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Probleme und keiner hört zu

9. März 2017 um 19:38 Letzte Antwort: 8. April 2017 um 12:49

Sorry wegen dem langen Text           
Ich übertreibe nicht, ich will einfach nur irgendwie wahrgenommen werden. Helfen wird mir wahrscheinlich sowieso niemand können.

Ich bin zwischendurch komplett fertig mit den Nerven. Ich sehe in meinem Leben zwar wirklich keinen Sinn mehr, aber sterben will ich nicht. Ich kann wirklich sagen dass ich niemanden habe. Ich hab keine Freunde, meine Familie ist sehr klein und da ist auch jeder scheiße. Ich weiß ja nicht wie es in anderen Familien ist, aber es wird ständig untereinander gemeckert und diskutiert, es regt sich jeder über jeden auf. Ich fühle mich wie ein kleines Kind das rumjammern muss damit man ihm zuhört. Keiner nimmt mich so richtig ernst. Ich gehe mit meinen Problemen nur noch jeden auf die Nerven. Ich schlag mich alleine mit meinen Zukunftsängsten rum.

Meine Eltern beschweren sich dass sie mit mir so ein Theater machen müssen, als wäre es meine Schuld dass ich sensibel, schüchtern, empfindlich nervös und ängstlich bin. Dabei ist es vererbt worden.
Meine Mutter sagt sie war auch schüchtern, sie musste den Beruf als Verkäuferin erlernen, ob sie wollte oder nicht. Und dann hatte sie keine Probleme mehr mit der Schüchternheit weil sie jeden ansprechen musste. Dann sagte sie wieder sie wäre nicht so schüchtern wie ich gewesen und hatte ja eine Freundin mit der sie ständig abends unterwegs war. Da wurde nicht so ein Tamtam wie mit mir gemacht, mit Therapie, Nervenarzt, usw. Dann schieben sich meine Eltern wieder die Schuld zu „Von wem hat sie das? Wohl von deiner Familie! Bei uns ist keiner so!“ „Und von wem hat sie diese Nerven?“ Ja die hat sie von unserer Familie…. Schüchternheit hat aber nichts mit den Nerven zu tun!“ Zumindest meine Uroma, mein Opa und meine Mutter haben es mit den Nerven.

Es wird immer wieder vom Arbeiten gesprochen, oder dass ich irgendwas machen muss damit ich Geld nachhause bringe. Und von jetzt an muss ich ständig unter die Leute damit meine Schüchternheit weggeht. Mir fällt es extrem schwer zu sagen dass es mir scheiße geht und es wäre so wichtig dass mir jemand zuhört und auf mich eingeht. Da hört aber niemand so hin. Da kommt nur „Ja du brauchst eine Freundin und ab unter die Leute“. Ich hab das Gefühl, Gefühle sind wohl eher ein Tabu über die man nicht reden soll. Zum Beispiel wenn ich meiner Mutter Zettel schreibe um ihr zu sagen was mit mir ist, liest sie sie durch und das war's, oder sie sagt dass ich ihr nie mehr Zettel schreiben soll. Als ich mit ihr wegen meinem Fahrlehrer sprechen wollte, hat sie sofort auf das Thema Autofahren gewechselt, dasselbe war mit meiner Oma.

Leider brauch ich immer meine Mutter die Termine ausmacht, mich begleitet, mir hilft, alleine krieg ich die Dinge nicht auf die Reihe, bin ich hilflos. Für meine Zukunft sehe ich schwarz. Mir ist immer wieder nach heulen zu Mute.

Mein Vater ist jähzornig und wird auch handgreiflich.


Mit dem Führerschein werde ich nicht fertig dabei möchte ich endlich die Prüfung hinter mir haben. Aber meine Eltern denken dass ich sowieso viel Zeit habe und mir die Prüfung ja nicht davonläuft.
Ich vermisse meinen Fahrlehrer so sehr dass ich heulen muss….. Ich würde ihm so gern sagen dass ich ihn mag (mögen, kein Verliebtsein).
Und das war nicht mal alles...

Sorry dass ich euch damit belästige.
 
 
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9. März 2017 um 21:16
In Antwort auf traeumerin33

Sorry wegen dem langen Text           
Ich übertreibe nicht, ich will einfach nur irgendwie wahrgenommen werden. Helfen wird mir wahrscheinlich sowieso niemand können.

Ich bin zwischendurch komplett fertig mit den Nerven. Ich sehe in meinem Leben zwar wirklich keinen Sinn mehr, aber sterben will ich nicht. Ich kann wirklich sagen dass ich niemanden habe. Ich hab keine Freunde, meine Familie ist sehr klein und da ist auch jeder scheiße. Ich weiß ja nicht wie es in anderen Familien ist, aber es wird ständig untereinander gemeckert und diskutiert, es regt sich jeder über jeden auf. Ich fühle mich wie ein kleines Kind das rumjammern muss damit man ihm zuhört. Keiner nimmt mich so richtig ernst. Ich gehe mit meinen Problemen nur noch jeden auf die Nerven. Ich schlag mich alleine mit meinen Zukunftsängsten rum.

Meine Eltern beschweren sich dass sie mit mir so ein Theater machen müssen, als wäre es meine Schuld dass ich sensibel, schüchtern, empfindlich nervös und ängstlich bin. Dabei ist es vererbt worden.
Meine Mutter sagt sie war auch schüchtern, sie musste den Beruf als Verkäuferin erlernen, ob sie wollte oder nicht. Und dann hatte sie keine Probleme mehr mit der Schüchternheit weil sie jeden ansprechen musste. Dann sagte sie wieder sie wäre nicht so schüchtern wie ich gewesen und hatte ja eine Freundin mit der sie ständig abends unterwegs war. Da wurde nicht so ein Tamtam wie mit mir gemacht, mit Therapie, Nervenarzt, usw. Dann schieben sich meine Eltern wieder die Schuld zu „Von wem hat sie das? Wohl von deiner Familie! Bei uns ist keiner so!“ „Und von wem hat sie diese Nerven?“ Ja die hat sie von unserer Familie…. Schüchternheit hat aber nichts mit den Nerven zu tun!“ Zumindest meine Uroma, mein Opa und meine Mutter haben es mit den Nerven.

Es wird immer wieder vom Arbeiten gesprochen, oder dass ich irgendwas machen muss damit ich Geld nachhause bringe. Und von jetzt an muss ich ständig unter die Leute damit meine Schüchternheit weggeht. Mir fällt es extrem schwer zu sagen dass es mir scheiße geht und es wäre so wichtig dass mir jemand zuhört und auf mich eingeht. Da hört aber niemand so hin. Da kommt nur „Ja du brauchst eine Freundin und ab unter die Leute“. Ich hab das Gefühl, Gefühle sind wohl eher ein Tabu über die man nicht reden soll. Zum Beispiel wenn ich meiner Mutter Zettel schreibe um ihr zu sagen was mit mir ist, liest sie sie durch und das war's, oder sie sagt dass ich ihr nie mehr Zettel schreiben soll. Als ich mit ihr wegen meinem Fahrlehrer sprechen wollte, hat sie sofort auf das Thema Autofahren gewechselt, dasselbe war mit meiner Oma.

Leider brauch ich immer meine Mutter die Termine ausmacht, mich begleitet, mir hilft, alleine krieg ich die Dinge nicht auf die Reihe, bin ich hilflos. Für meine Zukunft sehe ich schwarz. Mir ist immer wieder nach heulen zu Mute.

Mein Vater ist jähzornig und wird auch handgreiflich.


Mit dem Führerschein werde ich nicht fertig dabei möchte ich endlich die Prüfung hinter mir haben. Aber meine Eltern denken dass ich sowieso viel Zeit habe und mir die Prüfung ja nicht davonläuft.
Ich vermisse meinen Fahrlehrer so sehr dass ich heulen muss….. Ich würde ihm so gern sagen dass ich ihn mag (mögen, kein Verliebtsein).
Und das war nicht mal alles...

Sorry dass ich euch damit belästige.
 
 
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Hallo,

wie alt bist du denn?

Man kann sich seine Familie leider nicht aussuchen und ich könnte mir vorstellen, dass dir das zusätzlich alles so schwer fällt, weil dieses Thema so present ist. Es scheint ja weniger darum zu gehen, dass dir xy schwer fällt bzw du Ängste hast sondern dass du schüchtern bist. 
Du solltest lernen dich zu akzeptieren. Dazu können dir andere nicht direkt helfen. Du musst das positive sehen, nicht nur das negative. Denn dann zieht man sich runter und verharrt in den Situationen und wertet sich selbst ständig ab. Schüchternheit ist keine schlechte Eigenschaft. Sie hindert einen in Situationen, aber das ist kein Weltuntergang. Wenn man Stück für Stück kleine Hürden meistert, dann wird man Selbstbewusster und auch zufriedener. So meistert man besser Situationen, die für einen schwierig sind. Auch selbstbewusste Menschen haben Probleme mit bestimmten Situationen. Doch der Unterschied ist, sie beißen sich durch und überwinden sich es trotzdem zu tun. Natürlich erlebt man dann auch negatives oder scheitert, aber man kann auch daran wachsen und sehen was man nächstes Mal womöglich anderes versucht.

Dir fehlt die Unterstützung und das Verständnis anderer. Deswegen kann ich dir nur raten klein anzufangen und zu versuchen dich nicht selbst runter zu machen. Es ist ein schwerer Weg zu sich selbst, aber ein machbarer. Er braucht Zeit. 
Du schreibst selbst du willst nicht sterben. Würdest du keinen Lebenssinn sehen, dann wäre dem nicht so. Dein Geist möchte Leben. Nur eben anders. Dann ist es an dir das in die Tat umzusetzen. 

Warst du mal beim Arzt und hast ihm/ihr von deinen Problemen berichtet? Vielleicht hilft die ein Psychotherapie. Wenn es dir schwer fällt den schritt zum Arzt zu wagen, dann nimm es als Ziel. Du kannst dich geistig darauf vorbereiten und es einfach immer mal wagen. 
Irgendwann sitzt du im Sprechzimmer. 
Oder gibt es vielleicht etwas was du gern machst? Sport, Malen, Musik? Ein Schritt wäre sich bei einem Kurs anzumelden. Es fördert dein Selbstbewusstsein und spendet Lebensfreude. Gefällt es dir dann nicht, kannst du stolz auf dich sein es versucht zu haben.

Am Selbstbewusstsein und am Selbstwert solltest du arbeiten. Man braucht nicht viele Freunde, wenn man sich selbst viel wert ist. 

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10. März 2017 um 12:56

Ich bin 18.
Wozu sollte ich mich auch mögen, meine Eltern haben mir schon oft gesagt dass ich ein Sonderling bin. Sie wollten mich auch schon öfter in ein Heim stecken.
Mit den Therapeuten bei denen ich war kam ich nicht zurecht, bzw. hat's nicht gepasst. Meine Eltern haben sie vor über einem Monat beendet.
Kurse gibt's bei mir im Umfeld nicht wirklich. Wenn ich mit dem Bus fahre, wäre das für meine Eltern Geldverschwendung. Würde ich mit dem Kurs aufhören wollen, weil es mir nicht gefällt, wäre das eine Geldverschwendung. Wäre es zu weit weg, wäre es uninteressant so weit zu fahren. Müssten mich meine Eltern hin und her fahren hätten sie keinen Bock und keine Zeit.

Darum darf ich keine Fahrstunden mehr nehmen und muss zuhause warten bis jemand kommt und sagt dass wir jetzt fahren. Das ist wieder zu teuer. Aber mein Fahrlehrer ist genau, mein Vater wusste z.B. nichts vom Schulterblick, darum vergesse ich seit Monaten jedes Mal darauf.

Bei jeder Kleinigkeit sind Streitereien vorprogramiert und es kommt zu wüsten Beschimpfungen.

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10. März 2017 um 14:18

Für ein Heim bist du mit 18 schon zu alt... einfach ausziehen geht aus finanziellen Gründen nicht, weil deine Eltern bis 25 für dich aufkommen müssen. Die Therapie hast du beendet... Deine Eltern hören dir nicht wirklich zu... schwierige Situation. Ein Therapeut "müsste" dir zuhören. 

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10. März 2017 um 14:28

Sie wollten mich vor ein paar Jahren ins Heim stecken hatte ich gemeint.
Gebracht hat sich's nicht mehr weil die Abstände zwischen den Terminen 3 oder 4 Wochen waren. Manchmal noch mehr.
Wegen der erneuten Therapie müsste ich nochmal versuchen meine Eltern zu überreden. Wird von ihnen wieder ein "Siehst du eh was dir das gebracht hat, garnichts." kommen.

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10. März 2017 um 15:01

Wieso deine Eltern? Du bist 18 Jahre. Du kannst entscheiden, was richtig und was falsch ist. Lass es dir von niemandem einreden. Wenn du hilfe brauchst, dann nimm sie.

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10. März 2017 um 19:44

Hast du einen Freund bzw. Partner? Oder eine beste Freundin? Was hälst du von Tagebuch-Schreiben? 

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16. März 2017 um 14:49
In Antwort auf gestoert2016

Hast du einen Freund bzw. Partner? Oder eine beste Freundin? Was hälst du von Tagebuch-Schreiben? 

Ich hab weder Freunde noch einen festen Freund. Ich schreib zwar was bei mir so alles los ist, aber das ist ein richtiges Durcheinander, es steht haufenweiße anderes Zeug auch dabei.

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18. März 2017 um 15:23

Schreib mir mal eine PM.  
Wo kommst du her, traust du dich alleine auf die Straße. Ich habe seöbst eine spziale Phobie und ich bin inzwischen sehr gut im Leben angekommen, bin aber auch ein paar Jahre älter als du. Komm, schreib mir mal, evtl kann man Kontakt aufbauen und sich gegenseitig Mut machen.

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19. März 2017 um 19:31

Wie sieht es mit Hobbys aus? Vlt. auch welche, die du zu Hause und/oder im Internet machen kannst. Irgendetwas was dich begeistert und bei dem es nicht schlimm ist, wenn man schüchtern ist. Schau doch mal ob du in die Richtung was findest. Über so ein Hobby kann man ja auch Leute kennen lernen. Wichtig ist, dass du ein Ziel findest, das du selbst wirklich erreichen willst und nicht nur erreichen "willst" weil andere das wollen oder Druck auf dich aufbauen.

Zumindest mir geht es so, wenn ich kein "richtiges" Ziel habe, fühl ich mich deprimiert und sehe keinen Sinn.

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8. April 2017 um 12:49

Mein einziges Hobby ist malen, da kann ich für mich sein.

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