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Religiöser Kompromis ??

19. Juni 2002 um 14:32

Hallo,

ich bin seit einem halben Jahr mit der tollsten Frau die ich kenne zusammen. Wir wohnen zusammen und es ist alles wirklich perfekt. Bis auf eine Sache die mir (uns ) echt zu schaffen macht.

Ich entstamme den neuen Bundesländern und mein Leben hat bisher nur eine Religion gekannt - meine eigene. Soll heißen, ich glaube an mich und denke das ich mein Leben in der Hand habe. Auch ohne den Glauben an einen Gott bin ich ein guter Mensch geworden und die 10? Gebote decken sich wirklich großteils mit meinen Ansichten und mit meinem Leben.

Meiner Freundin bedeutet ihr Glaube(katholisch) sehr viel. Sie besucht auch regelmäßig die Kirche und genießt es zu wissen, das es einen Gott gibt an den sie glauben kann.

Ich habe sie schon in die Kirche begleitet, aber habe unter tiefster Enttäuschung feststellen müssen, das das nix für mich ist. Ich kann nach mehr als 25 Jahren mich einfach nicht mehr umstellen. Ich fühle mich bei dem Gedanke so, als ob ich mein bisheriges Leben wegwerfen und verleugnen würde.

Mich würde nun interessieren ob es wege gibt, das ganze doch irgendwie unter einen hut zu bekommen. Denn bei dem Gedanken an Heirat und Kindererziehung befällt mich eine tiefe Ratlosigkeit. Ich will weder das sie ihren Glauben einschränkt noch will sie das ich ihretwegen etwas mache von dem ich nicht überzeugt bin. Wer kann mir helfen? Würde mich auch über Mailkontakt freuen.

viele liebe Grüße und Dank im voraus
entity

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19. Juni 2002 um 20:47

Geht sicher....
Hallo Entity,
ich denke mir, dass sie genau wie Du akzeptieren muss, dass der Partner eine andere Glaubensrichtung hat.
Sie kann ja in die Kirche gehen und Du nicht. Ihr zuliebe wirst Du sie an manchen "hohen" Feiertagen sicher auch mal begleiten, aber auch nicht ständig.
Wenn sie kirchlich heiraten möchte, müsst ihr Euch informieren, ob Du auch getauft werden musst, denn das gibt dann eventuell ein Aufwasch (wenn Du das möchtest).
Meine Eltern sind zwar getauft, haben mir aber meine Freiheit gelassen, mich nicht getauft und ich durfte in jeden Religionsunterricht. Ich war mit Muslime zusammen, da habe ich mit dem Glauben des Partners auch nichts zu tun gehabt, ausser eben kein Schweinefleisch auf den Tisch zu stellen.
Wie sagt der Name: Glaube... Ich glaube dies, der andere jenes und die Kinder sehen gleich von der Kindheit an, dass Menschen verschiedene oder gar keinen Glauben haben können und trotzdem friedlich nebeneinander leben könne und sogar ein Paar sind. Mehr Toleranz kann ein kind doch in dieser Beziehung gar nicht erleben, oder?
Ich denke, wenn ihr das gemeinsam einmal richtig diskutiert, wird das schon werden. Vorraussetzung ist wirklich, dass niemand den anderen auf seine Seite lenken möchte.
Viel Glück
Grüße TaoTao

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20. Juni 2002 um 8:48

Eigene Erfahrung
Hallo Entity,

das was Du schreibst, erinnert mich an mich selber. Ich war in der gleichen Situation- nur umgekehrt. Ich komme auch aus den neuen Bundesländern und Glaube war für mich entweder katholisch oder evangelisch und mehr nicht.

Dann lernte ich meinen damaligen Ex-Freund (aus den alten Ländern) kennen und wurde eines Besseren belehrt. Er gehörte einer Glaubensgemeinschaft an, von der ich noch nie was gehört hatte (keine Sekte)
Am Anfang war ich neugierig und interessiert - schließlich war es mein Freund - und wollte alles kennenlernen und es stellte auch kein Problem dar.

Als ich jedoch immer mehr Einblick in die Sache bekam, stellte sich für mich die Frage, ob es wirlich das ist, was ich will. Ob ich jeden Samstag in der Gemeinde verbringen will? Ob ich mich an bestimmte Dinge halten möchte und - was das allerwichtigste war- ob ich eine "Liebe" zu Gott entwickeln könnte, die alle dort praktizieren und mit der man wohl geimpft sein muß, um sie zu verstehen.

Letztendlich habe ich erkannt, daß ich nicht den Schritt gehen kann und mein Leben - welches ich als recht zufrieden empfinde - umändern kann.

Es ist ja nicht nur so, daß ein Glaube nur ein Glaube ist, sondern eine Lebenseinstellung. Ein Leben.

Er wollte auch eine Frau, die ihn in seinem Glauben unterstützt und diesen Glauben mit ihm lebt. Das schließt natürlich ein, daß es gewisse Vorgaben gibt, an die Frau sich halten "muß" und die dann nicht ständig zur Debatte stehen, sondern fest verwurzelt sind.

Daran ist es dann auch gescheitert.

Aber das muß bei Dir zwangsläufig nicht der Fall
sein.
Wenn Deine Freundin akzeptiert und respektiert, daß Du auch ohne Glauben ein guter Mensch bist, kann Eure Beziehung doch wunderbar sein.


Wenn Du noch Austausch wünschst, kannst Du mir gerne mailen
soda@gofeminin.de

Viele grüße

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20. Juni 2002 um 11:16

Das geht
Hallo Entity,

bei uns ist es ganz genau so wie bei Euch.
Ich bin allerdings evangelisch (der Unterschied ist aber heute nicht mehr so gravierend.. wir beichten eben nicht einem Pfarrer ), mein Mann überzeugter Atheist
Am Anfang hab ich ihm alles über "meinen" Glauben erzählt, er hat mich auch kirchlich geheiratet (war MIR wichtig) und unsere Kinder sind auch getauft. Er steht da voll und ganz hinter mir, aber ich weiß, dass er nicht an den Gott glaubt, an den ICH glaube. Er denkt zwar, dass es wohl irgendwas geben kann, aber an einen Gott glaubt er nicht. Ich kann damit wunderbar leben, denn es ist ja nicht meine "Lebensaufgabe", ihn zu bekehren Er ist ein wunderbarer Mann, ein toller Vater und das ist eigentlich das, was wirklich zählt seit 11 Jahren und bestimmt auch die nächsten 50 Den Kindern lege ich MEINEN Glauben nahe, werde sie aber niemals dazu drängen. Für mich ist es einfach so, dass ich einen Glaube BRAUCHE, um glücklich zu sein. Der Gedanke, dass irgendwann alles einfach so vorbei sein könnte, würde mich verzweifeln lassen. Möchte doch von "oben" auf meine Kinder und meine Familie schauen können, wenn ich nicht mehr auf der Erde bin
Aber ich denke, das verstehst Du, dass es solche Menschen gibt und ich verstehe auch Menschen, die an sich glauben und an sonst nix

Das klappt schon!

Viele Grüße

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21. Juni 2002 um 19:33

Mit ein wenig gutem Willen ...
... ist das gar kein Problem. Ich (katholisch, allerdings den Glauben nicht praktizierend) war über 9 Jahre mit einem Mann verheiratet, der einer großen Glaubensgemeinschaft angehört. Wenn er dreimal in der Woche zu den Zusammenkünften gegangen ist, habe ich in der Zeit halt was anderes gemacht, mich mit Freundinnen getroffen oder sonstiges. Das war Zeit, die ich nur für mich hatte und ich fand das gar nicht schlecht.

Mit ein wenig Toleranz dem Partner gegenüber klappt das! Er hat nie versucht, mir seinen Glauben aufzudrängen, hin und wieder hat er mir angeboten, mitzukommen und manchmal (zu besonderen Anlässen) habe ich das auch gemacht. Ich habe aus dieser Glaubensgemeinschaft total viele nette Menschen kennengelernt, mit denen ich mich noch immer gut verstehe. Ich respektiere ihren Glauben, sie meinen.

Kindererziehung ist auch nicht das Thema, wenn ihr Kinder habt, was spricht dagegen, dass sie sie mit in die Kirche nimmt? Irgendwann entscheidet jeder seinen Glauben ganz für sich selbst. Schränkt Euch nicht gegenseitig ein, glaubensmäßig sollte jeder von das tun, was für ihn das richtige ist. Akzeptiere, dass sie in die Kirche geht, so wie sie akzeptieren sollte, dass Du es nicht tust. Dann klappt es, ganz sicher!

Viele Grüße,
die Träumerin

PS.: Das meine Ehe letztlich doch gescheitert ist, hatte mit seinem bzw. meinem (Nicht-)Glauben nichts zu tun.

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23. Juni 2002 um 12:39

Bei uns ist das auch so.
Ich glaube an Gott(neuapostolisch) gehe fast jeden Sonntag zur Kirche .Meine drei Kinder gehen auch meistens mit .Die Älteste (17)nicht immer und mein Mann glaubt gar nicht an Gott .Aber er lässt mir meinen Glauben, er weiss auch das ich Abends oder tagsüber für mich im stillen bete und stört mich dabei nicht (ich mach das meistens ganz in Ruhe wenn er nicht gerade dabei ist ).Wenn wir zur Kirche gehen fährt er mit seinem Freund eine Tour mit dem Rad so ist auch für ihn der Sonntagmorgen nicht so einsam wenn wir nicht da sind .Allerdings in seinem Urlaub gehe ich nicht zur Kirche um auch ihm entgegen zu kommen oder wenn er einen Sonntagausflug mit uns vor hat.Auch die Kinder können frei entscheiden ob sie mit zur Kirche gehen oder nicht weil es mein Mann nicht mag das ich die Kinder bedränge.(Wie es eine Zeitlang war )So findet auch ihr sicher eine Lösung ich sähe es aus meiner Sicht eher schlimm wenn nein Mann mir meinen Glauben verbieten würde oder so gar darüber lachen .Ich bedränge auch in nicht zur Kirvhe zu gehen oder bekehre in .

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25. Juni 2002 um 16:08

Danke
Ich danke euch allen für die Aufmunterung....

Gruß
Entity

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7. Juli 2002 um 18:37
In Antwort auf jasmin_12079308

Bei uns ist das auch so.
Ich glaube an Gott(neuapostolisch) gehe fast jeden Sonntag zur Kirche .Meine drei Kinder gehen auch meistens mit .Die Älteste (17)nicht immer und mein Mann glaubt gar nicht an Gott .Aber er lässt mir meinen Glauben, er weiss auch das ich Abends oder tagsüber für mich im stillen bete und stört mich dabei nicht (ich mach das meistens ganz in Ruhe wenn er nicht gerade dabei ist ).Wenn wir zur Kirche gehen fährt er mit seinem Freund eine Tour mit dem Rad so ist auch für ihn der Sonntagmorgen nicht so einsam wenn wir nicht da sind .Allerdings in seinem Urlaub gehe ich nicht zur Kirche um auch ihm entgegen zu kommen oder wenn er einen Sonntagausflug mit uns vor hat.Auch die Kinder können frei entscheiden ob sie mit zur Kirche gehen oder nicht weil es mein Mann nicht mag das ich die Kinder bedränge.(Wie es eine Zeitlang war )So findet auch ihr sicher eine Lösung ich sähe es aus meiner Sicht eher schlimm wenn nein Mann mir meinen Glauben verbieten würde oder so gar darüber lachen .Ich bedränge auch in nicht zur Kirvhe zu gehen oder bekehre in .

Habe andere Erfahrungen
Als Deinen Beitrag las, wurden bei mir alte Wunden aufgetan.

Sicherlich bin nach ersten unschönen Kindertagen durch eine sehr altmodisch und konservativ eingestellte Pflegefamilie, apostolischem Glauben. Als Kind hatte ich dadurch in der Schule schon große Probleme, wurde immer verschlossener und je älter ich wurde ging ich kaum aus dem Haus, hatte nie eine Schulfreundin und während meine Altersgenossinen in die Stadt zu Vergnügen durften oder schöne, moderne Sachen besaßen, saß ich alleine zu Hause. Ich war sehr fromm und mit zunehmenden Alter kamen die Ängstzustände ich würde etwas Flasches tun und nach dem meine Pflegemutter verstorben war, bekam mit 16 eine schlimme Nierenerkrankung und ich hatte große Problem mit mir und der Blasenschwäche, welche ich danach hatte. Mein Pflegevater holte eine viel ältere Glaubensschwester ins Haus, welche noch viel altmodischer in Glaubensfragen war und das regelmäßige Beten hätte mich nicht gestört, sondern daß sie mich wie ihre um 5 Jahre jüngere Nichte behandelte, welche in der Schule sehr gute Zeugnisse hatte. Dies führte dazu, daß mein Zimmer kaum verlies, Depressionen hatte und eines Tages unüberlegt weglief. Nach einigen Tagen wusste nicht mehr wohin, ich besaß absolut nicht und entsprechen ausgehungert war ich und sah ich aus, als reumütig zurück kehrte. Im Familienkreis und mit Einbeziehung meiner ehemaligen Sonntagsschullehrerin, wurde beschlossen, daß ich zu der Sonntagsschullehrerin auf dem kleinen bäuerlichen Resthof ziehen sollte. Ich verstand mich mit ihr ganz gut, sie half mir sehr, weil sie mir bei meinen Depressionen und Angstzustände half, sie redete viel mit mir und ich fühlte relativ wohler, obwohl sie über mein Seelnleben wachte und mich nie frei fühlte. Gleich mit 18 heiratet ich ihren Neffen, hoffte daß sich sich vieles ändern würde. Leider hatte mein Mann gerade seine erste auswärtige Volontäranstellung, verdiente noch nichts wir hatten keine eigene Möbel, keine Wohnung, kein Geld, ich hatte keine Beruf, keine Arbeit hätte damals dies mit meinen labilen Nerven nicht gekonnt und ohne Kinderwunsch blieb alles beim Alten. Nein es es wurde schlimmer, weil wir wie eine Familie lebten, er ihr viel nicht nur sein Studium verdankt und zu ihr immer Mama sagte und sie erwartet als wir geheiratet haben, daß zu ihr auch Mama sagte. In der Familie kümmerte nicht nur um unser Seelenheil, sondern um alles und es fällte heute schwer, zu zugeben daß sie mich in meinem Handeln und Tun kontrollierte. Die Ehe funktionierte nie und ich habe auch heute nach der Trennung große Probleme mit gewissen Dingen, obwohl ich meine Ängste und Depression gut im Griff.

Es kann nicht alles Gottes Wort sein solange Menschen sich berufen fühlen Gott spricht durch sie und sich für die Anvertrauten verantwortlich fühlen.

Ich begrüße sehr daß Du Deinen Kindern die freie Entscheidung überlässt, weil ich am eigenen Leib verspürte wie betrüblich dies sein kann.

Viele Grüße Sandra

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10. Juli 2002 um 19:57

Religion, ein wesentlicher Bestandteil
Habt ihr den wirklich mal durchgespielt, wo es in der Kindeserziehung durch religiöse Unterschiede Konflikte geben würde? Gibt es wesentliche Entscheidungen in Eurem Leben, die ihr deswegen grundlegend anders entscheiden würdet?
Ich kann Deine Zweifel sehr gut verstehen. Aber pauschal darauf zu antworten wohl auch nicht sinnvoll.
Ich für mich kann es mir nicht mehr vorstellen, mein Leben mit jemanden mit einer anderen Lebenseinstellung bzw. Religion zu verbringen. Da fehlt mir dann doch die Basis. Aber so wie Du Euch beschriebst, klang es doch nach einer recht sicheren Basis zwischen Euch.
Gruß von Leaena@gofiminin.de

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9. März 2005 um 10:29

Religiöser Kompromiß überhaupt möglich?
Hallo Entity,

ich habe ein ähnliches Problem. Mein Freund ist neuapostolisch und auch sehr sehr gläubig. Er geht zweimal wöchentlich in die Kirche und ist auch noch im Kirchenchor. Bisjetzt habe ich es mehr oder weniger akzeptiert und wir wohnen auch schon seit über drei Jahren zusammen. Wir wollten am 20.05.05 standesamtlich heiraten und die Kirche im August nachschieben. Leider gibt es keine Möglichkeit zu einer ökomenischen Trauung und ich müsste neuapostolisch heiraten, weil er nicht evangelisch heiraten will bzw. von seiner Kirche nicht kann. Für mich ist diese Kirchengemeinschaft eine Art Sekte und ich kann mir echt nicht vorstellen, in diesem Glauben meine Kinder zu erziehen. Weiss echt nicht mehr was ich tun soll. Habe dann die ganze Familie und vermutlich auch ihn gegen mich, weil er so tief mit der Kirche verwurzelt ist. Ich habe dieselben Empfindungen wie du wenn du in der Kirche sitzt.

Kannst du mir vielleicht weiterhelfen und mir erzählen, wie es dir in der Zwischenzeit mit deiner Freundin ergangen ist?

Liebe Grüße Natascha

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9. März 2005 um 10:35
In Antwort auf jasmin_12079308

Bei uns ist das auch so.
Ich glaube an Gott(neuapostolisch) gehe fast jeden Sonntag zur Kirche .Meine drei Kinder gehen auch meistens mit .Die Älteste (17)nicht immer und mein Mann glaubt gar nicht an Gott .Aber er lässt mir meinen Glauben, er weiss auch das ich Abends oder tagsüber für mich im stillen bete und stört mich dabei nicht (ich mach das meistens ganz in Ruhe wenn er nicht gerade dabei ist ).Wenn wir zur Kirche gehen fährt er mit seinem Freund eine Tour mit dem Rad so ist auch für ihn der Sonntagmorgen nicht so einsam wenn wir nicht da sind .Allerdings in seinem Urlaub gehe ich nicht zur Kirche um auch ihm entgegen zu kommen oder wenn er einen Sonntagausflug mit uns vor hat.Auch die Kinder können frei entscheiden ob sie mit zur Kirche gehen oder nicht weil es mein Mann nicht mag das ich die Kinder bedränge.(Wie es eine Zeitlang war )So findet auch ihr sicher eine Lösung ich sähe es aus meiner Sicht eher schlimm wenn nein Mann mir meinen Glauben verbieten würde oder so gar darüber lachen .Ich bedränge auch in nicht zur Kirvhe zu gehen oder bekehre in .

Hast du eine Lösung zwischen NAK und Evangelisch?
Hallo,

ich habe eine Frage, wie habt ihr geheiratet??? Ihm zuliebe würde ich auch neuapostolisch heiraten, habe aber Angst, dass dann unser Kind automatisch dem neuapostolischen Glauben dann angehört. Hast du da ihrgendwelche Tips?? Für ihn ist die Kirche sehr sehr wichtig, er läßt aber mir zuliebe die Kirche fast nie ausfallen. Ich bin evangelisch und würde gerne auch so heiraten. Leider scheint da gar keine Möglichkeit zu geben, weil es die neuapostolische Kirche angeblich verbietet.

Bin schon dabei, gar nicht kirchlich zu heiraten. Und mir kommt der Gottesdienst in der NAK zu fremd vor, dass es für mich echt ne Qual ist ihn zu begleiten.

Kannst du mir weiterhelfen??

Liebe Grüße Natascha

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10. März 2005 um 0:47

""
"Ich entstamme den neuen Bundesländern und mein Leben hat bisher nur eine Religion gekannt - meine eigene. Soll heißen, ich glaube an mich und denke das ich mein Leben in der Hand habe."

so.. mal eben mein wort zu später stund...ich glaube in allem und jedem steckt ein teil von gott. je nachdem wie man gott definiert. für mich gott ist gerechtigkeit, liebe, das gute, vertrauen etc. also... laut meiner definition steckt auch ein teil gott in dir .. dazu musst du aber nicht in die kirche gehen. was bedeutet denn gott für deine freundin, bzw. wie definiert sie "ihn".

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16. Oktober 2007 um 12:49

Hi
Hi Entity

dir scheint dieses Problem wirklich den Kopf zu zerbrechen. Ich kann dich ganz gut verstehen wie du dich fühlst. Vielleicht wäre es zu erst wichtig das du was das Alles angehst nicht soo problematisch siehst und etwas zur Ruhe kommst. Dich will und wird niemand zu etwas zwingen was du nicht willst. Für jeden Menschen ist die Entscheidung was Glauben angeht was ganz persönliches. Es ist sehr lieb von dir von deiner Freundin nichts zur vordern. Und ich denke das eure Beziehung nicht an dieser Glaubesfrage scheitern sollte. Ihr könnt euch gegenseitig ab und zu Freude machen. Z.b du redest über den Glauben mit ihr und gehst vielleicht auch mal mit in die Kirche und sie tut dann was, worüber du dich freuen kannst.Sich über Glauben zu unterhalten bedeutet nicht gleich dein ganzes Leben umzustellen. Du bist da immer willkommen und du kannst jederzeit gehn. Das mit 25 Jahren würde ich nicht so sagen, es gibt so ein Spruch: sag niemals nie egal was gemeint ist. Das mit Kindererziehung ist auch so eine SAche. In der Schule wird über Religion geredet, daheim könnte man das auch. Ob euer Kind dann in den Glauben eintritt oder nicht ist schon seine Sache. Allso kopf hoch und Alles gute euch beiden.

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