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Problem mit "alten" Freunden

21. Mai 2019 um 9:58 Letzte Antwort: 22. Mai 2019 um 7:15

Hallo,

seit einigen Monaten habe ich das Interesse an meinen "alten" Freunden verloren.

Mir tut dies leid und eig. möchte ich mich nicht so abkapseln. Früher war das alles kein problem da hatte man auch noch genügend Zeit. Aber mit Arbeit, Weiterbildung, Haushalt, Sport (den man ja machen muss ) und Partner wird die Woche einfach voll und ich komm grade mal so dazu mit allem Fertig zu werden. (klingt jetzt weinerlich ich weiß

Ich musste deswegen eig. schon fast dauerhaft die "Mädelstreffen" absagen weil ich entweder 1. keine Zeit habe 2. einfach mal froh bin zuhause zu sein und nichts machen zu müssen bzw. den Abend dann mit meinem Partner zu verbringen.

Das Problem ist auch, dass dies so kommt es mir vor vll. nicht immer von den Freunden verstanden wird. Und dann natürlich enttäuscht sind wenn ich "mal wieder" nicht komme.

Und wenn ich dann doch mal Zeit habe, kann ich nicht mehr wirklich was mit den Gesprächsthemen anfangen. Das liegt vll.  auch daran das alle meine Freunde studiert haben (ich hab nicht mal abi). Es wird mit vielen tollen wörter um sich geworfen und ich sitz da und grins ... weil ich kein wort verstehe, auch beim Tratsch bin ich außen vor da ich die Menschen nicht kenne oder weil es mir egal ist.

Muss ich mich deswegen schlecht fühlen ? bin ich ein schlechter Mensch weil ich mich für meine freunde nicht mehr Interessiere? Ist es Okay das sowas einfach auseinander geht?
Kann ich dem entgegenwirken ? und wenn ja wie

Ich bekomme schon bei den Gruppennachrichten schweißausbrüche weil ich weiß das ich eh wieder nicht kommen kann.

Ich hoffe mir kann jemande helfen.



 

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21. Mai 2019 um 13:48
In Antwort auf user25603

Hallo,

seit einigen Monaten habe ich das Interesse an meinen "alten" Freunden verloren.

Mir tut dies leid und eig. möchte ich mich nicht so abkapseln. Früher war das alles kein problem da hatte man auch noch genügend Zeit. Aber mit Arbeit, Weiterbildung, Haushalt, Sport (den man ja machen muss ) und Partner wird die Woche einfach voll und ich komm grade mal so dazu mit allem Fertig zu werden. (klingt jetzt weinerlich ich weiß

Ich musste deswegen eig. schon fast dauerhaft die "Mädelstreffen" absagen weil ich entweder 1. keine Zeit habe 2. einfach mal froh bin zuhause zu sein und nichts machen zu müssen bzw. den Abend dann mit meinem Partner zu verbringen.

Das Problem ist auch, dass dies so kommt es mir vor vll. nicht immer von den Freunden verstanden wird. Und dann natürlich enttäuscht sind wenn ich "mal wieder" nicht komme.

Und wenn ich dann doch mal Zeit habe, kann ich nicht mehr wirklich was mit den Gesprächsthemen anfangen. Das liegt vll.  auch daran das alle meine Freunde studiert haben (ich hab nicht mal abi). Es wird mit vielen tollen wörter um sich geworfen und ich sitz da und grins ... weil ich kein wort verstehe, auch beim Tratsch bin ich außen vor da ich die Menschen nicht kenne oder weil es mir egal ist.

Muss ich mich deswegen schlecht fühlen ? bin ich ein schlechter Mensch weil ich mich für meine freunde nicht mehr Interessiere? Ist es Okay das sowas einfach auseinander geht?
Kann ich dem entgegenwirken ? und wenn ja wie

Ich bekomme schon bei den Gruppennachrichten schweißausbrüche weil ich weiß das ich eh wieder nicht kommen kann.

Ich hoffe mir kann jemande helfen.



 

und deine freunde haben immer zeit sich zu treffen?

was ist bei denen anders?

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21. Mai 2019 um 13:48
In Antwort auf user25603

Hallo,

seit einigen Monaten habe ich das Interesse an meinen "alten" Freunden verloren.

Mir tut dies leid und eig. möchte ich mich nicht so abkapseln. Früher war das alles kein problem da hatte man auch noch genügend Zeit. Aber mit Arbeit, Weiterbildung, Haushalt, Sport (den man ja machen muss ) und Partner wird die Woche einfach voll und ich komm grade mal so dazu mit allem Fertig zu werden. (klingt jetzt weinerlich ich weiß

Ich musste deswegen eig. schon fast dauerhaft die "Mädelstreffen" absagen weil ich entweder 1. keine Zeit habe 2. einfach mal froh bin zuhause zu sein und nichts machen zu müssen bzw. den Abend dann mit meinem Partner zu verbringen.

Das Problem ist auch, dass dies so kommt es mir vor vll. nicht immer von den Freunden verstanden wird. Und dann natürlich enttäuscht sind wenn ich "mal wieder" nicht komme.

Und wenn ich dann doch mal Zeit habe, kann ich nicht mehr wirklich was mit den Gesprächsthemen anfangen. Das liegt vll.  auch daran das alle meine Freunde studiert haben (ich hab nicht mal abi). Es wird mit vielen tollen wörter um sich geworfen und ich sitz da und grins ... weil ich kein wort verstehe, auch beim Tratsch bin ich außen vor da ich die Menschen nicht kenne oder weil es mir egal ist.

Muss ich mich deswegen schlecht fühlen ? bin ich ein schlechter Mensch weil ich mich für meine freunde nicht mehr Interessiere? Ist es Okay das sowas einfach auseinander geht?
Kann ich dem entgegenwirken ? und wenn ja wie

Ich bekomme schon bei den Gruppennachrichten schweißausbrüche weil ich weiß das ich eh wieder nicht kommen kann.

Ich hoffe mir kann jemande helfen.



 

ach ja und nicht: kommen KANN sonder WILL 

ehrlich solltest du schon bleiben

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21. Mai 2019 um 15:32

Ihr habt Euch auseinandergelebt und es passt einfach nicht mehr, sowas passiert. Wenn Du keine Lust mehr auf Treffen hast, dann würde ich es einfach einschlafen lassen, das Leben ist zu kurz, um es in falscher Gesellschaft zu verbringen. Und wie lautet der schlaue Spruch? "Es hat einen Grund, warum manche Menschen aus der Vergangenheit es nicht in Deine Zukunft schaffen." Ich habe sehr viele alte Bekanntschaften heute nicht mehr, weil wir nichts mehr miteinander anfangen konnten. Dafür ist dann Platz für neue Bekanntschaften, die besser zu einem passen.

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21. Mai 2019 um 23:44

Nein, ich finde für sowas muss man sich nicht schlecht fühlen.

Wenn man mit dem Freundeskreis außer einer gemeinsamen Vergangenheit nichts mehr gemeinsam hat, dann ist es doch nichts schlimmes, sich neue Freunde zu suchen oder Zeit für sich selbst zu nehmen.
Das hat ja auch nichts mit "nicht mögen" oder Streit zu tun, also wüsste ich nicht, warum dir deine Freunde das übel nehmen sollten.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Spaß macht aus Gruppenzwang oder Gewohnheit halber nur noch mit Freunden rumzuhängen und selbst nur an der Seitenlinie steht, zuhört und nichts wirklich beitragen kann, oder das Gefühl hat, nicht wirklich dazuzugehören.


Ich würde auch nicht versuchen dem irgendwie entgegenzuwirken. Möchtest du wirklich die Freundschaft auf künstlicher Basis erhalten anstatt einfach deinen eigenen Weg zu gehen?
Soll natürlich, wie oben gesagt, nicht heißen, dass du sie jetzt direkt überall löscht und ihnen sagst, dass ihr nichts mehr gemein habt. 
Wenn man nicht mehr zu den Treffen kommt, dann merken die Freunde mit der Zeit selbst, dass man sich auseinandergelebt hat. Aber wer weiß, vielleicht hast du ja in der Zukunft doch wieder Lust auf ein Treffen, deswegen würde ich nicht alle Bänder reißen lassen.


Kurz gesagt: Nein, ich finde das absolut nicht schlimm und ich fände es schlimmer, wenn man jetzt anfängt sich zu verbiegen um wieder "dazuzugehören". Das macht auf Dauer auch nicht glücklich. Für mich liest sich das als hättet ihr euch einfach auseinandergelebt.

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22. Mai 2019 um 7:15
In Antwort auf user25603

Hallo,

seit einigen Monaten habe ich das Interesse an meinen "alten" Freunden verloren.

Mir tut dies leid und eig. möchte ich mich nicht so abkapseln. Früher war das alles kein problem da hatte man auch noch genügend Zeit. Aber mit Arbeit, Weiterbildung, Haushalt, Sport (den man ja machen muss ) und Partner wird die Woche einfach voll und ich komm grade mal so dazu mit allem Fertig zu werden. (klingt jetzt weinerlich ich weiß

Ich musste deswegen eig. schon fast dauerhaft die "Mädelstreffen" absagen weil ich entweder 1. keine Zeit habe 2. einfach mal froh bin zuhause zu sein und nichts machen zu müssen bzw. den Abend dann mit meinem Partner zu verbringen.

Das Problem ist auch, dass dies so kommt es mir vor vll. nicht immer von den Freunden verstanden wird. Und dann natürlich enttäuscht sind wenn ich "mal wieder" nicht komme.

Und wenn ich dann doch mal Zeit habe, kann ich nicht mehr wirklich was mit den Gesprächsthemen anfangen. Das liegt vll.  auch daran das alle meine Freunde studiert haben (ich hab nicht mal abi). Es wird mit vielen tollen wörter um sich geworfen und ich sitz da und grins ... weil ich kein wort verstehe, auch beim Tratsch bin ich außen vor da ich die Menschen nicht kenne oder weil es mir egal ist.

Muss ich mich deswegen schlecht fühlen ? bin ich ein schlechter Mensch weil ich mich für meine freunde nicht mehr Interessiere? Ist es Okay das sowas einfach auseinander geht?
Kann ich dem entgegenwirken ? und wenn ja wie

Ich bekomme schon bei den Gruppennachrichten schweißausbrüche weil ich weiß das ich eh wieder nicht kommen kann.

Ich hoffe mir kann jemande helfen.



 

Ich denke, dass das gerade in jungen Jahren sehr häufig vor kommt, dass man sich, durch die jeweils eigene Entwicklung, in andere Richtungen entwickelt und dass das, was einen davor verbunden hat(Schulzeit z.B.) nicht mehr vorhanden ist.

Deshalb brauchst du dich nicht schlecht fühlen, aber du solltest wenigstens ehrlich sein. Du "willst" im Endeffekt den Kontakt nicht mehr aufrecht erhalten. Denn wenn der Wunsch wirklich vorhanden wäre, dann gäbe es bestimmt Mittel und Wege.
 

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