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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Rückfall Depression?!

Letzte Nachricht: 9. Dezember 2012 um 18:27
M
marte_12667325
07.12.12 um 17:23

Hey,

vielleicht gibt es jemand der ähnliches durchgemacht hat und mir helfen kann.
Ich leide schon seit mindestens zwei Jahren an Depressionen. Habe auch schon eine Therapie hinter mir und alles... Ich dachte ein Jahr im Ausland würden alle meine Probleme lösen. Jetzt bin ich wieder hier und war wirklich stolz dass ich seit längerem keine depressive Phase mehr hatte. Aber letztens hatte ich ganz stark wieder eine. Im Moment geht es mir wieder gut. Ich weiß nur nicht wann es wieder so weit ist...Ich möchte nicht wieder zu der Therapie gehen, weil ich mir dann eingestehen müsste, dass ich es nicht geschafft habe! Außerdem müsste ich dann wieder meine Familie damit belasten und die glauben mir geht es wieder gut. Aber ich habe angst das die Phasen wieder so stark und oft wie früher kommen...Habt ihr eine Idee was ich machen kann?
Dazu kommt noch dass keiner meiner Freunde über meine Krankheit bescheid weiß. Ich will nicht dass sie auch noch darunter leiden. Auch wenn es manchmal wirklich schön wäre wenn sie verstehen würden wie schlecht es mir geht. Und dann müsste ich sie wieder belügen

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R
raven_11958662
09.12.12 um 0:09

Bleib dir selbst gegenüber ehrlich.
Wenn's nicht geht dann geht's nicht.
Ich selbst leide leider auch unter Depressionen und hatte vor 2 Monaten einen heftigen Rückfall gehabt mit nicht mehr ansprechbar sein, selbstverletzung, notaufnahme Usw.
Dabei hatte ich ein paar Monate vorher der neuen Chefin gestanden, dass j ch Depressionen habe und Medikamente nehme und ich schon seit längerer Zeit stabil bin.
Nach dem Rückfall habe ich sehr offen meiner Chefin erzählt wie es ist. Sie hast es sehr gut aufgefasst undr gesagt dass ich in Ruhe erstmal wieder "gesund" werden soll. Ich soll mir so viel Zeit nehmen wie ich brauche und wenn es soweit ist reden wir darüber was wir an meinem Arbeitsplatz ändern können. Sie bot mir sogar eine Versetzung an. Wir sprechen regelmäßig über mein befinden und wie es auf der Arbeit aussieht.

Mein Freund ist mir dazu auch eine sehr große stütze. Er passt auf dass ich ja täglich esse Usw. Ihm selbst habe ich geraten sich jemanden anders anzuvertrauen, damit er seine Sorgen los wird. Das war nicht einfach für mich. Aber so geht's ganz gut.
Nun habe ich mich dazu durchgerungen wieder eine stationäre Therapie zu machen. Mir selbst fällt das auch nicht leicht.
Aber es ist keine Schwäche! Es ist Stärke sich dem Problem zu stellen und nur dadurch kannst du die "Krankheit" überwinden.

Du hilfst niemanden wenn du versuchst sie zu schützen. Dein Umfeld macht sich Gedanken und sorgen. Mehr noch wenn du nicht sagst was wirklich los ist.

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ronny_12504822
09.12.12 um 12:44

Re
Man sollte nicht Versuchen einen auf Einzelkämpferin zu machen. Die Familie oder eine gute Freund/in kann einem so viel Kraft geben. Menschen die dich lieben werden dich nicht im Stich lassen. Erst im Sturm erkennt man seinen wahren Freunde , das kann ich aus Erfahrung sagen.

Wünsche Dir alles Gute

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marte_12667325
09.12.12 um 18:27

Danke...
...dass ihr mir eure Geschichte erzählt und für die Ratschläge. Ich werde alles nochmal ganz genau bedenken und dann überlegen wie es für mich weiter geht.

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