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Psyschich kranke Mutter

16. April 2006 um 20:05 Letzte Antwort: 25. April 2006 um 0:26

Ich würde gern wissen - was ist schlimmer für ein Kind: eine Mutter zu haben, die psychisch schwer krank ist (Depression, Angst), deren Probleme die Familie belasten und negativ beeinflussen; oder eine Mutter zu haben, die sich freiwillig aus dem Leben verabschiedet? Eigentlich ist das eine genauso schlimm wie das andere, aber welche würde die meisten schwerwiegenden Folgen haben? Ich will meinem Kind das Leben nicht versauen, so oder so. Was denkt ihr?

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16. April 2006 um 20:26

Hallo,
solch eine Frage klingt schon echt verzweifelt. Wie alt ist deine Tochter, lebt ihr zusammen? Was ist mit dem Vater des Kindes? Bist du eine Belastung für die Familie oder glaubst du dies nur?

Gibt es zwischen "Belastung für Familie und Selbstmord" eine Alternative? Psychiater? Kur? Längerer Klinikaufenthalt? Anderer Job? Urlaub? Kennst du die Ursachen für deine Depressionen und Ängste? Wer könnte dir helfen? Oder: Wobei/wann hast du dich das letzte Mal richtig wohl und gut gefühlt?

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16. April 2006 um 21:06

Hilfe in Anspruch nehmen!!!
hallo,

erschüttert habe ich deinen beitrag gelesen.
auf keinem fall ist es gut aus vermeindlicher rücksicht deines kindes gegenüber aus dem leben zu scheiden. es mag abgedroschen klingen aber das leben geht weiter und es gibt so gut wie nichts womit man nicht fertig wird.
ich weiß das so genau weil ich in einer psychiatrie arbeite.
bitte nimm hilfe in anspruch, vielleicht wäre es gut an deinem problem zu arbeiten, als dich davon zu machen. deinem kind ist damit nicht geholfen, auf keinem fall.
lerne mit deiner krankheit umzugehen- verstecke dich nicht vor ihr sondern lerne!

das ist mein rat an dich. alles gute und viel kraft

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16. April 2006 um 21:12

Warum
denkst du in so eine Richtung? Es gibt sicher schlimmeres für ein Kind als eine Mutter die unter Depressionen leidet.
Wenn du aus dem Leben gehst wird sich dein Kind immer, ein ganzes Leben lang fragen was es falsch gemacht hat, warum es dir nicht helfen konnte. Du zerstörst nicht nur dein Leben sondern auch das deines Kindes. Jedes Fest, ob Weihnachten, Ostern oder Geburtstag, die Hochzeit, die Konfirmation, wird ohne dich sein und immer wird dein Kind sich fragen wie es wäre wenn es dich noch hätte.
Egal wie du dich fühlst, egal was du durchmachst, gib deinem Kind deine Liebe, Verständnis, Geborgenheit, denn das ist es was es braucht und im späteren Leben an seine eigenen Kinder weitergibt.

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16. April 2006 um 22:13

Eine Mutter die aus dem Leben scheidet ist sehr viel schlimmer.Lesen wichtig!!!!!!!!!!!
Ein Suizid hinterlässt Wut, Unverständnis und Einsamkeit. Dein Kind wird sich fragen, warum du dich umgebracht hast und die Schuld bei sich selbst suchen- selbst wenn es jetzt noch klein ist. In dieser Gersellschaft wird einen viel zu oft eingepleut, das man nahezu fehlerlos sdein muss, gerade als Mutter. Das ist eine unmenschliche Anforderung, die oft alles noch sehr viel schlimmer macht.Gott sei Dank sind wir menschlich, Gott sei Dank haben wir Fehler. Was wäre eine Welt ohne sie? Ein Kind wächst nicht furchtbar auf, weil seine Mutter Fehler hat, sondern wenn es keine Mutter hat die für es da ist!!! Na und dann hast du Debressionen- wie Millionen anderer Deutsche, die auch Kinder haben. Auch Kinder müssen lernen, das es Zeiten gibt in denen es anderen Menschen nicht gut geht, Zeiten in der die Mama debremiert ist oder Angst hat. Das macht dich nicht zu einer schlechten Mutter. Eine schlechte Mutter steht ihrem Kind gleichgültig gegenüber. Das tust du nicht. Aus deinem Beitrag kann man sofort erkennen, das dein Kind dir über alles geht, das du dir mehr Sorgen um dein Kind als um dich und das du es von Herzen liebst. Allein dieser Beitrag zeichnet dich als gute Mutter aus. Die liebe einer liebenden Mutter kann keiner ersetzen. Wer könnte dein Kind so lieben wie du es tust? So sehr das du bereit bist für es in cen Tod zu gehen. Diese Liebe ist es die dein Kind braucht- nicht eine perfekte Mutter!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!-!!!!!!!!!!!!!Du wirst das schon schaffen und dein Kind weird dir einestages danken für diese Liebe, die es durch sein Leben begleitet. Fühl dich gedrückt! Du bist eine bessere Mama als viele, die sich niemals Gedanken um soletwas machen würden. Du bekommst dein Kind gut groß-da bin ich mir sicher!!!!!
Lg (wenn du möchtest kannst du mir auch privat schreiben, würde mich freuen)

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17. April 2006 um 19:39

Ich war 13
als meine Mutter Selbstmord machte. Am Grab empfand ich keine Trauer, sondern Haß und als der Sarg herunter gelassen wurde dachte ich nur "... und schön tief, damit du nie nie mehr wieder zu mir kannst".

Ich hoffe somit deine Frage beantwortet zu haben.

Dies ist jetzt fast 19 Jahren her und ich hab sie bisher noch keine 5 Minuten vermißt.

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18. April 2006 um 0:08
In Antwort auf vivien_11915847

Eine Mutter die aus dem Leben scheidet ist sehr viel schlimmer.Lesen wichtig!!!!!!!!!!!
Ein Suizid hinterlässt Wut, Unverständnis und Einsamkeit. Dein Kind wird sich fragen, warum du dich umgebracht hast und die Schuld bei sich selbst suchen- selbst wenn es jetzt noch klein ist. In dieser Gersellschaft wird einen viel zu oft eingepleut, das man nahezu fehlerlos sdein muss, gerade als Mutter. Das ist eine unmenschliche Anforderung, die oft alles noch sehr viel schlimmer macht.Gott sei Dank sind wir menschlich, Gott sei Dank haben wir Fehler. Was wäre eine Welt ohne sie? Ein Kind wächst nicht furchtbar auf, weil seine Mutter Fehler hat, sondern wenn es keine Mutter hat die für es da ist!!! Na und dann hast du Debressionen- wie Millionen anderer Deutsche, die auch Kinder haben. Auch Kinder müssen lernen, das es Zeiten gibt in denen es anderen Menschen nicht gut geht, Zeiten in der die Mama debremiert ist oder Angst hat. Das macht dich nicht zu einer schlechten Mutter. Eine schlechte Mutter steht ihrem Kind gleichgültig gegenüber. Das tust du nicht. Aus deinem Beitrag kann man sofort erkennen, das dein Kind dir über alles geht, das du dir mehr Sorgen um dein Kind als um dich und das du es von Herzen liebst. Allein dieser Beitrag zeichnet dich als gute Mutter aus. Die liebe einer liebenden Mutter kann keiner ersetzen. Wer könnte dein Kind so lieben wie du es tust? So sehr das du bereit bist für es in cen Tod zu gehen. Diese Liebe ist es die dein Kind braucht- nicht eine perfekte Mutter!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!-!!!!!!!!!!!!!Du wirst das schon schaffen und dein Kind weird dir einestages danken für diese Liebe, die es durch sein Leben begleitet. Fühl dich gedrückt! Du bist eine bessere Mama als viele, die sich niemals Gedanken um soletwas machen würden. Du bekommst dein Kind gut groß-da bin ich mir sicher!!!!!
Lg (wenn du möchtest kannst du mir auch privat schreiben, würde mich freuen)

Da giegt es kaum etwas zu ergänzen!
es gibt nichts schlimmeres für ein kind, als eine mutter die freiwillig aus dem leben tritt!
dieses kind wird sich ewig fragen, was es falsch gemacht hat...
ich habe diese hölle auch durchgemacht!
und ich habe mir an hilfe geholt was nur möglich ist!
mein sohn ist jetzt fast 12 jahre und gut drauf! er weiß zu trennen zwischen meinen depressionen und seinem normalem leben!
und das ist wichtig!
die kinder müssen verstehen, das wir nicht normal sind- halt krank, aber das sie selbst ganz normale kinder sind.
es gibt kindergruppen für solche kids - meist über kirchliche einrichtungen und auch hortplätze stehen zur verfügung.
wage auf das jugendamt zuzugehen!
viel glück und vergiss das mit dem suicid!

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18. April 2006 um 2:11

Lass...
dich bitte von einem psychater behandeln! der kann dir wirklich helfen, die haben wirklich ordentlich was auf dem kasten! ich denke dass das deinem kind am ehesten hilft! wie schon geschrieben wurde... dein kind würde sich ewig vorwürfe machen dass es was falsch gemacht hat

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18. April 2006 um 9:56
In Antwort auf an0N_1209824699z

Da giegt es kaum etwas zu ergänzen!
es gibt nichts schlimmeres für ein kind, als eine mutter die freiwillig aus dem leben tritt!
dieses kind wird sich ewig fragen, was es falsch gemacht hat...
ich habe diese hölle auch durchgemacht!
und ich habe mir an hilfe geholt was nur möglich ist!
mein sohn ist jetzt fast 12 jahre und gut drauf! er weiß zu trennen zwischen meinen depressionen und seinem normalem leben!
und das ist wichtig!
die kinder müssen verstehen, das wir nicht normal sind- halt krank, aber das sie selbst ganz normale kinder sind.
es gibt kindergruppen für solche kids - meist über kirchliche einrichtungen und auch hortplätze stehen zur verfügung.
wage auf das jugendamt zuzugehen!
viel glück und vergiss das mit dem suicid!

@mayrah
Hilfe bei der Kirche??????

Das ist doch nicht dein Ernst!!! Zwei Tage nach dem Selbstmord meiner Mutter kam ich in eine kirchliche Institution und konnte mir da die gemeinsten Anspielungen in Bezug auf Selbstmord anhören!!!! 10 Jahre nachdem ich diese Klosterschule verlassen habe, gab eine Schwester einer Nonne zu, dass diese Anspielungen sehr wohl auf mich zugespitzt waren und dass ich der kirchlichen Institution ein Dorn im Auge war. Als ob ich was dafür konnte!! Schließlich hab ich mich nicht umgebracht!!! Ganz im Gegenteil. Das Angebot meiner Mutter, mich mit ihr umzubringen hab ich dankend abgelehnt.

Was mich noch interessieren würde?? Du hast also auch die Depressionen???? Ist das vererblich??? Ich bin jetzt Anfang 30 und habe beschlossen auf eigene Kinder zu verzichten.

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18. April 2006 um 10:15

Schlimm fände ich Selbstmord,.....
... weil das einfach feige ist und noch sooooo viele fragen offen bleiben, die nie mehr beantwortet werden können!

Wenn Du Deinem Kind nicht schaden möchtest (!!!), was an sich ja eine tolle und gesunde Einstellung ist, dann mach' eine Therapie. Lass' Dich zur Not einweisen. Aber abzudanken, ohne zu kämpfen, nur mit der Ausrede, dass Du Deinem Kind nicht schaden willst, ist viel zu einfach!

Was meinst Du wie Dein Kind sich nach Deinem Tod fühlen wird? Trauer, Verzweiflung, Selbstzweifel, Hass, Wut, Liebe.... Du kannst Deinem Kind mit dem Schritt des Selbstmordes viel mehr schaden, als dass Du ihm hilfst! Und Dein Kind macht dann in einigen Jahren den selben Schritt.....

Arbeite an Dir. Depressionen, Angst, Panik können behandelt werden!!! Ganz bestimmt. Somit hilfst Du Deinem Kind und Dir und Du kannst die Zeit, die Zeit nach Deiner Krankheit mit Deinem Kind wieder genießen.....

Tu' Dir selber und den Menschen, die Dich lieben das nicht an!!!


LG
Pluster

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18. April 2006 um 11:24

Eigene Erfahrungen
Wenn du dir schon orgen darum machst...
hast du bei dir schon etwas feststellen können?

also, bei mir war das so.
als ich 10 war, hat meine mutter krebs bekommen, schwebete in lebensgefahr und ich war mit meinem damals vier-jährigen brider allein.
meien mutter war monatelang weg...auf kur, in kliniken...
ich musste alles allein machne..mein vater muste bis abend um acht arbeiten..
also haushalt, der bruder...für ein 10 jähriges mädchen nich sehr leicht...
eigentlichbwar es der pure horror, weil stänig neue nachrichten aus dem krankenhaus kamen...sie würde es nicht schaffen..etc.
sie hat es gechafft un dlebt immer noch...
mein vater bekam ei jahr später auch krebs...es fing alles von vorne an...
auch noch einmal bei meine mutter...

jetzt haben beide depressionen.
es ist zwar alles vorbei, doch die narben sind tief..bei allen.
meiné eltern ahben mnicht mitbekommen, was alles mit mir in der zeit passiert ist...
ich habe mit 11 angefangen mich zu ritzen, hatte mit 13 einen selbstmordversuch...
jetzt schwebe ich einer taruerwelt, mit depressionen und panikzustönden...
doch niemand sieht es...
ich weiß, mein eltern können für all das nichts und siegeben sich sehr große mühe, die damals nicht ehabt liebe aufzuholen, doch nur bei meinem bruder..ich bin ja mit 15 schon die große...
mir fehlt sehr viel und komme mit meinem leben nicht klar.
ich knn es nicht mit ansehen wie mein bruder all das bekommt, was ich nie hatte....

pass auf eines auf...
ahte genau auf den kind, wenn zum beispiel soetwas war...
auch ältere kinder brauchen liebe....

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24. April 2006 um 22:36

Dein beitrag
hallo. habe deinen beitrag und die antworten gelesen. leide seit 12 jahren an angst, panik, depris. habe ein baby und mich auch schon öfter mit solchen gedanken beschäftigt. seit meine kleine aber auf der welt ist weiss ich, dass ich ihr sowas nieeee antuen könnte. auch wenn mein leben manchmal noch so unerträglich ist.... sehe es so. irgendwann ist das leben von alleine vorbei, du bist erlöst - aber dein kind konnte sich auf dich verlassen. also. augen zu und durch.
liebe grüsse
herbstnacht

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24. April 2006 um 22:42

Hör auf
sowas von suizid zu sagen.mein vater und meine tante haben es getan.als quittung bekam ich ne angststörng,mein onkel und meine mutter auch.die die bleiben leiden.

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25. April 2006 um 0:26
In Antwort auf hanka_11872592

@mayrah
Hilfe bei der Kirche??????

Das ist doch nicht dein Ernst!!! Zwei Tage nach dem Selbstmord meiner Mutter kam ich in eine kirchliche Institution und konnte mir da die gemeinsten Anspielungen in Bezug auf Selbstmord anhören!!!! 10 Jahre nachdem ich diese Klosterschule verlassen habe, gab eine Schwester einer Nonne zu, dass diese Anspielungen sehr wohl auf mich zugespitzt waren und dass ich der kirchlichen Institution ein Dorn im Auge war. Als ob ich was dafür konnte!! Schließlich hab ich mich nicht umgebracht!!! Ganz im Gegenteil. Das Angebot meiner Mutter, mich mit ihr umzubringen hab ich dankend abgelehnt.

Was mich noch interessieren würde?? Du hast also auch die Depressionen???? Ist das vererblich??? Ich bin jetzt Anfang 30 und habe beschlossen auf eigene Kinder zu verzichten.

Hey marie...
ich verstehe deine wut!
aber ich kann mir nicht annähernd vorstellen, wie es dir als kind ergangen ist.
depressionen gehören zu meinem alltag. manchmal verlasse ich wochenlang nicht das haus... aber ich liebe mein leben! und meinen sohn...
vererblich, weiss nicht...
aber eins weiss ich, wenn es meinen sohn nicht gäbe, wäre ich nicht mehr auf dieser welt!

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