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Psychologe oder Psychiater?

10. September 2007 um 13:23

Hallo...
Ich habe lange überlegt und bin zum entschluß gekommen das ich eine therapie machen will.Weil ich so mit meinen problemen nicht mehr weiter leben will und möchte mir helfen lassen.Nun meine frage,,,mit welchen problemen geht man zum psychologen oder zum psychiater?Ist der eine schlechter und der eine besser?

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10. September 2007 um 13:30

Also
Psychiater (aus altgriechisch psych Seele, Leben und iatros Arzt) ist der Titel eines Arztes mit psychiatrischer Facharztausbildung. Als solcher beschäftigt er sich mit der Diagnose, Behandlung und Erforschung von Erkrankungen oder Störungen des Geistes oder der Seele des Menschen.

Das Fachgebiet des Psychiaters ist die Psychiatrie und überschneidet sich inhaltlich mit einigen Teilgebieten der Psychologie, insbesondere der Klinischen Psychologie und dem Tätigkeitsfeld des Psychologischen Psychotherapeuten, sowie mit anderen medizinischen Fachgebieten wie der Psychosomatik, der Neurologie und der allgemeinen Medizin.

Im Unterschied zum (nichtärztlichen) Psychologischen Psychotherapeuten ist der Psychiater zum Verschreiben von Medikamenten befähigt und berechtigt.

Ein Psychologe befasst sich mit der Psychologie, also der empirischen Humanwissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen. Weltweit ist die Ausbildung zum Psychologen an ein umfassendes wissenschaftliches (naturwissenschaftlich orientiertes) Universitätsstudium gebunden, die Bezeichnung und Berufsausübung meistens geschützt und reglementiert.

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13. September 2007 um 13:10

Unterscheidung

Wie mein Vorredner schon unterschieden hat, hat der Psychiater Medizin studiert, der Psychologe Psychologie. Deshalb darf ersterer Medikamente verschreiben, letzterer nicht.
Dir geht es aber wahrscheinlich um den "Psychotherapeuten"! Das können beide Berufsgruppen nach Abschluss ihres universitären Studiums als langjährige Zusatzausbildung werden.
Entscheidend für eine Therapie ist:

Übernimmt es die Kasse? In den meisten Fällen nur bei Psychologischen Psychotherapeuten und Psychiatern mit Zusatzausbildung (und Kassenzulassung) in den Kassenverfahren (Verhaltenstherapie und tiefenpsychologische Verfahren), sehr selten beim "einfachen" Psychologen und so gut wie nie beim Psychotherapeuten nach Heilpraktikergesetz (Ausbildung ist auch gänzlich anders).

Passt die Therapieart zu meinen Bedürfnissen und meinen Problemen? Die wenigsten wissen darüber bescheid! Deshalb ist es sinnvoll, bevor man sich auf eine Warteliste setzen läßt, nachzufragen: Z.B. beim Hausarzt, www.psychotherapiesuche.de, bei einem Psychologen, den man kennt (kannst mich fragen)... Es gibt sehr viele Richtungen!

Passt der Therapeut/die Therapeutin zu mir? Ganz wichtige Frage! Man sollte das genauestens prüfen! Wenn eine Zusammenarbeit nicht funktioniert, man sich nicht wohl fühlt, kein Vertrauen fassen kann... ist es für alle besser nach einem anderen Therapeuten zu schauen.

Viel Erfolg!

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15. September 2007 um 22:50

Ganz klar
psyochologe

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