hatte und bereit war. Da glaubt ja ein potentieller Partner ja nur das man eh nie treu wäre. Was aber nicht stimmt. Man muss nicht jeden Entenfurz ellenweit bereden. Ich finde es einen Fehler andre mitreinzuziehen und zu belasten, denn nichts andres passiert dann ja.

Und lass dein sexistisches "Typisch Mann". Als gäbe es nicht Frauen die genau so ticken..die gibt es ebenso zu Hauf wie Männer.

Stell dir vor, ich geh es logisch an. ich habe bereits Konfilikte die ich aussortiere, ich muss mir nicht zusätzlich konflikte aufladen aka konfrontieren, solang ich nicht bereit dazu bin oder es zu viele werden würden. Schließlich bewirkt Überforderung das gleiche.

also danke, aber nein danke! Mein Leben ist gut wie es ist und ich schaffe das alles schon.
 

Lieber TE, falls du das liest:

ich finde nicht, dass alle Menschen Ageigen sind.Ich finde auch nicht, dass man dem Partner oder einem anderen Menschen alles über sich erzählen muss. Ich finde aber schon, dass man sich mindestens einer Person mit seinem Anliegen anvertrauen sollte, zumindest das bestehende Problem ansprechen und teilen sollte, so wie jemand hier schrieb.

Reden hilft, unvorstellbar aber wahrhaftig hilfreich. 

Ich kann mich an einer freundlichen, belanglosen  Konversation erfreuen. Mich können die einfachen Dinge des Lebens begeistern, so auch nette Menschen, schönes Wetter, die Natur oder gutes Essen etc. Ich habe festgestellt dass sich Oberflächlichkeit wunderbar leicht anfühlt.

Mir gefällt "einiges" an meiner Vergangenheit nicht, doch ist es ein Teil von mir und nicht änderbar. Wir können daran wachsen oder voller Schuld daran zugrunde gehen. Ich habe mich für Ersteres entschieden. 

Deine Vergangenheit musst du nicht okay finden. Du kannst sie aber für immer verbannen. 

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22. Juni um 19:36
In Antwort auf feliu_20483326

Aber ist das nicht auch blöd?

Abgesehen wenn man einfach den Partner gegen einen passenden eintauschen würde (und das wäre falsch weil es die Krankheit befeuert),

ist das was du sagst ja bloß eine Sucht gegen eine andere eintauschen. oder einfach das Problem verlagern. Dadurch wirds ja nicht besser noch hat man wirklich einen Fortschritt man verlagert es doch bloß.

Ist als wenn ein Messie bloß einen weiteren Lagerraum mietet. Dann ist die Wohnnung nicht mehr vollgestellt, das Problem bleibt das gleiche.

Oder wenn man seine Probleme mit Sport (lol) ertränkt oder ablenkt. Das gleiche in Grün. und bescheuert und ein Stehlen von Lebenszeit noch dazu.

Warum verlagern ausleben sagte ich.

Und ja am besten wäre der richtige Partner. 

Ich habe gelernt mich selbst in der Waage zu halten. 

Und nein wenn der Partner Gefühle annehmen und äußern kann kommt dahinter der Sexual drang nicht mehr auf. 

Aber dazu muss man erstmal jemanden finden der solch Starken Gefühle Erden kann. 
Verarbeiten und umlenken. 
Ich war bzw bin immer überladen 
Habe aber keine Angst vor den Gefühlen weil ich sie nicht zwingend in Sex auslebe sondern in Gesprächen usw ich lasse sie einfach raus leidenschaftliche Diskussionen lautes lustvolles und leidenschaftliche singen. 

Die Wege die, die Gefühle nehmen lenken. Oder auch mit ihnen was neues schaffen sie in die Denk Prozesse einfließen lassen. 

Gibt tausende Wege seine Gefühle sinnvoll zu nutzen. 

In meiner Jugend und Mitte 20ern habe ich viel Geschrieben z. B Gedichte sehr Gefühls betont. 

Wie gesagt so kann man Gefühle verarbeiten. Dann sindse erstmal weg. Aber auch Musik machen hilft ungemein. 

Bin immer sowas wie ein Multitalent gewesen und habe immer mehr Wege gefunden mit meinen Gefühlen ins reine zu kommen 😉

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22. Juni um 22:59
In Antwort auf feliu_20483326

Hallo!

Ich bin niedergeschlagen weil ich befürchte dass ich einen Rückfall habe und es langsam wieder die Oberhand gewinnen will.

Ich war/bin sexsüchtig. So richtig schlimm und über jedes normale Maß hinaus so dass es mich nicht nur in schlimme Situationen sondern Regelrecht zur Verzweiflung getrieben hat.

Jetzt ist es aber so, dass ich eine Beziehung habe und mir mein Partner viel bedeutet. Auf keinen Fall will ich ihn verletzen oder betrügen oder eben die Beziehung aufs Spiel setzen.
Während der Beziehung lief natürlich auch viel aus dem Ruder (ich habe meinem Partner nicht von meinem Problem erzählt, aber ich denke er ahnt es), aber es ist nun so, dass ich es ganz gut in den Griff bekommen habe.Und seit es keine Rolle mehr spielte, lief es richtig gut und mir ging es auch gut und ich fühlte mich unbelastet. Das schaffte ich sogar so weit, dass es egal wurde und es keine Gedanken oder Verhaltensweisen in diese Richtung gab. Natürlich vermied ich Sachen in die ich mich hätte reinsteigern oder erregen könnte. Es war also alles für mich normal und kein Gefühl mehr in diese Richtung das ausser Kontrolle geraten könnte.

Wahrscheinlich fühlte ich mich ZU sicher. Vor kurzem ist es jetzt passiert. Ich habe mit jemanden geschrieben und war dabei erregt. Ich habe geschrieben das ich so  nicht weiter schreiben will und weil er nicht aufhörte hab ich dann abgebrochen und geblockt. Ich war zwar sehr erregt, habe mich aber nicht befriedigt sondern mich abgelenkt und wieder beruhigt.

So, nur ist seitdem wieder der Wurm drin. Habe mich danach befriedigt, zwar nicht im Gedanken daran, aber trotzdem. ich denke dass ich wieder rückfällig bin, weil ich glaube die kranken Anzeichen von Früher zu erkennen und Angst habe, wieder auf diesen Punkt zurückzufallen. Ich fühle mich schon wieder ständig erregt und fühle den Drang. Heute wieder ein Tiefpunkt da ich mich mehrmals befriedigen musste obwohl ich nicht nachgeben wollte und mir auch einen Porno angesehen habe. Das schlimme: Ich bin danach trotzdem immer noch drauf.

Verdammt...ich will nicht wieder so tief sinken, ich will nicht rückfällig sein und wieder dagegen ankämpfen..Was soll ich nur tun?

Ich hasse mich weil ich der Person geantwortet habe und weil ich eine Erregung bekommen habe und so schwach war und mich wieder angefasst habe und es am liebsten immer wieder tun würde. Das seltsame ist, dass das Gespräch an sich recht harmlos war, also nichts was mich jetzt im Normalfall erregt hätte, geschweige denn solche Ausmasse annehmen könnte. und damit ich ehrlich bin, ich war der der als erster vulgär geworden ist (nachdem er mich angestachelt hat). Und das wollte ich nicht mal. Dafür hasse ich mich auch. Ich habe meinen Partner und will ihn nicht hintergehen und jemand andren sowas schreiben. Aber ich meine, ich denke manchmal schlimmeres aber bin dabei nicht so hinüber dass ich mich verliere und so was harmloses hat mich umgekippt? ich verstehe es einfach nicht.

Ich will die Sch..Gefühle gar nicht! Weil das dann wirklich nicht schön ist.
Was ich jetzt damit bezwecke, weiß ich nicht, aber vielleicht kann mir wer helfen. Ich fühl mich so schuldig und niedergeschlagen und könnte mir am liebsten in dem Sch...Körperteil eine reinhauen. Was auch nicht helfen würde. Falls wer vorschlagen will, dass ich einfach Sex mit meinem Partner haben soll und gut ist. Nein, in dieser Situation ist das nicht gut und keine Option. Ich bin mir zu 95% sicher das das wieder meine Sexsucht ist und Sex wäre da das letzte was hilft sondern noch ein tropfen der es endgültig zum überlaufen bringt. Und ich weiß ja wie es dann danach wäre.

Hallo!
Ich finde, du gehst das vom falschen Punkt an und du siehst die Situation schlimmer als sie vermutlich ist.

Sich zu erregen und den Wunsch nach Sex und Befriedigung zu haben ist normal.

Du hast dich also bei einem Gespräch erregt und bist seitdem wieder auf den Geschmack gekommen. Das ist doch nicht verwunderlich. Was du schreibst, sagst du ja dass du anscheinend enthaltsam (seit Monaten, Jahren?) in eurer Beziehung gelebt hast. Natürlich geht das nicht gut. Da ist es doch normal das du dich dann irgendwann wieder ganz leicht erregst und jetzt den angestauten Druck loswerden willst um wieder auf Normalmass zu kommen.

Ich finde du solltest dir die Befriedigung gönnen und auch wieder Sex mit deinem Partner nach deinen Bedarf/Wünschen haben. ich denke das du weniger die Kontrolle verlieren wirst, sondern dich dann besser fühlst und wieder auf Normal runterkommst.

Dein Ziel sollte dann sein, es dir nicht auf Lebenszeit zu verkneifen oder irgendwelche doofen Ersatzhandlungen für Leidenschaft zu finden, sondern daran arbeiten ein gesundes Sexleben in der Partnerschaft aufzubauen.

Viel Glück.

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