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Rückfall ... Ritzen ... was nun ???

16. Januar um 14:13 Letzte Antwort: 14:37

Hallo ihr Lieben,
 
ich habe wohl ein ziemlich großes Problem…
 
Ich bin gerade heillos überfordert mit meinen Leben und allem, was um mich herum passiert. Und ich bin verzweifelt, hab keine Ahnung mehr, was ich machen soll…
 
Zu meinen Psychologe komme ich erst in zwei Wochen wieder. Deshalb schreibe ich nun hier, mit der Hoffnung auf ein paar Ratschläge.
 
Denn wisst ihr, ich habe im Alter von 14 Jahren angefangen mich zu ritzen, mittlerweile bin ich 23 Jahre. Ich dachte, ich habe das mittlerweile gut im Griff. Wenn ich das Bedürfnis danach habe, lenke ich mich immer ab, um es nicht zu tun. Das klappt auch ziemlich gut.
 
Aber gerade ist alles dabei einzustürzen. Und seit gestern bin ich gut dabei, meinen ganzen Arm zu ruinieren. Ich habe einen totalen Ritz-Rückfall !
 
Nichts klappt, wie es soll.
Ich hasse meinen Job, habe auch schon gekündigt, aber erst zum 31. Januar 2020. Bis dahin noch hier im Büro zu sitzen, macht mich komplett irre !!
Mein Freund und ich sind auf Wohnungssuche, hatten letzten Samstag auch einen Besichtigungstermin. Aber gestern kam die Absage.
 
Seit zwei Tagen ist mein Freund krank. Sein Gleichgewichtsorgan ist entzündet, bzw kaputt. Dadurch hat er kein Gleichgewicht, kann nicht stehen oder laufen, ohne hinzufallen. Darf nicht Autofahren, sich nicht körperlich belasten und ist krank geschrieben. Ihn geht es so schlecht. Ihn ist die ganze Zeit nur schwindelig. Er nimmt jetzt Antibiotika.
 
Ich kann natürlich verstehen, dass es ihn nicht gut geht … aber er stößt mich komplett von sich. Will nicht kuscheln, mich nicht küssen, nicht mit mir reden. Außerdem habe ich keine Ahnung, wie man mit so einer Krankheit umgehen soll.
Oder wie es weiter gehen soll, sollte diese Krankheit nicht mehr weg gehen …
 
Das alles geht mir so sehr im Magen herum, dass ich nicht mal was Essen kann. Ich habe einen ständigen Druck im Bauch.
Ich habe noch ein Päckchen Antidepressiva zu Hause, von dem ich gestern ein paar Tabletten zu viel genommen habe.
 
Ich bin so durcheinander, so überfordert … ich habe das Gefühl, wahnsinnig zu werden. Ich kann überhaupt nicht abschalten. Dabei sollte ich eigentlich für meine mündliche Prüfung nächste Woche lernen ! Aber wie ???
 
Kann mir Jemand irgendeinen Tipp geben ?
Danke schon mal …
 

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16. Januar um 14:36

Notaufnahme des nächsten Krankenhauses.
Hingehen, Situation schildern, Dir helfen lassen.

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19. Januar um 17:38
In Antwort auf rosemarie--

Hallo ihr Lieben,
 
ich habe wohl ein ziemlich großes Problem…
 
Ich bin gerade heillos überfordert mit meinen Leben und allem, was um mich herum passiert. Und ich bin verzweifelt, hab keine Ahnung mehr, was ich machen soll…
 
Zu meinen Psychologe komme ich erst in zwei Wochen wieder. Deshalb schreibe ich nun hier, mit der Hoffnung auf ein paar Ratschläge.
 
Denn wisst ihr, ich habe im Alter von 14 Jahren angefangen mich zu ritzen, mittlerweile bin ich 23 Jahre. Ich dachte, ich habe das mittlerweile gut im Griff. Wenn ich das Bedürfnis danach habe, lenke ich mich immer ab, um es nicht zu tun. Das klappt auch ziemlich gut.
 
Aber gerade ist alles dabei einzustürzen. Und seit gestern bin ich gut dabei, meinen ganzen Arm zu ruinieren. Ich habe einen totalen Ritz-Rückfall !
 
Nichts klappt, wie es soll.
Ich hasse meinen Job, habe auch schon gekündigt, aber erst zum 31. Januar 2020. Bis dahin noch hier im Büro zu sitzen, macht mich komplett irre !!
Mein Freund und ich sind auf Wohnungssuche, hatten letzten Samstag auch einen Besichtigungstermin. Aber gestern kam die Absage.
 
Seit zwei Tagen ist mein Freund krank. Sein Gleichgewichtsorgan ist entzündet, bzw kaputt. Dadurch hat er kein Gleichgewicht, kann nicht stehen oder laufen, ohne hinzufallen. Darf nicht Autofahren, sich nicht körperlich belasten und ist krank geschrieben. Ihn geht es so schlecht. Ihn ist die ganze Zeit nur schwindelig. Er nimmt jetzt Antibiotika.
 
Ich kann natürlich verstehen, dass es ihn nicht gut geht … aber er stößt mich komplett von sich. Will nicht kuscheln, mich nicht küssen, nicht mit mir reden. Außerdem habe ich keine Ahnung, wie man mit so einer Krankheit umgehen soll.
Oder wie es weiter gehen soll, sollte diese Krankheit nicht mehr weg gehen …
 
Das alles geht mir so sehr im Magen herum, dass ich nicht mal was Essen kann. Ich habe einen ständigen Druck im Bauch.
Ich habe noch ein Päckchen Antidepressiva zu Hause, von dem ich gestern ein paar Tabletten zu viel genommen habe.
 
Ich bin so durcheinander, so überfordert … ich habe das Gefühl, wahnsinnig zu werden. Ich kann überhaupt nicht abschalten. Dabei sollte ich eigentlich für meine mündliche Prüfung nächste Woche lernen ! Aber wie ???
 
Kann mir Jemand irgendeinen Tipp geben ?
Danke schon mal …
 

Wenn dich plötzlich das Gefühl überkommt, dich ritzen zu müssen, können Übersprungshandlungen helfen...... überscharfe Chips essen oder ähnliches. Psychologen haben da eine Reihe an Möglichkeiten.
Der Abstand zwischen den einzelnen Sitzungen ist zu lang. In Akutsituationen reicht das nicht. Ich würde mich ans nächste Krankenhaus wenden und offen schildern, was los ist, damit du aufgenommen und behandelt wirst.

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19. Januar um 20:12
In Antwort auf rosemarie--

Hallo ihr Lieben,
 
ich habe wohl ein ziemlich großes Problem…
 
Ich bin gerade heillos überfordert mit meinen Leben und allem, was um mich herum passiert. Und ich bin verzweifelt, hab keine Ahnung mehr, was ich machen soll…
 
Zu meinen Psychologe komme ich erst in zwei Wochen wieder. Deshalb schreibe ich nun hier, mit der Hoffnung auf ein paar Ratschläge.
 
Denn wisst ihr, ich habe im Alter von 14 Jahren angefangen mich zu ritzen, mittlerweile bin ich 23 Jahre. Ich dachte, ich habe das mittlerweile gut im Griff. Wenn ich das Bedürfnis danach habe, lenke ich mich immer ab, um es nicht zu tun. Das klappt auch ziemlich gut.
 
Aber gerade ist alles dabei einzustürzen. Und seit gestern bin ich gut dabei, meinen ganzen Arm zu ruinieren. Ich habe einen totalen Ritz-Rückfall !
 
Nichts klappt, wie es soll.
Ich hasse meinen Job, habe auch schon gekündigt, aber erst zum 31. Januar 2020. Bis dahin noch hier im Büro zu sitzen, macht mich komplett irre !!
Mein Freund und ich sind auf Wohnungssuche, hatten letzten Samstag auch einen Besichtigungstermin. Aber gestern kam die Absage.
 
Seit zwei Tagen ist mein Freund krank. Sein Gleichgewichtsorgan ist entzündet, bzw kaputt. Dadurch hat er kein Gleichgewicht, kann nicht stehen oder laufen, ohne hinzufallen. Darf nicht Autofahren, sich nicht körperlich belasten und ist krank geschrieben. Ihn geht es so schlecht. Ihn ist die ganze Zeit nur schwindelig. Er nimmt jetzt Antibiotika.
 
Ich kann natürlich verstehen, dass es ihn nicht gut geht … aber er stößt mich komplett von sich. Will nicht kuscheln, mich nicht küssen, nicht mit mir reden. Außerdem habe ich keine Ahnung, wie man mit so einer Krankheit umgehen soll.
Oder wie es weiter gehen soll, sollte diese Krankheit nicht mehr weg gehen …
 
Das alles geht mir so sehr im Magen herum, dass ich nicht mal was Essen kann. Ich habe einen ständigen Druck im Bauch.
Ich habe noch ein Päckchen Antidepressiva zu Hause, von dem ich gestern ein paar Tabletten zu viel genommen habe.
 
Ich bin so durcheinander, so überfordert … ich habe das Gefühl, wahnsinnig zu werden. Ich kann überhaupt nicht abschalten. Dabei sollte ich eigentlich für meine mündliche Prüfung nächste Woche lernen ! Aber wie ???
 
Kann mir Jemand irgendeinen Tipp geben ?
Danke schon mal …
 

Skills anwenden um aus der Spannungssituation herauszukommen, z.B. Wärmesalben. Alle Gegenstände mit denen du dich verletzt sofort in den Müll werfen. Alternativ psychiatrische Notfallambulanz. 

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20. Januar um 1:45

und das war die letzte Wohnung im ganzen Land?
gibt genug andere Wohnungen.

du hasst deinen Job? Du hast gekündigt. 
Das ist doch super. Findest fix einen anderen der dir besser gefällt. Die Chancen stehen dir jetzt vollkommen offen dich neu zu entwickeln.

Die Krankheit ist sicher anstrengend und wenn man der Gleichgewichtssinn gestört ist, hat er sicher oft Kopfweh. Würdest du da kuscheln wollen, wenn du Migräne hast??


Geh raus. Mach Sport. Dir fehlt ein Ausgleich. 
Du bist sicherlich sensibel und reagierst auf kleine Probleme mit starken Emotionen...kenn ich alles. Aber all das sind keine Probleme, die man nicht lösen kann.
 

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22. Januar um 22:57

Vielleicht auch mal beginnen dein eigenes Leben zu führen oder drüber nachdenken. Vielleicht lebst du an deinen Wünschen und Träumen schon lang vorbei. Hast Frust auf viele Dinge oder dich selbst und tust dir das an.
Ansonsten auch vier Wochen einsame Blockhütte im Wald.

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Gestern um 8:10
In Antwort auf user3102

Vielleicht auch mal beginnen dein eigenes Leben zu führen oder drüber nachdenken. Vielleicht lebst du an deinen Wünschen und Träumen schon lang vorbei. Hast Frust auf viele Dinge oder dich selbst und tust dir das an.
Ansonsten auch vier Wochen einsame Blockhütte im Wald.

klar, 4 Wochen eine einsame Blockhütte, ohne Hilfe, ... unbeabsichtigter Suizid ist bei SVV immer eine Gefahr, mit 4 Wochen Zeit und niemanden, der einen aus einer Schleife wieder rausholen kann, gibt es aber schon echt gute Chancen, dass es auch klappt!

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17:20
In Antwort auf avarrassterne1

klar, 4 Wochen eine einsame Blockhütte, ohne Hilfe, ... unbeabsichtigter Suizid ist bei SVV immer eine Gefahr, mit 4 Wochen Zeit und niemanden, der einen aus einer Schleife wieder rausholen kann, gibt es aber schon echt gute Chancen, dass es auch klappt!

im Wald gibt es keine Schleife, man schaut, was man mit dem Tag anfängt an der frischen Luft. kein Alltag, keine dämlichen Leute, kein dämliches Gerede, kein beton und so.

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Gestern um 21:01
In Antwort auf user3102

im Wald gibt es keine Schleife, man schaut, was man mit dem Tag anfängt an der frischen Luft. kein Alltag, keine dämlichen Leute, kein dämliches Gerede, kein beton und so.

allein mit den eigenen Gedanken ist in dem Falle schnell eine tödliche Gefahr.
Und das meine ich völlig ernst.

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Gestern um 21:22
In Antwort auf avarrassterne1

allein mit den eigenen Gedanken ist in dem Falle schnell eine tödliche Gefahr.
Und das meine ich völlig ernst.

Der Wald an sich ist keine Gefahr, sondern eher Doktor in vielerlei Hinsicht selbst. Die Gefahren und der Permastress sind zwischen Beton sicher deutlich höher.

Wenn man sich aber mal von dem ganzen Zivilisationswahn und den Sozialerwartungen, Vergangenheit und Regeln freimachen kann und das weit weg schieben kann, kommt man vielleicht auch zu klareren Gedanken im eigenen Sinn und zur Ruhe - Ruhe die man zwischen Häuserblocks nicht bekommt und findet.
Natürlich ist es nicht jedermanns Sache, wildallein im Wald zu verbringen. Das ist sicher hardcore. Natur, Wiese oder Wald kann aber auch ein guter Seelendoktor sein oder gut fürs Gemüt und die Balance. Man kann im Wald viel abladen und abschütteln, was man so über die Zeit aufgeladen hat.

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Gestern um 21:25
In Antwort auf user3102

Der Wald an sich ist keine Gefahr, sondern eher Doktor in vielerlei Hinsicht selbst. Die Gefahren und der Permastress sind zwischen Beton sicher deutlich höher.

Wenn man sich aber mal von dem ganzen Zivilisationswahn und den Sozialerwartungen, Vergangenheit und Regeln freimachen kann und das weit weg schieben kann, kommt man vielleicht auch zu klareren Gedanken im eigenen Sinn und zur Ruhe - Ruhe die man zwischen Häuserblocks nicht bekommt und findet.
Natürlich ist es nicht jedermanns Sache, wildallein im Wald zu verbringen. Das ist sicher hardcore. Natur, Wiese oder Wald kann aber auch ein guter Seelendoktor sein oder gut fürs Gemüt und die Balance. Man kann im Wald viel abladen und abschütteln, was man so über die Zeit aufgeladen hat.

dafür muss man aber ERST mit den eigenen Gedanken allein sein KÖNNEN.
Kann man das nicht - und das ist bei psychischen Strörungen jeder Art eher die Regel als die Ausnahme, löst sich jedes Problem ganz zügig auf die harte Tour.

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Gestern um 21:33
In Antwort auf avarrassterne1

allein mit den eigenen Gedanken ist in dem Falle schnell eine tödliche Gefahr.
Und das meine ich völlig ernst.

ps. an sich ist es im Wald völlig friedlich. Natürlich auch extrem still und ruhig und Geräusche, die man heute nicht mehr gewöhnt ist. Das ist ein tüchtiges Problem. Aber eigentlich kann nichts passieren und der Erhohlungswert sollte eigentlich deutlich höher sein.
 

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Gestern um 21:39
In Antwort auf avarrassterne1

dafür muss man aber ERST mit den eigenen Gedanken allein sein KÖNNEN.
Kann man das nicht - und das ist bei psychischen Strörungen jeder Art eher die Regel als die Ausnahme, löst sich jedes Problem ganz zügig auf die harte Tour.

aber wenn selbst Psychologen, Doktoren, KH und Pillen nicht helfen und schon vieles oder alles probiert wurde. Der Wald oder die Natur ist uns heute fremd und ein Fremder geworden, obwohl er das nicht ist. Der Erholungs und Genesungswert ist viel höher als in der Stadt.

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Gestern um 21:54
In Antwort auf user3102

ps. an sich ist es im Wald völlig friedlich. Natürlich auch extrem still und ruhig und Geräusche, die man heute nicht mehr gewöhnt ist. Das ist ein tüchtiges Problem. Aber eigentlich kann nichts passieren und der Erhohlungswert sollte eigentlich deutlich höher sein.
 

ich hatte schon viele Zeiten in meinem Leben - wäre ich da allein gewesen, wäre ich jetzt tot. Egal WO ich allein gewesen wäre.
Und das waren immer natürlich auch Zeiten, in denen ich mich selbst verletzt habe. So habe ich viele Narben, aber es ging nie an der falschen Stelle zu tief. Schon allein, weil ich 90% der Skills, mit denen ich mich notfalls abfangen kann, da gar nicht gehabt hätte.
Und da die Trigger immer in meinen eigenen Gedanken, Erinnerungen, Assoziationen waren (und sind) hätte ich die in jeder Waldhütte dringender gebraucht als in der schlimmsten Reizüberflutung der Großstadt.

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Gestern um 21:55
In Antwort auf user3102

aber wenn selbst Psychologen, Doktoren, KH und Pillen nicht helfen und schon vieles oder alles probiert wurde. Der Wald oder die Natur ist uns heute fremd und ein Fremder geworden, obwohl er das nicht ist. Der Erholungs und Genesungswert ist viel höher als in der Stadt.

als Doktoren, Krankenhaus und Pillen nicht geholfen haben, bin ich einen anderen Weg gegangen: den in die Bibliothek. Der hat geholfen.

In Wald und Natur bin ich öfter, aber das kam erst lange danach.

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Gestern um 23:22
In Antwort auf avarrassterne1

als Doktoren, Krankenhaus und Pillen nicht geholfen haben, bin ich einen anderen Weg gegangen: den in die Bibliothek. Der hat geholfen.

In Wald und Natur bin ich öfter, aber das kam erst lange danach.

Andere Wege eben, naja das Beste kommt zum Schluss.

Das interessante ist, wenn man im Wald übernachtet. Er tut einem nichts. Er tut nur gutes. Man ist es nur nicht mehr gewöhnt.
 

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7:14
In Antwort auf rosemarie--

Hallo ihr Lieben,
 
ich habe wohl ein ziemlich großes Problem…
 
Ich bin gerade heillos überfordert mit meinen Leben und allem, was um mich herum passiert. Und ich bin verzweifelt, hab keine Ahnung mehr, was ich machen soll…
 
Zu meinen Psychologe komme ich erst in zwei Wochen wieder. Deshalb schreibe ich nun hier, mit der Hoffnung auf ein paar Ratschläge.
 
Denn wisst ihr, ich habe im Alter von 14 Jahren angefangen mich zu ritzen, mittlerweile bin ich 23 Jahre. Ich dachte, ich habe das mittlerweile gut im Griff. Wenn ich das Bedürfnis danach habe, lenke ich mich immer ab, um es nicht zu tun. Das klappt auch ziemlich gut.
 
Aber gerade ist alles dabei einzustürzen. Und seit gestern bin ich gut dabei, meinen ganzen Arm zu ruinieren. Ich habe einen totalen Ritz-Rückfall !
 
Nichts klappt, wie es soll.
Ich hasse meinen Job, habe auch schon gekündigt, aber erst zum 31. Januar 2020. Bis dahin noch hier im Büro zu sitzen, macht mich komplett irre !!
Mein Freund und ich sind auf Wohnungssuche, hatten letzten Samstag auch einen Besichtigungstermin. Aber gestern kam die Absage.
 
Seit zwei Tagen ist mein Freund krank. Sein Gleichgewichtsorgan ist entzündet, bzw kaputt. Dadurch hat er kein Gleichgewicht, kann nicht stehen oder laufen, ohne hinzufallen. Darf nicht Autofahren, sich nicht körperlich belasten und ist krank geschrieben. Ihn geht es so schlecht. Ihn ist die ganze Zeit nur schwindelig. Er nimmt jetzt Antibiotika.
 
Ich kann natürlich verstehen, dass es ihn nicht gut geht … aber er stößt mich komplett von sich. Will nicht kuscheln, mich nicht küssen, nicht mit mir reden. Außerdem habe ich keine Ahnung, wie man mit so einer Krankheit umgehen soll.
Oder wie es weiter gehen soll, sollte diese Krankheit nicht mehr weg gehen …
 
Das alles geht mir so sehr im Magen herum, dass ich nicht mal was Essen kann. Ich habe einen ständigen Druck im Bauch.
Ich habe noch ein Päckchen Antidepressiva zu Hause, von dem ich gestern ein paar Tabletten zu viel genommen habe.
 
Ich bin so durcheinander, so überfordert … ich habe das Gefühl, wahnsinnig zu werden. Ich kann überhaupt nicht abschalten. Dabei sollte ich eigentlich für meine mündliche Prüfung nächste Woche lernen ! Aber wie ???
 
Kann mir Jemand irgendeinen Tipp geben ?
Danke schon mal …
 

Tipp 1: Freistellen oder krankschreiben lassen, damit du deinen Kollegen nicht mehr auf die Nerven gehst

Tipp 2: Lass deinen Freund in Ruhe, wenn er es so deutlich macht. Er ist wirklich krank und hat andere Probleme.

Tipp 3: Schmeiss die Rasierklingen oder die Gegenstände weg, mit denen du dich ritzt, Problem erledigt.

Tipp 4: Schmuse mit deinem Kuscheltier. Das ist immer für dich da

Und wenn du gar nicht klar kommst, lass dich freiwillig einweisen. Aber dann kannst du deine Prüfung vergessen. 

Es gibt Situationen im Leben, da stehen andere Prioritäten über den eigenen Befindlichkeiten. In deinem Fall deine Prüfung und dein kranker Freund. Aber das geht auch wieder vorbei und dann sieht die Welt wieder schön aus 

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8:25
In Antwort auf jim

und das war die letzte Wohnung im ganzen Land?
gibt genug andere Wohnungen.

du hasst deinen Job? Du hast gekündigt. 
Das ist doch super. Findest fix einen anderen der dir besser gefällt. Die Chancen stehen dir jetzt vollkommen offen dich neu zu entwickeln.

Die Krankheit ist sicher anstrengend und wenn man der Gleichgewichtssinn gestört ist, hat er sicher oft Kopfweh. Würdest du da kuscheln wollen, wenn du Migräne hast??


Geh raus. Mach Sport. Dir fehlt ein Ausgleich. 
Du bist sicherlich sensibel und reagierst auf kleine Probleme mit starken Emotionen...kenn ich alles. Aber all das sind keine Probleme, die man nicht lösen kann.
 

wenn man keine ahnung von depressionen hat, sollte man nicht solche antworten geben. die helfen dann nicht!

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8:30
In Antwort auf user3102

Andere Wege eben, naja das Beste kommt zum Schluss.

Das interessante ist, wenn man im Wald übernachtet. Er tut einem nichts. Er tut nur gutes. Man ist es nur nicht mehr gewöhnt.
 

ja dann geh in den wald. einer akut depressiven solch einen "rat" zu geben, ist schon ganz schön daneben. das ist nicht mal eben ein bischen unwohlsein, dass ist eine krankheit, oft mit todesfolge. bischen nachdenken!

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10:26
In Antwort auf stamilung

ja dann geh in den wald. einer akut depressiven solch einen "rat" zu geben, ist schon ganz schön daneben. das ist nicht mal eben ein bischen unwohlsein, dass ist eine krankheit, oft mit todesfolge. bischen nachdenken!

die Natur und der Wald machen nicht depressiv, im Gegenteil. Zeige irgendjemanden der vom Waldspaziergang, von der Natur oder vom Wald depressiv geworden ist.

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10:29
In Antwort auf stamilung

ja dann geh in den wald. einer akut depressiven solch einen "rat" zu geben, ist schon ganz schön daneben. das ist nicht mal eben ein bischen unwohlsein, dass ist eine krankheit, oft mit todesfolge. bischen nachdenken!

ps.
Lebensumstände, Arbeit und sonst. soziale Zustände machen vorrangig depressiv.
 

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11:01
In Antwort auf user3102

die Natur und der Wald machen nicht depressiv, im Gegenteil. Zeige irgendjemanden der vom Waldspaziergang, von der Natur oder vom Wald depressiv geworden ist.



Es redet auch keiner davon, dass man von einem Spaziergang depressiv wird, sondern davon, dass Menschen mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung nicht allein ohne Hilfe irgendwo herum strolchen sollten.

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11:10
In Antwort auf avarrassterne1



Es redet auch keiner davon, dass man von einem Spaziergang depressiv wird, sondern davon, dass Menschen mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung nicht allein ohne Hilfe irgendwo herum strolchen sollten.

strolchen ist lustig und macht spass. also nix depressiv. dann strolcht man halt zu zweit. Sonne ist auch antidepressiv.

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11:34
In Antwort auf user3102

strolchen ist lustig und macht spass. also nix depressiv. dann strolcht man halt zu zweit. Sonne ist auch antidepressiv.

und da soll man immer schön nett und sachlich bleiben!

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14:12
In Antwort auf stamilung

und da soll man immer schön nett und sachlich bleiben!

Sorry aber die Alternative ist, irgendwo in einem Zimmer zu sein und die Wände anzustarren. Möglich, dass die Alternative Natur zu simpel ist, aber sie unterstützt.

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14:18
In Antwort auf user3102

Sorry aber die Alternative ist, irgendwo in einem Zimmer zu sein und die Wände anzustarren. Möglich, dass die Alternative Natur zu simpel ist, aber sie unterstützt.

nee, die alternative, die einzig vernünftige, wäre fachmedizinische hilfe. dann kamst du mit deinem wald!

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14:37
In Antwort auf stamilung

nee, die alternative, die einzig vernünftige, wäre fachmedizinische hilfe. dann kamst du mit deinem wald!

Bin keine Mediziner.
Was ist wenn die medizinische Hilfe, auch frische luft und Wald durchaus  empfiehlt. das ist oder wäre doch nciht abwegig. Was hilft, wird empfohlen. Vor der weisen Wand wirds auch nicht besser.

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