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Reha / Kur bei Depressionen, Eure Erfahrungen

10. Mai 2007 um 13:58

Ich habe nach monatelanger Krankheit (Depressionen und Ängste) jetzt im Eilverfahren eine Reha (Deutsche Rentenversicherung) bewilligt bekommen. Ich soll für mindestens 6 Wochen in die Klinik Hüttenbühl in Bad Dürrheim.

Meine Frage an Euch:
Hat schon jemand eine Reha wegen Depressionen und den damit auftretenden psychosomatischen Erkrankungen gemacht? Kennt jemand diese Klinik? Und: Muß man wirklich 6 Wochen oder noch länger bleiben? Nützt das Ganze überhaupt was?
Hat es jemand richtig geholfen?

Ich bitte Euch dringend um Eure Erfahrungsberichte; ich muß schon am Dienstag einrücken und bin völlig verunsichert, was mich erwartet. Ich möchte auch eigentlich nicht so lange von zuhause weg sein...

Liebe Grüße

lieberteufel

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10. Mai 2007 um 22:29

JA!
Ich bin wegen Depressionen (und familiären Problemen in einer Reha-Klinik gewesen. Dort wurden auch andere psychosomatische Erkrankungen behandelt, etwa Zwangserkrankungen, aber auch Spielsucht, Essstörungen usw. Ich bin allerdings freiwillig in die Klinik gegangen, da ich einfach auch "raus" musste!

Die Klinik, in die Du fährst kenne ich leider nicht. Es ist aber wirklich auch jede Klinik anders. Ich hoffe, dass Deine genauso gut ist, wie meine es war!!!

Ich wollte allerdings auch nicht so lange weg sein, bzw, konnte es mir einfach nicht vorstellen. Im Endeffekt war ich dann statt 6 Wochen 10 Wochen auf eigenen Wunsch dort.
Ich kann nur sagen: Mir hat es sehr viel gebracht!!! Viele Einsichten, neue Kraft und Mut! Ich habe mich dort sehr sicher und vor allem verstanden gefühlt! Sicher ist jede Erfahrung eine individuelle und persönliche Sache. Jeder Mensch empfindet die Zeit anders und auch auf die Klinik kommt es an.

Ich kann Dir nur den Rat geben, sei ganz Du selbst. Du musst nichts, aber kannst alles. Je mehr Du dich öffnen kannst, desto mehr wirst Du aus der Zeit ziehen können. Mir hat die Gruppentherapie fast mehr gebracht als die Einzelgespräche, da die Meinungen, Einstellungen( und auch die Kritik an mir) der Mitpatienten mir sehr viel gegeben haben! Zu einigen habe ich heute, 3 Jahre später, noch Kontakt! Versuch offen zu sein, für die Erfahrungen, die Du dort machen wirst!

Ich kann nur sagen, die ersten Tage werden wahrscheinlich richtig scheiße sein, aber wenn es Dir einmal richtig dreckig ging, kann es nurnoch besser werden! Laß Dich nicht entmutigen, es ist eine Chance!!! Eine Chance, wieder glücklich zu sein!!!

Ich wünsche Dir viel viel Glück!!!

Tina

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11. Mai 2007 um 14:29
In Antwort auf lynna_12901112

JA!
Ich bin wegen Depressionen (und familiären Problemen in einer Reha-Klinik gewesen. Dort wurden auch andere psychosomatische Erkrankungen behandelt, etwa Zwangserkrankungen, aber auch Spielsucht, Essstörungen usw. Ich bin allerdings freiwillig in die Klinik gegangen, da ich einfach auch "raus" musste!

Die Klinik, in die Du fährst kenne ich leider nicht. Es ist aber wirklich auch jede Klinik anders. Ich hoffe, dass Deine genauso gut ist, wie meine es war!!!

Ich wollte allerdings auch nicht so lange weg sein, bzw, konnte es mir einfach nicht vorstellen. Im Endeffekt war ich dann statt 6 Wochen 10 Wochen auf eigenen Wunsch dort.
Ich kann nur sagen: Mir hat es sehr viel gebracht!!! Viele Einsichten, neue Kraft und Mut! Ich habe mich dort sehr sicher und vor allem verstanden gefühlt! Sicher ist jede Erfahrung eine individuelle und persönliche Sache. Jeder Mensch empfindet die Zeit anders und auch auf die Klinik kommt es an.

Ich kann Dir nur den Rat geben, sei ganz Du selbst. Du musst nichts, aber kannst alles. Je mehr Du dich öffnen kannst, desto mehr wirst Du aus der Zeit ziehen können. Mir hat die Gruppentherapie fast mehr gebracht als die Einzelgespräche, da die Meinungen, Einstellungen( und auch die Kritik an mir) der Mitpatienten mir sehr viel gegeben haben! Zu einigen habe ich heute, 3 Jahre später, noch Kontakt! Versuch offen zu sein, für die Erfahrungen, die Du dort machen wirst!

Ich kann nur sagen, die ersten Tage werden wahrscheinlich richtig scheiße sein, aber wenn es Dir einmal richtig dreckig ging, kann es nurnoch besser werden! Laß Dich nicht entmutigen, es ist eine Chance!!! Eine Chance, wieder glücklich zu sein!!!

Ich wünsche Dir viel viel Glück!!!

Tina

Liebe Tina,
vielen Dank für Deinen positiven Erfahrungsbericht! Wenn ich lese, wie Du die Reha empfunden hast, gehe ich mit weniger Angst dorthin. Natürlich habe auch ich die Kur selbst beantragt, weil ich zuhause keine Verbesserung meiner Depressionen und Ängste finden kann... Der Schock war vor allem, daß ich mindestens 6 Wochen auf Reha muß, ich hatte gedacht, 3 Wochen reichen aus.
Ich bin nun leider überhaupt nicht der Mensch, der über seine Probleme sprechen kann... und Kritik vertrage ich inzwischen gar nicht mehr. Du schreibst, daß ich offen und "ganz ich selbst" die Sache angehen soll. Das werde ich versuchen; aber genau das ist auch mein größtes Problem- offen sein und sprechen liegt mir nicht.
Und da ich nur in genauester Planung leben kann, macht es mich schon fertig, wenn ich erst 5 Tage vorher Bescheid bekomme, daß ich eine Kur antreten soll...

Nochmals vielen Dank, ich hoffe daß ich genauso positiv gestärkt wie Du aus der Reha zurückkomme!

Liebe Grüße und alles Gute für Dich!

Christine

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4. Dezember 2007 um 18:08

Neugierig wie es dir geht...
heute habe ich einfach mal bei google depressionen und reha eingeben... da habe ich deinen eintrag gelesen und gesehen, dass dieser vom mai ist.
nun stehe ich vor den "selben" problem, wei du damals.
gerne wollte ich daher wissen, wie es dir ergangan ist, was du machst... deine erfahrungen.

wäre schön von dir eine antwort zu bekommen...

lieben gruß

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21. Dezember 2009 um 12:57
In Antwort auf lynna_12901112

JA!
Ich bin wegen Depressionen (und familiären Problemen in einer Reha-Klinik gewesen. Dort wurden auch andere psychosomatische Erkrankungen behandelt, etwa Zwangserkrankungen, aber auch Spielsucht, Essstörungen usw. Ich bin allerdings freiwillig in die Klinik gegangen, da ich einfach auch "raus" musste!

Die Klinik, in die Du fährst kenne ich leider nicht. Es ist aber wirklich auch jede Klinik anders. Ich hoffe, dass Deine genauso gut ist, wie meine es war!!!

Ich wollte allerdings auch nicht so lange weg sein, bzw, konnte es mir einfach nicht vorstellen. Im Endeffekt war ich dann statt 6 Wochen 10 Wochen auf eigenen Wunsch dort.
Ich kann nur sagen: Mir hat es sehr viel gebracht!!! Viele Einsichten, neue Kraft und Mut! Ich habe mich dort sehr sicher und vor allem verstanden gefühlt! Sicher ist jede Erfahrung eine individuelle und persönliche Sache. Jeder Mensch empfindet die Zeit anders und auch auf die Klinik kommt es an.

Ich kann Dir nur den Rat geben, sei ganz Du selbst. Du musst nichts, aber kannst alles. Je mehr Du dich öffnen kannst, desto mehr wirst Du aus der Zeit ziehen können. Mir hat die Gruppentherapie fast mehr gebracht als die Einzelgespräche, da die Meinungen, Einstellungen( und auch die Kritik an mir) der Mitpatienten mir sehr viel gegeben haben! Zu einigen habe ich heute, 3 Jahre später, noch Kontakt! Versuch offen zu sein, für die Erfahrungen, die Du dort machen wirst!

Ich kann nur sagen, die ersten Tage werden wahrscheinlich richtig scheiße sein, aber wenn es Dir einmal richtig dreckig ging, kann es nurnoch besser werden! Laß Dich nicht entmutigen, es ist eine Chance!!! Eine Chance, wieder glücklich zu sein!!!

Ich wünsche Dir viel viel Glück!!!

Tina

Ich würde mich über eine Antwort freuen.
Hallo..

Ich würde Kontakt mit Leuten aufnehmen, die mir wegen einer psychosomatischen Rehakur weiterhelfen können.

Meine private Email ist: dy11.straube@web.de

Ich freu mich auf deine Antwort.

Liebe Grüße
Yvonne Straube

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22. Dezember 2009 um 0:18
In Antwort auf helld_11952638

Neugierig wie es dir geht...
heute habe ich einfach mal bei google depressionen und reha eingeben... da habe ich deinen eintrag gelesen und gesehen, dass dieser vom mai ist.
nun stehe ich vor den "selben" problem, wei du damals.
gerne wollte ich daher wissen, wie es dir ergangan ist, was du machst... deine erfahrungen.

wäre schön von dir eine antwort zu bekommen...

lieben gruß

Informationen über ambulante therapieformen
sind vielleicht auch interessant. http://depressionen.ein-thema.de/therapieformen.html

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8. Dezember 2011 um 18:07

Hallo
Deine Nachricht ist schon älter!
Mir hat es in dieser Klinik gut gefallen ung geholfen hat es auch.
Lg Denise

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28. Dezember 2011 um 15:07
In Antwort auf lieberteufel

Liebe Tina,
vielen Dank für Deinen positiven Erfahrungsbericht! Wenn ich lese, wie Du die Reha empfunden hast, gehe ich mit weniger Angst dorthin. Natürlich habe auch ich die Kur selbst beantragt, weil ich zuhause keine Verbesserung meiner Depressionen und Ängste finden kann... Der Schock war vor allem, daß ich mindestens 6 Wochen auf Reha muß, ich hatte gedacht, 3 Wochen reichen aus.
Ich bin nun leider überhaupt nicht der Mensch, der über seine Probleme sprechen kann... und Kritik vertrage ich inzwischen gar nicht mehr. Du schreibst, daß ich offen und "ganz ich selbst" die Sache angehen soll. Das werde ich versuchen; aber genau das ist auch mein größtes Problem- offen sein und sprechen liegt mir nicht.
Und da ich nur in genauester Planung leben kann, macht es mich schon fertig, wenn ich erst 5 Tage vorher Bescheid bekomme, daß ich eine Kur antreten soll...

Nochmals vielen Dank, ich hoffe daß ich genauso positiv gestärkt wie Du aus der Reha zurückkomme!

Liebe Grüße und alles Gute für Dich!

Christine

Erfahrungsbericht Reha-Aufenthalt
Hallo liebe Christine, (bzw. Hallo an alle, die mir hierzu einen Rat geben können...)

ich würde gerne wissen, ob Dir Dein Reha-Aufenthalt etwas gebracht hat, wie lange dieser letztendlich gedauert hat und wie man diesen beantragt? Ich frage für meine Mutter (70 Jahre) nach, die diese Woche nach längerem Klinikaufenthalt wegen schwerer Depressionen (Medikamente alleine reichten nicht mehr aus und es wurden bisher 11 Elektrokrampf-Behandlungen vorgenommen), entlassen wird. Wir hatten die gleiche bzw. noch eine schlimmere Situation 2009 schon einmal; damals hat sie ebenfalls gut auf diese Therpie, wenn auch nicht ungefährlich, angesprochen, aber hat danach - entgegen der Empfehlungen der Ärzte, so gut wie keine Medikamente mehr genommen. Wir als Familie können sie natürlich nicht dazu zwingen, möchten sie aber bestmöglich unterstützen, nach diesem "Rückfall" bzw. der erneuten schweren Depression die Medikamente weiterhin einzunehmen und mein Bruder und ich überlegen gerade, ob es nicht sinnvoll wäre, für meine Mutter und meinen Vater (78 Jahre), den diese ganze Situation sichtlich überfordert, gemeinsam eine Kur zu beantragen, sofern dies überhaupt möglich ist???

Bin für alle Ratschläge/Erfahrungsberichte dankbar!

Liebe Grüße

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30. März 2012 um 13:59

Reha wegen Depressionen/Panikattacken/ Anfang Borderline
Ich habe dasselbe Problem. ich soll auch in Reha/Kur. Ich bin auch davon ausgegangen das es sich dabei um drei Wochen handelt. Mich würde ja auch interessieren wo ich hinkomme. gibt es da evtl.jemand der wegen derselben Symptone in Reha musste. vielleicht auch aus rheinisch bergischer kreis?
Bitte um Antwort bzw. Hilfe
Tausend Dank.
LG Tweety

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30. März 2012 um 14:02
In Antwort auf hope_12046449

Hallo
Deine Nachricht ist schon älter!
Mir hat es in dieser Klinik gut gefallen ung geholfen hat es auch.
Lg Denise

Reha -Klinik
Hallo Froeschlein,darf ich fragen in welcher Klink du gewesen biat?

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1. April 2012 um 2:27


Also 1. Die klinik ist super! Meine freundin war dort

2. Ich war 2009 in einer klinik- mehr oder weniger gegen meinen willen ... Wurde überredet von arzt und arbeitgeber.
Und naja sogar die therapeuten dort wussten nicht so ganz was sie mit mir machen solen! Und dann plötzlich in woche 5 kam der wandel! Ich war 8 wochen da und es brachte mich exht weiter geniess deine zeit dort

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9. Juli 2013 um 23:45

Muss ich Reha antreten?
Ich bin 56 Jahre und habe von Geburt an nur eine Hand,bin 50% schwerbehindert.Ich habe jetzt einen Antrag wegen Rente gestellt.Der Grund sind Depressionen,da ich mit der 1 Hand meine Arbeit als Hauswirtschafterin in einer Kita nicht mehr schaffe.Ich hatte in letzter Zeit nur noch Ärger deswegen mit der Leiterin,da ich meine Aufgaben nicht ordnungsgemäß mehr auführen konnte.Ich habe auch nur 20 Wochenstunden gearbeitet.Nun hat mir aber die Krankenkasse eine Reha angeboten in einer Pysiomatischen Klinik,da ich Alpträume habe und jede Nacht schweißgebadet aufwache,trotz Antidepressiva und Schlafmittel und habe auch Angst unter Leute zu gehen,kann nicht mal mehr meinen eigenen Haushalt erledigen,da mir die Kraft fehlt.Nun frage ich mich warum tut es die KK und nicht die RV?es heißt zwar immer Reha vor Rente,aber hatte gedacht ich muss erst mal zum Gutachter.Ich habe aber Angst vor der Reha,ich möchte nicht von zu Hause weg.L.G. Würde mich über Antworten freuen,welche mir bei der Entscheidungsfindung helfen oder was ich tun soll.

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23. Dezember 2013 um 11:19

Hüttenbühl
hallo Du Arme
ist am Arsch der Welt
und komisch d
essen scheisse usw
ich würde sofort Antrag auf Umsetzung stellen
wie lang hat denn die Zusage der Klinik nach der Genehmigung gedauert?
lg vegan

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26. Dezember 2013 um 17:07

....
ich war vor kurzem auch auf einer Reha wegen Depressionen..... ich war allerdings woanders, also kann ich dir jetzt nicht sagen wie es dort sein wird. Aber eines kann ich dir mit Sicherheit sagen: Wenn du wirklich Erfolg haben willst, dann reichen 6 Wochen niemals aus! Ich war 8 Monate in der Reha und bin wahrscheinlich zu früh gegangen. Die Reha/ Kur kann dir nur helfen, wenn du
1. Hilfe willst
2. Auch deine Probleme in Angriff nimmst( dich also darum kümmerst, warum es dir so geht)
3. Du bereit bist etwas zu ändern und SEHR VIEL zu reden

Ich hoffe, dass bei Dir alles gut läuft und es dir Hilft!

LG

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