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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Ritzen, wie seht ihr das?

Letzte Nachricht: 1. September 2012 um 12:17
V
vienne_12178419
30.07.12 um 22:27

Hallo,
Ich gebe zu ich ritze mich, bzw. verletzte mich selbst. Warum ich das tue? Naja, ich habe viele Probleme und kaum bis niemanden mit dem ich darüber rede. Dadurch baut sich ein innerer Druck in mir auf. Allzugerne gehe ich dann hin und will mich selbst bestrafen, für alles was ich getahn habe ich will mir wehtun bis es blutet. Ich habe sämtliche Ausreden parat für die die mich doch mal fragen sollten, doch ich verstecke die Wunden meist sehr gut.
Wie macht ihr das, warum macht ihr das, oder was sagt ihr dazu? Falls ihr es nicht so schreiben wollt, gerne auch per PN.
Gruß
Hanna

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A
an0N_1189750099z
30.07.12 um 22:58

SVV
ist für mich eine Droge - und so behandle ich es auch.

Warum ich es mache - ist mir zu heikel in einem öffentlichen Forum. Von positiven Erlebnissen in dem Zusammenhang zu berichten, kann jemandem der das liest, die Selbstbeherrschung kosten. Für mich ist es so gar keine Selbstbestrafung.

Sowohl Auslöser (Trigger) als auch Effekte sind eigentlich meist sehr unterschiedlich. Selbstbestrafung kenne ich von anderen auch, habe ich aber recht selten gefunden. Von den Menschen, die ich kenne ist eigentlich das Ventil, wenn Gefühle übermächtig werden. das häufigste. Auch das lieber nicht weiter im Detail - gleiche Begründung.

Ich verstecke weder Wunden noch Narben grundsätzlich. Zu wenigen Gelegenheiten - in der Größenordnung von drei mal im Jahr. Wenn ich mich nicht zurückziehen kann dafür, weil es die Situation nunmal nicht hergibt, nehme ich auch "unsichtbare" Stellen, aber eben mehr damit keiner mitkriegt, dass ich gerade eben dabei bin. Das ich mich selbst verletzt habe und selbst verletze an sich verberge ich nicht.
Für jemanden, der die Sehnsucht danach nicht selbst kennt, wird das immer außerhalb dessen liegen, was man verstehen bzw. sich auch nur vorstellen kann. Bei den "normalen" sind die Hemmschwellen ja wirklich schwer zu überwinden, bei uns müssen sie mühsam Stein für Stein gebaut werden.

Etwas zum Nachdenken: Der Druck baut sich auf, weil Du mit niemandem reden kannst? Wenn Du reden könntest - wäre es wirklich anders? Oder ist es nicht eher so, dass Du vieles intensiver erlebst und es sich nicht "automatisch" ausgleicht?
Bei den meisten Menschen halten starke Gefühle nicht lange. Beobachte, wie andere reagieren, wenn sie echt stock sauer sind. Die flippen rum. Für 30 min, dann ist die Kurve der Gefühle schon deutlich am Fallen. Das pusht sich immer mal wieder hoch, aber es fällt auch "von allein" und meist wird eher gepusht, als es sich "selbst aufbläst".
Bei Dir auch? Wahrscheinlich nicht bzw. es fällt *sehr* langsam ab.
Wenn das so ist, musst Du selbst (aktiv) ausgleichen (lernen).
Mit jemandem reden kann ein Teil davon sein, aber es ist nicht der "Master - Plan"

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A
an0N_1189750099z
31.07.12 um 8:01

Aha
Warum bitte sollten wir an Deinem Mitleid (oder dem anderer) interessiert sein?

Ich bin was ich bin, da gibt es keinen Grund zum Mitleid. Das können andere akzeptieren oder es halt lassen.

Nein natürlich ist es nicht "normal", normal wäre es dann, wenn wir in der Mehrheit wären. Das sind wir nicht, also ist es nicht "normal". Na und?

Du bist auch keinesfalls normal.
*Normaler Weise* wird beispielsweise die BPS als Schwerbehinderung mit einem GdB von 30 anerkannt. Also kann man davon ausgehen, dass *normale* Menschen sich etwas tiefere Gedanken darüber machen als Du, denn die Anerkennung der Schwerbehinderung gibt es nicht aus dem Happy Meal und bestimmt nicht für eine Dummheit, die gar nicht da wäre, wenn man sich mal etwas zusammenreißen würde.
Ganz schön dumm und echt nicht normal, was Du da von Dir gibst.

Immer schön vorsichtig. Wenn man mit dem Finger auf andere zeigt, zeigen 3 Finger auf einen selbst

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A
an0N_1198500199z
31.07.12 um 11:08

,,Wie...
...macht ihr das?"
Also entschuldige mal, was möchtest du jetzt gerne hören? Ich mache es so und so? Anstatt hier Informationen darüber zu sammeln wie andere Menschen sich selber zerstören, solltest du dir vielleicht mal Hilfe suchen. Und die findest du sicherlich nicht im Internet.

,,Für alles was ich getan habe?"
Was hast du denn bitte getan was so ein Verhalten rechtfertigt?

Mein Rat: Suche dir dringend Hilfe und löse das Problem!

Gruß

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A
an0N_1189750099z
31.07.12 um 12:12
In Antwort auf an0N_1198500199z

,,Wie...
...macht ihr das?"
Also entschuldige mal, was möchtest du jetzt gerne hören? Ich mache es so und so? Anstatt hier Informationen darüber zu sammeln wie andere Menschen sich selber zerstören, solltest du dir vielleicht mal Hilfe suchen. Und die findest du sicherlich nicht im Internet.

,,Für alles was ich getan habe?"
Was hast du denn bitte getan was so ein Verhalten rechtfertigt?

Mein Rat: Suche dir dringend Hilfe und löse das Problem!

Gruß

Auf dem Wege zur Lösung eines Problemes
liegen u.a. die Schritte:

Es sich selbst eingestehen können. Es anderen eingestehen können - in solchen Fällen fast immer in Stufen: anonym, "unwichtigen" Menschen, "wichtigen" Menschen.

Sich informieren. Auch hier meist in Stufen: Anonyme Infoquellen, sind zur Orientierung durchaus brauchbar. Herausfinden, dass man damit so gar nicht allein ist, ist wichtig. Zu sehen, dass es andere geschafft haben, gibt Mut und Kraft.

Zumindest, wenn das "Problem" nicht trivial ist.

Also entschuldige mal, sprichst Du nicht gerade wie der Kuckuck über das Nestbauen, Sandra?
Hast Du eine Ahnung, wie der TE empfindet, worum es überhaupt geht? Kann beispielsweise auch ein Trauma sein, oder? Bist Du berufen zu urteilen, womit ein anderer Mensch jetzt umgehen kann und wie?
Hast Du eine Ahnung, was in einem Menschen vorgeht, der sich selbst verletzt? Nein, Du urteilst danach, dass *Du* das nicht machen würdest. Bezweifelt keiner, jeder von uns weiß, dass ein "normaler" Mensch das gar nicht kann.
Google doch mal, welche Erfolgsquote diese "Hilfe" hat, die Du empfiehlst. Weißt Du es oder redet sich das einfach so schön?

Da ich das nicht stehen lassen kann:
@all: Jeder von uns sollte eine Therapie machen. Auch mehrmals, wenn die nicht greift. Wenn sich der Zustand verschlimmert, ist das in den ersten Einheiten normal, wenn das anhält: Abruch. Aber 5 Einheiten sollten man dem ganzen mindestens geben, wenn es nicht unerträglich ist.

Aber es liegt keinesfalls an Euch, wenn die geheiligte professionelle Hilfe Euch nicht hilft. Das ist der Regelfall. Nicht aufgeben, Ihr seid *nicht* zu "dumm". Es funktioniert einfach nur dieser Versuch nicht.
Es ist auch nicht der einzige Weg zu Ruhe, Frieden und Lächeln. Es ist aber eine sinnvolle Basis.

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an0N_1198500199z
31.07.12 um 13:33
In Antwort auf an0N_1189750099z

Auf dem Wege zur Lösung eines Problemes
liegen u.a. die Schritte:

Es sich selbst eingestehen können. Es anderen eingestehen können - in solchen Fällen fast immer in Stufen: anonym, "unwichtigen" Menschen, "wichtigen" Menschen.

Sich informieren. Auch hier meist in Stufen: Anonyme Infoquellen, sind zur Orientierung durchaus brauchbar. Herausfinden, dass man damit so gar nicht allein ist, ist wichtig. Zu sehen, dass es andere geschafft haben, gibt Mut und Kraft.

Zumindest, wenn das "Problem" nicht trivial ist.

Also entschuldige mal, sprichst Du nicht gerade wie der Kuckuck über das Nestbauen, Sandra?
Hast Du eine Ahnung, wie der TE empfindet, worum es überhaupt geht? Kann beispielsweise auch ein Trauma sein, oder? Bist Du berufen zu urteilen, womit ein anderer Mensch jetzt umgehen kann und wie?
Hast Du eine Ahnung, was in einem Menschen vorgeht, der sich selbst verletzt? Nein, Du urteilst danach, dass *Du* das nicht machen würdest. Bezweifelt keiner, jeder von uns weiß, dass ein "normaler" Mensch das gar nicht kann.
Google doch mal, welche Erfolgsquote diese "Hilfe" hat, die Du empfiehlst. Weißt Du es oder redet sich das einfach so schön?

Da ich das nicht stehen lassen kann:
@all: Jeder von uns sollte eine Therapie machen. Auch mehrmals, wenn die nicht greift. Wenn sich der Zustand verschlimmert, ist das in den ersten Einheiten normal, wenn das anhält: Abruch. Aber 5 Einheiten sollten man dem ganzen mindestens geben, wenn es nicht unerträglich ist.

Aber es liegt keinesfalls an Euch, wenn die geheiligte professionelle Hilfe Euch nicht hilft. Das ist der Regelfall. Nicht aufgeben, Ihr seid *nicht* zu "dumm". Es funktioniert einfach nur dieser Versuch nicht.
Es ist auch nicht der einzige Weg zu Ruhe, Frieden und Lächeln. Es ist aber eine sinnvolle Basis.

Nun!
Ich glaube meine Erfahrung kommt daher, dass ich es selbst eine lange Zeit gemacht habe, nachdem mein Vater gestorben war. Und somit weiss ich genug darüber, da mir nur professionelle Hilfe helfen konnte. Gerade wegen dieser Erfahrung kann ich es nicht verstehen wie man noch fragen kann ,,wie macht ihr das"? Klar Anonymität ist hier ja gegeben. Kein Problem. Aber mit solchen Dingen muss man sich irgendwann Hilfe annehmen und nicht ins Internet gehen und fragen wie einem völlig fremde Personen damit umgehen. In solchen Foren kann einem nicht geholfen werden. Wie du siehst bist du nicht besser! Du urteilst direkt über mich und hast keinerlei Ahnung von mir. Was meinst du wohl, warum ich zu so einem Thema etwas schreibe? Wenn ich keine Ahnung hätte würde ich denken : Oh nein, noch so ein Psycho!" Das tue ich eben nicht. Ich schreibe meine Erfahrungen, so wie sie es hören wollte, aber auf eine härtere Art und Weise. Hier... wird sie keine Antworten bekommen.

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an0N_1189750099z
31.07.12 um 14:29
In Antwort auf an0N_1198500199z

Nun!
Ich glaube meine Erfahrung kommt daher, dass ich es selbst eine lange Zeit gemacht habe, nachdem mein Vater gestorben war. Und somit weiss ich genug darüber, da mir nur professionelle Hilfe helfen konnte. Gerade wegen dieser Erfahrung kann ich es nicht verstehen wie man noch fragen kann ,,wie macht ihr das"? Klar Anonymität ist hier ja gegeben. Kein Problem. Aber mit solchen Dingen muss man sich irgendwann Hilfe annehmen und nicht ins Internet gehen und fragen wie einem völlig fremde Personen damit umgehen. In solchen Foren kann einem nicht geholfen werden. Wie du siehst bist du nicht besser! Du urteilst direkt über mich und hast keinerlei Ahnung von mir. Was meinst du wohl, warum ich zu so einem Thema etwas schreibe? Wenn ich keine Ahnung hätte würde ich denken : Oh nein, noch so ein Psycho!" Das tue ich eben nicht. Ich schreibe meine Erfahrungen, so wie sie es hören wollte, aber auf eine härtere Art und Weise. Hier... wird sie keine Antworten bekommen.

Entschuldige,
da bin ich jetzt über meine eigenen Vorurteile gestolpert
Mein Fehler.

Ich habe genau die gegenteilige Erfahrung gemacht. Was es mir ermöglicht, ein Leben zu führen, mit dem ich 320 + x Tage im Jahr wirklich gut klar komme, habe ich aus eigener Recherche. Inklusive Internet, inklusive Foren.
Ich habe auch mit einigen anderen Kontakt, der mir wichtig ist und über den ich denke ich auch schon das eine oder andere Mal selbst nützliche Ratschläge geben konnte und zwar nahezu ausschließlich über das Internet - persönliche physische Gegenwart anderer Menschen finde ich viel anstrengender und ich tippe lieber als zu reden.
Selbstverständlich sind die Möglichkeiten, was man in einer virtuellen Realität für einen anderen tun kann, eng begrenzt. Aber das macht Austausch nicht sinnlos und Information nicht unmöglich.
Daher: kann ich nicht finden, dass man hier nichts brauchbares finden kann.

Therapie - Erfahrung bei mir: vier mal diese DBT, zwei stationär, eine teilstationär, eine ambulant - in 4 von 4 Fällen Verschlimmerung statt Besserung.
Plus eine alternative Variante: ja, das hat ... nix geändert außer das mich die Sitzungen an sich triggern, aber das liegt an mir, nicht an der Therapie.
(+2 zu anderen Themen, eine hat geholfen - so lange ich in der geschützten Umgebung der Klinik war, wo ja fast nichts an mich ran kommt - nutzlos. Die andere: Ja, ich war da - mehr ist nicht zu berichten.)
Ich kann nicht finden, dass mir da jemand helfen konnte. Teilweise habe ich auch bezweifelt, dass mir da jemand helfen wollte.

Versuch No. 6 wird es nicht geben, ich habe genug. Wenn ich manchmal höre, wie wenig Menschen nach 1-3 Therapien wissen, wird mir spei-übel, ehrlich gesagt.
Man sollte doch wissen, was abläuft, warum, was Auslöser sind, was Ursachen.
Woran man erkennt, dass man auf steinigem Wege und woran man erkennt, dass man auf dünnem Eis ist - und was man dagegen tun kann.
Klar, hat jeder von "Skills" gehört. Aber kaum jemand kann die sinnbringend anwenden. Ich selbst habe über ein Jahr gebraucht, um darauf zu kommen, dass nicht die Idee der Skills nutzlos ist sondern "nur" wie es mir "erklärt", "vermittelt" und "angeleitet" wurde.

Die Frage nach dem Wie kann ich verstehen, aber ich würde sie nie in einem öffentlichen Forum beantworten. Üblicher Weise hängt das "Wie" eng mit dem "Was" und "Warum" zusammen.
Gerade das Vergleichen von Gemeinsamkeiten und Unterschieden führt zu Verständnis in einigen Bereichen.

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V
vienne_12178419
31.07.12 um 22:12

KLARSTELLUNG
Ok, ich glaube, ich muss mal was klarstellen...., ich meinte mit Wie macht ihr das? nicht Sagt mir wie ihr euch ritzt, sondern wie kommt ihr damit zurecht, wie lebt ihr damit.... Aber trotzdem schonmal danke für eure Antworten.

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A
an0N_1189750099z
01.08.12 um 10:08
In Antwort auf vienne_12178419

KLARSTELLUNG
Ok, ich glaube, ich muss mal was klarstellen...., ich meinte mit Wie macht ihr das? nicht Sagt mir wie ihr euch ritzt, sondern wie kommt ihr damit zurecht, wie lebt ihr damit.... Aber trotzdem schonmal danke für eure Antworten.

Gut
Es gibt ein paar Tage im Jahr, die wirklich hässlich werden und manchen, der nicht schön ist - was bei jedem Menschen so ist. SVV oder nicht.

Vor allem habe ich sorgfältig ausgemistet bei allem, was mich stark bzw extrem stresst / Druck erzeugt.
Und dabei festgestellt, dass Menschen erstaunlich viel akzeptieren, wenn man es nur ein oder zwei mal deutlich "durchzieht".
Das schwierigste dabei ist folgendes: Wenn ich von Arbeit nach Hause komme, brauche ich min. 1/2h Ruhe. Also in meinem Zimmer (Ein eigenes Zimmer trotz Familie mit Mann und Kind gehört auch zu dem, was mir sehr hilft) und Türe zu. Die Welt geht entweder 30 min später unter oder eben ohne mich. Nun haben Mann und Kind aber den ganzen Tag darauf gewartet, dass sie mir von ihrem Tag berichten können und sich gefreut, dass Frauchen endlich heim kommt... Da muss ich regelmäßig wirklich alle rauswerfen, damit das mal wieder in Erinnerung kommt.
Davon abgesehen werden meine Ruhezonen und -zeiten respektiert und eingehalten.
Die Arbeitskollegen respektieren, dass ich bei Meetings, wo mehr als 10 Personen im Raum sind, in der offenen Tür stehe und nicht im Raum sitze (das war erstaunlich leicht).
Meinem Arbeitgeber ist klar, dass ich Urlaub meist höchstens eine Woche im Voraus nehme - nämlich nicht wenn Schulferien sind oder ich im Januar eine Karibik-Reise gebucht habe, sondern wenn einfach der Akku runter ist und ich Pause brauche.

Mit diesen und ähnlichen Dingen habe ich die Anzahl der Trigger und das "Grundstreßlevel" in einem Rahmen, der gut zu handhaben ist. Alle Kompromisse und Dinge, die ich nur für andere tue sorgfältig zu sezieren und zu schauen, *wie* notwendig die tatsächlich sind, in welchem Verhältnis eingesetzte Energie, Nerven und Kraft zu dem erzielten Ergebnis stehen, hat mir eigentlich am meisten geholfen.

Ich kann (inzwischen) Gedanken und Gefühle blocken - in der Regel in Sekunden, wenn auch natürlich nicht in jedem Falle. Aber in fast jedem. Damit habe ich die Gefahr, mich in etwas hineinzusteigern, recht gut im Rahmen.
Ich habe einige Skills, die zu mir passen und mir tatsächlich auch helfen und auch tatsächlich anwendbar sind, auch wenn es "5 vor 12" ist.
Ich weiß, was ich tun kann, wenn ich in der Beziehung irgendwie mal wieder Platzangst kriege - das meint, dass ich mich nach 1 Woche dann wieder darauf freuen kann, abends nach Hause zu kommen, statt wild um mich zu schlagen (psychisch, nicht physisch ) - oder in vergleichbaren Situationen im Leben eben.

Ich stehe dem Thema SVV aber nicht generell ablehnend gegenüber. Es stört mich nicht, es ist mir nicht peinlich, ich schäme mich nicht dafür. Aber ich weiß, dass es mich verschlingt, wenn ich nicht den Deckel darauf halte.

Die Dämonen rütteln ab und an mal an Ihren Käfigen, aber wir sind längst per Du, wir kennen uns schon

"Familie ist Zwangsbekanntschaft" - die Menschen, die mir die meisten Probleme machen in Sachen Akzeptanz, Erzeugung von Druck, teilweise auch Angriffe gehören zur Familie. Eigentlich wäre es überaus nötig, hier mal den Mut zu einem Kontaktabbruch einzusetzen, wenn die so Verständnis-resistent sind. Aber da hängt es bei mir noch. Bei jedem anderen kann ich das. Bei der Familie nicht. Bei Freunden ("... sind Gottes Entschädigung für Verwandte) habe ich keine Probleme, bei Bekannten nicht, bei Kollegen nicht, die Nachbarn gucken meist an dem Thema vorbei. Ok, geschenkt, ich weiß, dass es schwer zu verstehen ist.

Einmal je 3 oder 4 Jahre stürze ich (zumindest die letzten 10 Jahre) trotz Medikamenten, Regeln, Skills und allem ab. Mit Heulen in der SBahn ohne aufhören zu können, Todessehnsucht und so manch anderem - das volle Programm also. Damit werde ich wohl leben müssen, ich bin auch soweit, dass ich von diesem Punkt binnen 2 - 3 Wochen soweit raus bin, dass ich wieder normal leben (und beispielsweise arbeiten gehen) kann. Naja, bei einer Liste von 7 oder 8 psych. Diagnosen - ein mehr als akzeptabler Preis.

Also Summa Sumarum: Passt Schon

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T
tawny_12722777
01.08.12 um 13:57

Das
ist nicht dumm das ist nur eine Art sich seinen "schmerz" Luft zu machen. Es ist:
Wie andere zig Zigaretten rauchen,sich Joints genehmigen, Unmengen Essen, Tagelang nichts essen, Nur "Party"machen und nicht schlafen etc.

Das sind alles Verhaltensmuster die einen schädigen. Jeder tut das auf seine Weise, irgendwie. Manche reicht es Sport zu machen, andere brauchen Extremsport bis hin zu gefährlichen Sachen!

Verurteile bitte nicht menschen, die sich anders nicht äußern können, das ist auch ein Hilfeschrei und ja solche brauchen Hilfe, aber nicht solche wie von dir!

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A
an0N_1252277299z
19.08.12 um 19:40

Ritzen
hay also ich sags mal so ich ritze mich auch ziemlich oft aber ich sag den leuten dan auch ins gesicht wen sie mich fragen warum ich mich ritze warum ich das tu
deren ihre kommentare sind dan nur immer ja aber das tut dooch weh mädel und das verschandelt dich leute geht mir nicht auf die nerven mit euren mitgefühl
ich sags kurz ich ritze mich weil ich in der schule gemobbt werde weil ich viel zu hässlich und viel zu fett bin und ich find das auch so hab deswegen auch nie chancen bei meinen schwarm er mag mich zwar wie eine schwester macht sich auch übelste sorgen um mich aber mehr auch nicht also ich mach das immer bei meinen oberschenkeln wo es keiner sieht und nehme dazu rasierklingen her und schneide dan auch nicht zu tief damit es keine allzu derben narben bleiben

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T
tawny_12722777
20.08.12 um 9:55
In Antwort auf an0N_1252277299z

Ritzen
hay also ich sags mal so ich ritze mich auch ziemlich oft aber ich sag den leuten dan auch ins gesicht wen sie mich fragen warum ich mich ritze warum ich das tu
deren ihre kommentare sind dan nur immer ja aber das tut dooch weh mädel und das verschandelt dich leute geht mir nicht auf die nerven mit euren mitgefühl
ich sags kurz ich ritze mich weil ich in der schule gemobbt werde weil ich viel zu hässlich und viel zu fett bin und ich find das auch so hab deswegen auch nie chancen bei meinen schwarm er mag mich zwar wie eine schwester macht sich auch übelste sorgen um mich aber mehr auch nicht also ich mach das immer bei meinen oberschenkeln wo es keiner sieht und nehme dazu rasierklingen her und schneide dan auch nicht zu tief damit es keine allzu derben narben bleiben

Bitte
keine Anleitung zum Ritzen. Du kasnnst gerne deine Situation schildern wann du ritzt aber nicht womit und so.
Jeder der ritzt weiß wie es funktioniert und diejenigen die innerlicheinen Druck verspüren und ihn los werden wollen oder anderes beschäftigt sollten wir nicht ermutigen zu Ritzen sondern andere Alternativen zu finden.
Gerade wir,, also alle die Sebstschädigendes Verhalten projezieren sollten nicht noch mehr"Opfer" fördern sondern andere Lösungsstrategien zu vermitteln.
Ritzen ist wie eine Sucht/Droge und sollte auch so behandelt werden, denn jegliche Art der Selbstverletzung ist schädigend, auch psychisch.

Ich ritze ich auch, ja aber bin momentan einigermassen stabil.
Und ich wäre froh, wenn ich es nie getan hätte, aber nun sind die Narben sichtbar und ich weiß wofür sie stehen. und auch wenn ich meine Vergangenheit irgenwann akzeptiert habe und einigermassen genesen bin, sprechen die Narben weiter!

ALso alle die SVV betreiben, keine neuen "Opfer" fördern, sondern weniger SVVler werden!

Lg Steffi

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A
an0N_1189750099z
20.08.12 um 13:59
In Antwort auf an0N_1252277299z

Ritzen
hay also ich sags mal so ich ritze mich auch ziemlich oft aber ich sag den leuten dan auch ins gesicht wen sie mich fragen warum ich mich ritze warum ich das tu
deren ihre kommentare sind dan nur immer ja aber das tut dooch weh mädel und das verschandelt dich leute geht mir nicht auf die nerven mit euren mitgefühl
ich sags kurz ich ritze mich weil ich in der schule gemobbt werde weil ich viel zu hässlich und viel zu fett bin und ich find das auch so hab deswegen auch nie chancen bei meinen schwarm er mag mich zwar wie eine schwester macht sich auch übelste sorgen um mich aber mehr auch nicht also ich mach das immer bei meinen oberschenkeln wo es keiner sieht und nehme dazu rasierklingen her und schneide dan auch nicht zu tief damit es keine allzu derben narben bleiben

Bitte Vorsicht!
Ich schliesse mich monsterhexenbaby an: *Bitte* Vorsicht, wie Du in öffentlichen Foren darüber schreibst. Das was und vor allem wie Du es geschrieben hast, kann jemanden, der mühsam um Beherrschung ringt, die Kontrolle kosten. Das ist leider nicht im gerinsten übertrieben.
Deswegen gibt es starke Tabus, wie man scih gegenüber anderen Menschen mit SVV äußern darf, wenn man sie nicht genau kennt. Das hat nichts mit "sich verstecken" zu tun, sondern ausschliesslich mit der Rücksicht auf andere, die garade nicht stabil sind.
Nachlesen kannst Du diese Regeln in jedem darauf spezialisiertem Forum wie beispielsweise da:
http://borderline-forum.net/index.php?page=Rules
Einfachste Grundregel: sage niemals wie, sage niemals womit.

Falls Du eine Antwort auf Deine Erklärung möchtest: Du differenzierst zu wenig, die finde ich zu oberflächlich.

Es gibt heutzutage nur wenige Normalgewichtige. (Also Konfektionsgrösse M, wenn man nicht sehr klein ist). Wenn man sich umschaut, sind die weitaus meisten zu dick oder zu dünn. Das führt nicht zwingend zu Selbsthass (und am Rande bemerkt schon gar nicht zwingend dazu, dass man bei den auserwählten Typen nicht landen kann).
Ich habe lange Medikamente genommen, wo das erste Wort in den Nebenwirkungen "Gewichtszunahme" lautete. Ok, ich finde mich mit Konfektionsgrösse 40 schöner als mit Grösse 50 - was nicht heisst, dass ich mit oberhalb der 44 schlecht gefühlt habe, mich nicht ins Freibad getraut habe, vorzugsweise sackförmige Bekleidung getragen habe und mit der Wand hinter mir verschmelze wollte.

Meiner persönlichen Meinung nach: das Problem ist nicht, dass Du "viel zu fett bist" sondern, dass Du die Erwartungen nicht erfüllst, von denen Du denkst (!), dass andere sie haben.

Mobbing ist ein ernstes Thema, was ich nicht verharmlosen möchte, aber denk mal über folgendes nach: Wenn Du an einer anderen Schule wärst, was würden diejenigen, die Dich jetzt angreifen, dann tun?
Denkst Du, die wäre ausschließlich nette Menschen und Musterschüler? Sicher nicht. Weil die Ursache für das Mobbing in denen liegt, nicht in Dir.
Du gibst aber eine hervorragende Zielscheibe ab, weil sie das bestätigen, was *Du selbst* Dir vorwirfst. (Entschuldige die hoffentlich nicht zu deutlichen Worte)

Genau da könntest Du ansetzen. Wenn Mobbing einmal so tief geht, kann man es nicht einfach beenden, das weiß ich.
Aber für Dich selbst wäre es sicherlich sinnvoll, mal darüber nachzudenken. Überlege Dir mal, was wäre, wenn Du nicht da wärst. Wen könnten sie sich sonst "rauspicken" und warum? Auf wen gehen sie los und auf wen nicht?
Das wird nicht das Problem lösen, aber vielleicht etwas dazu betragen, dass es Dich nicht ganz so sehr angreift.

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R
rika_11868864
21.08.12 um 8:50

Ich bin ehrlich
Man sieht sowieso, was es ist. Und die, die zu doof sind, das zu sehen, denen sag ich dann "Is n Strichcode" oder so.
Zum Rest der Erdbevölkerung bin ich ehrlich. Ich verstecke schon seit Jahren nicht mehr, ausser es gibt frische Wunden und es ist mir auch egal, wer es sieht. Bin noch nie schräg angeschaut worden.

Ich schneide (und verletze - ich habe noch ganz andere Dinge gemacht, wie schneiden) mich, weil ich einen Druck abbauen muss. Versuche aber schon seit Jahren aufzuhören. ich bestrafe mich nicht bewusst, denn es gibt nichts wofür ich mich bestrafen müsste. Bzw. bis vor einem halben Jahr habe ich das noch so gesehen.
Ich komme schlicht mit dem Schwall an Gefühlen nicht klar, den ich in mir trage.

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rika_11868864
21.08.12 um 8:53
In Antwort auf an0N_1189750099z

Entschuldige,
da bin ich jetzt über meine eigenen Vorurteile gestolpert
Mein Fehler.

Ich habe genau die gegenteilige Erfahrung gemacht. Was es mir ermöglicht, ein Leben zu führen, mit dem ich 320 + x Tage im Jahr wirklich gut klar komme, habe ich aus eigener Recherche. Inklusive Internet, inklusive Foren.
Ich habe auch mit einigen anderen Kontakt, der mir wichtig ist und über den ich denke ich auch schon das eine oder andere Mal selbst nützliche Ratschläge geben konnte und zwar nahezu ausschließlich über das Internet - persönliche physische Gegenwart anderer Menschen finde ich viel anstrengender und ich tippe lieber als zu reden.
Selbstverständlich sind die Möglichkeiten, was man in einer virtuellen Realität für einen anderen tun kann, eng begrenzt. Aber das macht Austausch nicht sinnlos und Information nicht unmöglich.
Daher: kann ich nicht finden, dass man hier nichts brauchbares finden kann.

Therapie - Erfahrung bei mir: vier mal diese DBT, zwei stationär, eine teilstationär, eine ambulant - in 4 von 4 Fällen Verschlimmerung statt Besserung.
Plus eine alternative Variante: ja, das hat ... nix geändert außer das mich die Sitzungen an sich triggern, aber das liegt an mir, nicht an der Therapie.
(+2 zu anderen Themen, eine hat geholfen - so lange ich in der geschützten Umgebung der Klinik war, wo ja fast nichts an mich ran kommt - nutzlos. Die andere: Ja, ich war da - mehr ist nicht zu berichten.)
Ich kann nicht finden, dass mir da jemand helfen konnte. Teilweise habe ich auch bezweifelt, dass mir da jemand helfen wollte.

Versuch No. 6 wird es nicht geben, ich habe genug. Wenn ich manchmal höre, wie wenig Menschen nach 1-3 Therapien wissen, wird mir spei-übel, ehrlich gesagt.
Man sollte doch wissen, was abläuft, warum, was Auslöser sind, was Ursachen.
Woran man erkennt, dass man auf steinigem Wege und woran man erkennt, dass man auf dünnem Eis ist - und was man dagegen tun kann.
Klar, hat jeder von "Skills" gehört. Aber kaum jemand kann die sinnbringend anwenden. Ich selbst habe über ein Jahr gebraucht, um darauf zu kommen, dass nicht die Idee der Skills nutzlos ist sondern "nur" wie es mir "erklärt", "vermittelt" und "angeleitet" wurde.

Die Frage nach dem Wie kann ich verstehen, aber ich würde sie nie in einem öffentlichen Forum beantworten. Üblicher Weise hängt das "Wie" eng mit dem "Was" und "Warum" zusammen.
Gerade das Vergleichen von Gemeinsamkeiten und Unterschieden führt zu Verständnis in einigen Bereichen.

Das meiste über sich selbst...
... lernt man eh nur mit Ehrlichkeits und EIngeständnis. Und das bringt dir keine Thera bei. Meine Meinung.

Bin aber selbst seit 6 Jahren in Therapie.

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A
afra_12552902
21.08.12 um 11:38

Therapie
Hey, ich kann Dir nur raten, rede mit Deinem Hausazrt, der kann Dir weiterhelfen, und such Die einen Therapeuten/in, dem Du vertrauen kannst. Du leidest drunter und das muss aufhören, also hol Dir Hilfe, Du musst Dich dafür nicht schämen! Alles Gute!

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J
joyce_12908861
23.08.12 um 15:48

SVV seit ich denken kann
Ich verletzte mich schon mehr als mein halbes Leben lang selbst. Das hat schon in der Grundschule angefangen. Warum ich es mache kann ich nicht genau sagen, dafür habe ich heute die Erklärung und morgen wieder eine andere.
Ich war deswegen schon so oft in stationärer wie auch ambulanter Behandlung und komme trotzdem nicht weiter. Meine Diagnose vor 12 Jahren war eindeutig BPS, bis heute sind noch weitere dazugekommen...
Ich will kein Mitleid von irgendwem deswegen gehe ich garnicht erst darauf ein wenn mich irgedjemand mal darauf angesprochen hat. Früher hab ich die Verletzungen vertseckt, heute ist es mir egal ob sie jemand sieht oder nicht. Meine seelischen Schmerzen quälen mich viel mehr als irgendwelche die wieder verheilen. Mit den körperlichen Verletzungen kann ich mitlerweile gut leben, es bleiben Narben zurück die mich nicht mehr wirklich stören. Das seelische Leiden ist das was viel unerträglicher ist und das sieht sowieso keiner.

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R
rika_11868864
23.08.12 um 16:14
In Antwort auf joyce_12908861

SVV seit ich denken kann
Ich verletzte mich schon mehr als mein halbes Leben lang selbst. Das hat schon in der Grundschule angefangen. Warum ich es mache kann ich nicht genau sagen, dafür habe ich heute die Erklärung und morgen wieder eine andere.
Ich war deswegen schon so oft in stationärer wie auch ambulanter Behandlung und komme trotzdem nicht weiter. Meine Diagnose vor 12 Jahren war eindeutig BPS, bis heute sind noch weitere dazugekommen...
Ich will kein Mitleid von irgendwem deswegen gehe ich garnicht erst darauf ein wenn mich irgedjemand mal darauf angesprochen hat. Früher hab ich die Verletzungen vertseckt, heute ist es mir egal ob sie jemand sieht oder nicht. Meine seelischen Schmerzen quälen mich viel mehr als irgendwelche die wieder verheilen. Mit den körperlichen Verletzungen kann ich mitlerweile gut leben, es bleiben Narben zurück die mich nicht mehr wirklich stören. Das seelische Leiden ist das was viel unerträglicher ist und das sieht sowieso keiner.

Als selbst Betroffene...
Wir wissen doch beide, dass die körperlichen Wunden die seelischen nur schüren und nicht wirklich helfen. Zum Thema "mit den körperlichen kann ich leben und das stört mich nicht wirklich".

Zumal: es ist grausam und krank sich sowas anzutun.
Wie sagt mein Ex-Freund so schön: "Wenn dir jemand anderes sowas antun würde, ich würde ihn tot prügeln! Und dich kriege ich einfach nicht wach gerüttelt!"

Mal ehrlich, wenn man so drüber nachdenkt... wir brechen uns Knochen, schneiden in unser Fleisch - wie tief muss man eigentlich sinken um seinen einzigen Körper und sein eigenes Leben so sehr zu schänden?

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an0N_1189750099z
23.08.12 um 16:48
In Antwort auf rika_11868864

Als selbst Betroffene...
Wir wissen doch beide, dass die körperlichen Wunden die seelischen nur schüren und nicht wirklich helfen. Zum Thema "mit den körperlichen kann ich leben und das stört mich nicht wirklich".

Zumal: es ist grausam und krank sich sowas anzutun.
Wie sagt mein Ex-Freund so schön: "Wenn dir jemand anderes sowas antun würde, ich würde ihn tot prügeln! Und dich kriege ich einfach nicht wach gerüttelt!"

Mal ehrlich, wenn man so drüber nachdenkt... wir brechen uns Knochen, schneiden in unser Fleisch - wie tief muss man eigentlich sinken um seinen einzigen Körper und sein eigenes Leben so sehr zu schänden?

Als selbst Betroffene...
... sehe ich das völlig anders. Ich kann auch recht sicher behaupten, dass das kein Selbstbetrug ist.

Wenn jemand ein Glas Alkohol trinkt, vernicht er damit ... ich müsste es googeln, paar tausend Gehirnzellen? Ich vernichte halt Haut und Gewebe, das ist mein Glas Alkohol.

Leben schänden ist jedenfalls aus meiner Sicht gründlich übertrieben, auch wenn Kontrolle unabdingbar ist.
Wenn nur ganz oder gar nicht geht, dann sollte man schon gar nicht versuchen. Aber das ist nicht bei jedem der Fall.

Es gab in jedem Jahr Tage, die hätte ich ohne nur zum Preis eines völligen Zusammenbruches geschafft.

Mehr darf ich dazu leider nicht schreiben, aber die Welt ist grau, nicht schwarz und weiß

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rika_11868864
23.08.12 um 16:58
In Antwort auf an0N_1189750099z

Als selbst Betroffene...
... sehe ich das völlig anders. Ich kann auch recht sicher behaupten, dass das kein Selbstbetrug ist.

Wenn jemand ein Glas Alkohol trinkt, vernicht er damit ... ich müsste es googeln, paar tausend Gehirnzellen? Ich vernichte halt Haut und Gewebe, das ist mein Glas Alkohol.

Leben schänden ist jedenfalls aus meiner Sicht gründlich übertrieben, auch wenn Kontrolle unabdingbar ist.
Wenn nur ganz oder gar nicht geht, dann sollte man schon gar nicht versuchen. Aber das ist nicht bei jedem der Fall.

Es gab in jedem Jahr Tage, die hätte ich ohne nur zum Preis eines völligen Zusammenbruches geschafft.

Mehr darf ich dazu leider nicht schreiben, aber die Welt ist grau, nicht schwarz und weiß

Klar ist sie das...
... meine Erfahrung mit mir selbst hat es mir nunmal anders gezeigt. Deswegen muss ich nicht gleich schwarz weiss denken.

Wenn jmd anders uns das antut, schändet er uns auch. Wenn wir das mit uns machen, ist es kein Unterschied.

"Wenn jemand ein Glas Alkohol trinkt, vernicht er damit ... ich müsste es googeln, paar tausend Gehirnzellen? Ich vernichte halt Haut und Gewebe, das ist mein Glas Alkohol."

Selten so ne nette Verharmlosung dieses Problems gehört - ja, doch, das ist für mich "sich was vormachen".
Aber da sind wir wohl unterschiedlicher Meinung... Oder stehen an einem unterschiedlichen Punkt. Es gab auch Zeiten, da glaubte ich nicht ohne zu können ohne zusammenzubrechen. Fakt ist: Mit dem nötigen Willen konnte ich es.

Aber jeder von uns wird bei seiner Einstellung dazu bleiben. Und deswegen beende ich den Post hier.

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joyce_12908861
23.08.12 um 17:07
In Antwort auf rika_11868864

Als selbst Betroffene...
Wir wissen doch beide, dass die körperlichen Wunden die seelischen nur schüren und nicht wirklich helfen. Zum Thema "mit den körperlichen kann ich leben und das stört mich nicht wirklich".

Zumal: es ist grausam und krank sich sowas anzutun.
Wie sagt mein Ex-Freund so schön: "Wenn dir jemand anderes sowas antun würde, ich würde ihn tot prügeln! Und dich kriege ich einfach nicht wach gerüttelt!"

Mal ehrlich, wenn man so drüber nachdenkt... wir brechen uns Knochen, schneiden in unser Fleisch - wie tief muss man eigentlich sinken um seinen einzigen Körper und sein eigenes Leben so sehr zu schänden?

Wie tief muss man eigentlich sinken....
Ich verstehe nicht was du damit genau meinst?

Ich selbst betrachte es nicht als schänden des Körpers oder des Lebens. Ich sehe es auch nicht als Bestrafung meiner selbst für ihrgendwas. Es sind einfach Momente oder Situationen in denen ich diese eigenagressionen brauche um mich danach besser zu fühlen. Es ist einfach so.
Wie gesagt hat das schon in der Grundschule angefangen, heute bin ich 31 und tus noch immer. Es gibt keine alternative wie Gummibänder oder andere Skills. Deswegen habe ich das so für mich angefangen zu akzeptieren. Meine Seele schmerzt viel mehr als irgeneine Form der SV es dem Körper tut.

Natürlich ist es für Aussenstehende grausam soetwas zu sehen, aber es kann auch keiner verstehen warum man das tut.

Mein Freund fragt immer warum, warum tust du das. Meistens sage ich dazu garnichts, oder einfach nur: du verstehst es ja doch nicht.
Warum muss man sich dafür auch rechtfertigen?

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A
an0N_1189750099z
23.08.12 um 17:31
In Antwort auf rika_11868864

Klar ist sie das...
... meine Erfahrung mit mir selbst hat es mir nunmal anders gezeigt. Deswegen muss ich nicht gleich schwarz weiss denken.

Wenn jmd anders uns das antut, schändet er uns auch. Wenn wir das mit uns machen, ist es kein Unterschied.

"Wenn jemand ein Glas Alkohol trinkt, vernicht er damit ... ich müsste es googeln, paar tausend Gehirnzellen? Ich vernichte halt Haut und Gewebe, das ist mein Glas Alkohol."

Selten so ne nette Verharmlosung dieses Problems gehört - ja, doch, das ist für mich "sich was vormachen".
Aber da sind wir wohl unterschiedlicher Meinung... Oder stehen an einem unterschiedlichen Punkt. Es gab auch Zeiten, da glaubte ich nicht ohne zu können ohne zusammenzubrechen. Fakt ist: Mit dem nötigen Willen konnte ich es.

Aber jeder von uns wird bei seiner Einstellung dazu bleiben. Und deswegen beende ich den Post hier.

Für mich
... ist das eine wie das andere eine Droge. Wenn das für Dich eine Verharmlosung ist, siehst Du darin vielleicht einfach etwas anderes als ich?

Ich habe meine Oma, die mir mehr eine Mutter war als meine Mutter es je sein wird, sterben sehen. ACHT MONATE LANG. Unter Schmerzen, die die letzten beiden Monate stärker waren, als eine nicht tödliche Dosis Morphium ihr nehmen konnte. Ich habe erlebt, wie sie vor Schmerz geschrieen hat, wenn man ihr eine Tasse zum Trinken an den Mund hielt. ZWEI MONATE LANG. Was glaubst Du hätte ich tun sollen? Einen Eisakku in ein Geschirrtuch wickeln und damit kuscheln?
Ich habe erlebt, wie unser Sohn durch Krankheit taub wurde. Hast Du Kinder? Kannst Du Dir vorstellen, zig Hörtests hinter ihm zu stehen und verzweifelt danach zu suchen, ob er nicht *irgendeine* Reaktion auf die aus den Lautsprechern brüllenden Geräusche zeigt? Kannst Du Dir vorstellen, Dein Kind auf einmal im Rollstuhl durch das Krankenhaus zu schieben, weil die Krankheit auch seine Gleichgewichtsorgane vernichtet hat? Beides im übrigen wird nie wieder heilen.

Das und mehr mit dem Hang eines Grenzgängers, schon im "normalen" Alltag Gefahr zu laufen, in den eigenen Gefühlen zu ertrinken,wenn man nicht ständig steuert und regelt.
Ich bin seit gut 5 Jahren stabil, ih verletze mich an 5 Tagen im Jahr oder sowas. Aber ja, ich bin ganz sicher der Meinung, es gibt Situationen mit denen ich ohne nicht fertig werde.
Ich bin auch ganz sicher der Meinung, kein noch so mustergültiger Grenzgänger hätte solche Situationen ohne Verletzung oder Zusammenbruch überstanden. Wenn Du glaubst, das geht ohne, kann man Dir nur wünschen, dass Du nie eines Besseren belehrt wirst.

Also klar, ich hätte natürlich auch zum Arzt gehen können und ganz vorbildlich die von ihm verschriebenen Tranquliizer verzehren können. Aber das finde ich leider schlimmer als Blut. Zumal mir mal von solchen Herzchen im Krankenhaus welche unkommentiert und ohne jeden Hinweis gegeben haben. Ja, Tavor entziehen ist tatsächlich vergleichbar mit einem Heroinentzug. Der Entzug selbst ist halluzinogen und braucht nicht die üblichen 3 sondern endlos lange 5 Tage, die man sehr sicher nicht nochmal erleben möchte. Auch nicht, um ganz vorbildlich zu sein, damit es ohne Blut geht. Ich mag irre sein, aber dafür bin ich nicht irre genug!

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rika_11868864
23.08.12 um 17:37
In Antwort auf joyce_12908861

Wie tief muss man eigentlich sinken....
Ich verstehe nicht was du damit genau meinst?

Ich selbst betrachte es nicht als schänden des Körpers oder des Lebens. Ich sehe es auch nicht als Bestrafung meiner selbst für ihrgendwas. Es sind einfach Momente oder Situationen in denen ich diese eigenagressionen brauche um mich danach besser zu fühlen. Es ist einfach so.
Wie gesagt hat das schon in der Grundschule angefangen, heute bin ich 31 und tus noch immer. Es gibt keine alternative wie Gummibänder oder andere Skills. Deswegen habe ich das so für mich angefangen zu akzeptieren. Meine Seele schmerzt viel mehr als irgeneine Form der SV es dem Körper tut.

Natürlich ist es für Aussenstehende grausam soetwas zu sehen, aber es kann auch keiner verstehen warum man das tut.

Mein Freund fragt immer warum, warum tust du das. Meistens sage ich dazu garnichts, oder einfach nur: du verstehst es ja doch nicht.
Warum muss man sich dafür auch rechtfertigen?

Na wenn es für dich so stimmt...
... und du es nicht als Bestrafung siehst und es "brauchst", dann gibt es ja auch nichts, worüber man diskutieren müsste
Damit hast du ja deinen weg gefunden. Ich persönlich möchte lieber in Drucksituationen auf sowas grausames nicht zurückgreifen müssen.
Die Narben bis jetzt und das gebrochene Handgelenk reichen ja eigentlich auch.

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rika_11868864
23.08.12 um 19:13
In Antwort auf an0N_1189750099z

Für mich
... ist das eine wie das andere eine Droge. Wenn das für Dich eine Verharmlosung ist, siehst Du darin vielleicht einfach etwas anderes als ich?

Ich habe meine Oma, die mir mehr eine Mutter war als meine Mutter es je sein wird, sterben sehen. ACHT MONATE LANG. Unter Schmerzen, die die letzten beiden Monate stärker waren, als eine nicht tödliche Dosis Morphium ihr nehmen konnte. Ich habe erlebt, wie sie vor Schmerz geschrieen hat, wenn man ihr eine Tasse zum Trinken an den Mund hielt. ZWEI MONATE LANG. Was glaubst Du hätte ich tun sollen? Einen Eisakku in ein Geschirrtuch wickeln und damit kuscheln?
Ich habe erlebt, wie unser Sohn durch Krankheit taub wurde. Hast Du Kinder? Kannst Du Dir vorstellen, zig Hörtests hinter ihm zu stehen und verzweifelt danach zu suchen, ob er nicht *irgendeine* Reaktion auf die aus den Lautsprechern brüllenden Geräusche zeigt? Kannst Du Dir vorstellen, Dein Kind auf einmal im Rollstuhl durch das Krankenhaus zu schieben, weil die Krankheit auch seine Gleichgewichtsorgane vernichtet hat? Beides im übrigen wird nie wieder heilen.

Das und mehr mit dem Hang eines Grenzgängers, schon im "normalen" Alltag Gefahr zu laufen, in den eigenen Gefühlen zu ertrinken,wenn man nicht ständig steuert und regelt.
Ich bin seit gut 5 Jahren stabil, ih verletze mich an 5 Tagen im Jahr oder sowas. Aber ja, ich bin ganz sicher der Meinung, es gibt Situationen mit denen ich ohne nicht fertig werde.
Ich bin auch ganz sicher der Meinung, kein noch so mustergültiger Grenzgänger hätte solche Situationen ohne Verletzung oder Zusammenbruch überstanden. Wenn Du glaubst, das geht ohne, kann man Dir nur wünschen, dass Du nie eines Besseren belehrt wirst.

Also klar, ich hätte natürlich auch zum Arzt gehen können und ganz vorbildlich die von ihm verschriebenen Tranquliizer verzehren können. Aber das finde ich leider schlimmer als Blut. Zumal mir mal von solchen Herzchen im Krankenhaus welche unkommentiert und ohne jeden Hinweis gegeben haben. Ja, Tavor entziehen ist tatsächlich vergleichbar mit einem Heroinentzug. Der Entzug selbst ist halluzinogen und braucht nicht die üblichen 3 sondern endlos lange 5 Tage, die man sehr sicher nicht nochmal erleben möchte. Auch nicht, um ganz vorbildlich zu sein, damit es ohne Blut geht. Ich mag irre sein, aber dafür bin ich nicht irre genug!

Das versteh ich
Klar, Medis sind für mich eh ein rotes Tuch.
Dass du da die andere Variante gewählt hast, ist plausibel.

Zum Rest kann ich nichts sagen und werde es demnach auch nicht.
Du musst mir das nicht erklären. Es wird mich sicher nicht beeinflussen
Und ich fang jetzt nicht an, aufzuzählen, denn auf einen "Schwanzvergleich", wer armer dran war, verzichte ich lieber
Und ja, es war sicherlich schlimm, was du erlebt hast - ich werde mich hüten, das jmd abzusprechen.

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rika_11868864
23.08.12 um 19:15
In Antwort auf rika_11868864

Das versteh ich
Klar, Medis sind für mich eh ein rotes Tuch.
Dass du da die andere Variante gewählt hast, ist plausibel.

Zum Rest kann ich nichts sagen und werde es demnach auch nicht.
Du musst mir das nicht erklären. Es wird mich sicher nicht beeinflussen
Und ich fang jetzt nicht an, aufzuzählen, denn auf einen "Schwanzvergleich", wer armer dran war, verzichte ich lieber
Und ja, es war sicherlich schlimm, was du erlebt hast - ich werde mich hüten, das jmd abzusprechen.

Als Droge
sehe ich es übrigens auch ganz klar.

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A
an0N_1189750099z
23.08.12 um 21:28
In Antwort auf rika_11868864

Das versteh ich
Klar, Medis sind für mich eh ein rotes Tuch.
Dass du da die andere Variante gewählt hast, ist plausibel.

Zum Rest kann ich nichts sagen und werde es demnach auch nicht.
Du musst mir das nicht erklären. Es wird mich sicher nicht beeinflussen
Und ich fang jetzt nicht an, aufzuzählen, denn auf einen "Schwanzvergleich", wer armer dran war, verzichte ich lieber
Und ja, es war sicherlich schlimm, was du erlebt hast - ich werde mich hüten, das jmd abzusprechen.

Mach ich nicht...
... auch wenn ich gern spiele und wette, aber als Frau sind mir die Quoten zu niedrig beim Schwanzvergleich.

Was Du erlebt hast oder nicht, interessiert mich nicht.
Es gibt kein Mass für seelischen Schmerz, kein Mass für seelisches Leid. Es kann einen Menschen genauso hart treffen, wenn diesem unendlich wichtig ist, dass der Hochzeitstag der perfekteste Tag im Leben ist und irgendwas klappt nicht wie geplant.

Aber ich finde es zum Speien, wenn man sich durch Lebensumstände kämpft, die einen bis über jede Grenze fordern und dann kommt irgendwer, der ohne einen Hauch der Umstände zu kennen oder sich die Mühe einer näheren und differenzierten Betrachtung irgendwas von nicht ausreichendem Willen blubbert, wenn man irriger Weise nicht völlig abstinent ist.

Ich WILL es nicht sein. Aber mein Wille reicht aus, um es in Massen zu halten, ohne völlig abstinent zu sein. Möglicher Weise ist mein Wille so gross wie er "nötig" ist.

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T
tawny_12722777
23.08.12 um 21:37
In Antwort auf an0N_1189750099z

Mach ich nicht...
... auch wenn ich gern spiele und wette, aber als Frau sind mir die Quoten zu niedrig beim Schwanzvergleich.

Was Du erlebt hast oder nicht, interessiert mich nicht.
Es gibt kein Mass für seelischen Schmerz, kein Mass für seelisches Leid. Es kann einen Menschen genauso hart treffen, wenn diesem unendlich wichtig ist, dass der Hochzeitstag der perfekteste Tag im Leben ist und irgendwas klappt nicht wie geplant.

Aber ich finde es zum Speien, wenn man sich durch Lebensumstände kämpft, die einen bis über jede Grenze fordern und dann kommt irgendwer, der ohne einen Hauch der Umstände zu kennen oder sich die Mühe einer näheren und differenzierten Betrachtung irgendwas von nicht ausreichendem Willen blubbert, wenn man irriger Weise nicht völlig abstinent ist.

Ich WILL es nicht sein. Aber mein Wille reicht aus, um es in Massen zu halten, ohne völlig abstinent zu sein. Möglicher Weise ist mein Wille so gross wie er "nötig" ist.

Da
gebe ich dir recht, bin selbst betroffen und erst seit ein paar Wochen stabil, aber abstinent zu sein dagegen fordert einen so enormen Kraftantrieb, das ich lieber in meine Heilung stecke als krampfhaft zu versuchen mal wieder nicht zu ritzen.

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R
rika_11868864
24.08.12 um 9:08
In Antwort auf an0N_1189750099z

Mach ich nicht...
... auch wenn ich gern spiele und wette, aber als Frau sind mir die Quoten zu niedrig beim Schwanzvergleich.

Was Du erlebt hast oder nicht, interessiert mich nicht.
Es gibt kein Mass für seelischen Schmerz, kein Mass für seelisches Leid. Es kann einen Menschen genauso hart treffen, wenn diesem unendlich wichtig ist, dass der Hochzeitstag der perfekteste Tag im Leben ist und irgendwas klappt nicht wie geplant.

Aber ich finde es zum Speien, wenn man sich durch Lebensumstände kämpft, die einen bis über jede Grenze fordern und dann kommt irgendwer, der ohne einen Hauch der Umstände zu kennen oder sich die Mühe einer näheren und differenzierten Betrachtung irgendwas von nicht ausreichendem Willen blubbert, wenn man irriger Weise nicht völlig abstinent ist.

Ich WILL es nicht sein. Aber mein Wille reicht aus, um es in Massen zu halten, ohne völlig abstinent zu sein. Möglicher Weise ist mein Wille so gross wie er "nötig" ist.

Wie gesagt...
... du weisst ja auch nicht was ich erlebt habe.
Vielleicht stellt das ja für mich eine ähnliche Belastung da, wie die deine für dich. Wie du schon sagst - Traumata sind für jeden unterschiedlich schwer.
Und für mich stimmt eben dieser Weg, an meinen Willen zu glauben und völlig abstinent zu sein. Denn das ist für mich mit meiner Überzeugung das einzig richtige - nur auf diese Weise bin ich auch all die anderen Suchtproblematiken los geworden.

Wenn dein Weg für dich stimmt, ist das ja ok. Ich hab meine Meinung und du deine.

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N
nixdiedumm
01.09.12 um 12:17

Ruhelosigkeit...
...ich denke jeder verspürt ab und an einen innerlichen Druck und weiß nicht wie er/sie damit umgehen soll. Passiert dies selten dann kann man da wohl durchs Aussitzen durch. Verspürt man diesen Druck wegen Borderline oder auch Ad(h)s extrem oft dann braucht man ein Ventil. Selbstverletzung ist da leider wohl naheliegend und nach außen erkennbar. Ich für mich, kein BL aber Ads, power mich durch Sport aus. Aber es muss nachts im Dunkeln sein damit ich wirklich niemanden begegne und meine absolute Ruhe alleine finde. Dies ist für Andere ebenso unverständlich wie wenn man Narben sehen würde.

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