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Plötzlich ständig an eigene Kindheit denken...

13. April 2007 um 8:58

Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht.
Seit einiger Zeit denke ich ständig an meine Kindheit und an meine Erziehung. Und fast immer nur im negativen Sinn. Positive Dinge fallen mir nur ein, wenn ich von zuhause weg war. Und das macht mich irgendwie traurig.
Aber scheinbar war es wirklich so scheiße.
Ich wurde ausgelacht von meiner eigenen Mutter, wenn ich als Teenie Liebeskummer hatte. Ich wurde von ihr fertiggemacht, wenn ich vom Friseur kam und die ganze Familie machte mit. Als ich Depressionen bekam und nur noch 35 kg wog, war es allen egal und ich kümmerte mich selbst um eine Therapie.
Ich wurde als Kind NIE in den Arm genommen, biss an den Fingernägeln, habe seit meinem 3. Lebensjahr Angstzustände und keine Freunde. Auch heute nicht.
Geht es noch jemandem so?
Das Schlimme ist, meine Eltern leben nicht mehr und ich habe ein schlechtes Gewissen, wenn ich solche negativen Gedanken habe. Aber sie sind nunmal da.

LG, ente34

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13. April 2007 um 14:23


Kennt dieses Problem wirklich niemand???

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13. April 2007 um 14:32
In Antwort auf clyde_12556334


Kennt dieses Problem wirklich niemand???

Doch, Ente!
Ich kann es jetzt nur nicht in Worte fassen, ohne dass alles wieder hoch kommt und mir kotzübel wird.

Ich wurde scho als Säugling von meinem Vater so stark misshandelt, dass ich ein halbes Jahr in der Uniklinik liegen musste.

Hat niemanden gekümmert! Außerdem werde ich den Verdacht nicht los, dass mein Vater meinen jüngeren Bruder auf dem Gewissen hat. Ich kann ihn deswegen nicht mehr zur Rede stellen. Mein Vater ist mittlerweile auch tot.

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13. April 2007 um 20:51
In Antwort auf liese_12162426

Doch, Ente!
Ich kann es jetzt nur nicht in Worte fassen, ohne dass alles wieder hoch kommt und mir kotzübel wird.

Ich wurde scho als Säugling von meinem Vater so stark misshandelt, dass ich ein halbes Jahr in der Uniklinik liegen musste.

Hat niemanden gekümmert! Außerdem werde ich den Verdacht nicht los, dass mein Vater meinen jüngeren Bruder auf dem Gewissen hat. Ich kann ihn deswegen nicht mehr zur Rede stellen. Mein Vater ist mittlerweile auch tot.

Ach du liebe Zeit!
Du Arme. Hat deine Mutter nicht eingegriffen?
Das ist ja der Hammer.
Kannst mir auch per PN schreiben, wenn's dir hier zu persönlich ist.

Knuddel-dich-mal-ganz-fest,

ente34

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14. April 2007 um 10:50
In Antwort auf clyde_12556334

Ach du liebe Zeit!
Du Arme. Hat deine Mutter nicht eingegriffen?
Das ist ja der Hammer.
Kannst mir auch per PN schreiben, wenn's dir hier zu persönlich ist.

Knuddel-dich-mal-ganz-fest,

ente34

Meine Mutter
ist eine schwache Frau und hat keinen eigenen Willen. (Hat sich ihrem Mann total untergeordnet). Ich habe schon lange keinen Kontakt mehr zu meinen Blutsverwandten. Da käme mir die Galle hoch!

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14. April 2007 um 13:10
In Antwort auf liese_12162426

Meine Mutter
ist eine schwache Frau und hat keinen eigenen Willen. (Hat sich ihrem Mann total untergeordnet). Ich habe schon lange keinen Kontakt mehr zu meinen Blutsverwandten. Da käme mir die Galle hoch!


Du hast zu GAR NIEMANDEM aus deiner Blutsverwandtschaft mehr Kontakt???

LG, ente34

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14. April 2007 um 13:17

Mich würde
interressieren, wovor du die meisste Angst hast.
Vor Menschen vielleicht?
Geht auch über PN.
Liebe Grüße
Foxy

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14. April 2007 um 13:42
In Antwort auf clyde_12556334


Du hast zu GAR NIEMANDEM aus deiner Blutsverwandtschaft mehr Kontakt???

LG, ente34

Niemand mehr!
Ist richtig befreiend!

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14. April 2007 um 13:46

...., oje oje
.., ich muss sagen was ihr erzähl finde ich ziemlich schrecklich und extrem traurig. ich wünschte ich könnte helfen!

ganz liebe grüße bella

und immer kopf hoch ja *zwinker*

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14. April 2007 um 18:53
In Antwort auf liese_12162426

Niemand mehr!
Ist richtig befreiend!

Ja, aber...
doch auch irgendwie traurig, oder?
Hast du denn wenigstens einen Partner und dessen Familie?

ente34

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15. April 2007 um 17:57
In Antwort auf clyde_12556334

Ja, aber...
doch auch irgendwie traurig, oder?
Hast du denn wenigstens einen Partner und dessen Familie?

ente34

Mein jüngster Sohn und ich
kämpfen uns allein durchs Leben. Ab und zu ruft mein Ex mal an, aber das stört mich eher als dass es mich freut. Zu meinem ältesten, verheirateten Sohn habe ich ebenfalls keinen Kontakt mehr.

Ich habe den Vorteil, dass ich auf niemanden Rücksicht nehmen muss und tun und lassen kann, was ich will. Und das nutze ich auch aus.

Das Leben ist zu kurz, um traurig zu sein.

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15. April 2007 um 18:05
In Antwort auf liese_12162426

Mein jüngster Sohn und ich
kämpfen uns allein durchs Leben. Ab und zu ruft mein Ex mal an, aber das stört mich eher als dass es mich freut. Zu meinem ältesten, verheirateten Sohn habe ich ebenfalls keinen Kontakt mehr.

Ich habe den Vorteil, dass ich auf niemanden Rücksicht nehmen muss und tun und lassen kann, was ich will. Und das nutze ich auch aus.

Das Leben ist zu kurz, um traurig zu sein.

Da hast du recht...
aber ich finde meine Einsamkeit z. B. nicht schön.
Ich hab in einem anderen Thread schon mal geschrieben, dass ich mittlerweile mit mir selbst spreche.
Aber wenn du damit keine Probleme hast, ist es ja in Ordnung.
Wie alt ist denn dein jüngster Sohn?

LG, ente34

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15. April 2007 um 18:06
In Antwort auf marica_12472546

...., oje oje
.., ich muss sagen was ihr erzähl finde ich ziemlich schrecklich und extrem traurig. ich wünschte ich könnte helfen!

ganz liebe grüße bella

und immer kopf hoch ja *zwinker*

Danke Isabella...
das ist lieb von dir

LG, ente34

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15. April 2007 um 18:08
In Antwort auf foxy03

Mich würde
interressieren, wovor du die meisste Angst hast.
Vor Menschen vielleicht?
Geht auch über PN.
Liebe Grüße
Foxy

Keine Ahnung...
wenn ich das wüsste, wäre ich schlauer.
Das einzige, das mir einfällt: ich hasse es, irgendwo "eingesperrt" zu sein.
Egal ob Kino oder im Fahrstuhl.
Ich kann damit leben, anderen geht's bedeutend schlechter.
Aber ich finde es schlimm, dass ich so negative Gedanken bezüglich meiner Kindheit habe und meinen Eltern keine Möglichkeit mehr gegeben ist, dazu Stellung zu nehmen. Sie tun mir irgendwie leid dafür.

LG, ente34

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15. April 2007 um 19:26

Mir gehts...
genaus! ich lebe noch zu hause, hab aber jetzt schon fast nur negative gedanken über meine kindheit/ jugend! und ich bin erst 16! ich werde geschlagen und getreten, ich werde immer fertig gemacht weil ich zu viel esse, deshalb habe ich auch extreme fressattacken, werde angeschrien wenn ich mich verletzt habe astatt in den arm genommen zu werden, noch dazu kommt, dass ich bi bin und dadurch verarscht werde. um nur weniges aufzuzählen, um dir zu sagen dass ich dich versteh! ich glaube, dass du ein schlechtes gewissen hast, weil du deine eltern trotzedem, wie ich, wahnsinnig liebst!! ich liebe sie auch obwohl sie mich so verletzten!!! kannst du auch mit niemanden über schlechtes über deine eltern reden, weil deine freunde sonst nur schlecht übe deine eltern reden und du dann wieder ein extrem schelchtes gewissen bekommst??? so ist es bei mir! aber wir beide müssen einsehen meiner meinung, dass wir schlecht über sie reden DÜRFEN weil sie uns schlecht behandeln und das nicht in ordnung ist! aber trotzdem DÜRFEN wir sie auch immer noch lieben!! oder hasst du gleich ein freund von dir, wenn er was falsches getan hat???
lg

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16. April 2007 um 20:02

Mir macht. . .
meine Kindheit auch noch zu schaffen. Meine Eltern haben immer nur Perfektion und Gehorsam von mir erwartet. Wenn ich eine 2 oder gar eine 3 im Zeugnis hatte, hagelte es Beschimpfungen und Schläge. Wenn ich nicht immer bei Talentshows und Reitwettbewerbe mitmachen wollte, wurde ich als "Feige Sau" beschimpft. Ich wurde von meinem Vater dauernd am Kopf geschlagen, und sogar getreten. Ich könnte noch viel mehr erzählen. Was das alles noch schlimmer macht, ist die Tatsache, daß sie heute alles abstreiten und so tun als ob ich eine Bilderbuchkindheit hatte. Verlogene Bastarde.

Ich habe auch heute Probleme in der Erziehung von meinem Sohn weil ich alles anders machen will als meine Eltern damals, will alles perfect mit ihm machen. Er tanzt mir oft an der Nase herum, weil ich mich nicht so hart durchsetzen möchte. Ich leide unter Panikattacken und Sozialphobie. Ich kann keinen Menschen vertrauen und habe keine Freunde. Alles ein direkter Resultat von einer verkorsten Kindheit.

Ente, du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben. Deine Eltern haben dich damals beschissen behandelt, das ist nicht deine Schuld. Du bist das Opfer, warst damals ein unschuldiges Kind. Ich wünschte mir, ich konnte besser Deutsch, dann könnte ich besser ausdrucken was ich gern sagen würde.

Grüß von Pusskin

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17. April 2007 um 8:27
In Antwort auf nusha_12122156

Mir macht. . .
meine Kindheit auch noch zu schaffen. Meine Eltern haben immer nur Perfektion und Gehorsam von mir erwartet. Wenn ich eine 2 oder gar eine 3 im Zeugnis hatte, hagelte es Beschimpfungen und Schläge. Wenn ich nicht immer bei Talentshows und Reitwettbewerbe mitmachen wollte, wurde ich als "Feige Sau" beschimpft. Ich wurde von meinem Vater dauernd am Kopf geschlagen, und sogar getreten. Ich könnte noch viel mehr erzählen. Was das alles noch schlimmer macht, ist die Tatsache, daß sie heute alles abstreiten und so tun als ob ich eine Bilderbuchkindheit hatte. Verlogene Bastarde.

Ich habe auch heute Probleme in der Erziehung von meinem Sohn weil ich alles anders machen will als meine Eltern damals, will alles perfect mit ihm machen. Er tanzt mir oft an der Nase herum, weil ich mich nicht so hart durchsetzen möchte. Ich leide unter Panikattacken und Sozialphobie. Ich kann keinen Menschen vertrauen und habe keine Freunde. Alles ein direkter Resultat von einer verkorsten Kindheit.

Ente, du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben. Deine Eltern haben dich damals beschissen behandelt, das ist nicht deine Schuld. Du bist das Opfer, warst damals ein unschuldiges Kind. Ich wünschte mir, ich konnte besser Deutsch, dann könnte ich besser ausdrucken was ich gern sagen würde.

Grüß von Pusskin

Hallo Pusskin...
Das mit den Panikattacken, Sozialphobie, kein Vertrauen und keine Freunde haben kenne ich auch. Ist bei mir ganz genauso.

Ich frage mich, warum man das mit uns gemacht hat. Oder war das bei vielen anderen auch so und sie reden nur nicht drüber? Ich weiß es nicht.
Verwunderlich ist nur, dass meine beiden älteren Schwestern weitestgehend genauso behandelt wurden (weitestgehend!), aber keine seelischen Schäden davongetragen haben. Und schwupps - such ich wieder die Schuld bei mir. Warum haben die beiden es geschafft und ich nicht?
Ich verstehe dich in Bezug auf deinen Sohn. Du willst alles viel besser machen und es ist wahrscheinlich sehr schwer, das richtige Mittelmaß zu finden.
Wie alt ist denn dein Kind?

LG, ente34

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17. April 2007 um 9:18

Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben....
ich wünschte ich hätte so eine Mutter wie du gehabt.

Obwohl ich nicht sehr gläubig bin, wünsche ich ihr, falls es ein Leben nach dem Tod gibt, die Hölle bis zum jüngsten Tag bzw. wenn es die Wiedergeburt gibt, wünsche ich ihr eine Mutter, die genau so zu ihr ist, wie sie zu mir war und ich wünsche ihr das gleiche trostlose Leben.

Und weißt du was? Ich schäme mich kein bißchen und ich hab solche Gedanken nicht nur manchmal sondern ständig. Jawohl! Und ich würde mich eher schämen, wenn ich solche Gedanken nicht hätte, weil ich dann wohl an Realitätsverdrängung leiden würde.

Leb deine Gefühle, es ist normal, dass du für deine Mutter keine warmen Gefühle übrig hast. Hättest du sie, würdest du eine a-normale Reaktion (Verdrängung) zeigen und das ist schlecht, weil du dann genau so wirst wie sie.

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17. April 2007 um 9:39
In Antwort auf clyde_12556334

Hallo Pusskin...
Das mit den Panikattacken, Sozialphobie, kein Vertrauen und keine Freunde haben kenne ich auch. Ist bei mir ganz genauso.

Ich frage mich, warum man das mit uns gemacht hat. Oder war das bei vielen anderen auch so und sie reden nur nicht drüber? Ich weiß es nicht.
Verwunderlich ist nur, dass meine beiden älteren Schwestern weitestgehend genauso behandelt wurden (weitestgehend!), aber keine seelischen Schäden davongetragen haben. Und schwupps - such ich wieder die Schuld bei mir. Warum haben die beiden es geschafft und ich nicht?
Ich verstehe dich in Bezug auf deinen Sohn. Du willst alles viel besser machen und es ist wahrscheinlich sehr schwer, das richtige Mittelmaß zu finden.
Wie alt ist denn dein Kind?

LG, ente34

,,,,
Also, mein Vater ist im Heim aufgewachsen, wo es auch regelmässig Schläge gab. Meine Mutter hat mir oft Horrorgeschichten von ihren eigenen Kindheit erzählt, mit Schägen und Psychoterror von den Eltern. Ich frage mich warum sie nichts daraus gelernt hatten? Meine Eltern sind beide psychisch krank, haben Depressionen und sind schon immer kontaktarm gewesen. Das alles ist keine Entschuldigung, daß sie mich so mies behandelt haben.

Warum haben deine Schwestern alles besser verkraftet als du? Weiß ich nicht. Vielleicht bist du einfach ein sensibler Mensch, der nicht so ein dickes Fell hat. So ist es bei mir. Ich nehme alles sehr persönlich, und suche die Fehler immer bei mir. Das ist aber typisches Verhalten von jemandem, der in die Opferrolle gedrängt wurde. z.B. geschlagene Frauen suchen meistens die Fehler bei sich, statt ihren prügelnden Ehemann oder Freund die Schuld zu geben. Ich habe einige Beziehungen hinter mir, in denen man mich geschlagen hatte, und ich hatte es lange Zeit akzeptiert. Siehst du was ich meine?

Mein Sohn ist übrigens 10, und du hast ganz Recht, es ist verdammt schwer, ein Mittelmass zu finden wenn es um Erziehung geht.

Grüß

Pusskin

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17. April 2007 um 11:04
In Antwort auf nusha_12122156

,,,,
Also, mein Vater ist im Heim aufgewachsen, wo es auch regelmässig Schläge gab. Meine Mutter hat mir oft Horrorgeschichten von ihren eigenen Kindheit erzählt, mit Schägen und Psychoterror von den Eltern. Ich frage mich warum sie nichts daraus gelernt hatten? Meine Eltern sind beide psychisch krank, haben Depressionen und sind schon immer kontaktarm gewesen. Das alles ist keine Entschuldigung, daß sie mich so mies behandelt haben.

Warum haben deine Schwestern alles besser verkraftet als du? Weiß ich nicht. Vielleicht bist du einfach ein sensibler Mensch, der nicht so ein dickes Fell hat. So ist es bei mir. Ich nehme alles sehr persönlich, und suche die Fehler immer bei mir. Das ist aber typisches Verhalten von jemandem, der in die Opferrolle gedrängt wurde. z.B. geschlagene Frauen suchen meistens die Fehler bei sich, statt ihren prügelnden Ehemann oder Freund die Schuld zu geben. Ich habe einige Beziehungen hinter mir, in denen man mich geschlagen hatte, und ich hatte es lange Zeit akzeptiert. Siehst du was ich meine?

Mein Sohn ist übrigens 10, und du hast ganz Recht, es ist verdammt schwer, ein Mittelmass zu finden wenn es um Erziehung geht.

Grüß

Pusskin

Es ist seltsam...
dass man auch als Erwachsener sich immer unbewusst Partner aussucht, die einem genau das gleiche Muster wieder vorleben.
Bescheuert, oder? Normalerweise müsste man doch genau das Gegenteil suchen.
Aber ich war als Teenie z. B. ausschließlich in Jungs verliebt, die sich nicht die Bohne für mich interessierten.
So ab 18 suchte ich mir dann immer welche aus, die freiheitsliebend waren und sich unter keinen Umständen binden wollten. Obwohl ich doch innerlich endlich mal Nestwärme und Geborgenheit haben wollte. Solche Männer gab es doch auch, aber sie waren für mich nicht interessant.
Verkehrte Welt.

LG, ente34

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25. April 2007 um 16:31
In Antwort auf clyde_12556334

Da hast du recht...
aber ich finde meine Einsamkeit z. B. nicht schön.
Ich hab in einem anderen Thread schon mal geschrieben, dass ich mittlerweile mit mir selbst spreche.
Aber wenn du damit keine Probleme hast, ist es ja in Ordnung.
Wie alt ist denn dein jüngster Sohn?

LG, ente34

Geht mir genauso ..
Deinen Text könnte ich geschrieben haben ..
Meine Mutter ist ebenfalls verstorben, mein Vater scherte sich immer einen Dreck ..(sorry für die Ausdrucksweise).
Seit ich eigene Kinder habe, denke ich viel über die eigene Kindheit und über meine Erziehung nach. Besonders, weil mein Mann so ganz anders erzogen worden ist.
Dass da sehr viel Negatives dabei ist, macht mir ein schlechtes Gewissen. Ich kann mich nicht erinnern, von meiner Mutter in den Arm genommen worden zu sein oder ein "ich mag dich" gehört zu haben. Oft sogar eher das Gegenteil.
Ich denke viel darüber nach - wenn ich Zeit habe. Und weil mich das oft sehr antriebslos und traurig macht, habe ich die Angewohnheit, fast immer etwas zu tun zu haben, damit ich nicht über dieses Thema nachdenke.

Du sagst:
"Aber ich finde es schlimm, dass ich so negative Gedanken bezüglich meiner Kindheit habe und meinen Eltern keine Möglichkeit mehr gegeben ist, dazu Stellung zu nehmen. Sie tun mir irgendwie leid dafür."
Dieses Problem habe ich auch. Es macht mich zeitweise ziemlich fertig.

Hast du Kinder? (Sorry, falls das schon hier irgendwo steht.) ICh denke, gerade wegen meiner Kinder denke ich intensiver drüber nach. Weil ich es "besser" (oder sollte ich eher sagen "anders") machen möchte ..

Ich mache mir Gedanken darüber, was ich meinen Jungs mal über ihre Grosseltern erzählen könnte ..

Es würde mich freuen, von dir zu hören.

Gruß,
Alekto

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