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Rolle der Frau

14. Juli 2009 um 11:46

Hallo,

Ich habe ien Problem....manchmal denke ich, dass ich ein bissschen komische Denkweise über das Leben habe, was eignetlich daran liegen könnte, dass ich meiner Meinung noch nicht so reif bin und denke, dass ich noch sehr jung bin und viel Zeit habe....meine Mutter ist der Meinung, dass Frauen dazu da sind um in der Wohnung zu putzen kochen und Kinder zu erziehen plus vll auch ein Job. Ich weiß sie wäre überglücklich wenn sie einen Mann hätte, bei dem sie nicht arbeiten müsste. Ich bin aber ganz anders....ich finde zu Hause zu sein das schlimmste was es passieren kann. Mán is erstens von dem Mann abhängig und falls man sich scheidet dumm dasteht....verpasst einengtlich einen schönen Lebensbereich, wo man auch Bekannte hat und muss noch dazu diese Drecksarbeit machen....ich mein ich will nciht studieren um später zu Hause zu sitzen....dann kann ich ja gleich nach der 9 aufhören und nichts mehr machen...und dazu macht man noch etwas was einem Spass macht....mein Freund ich aber anscheinend der gleichn Meinung wie meine Mutter und würde glaub ich auch so erzogen also sprich manchmal denk ich dass er sich einfach ne zweite Mama sucht...und ich weiß nicht....ob ich so glücklich damit sein werde sagt mir bitte was ihr davon haltet !!!

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14. Juli 2009 um 14:07

Ganz ehrlich Schokoqueen?


...ich verstehe seht gut, dass du deine Lebnenserfüllung nicht im Putzen und Kochen und in der Rolle der "Bediensteten" eines Mannes siehst.
Ich glaube auch, dass es vielen Frauen so geht.
Nun ist es nun mal so, dass ganz gleich aus welchen Gründen, ob sie in weltanschaulichen in patriarchalischen und den daraus anerzogenen (?) Gründen des Mannes liegen, vielleicht liegt die Ursache auch im Geschlecht (Jäger und Sammler)....es ist nun mal so, wie es ist

Die Frau hat von jeher, auch schon vor 30 000 Jahren, die Aufgabe gehabt, sich um Haus und Hof zu kümmern, sich um den Nachwuchs zu kümmern und sich um gewisse Annehmlichkeiten des Mannes zu kümmern.

Ich weiss nicht, ob es heute anders geworden ist, augenscheinlich ja, da hat sich etwas bewegt..die Frau geht arbeiten, verdient ihr eigenes Geld, spricht ihre eigene Meinung aus...doch im tieferen..meine ich, ist alles beim Alten geblieben.

Diese tiefverankerte Rolle von Mann und Frau.

Sicherlich gibt es heute Männer, die zwar sagen (und wenige tun es vielleicht auch) zuhause zu bleiben, bei den Kindern....aber wenn man betrachtet was einem Mann wichtig ist, draussen in der Welt etwas zu leisten, daraus bezieht er auch seine Anerkennung...wenn sie zuhause bleiben würden, würden sie ihre Kontakte verlieren, würden somit die Anerkennung anderer Männer verlieren....wenn man diese Seite betrachtet, dann denke ich nicht, dass sich da etwas ändern wird...ich bin mir auch nicht sicher ob es erwünschenswert ist, nach einem Rollenwechsel zu streben.

In matriarchalisch geprägten Ländern, z.B. auf den Seychellen, hat die Frau das Sagen...und der Mann wird oft weggeschickt, nachedem er die Befruchterrolle übernommen hat. Dort sorgen sie die Frauen trotzdem selbst für ihr Einkommen und die Frauen dort helfen sich gegnseitig bei der Aufziehen der Kinder. Dort in matriarchalischen Ländern ist die Frau in keinster Weise unterdrückt, wie in es in patriarchalisch-geprägten Ländern der Fall ist (wie bei uns).
In matriarchalisch-geprägten Ländern war nie eine Frauenbewegung nötig, es ist eine Schande, wie ich finde, das es überhaupt soweit kommen musste.
Auf den Seychellen beispielsweise leben die Frauen nach ihrer Natur und sind deswegen (seelisch) - in sich- gesund, was widerum im allgemeinen seelisch gesunde Kinder hervorbringt.

Hier bei uns wurde durch die lange Unterdrückung der Frau, ein gewisser Widerstand gegen den Mann aufgebaut...so dass die Frau in gewisser Weise dazu genötigt wurde, aus ihrer Knechschaft auszubrechen und sich und der Welt etwas beweisen zu müssen, und es dem Mann gleichzutun.

So ist die eigentliche Rolle der Frau, die naturgegebene Rolle der Frau stark verzerrt und in Gefahr vergessen zu werden (siehe Geburtenrate hier bei uns)

Die Frau lebt letzendlich gegen ihre vorbestimmte Natur und ist meiner Meinung nach in Ihrer Intuition, in ihrer Seele auch nicht mehr gesund.
auch wenn viele es selbst nicht wahrnehmen, es ist zu einer Selbstverständlichkeit geworden so zu leben.

Nunja....

Also ..ich glaube nicht, und wenn doch sag mir Bescheid ...wenn du einen Mann finden solltest, der bereit ist mirt dir die Rollen zu tauschen.
Und durch die gegebenen Umstände, die sich mittlerweile zum Glück verbessern, ist eine Frau hier bei uns, wenn sie beides möchte ...Familie und Beruf..dazu genötigt sich entscheiden zu müssen.

Bisher war es ja so, dass der Staat die Frau an Heim und Herd gebunden hat, dadurch dass die Möglichkeiten fehlten und teilweise noch fehlen...die Kinder unterzubringen.

Die Rolle des Mannes wird sich aber dadurch nicht ändern, wie gesagt aus welchen Gründen auch immer ..die Rolle des Ernährers und seine Natur gesellschaftliche Anerrkennung zu brauchen, sich beweisen zu müssen, ist tief verankert.

Vielleicht findest du ja einen mann bei dem es dir nichts ausmacht auch den haushalt zu übernehmen ohne dich selbst aufgeben zu müssen.

Ich glaube fest daran!

Buchtip: Die Wolfsfrau..(Die Kraft der weiblichen Urinstinkte) von Clarissa Pinkola Estes, Heyne-Verlag

Alles Liebe Dir!





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14. Juli 2009 um 14:16

@jung und fit


ich verstehe

..den Haushalt würdest du aber dennoch auch nicht übernehmen wollen ......vielleicht ein biiiiiiiiischen!


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14. Juli 2009 um 15:13

In welchen Jahrhundert lebt ihr eigentlich?
Es ist ja kaum zu glauben das Frauen nur da sein sollen um die Wohnung zu putzen und zu kochen. Meine Mutter, ein Kind der 60-er Jahren hat diesen Kampf für sich gekämpft und ich dachte schon ich und schon gar nicht jüngere Frauen wie ich selbst hätten ihn zu kämpfen.

Es geht mir gar nicht darum wer den Kochlöffel schwingt oder wer den Putzlappen führt. Das mache ich zuhause auch meistens. Aber wenn mein Mann sich wie ein Pascha benehmen würde und mich einfach rumkommandieren würde, würde ich ausflippen.

Auch schaue ich das ich ein eigenes Konto habe und finanziell unabhängig bin. Das ist heutzutage so üblich und gehört zu den berechtigten Freiheiten einer Frau.

Bezeichnend finden ich es, dass Deine Mutter überglücklich wäre wenn Sie einen Mann hätte bei dem Sie nicht arbeiten müsste. Ja, warum hat sie den Keinen?
Liegt es etwa an ihrem felhlgeleiteten Konzept? Meine Mutter, die vielleicht sogar älter ist als Deine hat jedenfalls einen! Und ihre finanzielle Abhängigkeit.
Und sie war eine dieser Emanzen damals. Eine der Vorkämpferinnen für die Rechte, die wir heute wie selbstverständlich geniessen.

Aber egal. Es geht nur darum, dass Du Deinen eigenen Entscheidungen treffen kannst und muss. Du musst nicht das Lebenskonzept Deiner Mutter übernehmen, sondern Dein eigenes finden. Letztendlich geht es darum, dass wir alle Entscheidungen treffen wie wir leben möchten und die Konsequenzen tragen.

Du kannst eines Tages sowohl unglücklich darüber sein, dass Du wegen einer Karriere die Chancen für eine Mutterschaft verpasst hast, wie auch darüber dass Du nicht in die Berufswelt eingestiegen bist. Beides kann falsch sein! Du bist diejenige die glücklich oder unglücklich über den Ausgang und die Wirkungen Deiner Handlungen sein wirst und niemand anderes.

Fazit kann Dir niemand sagen, was Du wirklich tun oder lassen soll. Weder Deine Mutter noch Dein Freund noch die Gesellschaft.

Ich würde aber an Deiner Stelle auf jeden Fall eine Ausbildung machen. Und daran denken dass wenn man mit vierzig noch ein Kind will, eigentlich die Post schon ab ist!

An Dir Dein Leben so zu gestalten, dass es Dir gefällt.

Einen lieben Gruss

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14. Juli 2009 um 22:30
In Antwort auf adela_11879917

@jung und fit


ich verstehe

..den Haushalt würdest du aber dennoch auch nicht übernehmen wollen ......vielleicht ein biiiiiiiiischen!


Genau das...
...ist der springende Punkt. Auch wenn ich ansonsten Deine Meinung nicht teilen, sie allerdings verstehen kann. Männer wollen zwar inzwischen Powerfrauen, die die Hälfte des Geldes verdienen, Kinder auf die Welt bringen und am nächsten Tag schon wieder im Büro sitzen, Top gestyelt und mit einer ungezügelten Libido. Aber den Haushalt werden sie trotzdem nicht machen wollen. Damit meine ich nicht, mal de Müll runtertragen, oder mal den Geschirrspüler ausräumen. Nein, den Pipifax lasse wir mal weg. Ich meine das volle Programm. Wäsche waschen, besonders lustig bei 2-4 jährigen Kindern, Fenster putzen, Staubsaugen (alle 2 Tage, nicht mal ab und zu am Wochenende) Kochen, Staub wischen, Einkaufen (und zwar nicht in Ruhe, sondern mit zwei Kindern im Schlepptau) usw usw usw.....Haushalt halt. An unzähligen Beispielen sehen wir immer wieder, dass das in den meisten Fällen in die Hose geht.

Also muss Frau heutzutage, wenn sie nicht nur die kleine Hausfrau sein will, alles auf einmal können. Haushalt, Kinder, Job, Einteilung des Haushaltsgeldes, Planung von Urlauben und, was viel wichtiger ist, jedem einzelenen Wochentag und das immer wieder aufs neue und unter Berücksichtigung entwicklungsbedingten Stressphasen.

Meine Lösug für dieses Problem. Plan A: Such Dir einen Mann der trotz Job ernsthaft im Alltag helfen kann.

Plan B (und das ist meine momentane Lösung): Reduziere die Anzahl der Personen im Haushalt und damit die Arbeit auf ein Minimum. Sprich: MACH DIE SCHEIßE ALLEINE!!! Ohne Mann

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14. Juli 2009 um 22:53

Eigene Wünsche
Da jeder Mensch eigene Bedürfnisse und Freuden hat sollte auch jeder selbst entscheiden wie er leben möchte und wann er was machen will!!!!

Du solltest die meinung der anderen akzeptieren, aber du musst nicht danach leben! Es ist immerhin dein Leben. Klar manchmal muss man Kompromisse eingehen und kann nicht immer nur machen was man will, aber HAushalt, Kinder kriegen usw sollte nur dein Leben sein wenn es dich zufrieden macht. Alles andere wird dich nur unglücklich machen und das ist ein großer Fehler!

Meist dauert es nur bis die anderen die eigene Meinung akzeptieren. Hab nur Mut und versuche nach deinen eigenen Vorstellungen zu leben!

LG

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19. Juli 2009 um 15:22

Individuelle Entscheidung
Hallo,
es gibt keine allgemein gültige Sichtweise. Ursprünglich war das von der Natur sicher mal so vorgesehen, dass die Frauen sich um die "Brut" und das "Nest" kümmern. Die Männer sollten draußen für den Erhalt der Familie sorgen, sprich, sie gegen Feinde verteidigen und das Essen heranschaffen.
Diese Ureigenschaften sind noch nicht ganz verschwunden, warum auch. Ich denke, das muss heutzutage jeder selbst entscheiden, was für ihn gut ist, womit er glücklich ist. Generell finde ich schon, dass in der Familie auf jeden Fall dafür gesorgt werden muss, dass einer der beiden Eltern, oder beide abwechselnd, ausreichend Zeit und Energie für die Kinder haben sollten. Da muss der Staat auch helfen, wenn das Geld nicht reicht! Wenn Dein Freund nur eine zweite Mama sucht, wie Du sagst, ist er wohl nicht so ganz der Richtige für Dich.
Liebe Grüße
Chrissie

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