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Probleme mit meiner Mutter (langer Beitrag)

7. November 2008 um 9:02

Hallo,

ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll, zu berichten. Also, ich bin 43 Jahre alt, seit fast 21 Jahren verheiratet, ein Sohn (15 Jahre). In meiner Ehe und FAmilie läuft alles super, die Einzige, die mir Kummer macht, ist meine Mutter und das schon seit Jahren. Allerdings bin ich jetzt an einem Punkt, wo ich so nicht weitermachen kann und will, weil ich sonst wirklich bald ein Fall für den Psychiater bin.
Der Reihe nach:
Meine Mutter war und ist eine sehr dominante Frau und wir alle in der Familie, sprich mein Vater und ich, springen nach ihrer Pfeife. Der Einzige, der das nicht tut und nie getan hat ist mein 51 Jahre alter Bruder. An dem hat sie gar nichts, der gibt ihr gleich "Feuer" und dann hat er seine Ruhe. Letztendlich beschwert sie sich dann zwar bei mir über ihn, lässt ihn aber in Ruhe, im Gegenteil, er wohnt als Single noch daheim und wird betütelt von vorne und hinten. Er wohnt mietfrei, sie kocht ihm, sie putzt, sie wäscht, sie bügelt und alles ohne einen Pfennig Geld, obwohl sie es jetzt, wo mein Vater gestorben ist, mehr als gut gebrauchen könnte.

Ich bin vor 6 Jahren fluchtartig von daheim weg und in eine 500 km weit entfernte Stadt gezogen, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Ich habe ihr allerdings nie gesagt, dass sie der Hauptgrund war, warum ich weg bin. Es fing schon im Kindesalter an, ich durfte nie anziehen,w as ich wollte, sie hat mir bis zu meiner Hochzeit die Kleider jeden Morgen hingelegt und wehe, wehe ich habe das nicht angezogen. Da mir der Stress zuviel war, mit ihr zu streiten, habe ich es eben getan. Dann bin ich ins Büro gefahren. Sie hat erwartet, dass ich mich gleich melde, ob ich gut angekommen bin. Habe ich getan. Ich habe im gleichen Ort gearbeitet, als Chefsekretärin, und bin in der MIttagspause, weil es eben so bequem war, zum Essen heefahren. Dann hat sie natürlich erwartet, dass ich nach der Mittagspause wieder anrufe, um zu sagen, dass es mir gutgeht. Nach Feierabend bin ich erstmal wieder vorbeigefahren, sie wollte ja schließlich wissen, wie mein Tag so war. Dann bin ich in meine Wohnung bzw. später in unser Haus und sie hat wieder angerufen, ob ich gut heekommen bin. Dann hat sie mir meistens aufgezählt, was ich daheim noch alles zu tun habe, von wegen Putzen, Bügeln etc. Noch schlimmer wurde es, als unser Sohn auf die Welt kam. Ich ging aus finanziellen Gründen nach dem Mutterschutz von 8 Wochen gleich wieder arbeiten, das Kind blieb bei ihr. Die Bevormundung wurde noch schlimmer.
Das Schlimmste ist, dass ich es jahrelang gar nicht als so schlimm empfunden habe, es war eben so. Erst so mit Mitte 30 habe ich gemerkt, dass ich eben -wohl unbewusst - doch drunter leide und hatte das Gefühl "ich muss hier raus". Verstanden hat das - außer meinem Mann - keiner, weil ja alle dachten, ich sei doch ach so glücklich. Seltsamerweise dachte ich das ja auch lange. Ich muss noch dazu sagen, meine Schwiegermutter ist das genau gleiche Kaliber, mein Mann war also heilfroh, ebenfalls aus dieser Tretmühle rauszukommen. Im übrigen, meine Mutter hasst meinen Mann. Er ist ja "nur ein Handwerker und Gott, Kind, was hättest Du für Partien machen können". Nun, ich wollte keine "Partie", ich wollte ihn und habe es bis heute nicht bereut.
Jetzt könnte alles gut sein, ich bin weit weg von ihr, allerdings ist es seit Papas Tod letztes Jahr noch schlimmer geworden. Diese ewige Telefoniererei geht wieder los, ich darf gar nicht sagen,w enn wir was vorhaben sondern muss lügen, weil es sonst heißt, ich sei vergnügungssüchtig. Wenn man ein Haus hat (das haben wir immer noch, nur vermietet) und Schulden bei der Bank hat man gefälligst daheim zu bleiben und zu sparen. Ich bin verschwendungssüchtig, vergnügungssüchtig, Alkoholsüchtig (weil ich zum Abendessen ein Glas ! Wein trinke), faul wie die S.. (schließlich habe ich ja nur noch eine Drei-Zimmer-Wohnung und sie ein ganzes Haus), vorlaut, frech (wenn ich mal wage, anderer Meinung zu sein als sie), meinem Mann hörig (weil ich ihn verteidige, wenn sie ihn dauernd angreift) und und und. ICh habe vor lauter Frust 20 kg zugenommen, seit der Zeit bin ich auch noch potthässlich, ihrer Meinung nach kann und darf mich keiner mögen, wenn jemand so aussieht, wie ich. Ich solle am besten daheim bleiben und mich verstecken, dass ich Arbeit gefunden habe, war ein reiner Glücksfall, denn so wie ich aussehe, kann man doch keine Arbeit finden.
Ich wiege, je nachdem zwischen 75 und 80 kg. also ich bin keine Tonne, doch wenn ich sie höre, dann schon. Klar, zu den 55 kg von vorher schon ein Unterschied. Ich könnte hier ewig weiterschreiben. Das Schlimme ist, sie merkt gar nicht, wenn sie mich so verletzt und wenn ich es ihr dann mal sage heißt es "sei nicht so empfindlich" und "ich werde doch zu meinem eigenen Ar.. Du sagen dürfen" und "es ist mein Recht als Mutter, Dir das zu sagen", etc. Nein, es ist nicht ihr Recht mich fertigzumachen und zu beschimpfen. Jeder Satz am Telefon von ihr ist nur ein Vorwurf oder eine Beschimpfung. Aber ich bin ja überempfindlich oder humorlos, wenn ich mal was sage.
Das SChlimme ist, dass ich mittlerweile schon gar nicht mehr weiss, ob sie vielleicht nicht doch recht hat ? Alle sagen zu mir, wenn sie wieder so anfängt, soll ich den Hörer auflegen aber ich kann das nicht. Was ist, wenn sie mich wirklich mal braucht ? Ich würde mir ewig Vorwürfe machen. Mein Bruder ist in der Beziehung ein absoluter Blindgänger, auf den kann man sich nicht verlassen.

Sie schimpft immer und ständig über ihn aber wenn ich mal was dagegen sage, fährt sie mir sofort in die Parade und verteidigt ihn. Letztens hat eine Bekannte mal was gesagt zu seinen langen Haaren, sie hat sich so aufgeregt, was der nicht einfalle, so zu reden und sich ewig breit darüber ausgelassen. Als gleiche Nachbarin sagte "Deine Tochter hat aber gut zugenommen", da hat sie sich nicht aufgeregt sondern ihr noch Recht gegeben. Warum wird hier mit zweierlei Maß gemessen ? Was sie ja angeblich überhaupt nicht tut, alle Kinder werden ja gleich behandelt. Von wegen!!.

Ich hatte meinem Vater bei unserem Umzug mein Auto geliehen, wohlgemerkt geliehen! Es war immer klar, wenn wir mal zurückkommen sollten oder das Auto brauchen, ich kriege es wieder zurück. Als Papa starb, habe ich das Auto erstmal stehen lassen, weil ich dachte, Mama braucht es ja auch und mein Bruder kann sie fahren. Pustekuchen ! Keinen Meter fährt der die, sie muss den Bus nehmen oder laufen, wenn sie was braucht oder zum Arzt muss. Aber zahlen durfte sie das Auto. Nun, jetzt brauchten wir es tatsächlich und ich habe ihr gesagt, o.k. du wirst sowieso nicht gefahren und dass es zum Vergnügen meines Bruders vor Eurer Tür steht, wo ich es dringend benötige, sehe ich nicht ein. Ich nehme mir mein Auto wieder mit. Sie hatte dann noch 5 Monate Zeit, sich an den Gedanken zu gewöhnen. Jetzt habe ich mein Auto wieder und muss mir jeden Tag mehrfach anhören, dass sie ja jetzt nirgendwo mehr hinkommt, weil ich Böse ihr einfach Knall auf Fall ! das Auto abgenommen habe. Ich sei egoistisch, radikal, boshaft, gemein und und und. Ich verstehe nichts mehr, außer dass ich so nicht weitermachen will, sie trampelt auf mir, meiner Familie und meinen Gefühlen rum, sie mag mich glaube ich noch nicht einmal, denn so geht man nicht mit jemandem um, den man liebt. Sie macht mich verrückt, ich heule jeden tag und kriege deswegen schon Krach mit meinem Mann. Was soll ich nur tun ?
Einfach auflegen kann ich nicht, mit ihr reden aber auch nicht und auf Briefe reagiert sie äußerst allergisch, das habe ich einmal probiert und nie wieder.
Bitte, vielleicht hat jemand einen Rat für mich.
Danke fürs Zuhören.

Eure Knuffelbiene

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7. November 2008 um 9:40

Kommt mir bekannt vor
Hallo Du.
Ich bin neunundzwanzig und hab auch so eine Mutter. Sie bevormundet mich ständig wenn sie kann. Dominant ist sie total,aber keiner aus der Familie hat den Mumm sich gegen sie aufzulehnen. Die Sprüche die ich früher immer hören durfte(und auch heute wenn sie gut drauf ist) waren das ich ein stück scheiße bin, eine Schlampe, ich wäre nichts wert usw. Meine Mutter hat es geschafft mich zu brechen, das heißt wenn ich ja mal mit ihr anfange zu streiten, dann schafft sie es immer mich mundtot zu machen. Grundsätzlich hat immer sie recht. Und ich gehe mich hinterher immer entschuldigen egal wie sehr ich im recht war. Meinen Mann kann meine Mutter auch nicht leiden, sie trifft so ziemlich die Aussagen wie deine, nur das meine von mir auch noch die Trennung fordert. Dabei ist es ihr auch total egal das wir drei Kinder haben hauptsache sie bekommt was sie will.
Ich kann dir nur sagen das du lieber zu einem Psychologen gehen solltest, bevor es dich krank macht. Mich hat es krank gemacht. Ich hab angefangen zu ritzen, hab Depressionen und noch Borderline. Also nicht wirklich lustig. Aber mein Psychologe zeigt mir Wege auf mit dem allen umzugehen. Und da du auch unter deiner Mutter leidest und nicht wirklich weißt was du tun sollst, hol dir Hilfe. Da ist nichts dabei. Aber wenn du es bis heute nicht geschafft hast dich gegen deine Mutter durchzusetzen oder ihr ihre Grenzen zu zeigen, dann schaffst du es auch nicht mehr ohne Hilfe. Vor allem aber tut es ja auch sehr weh wenn man so behandelt wird.Auch darüber solltest du sprechen. Mehr kann ich dir leider nicht raten. Hoffe du meldest dich wieder. Kopf hoch, du hast deine eigene kleine Familie.

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7. November 2008 um 10:04
In Antwort auf tiana_12299421

Kommt mir bekannt vor
Hallo Du.
Ich bin neunundzwanzig und hab auch so eine Mutter. Sie bevormundet mich ständig wenn sie kann. Dominant ist sie total,aber keiner aus der Familie hat den Mumm sich gegen sie aufzulehnen. Die Sprüche die ich früher immer hören durfte(und auch heute wenn sie gut drauf ist) waren das ich ein stück scheiße bin, eine Schlampe, ich wäre nichts wert usw. Meine Mutter hat es geschafft mich zu brechen, das heißt wenn ich ja mal mit ihr anfange zu streiten, dann schafft sie es immer mich mundtot zu machen. Grundsätzlich hat immer sie recht. Und ich gehe mich hinterher immer entschuldigen egal wie sehr ich im recht war. Meinen Mann kann meine Mutter auch nicht leiden, sie trifft so ziemlich die Aussagen wie deine, nur das meine von mir auch noch die Trennung fordert. Dabei ist es ihr auch total egal das wir drei Kinder haben hauptsache sie bekommt was sie will.
Ich kann dir nur sagen das du lieber zu einem Psychologen gehen solltest, bevor es dich krank macht. Mich hat es krank gemacht. Ich hab angefangen zu ritzen, hab Depressionen und noch Borderline. Also nicht wirklich lustig. Aber mein Psychologe zeigt mir Wege auf mit dem allen umzugehen. Und da du auch unter deiner Mutter leidest und nicht wirklich weißt was du tun sollst, hol dir Hilfe. Da ist nichts dabei. Aber wenn du es bis heute nicht geschafft hast dich gegen deine Mutter durchzusetzen oder ihr ihre Grenzen zu zeigen, dann schaffst du es auch nicht mehr ohne Hilfe. Vor allem aber tut es ja auch sehr weh wenn man so behandelt wird.Auch darüber solltest du sprechen. Mehr kann ich dir leider nicht raten. Hoffe du meldest dich wieder. Kopf hoch, du hast deine eigene kleine Familie.

Danke für Deine Antwort
Hallo Jessilein,

schön, dass Du mir geantwortet hast. Ich bin schon sehr froh, dass ich nicht alleine dastehe mit meinem Problem. Ich dachte schon, das sei unnormal.
Bei Dir ist es Borderline, bei mir das Essen. Früher war Essen total unwichtig, heute gehe ich nach so einem Telefonat erst mal an den Kühlschrank und mache ihn leer. Und die Depressionen sind auch nicht mehr so weit weg, habe ich das Gefühl.

Oh, das mit der Schlampe kenne ich, das musste ich mir auch schon anhören. Ansonsten erkenne ich mich in Deinen Schilderungen total wieder. Auch ich entschuldige mich, obwohl ich doch eigentlich im Recht bin.

Meine Mutter wäre heilfroh, wenn ich meinen Mann sitzen lassen würde und wieder heimziehen würde. Sie sagt ja ständig "Wenn Du noch bei mir wohnen würdest, wäre alles anders". Ja, wäre es woh, dann wäre ich bestimmt schon längst in Behandlung. Ich würde das mit dem Psychologen wirklich sehr gerne machen, allerdings weiss ich nicht, wo ich mich da hinwenden soll. Wird einem sowas verschrieben oder wie läuft das ?

Es tut sehr sehr weh, wenn einem die eigene Mutter so behandelt und das unter dem Deckmäntelchen "Kind, ich will doch nur Dein Bestes". Was bitte daran ist das Beste, wenn man nur runtergezogen und beschimpft wird ? Was sagt eigentlich Dein Psychologe dazu, warum unsere Mütter so sind ? Was treibt sie dazu an ? Ich möchte das wirklich mal verstehen.

Ich wünsche Dir für Deine weitere Behandlung alles alles Gute und alles Liebe und würde mich sehr freuen, nochmal von Dir zu hören.

Liebe Grüsse
Knuffelbiene

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22. Mai 2017 um 16:03
In Antwort auf cyra_12058372

Danke für Deine Antwort
Hallo Jessilein,

schön, dass Du mir geantwortet hast. Ich bin schon sehr froh, dass ich nicht alleine dastehe mit meinem Problem. Ich dachte schon, das sei unnormal.
Bei Dir ist es Borderline, bei mir das Essen. Früher war Essen total unwichtig, heute gehe ich nach so einem Telefonat erst mal an den Kühlschrank und mache ihn leer. Und die Depressionen sind auch nicht mehr so weit weg, habe ich das Gefühl.

Oh, das mit der Schlampe kenne ich, das musste ich mir auch schon anhören. Ansonsten erkenne ich mich in Deinen Schilderungen total wieder. Auch ich entschuldige mich, obwohl ich doch eigentlich im Recht bin.

Meine Mutter wäre heilfroh, wenn ich meinen Mann sitzen lassen würde und wieder heimziehen würde. Sie sagt ja ständig "Wenn Du noch bei mir wohnen würdest, wäre alles anders". Ja, wäre es woh, dann wäre ich bestimmt schon längst in Behandlung. Ich würde das mit dem Psychologen wirklich sehr gerne machen, allerdings weiss ich nicht, wo ich mich da hinwenden soll. Wird einem sowas verschrieben oder wie läuft das ?

Es tut sehr sehr weh, wenn einem die eigene Mutter so behandelt und das unter dem Deckmäntelchen "Kind, ich will doch nur Dein Bestes". Was bitte daran ist das Beste, wenn man nur runtergezogen und beschimpft wird ? Was sagt eigentlich Dein Psychologe dazu, warum unsere Mütter so sind ? Was treibt sie dazu an ? Ich möchte das wirklich mal verstehen.

Ich wünsche Dir für Deine weitere Behandlung alles alles Gute und alles Liebe und würde mich sehr freuen, nochmal von Dir zu hören.

Liebe Grüsse
Knuffelbiene

es ist ja schon eine ganze weile her das Du das hier geschrieben hast, wie ist es Dir denn zwischenzeitlich ergangen??

es ist mit meiner Mutter aber auch allgemein mit meinen Eltern ganz ganz schlimm. mittlerweile geht es schon in psychoterror, mobbing beleidigungen stehen täglich an der Tagesordnung.

Ich bin nun mittlerweile 47 Jahre alt habe 3 Kinder Tochter 22 mit meinem Enkelkind 4 Jahre, 2. Tochter 20 Jahre und noch einen Sohn 12 Jahre. Angefangen hat es alles eigentlich unbemerkt wir sind vor 18 Jahren in das ganz kleine Haus meiner Eltern gezogen, zu viert in 62qdm. da fing es dann so langsam an. Mal ganz davon abgesehen das meine Frau und ich nun bereits seid fast 25 Jahren verheirat sind, das muss man sich mal reinziehen, Silberhochzeit haben wir und wir alle werden von Ihr behandelt wie eine 5 Jähriges Kind. Meine Frau war nie die richtige für mich, sie wäre Messi und nicht für die Kinder da, wir haben die Kinder falsch erzogen, sie sind absolut missraten. Wie kann man sich nur Viehzeug anschaffen ( Katzen, Hund) Es sieht immer aus wie auf einer Müllhalde, Ich bin frech vorlaut, so spricht man mit seiner Mutter nicht. Meine eine Tochter zieht sich an wie eine !@#*!, wenn wir unserem Sport nachgehen, scheißern wir rum. Wir sollen gefälligst bescheid sagen wo wir hinfahren wenn wir nicht zuhause sind. Ich wollte eigentlich einen ganz anderen Beruf erlernen, aber damals wurde schon bestimmt in welchem Beruf ich arbeiten sollte, ich wollte eigentlich Kindergärtner werden aber ich musste einen Handwerksberuf erlernen, etwas anderas geht nicht. dann war ich einige Jahre in der Finanzdienstleistung auch immer erfolgreich aber nie haben meine Eltern hinter mir gestanden. Es wurde immer nur gesagt, das ist doch kein Beruf Finanzen und Versicherungen, mach doch wieder gas wasser. ich wollte das aber nicht und nach einigen jahren in der finanzdienstleistung, bin ich letztendlich zur kinderfotografie gekommen und es ist das was mir spass macht und ich gehe in diesem Beruf auf und habe Freude an allem.  Ich habe in meinem Leben noch nie jemanden kennen gelernt, der so schlecht über seine eigenen Kinder vor anderen spricht. In meinem ganzen Leben, habe ich nicht einmal gehört ,positiv über uns gesprochen oder das meine Eltern Stolz auf Ihre Söhne und meine Frau und über Unsere Kinder sind, über das was alle bisher erreicht haben. Die Situation ist jeden Sonntag dieselbe, da meine Eltern meist ab Donnerstag in Ihrem Sommerhaus wohnen, das 20m von uns auf dem gleichen Grundstück entfernt ist, wir meist jeden Sonntag versucht Streit zu provozieren. Ich habe einfach das Gefühl, so langsam als wollen meine Eltern das wir wegziehen und das ich einfach nur ein ungeliebtes Kapitel in Ihrem Leben bin. Asl wenn es nicht auffallen würde wenn wir nicht mehr da wären. Doch, dann wäre es alles ordentlich und es würde nicht so viel rumstehen wie unser Auto, wie man sich eine solche scheiss Karre hole konnte ist Ihnen eh unbegreiflich. Es ihnen sowieso immer alles unbegreiflich was wir alles machen. Es ist auch egal was es ist, es ist immer falsch. und Ahnung habe ich ja auch keine, sie sind die einzigen die alles wissen und auch erfahrung haben, schließlich haben sie das Alter. Mittlerweile mobben sie meine kleine Tochter so sehr das sie nach Ihrer Ausbildung hier wegziehen möchte damait sie nicht mehr zu Ihrer Oma und zu Ihrem Opa muss. Ich weiss auch nicht was einen Menschen bewegt, einen anderen Menschen so psyschisch fertig zu machen? Es kommt auch nichts mehr positives, nur wenn es um die Nachbarn geht, ja die sind ja alle so toll und haben tolle Jobs verdienen alle richtig gutes Geld und die Kinder sind ja alle so toll erzogen und hören wenn Ihre Eltern was sagen. Nichts gegen meine Nachbarn, ich mag alle, aber wenn über einen Nachbarn erzählt und geschwärmt wird, wenn in unserer Familie über den Nachbarn mehr erzählt wird als über seine eigenen, stelle ich mir wirklich die Frage ob man seine eigenen Kinder überhaupt liebt.
Vielleicht ist das alles ein bisschen verworren geschrieben, was eigentlich nicht meine Art ist aber es ist über die Jahre jetzt immer schlimmer geworden und weil ich machen kann was ich will, ich werde Ihnen niemals gerecht. Mittlerweile weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr was ich machen kann, ich glaube das es jetzt wo sie älter werden nur noch schlimmer wird.

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