Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Rat für mich?

22. Oktober 2014 um 18:31

Hallo
Ich weis nicht ob das was ich schreibe hier hin gehört, aber ich probiere es mal.
Familien technisch fühle ich mich manchmal sehr unwohl. Ich bin ein Einzelkind. Meine Mutter hatte als ich 5 o 6 war Brustkrebs. Aber es war nicht so schlimm, es konnte entfernt werden und sie ist nun außer Lebensgefahr. Dieses Ereignis wurde mir bis ich 13 wurde verheimlicht, dann habe ich meinen Eltern keine andere Wahl gelassen als es mir zu erzählen. Schon sehr früh hatte ich oft mit meiner Mutter Streit. Es war immer ein sehr großer Streit, der oft in Tränen oder einschließen ins Zimmer führte.
Ich war der Meinung, dass meine Eltern nicht in der Lage wären ein Kind groß zu ziehen und das mit 13 Jahren.
Nachdem ich davon wusste, dachte ich, ich versteh sie besser und nun wird alles besser. Aber da hab ich mich leider geirrt. Ich wurde älter und hatte natürlich auch meine eigenen Meinungen. das gefiel meiner Mutter nicht als ich ihr Widerworte gab. Ich fing halt an mich zu währen. Nebenbei musste ich sehr oft den Streit meiner Eltern mitbekommen, der fast jeden Tag abgelaufen ist und an meinem 6 Lebensjahr anfing.
Ich sah oft in der Handlung meiner Mutter keinen Sinn der mir später auch von anderen bestätigt wurde. Ich versuchte sie darauf aufmerksam zu machen, aber sie hörte nicht.
sie starrte mich immer mit diesem wahnsinnigen wütenden blick an . Der mir heute noch einen schauer über den Rücken fahren lässt. Sie riss die Augen gewaltig weit auf und blickte mich an als wolle sie mich am liebsten umbringen. Ich weiß nicht ob ich übertreibe, aber so fühlte es sich an und es ist nicht leicht darüber zu schreiben.
Dann fing sie an mich zu schlagen. Erst war es ein kleiner Klaps gegen den Kopf, dann wurden die Schläge immer härter und ich spührte bei der Abwehr das da keine Zurückhaltung war.
Sie ließ mich nicht raus als ich raus wollte und von Ihr weg wollte. Sie schupste mich wieder ins Zimmer und sagt mit ausgestrecktem Finger zu mir " Du bleibst hier". Damit ich Ihrem Geschrei und Wesen entkomme schloss ich mich ins Badezimmer ein. Ich habe bis heute keinen Schlüssel für mein Zimmer bekommen.
Jedoch schlug sie gegen die Tür und schrie mich an. Ich dachte sie würde die Tür einreißen. Vor lauter Angst schloss ich jedes Mal die Tür auf, aber es passierte nie was, sie starrte mich jedes mal nur komisch an und schickte mich in Ihr Zimmer, wo ich dann weiter heulen durfte.
Am Ende schlug sie mich mit den Fäusten auf den Rücken.
danach hatte ich an einem Freitag einen Nervenzusammenbruch in der Schule, das ist nun 2 Jahre her.
Ich musste zum Schulpsychologen und ich musste meine Eltern persönlich sagen das sie dort antanzen müssen. Nach vielen Umwegen hab ich ihnen dann gesagt. Ich musste mit meinen eigenen Worte noch am selben Abend erklären warum und wieso. Sie stellten mich Unterdruck und machten mir Schuldgefühle das ich ihnen erst nicht erzählen wollte.
Nach dem Besuch sprach mein Vater mit meiner Mutter. Er soll sie angeschriehen haben und zur Sau gemacht haben.

Paar tage später kam sie zu mir und drohte mir.... das sie sich das nicht gefallen lässt das mein Vater durch mich sie fertig macht. ich hatte solche angst.
Heute lässt sie mich in Ruhe. Ab und zu schlug sie mich mal wieder, aber es ist weniger geworden. Mein vater dagegen bürdet mir jedes mal neue dinge auf. Ich sollte nachgeben, keine widerworte geben und brav ja und armen sagen. Das habe ich mir nicht erhofft. Ich bin oft launisch weil mir vlt etwas nicht gefällt und das ist finde ich normal. Nur mein vater findet das man in allen Situationen freundlich bleiben muss, auch wenn man am kochen ist und genervt ist. Auf jeden Fall was Ihn betrifft. Ich darf keine Gefühlsschwankungen haben nur fröhliche. Er zwingt mir seine Meinung auf und macht mich psychisch kaputt. Ich glaub wenn er sieht das i was aus dem Gleichgewicht gerät aus der perfekten Familie. Die Person die mir zugehört hat, konnte meine Eltern nicht leiden weil sie mich verändert hat. Somit redeten sie sie mir aus. MIt erfolg, jedoch danke ich meinen eltern auch weil es ein arsch war.
Ab da verschloss ich mich sehr viel. Die meisten personen in meinem Umfeld interessieren sich nicht für meine Probleme, i wie verständlich ... Aber mein Freund i wie auch nicht. naja schon aber er weiß einfach nicht was er machen soll, und deshalb verschließe ich mich auch bei ihm. ich versuche nicht darüber nach zu denken und das klappt auch sehr lange, aber wenn ich i was in der art wieder erlebe ist es grauenhaft. ich will mich dann damit auseinander setzen aber niemand hört mir zu. Ich merke wie es immer schlimmer wird, das der innere Schmerz immer weiter raus will. Ich sehe filme wo eine Mutter ihrem kind sagt ich hab dich lieb oder ich liebe dich... Und ich hab tränen in den Augen . ich beneide andere leute um Ihre Eltern und fange an sie dafür zu hassen, oder neidisch zu sein. Viele werden jetzt sagen geh zum Jugendamt. Aber ich will keinen auf meine Eltern hetzen. Dafür bin ich viel zu nett, ich wünschte ich könnte es aber es geht nicht. Weis wer ob es beim Jugendamt vlt jemanden gibt mit dem ich mal drüber reden kann. gibt es solche Leute beim Jugendamt. ich will erst mal nur reden.

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