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Psychoanalyse vs. Verhaltenstherapie

29. Dezember 2006 um 23:48 Letzte Antwort: 4. Januar 2007 um 11:15

hallo,
ich befinde mich seid ca. 2 Monaten in einer Klinik in der ich mich einer Verhaltenstherapie unterziehe. Anfangs habe ich in diese Therapiemethode noch sehr viel Hoffnung investiert (vorallem da sie sie bei meinen Krankheitsbildern die besten Ergebnisse verspricht), doch Mittlerweile glaube ich nich nicht mehr an der Effektivität dieser Methode (auf mich persönlich angewendet).
Ich will die Situation kurz beschreiben:
Die Symptomatik, die bei mir vorhanden ist weist eindeutig auf eine depressive Störung und eine Angststörung hin. Leider lassen sich dafür keine bestimmten Auslöser finden also keine Situationen in Folge dessen (hauptsächlich auf die Angststörung bezogen) die Symptomatik auftritt oder andere Auslöser, was normalerweise üblich ist.
Als die Symptomatik zum ersten Mal auftrat, liefen zugegeben einige Dinge sehr falsch in meinem Leben, worauf ich das Krankheitsbild ja noch zurückführen konnte (oder das zumindest dachte). Aber ich habe nach dieser Erkenntniss mein Leben sofort geändert : habe einen anderen Wohnort aufgesucht, angefangen mich mit meinen Problemen auseinanderzusetzen und diese zu bearbeiten, meine Lebensweise komplett geändert (angefangen viel Sport zutreiben, ein zukunftsorientierte Lebensweise begonnen, auf Drogen/ Alkohol etc. verzichtet). Dies hat allerdings nich viel an den Krankheitsbildern geändert. ich kann zwar mittlerweile viel besser damit umgehen aber das führe ich darauf zurück, dass mensch sich ja an die Dinge gewöhnt mit denen er sich oft befasst.Ein deutlicher Rückgang hat sich also nicht gezeigt. So jetzt mal zum Punkt :
In der Verhaltenstherapie wird ja versucht mir vor Augen zuführen, was meine jetztige Lebens- und Denkweise, mit den Krankheiten zutun hat und diese zu ändern mit der Absicht, der Heilung der Krankheit. Da meiner Ansicht nach an meiner Lebens- und Denkweise nicht viel zu ändern ist (ich wohne mit Menschen zusammen mit denen ich sehr gut klar komme, bin körperlich gesund, bin der Ansicht eine berufliche Zukunft zu haben, habe Freunde die mir immer zur Seite stehen, nicht die geringsten finanziellen Probleme = alles in allem ein Leben über das andere menschen sehr glücklich wären) frage ich mich ob bei meiner Person eine Verhaltenstherapie überhaupt effektiv sein kann.Oder dauert es einfach sehr lange bis solche Krankheiten abklingen trotz behobener Ursachen ?Oder kann es eben sein, dass es tiefere Gründe für die Kranheit gibt, die es gilt mithilfe einer psychoanalytischen Therapie zubehandeln?Allerdings habe ich gehört, dass Psychoanalyse auch sehr kontraproduktiv sein kann, da Traumata aus der Kindheit (oder so ähnlich) aufgedeckt werden können an denen die betroffene Person dann völlig zerbricht bzw. nicht damit klar kommt.
So jetzt hab ich aber viel geschrieben.Ich hoffe, dass jemand eine Antwort für mich hat. Danke im Vorraus...
Viele liebe Grüße
Sandra A.

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4. Januar 2007 um 11:15

Verhaltenstherapie
Hallo,

eine Frage die sich stellt, bis Du mit Deinem jetzigen Leben zufrieden ?
Bist Du mit Dir zufrieden oder stelltst Du vielleicht zu hohe Ansprüche an Dich ??
Richtets Du Disch nach anderen oder versuchst Du Deinen eigenen Weg zu gehen ??
Wo brauchst Du Hilfe und kann Sie Dir diese Theraphie geben ???
Okay lauter Fragen , aber die Antworten kannst Du Dir nur selber geben.

Liebe Grüße Kokuro




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