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Positives Denken

21. Februar um 5:09 Letzte Antwort: 29. März um 20:10

Hallo ihr Lieben, 

ich muss leider von mir selbst behaupten, dass ich ein sehr pessimistischer Mensch bin. Ich sehe in vielen Dingen zuerst die negativen Seiten. Bevor ich Entscheidungen treffe, überlege ich zuerst, was schlimmstenfalls passieren könnte. Das führt dazu, dass ich mir unnötige Gedanken mache und ich total verkopft bin. 

Mein ehemaliger Chef nahm das Leben so, wie es kam. Er sah alles positiv und lief fast schon naiv und zu gutgläubig durchs Leben. Aber er hatte auch immer Glück mit dieser Einstellung. Ich beneide ihn dafür noch heute. Gerne würde ich mir ein Stück davon abschneiden. 

Wie ist das bei euch? Habt ihr vielleicht Tipps für mich? 

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21. Februar um 11:42

Es gibt sowas wie die self fulfilling prophecy. Du musst nur lange genug im negativen Denken verharren, dann werden sich diese Gedanken bestätigen. Deshalb ist es enorm wichtig nicht im negativen Denken zu verharren. Jeder hat mal einen miesen Tag an dem es nicht läuft. Das ist normal und hat nichts mit Unglück oder Schicksal zu tun. 
Wer negativ denkt beschäftigt sich zuviel mit Dingen, die schief gehen könnten und möchte die Empfindungen, die damit zusammenhängen vermeiden. 
Im schlimmsten Fall wird eine Lernerfahrung aus einer Situation. Und auch hier kannst du denken, gut, dies hat so nicht funktioniert, beim nächsten Mal versuche ich es anders. Gehst du positiv an Dinge heran ändert sich dein gesamtes Auftreten, Körperhaltung, innerliche Einstellungen, Wirkung auf andere Menschen usw. Wege werden dadurch offener und Chancen größer. 

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29. März um 20:10
In Antwort auf maite_18422897

Hallo ihr Lieben, 

ich muss leider von mir selbst behaupten, dass ich ein sehr pessimistischer Mensch bin. Ich sehe in vielen Dingen zuerst die negativen Seiten. Bevor ich Entscheidungen treffe, überlege ich zuerst, was schlimmstenfalls passieren könnte. Das führt dazu, dass ich mir unnötige Gedanken mache und ich total verkopft bin. 

Mein ehemaliger Chef nahm das Leben so, wie es kam. Er sah alles positiv und lief fast schon naiv und zu gutgläubig durchs Leben. Aber er hatte auch immer Glück mit dieser Einstellung. Ich beneide ihn dafür noch heute. Gerne würde ich mir ein Stück davon abschneiden. 

Wie ist das bei euch? Habt ihr vielleicht Tipps für mich? 

Hat wahrscheinlich dein Elternhaus dich nicht unbedingt mit einer optimistischen Lebensphilosophie beglückt. Du bist von Angst und Bedenken durch dein EH geprägt, bist aber nicht festgelegt.

Reinhold Messner hat wohl mal gesagt:
"Mut ist die andere Hälfte von Angst"

Er muss es wissen, bei seiner Biografie und seinen Dingen die er gelebt hat. Er hat also auch ganz oft Angst, so wie er Mut hat. Beides gehört zusammen und beides hat man gleichermaßen in sich.

Wenn du dir das als Kreis vorstellst, ist die eine Hälfte der Mut und die Andere Hälfte die Angst. Beides hast du gleichermaßen in dir.

Nur bisher warst du immer nur ängstlich und nie mutig. Also sei doch jeden Tag mutig an den Stellen, wo du früher Angst hattest. Außer bei Übermut, aber das wirst du dann schon merken.

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