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Raus aus dem Loch - aber wie?

2. Februar 2007 um 22:34

Ich werde immer depressiver, paranoider und einsamer... von Tag zu Tag.
Erst mal ist da die Angst, ich könnte krank sein oder werden. In unserer Familie sind bereits 2 Leute an Krebs gestorben. Wenn ich Kopfschmerzen habe, denke ich ich habe einen Gehirntumor (klingt dumm, ist aber so). Danach kommt der Gedanke: "Wenn du dich verrückt machst, wirst du noch wirklich krank"... das wiederum führt dazu dass ich noch mehr Angst kriege.
Seit einem halben Jahr bekomme ich Panikattacken vor dem Einschlafen. (kennt ihr den Traum, in dem man fällt und kurz vor dem Aufprall aufwacht? > 10mal schlimmer). Diese wiederholen sich 3 bis 10mal. Ich hab schon langsam die Schnauze voll, ich hab noch nicht mal mehr Angst vor den Attacken... sie nerven mich nur noch.
Fehlt nur noch der Punkt Einsamkeit. Ich bin attraktiv und intelligent, habe einen großen Freundeskreis, der allerdings aus A*löchern besteht. Ich bin der Anlaufpunkt für die Probleme anderer Leute. (bin ich auch gerne, wofür sind freunde da...haha) Aber wenn ich seit Monaten auf meinem Hintern sitze und keiner sich um mich schert... bringt mich das schon zum Nachdenken. Ich würde ja jemanden anrufen, aber zur Zeit sind alle verliebt verlobt tralala... da hat man als Single keine Lust drauf.

Ich hab keine Lust mehr mich selbst zu bemitleiden und Wochenende für Wochende zu Hause zu sitzen. Ein Freund wäre auch mal wieder nicht schlecht, bin nur leider viel zu wählerisch...

Habt ihr nicht ein paar Tipps für mich bevor ich komplett durchdrehe?

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3. Februar 2007 um 16:10

Ein kleiner Rat!
Hallo!Ich leide selbst an Angstzuständen und Panikattacken. Du darfst dich nicht hängen lassen, du musst dich jetzt immer wieder aufraffen und gegenankämpfen!
Hast du schon mal versucht eine Verhaltenstherapie zu machen? Mache ich auch gerade und ich muss sagen es hilft! Und was die Freunde betrifft,weiß ich was du meinst...! Ich habe mir auch oft die Probleme von FReunde angehört (mach ich natürlich immer noch ab und zu)und hatte das gefühl, dass ich nix erzählen kann! Aber mir ist aufgefallen, dass ich auch nie Probleme von mir erzählt habe und immer für die anderen "die glückliche und ausgeglichne" war. Nun habe ich einigen sehr guten Freunden auch von meinen Problemen erzählt und mir wurde auch zugehört..mir hat zwar niemand geholfen, aber das kann auch keiner...und dir kann auch keiner direkt von deinen Freunden helfen, du musst dir selbst helfen! mach zum beispiel Sport...ich habs selbst nie geglaubt...aber du wirst ruhiger und ausgeglichener....! Und solange du zu Hause sitzt und nix am Wochenende machst, kannst du auch keinen "Freund" kennenlernen
Also ich hab einer sehr guten Freundin den "Befehl" gegeben, mich am Wochenende mit zu nehmen...egal ob ich will oder nicht...es tat wirklich gut, weil ich nun wieder unter Leuten bin...!Versuchs doch auch mal...das lenkt ab, du musst ja nicht gleich in die Disco oder so...aber einfach einen Cocktail trinken gehen oder so1
Hoffe ich konnte dir etwas helfen!

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