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Psychologie zwischen Kognition, Emotion und Ratio - kommt eine neue Trendwende?

15. Januar 2013 um 12:47

Ich hab mir gestern die aktuelle "Psychologie heute" geholt - Leitartikel und Vorwort beschäftigen sich mit der Frage, ob es in der Psychologie eine neue Trendwende gibt - weg von der ultimativen Macht des Verstandes hin zum Verständnis und der Beschätigung mit Emotionen.

Grundsätzlich - ganz meine Meinung. Wir Menschlein werden durch Emotionen gesteuert, sie bestimmen von Wahrnehmung über Bewertung bis Reaktion unser Handeln - und der "ultimative Verstand" kommt gar nicht erst zum Zuge, wenn die Emotionen eine gewisse Stärke überschritten haben.

Hat sonst noch wer Interesse an dem Thema und einer Diskussion?

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15. Januar 2013 um 13:12

Ah, da lohnt es sich doch, es etwas ausführlicher zu formulieren
also...

Im Moment ist es in der Psychologie (noch?) die "Leitlinie", alles über Rationalität zu lösen - Also sagen wir bei einer Angststörung: Mach Dir klar, dass Deine Angst irrational ist. Mach Dir klar, dass das, was gerade passiert nur körperliche Reaktionen sind, dass Du zitterst, schwitzt, ...

Die "neue" Theorie würde von der Angst selbst ausgehen, von den - wie Du auch sagst - "emotionalen Variablen" und der sich daraus ergebenden emotionalen Struktur und über die Änderung der Variablen und damit der emotionalen Struktur die Angst zu ändern.

Aus persönlicher Erfahrung: erstes funktioniert bei mir gelegentlich, letzteres fast immer.

Die "Variablen" sind im genannten Artikel auf 7 Merkmale der emotionalen Persönlichkeit reduziert, die jeder Mensch in jeweils anderer Ausprägung hat - deren Summe dann die emotionale Persönlichkeitsstruktur ergibt.
Hab ich noch nicht zu Ende gelesen, an der Stelle fuhr dann mein Zug in den Bahnhof ein Sowas wie "wie groß ist die persönliche Fähigkeit, sich inneres Glück zu erhalten", "wie stark ausgeprägt ist die Selbstwahrnehmung (in erster Linie die emotionale Selbstwahrnehmung)" "wie groß ist die emotionale Wahrnehmung bezogen auf andere Menschen" usw.

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15. Januar 2013 um 13:15
In Antwort auf avarrassterne

Ah, da lohnt es sich doch, es etwas ausführlicher zu formulieren
also...

Im Moment ist es in der Psychologie (noch?) die "Leitlinie", alles über Rationalität zu lösen - Also sagen wir bei einer Angststörung: Mach Dir klar, dass Deine Angst irrational ist. Mach Dir klar, dass das, was gerade passiert nur körperliche Reaktionen sind, dass Du zitterst, schwitzt, ...

Die "neue" Theorie würde von der Angst selbst ausgehen, von den - wie Du auch sagst - "emotionalen Variablen" und der sich daraus ergebenden emotionalen Struktur und über die Änderung der Variablen und damit der emotionalen Struktur die Angst zu ändern.

Aus persönlicher Erfahrung: erstes funktioniert bei mir gelegentlich, letzteres fast immer.

Die "Variablen" sind im genannten Artikel auf 7 Merkmale der emotionalen Persönlichkeit reduziert, die jeder Mensch in jeweils anderer Ausprägung hat - deren Summe dann die emotionale Persönlichkeitsstruktur ergibt.
Hab ich noch nicht zu Ende gelesen, an der Stelle fuhr dann mein Zug in den Bahnhof ein Sowas wie "wie groß ist die persönliche Fähigkeit, sich inneres Glück zu erhalten", "wie stark ausgeprägt ist die Selbstwahrnehmung (in erster Linie die emotionale Selbstwahrnehmung)" "wie groß ist die emotionale Wahrnehmung bezogen auf andere Menschen" usw.

Wobei
man natürlich Gefühle ändern kann und auch diese "emotionale Persönlichkeitsstruktur" nichts festes ist sondern sich ändert und änderbar ist.

Meiner Meinung nach ist das der bestmögliche Ansatz, wenn man sein Leben ändern möchte bzw. Teile davon.

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15. Januar 2013 um 14:35


das ist nicht meine Methode, ich hab das nur aus einer Zeitung abgeschrieben
Wissenschaft und Fakten haben sowohl rationaler als auch kognitiver als auch emotionaler Ansatz, mal am Rande bemerkt.

Lustiger Weise ist in dieser Zeitschrift auch (nicht in diesem Zusammenhang) eine Studie drin, wo es um Angst vor Spinnen geht. Bei der kam übrigens heraus, dass die deutlich besser wird, wenn man mit anderen Menschen genau darüber spricht. Nicht sachlich sondern emotional, also einfach nur seine Gefühle beschreibt.

Das mit den rationalen Mitteln hat einen großen Nachteil: Wenn jemand beispielsweise Höhenangst hat, dann weiß der längst, dass er nicht als großer Fleck auf dem Pflaster enden wird, wenn er auf ein Dach klettert. Rational ist dem das doch klar. - Meistens zumindest - das ändert nur nichts an der Angst. Es gibt einige, denen das rational nicht klar ist, da kann man es auf diesem Wege versuchen, weil der einfacher ist. Meistens ist das aber nach meiner laienhaften Erfahrung für die Katz.

Möglichkeit 2: Kognitiver Ansatz ist im Moment auch schon halbwegs etabliert: Stell Dir ein Dreieck vor. Die Ecken sind Gedanken - Gefühle - Handlungen. Jedes ist mit beiden anderen verbunden, weil jedes davon jeweils die beiden anderen beeinflusst. Klar oder lieber mit Beispielen?
Man kann also die Gefühle mit Gedanken oder mit Handlungen beeinflussen. Mit Gedanken macht man das beispielsweise mit Konzentrationstechniken, z.B. Visualisierungen. Wenn ich weiß, dass Wasser mich beruhigt, kann ich mir gedanklich Wasser vorstellen. Je mehr ich mich darauf konzentriere, desto weniger Raum hat die Angst in mir und ich kann mich binnen 30 sec signifikant beruhigen, auch wenn ich Angst vor Spinnen habe und sich gerade eine auf meine Hand zubewegt. Das hat 2 Nachteile: Man muss es üben. Stichwort neuronale Netze - die Verbindungen müssen geschaffen und verstärkt werden. Außerdem gibt es da keine Allheilmittel, es kommt nicht jeder mit Visualisierungen klar und braucht vielleicht andere Techniken und auch wenn Visualisierungen funktionieren, braucht noch jeder "sein" passendes Bild. Nicht einfach, den richtigen Schlüssel zu finden also.
Paradebeispiel für Handlungen, das vermutlich jede Frau kennt: wenn wir uns nicht gut fühlen und wir gönnen uns etwas Wellness oder komplettes Styling - man fühlt sich hinterher anders, besser.

Möglichkeit 3: und das ist das, was eventuell möglicher Weise aus dem ganzen "neuen" wird (so wie ichs beim ersten Überfliegen verstanden habe) Wenn man sich die Persönlichkeitsstruktur als Netz vorstellt - eben irgendwo innerhalb dieser 7 Merkmale und ihrer Ausprägungen kann man die Position im Netz verändern, um Probleme zu lösen.
Ok, weniger hochtrabend:
Man kann eine bestimmte Ausprägung trainieren. Nehmen wir das Merkmal "(emotionale) Selbstwahrnehmung" - hat man davon zu wenig, kann man z.B. mit Achtsamkeitstraining die eigene Ausprägung des Merkmales erhöhen. Hat man zu viel kann man z.B. mit Meditation Distanz üben.
Jetzt frag mich einer, wo in diesen 7 Merkmalskombinationen die Angst vor Spinnen steckt - ich hab nicht alle 7 im Kopf und selbst da könnte ich vermutlich nur spekulieren, ich fang auch grad erst an, mich mit der Idee zu beschäftigen. Selbstbewußtsein dürfte drin sein, "Grundstimmung" (wie auch immer der das da genannt hatte) auch. Also kann man beispielsweise die Grundstimmung anfangen zu verschieben, zu generell mehr Gelassenheit und (emotionaler) Distanz und Spinnie wird einen nicht mehr so unrund machen.
Hat den Vorteil, dass man nicht mehr nur punktuell agiert, aber trivial ist das nicht - möglich doch in jedem Falle.

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15. Januar 2013 um 14:38

Naja, sie werden trotzdem versagen
Aber immerhin ist das schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, nur so lange sie die Seele als übergeordnete und wirkende Einheit nicht akzeptieren, werden sie mehr Schaden machen als nützen, wie bisher.

Immerhin haben wir der Psychologie die Werbung, die politische Propaganda und Hartz IV zu verdanken. Das wird alles mit psychologischen Erkenntnissen gestaltet und wir werden damit in den Wahnsinn getrieben. Schlimmere Verbrechen kann es kaum geben, wie die Psychologie schon begangen hat. Da sehen die Religionen echt harmlos aus dagegen, weil man denen nicht diese bewusste Bösartigkeit unterstellen kann. Die Massenpsychologie weiß selbst, dass sie einfach nur böse ist.

Die Seele macht die Grundemotionen. Da ist nur Angst und Liebe. Mehr gibt es da nicht. Alles andere kommt erst mit den Instinkten und dem Denken und der Wahrnehmung zu Stande.

Tut euch das nicht an! Lest lieber was über Schamanismus, von Buddha oder Jesus oder so, da hat man als normaler Mensch mehr davon. Psychologen haben alle einen an der Waffel.

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15. Januar 2013 um 14:52
In Antwort auf zed_12312960

Naja, sie werden trotzdem versagen
Aber immerhin ist das schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, nur so lange sie die Seele als übergeordnete und wirkende Einheit nicht akzeptieren, werden sie mehr Schaden machen als nützen, wie bisher.

Immerhin haben wir der Psychologie die Werbung, die politische Propaganda und Hartz IV zu verdanken. Das wird alles mit psychologischen Erkenntnissen gestaltet und wir werden damit in den Wahnsinn getrieben. Schlimmere Verbrechen kann es kaum geben, wie die Psychologie schon begangen hat. Da sehen die Religionen echt harmlos aus dagegen, weil man denen nicht diese bewusste Bösartigkeit unterstellen kann. Die Massenpsychologie weiß selbst, dass sie einfach nur böse ist.

Die Seele macht die Grundemotionen. Da ist nur Angst und Liebe. Mehr gibt es da nicht. Alles andere kommt erst mit den Instinkten und dem Denken und der Wahrnehmung zu Stande.

Tut euch das nicht an! Lest lieber was über Schamanismus, von Buddha oder Jesus oder so, da hat man als normaler Mensch mehr davon. Psychologen haben alle einen an der Waffel.

^^
Nein Danke, ich bin und bleibe Ketzer.
Buddhismus ist nicht mein Stil, ich steh auf Temperament.
Schamanismus - ich verwende einige schamanische Techniken zum Ändern von Gefühlen oder beispielsweise helfen die unglaublich effektiv aus Psychosen heraus.
Christlich: ich glaube daran, dass nur ich mich erlösen kann. Nicht Gott, nicht Jesus. Außerdem bin ich Darksider, wenn dann würde ich eher bei der Gegenseite unterschreiben.
Deswegen tue ich mir das auch an, statt mich an Götter und / oder Propheten zu wenden.

Ein "normaler Mensch" bin ich mal ganz sicher nicht

Aber Psychologen haben einen an der Waffel. /signed. Die Psychologie aber nicht, mit der kann man theoretisch alles erreichen, was man erreichen möchte.

Grundemotionen nur Angst und Liebe? Nein sehe ich nicht so. Meinst Du jetzt ernstlich jede Freude läßt sich mit Liebe erklären und jeder Hass mit Angst? Nein, das ist mir zu flach.

Politische Propaganda (und jede andere auch) ist nicht der Psychologie gedankt, sie nutzt sie nur.
Werbung ist eines meiner Hobbys - weil sie unsere Gesellschaft spiegelt (!!!) wie nichts anderes. Sie ist nicht der Psychologie gedankt, sie nutzt sie nur.
Die Religion übrigens auch.

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15. Januar 2013 um 15:46
In Antwort auf avarrassterne

^^
Nein Danke, ich bin und bleibe Ketzer.
Buddhismus ist nicht mein Stil, ich steh auf Temperament.
Schamanismus - ich verwende einige schamanische Techniken zum Ändern von Gefühlen oder beispielsweise helfen die unglaublich effektiv aus Psychosen heraus.
Christlich: ich glaube daran, dass nur ich mich erlösen kann. Nicht Gott, nicht Jesus. Außerdem bin ich Darksider, wenn dann würde ich eher bei der Gegenseite unterschreiben.
Deswegen tue ich mir das auch an, statt mich an Götter und / oder Propheten zu wenden.

Ein "normaler Mensch" bin ich mal ganz sicher nicht

Aber Psychologen haben einen an der Waffel. /signed. Die Psychologie aber nicht, mit der kann man theoretisch alles erreichen, was man erreichen möchte.

Grundemotionen nur Angst und Liebe? Nein sehe ich nicht so. Meinst Du jetzt ernstlich jede Freude läßt sich mit Liebe erklären und jeder Hass mit Angst? Nein, das ist mir zu flach.

Politische Propaganda (und jede andere auch) ist nicht der Psychologie gedankt, sie nutzt sie nur.
Werbung ist eines meiner Hobbys - weil sie unsere Gesellschaft spiegelt (!!!) wie nichts anderes. Sie ist nicht der Psychologie gedankt, sie nutzt sie nur.
Die Religion übrigens auch.

Nun ja
die dunklen leben halt im Dunkeln, die leben nur in ihrer Fantasie und ihrem Ego, deswegen ist es ja so dunkel bei denen. Rein theoretisch kann man so alles erreichen, aber rein praktisch sitzt man dann damit alleine da und dann hat das alles keinen Wert. Die fallen so tief, da hört man den Aufschlag nicht mehr.

Was nützt uns denn der ganze Fortschritt wenn der Lebensraum zerstört wird? Das ist die Folge des Satanismus, der ist letztlich nur Egoimus in Reinform ist. Wir leben also in einer durch und durch satanischen Welt, da ändert auch ein Buddha oder Jesus nichts dran.

Ja, nur Angst und Liebe, sonst nichts. Hass ist ohne Liebe nicht möglich, man kann nur das hassen was man eigentlich liebt oder das was die Liebe behindert. Ist man sich seiner Ängste und seiner Liebe bewusst, dann hasst man nicht. Angst ist auch die Ursache für Gier und Neid, auch für Eitelkeit.

Auf dem Weg hin zur Liebe oder weg von der Angst empfindet man Freude, auf dem Weg weg von der Liebe oder hin zur Angst empfindet man Leid. Die Menschen von heute machen einen großen Fehler und projizieren ihre Liebe auf materielle Gegenstände und äußerlich Körperlichkeit. Das ist aber für die Seele völlig wertlos und darum fühlt sich die Welt so kalt und hohl an, obwohl sie vollgestopft ist bis oben hin.

Das was man Wille nennt, ist die unbewusste Suche nach Liebe und Aufmerksamkeit (die Liebe des Geistes) und die bekommt man nicht von toter Materie.

Man muss sehr genau zwischen reiner Emotion und Empfindung unterscheiden. Empfindungen entstehen erst im Denken, es ist die wahrgenommene Emotion. Wirklich beeinflussen kann man die ursprüngliche Emotion nicht, man kann nur in den Wahrnehmungsfilter eingreifen und den verändern. Soll das Auto nun ein böses oder ein liebes Gesicht haben?

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15. Januar 2013 um 15:52
In Antwort auf zed_12312960

Nun ja
die dunklen leben halt im Dunkeln, die leben nur in ihrer Fantasie und ihrem Ego, deswegen ist es ja so dunkel bei denen. Rein theoretisch kann man so alles erreichen, aber rein praktisch sitzt man dann damit alleine da und dann hat das alles keinen Wert. Die fallen so tief, da hört man den Aufschlag nicht mehr.

Was nützt uns denn der ganze Fortschritt wenn der Lebensraum zerstört wird? Das ist die Folge des Satanismus, der ist letztlich nur Egoimus in Reinform ist. Wir leben also in einer durch und durch satanischen Welt, da ändert auch ein Buddha oder Jesus nichts dran.

Ja, nur Angst und Liebe, sonst nichts. Hass ist ohne Liebe nicht möglich, man kann nur das hassen was man eigentlich liebt oder das was die Liebe behindert. Ist man sich seiner Ängste und seiner Liebe bewusst, dann hasst man nicht. Angst ist auch die Ursache für Gier und Neid, auch für Eitelkeit.

Auf dem Weg hin zur Liebe oder weg von der Angst empfindet man Freude, auf dem Weg weg von der Liebe oder hin zur Angst empfindet man Leid. Die Menschen von heute machen einen großen Fehler und projizieren ihre Liebe auf materielle Gegenstände und äußerlich Körperlichkeit. Das ist aber für die Seele völlig wertlos und darum fühlt sich die Welt so kalt und hohl an, obwohl sie vollgestopft ist bis oben hin.

Das was man Wille nennt, ist die unbewusste Suche nach Liebe und Aufmerksamkeit (die Liebe des Geistes) und die bekommt man nicht von toter Materie.

Man muss sehr genau zwischen reiner Emotion und Empfindung unterscheiden. Empfindungen entstehen erst im Denken, es ist die wahrgenommene Emotion. Wirklich beeinflussen kann man die ursprüngliche Emotion nicht, man kann nur in den Wahrnehmungsfilter eingreifen und den verändern. Soll das Auto nun ein böses oder ein liebes Gesicht haben?


Na Du mußt ja wissen, wie tief ich falle

Ok, für mich ist Empfindung = Emotion. Wahrnehmung ist dafür natürlich zentral. Das lateinische Wort für Wahrnehmung ist übrigens Kognition - d.h. Du erklärst hier gerade den von mir angesprochenen kognitiven Ansatz, den man sich lieber nicht antun soll.

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15. Januar 2013 um 16:35
In Antwort auf avarrassterne


Na Du mußt ja wissen, wie tief ich falle

Ok, für mich ist Empfindung = Emotion. Wahrnehmung ist dafür natürlich zentral. Das lateinische Wort für Wahrnehmung ist übrigens Kognition - d.h. Du erklärst hier gerade den von mir angesprochenen kognitiven Ansatz, den man sich lieber nicht antun soll.

Es ist ja nicht so
dass die Psychologen gar nichts können oder wissen. Es ist halt so, dass sie noch nicht alles wissen und dass es erst seit wenigen Jahren dahin geht, dass die Psychologie positiv wird. Bisher war sie nur dafür da den Menschen ihre Schlechtigkeit nachzuweisen und sie zu manipulieren. Also eine negative "Wissenschaft", in meinen Augen absolut bösartig. Es ist wirklich sehr bezeichnend und entlarvend, dass sie das zentrale Problem der Psyche, das falsche Ego, kaum beachten und warum? Weil sie ihr eigenes falsches Ego nicht überwinden können und so scheitert man immer an seinen eigenen Illusionen und Projektionen.

Das falsche Ego ist ein ganz hinterhältiger Selbstbetrüger, bei einigen ist das so krass, dass es ihnen vorkommt als müssten sie in einem sehr schweren Kampf einen Teil von sich selbst besiegen.

Gollum aus Herr der Ringe ist ein Wesen, welches unser falsches Ego sehr gut darstellt.

Jesus hat das bessere Konzept um glücklich zu werden und vor allem auch zu bleiben.

Wer heilt hat Recht. Welche psychischen Probleme kann man denn heute Routine mäßig heilen? Fällt dir eins ein? Mir nicht.

Ich habe geschrieben die Dunklen fallen tief, Du hast zwar gemeint Du wärst lieber bei den Dunklen, aber so einfach ist das ja nicht, das kann man sich nicht so einfach aussuchen. So dunkel kommst Du mir gar nicht vor.

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15. Januar 2013 um 18:18

Natürlich
Emotion, Kognition und Ratio sind eine ganz alte Suppe, sie sind älter als die Menschheit. ^^
Es geht nicht um die 3 Komponenten an sich, die bilden nur die erste Weggabelung.

Es geht um ein besseres Verständnis von Ursache und Wirkung, um Möglichkeiten, etwas zu ändern.
Diese brauchen Ansatzpunkte und die haben Ihre Basis in solchen Überlegungen.

Es hat beispielsweise ein Mensch in einer Depression ein massives Problem mit dem, was Du so schön "Bauchgefühl" nennst, weil die Depression, Wahrnehmung, Empfinden und Denken "einfärbt" - wenn man das ändern will, muß man da schon um einiges tiefer gehen.

Was ich eigentlich witzig finde, ist, das Psychologie ein bißchen eine "Modewissenschaft" ist - die 3 genannten Ansatzpunkte sind nie gleichwertig. Es ist immer einer der Stand der Dinge und die anderen ... existieren eben, mehr aber auch nicht.
Im Moment könnte sich das Kräfteverhältnis verschieben, was ich halt spannend finde, schon allein weil ich den rationalen Ansatz selbst nicht sonderlich toll und hilfreich finde.

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15. Januar 2013 um 18:49
In Antwort auf zed_12312960

Es ist ja nicht so
dass die Psychologen gar nichts können oder wissen. Es ist halt so, dass sie noch nicht alles wissen und dass es erst seit wenigen Jahren dahin geht, dass die Psychologie positiv wird. Bisher war sie nur dafür da den Menschen ihre Schlechtigkeit nachzuweisen und sie zu manipulieren. Also eine negative "Wissenschaft", in meinen Augen absolut bösartig. Es ist wirklich sehr bezeichnend und entlarvend, dass sie das zentrale Problem der Psyche, das falsche Ego, kaum beachten und warum? Weil sie ihr eigenes falsches Ego nicht überwinden können und so scheitert man immer an seinen eigenen Illusionen und Projektionen.

Das falsche Ego ist ein ganz hinterhältiger Selbstbetrüger, bei einigen ist das so krass, dass es ihnen vorkommt als müssten sie in einem sehr schweren Kampf einen Teil von sich selbst besiegen.

Gollum aus Herr der Ringe ist ein Wesen, welches unser falsches Ego sehr gut darstellt.

Jesus hat das bessere Konzept um glücklich zu werden und vor allem auch zu bleiben.

Wer heilt hat Recht. Welche psychischen Probleme kann man denn heute Routine mäßig heilen? Fällt dir eins ein? Mir nicht.

Ich habe geschrieben die Dunklen fallen tief, Du hast zwar gemeint Du wärst lieber bei den Dunklen, aber so einfach ist das ja nicht, das kann man sich nicht so einfach aussuchen. So dunkel kommst Du mir gar nicht vor.

Naja
also mit diesen Mitteln bin ich von einer tiefen Depression, Heulkrämpfen, Todessehnsucht, völliger Antriebslosigkeit, um nicht zu sagen Lähmung, wieder zu einem lebenswerten Leben zurück, was ich gern lebe - in ca. 3 Wochen. Das hat Jesus für mich noch nie getan. Wer heilt hat Recht.

Mit diesen Mitteln kann ich als Grenzgänger eine seit fast 15 Jahren glückliche Beziehung, inzwischen Ehe, führen, das hat Jesus auch nicht getan. Wer heilt, hat Recht.

Falsches Ego? Nein, falsch ist die Verleugnung des eigenen Schattens, falsch ist die Verleugnung von Trieb und Instinkt. Das kann beispielsweise dazu führen, dass man das auf andere Personen projeziert oder auf einen Kampf mit sich selbst, weil die "gefühlte Emotion" nicht den Selbstbild entspricht. Auch das kann Psychologie lösen. In einem Ansatz, der Deinem diametral entgegen steht hat das beispielsweise C.G. Jung gemacht, Nietzsche natürlich auch. Ach ich vergaß, die leiden ja alle. Aber ich glaube, sie sind glücklich dabei
In diesem Sinne bin ich beispielsweise bei den "Dunklen", ich halte Hass, Neid, Gier etc. nicht für etwas schlechtes. Ich halte Liebe, Nächstenliebe und Vergebung nicht für ein erstrebenswertes Ziel.

Da kann ich versuchen, zurück zum Thema zu kommen: Wissen ist immer Macht. Wissen kann angewendet werden, um zu zerstören *und* um zu erschaffen. Wissen selbst jedoch erschafft nicht und zerstört nicht.
Psychologie ist das Wissen darum, wie wir mit uns und unserer Umwelt umgehen, warum das so ist und wie man es ändern kann. Ob man mit dem Ändern jetzt "böse" oder "egoistische" Ziele oder was auch immer Du nicht richtig finden magst, verfolgt, liegt im Menschen, der sie anwendet, nicht in der Psychologie.
Ein Beispiel: NLP hat den Ruf, dass es darum geht, "den Eskimos Kühlschränke zu verkaufen", Suggestion, Manipulation. Klar, das *kann* man damit machen, wenn man das Wissen hat. Man kann es aber auch so verwenden, dass man sich so ausdrücken kann, dass einen jeder andere - sei es Obdachloser oder Millionär, Mann oder Frau, 8 oder 88 Jahre alt versteht. Dass man jedem dieser Menschen etwas erklären kann, Wissen vermitteln kann. Man kann es anwenden, um sich auf die ganz besondere Art eines Gesprächspartners einzugehen, sich auf einen Menschen einzustellen.

Btw- Letztlich hat Gollum Mittelerde gerettet, ohne ihn hätte es Frodo nicht geschaft, den Einen Ring zu zerstören. Das wird zumindest im Buch (Film weiß ich nicht mehr) auch angekündigt. Da gibt es eine Szene, wo die Hobbits sich fragen, warum sie es sich überhaupt antun, Gollum mitzunehmen statt eine etwas einfachere Lösung zu wählen, also ihn dem Schicksal zu überlassen oder ihn zu töten. Die Antwort von Frodo ist, dass Gollum noch wichtig sein wird.
Gollum ist das einzige Wesen, was je dem Einen Ring auf Dauer widerstanden hat, sich einen Teil von Kraft und Persönlichkeit erhalten hat, statt zu einem verfluchten Geist zu werden. Gollum hat sich trotz allem nie vergessen, nie aufgegeben, obwohl das, wogegen er angekämpft hat, so mächtig war, dass selbst Gandalf, einer der 3 grauen Zauberer, über denen nur noch die beiden weißen standen, die auch "gefallen" sind, sich nicht getraut hat, das Ding auch nur einmal zu berühren.
Falsches Ego? Nein, nur auf den ersten, vordergründigen und oberflächlichen Blick ist Gollum eine böses, ein niederes Wesen. Die Art, wie Tolkien seine Geschichte erzählt, das mit dem Hinweis, das er noch wichtig sein wird - auch Tolkien hat in Gollum kein "zentrales Problem" gesehen. Lieber nochmal lesen :P

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16. Januar 2013 um 8:29


ich drück mich anscheind mal wieder völlig quer aus

ja, liebe auskunft, schon klar.

Nur ist es so, dass von der Depression bis zur Schizophrenie und bei Jung und Alt bei selbstbewußt und unsicher, bei ... *alles* jeweils über einen - also alles über den *gleichen* Ansatz angegangen wird und das finde ich irgendwo zwischen arrogant, verantwortungslos und dumm.

Das meinte ich mit "nicht gleichwertig" - kurz: ich bin Deiner Meinung.

Es gibt eben kein "Fingerspitzengefühl bei den Psychologen" und keine Suche nach "genau der richtigen Therapie" für genau einen bestimmten Patienten -bzw. das sind Ausnahmefälle von denen ich noch nie gehört habe.
Z.B. bei Selbstverletzung ist alles klar: DBT (Dialektisch behaviorale Therapie). Die hilft nicht für 10% (!) - es ist aber lange nicht so, dass keine Hilfe möglich wäre, die gibt es. Die liegt halt eben nur bei den wenigsten in der DBT, im Gegenteil, selbige verschlimmert bei vielen die Situation. In den Sitzungen bei fast allen, langfristig und außerhalb der Sitzungen aber auch. Aber wenn man mit Selbstverletzung ins Krankenhaus oder zur Therapie kommt, landet man in einer DBT. Zwangsläufig oder mit mir und so guten 30 anderen Leutz, mit dem gleichen Problem, mit denen ich in den letzten Jahren kurzen oder intensiveren Kontakt hatte, unbekannten Ausnahmen - und wir haben das alle mehr als einmal durch. Wenn man dann sagt "die bringt mir nichts, da wird es nur schlimmer" lautet die Antwort auf "Sie lassen sich nicht darauf ein". Wenn man sagt, dass man die nicht macht und bitte eine Alternative versuchen möchte, steht dann "unkooperativ, verweigert die Behandlung" in der Patientenakte.

Neben Serotonin und Noradrenalin ist auch Dopamin bei Depressionen wichtig, die Antriebslosigkeit in einer Depression geht manchmal so weit, dass die Betroffenen völlig gelähmt sind.
Dazu die anderen Ursachen, die kann man aber auch alle auf verschiedenen Wegen angehen.
Die Veränderungen im Gehirn kann man über den biochemischen Weg angehen, aber auch über den emotionalen Ansatz und auch über den kognitiven Ansatz - Ratio sehe ich hier keinen Weg - vielleicht gibt es einen. Aber nicht jeder paßt zu jeder spezifischen Form der Depression und nicht jede zu jedem Betroffenen, oft wird auch eine Kombination aus mehreren Wegen sinnvolles sein, als eines allein - Nur wo bitte ist das alles?

Ich war in 3 verschiedenen Städten im Krankenhaus und zu Therapien. Samt und sondern nichts für mich passendes, aber überall das gleiche. Keine Differenzierung, die fahren einfach ihr Schema. Eine Erfahrung die leider viele machen. und das finde ich zum

Daher die Hoffnung, dass vielleicht ein bißchen Bewegung reinkommt. Es wäre ja schon ein wundervoller Anfang, wenn wenigstens einzelne Psychologen mal einen anderen Pfad lang trampeln würden. Von mir aus auch dann nur den einen, aber man hätte wenigstens irgendeine echte Alternative.

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16. Januar 2013 um 10:27
In Antwort auf avarrassterne

Naja
also mit diesen Mitteln bin ich von einer tiefen Depression, Heulkrämpfen, Todessehnsucht, völliger Antriebslosigkeit, um nicht zu sagen Lähmung, wieder zu einem lebenswerten Leben zurück, was ich gern lebe - in ca. 3 Wochen. Das hat Jesus für mich noch nie getan. Wer heilt hat Recht.

Mit diesen Mitteln kann ich als Grenzgänger eine seit fast 15 Jahren glückliche Beziehung, inzwischen Ehe, führen, das hat Jesus auch nicht getan. Wer heilt, hat Recht.

Falsches Ego? Nein, falsch ist die Verleugnung des eigenen Schattens, falsch ist die Verleugnung von Trieb und Instinkt. Das kann beispielsweise dazu führen, dass man das auf andere Personen projeziert oder auf einen Kampf mit sich selbst, weil die "gefühlte Emotion" nicht den Selbstbild entspricht. Auch das kann Psychologie lösen. In einem Ansatz, der Deinem diametral entgegen steht hat das beispielsweise C.G. Jung gemacht, Nietzsche natürlich auch. Ach ich vergaß, die leiden ja alle. Aber ich glaube, sie sind glücklich dabei
In diesem Sinne bin ich beispielsweise bei den "Dunklen", ich halte Hass, Neid, Gier etc. nicht für etwas schlechtes. Ich halte Liebe, Nächstenliebe und Vergebung nicht für ein erstrebenswertes Ziel.

Da kann ich versuchen, zurück zum Thema zu kommen: Wissen ist immer Macht. Wissen kann angewendet werden, um zu zerstören *und* um zu erschaffen. Wissen selbst jedoch erschafft nicht und zerstört nicht.
Psychologie ist das Wissen darum, wie wir mit uns und unserer Umwelt umgehen, warum das so ist und wie man es ändern kann. Ob man mit dem Ändern jetzt "böse" oder "egoistische" Ziele oder was auch immer Du nicht richtig finden magst, verfolgt, liegt im Menschen, der sie anwendet, nicht in der Psychologie.
Ein Beispiel: NLP hat den Ruf, dass es darum geht, "den Eskimos Kühlschränke zu verkaufen", Suggestion, Manipulation. Klar, das *kann* man damit machen, wenn man das Wissen hat. Man kann es aber auch so verwenden, dass man sich so ausdrücken kann, dass einen jeder andere - sei es Obdachloser oder Millionär, Mann oder Frau, 8 oder 88 Jahre alt versteht. Dass man jedem dieser Menschen etwas erklären kann, Wissen vermitteln kann. Man kann es anwenden, um sich auf die ganz besondere Art eines Gesprächspartners einzugehen, sich auf einen Menschen einzustellen.

Btw- Letztlich hat Gollum Mittelerde gerettet, ohne ihn hätte es Frodo nicht geschaft, den Einen Ring zu zerstören. Das wird zumindest im Buch (Film weiß ich nicht mehr) auch angekündigt. Da gibt es eine Szene, wo die Hobbits sich fragen, warum sie es sich überhaupt antun, Gollum mitzunehmen statt eine etwas einfachere Lösung zu wählen, also ihn dem Schicksal zu überlassen oder ihn zu töten. Die Antwort von Frodo ist, dass Gollum noch wichtig sein wird.
Gollum ist das einzige Wesen, was je dem Einen Ring auf Dauer widerstanden hat, sich einen Teil von Kraft und Persönlichkeit erhalten hat, statt zu einem verfluchten Geist zu werden. Gollum hat sich trotz allem nie vergessen, nie aufgegeben, obwohl das, wogegen er angekämpft hat, so mächtig war, dass selbst Gandalf, einer der 3 grauen Zauberer, über denen nur noch die beiden weißen standen, die auch "gefallen" sind, sich nicht getraut hat, das Ding auch nur einmal zu berühren.
Falsches Ego? Nein, nur auf den ersten, vordergründigen und oberflächlichen Blick ist Gollum eine böses, ein niederes Wesen. Die Art, wie Tolkien seine Geschichte erzählt, das mit dem Hinweis, das er noch wichtig sein wird - auch Tolkien hat in Gollum kein "zentrales Problem" gesehen. Lieber nochmal lesen :P

Ach ihr Ahnungslosen
Ihr seid doch nicht alleine auf der Welt, jedem gehört alles. Es will doch keiner Gollum töten, der bringt sich ja selbst um in seinem Wahn, er hat sich freilich aufgegeben und ist nur Sklave seiner Gier nach dem Ring, ohne Ring kein Gollum. Genau wie so ein kümmerliches Ego, das gibt sich ja selbstredend auch nicht auf, aber es richtet seine Aufmerksamkeit nach außen, von sich weg, auf tote Materie und darum ist es für andere meistens nur böse und hinderlich. Und je schlimmer, um so länger dauert es, es schafft keiner, das mit ins Grab zu nehmen, die sterben alle geläutert.

Klar, wenn es euch nicht gäbe, wüssten die anderen nicht, was gut und schlecht ist. Jesus hat Auswege geliefert, die Psychologie liefert nur Ausreden, viel Spaß dabei. Nietzsche war wohl ein richtiger Griesgram. Ich komme mit Theosophie wesentlich besser zurecht und weiter als mit Philosophie. Ich bin nicht so ein Misanthrop geworden. Ich habe nicht gefragt warum Gott uns das antut, sondern was er uns damit sagen will. Ich hab meine Antworten.

Jesus soll was für DICH tun? Du bist ja echt krass, wie kommst denn Du dazu zu meinen Jesus würde für dich was tun? Der macht nicht mal was für mich und ich mache dauernd PR für den. Du sollst was tun! Du sollst dein Leben der Liebe widmen und mal einsehen, dass Hass, Gier oder Angst deine Liebe niemals schützt, sondern gefährdet. Um mehr geht es nicht. Klar, das ist intelligenten Leuten viel zu einfach, aber es ist ja für alle da und so sollen es auch die weniger schlauen kapieren. Und ganz ehrlich, die Dummen haben nicht solchen Blödsinn im Kopf, die haben das nicht zu verantworten. Es waren immer nur die Schlauen die meinten sie hätten da was verstanden, dabei sind sie nur vor ihre Unfähigkeit geflüchtet und dabei der Euphorie verfallen.

Wie kann man nur nach den letzten hundert Jahren Totalchaos noch ein gutes Haar an diesem ganzen Schwachsinn finden? Es ist alles kaputt! Alles voll Müll und Schrott, aber wir sind ja ganz große Helden des Wissens, wir haben es voll drauf, ey.

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16. Januar 2013 um 10:36
In Antwort auf zed_12312960

Ach ihr Ahnungslosen
Ihr seid doch nicht alleine auf der Welt, jedem gehört alles. Es will doch keiner Gollum töten, der bringt sich ja selbst um in seinem Wahn, er hat sich freilich aufgegeben und ist nur Sklave seiner Gier nach dem Ring, ohne Ring kein Gollum. Genau wie so ein kümmerliches Ego, das gibt sich ja selbstredend auch nicht auf, aber es richtet seine Aufmerksamkeit nach außen, von sich weg, auf tote Materie und darum ist es für andere meistens nur böse und hinderlich. Und je schlimmer, um so länger dauert es, es schafft keiner, das mit ins Grab zu nehmen, die sterben alle geläutert.

Klar, wenn es euch nicht gäbe, wüssten die anderen nicht, was gut und schlecht ist. Jesus hat Auswege geliefert, die Psychologie liefert nur Ausreden, viel Spaß dabei. Nietzsche war wohl ein richtiger Griesgram. Ich komme mit Theosophie wesentlich besser zurecht und weiter als mit Philosophie. Ich bin nicht so ein Misanthrop geworden. Ich habe nicht gefragt warum Gott uns das antut, sondern was er uns damit sagen will. Ich hab meine Antworten.

Jesus soll was für DICH tun? Du bist ja echt krass, wie kommst denn Du dazu zu meinen Jesus würde für dich was tun? Der macht nicht mal was für mich und ich mache dauernd PR für den. Du sollst was tun! Du sollst dein Leben der Liebe widmen und mal einsehen, dass Hass, Gier oder Angst deine Liebe niemals schützt, sondern gefährdet. Um mehr geht es nicht. Klar, das ist intelligenten Leuten viel zu einfach, aber es ist ja für alle da und so sollen es auch die weniger schlauen kapieren. Und ganz ehrlich, die Dummen haben nicht solchen Blödsinn im Kopf, die haben das nicht zu verantworten. Es waren immer nur die Schlauen die meinten sie hätten da was verstanden, dabei sind sie nur vor ihre Unfähigkeit geflüchtet und dabei der Euphorie verfallen.

Wie kann man nur nach den letzten hundert Jahren Totalchaos noch ein gutes Haar an diesem ganzen Schwachsinn finden? Es ist alles kaputt! Alles voll Müll und Schrott, aber wir sind ja ganz große Helden des Wissens, wir haben es voll drauf, ey.


oh mein Fehler, ungenau formuliert, "DAS KONZEPT VON JESUS" hat das nicht für mich getan.
Ich nehme keine Geschenke von Unbekannten, keine Sorge.

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16. Januar 2013 um 11:13
In Antwort auf avarrassterne


oh mein Fehler, ungenau formuliert, "DAS KONZEPT VON JESUS" hat das nicht für mich getan.
Ich nehme keine Geschenke von Unbekannten, keine Sorge.

Na dann,
herzlichen Glückwunsch! Gehörst zu den Leuten die alleine laufen können, immerhin, das ist doch was. Jetzt musst Du nur noch verstehen, dass Du dich noch so sehr abschotten und noch so sehr hassen und ablehnen kannst, wir sitzen im selben Boot! Wenn ich absaufe, säufst Du mit ab und wenn Du absäufst saufe ich mit ab. Und deswegen, sind die Sataniker echt nervig, weil wir hätten einige Löcher zu stopfen, aber die wollen nur fressen und dann mit vollem Mund die große Klappe. Und was haben sie zu sagen? ICH ICH ICH ICH ICH, dann sollen sie doch Selbstgespräche führen, da haben alle mehr davon.

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16. Januar 2013 um 12:10
In Antwort auf zed_12312960

Ach ihr Ahnungslosen
Ihr seid doch nicht alleine auf der Welt, jedem gehört alles. Es will doch keiner Gollum töten, der bringt sich ja selbst um in seinem Wahn, er hat sich freilich aufgegeben und ist nur Sklave seiner Gier nach dem Ring, ohne Ring kein Gollum. Genau wie so ein kümmerliches Ego, das gibt sich ja selbstredend auch nicht auf, aber es richtet seine Aufmerksamkeit nach außen, von sich weg, auf tote Materie und darum ist es für andere meistens nur böse und hinderlich. Und je schlimmer, um so länger dauert es, es schafft keiner, das mit ins Grab zu nehmen, die sterben alle geläutert.

Klar, wenn es euch nicht gäbe, wüssten die anderen nicht, was gut und schlecht ist. Jesus hat Auswege geliefert, die Psychologie liefert nur Ausreden, viel Spaß dabei. Nietzsche war wohl ein richtiger Griesgram. Ich komme mit Theosophie wesentlich besser zurecht und weiter als mit Philosophie. Ich bin nicht so ein Misanthrop geworden. Ich habe nicht gefragt warum Gott uns das antut, sondern was er uns damit sagen will. Ich hab meine Antworten.

Jesus soll was für DICH tun? Du bist ja echt krass, wie kommst denn Du dazu zu meinen Jesus würde für dich was tun? Der macht nicht mal was für mich und ich mache dauernd PR für den. Du sollst was tun! Du sollst dein Leben der Liebe widmen und mal einsehen, dass Hass, Gier oder Angst deine Liebe niemals schützt, sondern gefährdet. Um mehr geht es nicht. Klar, das ist intelligenten Leuten viel zu einfach, aber es ist ja für alle da und so sollen es auch die weniger schlauen kapieren. Und ganz ehrlich, die Dummen haben nicht solchen Blödsinn im Kopf, die haben das nicht zu verantworten. Es waren immer nur die Schlauen die meinten sie hätten da was verstanden, dabei sind sie nur vor ihre Unfähigkeit geflüchtet und dabei der Euphorie verfallen.

Wie kann man nur nach den letzten hundert Jahren Totalchaos noch ein gutes Haar an diesem ganzen Schwachsinn finden? Es ist alles kaputt! Alles voll Müll und Schrott, aber wir sind ja ganz große Helden des Wissens, wir haben es voll drauf, ey.

"ich mache dauernd PR für den"
seit etwa 5 Monaten hat sich die Anzahl der christlichen Missionare im Internet gefühlt verhundertfacht.
Vorher hat man fast nie einen gesehen, seit dem sind die überall. Was hat sich geändert?

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16. Januar 2013 um 12:47
In Antwort auf avarrassterne

"ich mache dauernd PR für den"
seit etwa 5 Monaten hat sich die Anzahl der christlichen Missionare im Internet gefühlt verhundertfacht.
Vorher hat man fast nie einen gesehen, seit dem sind die überall. Was hat sich geändert?

Man hat den Satan erschlagen
Nun sitzt was anderes auf dessen Thron.

Es wurde der Auftrag erteilt, den Monotheismus zu vereinen und das läuft gerade. War ja auch nur Teufelswerk. Dafür ist Jesus wichtig, weil der hat das neue Rechtssystem gebracht, welches immer noch auf Umsetzung wartet. Darum werden grade die Christen wieder aktiv.

Die meisten Propheten wurden von dunklen Engeln hinters Lich geführt. Aber nicht Jesus.

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16. Januar 2013 um 13:26

Spannend
Hi,

ich kann dieser Diskussion kaum widerstehen, danke für das spannende Thema!
Ich möchte nicht auf Diagnostik zu sprechen kommen, auch wenn der Thread diese stark zu dieser Richtung tendiert. Diagnostik baut auf Erkenntnis, bzw. den gültigen Modellen auf - dieses Modell, diese Basis ist es, die sich zuerst ändern muss. Auch biologische Prozesse und Hormonelle Defekte möchte ich außer acht lassen, auch dies finde ich hier am eigentlichen Thema vorbei.

Zurück zum Thema, und dies ist streng genommen das Menschliche "Modell", das psychologische Abbild, welches weiteren Theorien zugrunde liegt.
Ich persönlich finde diese Trendwende gut und richtig da realitätsnah - doch es wird wohl etwas dauern bis sie sich durchsetzen kann.

Die größte Hürde wird wohl die Selbstwahrnehmung. Der Homo Sapiens - allein diese Selbstbezeichnung zeigt, dass der Mensch gern glauben möchte, er sei rational.
Und wenn man etwas glauben will, dann schlägt dieser "Wunsch" durch, schließlich kann der Glaube Berge versetzen, oder nicht?

Die Kognition ist ungenau, sie unterliegt Filtern. Reinen Wahrnehmungsfiltern, sowie "selbst gemachten" emotionalen Filtern, die aus Erfahrung herrühren und plump gesagt zu Vorurteilen werden.
Das führt dazu, dass der Mensch nur das sieht, was er sehen will.

Wie entstehen Entscheidungsprozesse?
Die Basis menschlicher Entscheidungen ist die Emotion. Die Ratio dient meist nur dazu etwas zu rechtfertigen, was emotional bereits entschieden wurde.

Die Wirtschaft macht sich das bereits seit langer Zeit zu Nutze und schafft künstliche Bedürfnisse. Die Menschen nehmen diese Bedürfnisse an, und gehen einkaufen.

Beispiel:
Ich habe bereits ein super Smartphone, da kommt das neue Modell. Das "muss" man dann haben, denn es ist ja soo viel besser als das alte. Die Ratio schafft dazu die passenden Fakten. zB werden irgendwelche Benchmark-tests herangezogen - "schau, das neue ist besser". Ja, kann sein - aber was nutzt das dem Käufer in der Praxis? Nichts!
Trotzdem hat jeder Käufer für sich (rational, haha) entschieden, das das Neue Modell notwendig ist.
Doch diese Entscheidung ist nicht rational - teilweise fehlt den Menschen die rationale Informationsgrundlage und Faktenkenntnis - doch der Käufer will glauben, seine Entscheidung sei rational, schließlich hat er für sich rationale Gründe gefunden...

Und diese Verhalten lässt auch dann nicht nach, wenn der Mensch über eine größere Intelligenz verfügt. Dann werden die Denkmuster schlicht nur komplexer.

Abhilfe kann ein besseres Bewusstsein seines eigenen "Selbst" schaffen. Ein besseres Selbstverständnis.
Und hierfür wäre das "neue Modell" der richtige Ansatz, daher kann ich diese Trendwende nur begrüßen.
Aber die Akzeptanz wird sicherlich etwas Zeit in Anspruch nehmen...

So, dies war mein Senf dazu.

Habt Euch alle lieb,
DonQuijote

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16. Januar 2013 um 13:51
In Antwort auf jani_11919871

Spannend
Hi,

ich kann dieser Diskussion kaum widerstehen, danke für das spannende Thema!
Ich möchte nicht auf Diagnostik zu sprechen kommen, auch wenn der Thread diese stark zu dieser Richtung tendiert. Diagnostik baut auf Erkenntnis, bzw. den gültigen Modellen auf - dieses Modell, diese Basis ist es, die sich zuerst ändern muss. Auch biologische Prozesse und Hormonelle Defekte möchte ich außer acht lassen, auch dies finde ich hier am eigentlichen Thema vorbei.

Zurück zum Thema, und dies ist streng genommen das Menschliche "Modell", das psychologische Abbild, welches weiteren Theorien zugrunde liegt.
Ich persönlich finde diese Trendwende gut und richtig da realitätsnah - doch es wird wohl etwas dauern bis sie sich durchsetzen kann.

Die größte Hürde wird wohl die Selbstwahrnehmung. Der Homo Sapiens - allein diese Selbstbezeichnung zeigt, dass der Mensch gern glauben möchte, er sei rational.
Und wenn man etwas glauben will, dann schlägt dieser "Wunsch" durch, schließlich kann der Glaube Berge versetzen, oder nicht?

Die Kognition ist ungenau, sie unterliegt Filtern. Reinen Wahrnehmungsfiltern, sowie "selbst gemachten" emotionalen Filtern, die aus Erfahrung herrühren und plump gesagt zu Vorurteilen werden.
Das führt dazu, dass der Mensch nur das sieht, was er sehen will.

Wie entstehen Entscheidungsprozesse?
Die Basis menschlicher Entscheidungen ist die Emotion. Die Ratio dient meist nur dazu etwas zu rechtfertigen, was emotional bereits entschieden wurde.

Die Wirtschaft macht sich das bereits seit langer Zeit zu Nutze und schafft künstliche Bedürfnisse. Die Menschen nehmen diese Bedürfnisse an, und gehen einkaufen.

Beispiel:
Ich habe bereits ein super Smartphone, da kommt das neue Modell. Das "muss" man dann haben, denn es ist ja soo viel besser als das alte. Die Ratio schafft dazu die passenden Fakten. zB werden irgendwelche Benchmark-tests herangezogen - "schau, das neue ist besser". Ja, kann sein - aber was nutzt das dem Käufer in der Praxis? Nichts!
Trotzdem hat jeder Käufer für sich (rational, haha) entschieden, das das Neue Modell notwendig ist.
Doch diese Entscheidung ist nicht rational - teilweise fehlt den Menschen die rationale Informationsgrundlage und Faktenkenntnis - doch der Käufer will glauben, seine Entscheidung sei rational, schließlich hat er für sich rationale Gründe gefunden...

Und diese Verhalten lässt auch dann nicht nach, wenn der Mensch über eine größere Intelligenz verfügt. Dann werden die Denkmuster schlicht nur komplexer.

Abhilfe kann ein besseres Bewusstsein seines eigenen "Selbst" schaffen. Ein besseres Selbstverständnis.
Und hierfür wäre das "neue Modell" der richtige Ansatz, daher kann ich diese Trendwende nur begrüßen.
Aber die Akzeptanz wird sicherlich etwas Zeit in Anspruch nehmen...

So, dies war mein Senf dazu.

Habt Euch alle lieb,
DonQuijote

Thx
Danke für Deine Antwort und Danke für "zurück zum Thema".

Ja, jede menschliche Wahrnehmung ist gefiltert, bewertet und interpretiert. Ausnahmslos, nur der Grad unterscheidet sich und die Fähigkeit des einzelnen, ggf. die Perspektive bewußt und kontrolliert zu ändern.
Kein Mensch, der sich nicht irgendwo selbst belügt, davon bin ich überzeugt.

Beides eigentlich völlig in Ordnung und unproblematisch, aber bei uns Menschlein kommt es immer mal wieder vor, dass die Selbstschutzmaßnahmen und nützlichen Mechanismen Amok laufen - und dann fallen uns Ratio und Wahrnehmung gründlich auf die Füß - weil wir uns Wahrnehmung als "rational" verkaufen und nicht als "Ergebnis eines Stille-Post-Spiels". Ebenso wie das von Dir angesprochene, dass wir uns per se für völlig rational halten, auch wenn wir gerade rein auf emotionaler Ebene reagieren, die jetzt nicht unbedingt sonderlich rational ist

Emotionale Wahrnehmung und emotionale Selbstwahrnehmung spielen in dem Modell schon eine große Rolle.
Aber "Abhilfe" brauchen da m.E. nur die, bei denen das tatsächlich ein Problem ist, bei denen Denk- und Verhaltensmuster zu Schmerz und Leid führen.
"Für jedermann" ist vllt. eher das Thema "Grundstimmung" und "Glücksmomente" erhalten etwas, da haben auch die Motivationstainer wieder Futter

Vor allem aber kommt mir der Ansatz mit den verschiedenen Ausprägungen verschiedener Merkmale erst mal ein gutes Stück ganzheitlicher vor, nicht mehr so punktuell wie es aktuell der Fall ist.

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16. Januar 2013 um 16:31

Ah die Ratio meldet sich
hab Dich schon vermisst.

1) Einteilung in Themenbereiche: weil wir Menschlein das ganze niemals erfassen kann denke ich und weil irgendwie die Wissenschaft so einen Mikrofimmel hat. Man muss auf alles mit einer immer größeren Lupe gucken, das ist sicherlich niedlich, verkleinert aber eben den betrachteten Bildausschnitt.

2) Emotion und Verstand beeinflussen sich grundsätzlich, ständig und immer gegenseitig, so getrennt ist das eigentlich nicht?

3) Der Verstand...
=> der kriegt teilweise gar nicht mal mit, dass er offline ist und die emotionale Reaktion übernommen hat
=> der ist abhängig von der Wahrnehmung und diese von der Emotion
=> der kann Gefühle beeinflussen, aber er ist nicht die "letzte Instanz", egal wie kontrolliert und überlegen und intelligent der Mensch sein mag
=> der kann eben nicht jedes psychische Problem lösen, oft genug besteht die Gefahr, dass man nur unterdrückt / verdrängt, wenn man bei einer Ratio - Lösung auch nur einen Hauch vom Weg abweicht.
=> ja, ich sehe Gefühle auch als Kette von Ursache - Einfluss - Wirkung also im Grunde geht es als Gleichung mit wechselnder Zahl von Unbekannten. Aber der Verstand kann nicht jede Variable beeinflussen - und da ist die Grenze.
=> der Verstand kann nicht bzw. nur sehr eingeschränkt die "Basisvariablen" beeinflussen.

Das sind die Punkte, die mir so auf die schnelle einfallen, wo die Ratio eben hoffnungslos hinkt.

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16. Januar 2013 um 16:45

Smart und Phone
Hi fenris,

dafür dass Du sagst meinen Beispiel nicht folgen zu können hast Du es aber gut analysiert.
Ich meine auch nicht, dass der Wunsch nach einem neuen Smartphone dem Menschen "angeboren" ist, das hast Du falsch verstanden oder ich habe mich zu schwammig ausgedrückt...

Der Wunsch wird von der Werbung suggeriert - und diese zielt auf menschliche Emotionen ab. Werbung ist höchst manipulativ, meistens wird mit "unfairen" Mitteln gearbeitet - unterhalb der "Wahrnehmungsgrenze" werden Emotionen geweckt. Neben Werbung sind Gesellschaft, Kultur, Mode, weitere Ursachen für Emotionen.

Je mehr Wissen und je besser die Selbstwahrnehmung, desto besser klappt das Gefühlsmanagement - und man kann der "falschen Verlockung" die Stirn bieten.

Die Ratio als "Manager der Emotionen", finde ich einen sehr guten Ansatz.

Außerdem stimme ich mit Dir ebenfalls darin überein, dass viele Dinge fälschlicherweise sehr "losgelöst von allem anderen" betrachtet werden - diese klassische Aufteilung in Schulfächer, die klare Abgrenzung von Ursache und Wirkung - dies entspricht nicht unbedingt der Realität.
In der Realität spielen meistens unzählige Faktoren zusammen, unzählige (kleine und große) Ursachen, die in ihrer Summe zu einer bestimmten Wirkung führen.

Die "klassische Trennung" erfolgt, weil eine "multifaktorielle Denkweise" für die meisten Menschen schlicht nicht praktikabel ist. Wer denkt schon in Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten, wer ist in der Lage mehrere Perspektiven einzunehmen? Nur wenige...
Für die meisten Menschen müssen die Dinge extrem stark simplifiziert werden, damit sie überhaupt "begreifbar" werden.
Durch die Simplifizierung wird zwar eine Rationale Betrachtung möglich - gleichzeitig entsteht eine Verfälschung.
Dies setzt sich bis in die höchsten Experten-Logen fort, und wenn ein Modell erst "etabliert" ist, ist es "wahr".

Ein etabliertes Modell umzustürzen ist sehr schwierig, und erfordert Zeit...

LG,
DonQuijote

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16. Januar 2013 um 16:52
In Antwort auf jani_11919871

Smart und Phone
Hi fenris,

dafür dass Du sagst meinen Beispiel nicht folgen zu können hast Du es aber gut analysiert.
Ich meine auch nicht, dass der Wunsch nach einem neuen Smartphone dem Menschen "angeboren" ist, das hast Du falsch verstanden oder ich habe mich zu schwammig ausgedrückt...

Der Wunsch wird von der Werbung suggeriert - und diese zielt auf menschliche Emotionen ab. Werbung ist höchst manipulativ, meistens wird mit "unfairen" Mitteln gearbeitet - unterhalb der "Wahrnehmungsgrenze" werden Emotionen geweckt. Neben Werbung sind Gesellschaft, Kultur, Mode, weitere Ursachen für Emotionen.

Je mehr Wissen und je besser die Selbstwahrnehmung, desto besser klappt das Gefühlsmanagement - und man kann der "falschen Verlockung" die Stirn bieten.

Die Ratio als "Manager der Emotionen", finde ich einen sehr guten Ansatz.

Außerdem stimme ich mit Dir ebenfalls darin überein, dass viele Dinge fälschlicherweise sehr "losgelöst von allem anderen" betrachtet werden - diese klassische Aufteilung in Schulfächer, die klare Abgrenzung von Ursache und Wirkung - dies entspricht nicht unbedingt der Realität.
In der Realität spielen meistens unzählige Faktoren zusammen, unzählige (kleine und große) Ursachen, die in ihrer Summe zu einer bestimmten Wirkung führen.

Die "klassische Trennung" erfolgt, weil eine "multifaktorielle Denkweise" für die meisten Menschen schlicht nicht praktikabel ist. Wer denkt schon in Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten, wer ist in der Lage mehrere Perspektiven einzunehmen? Nur wenige...
Für die meisten Menschen müssen die Dinge extrem stark simplifiziert werden, damit sie überhaupt "begreifbar" werden.
Durch die Simplifizierung wird zwar eine Rationale Betrachtung möglich - gleichzeitig entsteht eine Verfälschung.
Dies setzt sich bis in die höchsten Experten-Logen fort, und wenn ein Modell erst "etabliert" ist, ist es "wahr".

Ein etabliertes Modell umzustürzen ist sehr schwierig, und erfordert Zeit...

LG,
DonQuijote

Nachtrag
streng genommen werden, glaube ich, in der klassischen Psychologie die 3 Faktoren Emotion, Ratio und Kognition als "Dreieck" dargestellt, eben weil sie sich alle Gegenseitig beeinflussen können.

In dieser Betrachtung wäre die "Trendwende" vielleicht so zu verstehen, dass das Dreieck nicht mehr gleichschenklig aufgebaut ist. Stattdessen müsste die Emotion einen wesentlich größeren Teil einnehmen, als bisher.

LG,
donquijote

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16. Januar 2013 um 18:57
In Antwort auf jani_11919871

Smart und Phone
Hi fenris,

dafür dass Du sagst meinen Beispiel nicht folgen zu können hast Du es aber gut analysiert.
Ich meine auch nicht, dass der Wunsch nach einem neuen Smartphone dem Menschen "angeboren" ist, das hast Du falsch verstanden oder ich habe mich zu schwammig ausgedrückt...

Der Wunsch wird von der Werbung suggeriert - und diese zielt auf menschliche Emotionen ab. Werbung ist höchst manipulativ, meistens wird mit "unfairen" Mitteln gearbeitet - unterhalb der "Wahrnehmungsgrenze" werden Emotionen geweckt. Neben Werbung sind Gesellschaft, Kultur, Mode, weitere Ursachen für Emotionen.

Je mehr Wissen und je besser die Selbstwahrnehmung, desto besser klappt das Gefühlsmanagement - und man kann der "falschen Verlockung" die Stirn bieten.

Die Ratio als "Manager der Emotionen", finde ich einen sehr guten Ansatz.

Außerdem stimme ich mit Dir ebenfalls darin überein, dass viele Dinge fälschlicherweise sehr "losgelöst von allem anderen" betrachtet werden - diese klassische Aufteilung in Schulfächer, die klare Abgrenzung von Ursache und Wirkung - dies entspricht nicht unbedingt der Realität.
In der Realität spielen meistens unzählige Faktoren zusammen, unzählige (kleine und große) Ursachen, die in ihrer Summe zu einer bestimmten Wirkung führen.

Die "klassische Trennung" erfolgt, weil eine "multifaktorielle Denkweise" für die meisten Menschen schlicht nicht praktikabel ist. Wer denkt schon in Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten, wer ist in der Lage mehrere Perspektiven einzunehmen? Nur wenige...
Für die meisten Menschen müssen die Dinge extrem stark simplifiziert werden, damit sie überhaupt "begreifbar" werden.
Durch die Simplifizierung wird zwar eine Rationale Betrachtung möglich - gleichzeitig entsteht eine Verfälschung.
Dies setzt sich bis in die höchsten Experten-Logen fort, und wenn ein Modell erst "etabliert" ist, ist es "wahr".

Ein etabliertes Modell umzustürzen ist sehr schwierig, und erfordert Zeit...

LG,
DonQuijote

Werbung - Ursache von Emotionen?!?
Also

Neben Werbung sind Gesellschaft, Kultur, Mode, weitere Ursachen für Emotionen. => neeee, die lösen sie aus. Aber sie verursachen sie doch nicht ^^

Außerdem ziell Werbung in erster Line auf Wünsche, Träume, Vorstellungen... da zielt jedes Rusamunde Pilcher Buch direkter auf Emotionen als die Mehrzahl der Werbeaktivitäten. Die Mehrzahl des Fernsehprogramms um die Werbung herum auch. Von "Reality-TV" (... ...) über Talkshows ( ) bis Filmen - die Mehrzahl geht auf Emotion.
Bei Werbung ist das sehr spartenbezogen. Kosmetik, Haushaltswaren, Autos, Kleidung, ... gehen eher auf das Selbstverständnis des Ziels - Kognition.
Ratio ist selten, weil wenig effektiv, das hat keine große Zielgruppe, aber was B2B angeht, gibt es da auch einige.
Emotion ist die Spielwiese von der ganzen "spendet für..." Linie und Parfum u.ä. Aber eher so, dass die Werbung der Emotion nachhechelt, statt sie zu "verursachen".

Klar vergißt bei der kognitiven Schiene keiner, an emotionale Auslöser zu denken, "Primärziel" der meisten Werbungsaktivitäten ist trotzdem Kognition.

Kultur erzeugt Konditionierung, Konditionierung löst Emotion aus, steuert sie auch teilweise, aber verursacht sie nicht. Gesellschaft dto. Bei beiden spielen Ratio und Kognition - vor allem über das Selbstverständnis eine ganz große Rolle.

Mode rennt auch eher der Emotion nach, als sie zu steuern.

Zumindest nach meinen Verständnis.

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16. Januar 2013 um 19:30

Die 7 Merkmale...
... die den "emotionalen Persönlichkeitsstil" beschreiben sind... erstens nur 6 meine Erinnerung hinkte etwas.
und zweites die folgenden (wörtliches Zitat PSYCHOLOGIE HEUTE Februar 2013 S.22)

---
Resilienz - Wie schnell oderlangsam erhole ich mich von belastenden Erlebnissen?
Grundeinstellung - Wie lange kann ich mir positive Emotionen erhalten?
Soziale Intuition - Wie empfänglich bin ich für die von meinen Mitmenschen ausgesanten Signale?
Selbstwahrnehmung - Wie präzise erfasse ich körperliche Empfindungen, in dene sich meine emotionale Befindlichkeit äußert?
Kontextsensibilität - Wie gut gelingt es mir, meine emotionalen Reaktionen an den jeweiligen Zusammenhang anzupassen?
Aufmerksamkeit: Wie präzise und ausdauernd ist meine Fokussierung auf das, was mir wichtig ist?
---

teilweise als Leseprobe auch unter
http://www.psychologie-heute.de/das-heft/aktuelle-ausgabe/

Autor ist Richard Davidson
------------------------

Er ist Neurowissenschaftler, ich bin davon weit entfernt, - also ich würde andere Merkmale definieren.

In meiner laienhaften Ansicht würde ich 1 und 2 zusammenziehen und dazu die "Lebenseinstellung" einbeziehen - wobei die im Falle ja implizit mit drin ist.
In meiner laienhaften Ansicht irritiert mich diese starke soziale Orientierung - also ganz sicher, es geht nicht ohne, aber die Kontextsensibilität wäre für mich schon eher egozentrisch.

und irgendwie ... fehlt mir da was großes... ohne dass ich es jetzt benennen kann, ich hab einfach DAS GEFÜHL, da ist etwas wichtiges nicht dabei. Vielleicht fällt es mir dieser Tage noch ein...

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17. Januar 2013 um 10:29

Hm
Außen <-> Verstand <-> Emotion?
Nein, die Emotion definiert Filter, Interpretiation und Bewertung der Wahrnehmung. - Also das, was vom "außen" überhaupt bei uns ankommt und wie es ankommt.
Du sprichst auch von Filtern, aber Du vergisst, dass die sich immer unterscheiden, je nach dem in welcher Stimmung wir selbst gerade sind und mit welchem Gefühl wir dem "etwas", was den Reiz / die Information / das Signal absendet entgegentreten. - Ja eben, sie werden "verändert" - und der Hauptmodifikator ist Emotion.
Es geht nicht nur um die Emotion, die dann danach ausgelöst wird, Emotionen haben schon lang davor den Finger in der Suppenschüssel.

Diese Werbeserie (bzw. Werbeserien, es sitzt noch einen andere Automarke in einem gleichen Zug), die Du da ansprichst finde ich ziemlich krass. Ist es nicht genauso eine Definition von Statussymbol, wenn ein Auto damit beworben wird, dass es alle mit Statussymbolen provoziert bis aufs Blut? Also für mich ist das einfach nur das Ausdruck schnöden Neides - auf die üblichen Statussymbole und das daraus folgende kindlich-trotzige "ich mach mir jetzt mein eigenes und dann werd ichs Dir zeigen!!!"
btw - hat mal jemand eine der beiden Automarken mit dieser Kampagne als Print gesehen?

Emotion wird kanalisiert, beeinflusst, ausgerichtet, verstärkt / abgeschwächt, ausgelöst, konditioniert / programmiert usw. - jeweils bewusst und unbewusst. Soweit sind wir uns einig.
Wo wir es nicht mehr sind, ist der nächste Teil: "je nach dem wie gut ein Mensch halt reflektieren kann." Das mit dem reflektieren - also was bei Dir vermutlich meint "rational bewerten, Mechanismus erkennen und objektiv einordnen" kann natürlich Einfluß nehmen - in einem eng umgrenzten Rahmen.

Beispiel Angst-Störung hatte ich schon gebracht. Das Wissen, dass die Angst irrational, unbegründet und hoffnungslos unangemessen ist, kann sehr, sehr selten wirklich etwas ändern. Das gilt für so ziemlich jede Angst-Störung. Was den sozialen Bereich angeht, in den Du so verliebt bist ( ) - da vielleicht noch am ehesten. Schon bei Menschenmengen ist game - over mit Ratio und Reflektieren, bei Spinnen und bei Höhenangst usw. Was willst da "reflektieren"? "Ich werde nicht als Fleck auf dem Pflaster enden, wenn ich auf ein Dach klettere?" Na das wissen die auch ^^ Deswegen funktioniert auch die Schnapsidee "Du mußt Dich nur einmal überwinden, dann siehst Du, dass Dir nichts passiert" nicht - weil das doch vorher auch klar ist. Ja, da übernimmt die Emotion den Verstand. Wenn Du es Dir nicht vorstellen kannst - danke regelmäßig allen Göttern, die Du kennst dafür.

Das sind extreme Beispiele, weil es sich an extremen leichter erklärt. Im Alltag ist es aber nicht anders, nur halt nicht so stark.
In jeder zwischenmenschlichen Beziheung gibt es etwas, was man sich wünscht und nicht erhält und etwas, was einen jedes mal nervt. Da kann man rational sein wie man will, da kann man reflektieren, wie man will, es wird einen trotzdem verletzen.
Wenn man selbst gern kuschelt (um mal ein schön plattes Beispiel zu nehmen), der andere aber nicht, wird man sich mies fühlen, wenn der andere nach dem Sex halt aufsteht und geht oder sich zusammenrollt und schläft. Auch wenn man weiß, dass es keine Zurückweisung ist, weil der andere es generell nicht machen würde. Oder man macht einen Kompromiß, wo der andere extra und nur für einen etwas tuit, was er nicht tun will, um einen nicht zu verletzen - naja, halte ich nicht für besser, auch wenn es die übliche "gute Lösung" ist, aber das ist ein anderes Thema. Aber jedenfalls "rational" zu wissen, dass es keine Zurückweisung ist, wird nur manchmal verhindern, dass man trotzdem eine *empfindet*. Zu reflektieren, dass man sich gerade völlig grundlos verletzt fühlt, wird nur manchmal verhindern, dass man trotzdem eine Verletzung *empfindet*.
Wie oft sind wir enttäuscht, schmerzhaft enttäuscht, obwohl wir im Grunde genau wissen, dass die Hoffnung / der Wunsch, der gerade geplatzt ist nie so hätte funktionieren können?

Welche Emotionen kann man nicht ändern? Den Teil hab ich jetzt nicht wirklich gepeilt
Sexuelle Orientierung ist nicht Emotion sondern Auslöser. Die Emotion, die ausgelöst wird, kann man sehr wohl ändern.
Auch gerade im Kontext mit dem "Bedürfnis". Viele Schwule (bei Frauen ist es denk ich nicht so arg) stehen am Anfang (oder länger) vor dem Problem, dass die Konditionierung Emotionen auslöst, die dem Bedürfnis entgegengesetzt sind. Im Laufe der Zeit werden die (hoffentlich) geändert bzw, sie sind zumindest ändernbar. Ein Mann der homophobil ist wie es die meisten sind ( ) kann die abstoßende Empfindung ändern und Spaß daran haben, da scheitert es am Wollen, nicht am Können.
Dann haben wir noch Tandra & Co, die die Lust, die ausgelöste Emotion auch ändern. "Etwas ausleben" ändert auch die Emotion, die man dabei hat. Usw.

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17. Januar 2013 um 10:32
In Antwort auf avarrassterne

Die 7 Merkmale...
... die den "emotionalen Persönlichkeitsstil" beschreiben sind... erstens nur 6 meine Erinnerung hinkte etwas.
und zweites die folgenden (wörtliches Zitat PSYCHOLOGIE HEUTE Februar 2013 S.22)

---
Resilienz - Wie schnell oderlangsam erhole ich mich von belastenden Erlebnissen?
Grundeinstellung - Wie lange kann ich mir positive Emotionen erhalten?
Soziale Intuition - Wie empfänglich bin ich für die von meinen Mitmenschen ausgesanten Signale?
Selbstwahrnehmung - Wie präzise erfasse ich körperliche Empfindungen, in dene sich meine emotionale Befindlichkeit äußert?
Kontextsensibilität - Wie gut gelingt es mir, meine emotionalen Reaktionen an den jeweiligen Zusammenhang anzupassen?
Aufmerksamkeit: Wie präzise und ausdauernd ist meine Fokussierung auf das, was mir wichtig ist?
---

teilweise als Leseprobe auch unter
http://www.psychologie-heute.de/das-heft/aktuelle-ausgabe/

Autor ist Richard Davidson
------------------------

Er ist Neurowissenschaftler, ich bin davon weit entfernt, - also ich würde andere Merkmale definieren.

In meiner laienhaften Ansicht würde ich 1 und 2 zusammenziehen und dazu die "Lebenseinstellung" einbeziehen - wobei die im Falle ja implizit mit drin ist.
In meiner laienhaften Ansicht irritiert mich diese starke soziale Orientierung - also ganz sicher, es geht nicht ohne, aber die Kontextsensibilität wäre für mich schon eher egozentrisch.

und irgendwie ... fehlt mir da was großes... ohne dass ich es jetzt benennen kann, ich hab einfach DAS GEFÜHL, da ist etwas wichtiges nicht dabei. Vielleicht fällt es mir dieser Tage noch ein...

Ich glaub ich habs...
... das "Selbstverständnis" - nicht nur die Selbst-Wahrnehmung, auch das Selbstverständnis definiert die emotionale Persönlichkeit für mich sehr stark.

Also "Wie sehe ich mich?" Im weitesten Sinne.

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17. Januar 2013 um 12:57
In Antwort auf avarrassterne

Werbung - Ursache von Emotionen?!?
Also

Neben Werbung sind Gesellschaft, Kultur, Mode, weitere Ursachen für Emotionen. => neeee, die lösen sie aus. Aber sie verursachen sie doch nicht ^^

Außerdem ziell Werbung in erster Line auf Wünsche, Träume, Vorstellungen... da zielt jedes Rusamunde Pilcher Buch direkter auf Emotionen als die Mehrzahl der Werbeaktivitäten. Die Mehrzahl des Fernsehprogramms um die Werbung herum auch. Von "Reality-TV" (... ...) über Talkshows ( ) bis Filmen - die Mehrzahl geht auf Emotion.
Bei Werbung ist das sehr spartenbezogen. Kosmetik, Haushaltswaren, Autos, Kleidung, ... gehen eher auf das Selbstverständnis des Ziels - Kognition.
Ratio ist selten, weil wenig effektiv, das hat keine große Zielgruppe, aber was B2B angeht, gibt es da auch einige.
Emotion ist die Spielwiese von der ganzen "spendet für..." Linie und Parfum u.ä. Aber eher so, dass die Werbung der Emotion nachhechelt, statt sie zu "verursachen".

Klar vergißt bei der kognitiven Schiene keiner, an emotionale Auslöser zu denken, "Primärziel" der meisten Werbungsaktivitäten ist trotzdem Kognition.

Kultur erzeugt Konditionierung, Konditionierung löst Emotion aus, steuert sie auch teilweise, aber verursacht sie nicht. Gesellschaft dto. Bei beiden spielen Ratio und Kognition - vor allem über das Selbstverständnis eine ganz große Rolle.

Mode rennt auch eher der Emotion nach, als sie zu steuern.

Zumindest nach meinen Verständnis.

Öhm...
also entweder ich drücke mich unglaublich unpräzise aus - was ich mir durchaus ankreiden lassen könnte - oder Deine eigene Interpretation, beeinflusst durch Deine Emotionen, führt dazu, dass Du mich in eine falsche Schublade steckst und dementsprechend meine Worte fehlinterpretierst...

Dies wäre lustigerweise ein Beispiel für dies, worum es in dieser Debatte geht

So sehr mir das Spass macht und ich dieser Emotion gern folgen würde, da ich gern Spass habe und zwar vor allem dann wenn mein Intellekt beitiligt ist, muss ich dennoch eine Unterbrechung beantragen und sage:

Mahlzeit!

Ich melde mich später nochmal, ich muss erstmal meinen Primärbedürfnissen nachgehen und die Nahrungsaufnahme forcieren
Lasst es Euch schmecken, falls ihr ähnlichen Trieben unterliegt wie ich.

LG,
donquijote

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17. Januar 2013 um 13:59
In Antwort auf jani_11919871

Öhm...
also entweder ich drücke mich unglaublich unpräzise aus - was ich mir durchaus ankreiden lassen könnte - oder Deine eigene Interpretation, beeinflusst durch Deine Emotionen, führt dazu, dass Du mich in eine falsche Schublade steckst und dementsprechend meine Worte fehlinterpretierst...

Dies wäre lustigerweise ein Beispiel für dies, worum es in dieser Debatte geht

So sehr mir das Spass macht und ich dieser Emotion gern folgen würde, da ich gern Spass habe und zwar vor allem dann wenn mein Intellekt beitiligt ist, muss ich dennoch eine Unterbrechung beantragen und sage:

Mahlzeit!

Ich melde mich später nochmal, ich muss erstmal meinen Primärbedürfnissen nachgehen und die Nahrungsaufnahme forcieren
Lasst es Euch schmecken, falls ihr ähnlichen Trieben unterliegt wie ich.

LG,
donquijote


ich habe eine Wahrnehmungsstörung (und keine kleine) und zuweilen Schwierigkeiten, mein Denken und Empfinden in Worte zu quetschen.

Allerdings komm ich nicht drauf, was man an dem Wort "Ursache" überhaupt interpretieren könnte - worauf sich ja mein Beitrag bezieht.

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17. Januar 2013 um 15:13
In Antwort auf avarrassterne


ich habe eine Wahrnehmungsstörung (und keine kleine) und zuweilen Schwierigkeiten, mein Denken und Empfinden in Worte zu quetschen.

Allerdings komm ich nicht drauf, was man an dem Wort "Ursache" überhaupt interpretieren könnte - worauf sich ja mein Beitrag bezieht.


Entschuldige bitte, falls Dich meine Worte verärgert haben sollten. Das wollte ich nicht...

Ich habe ebenfalls größte Schwierigkeiten damit, meine Vorstellungen in Worte zu fassen. Meine Weltsicht ist sehr umfangreich, Worte hingegen sind sehr beschränkt, das macht es schwierig.
Zudem bin ich oft sehr Freizügig und daher unpräzise im Umgang mit Worten und benutze nicht immer das Optimum...
Zum Beispiel "Ursache" oder "Auslöser" - der feine Unterschied fällt mir erst im Nachhinein auf...

Ich stimme Dir in Deinen Ausführungen zu, und entschuldige mich für meine mangelnde Präzision und Leichtfertigkeit.

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17. Januar 2013 um 15:39
In Antwort auf avarrassterne

Ich glaub ich habs...
... das "Selbstverständnis" - nicht nur die Selbst-Wahrnehmung, auch das Selbstverständnis definiert die emotionale Persönlichkeit für mich sehr stark.

Also "Wie sehe ich mich?" Im weitesten Sinne.


ich glaube, was mir in dieser Auflistung noch fehlt, ist eine Art "Grundstimmung".

Es ist doch eigentlich nicht so, dass wir Menschen im "Normalfall" keine Emotionen haben. Wir sind nicht bei "Null". Ich glaube, es schwingen in jedem Menschen im "Ruhezustand" mehrere Emotionen, positive wie negative, manche mehr, manche weniger...
Eine Art "Grundstimmung" eben.

Die oben beschriebene "Grundeinstellung" wird erklärt mit: "wie lange kann ich mir positive Emotionen erhalten"- und das trifft nicht die "Grundstimmung", die ich meine.

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17. Januar 2013 um 15:52
In Antwort auf jani_11919871


ich glaube, was mir in dieser Auflistung noch fehlt, ist eine Art "Grundstimmung".

Es ist doch eigentlich nicht so, dass wir Menschen im "Normalfall" keine Emotionen haben. Wir sind nicht bei "Null". Ich glaube, es schwingen in jedem Menschen im "Ruhezustand" mehrere Emotionen, positive wie negative, manche mehr, manche weniger...
Eine Art "Grundstimmung" eben.

Die oben beschriebene "Grundeinstellung" wird erklärt mit: "wie lange kann ich mir positive Emotionen erhalten"- und das trifft nicht die "Grundstimmung", die ich meine.

Grundstimmung?
Nun, meine Lehre geht davon aus, genau diese Grundstimmung, die nicht angeboren, sondern geprägt wurde, aufzulösen. Und zwar vollständig.

Da ist nicht viel von Geburt an drin, die Seele kennt nur zwei Regungen. Anziehend (Liebe) und Abstoßend (Angst). Alles nur Metaphysik. Wir sind doch keine Kinder mehr.

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17. Januar 2013 um 16:01
In Antwort auf jani_11919871


ich glaube, was mir in dieser Auflistung noch fehlt, ist eine Art "Grundstimmung".

Es ist doch eigentlich nicht so, dass wir Menschen im "Normalfall" keine Emotionen haben. Wir sind nicht bei "Null". Ich glaube, es schwingen in jedem Menschen im "Ruhezustand" mehrere Emotionen, positive wie negative, manche mehr, manche weniger...
Eine Art "Grundstimmung" eben.

Die oben beschriebene "Grundeinstellung" wird erklärt mit: "wie lange kann ich mir positive Emotionen erhalten"- und das trifft nicht die "Grundstimmung", die ich meine.

Ja, das auch
"Grundstimmung" hatte in den ersten Beiträgen, die ich hier aus dem ersten Eindruck heraus geschrieben hatte so auch drin, bin erst beim späteren Nachlesen darauf gekommen, dass er die "Grundeinstellung" ein gutes Stück anders meint.
Wobei es aber um einen "Persönlichkeitsstil" geht - also um eine Person, nicht um eine Situation und dann kommt das mit der "Grundeinstellung" schon in etwa da hin, was Du mit "Grundstimmung" meinst. "Lebenseinstellung" in etwa

Ich würde da aber auch im Grundmodell sehr viel weiter differenzieren.
Beispielsweise mit dazu nehmen, wie stark die Emotionen sind. Grenzgänger (Borderliner) wie ich sind hochemotional, so sehr, dass wir da Kontrolle brauchen - auf der anderen Seite gibt es Menschen bei denen reicht positiv wie negativ das meiste nur bis zur gehobenen Augenbraue. - Das finde ich schon SEHR wichtig, sehe ich in dem Modell aber auch nirgends

zum anderen:
SO schnell bin ich jetzt auch nicht zu verärgern, ich bin nur immer direkt, das wird gern verwechselt
Ehrlich gesagt finde ich den Unterschied zwischen "auslösen" und "verursachen" ziemlich groß

Klassisches Beispiel: Trennung bei einer Beziehung - ein "Anderer" / eine "Andere" ist oft Auslöser, aber nie Ursache. Wenn man da nicht differenziert, findet man die Ursache nie und damit auch nicht die Lösung, sondern rennt immer fein wie der Ochs im Kreis das nächste Mal wieder dran vorbei bzw. hinein.

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17. Januar 2013 um 16:03
In Antwort auf zed_12312960

Grundstimmung?
Nun, meine Lehre geht davon aus, genau diese Grundstimmung, die nicht angeboren, sondern geprägt wurde, aufzulösen. Und zwar vollständig.

Da ist nicht viel von Geburt an drin, die Seele kennt nur zwei Regungen. Anziehend (Liebe) und Abstoßend (Angst). Alles nur Metaphysik. Wir sind doch keine Kinder mehr.

Meine Lehre geht davon aus,
dass Grundstimmung, die nicht angeboren, sondern geprägt wurde, jederzeit auch im eigenen Sinne geändert werden kann. Fast vollständig.

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17. Januar 2013 um 16:07
In Antwort auf avarrassterne

Meine Lehre geht davon aus,
dass Grundstimmung, die nicht angeboren, sondern geprägt wurde, jederzeit auch im eigenen Sinne geändert werden kann. Fast vollständig.

Und zwar
beispielsweise basierend auf kognitivem und / oder emotionalen Ansatz der Psychologie

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17. Januar 2013 um 16:30
In Antwort auf avarrassterne

Und zwar
beispielsweise basierend auf kognitivem und / oder emotionalen Ansatz der Psychologie

Mit Psychologie
kann man mich jagen! Ich habe diese Zeugs nicht gelesen, nur ein bisschen Wikipedia und das ist Müll, einfach nur Müll aus der dunklen Zeit. Nachfolgende Generationen werden nicht mehr nachvollziehen können, was wir getan haben.

Ich bevorzuge die Emotionologie und da bin ich der Meister. So lange kein Psychologe mir nichts über mich sagen, so lange brauch ich die auch nicht. So gut wie alles was die in mich projiziert hatten war falsch. Die können es nicht!

Weil sie ihre Lehre nicht auf sich anwenden und selbst noch angebunden sind. Man MUSS seine Prägungen und Emotionen selbst mindestens ganz genau kennen, um überhaupt in der Lage zu sein, an anderen zu arbeiten. Und das können die nicht, das ist ein langer und harter Weg, da muss man tief in seine Persönlichkeit abtauchen und das halten die ja für psychotisch und schizophren, was für Luschen und Angsthasen! Du weißt was ich meine. Die fürchten sich vor ihren Gefühlen! Die sind Liebestöter und damit meine Erzfeinde.

Allerdings, wenn sie die Liebe reinigen und heilen wollen, dann sind sie bei mir immer willkommen. Ansonsten mach ich die gnadenlos platt. Die kennen mich schon länger.

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17. Januar 2013 um 16:32

Nun,
wenn ich das mal ganz drastisch zusammenfasse (ich bin kurz vor timeout ) dann bin ich doch bei: Verstand hat Einfluss, aber der Rest auch.

"weg von der ultimativen Macht des Verstandes"...

Ich weiß schon, was man mit Ratio und Selbstreflektion und Bewusstmachen unbewusster Prozesse / Muster usw tun kann - vieles davon muss ich ja tun.
Wir gehen wieder auseinander bei der Frage ob das an sich erstrebenswert ist, aber den Zweig lasse ich für heute mal lieber

Ich will *NICHT* zu "vergiß den Verstand, es geht nur um Emotion" - ebenso wenig, wie ich "der Verstand kann alles andere unterwerfen... ähm lösen" will. Ich höre nicht auf zu hoffen, dass Ratio, Kognition und Emotion irgendwann einmal NEBENEINANDER stehen und nicht irgendwie untereinander.

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17. Januar 2013 um 16:34
In Antwort auf zed_12312960

Mit Psychologie
kann man mich jagen! Ich habe diese Zeugs nicht gelesen, nur ein bisschen Wikipedia und das ist Müll, einfach nur Müll aus der dunklen Zeit. Nachfolgende Generationen werden nicht mehr nachvollziehen können, was wir getan haben.

Ich bevorzuge die Emotionologie und da bin ich der Meister. So lange kein Psychologe mir nichts über mich sagen, so lange brauch ich die auch nicht. So gut wie alles was die in mich projiziert hatten war falsch. Die können es nicht!

Weil sie ihre Lehre nicht auf sich anwenden und selbst noch angebunden sind. Man MUSS seine Prägungen und Emotionen selbst mindestens ganz genau kennen, um überhaupt in der Lage zu sein, an anderen zu arbeiten. Und das können die nicht, das ist ein langer und harter Weg, da muss man tief in seine Persönlichkeit abtauchen und das halten die ja für psychotisch und schizophren, was für Luschen und Angsthasen! Du weißt was ich meine. Die fürchten sich vor ihren Gefühlen! Die sind Liebestöter und damit meine Erzfeinde.

Allerdings, wenn sie die Liebe reinigen und heilen wollen, dann sind sie bei mir immer willkommen. Ansonsten mach ich die gnadenlos platt. Die kennen mich schon länger.

Stimmt
So lange kein Psychologe mir nichts über mich sagen, so lange brauch ich die auch nicht. So gut wie alles was die in mich projiziert hatten war falsch. Die können es nicht!

=> ganz meine Erfahrung. Ging mir ganz genauso.
Aber dass Menschen Pfeifen sind heißt nicht, dass die Psychologie Quatsch ist.

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17. Januar 2013 um 16:35
In Antwort auf avarrassterne

Meine Lehre geht davon aus,
dass Grundstimmung, die nicht angeboren, sondern geprägt wurde, jederzeit auch im eigenen Sinne geändert werden kann. Fast vollständig.

Meine Lehre geht davon aus,....
... nicht allzu sehr von sich auf Andere zu schließen.

Während ich gelernt habe meine "Lebenseinstellung" oder "Grundstimmung" selbst zu kontrollieren, sehe ich unzählige Menschen, die es nicht können, die "getrieben" werden.
Und selbst wenn es eine Person geschafft hat, diese "Grundstimmung" aufzulösen oder zu lenken, dann ist dies doch dennoch ein Merkmal, was diese Person stark auszeichnet.

Die Stärke von Emotionen - dies fehlte mir ebenfalls und sollte mit in die Betrachtung.

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17. Januar 2013 um 16:47
In Antwort auf avarrassterne

Stimmt
So lange kein Psychologe mir nichts über mich sagen, so lange brauch ich die auch nicht. So gut wie alles was die in mich projiziert hatten war falsch. Die können es nicht!

=> ganz meine Erfahrung. Ging mir ganz genauso.
Aber dass Menschen Pfeifen sind heißt nicht, dass die Psychologie Quatsch ist.

Das doch mein Problem
Hab ich doch auch schon klar gemacht. Die wenden diese Lehre an, um uns eben NICHT zu heilen, sondern unbewusst und manipulierbar zu halten und das sogar in den Kliniken, obwohl sie es wissen und obwohl sie es viel besser könnten. Das ist eine übelste und maximal Schande.

Wenn es eine gute Lehrer wäre, dann würde sie ihre Schüler so ausbilden, dass die gar nicht mehr böse sein KÖNNEN! Aber die machen das ja, um davon zu leben und ich mache das, weil ich dazu berufen wurde. Das ist der kleine aber entscheidende Unterschied. Ich bin von Gaya dazu beauftragt, ich habe einen Darfschein, 30 Jahre Ausbildung.

Ich kriege euch alle!

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17. Januar 2013 um 16:52
In Antwort auf avarrassterne

Stimmt
So lange kein Psychologe mir nichts über mich sagen, so lange brauch ich die auch nicht. So gut wie alles was die in mich projiziert hatten war falsch. Die können es nicht!

=> ganz meine Erfahrung. Ging mir ganz genauso.
Aber dass Menschen Pfeifen sind heißt nicht, dass die Psychologie Quatsch ist.

Hi,
ich muss sagen, ich habe keine Erfahrungen mit Psychologen.
Ich bin einfach nur stark an Psychologie und auch an Emotionologie interessiert... (und an unendlich vielen anderen Dingen auch)
Wobei ich persönlich um die Diagnostik einen Bogen mache, mir ist das nicht geheuer. Ich denke Diagnosen sind viel zu einengend und punktuell. Und wie ihr berichtet, oft nicht einmal korrekt.
Aber Diagnostik ist eine Sache, die Psychologie an sich umfasst viel mehr. Es ist eine vergleichsweise junge Wissenschaft, und daher in vielen Dingen noch sehr fehlerhaft. Und weil sie sich mit sehr subjektiver, individueller Materie beschäftigt hat sie es nicht einfach...

Wegen falscher Diagnose eine gesamte Wissenschaft negativ abzustempeln finde ich etwas übertrieben - aber natürlich kann so eine Erfahrung (Prägung) eben diese Folge haben.

LG,
donquijote

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17. Januar 2013 um 17:02
In Antwort auf zed_12312960

Das doch mein Problem
Hab ich doch auch schon klar gemacht. Die wenden diese Lehre an, um uns eben NICHT zu heilen, sondern unbewusst und manipulierbar zu halten und das sogar in den Kliniken, obwohl sie es wissen und obwohl sie es viel besser könnten. Das ist eine übelste und maximal Schande.

Wenn es eine gute Lehrer wäre, dann würde sie ihre Schüler so ausbilden, dass die gar nicht mehr böse sein KÖNNEN! Aber die machen das ja, um davon zu leben und ich mache das, weil ich dazu berufen wurde. Das ist der kleine aber entscheidende Unterschied. Ich bin von Gaya dazu beauftragt, ich habe einen Darfschein, 30 Jahre Ausbildung.

Ich kriege euch alle!

Hi,
das Problem ist wie Du selbst sagst nicht die Wissenschaft, es sind die Menschen...
Diese Art von "übelster und maximaler Schande" - findet sich an vielen Stellen, in viele Gebieten wieder.
Leider.

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17. Januar 2013 um 17:26
In Antwort auf zed_12312960

Das doch mein Problem
Hab ich doch auch schon klar gemacht. Die wenden diese Lehre an, um uns eben NICHT zu heilen, sondern unbewusst und manipulierbar zu halten und das sogar in den Kliniken, obwohl sie es wissen und obwohl sie es viel besser könnten. Das ist eine übelste und maximal Schande.

Wenn es eine gute Lehrer wäre, dann würde sie ihre Schüler so ausbilden, dass die gar nicht mehr böse sein KÖNNEN! Aber die machen das ja, um davon zu leben und ich mache das, weil ich dazu berufen wurde. Das ist der kleine aber entscheidende Unterschied. Ich bin von Gaya dazu beauftragt, ich habe einen Darfschein, 30 Jahre Ausbildung.

Ich kriege euch alle!

Und was ich nicht zulasse
Denn das sieht avarrassterne genau falsch herum. So jung ist die Psychologie nicht, Aristoteles hat schon damit angefangen und Plato auch.

Nur, der Schamanismus ist locker 30.000 Jahre alt und die kucken nur ab und das machen die nicht mal gut. Weil sie eben die Bewusstseinstechniken nicht anwenden. Das kann richtig deftig sein so was, da muss man schon ein Krassi sein, mit Luschen wird das nüscht. Mich haben die Raubkatzen ausgewählt, als ich 2 war. Ich hätte auch bei den Tieren bleiben können, aber habe mich doch für die Menschen entschieden.

Ja, donquijote, eigentlich ist die Psychologie nur Diagnose, das andere ist die Psychotherapie. Ich heile halt als Mensch, ich verschließe mich nicht, ich saufe mit meinen "Patienten", ich zeige auch meine Schwächen und meine Probleme. So ein Psychologe sitzt nur da und glotzt blöde und kritzelt was auf. Dann kommen Gutachten zum Totlachen. Auf die Frage: "Was wollt ihr wie bei mir Therapieren?" Kam keine Antwort. Also gehe ich von Unfähigkeit aus, ein KFZ-Meister kann genau sagen was er macht.

Dann hat die Psychologie noch das Problem, dass sie immer nur das Negative sucht, besonders bei Gutachten. Die macht die Menschen noch schlechter als sie sind. Das ist einfach negativ. Und die können sich auch so schnell nicht ändern. Das ist eine echt beschissene Situation in die die uns manövriert haben.

Und nun wollen genau die die uns dahin gebracht uns sagen wie wir rauskommen? Wirklich witzig.

Das einzig echte im Leben ist und bleibt die Liebe und davon haben die keinen blassen Schimmer. Kein Konzept basiert auf der Liebe, in den meisten Konzepten ist die Liebe überhaupt nicht behandelt. Aber Angst haben alle. Selber Schuld, bin ich ja auch immer.

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17. Januar 2013 um 18:20
In Antwort auf zed_12312960

Das doch mein Problem
Hab ich doch auch schon klar gemacht. Die wenden diese Lehre an, um uns eben NICHT zu heilen, sondern unbewusst und manipulierbar zu halten und das sogar in den Kliniken, obwohl sie es wissen und obwohl sie es viel besser könnten. Das ist eine übelste und maximal Schande.

Wenn es eine gute Lehrer wäre, dann würde sie ihre Schüler so ausbilden, dass die gar nicht mehr böse sein KÖNNEN! Aber die machen das ja, um davon zu leben und ich mache das, weil ich dazu berufen wurde. Das ist der kleine aber entscheidende Unterschied. Ich bin von Gaya dazu beauftragt, ich habe einen Darfschein, 30 Jahre Ausbildung.

Ich kriege euch alle!


Du kriegst mich?

die Wette nehm ich an.

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17. Januar 2013 um 18:31
In Antwort auf zed_12312960

Und was ich nicht zulasse
Denn das sieht avarrassterne genau falsch herum. So jung ist die Psychologie nicht, Aristoteles hat schon damit angefangen und Plato auch.

Nur, der Schamanismus ist locker 30.000 Jahre alt und die kucken nur ab und das machen die nicht mal gut. Weil sie eben die Bewusstseinstechniken nicht anwenden. Das kann richtig deftig sein so was, da muss man schon ein Krassi sein, mit Luschen wird das nüscht. Mich haben die Raubkatzen ausgewählt, als ich 2 war. Ich hätte auch bei den Tieren bleiben können, aber habe mich doch für die Menschen entschieden.

Ja, donquijote, eigentlich ist die Psychologie nur Diagnose, das andere ist die Psychotherapie. Ich heile halt als Mensch, ich verschließe mich nicht, ich saufe mit meinen "Patienten", ich zeige auch meine Schwächen und meine Probleme. So ein Psychologe sitzt nur da und glotzt blöde und kritzelt was auf. Dann kommen Gutachten zum Totlachen. Auf die Frage: "Was wollt ihr wie bei mir Therapieren?" Kam keine Antwort. Also gehe ich von Unfähigkeit aus, ein KFZ-Meister kann genau sagen was er macht.

Dann hat die Psychologie noch das Problem, dass sie immer nur das Negative sucht, besonders bei Gutachten. Die macht die Menschen noch schlechter als sie sind. Das ist einfach negativ. Und die können sich auch so schnell nicht ändern. Das ist eine echt beschissene Situation in die die uns manövriert haben.

Und nun wollen genau die die uns dahin gebracht uns sagen wie wir rauskommen? Wirklich witzig.

Das einzig echte im Leben ist und bleibt die Liebe und davon haben die keinen blassen Schimmer. Kein Konzept basiert auf der Liebe, in den meisten Konzepten ist die Liebe überhaupt nicht behandelt. Aber Angst haben alle. Selber Schuld, bin ich ja auch immer.

Also bitte
ein Psychologe ist kein Arzt, der kann, darf und wird nichts diagnostizieren. Was für ein Unsinn.
Psychologie ist keine medizinische Wissenschaft, dass sind die Psychiater von denen Du redest. Andere Baustelle.

Was bitte sehe ich "falsch rum"?

Wenn Du ausnahmsweise mal nicht darüber sprichst, warum Du der einzige bist, der Recht haben kann, sondern mal was zum Thema, dann erklärst Du selbst Thesen und Ansätze, die Du in beliebig vielen Psychologiebüchern nachlesen kannst. Du führst Dich selbst ad absurdum. Denn Du verurteilst etwas, was Du selbst erklärst.
Das ist nicht grad übermäßig weise, noch nicht mal schlau.

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17. Januar 2013 um 18:50
In Antwort auf jani_11919871

Meine Lehre geht davon aus,....
... nicht allzu sehr von sich auf Andere zu schließen.

Während ich gelernt habe meine "Lebenseinstellung" oder "Grundstimmung" selbst zu kontrollieren, sehe ich unzählige Menschen, die es nicht können, die "getrieben" werden.
Und selbst wenn es eine Person geschafft hat, diese "Grundstimmung" aufzulösen oder zu lenken, dann ist dies doch dennoch ein Merkmal, was diese Person stark auszeichnet.

Die Stärke von Emotionen - dies fehlte mir ebenfalls und sollte mit in die Betrachtung.

Meine Lehre geht davon aus,....
... das man nur lernen muss, das zu kontrollieren, wenn man es können muss - andernfalls ist es bestenfalls ein "nice to have" - aber es ist grundsätzlich für jeden möglich, die Psychologie gibt das für jeden her. Es ist nur die Frage, ob man den Weg gehen *will*.

Ich hab btw. nicht bezweifelt, dass die "Grundstimmung" bestimmend ist.

Nichts an dieser Matrix ist statisch, es ändert sich und es kann geändert werden.
Unbewußt durch Erfahrungen, Erlebnisse, andere äußere Einflüsse, Reife die man erlangt, Interessen, die man verfolgt, Wissen, Selbstbewußtsein, was man erwirbt - oder dessen Verlust, durch Krankheiten wie Depression usw.
Aber eben auch bewußt - beispielsweise mit psychologischen Techniken. Zur Beruhigung eines einzelnen Ereiferers: es gibt beispielsweise auch schamanische Techniken, die zu großen Teilen ebenfalls Mechanismen nutzen, mit denen sich auch die Psychologie beschäftigt. Konzentrations- und Fokussierungstechniken beispielsweise - so wie ein Schamane seine Trommel nutzt, um seinen Weg zwischen den Dimensionen zu markieren. Damit wären wir bei einer Technik seine eigene Position auf Punkt 6 der Skala zu ändern. Eine von sehr vielen möglichen.
Meditation hilft manchen als Entspannungstechnik, kann aber auch helfen, die Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung deutlich zu verbessern - hierfür ginge auch Aufmerksamkeitstraining - Meditation kann helfen, die Fähigkeit zur emotionalen Distanz und / oder generell die emotionale Distanz zu verbessern.

So gibt es für im Grunde jeden Punkt Wege, die eigene Postion in jede der beiden Richtungen zu verschieben.

Natürlich ist die Grundstimmung von zentraler Bedeutung für die Emotion. Aber änderbar ist sie trotzdem

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17. Januar 2013 um 18:57
In Antwort auf jani_11919871

Hi,
das Problem ist wie Du selbst sagst nicht die Wissenschaft, es sind die Menschen...
Diese Art von "übelster und maximaler Schande" - findet sich an vielen Stellen, in viele Gebieten wieder.
Leider.

Weil ...
... der Konstruktionsplan von uns Menschlein eben ganz sicher nicht nur die Liebe vorsieht.
Wir Menschlein sind nicht "gut" und wenn wir es wären, würden wir immer noch auf Bäumen hocken und Bananen speisen.

Die Faulheit treibt den Fortschritt genauso sehr wie die Neugier. Hass und Angst treiben meist stärker an als Liebe.
Es geht nicht ohne Liebe, nein, aber aber wenn die Menschheit tatsächlich irgendwann mal Neid, Hass, Gier, Wut, Zorn, ... hm, welche "schlechten" Eigenschaften habe ich vergessen?... "überwinden" würde, wären wir hoffnungslos verloren, da die uns Menschen genauso sehr definieren wie das sogenannte "Gute".

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17. Januar 2013 um 19:03
In Antwort auf zed_12312960

Das doch mein Problem
Hab ich doch auch schon klar gemacht. Die wenden diese Lehre an, um uns eben NICHT zu heilen, sondern unbewusst und manipulierbar zu halten und das sogar in den Kliniken, obwohl sie es wissen und obwohl sie es viel besser könnten. Das ist eine übelste und maximal Schande.

Wenn es eine gute Lehrer wäre, dann würde sie ihre Schüler so ausbilden, dass die gar nicht mehr böse sein KÖNNEN! Aber die machen das ja, um davon zu leben und ich mache das, weil ich dazu berufen wurde. Das ist der kleine aber entscheidende Unterschied. Ich bin von Gaya dazu beauftragt, ich habe einen Darfschein, 30 Jahre Ausbildung.

Ich kriege euch alle!

Gegenthese
die Religion manipuliert die Menschen, damit sie auch alle schön zahm und pflegeleicht sind und nicht etwa Probleme und Streß machen und aufmucken.

Ist doch viel praktischer, wenn alle fein sich weiter verprügeln lassen und die andere Wange hinhalten, als wenn sie sich wehren.
Demut ist doch viel praktischer als Stolz, da werden die Menschlein nicht so aufmüpfig.
Gier ist schlecht, die fördert auch eigene Interessen. Eigene Interessen sind nicht gut, die sind nicht gleichgeschaltet und nicht pflegeleicht.

Und wenn es reicht, denen dafür zu versprechen, dass ein unbekanntes Wesen sie lieb hat und das ganz toll findet und sie nach dem Tode es mal wirklich gut haben - na... das ist doch echt billig!

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17. Januar 2013 um 19:47
In Antwort auf avarrassterne

Gegenthese
die Religion manipuliert die Menschen, damit sie auch alle schön zahm und pflegeleicht sind und nicht etwa Probleme und Streß machen und aufmucken.

Ist doch viel praktischer, wenn alle fein sich weiter verprügeln lassen und die andere Wange hinhalten, als wenn sie sich wehren.
Demut ist doch viel praktischer als Stolz, da werden die Menschlein nicht so aufmüpfig.
Gier ist schlecht, die fördert auch eigene Interessen. Eigene Interessen sind nicht gut, die sind nicht gleichgeschaltet und nicht pflegeleicht.

Und wenn es reicht, denen dafür zu versprechen, dass ein unbekanntes Wesen sie lieb hat und das ganz toll findet und sie nach dem Tode es mal wirklich gut haben - na... das ist doch echt billig!

Jepp...
ja, da hast Du absolut recht. Religion ist ein perfektes Beispiel dafür, wo der Mensch den größten Schindluder betreibt...

Religion hat viele Aspekte. Eigentlich könnte sie was tolles sein, ist sie jedoch nicht.
Ich verstehe das, dass viele Menschen eine antropomorphe Vorstellung des Kosmos benötigen - einen Gott. Jedem das seine.
Für solche Menschen wäre Religion gut geeignet um ihnen auf einfache Weise etwas beizubringen, sie als Menschen zu bereichern...

Doch leider wird jede Religion nicht in diesem idealistischem, humanen Sinn gebraucht, sondern wie Du gesagt hat - zur Kontrolle.
Warum hat sich das Christentum so verbreitet? Weil ein römischer Kaiser ein zusätzliches Instrument benötigte um seine Macht zu stärken.
Aber bitte nicht falsch verstehen - Jesus war ein toller Typ der wirklich nur Liebe geben wollte und positives im Sinn hatte...
Leider wurden einige seiner Worte verfälscht und seine Lehre wird missbraucht...
Verfälschung?
Ja, schon im Fundament!
Ich bin mir absolut sicher dass er nie gesagt hat:
"Nur durch mich könnt ihr erlöst werden"
Er sagte:
"Nur durch Euch könnt ihr erlöst werden" - denn das ist die Wahrheit.
Leider lässt sich diese Wahrheit nicht so gut zur Kontrolle einsetzen, also ersetzen wir einfach mal ein Wort und drehen den Sinn um, dann "passt das".

Ein sehr spannendes Thema - aber nicht das worum es hier in dem Thread eigentlich geht...
Deswegen habe ich mich jetzt wirklich nur kurz und knapp geäußert, ich hoffe dennoch nicht allzu missverständlich...

LG,
donquijote

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18. Januar 2013 um 8:56

Aber gibt es immer.
Deswegen bin ich auch Abergläubig.

Aber Jesus war doch da! Na siehste, Aberglaube das ist!

Aber Jesus war Anarchist und von daher haben die dann ja alles falsch gemacht. Warum war denn der 30 jährige Krieg? Ohne den wäre das Christentum immer noch eine üble satanische Brutstätte. Und den Satan hat nicht der Jesus reingeholt. Aber erschlagen hat er ihn damals noch nicht gekriegt. Trotzdem gute Vorarbeit geleistet und wenn die Gelehrten es nicht raffen, kann er ja nichts dafür, ging ja ... und Mohammed genau so. Buddha hat es gut hingekriegt, diese Lehre ist kaum verfälscht worden. Es ist nicht der Glaube oder die Propheten die Macht darüber wollen, es sind die Gelehrten und Priester.

Ich krieg euch alle, aber ich will euch gar nicht.

Ich führe mich nicht ad absurdum ich BIN ein absurdum. Die Welt ist ein Paradox und mein Denken fraktal. Versucht nicht mir zu folgen, geht euren eigenen Weg. Das Problem ist aber, und da kommen wir zum Punkt, es gibt auch immer einen gemeinsamen Weg. Ich mache ja niemanden persönlich einen Vorwurf, denn wir haben kein gemeinsames Ziel, da kann man schlecht darüber schimpfen, dass so viele neben der Spur laufen.

Das Schicksal ist doch nicht gegen uns, nur ist es für jeden da und unsere Wege kreuzen und verhedern sich. Man könnte auch schöne Muster draus knüpfen, aber wir wollen ja lieber "eigene" Wege gehen. Schicksale hängen zusammen und man kann damit richtig gut leben, wenn man es richtig nimmt.

Und da kommen wir zum Egoismus, zur Gier, Neid und Hass und dem ganzen giftigen Zeugs. Niemand hat was gegen Egoismus. Ich hatte falscher Egoismus geschrieben, man kann aber auch niederer und höherer Egoismus dazu sagen. Wenn man einfach nur eingesteht, dass man immer auf dem gemeinsamen Weg ist, dann wird eine Feindschaft völlig unsinnig, auch wenn einem noch so viele auf die Füße treten.

Die Zeiten sind doch längst vorbei, in denen es funktionierende, abgeschlossene Kollektive gibt, in denen man in Ruhe leben kann. Klar kann man sich einen Käfig bauen und sich einschließen und dort leben wie im Zoo, ganz freiwillig, ohne je dazu gezwungen worden zu sein. Aber draußen ist die kalte, böse Welt, die einem das alles wegnehmen will. Und die Menschen sind böse, gierig, neidisch, machen alles kaputt und wissen nicht mal warum. Da muss man sich schützen und dazu braucht man Dinge und die muss man haben. Es ist nur die Angst, die böse macht. Hat man einen Käfig in dem man sich sicher fühlt, dann hat "man es geschafft", in der Tat, dann hat "man" es geschafft, aber nicht Du, Du hast nur gemacht, was die anderen von dir erwarten.

Hast Du Angst?

Wovor? Allein zu sein? Davor nicht gehört, nicht gesehen, nicht verstanden zu werden? Dann zeig dich wie Du bist und lerne die anderen zu verstehen!

Ich lehre Demut und Stolz. Ja sogar Stolz auf die Demut, Stolz auf die Trauer. Denn der Stolz eines Menschen bricht mit seiner Liebe.

Stolz auf die Eitelkeit ist bei mir Blödsinn. Demut vor der Scham ist auch etwas hirnrissig. Macht doch was ihr wollt, so was baut man sich selbst oder man lässt es sich bauen.

Wollt ihr manipuliert werden oder wollt ihr erfahren und erleben?

Nur die Angst und die Liebe sind so mächtig, dass man ihnen unterlegen ist, sie lehren das Verdrängen oder die Demut. Unser Verstand, der ist ja unübertrefflich, meint er.

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18. Januar 2013 um 9:24
In Antwort auf zed_12312960

Aber gibt es immer.
Deswegen bin ich auch Abergläubig.

Aber Jesus war doch da! Na siehste, Aberglaube das ist!

Aber Jesus war Anarchist und von daher haben die dann ja alles falsch gemacht. Warum war denn der 30 jährige Krieg? Ohne den wäre das Christentum immer noch eine üble satanische Brutstätte. Und den Satan hat nicht der Jesus reingeholt. Aber erschlagen hat er ihn damals noch nicht gekriegt. Trotzdem gute Vorarbeit geleistet und wenn die Gelehrten es nicht raffen, kann er ja nichts dafür, ging ja ... und Mohammed genau so. Buddha hat es gut hingekriegt, diese Lehre ist kaum verfälscht worden. Es ist nicht der Glaube oder die Propheten die Macht darüber wollen, es sind die Gelehrten und Priester.

Ich krieg euch alle, aber ich will euch gar nicht.

Ich führe mich nicht ad absurdum ich BIN ein absurdum. Die Welt ist ein Paradox und mein Denken fraktal. Versucht nicht mir zu folgen, geht euren eigenen Weg. Das Problem ist aber, und da kommen wir zum Punkt, es gibt auch immer einen gemeinsamen Weg. Ich mache ja niemanden persönlich einen Vorwurf, denn wir haben kein gemeinsames Ziel, da kann man schlecht darüber schimpfen, dass so viele neben der Spur laufen.

Das Schicksal ist doch nicht gegen uns, nur ist es für jeden da und unsere Wege kreuzen und verhedern sich. Man könnte auch schöne Muster draus knüpfen, aber wir wollen ja lieber "eigene" Wege gehen. Schicksale hängen zusammen und man kann damit richtig gut leben, wenn man es richtig nimmt.

Und da kommen wir zum Egoismus, zur Gier, Neid und Hass und dem ganzen giftigen Zeugs. Niemand hat was gegen Egoismus. Ich hatte falscher Egoismus geschrieben, man kann aber auch niederer und höherer Egoismus dazu sagen. Wenn man einfach nur eingesteht, dass man immer auf dem gemeinsamen Weg ist, dann wird eine Feindschaft völlig unsinnig, auch wenn einem noch so viele auf die Füße treten.

Die Zeiten sind doch längst vorbei, in denen es funktionierende, abgeschlossene Kollektive gibt, in denen man in Ruhe leben kann. Klar kann man sich einen Käfig bauen und sich einschließen und dort leben wie im Zoo, ganz freiwillig, ohne je dazu gezwungen worden zu sein. Aber draußen ist die kalte, böse Welt, die einem das alles wegnehmen will. Und die Menschen sind böse, gierig, neidisch, machen alles kaputt und wissen nicht mal warum. Da muss man sich schützen und dazu braucht man Dinge und die muss man haben. Es ist nur die Angst, die böse macht. Hat man einen Käfig in dem man sich sicher fühlt, dann hat "man es geschafft", in der Tat, dann hat "man" es geschafft, aber nicht Du, Du hast nur gemacht, was die anderen von dir erwarten.

Hast Du Angst?

Wovor? Allein zu sein? Davor nicht gehört, nicht gesehen, nicht verstanden zu werden? Dann zeig dich wie Du bist und lerne die anderen zu verstehen!

Ich lehre Demut und Stolz. Ja sogar Stolz auf die Demut, Stolz auf die Trauer. Denn der Stolz eines Menschen bricht mit seiner Liebe.

Stolz auf die Eitelkeit ist bei mir Blödsinn. Demut vor der Scham ist auch etwas hirnrissig. Macht doch was ihr wollt, so was baut man sich selbst oder man lässt es sich bauen.

Wollt ihr manipuliert werden oder wollt ihr erfahren und erleben?

Nur die Angst und die Liebe sind so mächtig, dass man ihnen unterlegen ist, sie lehren das Verdrängen oder die Demut. Unser Verstand, der ist ja unübertrefflich, meint er.


in Deiner Einschätzung meiner Person liegst Du so meilenweit daneben, wie es nur geht. Aber auch in jedem einzelnen Punkt. Das ist sogar bei mir selten, meistens sind wenigstens ein paar Details richtig. Beachtlich.
Wie war das: so lange Du nichts über mich sagen kannst, so lange brauche ich Dich auch nicht.

Davon abgesehen: OT, mach als Monolog weiter, bis Dir wieder was zum Thema einfällt.

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