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Psychologe? Therapeut? Wo ist der unterschied?

25. Mai 2007 um 22:10

Also ich bin seit einiger Zeit psychisch sehr labil (um genau zu sein Depris, ständiger Vergleich, verlustangst, starke Eifersucht...)
Und ich würde gerne in Behandlung gehen, nur ich weiss nicht an wenn ich mich wenden soll?

Mfg diebiene1

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26. Mai 2007 um 18:44

Korrektur!
das stimmt so nicht ganz..

ein psychologe darf keine medikamente verschreiben, das darf nur der psychiater! der psychiater ist ein arzt (er hat also medizin studiert), der mit seelischen krankheiten zu tun hat. die krankenkasse übernimmt die behandlungskosten zu einem grossen teil. der psychologe hat psychologie studiert. nicht jeder psychologe führt jedoch therapien durch. das macht nur der psychotherapeut das ist ein psychologe, der eine zusatzausbildung gemacht hat! der psychotherapeut hilft dir bei deinen problemen da gibts unterschiedliche varianten (gesprächstherapie, verhaltenstherapie etc.). er verschreibt dir jedoch keine medikamente und die krankenkasse übernimmt die kosten nicht!

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26. Mai 2007 um 19:04

Die Berufsbezeichnungen
Ein Psychologe kann Psychotherapeut werden, wenn er entsprechende Weiterbildung mitmacht.

Ein Psychotherapeut ist entweder - wie oben beschrieben - ein Psycholog mit Weiterbildung oder ein Arzt mit der gleichen Weiterbildung.

Wenn der Psychotherapeut ein weitergebildeter Arzt ist, darf er entsprechend Medikamente verschreiben. Besonders gut ausgebildet, um psychisch wirksame Medikamente zu verschreiben, sind die Ärzte mit einem Facharzt als Psychiater oder als Neurologe.

jaja

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26. Mai 2007 um 19:29

@ linchen
sorry, ich hab echt ein problem mit dem ausdruck "irre"! es gibt keine "irren", es gibt nur gewisse menschen, die psychische krankheiten haben. das sind krankheiten, die uns alle befallen können, genauso wie ne blinddarmentzündung oder so. und ich denke, dass du, linchen, auch nicht gerne als "irre" bezeichnet würdest, wenn du an einer solchen krankheit leiden würdest. auch eine depression ist eine "krankheit" die im gehirn stattfindet. jeder vierte mensch auf dieser welt leidet irgendwann in seinem leben an einer depression. vielleicht auch du irgendwann, linchen.. ich denke, diese menschen verdienen etwas mehr respekt!

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27. Mai 2007 um 2:36

Falsch!!
...

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27. Mai 2007 um 2:40
In Antwort auf ninel_11846871

Korrektur!
das stimmt so nicht ganz..

ein psychologe darf keine medikamente verschreiben, das darf nur der psychiater! der psychiater ist ein arzt (er hat also medizin studiert), der mit seelischen krankheiten zu tun hat. die krankenkasse übernimmt die behandlungskosten zu einem grossen teil. der psychologe hat psychologie studiert. nicht jeder psychologe führt jedoch therapien durch. das macht nur der psychotherapeut das ist ein psychologe, der eine zusatzausbildung gemacht hat! der psychotherapeut hilft dir bei deinen problemen da gibts unterschiedliche varianten (gesprächstherapie, verhaltenstherapie etc.). er verschreibt dir jedoch keine medikamente und die krankenkasse übernimmt die kosten nicht!

SO ist es richtig.
Bis auf die Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen. Es gibt Listen von Therapeuten, die von den Krankenkassen akzeptiert sind, und für die dann auch die Kosten übernommen werden. Diese Listen holt man sich normalerweise vom Psychiater, der ja auch die medizinische Notwenigkeit feststellen muss.

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27. Mai 2007 um 2:48

Therapeut ist der Oberbegriff
Es gibt z.B. den Physio-Ther., der sich um deine Beweglichkiet kümmert. Im seelischen Breich ist der Ther. normalerweise ein studierter Psychologe, der auch als Therapeut ausgebildet ist. In sehr seltenen Fällen übernehmen die Psychiater (s.u. - der Arzt) auch die Therapie. Sie sind für den medizinischen Teil verantwortlich.

Auch ich bin der Meinung, man soll sich in einr Krisensituation professionelle Hilfe holen. Da bist du auf dem richtigen Weg. Und keine Scheu vor dem Begriff "Psychiater". Er ist der Arzt für Menschen in seelischen Krisen. Wie der Orthopäde, Internist, Urologe etc. für ihre jeweiligen Fachbereiche.

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28. Mai 2007 um 20:03
In Antwort auf thealamo

Therapeut ist der Oberbegriff
Es gibt z.B. den Physio-Ther., der sich um deine Beweglichkiet kümmert. Im seelischen Breich ist der Ther. normalerweise ein studierter Psychologe, der auch als Therapeut ausgebildet ist. In sehr seltenen Fällen übernehmen die Psychiater (s.u. - der Arzt) auch die Therapie. Sie sind für den medizinischen Teil verantwortlich.

Auch ich bin der Meinung, man soll sich in einr Krisensituation professionelle Hilfe holen. Da bist du auf dem richtigen Weg. Und keine Scheu vor dem Begriff "Psychiater". Er ist der Arzt für Menschen in seelischen Krisen. Wie der Orthopäde, Internist, Urologe etc. für ihre jeweiligen Fachbereiche.

Kleine Korrektur
Es ist nicht sehr selten sondern häufig, dass ein Psychotherapeut ein Arzt mit einer Weiterbildung zum Psychotherapeuten ist. Die medizinische Grundausbildung dazu kann aus jeder beliebigen medizinischen Fachrichtung kommen; es sind keineswegs nur Fachärzte für Psychiatrie sondern oft Internisten etc.

jaja

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14. August 2016 um 14:52

Psychologe? Therapeut? Wo ist der unterschied?
Schau mal, ich hab dir einen Teil rauskopiert, mehr findest du unter: https://wordpress.com/stats/day/freudmich.wordpress.com


Der Psychotherapeut.

Der Psychotherapeut hat Psychologie studiert oder Pädagogik und in manchen Fällen auch Lehramt oder Erziehungswissenschaften (nämlich dann, wenn er mit Kindern und Jugendlichen arbeitet aber das ist von Bundesland zu Bundesland verschieden). Danach hat auch er eine Ausbildung gemacht, die ziemlich lange dauert und viel Geld kostet und viele Nerven. Sein Titel ist geschützt und er arbeitet mit wissenschaftlich anerkannten Verfahren. Das macht er in der Regel, in dem er mit den Jugendlichen und Erwachsenen redet. Mit Kindern kann er auch im Spiel gut arbeiten. Manche Therapeuten, Verhaltenstherapeuten um genau zu sein, gehen mit ihren Patienten auch in Situation, die ihnen Angst machen, um sie so mit ihrer Angst zu konfrontieren.

Der Psychologe.

Der Psychologe hat wie der Name schon verrät Psychologie studiert. Er kennt sich aus mit der Entstehung und Diagnostik von psychischen Erkrankungen, mit der Persönlichkeitsentwicklung aber auch mit Forschung und Statistik. Eine Psychotherapie kann er anbieten, wenn nach dem Studium die Ausbildung zum Psychotherapeuten gemacht hat. Man findet ihn in der Psychiatrie, aber auch in vielen anderen Arbeitsfeldern, in denen man ihn erstmal gar nicht vermutet hätte; zum Beispiel bei der Personalauswahl, in der Werbung, in der Forschung, in Schulen, im Verkehrswesen und so weiter

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16. August 2016 um 0:30

Liebe die Biene(n)!
Ein Psychologe ist ein Mensch, der die Grundlagen der Therapie (Psychotherapie), Gesprächsführung studiert hat. Er kann, nach abgeschlossenem Studium, noch ein paar Semester dranhängen - und sich zum Psychotherapeuten ausbilden zu lassen, während ein Neurologe ein Facharzt ist, also einer, der Medizin studierte. Ich würde einen Neurologen aufsuchen, weil das ein Spezialist (nicht nur) für Depressionen ist, wenn er GUT ist! Das Gelaber von Psychologen kann ich nicht mehr hören. Ja, ein Bekannter von mir ist Psychologe: Beinahe hätte ich ihn mal abgemurkst, weil er nicht mehr zum Quasseln aufhörte und mir den teuren Rotwein wegsoff, dieser Säufer.

Wünsche Dir alles Gute!


Liebe Grüße,

lib

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