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Probleme mit Familie

22. Juli 2018 um 18:42 Letzte Antwort: 24. Juli 2018 um 7:42

Hallo guten Abend, ich weiß gerade nicht mehr weiter. Mir geht im Moment alles hier zuhause auf die Nerven. Mich nervt mein Bruder da er durch seine Behinderung (Autismus) sehr anstrengend ist. Er muss alles wiederholen. Sei es wenn was kaputt ist. Aktuell ist es unser Familienauto. Er fragt mich ständig wann gehen wir es wieder holen. Und was machen wir danach..
Dann geht mir meine Mutter irgendwie auf die Nerven. Sie läßt sich meiner Meinung nach nur noch hängen. Gut es war für sie auch in letzter Zeit alles ein bißchen viel. Erst ist ihr Mann/mein Vater ziemlich plötzlich gestorben. Dann hat sie ein Jahr später zwei Hüft-OPs hinter sich gebracht von denen sie sich bis jetzt nicht wirklich erholt hat. Und dann kommen noch die Sorgen um meinen Bruder mit dazu.
Und von meiner Schwester bin ich auch irgendwie enttäuscht. Sie hält sich in letzter Zeit auch ziemlich bedeckt. Kommt kaum noch zu Besuch und Unterstützung in Bezug auf meinen Bruder kann ich auch vergessen. Sie fährt unsere Mutter zwar zu Arztterminen, aber das war es auch schon. Unser Bruder ist zwar auf einer Warteliste für ein Wohnheim, aber das kann noch dauern. Und bis dahin bin ich auch am Ende mit meinen Nerven. Habe auch schon versucht mir Hilfe durch die Lebenshilfe oder den Autistischen Verein zu holen. Aber Fehlanzeige.
Könnte im Moment nur fortlaufen. Das macht mich alles ziemlich fertig.

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22. Juli 2018 um 20:51
In Antwort auf alexis-72

Hallo guten Abend, ich weiß gerade nicht mehr weiter. Mir geht im Moment alles hier zuhause auf die Nerven. Mich nervt mein Bruder da er durch seine Behinderung (Autismus) sehr anstrengend ist. Er muss alles wiederholen. Sei es wenn was kaputt ist. Aktuell ist es unser Familienauto. Er fragt mich ständig wann gehen wir es wieder holen. Und was machen wir danach..
Dann geht mir meine Mutter irgendwie auf die Nerven. Sie läßt sich meiner Meinung nach nur noch hängen. Gut es war für sie auch in letzter Zeit alles ein bißchen viel. Erst ist ihr Mann/mein Vater ziemlich plötzlich gestorben. Dann hat sie ein Jahr später zwei Hüft-OPs hinter sich gebracht von denen sie sich bis jetzt nicht wirklich erholt hat. Und dann kommen noch die Sorgen um meinen Bruder mit dazu.
Und von meiner Schwester bin ich auch irgendwie enttäuscht. Sie hält sich in letzter Zeit auch ziemlich bedeckt. Kommt kaum noch zu Besuch und Unterstützung in Bezug auf meinen Bruder kann ich auch vergessen. Sie fährt unsere Mutter zwar zu Arztterminen, aber das war es auch schon. Unser Bruder ist zwar auf einer Warteliste für ein Wohnheim, aber das kann noch dauern. Und bis dahin bin ich auch am Ende mit meinen Nerven. Habe auch schon versucht mir Hilfe durch die Lebenshilfe oder den Autistischen Verein zu holen. Aber Fehlanzeige.
Könnte im Moment nur fortlaufen. Das macht mich alles ziemlich fertig.

Wie alt ist den Bruder? Ist er noch in der Schule?

Deine Mutter koennte evtl. eine Verhunderungspflege beantragen. 

">https://www.pflege-durch-angehoerige.de/haeusliche-pflege/verhinderungspflege/

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23. Juli 2018 um 19:09
In Antwort auf evaeden

Wie alt ist den Bruder? Ist er noch in der Schule?

Deine Mutter koennte evtl. eine Verhunderungspflege beantragen. 

">https://www.pflege-durch-angehoerige.de/haeusliche-pflege/verhinderungspflege/

Mein Bruder ist jetzt 42. Habe ich schon alles versucht. Aber dadurch das sie sich durch ihre Depression so hängen läßt fällt ihr jeder Gang schwer. Und das ist für mich einfach sehr anstrengend.

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23. Juli 2018 um 19:13

Er geht tagsüber in eine Werkstatt der Lebenshilfe. Aber die Wochenden und wenn er frei hat sind die reinste Tortur. Er wird teilweise agressiv und manchmal eskaliert das auch und er beginnt zu schlagen. Ich rede mir den Mund fusselig. Aber es passiert nix. Manchmal bin ich drauf und dran hier weg zu ziehen. Aber erstens habe ich noch nicht den Mut und zweitens nicht das Geld. Und wie schon geschrieben die Lebenshilfe und der Autistische Verein können einem auch nicht helfen. Habe das schon mehrmals erwähnt das mein Bruder so agressiv ist.

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24. Juli 2018 um 7:42
In Antwort auf alexis-72

Er geht tagsüber in eine Werkstatt der Lebenshilfe. Aber die Wochenden und wenn er frei hat sind die reinste Tortur. Er wird teilweise agressiv und manchmal eskaliert das auch und er beginnt zu schlagen. Ich rede mir den Mund fusselig. Aber es passiert nix. Manchmal bin ich drauf und dran hier weg zu ziehen. Aber erstens habe ich noch nicht den Mut und zweitens nicht das Geld. Und wie schon geschrieben die Lebenshilfe und der Autistische Verein können einem auch nicht helfen. Habe das schon mehrmals erwähnt das mein Bruder so agressiv ist.

Ich kann sehr gut verstehen wie schlimm das fuer dich ist. Kannst du vielleicht nochmal mit deiner Mutter reden, ihr ganz klar sagen, dass du ausziehen wirst wenn sich nichts aendert. 

Man kann von dir wirklich nicht verlangen, dass du dein Leben mit dieser Gewalt verbringst. Wenn sich gar nichts aendert hast du auch wirklich das Recht auszuziehen um deine psychische und koerperliche Gesundheit zu schuetzen. Leider muss es manchmal zur Krise kommen, damit sich dann etwas aendert. 

Aber versuche doch mit seinen Betreuern bei der Lebenshilfe zu reden. Ist er dort fuer ein Wohnheim angemeldet? 

Rede mit seinen direkten Betreuern. Schildere eure Lage und sei ganz offen wie schlecht es mit ihm zu Hause laeuft. 

Wenn man da keine Ideen hat, dann wende dich an den/die Leiter/in der Werkstatt. Frage wer im Wohnheim ein Ansprechpartner waere. Wende dich auch an das Personal.

Koennte es sein, dass deine Mutter zustimmt sich stationaer aufnehmen zu lassen wegen ihrer Depression? Dann muesste man handeln und deinen Bruder unterbringen. 

Ich glaube deine beste Chance ist darauf zu pochen, dass ihr die Betreuung nicht mehr uebernehmen koennt...also, dass deine Mutter es nicht mehr kann. Damit wirst du wahrscheinlich mehr Glueck haben als darauf zu pochen, dass dein Bruder zu aggressiv ist. Ich weiß das ist unsinnig und zum verzweifeln, aber man muss den Weg gehen der am meisten Erfolg verspricht. 

Kannst du vielleicht mal mit deiner Mutter zu ihrem Hausarzt? Koenntet ihr dort die Situation schildern...besonders das mit den Depressionen deiner Mutter.

 

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