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Plötzlich Einzelgängerin? Was ist nur mit mir los?

2. Mai 2016 um 11:00 Letzte Antwort: 4. Mai 2016 um 0:22

Hallo ihr Lieben,

der Text könnte jetzt etwas länger werde, tut mir also leid.. ich hoffe, dass sich trotzdem jemand die Zeit nimmt, der vielleicht Ähnliches erlebt hat oder sonstiges.

Erst einmal zu mir: Ich (w/17) und auch andere würden über mich behaupten, ich sei durch und durch offen, kontaktfreudig und selbstbewusst. Ich habe altruistische Züge und versuche es immer jedem recht zu machen. Ich unterhalte mich sehr gerne - auch mit fremden Menschen - über Gott und die Welt, bin sehr teamfähig und gehe eigentlich gerne auf Partys. Minderwertigkeitsgefühle hatte ich noch nie.. Ich finde mich einfach damit ab, dass wir alle Individuen sind, was uns wiederum besonders macht. Ich vergleiche mich deshalb auch nicht mit anderen.

Zu meiner Geschichte: Ich hatte immer Menschen um mich rum, einen engen Freundeskreis bestehend aus ein paar Mädels. (Über uns wurde immer sehr schlecht gesprochen, da wir sehr viele fiese Dinge gesagt haben, wovon ich noch nie etwas gehalten habe). Vor etwa einem halben Jahr habe ich gemerkt, dass diese Freundschaften toxisch sind bzw. mir einfach nicht guttun. Es war Freundschaft auf einer sehr oberflächlichen Basis, ständig existierte ein Konkurrenzkampf untereinander. Es wurde übereinander geredet usw.. Ganz bewusst entschied ich mich dazu, mich von ihnen fern zu halten. Ich habe mich einfach von ihnen entfernt, ohne einen Streit anzuzetteln. Es wurde schlecht über mich geredet, dass ich doch bald niemanden mehr haben würde wenn ich so weiter mache etc.. Ich verstehe mich in der Schule (11. Klasse) noch ganz gut mit ihnen, aber mehr als über schulische Themen zu reden muss wirklich nicht sein.
Eine von ihnen (die einzige, mit der ich mich noch wirklich gut verstehe) befindet sich momentan in der Klinik, dazu aber später mehr.

Ich habe noch vereinzelt Kontakte an der Schule, besonders zu zwei anderen Mädchen (nennen wir sie Anja und Bella, sonst wird es zu kompliziert), bei denen ich wirklich dachte, ich stünde ihnen nah. Wir kennen uns auch bereits seit der 6. Klasse. Beide befinden sich in einem anderen Freundeskreis, mit Mädels, die ich eigentlich auch nur flüchtig aus der Schule kenne. Untereinander verstehen sich alle mit jedem, das sind ehrliche Freundschaften und hier wird nicht fies übereinander geredet.

Vor einer Weile wollte ich diese besagte Freundin in der Klinik besuchen gehen.. Ich berichtete Anja davon, und fragte mich ob sie mitkommen dürfte, weil sie nicht alleine Zug fahren möchte.. Hat leider nicht funktioniert, da sie aktuell noch keinen Besuch bekommen durfte. (Das wird später nochmal wichtig).

Wenn es auf Partys geht, werde ich von Anja oder Bella eigeladen. Dort unternehmen wir natürlich etwas mit ihrem Freundeskreis, wogegen ich nichts habe, da ich sie alle mag und es immer lustig ist, nur kenne ich sie einfach nicht so wirklich gut. Ich versuche gerade, mir ein neues Netz an Freunden aufzubauen, aber es gelingt mir einfach nicht. Ich halte deshalb sehr an Anja und Bella fest und ja, ich bin die nervige Klette, die dann hinter ihnen mitrennt. Irgendwann fühle ich mich dabei aber auch sehr unwohl, und fahre nach Hause, weil ich keinen Spaß mehr an dieser Party habe. Just am nächsten Tag kommen die Nachrichten warum ich denn gegangen wäre usw.. Mich wundert das immer sehr, da ich mich auf Partys alleingelassen fühle, weil ich dort absolut uninteressant bin für die Zwei, aber am nächsten Tag kommt dieses Geheuchle?

Letztens habe ich mich auch von meinem Freund getrennt. Wir waren etwas länger als ein Jahr zusammen, es war immer perfekt, er hat alles für mich getan, aber ich konnte ihm einfach nicht mehr das gleiche zurückgeben. Auch weil ich mich gerade sehr mit der Freundschafts-Sache auseinandersetze. Ich weiß, dass ich ihn dabei sehr verletzt habe, mir tut es ja auch wahnsinnig weh, aber das ist eine andere Baustelle.

Ich habe mich darüber auch schon mit Anja unterhalten. Sie sagt, sie sei immer für mich da, ich kann immer auf sie zählen und so weiter.. Als ich ihr dann erzählt habe, wie schwer es mir fällt Anschluss zu finden, und ich einfach nicht weiß, woran es liegen könnte, hat sie gesagt, dass sie ehrlich zu mir sein möchte, und hat mir erzählt, dass es ihren Freunden nunmal sehr komisch vorkäme, dass ich mich jetzt so reindrängen würde. Also nach dem Motto "Ersatzfreunde", da ich mich ja von den anderen entfernt habe.

Und bam. Seitdem geht es mir einfach übel. Ich wollte mich nie in irgendetwas reindrängen oder mir Ersatzfreunde suchen. Ich verstehe mich nur wahnsinnig gut mit ihnen.. Dass ich versuche, mich mit ihnen anzufreunden halte ich für eine ganz natürliche, logische Schlussfolgerung.

Jetzt fühle ich mich in ihrer Gegenwart so unwohl. Es kam mir selbst auch nie so vor, als würden sie so über mich denken.. Sie sind immer höflich (vielleicht auch zu höflich: Demnächst hat eine von ihnen Geburtstag und ich stand zufällig dabei als sie über die Party geredet haben und sie hat mich dann aus Höflichkeit gefragt, ob ich dabei sein möchte..) und können mich auch mal auf den Arm nehmen..

Seitdem häuft sich alles an.. Ich verkrieche mich im Bett und schaue Serien.

Durch Zufall erfahre ich jetzt auch noch, dass Anja nun losgefahren ist, um die Freundin in der Klinik zu besuchen.. Sie hat mir nicht einmal davon erzählt.. Ich bin so unglaublich enttäuscht.. Sie hätte es von mir auch erwartet..

Ich habe Anja und Bella wirklich gern, aber ich habe das Gefühl, dass immer etwas dazwischen steht.. Dass wir uns einfach nicht nah genug sind, um sie meine besten Freundinnen zu nennen. Ich habe das Gefühl, dass diese Freundschaft eben so einseitig ist.. Also dass so viel von mir, aber so wenig von ihnen kommt. Klar, wenn wir alleine zu zweit etwas unternehmen, dann könnte es nicht besser sein, dann fühle ich mich tatsächlich auch wichtig..

Was ist los mit mir? Erwarte ich zu viel von einer Freundschaft? Erwarte ich zu viel von mir selbst? Ich entwickle mich zu dem kompletten Gegenteil: Ich bin ruhig, in mich gekehrt, sehr nachdenklich und ich fühle mich beim Weggehen nicht mehr wohl, weil ich weiß, dass es genauso wie immer ablaufen wird. ich hänge an Anja und Bella, weil sie meine einzigen engen Freunde sind, ich merke, dass ich sie nerve und gehe teilweise schon um 22 Uhr nach Hause.
Bin ich nicht gut genug?

Auf der anderen Seite merke ich aber auch, dass mir das Alleinsein gut tut. Ich brauche zwar noch Gesellschaft, aber das bekomme ich ja durch die Schule zum Beispiel. Ich fange an, mich immer besser mit meiner kleinen Schwester (15) zu verstehen, was uns beiden bisher immer sehr schwer fiel.
Ich habe so viel mehr Zeit über mich nachzudenken.. Ich war sowieso nie die Person, die ihren Freunden von ihren Sorgen erzählt hat. Aber Einzelgängerin? Einfach so von heute auf morgen? Ich kann es sowieso niemandem recht machen, also wieso nicht einfach komplett ohne enge Kontakte leben?
Mich wundert es einfach nur.. Das entspricht überhaupt nicht meinem Wesen..
Aber es gibt auch Tage, an denen ich eigentlich nichts anderes möchte, als wegzugehen und Spaß zu haben. Aber mit wem? Habe ich überhaupt noch jemanden?

Vielen Dank schon einmal für Antworten..

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2. Mai 2016 um 15:42

Wenn Du so offen mit ihnen reden kannst...
... frag sie doch mal, ob das "reindrängen", was sie empfinden vielleicht mit dem Teil "ich habe altruistische Züge" aus Deiner Beschreibung zu tun hat.

Ich gebe zu, das ist jetzt nur "ins blaue geschossen" von mir, ich kenne weder Dich noch die beiden, aber etwas, was mir insbesondere bei mir, aber auch bei anderen schon einige Male aufgefallen ist.

Grundsätzlich: Sympathie und Antipathie ist zwar üblicher Weise wechselseitig, aber eben nicht immer - manchmal mag man auch jemanden, der einen nicht mag. Vor allem aber gibt es auch bei Menschen, die sich mögen (und auch bei Menschen, die sich lieben, aber das ist fast ein anderes Thema) grosse Unterschiede im Nähe-Distanz-Verhältnis.
Meint folgendes: wenn man jemanden mag, verbringt man gern Zeit mit ihm / ihr, unterhält sich gern, auch über tiefere Themen, lässt ihn / sie "tiefer in die eigene Seele blicken", macht Geschenke (sei es nun Hilfe bei etwas oder kleine materielle Geschenke oder das Geschenk des Vertrauens oder was auch immer) - aber es gibt auch immer ein "zu viel" und ein "zu nahe" - sogar wenn man jemanden liebt - in einer Freundschaft / Bekanntschaft um so mehr. Das Problem daran ist, wann es "zu viel" wird, ist nicht für alle gleich.
Menschen, die sich mögen, sind nicht automatisch auch kompatibel

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2. Mai 2016 um 17:26

Astrologie


ava spricht einen guten punkt an.

ich beschäftige mich seit einiger zeit mit Sternzeichen und den Einfluss auf das Wesen.

Ich weiß nicht wie es funktioniert, es trifft aber immer zu.

Ich mache es so: Ich bringe in Erfahrung welches Sternzeichen die andere Person ist und dann nehme ich sie so wie sie es brauchen.

Tiefe Freundschaften in dem Sinne wie man es aus Filmen kennt sind heutzutage eher selten, da kurze Aufmerksamkeitsspanne.
Aber so Kontakte für gemeinsame Aktivitäten zu finden tue ich mir mittlerweile sehr leicht, früher gar nicht.

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2. Mai 2016 um 19:49

Liebe annii!
Ich habe Deinen "Brief" jetzt 8 oder 9 Mal gelesen und ich muss sagen, dass er nüchterner nicht sein könnte, was bedeutet, dass er (fast) ohne Emotionen geschrieben wurde. Ich hoffe, dass Du mich jetzt nicht missverstehst!? Ich bin der Meinung (das ist meine PERSÖNLICHE Meinung!), dass Du Dein Leben ändern musst, ansonsten wirst Du IMMER Einzelgängerin bleiben. Versuche, offener und aufgeschlossener zu werden. Ich glaube schon, dass Du "gut genug" bist, aber nicht für Deine Freunde/Freundinnen. Vermutlich liegt es daran, dass Du zu introvertiert bist, Du denkst zu viel über Dich selbst nach. Und je mehr Du über Dich nachdenkst desto schlimmer wird es. Ja, ich weiß, am liebsten möchte man sich verkriechen. Auf der anderen Seite möchte man sich aber auch amüsieren, Spaß am Leben haben, um nicht "verrückt" zu werden. Sich im Bett zu verkriechen, ist keine Lösung! Sag` mal, treibst Du Sport? Falls nein, solltest Du mit dem Laufen beginnen, vorausgesetzt, Dein Arzt erlaubt es Dir. Ich kenne Dich ja nicht! Schön langsam. Erst einen Kilometer, dann steigerst Du Dich auf 3 usw. Dein Leben wird sich schlagartig verändern. Durch das schnelle Atmen, den Sauerstoffzufuhr, wird Serotonin ausgeschüttet, das wie eine Droge wirkt. Ich gebe Dir mein Wort darauf, dass sich alles zum Positiven ändern wird. Woher ich das weiß? Weil ich auch mal so wie Du war.

Wünsche Dir alles Gute und viel Erfolg!

Liebe Grüße,

lib

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2. Mai 2016 um 20:29
In Antwort auf lightinblack

Liebe annii!
Ich habe Deinen "Brief" jetzt 8 oder 9 Mal gelesen und ich muss sagen, dass er nüchterner nicht sein könnte, was bedeutet, dass er (fast) ohne Emotionen geschrieben wurde. Ich hoffe, dass Du mich jetzt nicht missverstehst!? Ich bin der Meinung (das ist meine PERSÖNLICHE Meinung!), dass Du Dein Leben ändern musst, ansonsten wirst Du IMMER Einzelgängerin bleiben. Versuche, offener und aufgeschlossener zu werden. Ich glaube schon, dass Du "gut genug" bist, aber nicht für Deine Freunde/Freundinnen. Vermutlich liegt es daran, dass Du zu introvertiert bist, Du denkst zu viel über Dich selbst nach. Und je mehr Du über Dich nachdenkst desto schlimmer wird es. Ja, ich weiß, am liebsten möchte man sich verkriechen. Auf der anderen Seite möchte man sich aber auch amüsieren, Spaß am Leben haben, um nicht "verrückt" zu werden. Sich im Bett zu verkriechen, ist keine Lösung! Sag` mal, treibst Du Sport? Falls nein, solltest Du mit dem Laufen beginnen, vorausgesetzt, Dein Arzt erlaubt es Dir. Ich kenne Dich ja nicht! Schön langsam. Erst einen Kilometer, dann steigerst Du Dich auf 3 usw. Dein Leben wird sich schlagartig verändern. Durch das schnelle Atmen, den Sauerstoffzufuhr, wird Serotonin ausgeschüttet, das wie eine Droge wirkt. Ich gebe Dir mein Wort darauf, dass sich alles zum Positiven ändern wird. Woher ich das weiß? Weil ich auch mal so wie Du war.

Wünsche Dir alles Gute und viel Erfolg!

Liebe Grüße,

lib

Findest Du?
ich sah da viel Emotionalität, wenn auch mehr "zwischen den Zeilen". Erschrockenheit, wenn nicht Schock - vor allem über die Differenz zwischen Selbstbild und dem Feedback, was die TE erhalten hat, eine ziemlich tiefe Unsicherheit, die dem entspringt, sich selbst und den anderen (auch im allgemeinen) gegenüber... um mal nur die deutlichsten zu nennen.

Emotionalität in einer Errzählung muss nicht in den Worten selbst liegen - solltest Du doch besser wissen, als ich, lib.

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2. Mai 2016 um 20:53
In Antwort auf avarrassterne1

Findest Du?
ich sah da viel Emotionalität, wenn auch mehr "zwischen den Zeilen". Erschrockenheit, wenn nicht Schock - vor allem über die Differenz zwischen Selbstbild und dem Feedback, was die TE erhalten hat, eine ziemlich tiefe Unsicherheit, die dem entspringt, sich selbst und den anderen (auch im allgemeinen) gegenüber... um mal nur die deutlichsten zu nennen.

Emotionalität in einer Errzählung muss nicht in den Worten selbst liegen - solltest Du doch besser wissen, als ich, lib.

ICH?
Ja verdammt, glaubst Du vielleicht, dass ich Kant, Feuerbach oder Dante bin? Ich bin Arbeiter, sonst nichts!


Liebe Grüße,

lib

Sag` mal, avaras, wie sieht`s denn so mit den Sternen aus? Ich bin Zwilling! Keine guten Chancen, was?

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2. Mai 2016 um 21:01
In Antwort auf lightinblack

ICH?
Ja verdammt, glaubst Du vielleicht, dass ich Kant, Feuerbach oder Dante bin? Ich bin Arbeiter, sonst nichts!


Liebe Grüße,

lib

Sag` mal, avaras, wie sieht`s denn so mit den Sternen aus? Ich bin Zwilling! Keine guten Chancen, was?

Keine Ahnung...
... nicht mein Thema ^^

Aber warum keine guten Chancen? Jeder ist mit den einen kompatibel und mit anderen nicht, wir Menschen unterscheiden uns bestenfalls im prozentualen Anteil beider Gruppen, nicht in der Tatsache, dass es sie beide gibt

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2. Mai 2016 um 21:58
In Antwort auf lightinblack

Liebe annii!
Ich habe Deinen "Brief" jetzt 8 oder 9 Mal gelesen und ich muss sagen, dass er nüchterner nicht sein könnte, was bedeutet, dass er (fast) ohne Emotionen geschrieben wurde. Ich hoffe, dass Du mich jetzt nicht missverstehst!? Ich bin der Meinung (das ist meine PERSÖNLICHE Meinung!), dass Du Dein Leben ändern musst, ansonsten wirst Du IMMER Einzelgängerin bleiben. Versuche, offener und aufgeschlossener zu werden. Ich glaube schon, dass Du "gut genug" bist, aber nicht für Deine Freunde/Freundinnen. Vermutlich liegt es daran, dass Du zu introvertiert bist, Du denkst zu viel über Dich selbst nach. Und je mehr Du über Dich nachdenkst desto schlimmer wird es. Ja, ich weiß, am liebsten möchte man sich verkriechen. Auf der anderen Seite möchte man sich aber auch amüsieren, Spaß am Leben haben, um nicht "verrückt" zu werden. Sich im Bett zu verkriechen, ist keine Lösung! Sag` mal, treibst Du Sport? Falls nein, solltest Du mit dem Laufen beginnen, vorausgesetzt, Dein Arzt erlaubt es Dir. Ich kenne Dich ja nicht! Schön langsam. Erst einen Kilometer, dann steigerst Du Dich auf 3 usw. Dein Leben wird sich schlagartig verändern. Durch das schnelle Atmen, den Sauerstoffzufuhr, wird Serotonin ausgeschüttet, das wie eine Droge wirkt. Ich gebe Dir mein Wort darauf, dass sich alles zum Positiven ändern wird. Woher ich das weiß? Weil ich auch mal so wie Du war.

Wünsche Dir alles Gute und viel Erfolg!

Liebe Grüße,

lib

Wow..
Ich glaube du hast viel missverstanden.. Auf keinen Fall bin ich introvertiert, ich nehme mir gesagte Dinge einfach schnell zu Herzen..
Ich wollte alles möglichst klar und ohne Wertung schildern, um es verständlicher zu gestalten..
Sportlich gesehen bin ich ausgelastet. Ich überquere in 2 Monaten die Alpen mit dem Fahrrad in einer Gruppe - daher auch meine Teamfähigkeit und Offenheit -, aber danke trotzdem für den Tipp

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2. Mai 2016 um 22:06
In Antwort auf lightinblack

Liebe annii!
Ich habe Deinen "Brief" jetzt 8 oder 9 Mal gelesen und ich muss sagen, dass er nüchterner nicht sein könnte, was bedeutet, dass er (fast) ohne Emotionen geschrieben wurde. Ich hoffe, dass Du mich jetzt nicht missverstehst!? Ich bin der Meinung (das ist meine PERSÖNLICHE Meinung!), dass Du Dein Leben ändern musst, ansonsten wirst Du IMMER Einzelgängerin bleiben. Versuche, offener und aufgeschlossener zu werden. Ich glaube schon, dass Du "gut genug" bist, aber nicht für Deine Freunde/Freundinnen. Vermutlich liegt es daran, dass Du zu introvertiert bist, Du denkst zu viel über Dich selbst nach. Und je mehr Du über Dich nachdenkst desto schlimmer wird es. Ja, ich weiß, am liebsten möchte man sich verkriechen. Auf der anderen Seite möchte man sich aber auch amüsieren, Spaß am Leben haben, um nicht "verrückt" zu werden. Sich im Bett zu verkriechen, ist keine Lösung! Sag` mal, treibst Du Sport? Falls nein, solltest Du mit dem Laufen beginnen, vorausgesetzt, Dein Arzt erlaubt es Dir. Ich kenne Dich ja nicht! Schön langsam. Erst einen Kilometer, dann steigerst Du Dich auf 3 usw. Dein Leben wird sich schlagartig verändern. Durch das schnelle Atmen, den Sauerstoffzufuhr, wird Serotonin ausgeschüttet, das wie eine Droge wirkt. Ich gebe Dir mein Wort darauf, dass sich alles zum Positiven ändern wird. Woher ich das weiß? Weil ich auch mal so wie Du war.

Wünsche Dir alles Gute und viel Erfolg!

Liebe Grüße,

lib

Tut mir leid
Hallo Lib,
Das kam jetzt etwas falsch rüber!
Ich war nur etwas erschrocken darüber, worauf du meine Gefühle rückführst und dass du sofort davon ausgehst, dass es schlecht sei, Einzelgänger zu sein. Ich fühle mich einfach gerade sehr unsicher, was meine Veränderung angeht, und frage mich, ob jemand diese Situation kennt.
Ich bin dir natürlich trotzdem dankbar für deinen Beitrag!

Liebe Grüße,
Anni

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2. Mai 2016 um 22:10
In Antwort auf avarrassterne1

Wenn Du so offen mit ihnen reden kannst...
... frag sie doch mal, ob das "reindrängen", was sie empfinden vielleicht mit dem Teil "ich habe altruistische Züge" aus Deiner Beschreibung zu tun hat.

Ich gebe zu, das ist jetzt nur "ins blaue geschossen" von mir, ich kenne weder Dich noch die beiden, aber etwas, was mir insbesondere bei mir, aber auch bei anderen schon einige Male aufgefallen ist.

Grundsätzlich: Sympathie und Antipathie ist zwar üblicher Weise wechselseitig, aber eben nicht immer - manchmal mag man auch jemanden, der einen nicht mag. Vor allem aber gibt es auch bei Menschen, die sich mögen (und auch bei Menschen, die sich lieben, aber das ist fast ein anderes Thema) grosse Unterschiede im Nähe-Distanz-Verhältnis.
Meint folgendes: wenn man jemanden mag, verbringt man gern Zeit mit ihm / ihr, unterhält sich gern, auch über tiefere Themen, lässt ihn / sie "tiefer in die eigene Seele blicken", macht Geschenke (sei es nun Hilfe bei etwas oder kleine materielle Geschenke oder das Geschenk des Vertrauens oder was auch immer) - aber es gibt auch immer ein "zu viel" und ein "zu nahe" - sogar wenn man jemanden liebt - in einer Freundschaft / Bekanntschaft um so mehr. Das Problem daran ist, wann es "zu viel" wird, ist nicht für alle gleich.
Menschen, die sich mögen, sind nicht automatisch auch kompatibel

Da hast du Recht!
Ich sehe das genauso wie du! Manchmal soll es eben nicht so sein. Es fällt mir nur sehr schwer, mich damit abzufinden, da mir wirklich viel an ihnen liegt, und ich möchte sie deshalb auch nicht so behandeln, wie sie es "mit mir tun".

Grüße,
Anni

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2. Mai 2016 um 23:49
In Antwort auf rim_12715934

Tut mir leid
Hallo Lib,
Das kam jetzt etwas falsch rüber!
Ich war nur etwas erschrocken darüber, worauf du meine Gefühle rückführst und dass du sofort davon ausgehst, dass es schlecht sei, Einzelgänger zu sein. Ich fühle mich einfach gerade sehr unsicher, was meine Veränderung angeht, und frage mich, ob jemand diese Situation kennt.
Ich bin dir natürlich trotzdem dankbar für deinen Beitrag!

Liebe Grüße,
Anni

Nein,
ich habe Dich NICHT missverstanden, liebe Anni, weil ich selber Einzelgänger bin.

Liebe Grüße,

lib

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3. Mai 2016 um 22:29

Hey.
Hey. Du kannst mir gerne mal per Pn schreiben. Ich kenne das.. LG.

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4. Mai 2016 um 0:22
In Antwort auf shawnkempdeserveshalloffame

Astrologie


ava spricht einen guten punkt an.

ich beschäftige mich seit einiger zeit mit Sternzeichen und den Einfluss auf das Wesen.

Ich weiß nicht wie es funktioniert, es trifft aber immer zu.

Ich mache es so: Ich bringe in Erfahrung welches Sternzeichen die andere Person ist und dann nehme ich sie so wie sie es brauchen.

Tiefe Freundschaften in dem Sinne wie man es aus Filmen kennt sind heutzutage eher selten, da kurze Aufmerksamkeitsspanne.
Aber so Kontakte für gemeinsame Aktivitäten zu finden tue ich mir mittlerweile sehr leicht, früher gar nicht.

Schön langsam
glaube ich schon selber an Astrologie, obwohl ich nicht daran glaube.

Liebe Grüße,

lib

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