Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Psychische Probleme werden schlimmer

Letzte Nachricht: 29. April um 22:22
17.04.21 um 20:06

Hallo,
ich bin 21 und habe momentan immer schlimmer werdende psychische Probleme und vielleicht ist jemand in der Situation oder hat ein paar Ratschläge. (Ich versuche jetzt ein paar Dinge zu beschreiben. Kann aber trotzdem recht lang werden)
Ich habe zunehmend Panikattacken. Ich kriege schlecht Luft, Herzrasen und werde manchmal extrem rot. Das ist oft in Situationen, wo ich weiß dass ich nicht einfach weggehen kann. Z.B. beim Essen mit der Familie oder manchmal wenn z.B. irgendwer Zuhause das Gespräch sucht. Bei Freunden hatte ich das tatsächlich noch nicht wirklich (aber so viel unterwegs bin ich tatsächlich nicht). Also beschränkt sich das grundsätzlich auf Zuhause und vielleicht ist es einmal fast im Laden passiert. Nun jetzt habe ich schon extrem lange nicht mehr mit meiner Familie gegessen. Ich steiger mich da auch ziemlich rein muss ich sagen. Eine Angst vor der Angst. Leider hatte ich aber auch vor paar Jahren eine Magersucht, was das Problem nicht gerade vereinfacht. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich einfach nicht mit niemanden zusammen Essen möchte (aus den genannten Gründen und mir ist das extrem unangenehm), aber sobald ich wirklich alleine bin esse ich auch extrem viel.
Das ist somit das größte Problem, besonders mit dem Herzrasen und rot werden. Ich werde einfach ohne Grund nervös. Des weiteren ziehe ich mich eben auch oft zurück. Mag es wieder nicht ungeschminkt zu sein. Fühle mich extrem unwohl in meinem Körper und bin auch sehr unglücklich (weine öfters). Ich hatte nach meinem Abi ein langes Auslandsaufenthalt, wo ich eigentlich sehr selbstbewusst und geselling wurde. Ich war (grötenteils) super glücklich. Nun mache ich meiner Meinung nach extreme Schritte zurück und erkenne mich garnicht wieder. 
Die Pandermie macht es echt nicht besser. Ich habe aber wirklich bedenken wie das dann mal ist, wenn ich in die Uni gehe. Ich liebe mein Studiengang und habe auch super Noten. Aber ich möchte so gerne meine "alte" Einstellung/Persönlichkeit haben. 
Ich würde vielleicht eine Therapie anfangen, aber bis jetzt habe ich keinen Psychiater in der Nähe gefunden (alles voll). Mein alter Therapeut ist nur für Kinder/Jugendliche ausgerichtet. Aber ich weiß garnicht so wirklich was ich habe. Sozial Phobie, wieder Magersucht oder Depressionen. Ich wüsste garnicht wo ich anfangen soll. Auch Psychologe oder Psychiater?
Vielleicht wäre auch wieder ein Neuanfang gut? Als ich ins Ausland gegeangen bin hat mir das sehr gut getan. Vielleicht ist ausziehen eine Option, besonders weil wir auch alle Zuhause aufeinander hocken. Nur da hab ich leider auch ein wenig Angst, dass ich mich zu sehr abschotte :/

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17.04.21 um 20:55

Hey, 
ich denke, dass eine Therapie sinnvoll sein könnte. Vielleicht kann dir dein alter Kinder- und Jugendtherapeut jemanden empfehlen? 

Ich weiß nicht, ob dir ein Auslandsaufenthalt dabei helfen wird, deine Probleme in Angriff zu nehmen. Das wirkt eher auf mich, als würdest du vor ihnen fliehen wollen, aber natürlich kann ich das nicht beurteilen. 

Da es ja erstmal dauern wird, bist du einen Therapieplatz bekommst, wäre es vielleicht sinnvoll sich jemandem aus deinem Umfeld anzuvertrauen? Kenne mich aber mit Panikattacken nicht aus. 

Hoffe, dass es dir bald besser geht und wünsche dir ganz viel Kraft.❤️

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17.04.21 um 21:47
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Hey, 
ich denke, dass eine Therapie sinnvoll sein könnte. Vielleicht kann dir dein alter Kinder- und Jugendtherapeut jemanden empfehlen? 

Ich weiß nicht, ob dir ein Auslandsaufenthalt dabei helfen wird, deine Probleme in Angriff zu nehmen. Das wirkt eher auf mich, als würdest du vor ihnen fliehen wollen, aber natürlich kann ich das nicht beurteilen. 

Da es ja erstmal dauern wird, bist du einen Therapieplatz bekommst, wäre es vielleicht sinnvoll sich jemandem aus deinem Umfeld anzuvertrauen? Kenne mich aber mit Panikattacken nicht aus. 

Hoffe, dass es dir bald besser geht und wünsche dir ganz viel Kraft.❤️

Ich war kurz nach meiner Therapie im Ausland (das meinte ich) und dort ging es mir im Goßen und ganzen definitiv besser als jetzt. Da ging es mir nur schlecht, wenn es einen Grund gab. Hier bin generell sehr unglücklich (ohne wirklichen Grund). Kann sein, dass ich davon fliehe. Aber jetzt muss ich sowieso weiter studieren, bevor ich wieder ins Ausland kann. Danke für deine Antwort!!

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18.04.21 um 2:01
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Hallo,
ich bin 21 und habe momentan immer schlimmer werdende psychische Probleme und vielleicht ist jemand in der Situation oder hat ein paar Ratschläge. (Ich versuche jetzt ein paar Dinge zu beschreiben. Kann aber trotzdem recht lang werden)
Ich habe zunehmend Panikattacken. Ich kriege schlecht Luft, Herzrasen und werde manchmal extrem rot. Das ist oft in Situationen, wo ich weiß dass ich nicht einfach weggehen kann. Z.B. beim Essen mit der Familie oder manchmal wenn z.B. irgendwer Zuhause das Gespräch sucht. Bei Freunden hatte ich das tatsächlich noch nicht wirklich (aber so viel unterwegs bin ich tatsächlich nicht). Also beschränkt sich das grundsätzlich auf Zuhause und vielleicht ist es einmal fast im Laden passiert. Nun jetzt habe ich schon extrem lange nicht mehr mit meiner Familie gegessen. Ich steiger mich da auch ziemlich rein muss ich sagen. Eine Angst vor der Angst. Leider hatte ich aber auch vor paar Jahren eine Magersucht, was das Problem nicht gerade vereinfacht. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich einfach nicht mit niemanden zusammen Essen möchte (aus den genannten Gründen und mir ist das extrem unangenehm), aber sobald ich wirklich alleine bin esse ich auch extrem viel.
Das ist somit das größte Problem, besonders mit dem Herzrasen und rot werden. Ich werde einfach ohne Grund nervös. Des weiteren ziehe ich mich eben auch oft zurück. Mag es wieder nicht ungeschminkt zu sein. Fühle mich extrem unwohl in meinem Körper und bin auch sehr unglücklich (weine öfters). Ich hatte nach meinem Abi ein langes Auslandsaufenthalt, wo ich eigentlich sehr selbstbewusst und geselling wurde. Ich war (grötenteils) super glücklich. Nun mache ich meiner Meinung nach extreme Schritte zurück und erkenne mich garnicht wieder. 
Die Pandermie macht es echt nicht besser. Ich habe aber wirklich bedenken wie das dann mal ist, wenn ich in die Uni gehe. Ich liebe mein Studiengang und habe auch super Noten. Aber ich möchte so gerne meine "alte" Einstellung/Persönlichkeit haben. 
Ich würde vielleicht eine Therapie anfangen, aber bis jetzt habe ich keinen Psychiater in der Nähe gefunden (alles voll). Mein alter Therapeut ist nur für Kinder/Jugendliche ausgerichtet. Aber ich weiß garnicht so wirklich was ich habe. Sozial Phobie, wieder Magersucht oder Depressionen. Ich wüsste garnicht wo ich anfangen soll. Auch Psychologe oder Psychiater?
Vielleicht wäre auch wieder ein Neuanfang gut? Als ich ins Ausland gegeangen bin hat mir das sehr gut getan. Vielleicht ist ausziehen eine Option, besonders weil wir auch alle Zuhause aufeinander hocken. Nur da hab ich leider auch ein wenig Angst, dass ich mich zu sehr abschotte :/

Du musst unbedingt zum Therapeuten und zum Arzt. Lass dich auf die Warteliste setzen oder ruf bei der kammer an, die nennen dir freie Plätze. 

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18.04.21 um 2:01
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Hallo,
ich bin 21 und habe momentan immer schlimmer werdende psychische Probleme und vielleicht ist jemand in der Situation oder hat ein paar Ratschläge. (Ich versuche jetzt ein paar Dinge zu beschreiben. Kann aber trotzdem recht lang werden)
Ich habe zunehmend Panikattacken. Ich kriege schlecht Luft, Herzrasen und werde manchmal extrem rot. Das ist oft in Situationen, wo ich weiß dass ich nicht einfach weggehen kann. Z.B. beim Essen mit der Familie oder manchmal wenn z.B. irgendwer Zuhause das Gespräch sucht. Bei Freunden hatte ich das tatsächlich noch nicht wirklich (aber so viel unterwegs bin ich tatsächlich nicht). Also beschränkt sich das grundsätzlich auf Zuhause und vielleicht ist es einmal fast im Laden passiert. Nun jetzt habe ich schon extrem lange nicht mehr mit meiner Familie gegessen. Ich steiger mich da auch ziemlich rein muss ich sagen. Eine Angst vor der Angst. Leider hatte ich aber auch vor paar Jahren eine Magersucht, was das Problem nicht gerade vereinfacht. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich einfach nicht mit niemanden zusammen Essen möchte (aus den genannten Gründen und mir ist das extrem unangenehm), aber sobald ich wirklich alleine bin esse ich auch extrem viel.
Das ist somit das größte Problem, besonders mit dem Herzrasen und rot werden. Ich werde einfach ohne Grund nervös. Des weiteren ziehe ich mich eben auch oft zurück. Mag es wieder nicht ungeschminkt zu sein. Fühle mich extrem unwohl in meinem Körper und bin auch sehr unglücklich (weine öfters). Ich hatte nach meinem Abi ein langes Auslandsaufenthalt, wo ich eigentlich sehr selbstbewusst und geselling wurde. Ich war (grötenteils) super glücklich. Nun mache ich meiner Meinung nach extreme Schritte zurück und erkenne mich garnicht wieder. 
Die Pandermie macht es echt nicht besser. Ich habe aber wirklich bedenken wie das dann mal ist, wenn ich in die Uni gehe. Ich liebe mein Studiengang und habe auch super Noten. Aber ich möchte so gerne meine "alte" Einstellung/Persönlichkeit haben. 
Ich würde vielleicht eine Therapie anfangen, aber bis jetzt habe ich keinen Psychiater in der Nähe gefunden (alles voll). Mein alter Therapeut ist nur für Kinder/Jugendliche ausgerichtet. Aber ich weiß garnicht so wirklich was ich habe. Sozial Phobie, wieder Magersucht oder Depressionen. Ich wüsste garnicht wo ich anfangen soll. Auch Psychologe oder Psychiater?
Vielleicht wäre auch wieder ein Neuanfang gut? Als ich ins Ausland gegeangen bin hat mir das sehr gut getan. Vielleicht ist ausziehen eine Option, besonders weil wir auch alle Zuhause aufeinander hocken. Nur da hab ich leider auch ein wenig Angst, dass ich mich zu sehr abschotte :/

Du musst unbedingt zum Therapeuten und zum Arzt. Lass dich auf die Warteliste setzen oder ruf bei der kammer an, die nennen dir freie Plätze. 

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24.04.21 um 14:37

Was ist denn die Kammer? Aber danke ich schau mal rein. Leider habe ich immer noch kein Psychologen gefunden. :/

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29.04.21 um 22:22

Ich würde an deiner Stelle über eine stationären Aufenthalt nachdenken. Eine einzelne Therapiestunde die Woche erscheint mir für deine massive Problematik ehrlich gesagt zu wenig, zumindest für den Anfang. Stationär ist es auch einfacher eine genaue Diagnostik durchzuführen und du bist in einem sicheren Umfeld. Mir hat das damals sehr geholfen.

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