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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Psychosomatische Kur - schlechte Erfahrung mit Therapien

Letzte Nachricht: 19. Oktober 2011 um 2:43
A
an0N_1233660399z
17.10.11 um 8:38

Ich wollte mich gerne erkundigen wer von euch eine psychosomatische Kur gemacht hat ?

Ich war ende letzen Jahres in ambulanter Therapie, habs aber nicht durchgezogen und sollte dann eine psychosomatische Kur machen die auch sofort bewillgt wurde, da es mir zu diesem Zeitpunkt etwas besser ging, nahm ich diese Kur nicht an und arbeitete ein paar Monate später wieder.
Nun fängt das gleiche wieder an :
- schlaflose Nächte
- ständige Angstzustände
- ständig krank

Ich quäle mich und kämpfe mich sozusagen von Wochenende zu Wochenende, mal besser mal schlechter.

Ich hab heute bei der Krankenkasse angerufen, die Kur steht immer noch.

Hat jemand Erfahrungen von euch mit psychosomatischen Kuren? Ich denke es wird mega hart für mich !
Eine meiner Ängste ist die Verlustangst ( weg von der Familie).

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E
essie_11887999
17.10.11 um 13:59

...
Ich hab keine Erfahrung . Ich hab mal eine stationäre Therapie gemacht, ein paar Wochen. Freiwillig natürlich. Und ich hab mich viel damit befasst.

Nun mein Rat:
Ich würde immer nur ein Verhaltenstherapie machen und auch immer nur ambulant.
Dieses ganze Brimborium ist ein Riesengeschäft, ineffizient für den Ratsuchenden, den Patienten.

Ich finde Kognitionstherapie unschlagbar.

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E
essie_11887999
17.10.11 um 18:05

.
Ach, wenn ich nicht deiner Meinung bin, bin
ich nicht hilfsbereit???

Ich habe mich ausführlichst, über ein Jahrzehnt
mit der Thematik befasst und hunderte Fachbücher
dazu gelesen.

Ich fasse es gerad nicht, welcher Auffassung eine
Frau von 55 Jahren? über einen fachlichen
Ratschlag ist.

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A
an0N_1233660399z
18.10.11 um 4:56

Danke vielmals für eure antworten..
nun möchte ich meine antwort auch mal in zwei punkte gliedern zum einen wollte ich keine therapie weil ich dem staat nicht auf der tasche liegen wollte, ich bin mir zu stolz, zum amt und zu sagen hey ich habe psychische probleme es geht nicht anders, das sehe ich mittlerweile anders.
es ist mein gutes recht und ich lebe in dieser zeit nicht unbegründet von sozialen hilfen.

zum anderen möchte ich direkt auf das thema therapie/therapeuten bezug nehmen, ich habe sehr schlechte erfahrungen mit therapien gemacht ( hatte bis jetzt auch nur eine ambulante die ich vorzeitig abgebrochen habe).

vor etwa drei jahren suchte ich meinen hausarzt auf und es brach nur so aus mir herraus, er stellte mir eine überweisung zum psychater aus, was folgte war eine sitzung die wie folgt verlief " was ist ihr problem fr... ? und wie soll ich ihnen dabei helfen" ich erläuterte die sachlage auch die panikattacken etc. die antwort der therapeutin " das ist ganz normal sie haben gerade ein traumatisches erlebnis hinter sich, einfach leben strukturieren und weitermachen". ensetzt über das verhalten teilte ich dies meinem hausarzt mit der nur meinte " naja dann ist eben nix, die weiß ja schon was die kann".
danach suchte ich ein halbes jahr keine weitere psychologische hilfe und quälte mich, bis ich eine art nervenzusammenbruch erlag und einen anderen hausarzt aufsuchte, mir wurde sofort sehr lieb geholfen, ein gespräch lief, ICH wurde ernst genommen!
einige wochen später startete die ambulante therapie, schrecklich ! wirklich ich möchte immer noch weinen wenn ich daran denke, die therapeuten waren sehr grob im umgang mit allen (ich weiß es sind auch taktiken der therapeuten, aber normal empfand ich und andere das nicht mehr) auszug aus einer gruppentherapie, nicht ich, sondern eine dame wurde angebrüllt " fr. xxxx die sind nun schon 4 wochen hier und brauchen anstatt bier, immer noch malz bier, lassen sies doch gleich bleiben, sie schaffen es eh nie".
ich war in dieser zeit oft krank, hatte angst vor den therapiestunden, weinte ständig, es war mir schrecklich peinlich, von den therapeuten kam wenig- gar kein verständnis, meine bezugstherapeutin war seltsam, zwar nett aber sie versuchte durch ignorieren bzw. bestrafen mein verhalten zu verbessern und sowas funktioniert bei mir gar nicht, da blocke ich komplett " fr xxx warum kommen sie jetzt erst ?" ich : " ich habe mich vorher einfach nicht aufraffen können und gestern im gespräch sagten sie ich soll dann kommen wann ich es schaffe" sie " AHA" - sowas eben die ganze zeit einfach schrecklich !
wenn ich geweint habe und raus gehen wollte ( ich musste anfangs ständig heulen) wurde ich angebrüllt sitzen zu bleiben, es wurde mir weder gesagt an was ich leide noch was meine therapieziele sind !
mit der zeit schaffte ich es morgens pünktlich aufzustehen,kam selten zu spät und wenn meckerten mich andere therapeuten ( ich platze NICHT in die therapie) auf dem flur an " na auch mal hier fr...?"
irgendwann hatte ich genug und beschloß die therapie vorzeitig zu beenden, ich hatte ein gespräch mit einem netten therapeuten der mir eine psychosomatische kur ans herz legte, da erfuhr ich dann auch mal endlich dass ich neben einer mittelschweren depression, eine persönlichkeitsstörung habe ( die ich so nicht unterschreiben kann und dies auch keinem in meinem umfeld auffällt).


nun ja da ich aber von der letzen therapie so gezeichnet bin ( es war wirklich schlimm für mich, ich kam mir schikaniert und vorgeführt vor) wollte ich eben nicht so schnell wieder eine therapie machen, aber wie es so ist, hab ich die schwere meiner krankheit vollkommen unterschätzt.

ich leide u.a unter verlustängsten und fühle mich nicht wohl dabei meine mutter hier 6-10 wochen alleine zu lassen, ich hab einfach panik dass es so wird wie die alte therapie und einfach weg kann ich dann da auch nicht, versteht ihr ?
ich denke ich habe auch einfach angst mich mit mir auseinanderzusetzen.

naja !
puh eine menge getippt.

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E
essie_11887999
18.10.11 um 9:15
In Antwort auf an0N_1233660399z

Danke vielmals für eure antworten..
nun möchte ich meine antwort auch mal in zwei punkte gliedern zum einen wollte ich keine therapie weil ich dem staat nicht auf der tasche liegen wollte, ich bin mir zu stolz, zum amt und zu sagen hey ich habe psychische probleme es geht nicht anders, das sehe ich mittlerweile anders.
es ist mein gutes recht und ich lebe in dieser zeit nicht unbegründet von sozialen hilfen.

zum anderen möchte ich direkt auf das thema therapie/therapeuten bezug nehmen, ich habe sehr schlechte erfahrungen mit therapien gemacht ( hatte bis jetzt auch nur eine ambulante die ich vorzeitig abgebrochen habe).

vor etwa drei jahren suchte ich meinen hausarzt auf und es brach nur so aus mir herraus, er stellte mir eine überweisung zum psychater aus, was folgte war eine sitzung die wie folgt verlief " was ist ihr problem fr... ? und wie soll ich ihnen dabei helfen" ich erläuterte die sachlage auch die panikattacken etc. die antwort der therapeutin " das ist ganz normal sie haben gerade ein traumatisches erlebnis hinter sich, einfach leben strukturieren und weitermachen". ensetzt über das verhalten teilte ich dies meinem hausarzt mit der nur meinte " naja dann ist eben nix, die weiß ja schon was die kann".
danach suchte ich ein halbes jahr keine weitere psychologische hilfe und quälte mich, bis ich eine art nervenzusammenbruch erlag und einen anderen hausarzt aufsuchte, mir wurde sofort sehr lieb geholfen, ein gespräch lief, ICH wurde ernst genommen!
einige wochen später startete die ambulante therapie, schrecklich ! wirklich ich möchte immer noch weinen wenn ich daran denke, die therapeuten waren sehr grob im umgang mit allen (ich weiß es sind auch taktiken der therapeuten, aber normal empfand ich und andere das nicht mehr) auszug aus einer gruppentherapie, nicht ich, sondern eine dame wurde angebrüllt " fr. xxxx die sind nun schon 4 wochen hier und brauchen anstatt bier, immer noch malz bier, lassen sies doch gleich bleiben, sie schaffen es eh nie".
ich war in dieser zeit oft krank, hatte angst vor den therapiestunden, weinte ständig, es war mir schrecklich peinlich, von den therapeuten kam wenig- gar kein verständnis, meine bezugstherapeutin war seltsam, zwar nett aber sie versuchte durch ignorieren bzw. bestrafen mein verhalten zu verbessern und sowas funktioniert bei mir gar nicht, da blocke ich komplett " fr xxx warum kommen sie jetzt erst ?" ich : " ich habe mich vorher einfach nicht aufraffen können und gestern im gespräch sagten sie ich soll dann kommen wann ich es schaffe" sie " AHA" - sowas eben die ganze zeit einfach schrecklich !
wenn ich geweint habe und raus gehen wollte ( ich musste anfangs ständig heulen) wurde ich angebrüllt sitzen zu bleiben, es wurde mir weder gesagt an was ich leide noch was meine therapieziele sind !
mit der zeit schaffte ich es morgens pünktlich aufzustehen,kam selten zu spät und wenn meckerten mich andere therapeuten ( ich platze NICHT in die therapie) auf dem flur an " na auch mal hier fr...?"
irgendwann hatte ich genug und beschloß die therapie vorzeitig zu beenden, ich hatte ein gespräch mit einem netten therapeuten der mir eine psychosomatische kur ans herz legte, da erfuhr ich dann auch mal endlich dass ich neben einer mittelschweren depression, eine persönlichkeitsstörung habe ( die ich so nicht unterschreiben kann und dies auch keinem in meinem umfeld auffällt).


nun ja da ich aber von der letzen therapie so gezeichnet bin ( es war wirklich schlimm für mich, ich kam mir schikaniert und vorgeführt vor) wollte ich eben nicht so schnell wieder eine therapie machen, aber wie es so ist, hab ich die schwere meiner krankheit vollkommen unterschätzt.

ich leide u.a unter verlustängsten und fühle mich nicht wohl dabei meine mutter hier 6-10 wochen alleine zu lassen, ich hab einfach panik dass es so wird wie die alte therapie und einfach weg kann ich dann da auch nicht, versteht ihr ?
ich denke ich habe auch einfach angst mich mit mir auseinanderzusetzen.

naja !
puh eine menge getippt.

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>ich leide u.a unter verlustängsten
> und fühle mich nicht wohl dabei
>meine mutter hier 6-10 wochen alleine
> zu lassen,

Nur mal so als Gedankenanstoß. Könnte es sein, dass du befürchtest in der Kur die Beziehung zu seiner Mutter derart so reflektieren, dass ein Teil von ihr dir tatsächlich verlustig geht?

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

A
an0N_1233660399z
18.10.11 um 18:07


anscheinend kannst du nicht richtig lesen, ich habe bis jetzt EINE therapie abgebrochen und eine mimose bin ich ganz sicher nicht.
mimosen sind für mich menschen die es nötig haben im internet fertig zu machen, weil sie in ihrem privatleben nichts auf die reihe kriegen.

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A
an0N_1233660399z
18.10.11 um 20:27
In Antwort auf essie_11887999

.
>ich leide u.a unter verlustängsten
> und fühle mich nicht wohl dabei
>meine mutter hier 6-10 wochen alleine
> zu lassen,

Nur mal so als Gedankenanstoß. Könnte es sein, dass du befürchtest in der Kur die Beziehung zu seiner Mutter derart so reflektieren, dass ein Teil von ihr dir tatsächlich verlustig geht?

Wie genau meinst du das ?
so wie ich deine fragestellung verstehe kann ich so antworten :
-meiner mutter gehts psychisch auch nicht so glänzend ( leichte depression, viel stress, probleme mit dem körper)

nach dem tod von meinem vater lernte sie einen mann kennen mit dem sie 10 jahre zusammen war, auch verheiratet, der sie sehr schlecht behandelt hat, mich auch, sie aber ALLES für ihn getan hat.
die langjährige beziehung zu meinem freund zerbrach, wir sind abhängig voneinander, zusammen geht nicht, ohne auch nicht, es ist wirklich krankhaft.

wir haben viel erlebt, meine mutter war nicht immer eine gute mutter ( das sieht so teilweise nicht ein, teilweise schon).
nun haben wir uns wieder, ich denke ich hab einfach angst sie im stich zu lassen, ich hab starke schuldgefühle.

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A
an0N_1233660399z
19.10.11 um 2:43


Danke du bist wirklich sehr lieb


Ich denke langsam eher positiver, auch wenn ich immer noch eine mega Angst vot den Therapeuten habe, denn wenn die solche sind wie bei der ambulanten Therpie, halte ich das keine bis zu 12 Wochen aus, ehrlich nicht !
Auch fällt es mir schwer die Traurigkeit von anderen auszuhalten, ich bin eine kleine Heulsuse und besonders wenn es ums Thema Tod geht (was mich persönlich eben trifft) ist Ende

Ich möchte aber gesund werden, mein leben auf die Reihe kriegen, ich bin zwar erst anfang 20, aber umso besser ist es wenn ich es jetzt mache und somit freue ich mich schon fast auf die Kur und das Leben danach !
Ich will ein eigenständiges Leben leben und auf keinen angewiesen sein, selbst jetzt wo es mir so schlecht geht, brauche ich immer noch die Zustimmung "JA ES IST OK DAS SO ZU MACHEN".

Ich denke nicht, dass ich danach plötzlich zu Höchstleistungen fähig sein werde, aber es wird ein Schritt in Richtung NEUES LEBEN und ich freue mich darauf die ganzen Ängste etc. weg zu arbeiten.
Ich sage mir selber einfach :
Wenn es wirklich unerträglich wird in der Therapie und es keine Lösung gibt ( Gespräche mit den Therapeuten etc.pp.) kann ich ja immer noch nach Hause, auch wenn ich mir das selber als wirklich aller-aller-aller letzte Option setze, denn ich hörte erst heute ganz oft dass eine psychosomatische Kur nicht oft sofort erlaubt wird.


Eines verletze mich heute aber sehr, ich sprach mit einem sehr guten Freund über die ganze Situation.
Ich habe diese psychischen Probleme ja schon wirklich etwa 3 Jahre mal mehr, mal weniger, in letzter Zeit extrem, letztes Jahr wiederholte ich das Jahr meines Ausbildung und dieses mal muss ich sie dann abbrechen ( bei uns ist es so wenn man länger als 9 Wochen krank ist wird man direkt ausgeschult, ist eine schulische Ausbildung).
Ich werde dann eben von Hartz4 leben müssen, meine Familie kann mich finanziell nicht unterstützen obwohl sie alle arbeiten verdienen sie sehr wenig, glaubt mir dass ist das letzte was ich wollte von Hartz4 leben, ohne Ausbildung !
Ich sagte ihm dass ich denke dass ich nach der Kur nicht gleich wieder fit sein werde um eine Vollzeitausbildung zu machen, dass ich gerne zur Abendschule gehen würde ( Fachhochschulreife ) oder eine Teilzeitausbildung machen würde, mir meine GESUNDHEIT aber eben vorginge und ich kenne mich ich habe Ambitionen, Willensstärke, ich werde keine Person die 10 Jahre lang von Hartz4 lebt weil sie keine Lust hat was zu tun.
Anfangs sagte er " Naja ich weiß nicht anfangs sagt man sowas immer, aber dann weiß man ja nie was im Leben kommt" im Laufe des Gesprächs gab er mir aber Recht,dass ich erstmal die Kur machen soll, ich ja aber nicht wüsste ob Hartz4 mir die Abendschule bezahlt oder ob ich eine Teilzeitausbdilung finde.

Ich fühle mich sehr verletzt und unverstanden, nicht ernst genommen in diesem Punkt.
Ich meine Hartz4 ist doch gerade für Menschen wie mich da oder ?
Ich hab doch ein Recht drauf, ich schmarotze doch nicht herum !

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