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Platzangst

21. März 2007 um 0:08 Letzte Antwort: 30. Januar 2016 um 20:20

Hallo, ich habe gerade einige beiträge gelesen, und ich bin sehr erleichtet, dass ich nicht alleine mit meiner situation bin.
ich möchte kurz meine leidensgeschichte erzählen:
Ich leide an platzangst seit meiner kindheit. Angefangen hat es damit, dass ich in keinem aufzug fahren wollte. Als ich dann alt genug war selber zu entscheiden ob ich mit einem aufzug fahre oder nicht, habe ich es komplett gemieden. Meine angst wurde dann immer ein bisschen stärker, auf einmal hatte ich auch probleme mit der gondel, u-bahn, zug zu fahren. Ich habe solches dann auch gemieden. Ich hatte einfach angst vor plätzen wo ich eingesperrt bin, also zb. der zug, gondel, u-bahn. Plätze wo ich nicht jederzeit raus kann, bzw wo das fenster nicht groß genug ist, dass ich noch raus könnte. Doch ich konnte damit leben, denn ich fühlte mich nur ein wenig eingeschränkt. Als ich jedoch vor ca einem jahr auf einmal einen schlimmen panikanfall hatte, hat sich meine angst verstärkt. Ich hätte anfangen sollen zu arbeiten, doch ich konnte mich nicht entspannen, habe dann die arbeit auch nicht angefangen. Habe mich dann einfach selber versichert, und arbeite nach wie vor freiberuflich, wobei ich interviews mache und dinge bei ebay verkaufe. Ich war dann beim arzt, und der hat mir medikamente verschrieben, ich habe diese aber nicht genommen, weil ich noch mehr panik bekam, als ich eine genommen hatte, denn ich will ja nicht abhängig von tabletten werden. Und als ich dann meinem freund davon erzählte, dass mir der arzt tabletten verschrieben hat, dann hat er sie in die toilette gespült. Wie gesagt wurde meine angst schlimmer, ich meidete einkaufen zu gehen, mich weiter vom haus zu entfernen, wenn ich mich doch entfernt hatte dann ging das aber auch nur mit dem fahrrad, da ich mir dachte, dass ich dann ja schnell wieder zu hause bin. In dieser zeit habe ich auch sehr viel getrunken (alkohol), welches ich aber sehr eingestellt habe. Ich habe ein jahr lang täglich alkohol getrunken, wenn auch nur abends, doch nun habe ich tage, wo ich gar nichts trinke. Meine beziehung geriet durch das ganze auch sehr ins schwanken, da ich nicht mehr im gleichen zimmer mit meinem freund schlafen konnte, und auch nichts mehr mit ihm unternehmen konnte. Er zeigte auch nicht sehr viel verständniss für meine ängste. Also, habe ich mich immer mehr von ihm abgekapselt. Dann ging mein freund anfang diesen winters auf saison, da ich dachte der abstand tut uns sicher auch gut. Und ich muss sagen, dass es dann auch aufwärts mit mir gegangen ist. ich habe angefangen dinge zu machen, welche ich mir vorher nicht im traum vorstellen konnte. Derzeit erledige ich wieder dinge (gehe regelmässig schwimmen ins hallenbad, gehe sehr lange mit meinem hund spatzieren, gehe einkaufen ohne kribbeln oder ähnlichem, benutze auch nicht mehr mein rad um mich bewegen zu können. Ich schaffe es mittlerweile auch dorthin zu gehen, wo ich mich noch vor einem halben jahr nicht mit dem rad hingetraut hatte. Doch stehe ich noch vor einem problem, welches mir sehr zu schaffen macht. Ich liebe meinen freund, und er war mich auch besuchen, wir haben uns gut verstanden, aber mein problem ist, dass ich nichts mit ihm machen kann, denn sobald ich mit ihm außer haus gehe, dann fühle ich mich unwohl und die angst kommt wieder. Das heißt, wenn ich etwas mache, wie spatzieren gehen, dann mache ich das am liebsten alleine, da ich mich unwohl fühle wenn jemand dabei ist. Dabei denke ich: wenn jemand dabei ist, dass ich dann nicht einfach nach hause laufen kann, oder ähnliches falls ich angst bekomme, da ich ja nicht weiß wie die dann darauf reagieren würden. Deßhalb mache ich dinge am liebsten alleine. Wenn er mich besuchen kommt, dann frage ich mich auch öfters wie ich flüchten könnte, falls ich eine attacke hätte, so, dass er das nicht mitbekommen würde. Ich habe auch noch immer ein problem damit, dass wir im selben zimmer schlafen wenn er mich besuchen kommt, denn ich fühle mich dann einfach nicht frei. Und ich hasse dieses gefühl, da ich mit ihm im selben zimmer schlafen möchte, ich ihn auch nicht verlieren will, wenn ich nicht bei ihm schlafen würde. Ich möchte aber meinen freund nicht verlieren, denn ich habe ihn sehr gerne, und ich möchte, dass alles wieder so ist wie es vor meiner panikatacke war, also als meine ängste noch nicht so sehr mein leben kontrolliert haben. Ich möchte wieder mit ihm wandern gehen können, schwimmen zum see fahren, ins restaurant etwas essen gehen, und anderes machen. Dasselbe ist wenn mich meine schwester besuchen kommt, und in der wohnung wohnt, dann fühle ich mich ebenfalls unter druck gesetzt, unwohl und eingeengt. Ich frage mich dann auch immer wieder wie ich flüchten könnte, wenn nun etwas schlimmes wäre. Ich fühle mich so, dass meine ängste wirklich kleiner wurden, doch habe ich immer noch nicht alles erreicht, denn ich kann mich zwar freier bewegen, jedoch nur in unserer ortschaft. Ich traue mich nicht mit jemandem zb in die nächste ortschaft zu fahren, weil ich selber nicht Auto fahren kann, obwohl ich den führerschein habe, weil ich mir denke, dass ich zu fuß nicht nach hause gehen kann, falls ich angst bekomme. Also, denke ich mir, wenn ich mit jemandem mitfahre, dann nur an plätze wo ich weiß, dass ich zu fuß wieder nach hause könnte, also einfach abhauen, falls ich angst bekomme. Jetzt fährt mein freund dieses wochenende bei einem kontest mit, und ich würde gerne zu sehen, doch weiß ich nicht wie ich dorthin kommen sollte, denn mit dem zug zu fahren ist ja noch ein größeres problem, als wenn ich mit jemandem dorthin fahren würde, obwohl das auch schlimm für mich wäre, da es mit dem auto 3 stunden entfernt liegt, und ich ja nicht mal in die nächste ortschaft kann. Ich habe einfach nur angst, dass ich meinen freund verliere, wenn ich mich nicht besser in den griff bekomme, bzw mit ihm dinge erleben kann. Ich frage mich warum, ich es alleine schaffen kann, dass ich 2 stunden am tag spatzieren gehe, aber es nicht schaffe mich weiter von meinem zu hause zu entfernen, wenn mein freund dabei ist. meine nachbarkinder haben mich vor ein paar tagen bei einem spatziergang begeleitet, und ich fühlte mich dabei eigentlich ganz wohl, ich weiß aber nicht, ob es daran liegt, weil es kinder sind, und ich bei ihnen keine angst habe, dass ich sie verlieren könnte, so wie ich angst habe meinen freund zu verlieren, falls ich angst habe, und eine attacke hätteich wurde auch von einer freundin zum schwimmen begleitet, und ich hatte keine angst, denn ich habe mir gedacht, wenn ich angst bekomme, dann verabschiede ich mich früher, und ich könnte zu hause alleine sein. Wenn mein freund nun mitgeht dann weiß ich einfach immer, dass wenn ich angst bekomme und nach hause will, dass ich dann zu hause auch nicht alleine wäre, um mich zu entspannen, weil er ja auch da ist. Ich muss aber auch sagen, dass meine letzte attacke lange zurück liegt, aber ich muss mich immer unter kontrolle halten, denn hin und wieder kommt es mir so vor, als ob es gleich ausbricht, und das ist nicht fein, es passiert zwar nicht, aber trotzdem.. Des weiteren bin ich wieder auf der suche nach einem fixen arbeitsplatz, aber ich weiß nicht ob ich den druck auch durchstehe, und meine angst dabei vergessen kann, denn dann kann ich mich nicht mehr frei fühlen, dass ich jederzeit gehen könnte, wenn es mir schlecht geht. Ich möchte keine therapie mit einem psychotherapeuten machen, da ich angst davor habe, weil ich fürchte, dass dann meine angst wieder verstärkt wird, wenn ich mich mit einem anderen menschen der auch noch fremd ist damit auseinander setzen, kann. Und wenn es nicht klappt, dann habe ich angst, dass das meine letzte hoffnung gewesen sei. Ich sollte auch eine gesundenuntersuchung machen, aber ich habe angst zum arzt zu gehen, weil ich angst habe, dass ich mich dort schlecht fühle, und dann nicht einfach weg kann. Das selbe ist beim zahnarzt usw.
Bitte wie kann ich meine angst komplett ausschalten, auch wenn mein freund dabei ist Wie kann ich es schaffen, dass ich diesen sommer meine schwester, die mittlerweile 350 km von mir entfernt wohnt, zu besuchen. Wie kann ich es schaffen einer normalen arbeit nach zu gehen? Wie kann ich es schaffen wieder normale dinge wie zum arzt zu gehen, wieder zu bewältigen?...
Ich habe von einer therapie namens die "linden methode" gehört, ich weiß aber nicht, ob diese auch klappt. Vielleicht hat ja jemand von euch diese therapie schon ausprobiert. Ich hoffe sehr, dass mir jemand antwortet, denn dann fühle ich mich auch nicht so sehr alleine mit meinen ängsten. lg letthesunshine

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21. März 2007 um 23:00

Ich fühle mich alleine gelassen
ich frage mich warum mir keiner von euch antwortet, wo ihr ja alle selber wisst, wie wir gestraft sind mit unseren ängsten, dass wir nicht einfach ein normales leben leben kann. ich hoffe, dass der text nicht zu lang war, den ich geschrieben hatte, doch denke ich, dass mit unseren problemen, und wenn man wirklich helfen will, man sich die zeit dazu nehmen kann. lg maggie

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22. März 2007 um 21:49
In Antwort auf janine_12482465

Ich fühle mich alleine gelassen
ich frage mich warum mir keiner von euch antwortet, wo ihr ja alle selber wisst, wie wir gestraft sind mit unseren ängsten, dass wir nicht einfach ein normales leben leben kann. ich hoffe, dass der text nicht zu lang war, den ich geschrieben hatte, doch denke ich, dass mit unseren problemen, und wenn man wirklich helfen will, man sich die zeit dazu nehmen kann. lg maggie

Man nennt dies Agoraphobie
Hallo maggie,

das Problem habe ich auch, nur dass ich Angst habe in die Hose zu machen, mich zu blamieren, dass ich die Toilette nicht schaffe.
Ich habe eine Milchallergie, ich muss aufpassen was ich an dem Tag gegessen habe.
Es passierte vor über 1 Jahr, habe ein Test beim Gastroenterologen gemacht, ich musste ein Becher mit Lactose trinken, nach einer halben Stunde hat mein Bauch geplubbert, hatte sofort Wasserdurchfall, denn man nicht aufhalten konnte. Das war ganz schrecklich, ein wenig in die Hose gemacht.
Nach dem Test auf dem Heimweg fuhr ich U-Bahn, da kam die 1. Panikattacke, Kälteschauer, Hitzeschwallungen, Herzklopfen, Atemnot und Übelkeit, ich musste wieder dringend aufs Klo, total in Panik.
An einer Haltestelle war groß ein WC-Schild, gott sei Dank, mit Not und Mühe zur Toilette gerannt zum Glück nicht abgesperrt - meine Rettung. Durchfall wie ein Wasserfall. Furchtbar sage ich, im meinem Kopf kreist was wenn du in die Hose gemacht hättest und dass alle Leute dich mit Sicherheit ausgelacht.

Seit diesem Vorfall fahre ich nicht gerne U-bahn, habe Angst dass ich Durchfallattacken bekomme. Wenn es sein muss, dann nur mit Ipod da sind meine Gedanken frei und vor allem in der Nähe der Tür stehen.

Bin zum Arzt hingegangen, er hat mir Tabletten verschrieben und mir geraten, dass ich zum Psychologen aufsuchen soll. Tabletten nicht genommen, mein Mann kann es auch nicht verstehen, möchte nicht dass ich die Tabletten nehmen. Hört mir auch nicht richtig zu, kann es nicht verstehen dass man Ängste hat. Also ausgehen ist eigentlich kein Problem, bloß keine Kirche, wo weit und breit keine Toilette ist. Supermarkt geht eigentlich noch. Ich kämpfe dagegen sehr, aber es kommt doch die Unruhe zurück, wann die Panikattacke wieder kommt. Wartezimmer ist schlimm, wenn die Tür zu ist!
Ich kriege da fast keine Luft, weil ich auch mit Blähungen zu kämpfen habe.

Mein Mann sagt nur geh zum Psychiater! Das wars von ihm, aber fragen wo das kommt her kommt und wann es passiert, interessiert ihm gar nicht.

Ich habe wegen dieser Krankheit und die Ängste Depressionen und noch dazu dass mein Mann es nicht versteht.

Ich kann dich gut verstehen, ohne diese Panikattacken war es kein Problem fortzubewegen, man brauchte keine Gedanken machen, in meinem Fall wo die nächste Toilette ist. Bei mir gibt es in meinem Bauch so einen Druck, dass ich schnell zur Toilette muss.
Schrecklich, man ist total eingeschränkt.

Ich hoffe wir haben dass beide bald in den Griff, dein Freund muss die Definition über Ängste lesen. Vielleicht versteht er dich. Mein Mann muss ich noch überreden. Aber ansonsten verstehen wir uns.

Viele Grüße
tequilla




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22. März 2007 um 23:24
In Antwort auf deidre_12356873

Man nennt dies Agoraphobie
Hallo maggie,

das Problem habe ich auch, nur dass ich Angst habe in die Hose zu machen, mich zu blamieren, dass ich die Toilette nicht schaffe.
Ich habe eine Milchallergie, ich muss aufpassen was ich an dem Tag gegessen habe.
Es passierte vor über 1 Jahr, habe ein Test beim Gastroenterologen gemacht, ich musste ein Becher mit Lactose trinken, nach einer halben Stunde hat mein Bauch geplubbert, hatte sofort Wasserdurchfall, denn man nicht aufhalten konnte. Das war ganz schrecklich, ein wenig in die Hose gemacht.
Nach dem Test auf dem Heimweg fuhr ich U-Bahn, da kam die 1. Panikattacke, Kälteschauer, Hitzeschwallungen, Herzklopfen, Atemnot und Übelkeit, ich musste wieder dringend aufs Klo, total in Panik.
An einer Haltestelle war groß ein WC-Schild, gott sei Dank, mit Not und Mühe zur Toilette gerannt zum Glück nicht abgesperrt - meine Rettung. Durchfall wie ein Wasserfall. Furchtbar sage ich, im meinem Kopf kreist was wenn du in die Hose gemacht hättest und dass alle Leute dich mit Sicherheit ausgelacht.

Seit diesem Vorfall fahre ich nicht gerne U-bahn, habe Angst dass ich Durchfallattacken bekomme. Wenn es sein muss, dann nur mit Ipod da sind meine Gedanken frei und vor allem in der Nähe der Tür stehen.

Bin zum Arzt hingegangen, er hat mir Tabletten verschrieben und mir geraten, dass ich zum Psychologen aufsuchen soll. Tabletten nicht genommen, mein Mann kann es auch nicht verstehen, möchte nicht dass ich die Tabletten nehmen. Hört mir auch nicht richtig zu, kann es nicht verstehen dass man Ängste hat. Also ausgehen ist eigentlich kein Problem, bloß keine Kirche, wo weit und breit keine Toilette ist. Supermarkt geht eigentlich noch. Ich kämpfe dagegen sehr, aber es kommt doch die Unruhe zurück, wann die Panikattacke wieder kommt. Wartezimmer ist schlimm, wenn die Tür zu ist!
Ich kriege da fast keine Luft, weil ich auch mit Blähungen zu kämpfen habe.

Mein Mann sagt nur geh zum Psychiater! Das wars von ihm, aber fragen wo das kommt her kommt und wann es passiert, interessiert ihm gar nicht.

Ich habe wegen dieser Krankheit und die Ängste Depressionen und noch dazu dass mein Mann es nicht versteht.

Ich kann dich gut verstehen, ohne diese Panikattacken war es kein Problem fortzubewegen, man brauchte keine Gedanken machen, in meinem Fall wo die nächste Toilette ist. Bei mir gibt es in meinem Bauch so einen Druck, dass ich schnell zur Toilette muss.
Schrecklich, man ist total eingeschränkt.

Ich hoffe wir haben dass beide bald in den Griff, dein Freund muss die Definition über Ängste lesen. Vielleicht versteht er dich. Mein Mann muss ich noch überreden. Aber ansonsten verstehen wir uns.

Viele Grüße
tequilla




Danke für deine antwort
hallo tequila,
es hat mich sehr gefreut, dass du mir geantwortet hast. darf ich dich auch fragen, was du in deiner jetzigen situatin unternommen hast? bist du mittlerweile in einer therapie, oder? wie gesagt, traue ich mich nicht zum psychologen zu gehen, da ich angst habe mich mit meiner angst auseinander zu setzen. ich habe auch angst, dass mir der psychologe vielleicht nicht helfen kann, und ich dann vielleicht keine hoffnung sehen kann. habe mir heute ein buch bei thalia bestellt, da geht es um die innere ruhe finden, und sich seinen ängsten zu stellen, ich hoffe, dass mir das helfen wird. wobei ich sagen muss, dass sich meine angst schon gebessert hat. morgen kommt mein freund wieder über das wochenende vorbei, und ich hoffe sehr, dass ich mich dann nicht wieder unter druck gesetzt bzw. dass ich mich nicht frei in der wohnung fühlen kann. das ist schon schwierig, aber freuen tu ich mich trotzdem. weißt es ist schon komisch, denn vor zwei jahren dachte ich mir noch, ach meine angst ist ja nicht so groß, und stört mich nicht so viel, da ich ja nur gewisse dinge, wie zb mit der gondel zu fahren nicht schaffe. ich hätte mir nie vorstellen können, dass es für mich zum problem werden wird mit jemandem mit dem auto in die nächste ortschaft zu fahren, weil ich einfach nur angst habe, dass ich dann keinen fluchtweg habe, und eine panikattacke bekomme. ich finde es auch seltsam, dass ich viele dinge mittlerweile wieder schaffe, aber es nur alleine geht, da ich mich nicht wohl fühle wenn jemand mit mir zb spatzieren mit geht oder so, ausser wenn es kinder sind, dann ist es mir eher egal...ich hoffe, dass ich mich noch mehr überwinden kann, und dabei auch entspannen kann, so wie es vor zwei jahren noch war... ober wenn ich alle ängste in eine schublade geben könnte, und diese schließen könnte, auch jene, die mich vorher nicht so viel gestört haben. ich habe mir in den letzten tagen auch gewisse dinge wie zb atemtechniken, entspannungsübungen laut jakobsen vom internet runtergeholt, versuche täglich ein bisschen darüber zu lesen, aber es ist nicht so einfach, da ich auch nicht so viel zeit habe. aber naja, das wird schon werden, hoffe ich. ich hoffe, dass du auch fortschritte machen kannst, und es würde mich freuen wenn du mir wieder schreibst, lg maggie

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24. März 2007 um 14:29
In Antwort auf janine_12482465

Ich fühle mich alleine gelassen
ich frage mich warum mir keiner von euch antwortet, wo ihr ja alle selber wisst, wie wir gestraft sind mit unseren ängsten, dass wir nicht einfach ein normales leben leben kann. ich hoffe, dass der text nicht zu lang war, den ich geschrieben hatte, doch denke ich, dass mit unseren problemen, und wenn man wirklich helfen will, man sich die zeit dazu nehmen kann. lg maggie

ANGST VOR DER ANGST
Hallo letthesunshine, als ich Deinen Beitrag gelesen habe, dachte ich, ich selbst habe ihn geschrieben.
Genau das was Du schreibst, habe ich jetzt seit ca. 7 Jahren.
Ich nenne das teilweise Faulheit oder auch davon rennen.
Das die Ängste da sind, steht garnicht zur Debatte, das Problem ist nur Dein Kopf und Dein Denken, das macht alles nämlich schlimmer. Jeder Mensch hat Ängste, die einen mehr, die anderen weniger, wir halt überdimensional.
Bei mir fing es auch an mit Fahrstuhl,Zugfahren, wir komme ich da raus?? Drehe ich durch?... ...
Ich kann auch woanders nicht mitfahren, weil ich ANgst habe, Angst zu bekommen und mich dann erklären zu müssen. Es versteht ja eh keiner, weils nicht normal ist.
Aber warum sollten wir eigentlich Angst bekommen im Auto???Es gibt garkeinen Grund!
Ich bin in therapeutischer Behandlung u muss eine Reizkonfrontation machen.Würde ich Dir stark empfehlen, da das schon schlimm ist bei Dir, was du Dir einredest.
Warum solltest du Angst bekommen wenn Dein Freund bei Dir ist????Das ist totaler Quatsch.Da kommt keine Angst, nur wenn Du sie herbei rufst, indem Du solange wartest, Dich rein steigerst u u auf irgendwelche Zeichen von Deinem Körper wartest, um sie dann falsch zu interpretieren.
Überwinde Dich!Ich bin auch ewig nicht mehr außer Haus gegangen u hab niemanden im Auto mitgenommen, es könnte ja passieren, was denken die dann von mir?!
Mittlerweile fahre ich wieder weiter, auch wenns nur 40- 50km sind, aber ich steigere mich.
Ich versuche auch wieder weiter spazieren zu gehen, es dauert halt.
Rufe Dir die guten Dinge in der Situation ins Gedächtnis, dafür lohnt es zu kämpfen.
Ich bin letztens mit einer Bekannten, die auch noch nichts über meine Panik weiß, in eine große Stadt zu einem großen Konzert gefahren.
DA waren mindestens 3000 Leute und der Parkplatz war relativ weit weg, aber ich habe meine Band gesehen und es war der HAmmer!!!!#Kein Anflug von Angst, nur am Anfang, das ich mich verfahren könnte oder so, aber es ging. Und nun kämpfe ich weiter, ich lass mich zwar sehr gehen, was den Elan betrifft, aber es geht weiter.
Will im Sommer ans Meer fahren mit meinem Sohn, also es muss weiter gehen!!
Bitte mache immer kleine SChritte nach vorn und wenn Dein Freund bei Dir schläft, dann tut das in einem Bett.
Nimm Dir einen Glücksbringer mit, eine kleine Kette oder einen Stein und wenn Du meinst es kommt Angst, dann frag Dich vor was!Ist Dein Freund so hässlich??
Und wenn doch mal eine Panik anrollt, es passiert Dir nichts, sie geht vorüber.Es passiert garnichts, nichts, nichts, nichts.
Das ist wie eine Welle, sie kommt und geht bald darauf wieder.
Ich hoffe, ich konnte Dir etwas Mut machen. Steck Dir Deine Ziele nicht zu hoch, aber steck Dir welche und verfolge sie, sonst bist Du ewig gefangen im Angstkreislauf.
Liebe Grüße und viel viel Kraft und Erfolg!

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25. März 2007 um 14:30
In Antwort auf an0N_1255404899z

ANGST VOR DER ANGST
Hallo letthesunshine, als ich Deinen Beitrag gelesen habe, dachte ich, ich selbst habe ihn geschrieben.
Genau das was Du schreibst, habe ich jetzt seit ca. 7 Jahren.
Ich nenne das teilweise Faulheit oder auch davon rennen.
Das die Ängste da sind, steht garnicht zur Debatte, das Problem ist nur Dein Kopf und Dein Denken, das macht alles nämlich schlimmer. Jeder Mensch hat Ängste, die einen mehr, die anderen weniger, wir halt überdimensional.
Bei mir fing es auch an mit Fahrstuhl,Zugfahren, wir komme ich da raus?? Drehe ich durch?... ...
Ich kann auch woanders nicht mitfahren, weil ich ANgst habe, Angst zu bekommen und mich dann erklären zu müssen. Es versteht ja eh keiner, weils nicht normal ist.
Aber warum sollten wir eigentlich Angst bekommen im Auto???Es gibt garkeinen Grund!
Ich bin in therapeutischer Behandlung u muss eine Reizkonfrontation machen.Würde ich Dir stark empfehlen, da das schon schlimm ist bei Dir, was du Dir einredest.
Warum solltest du Angst bekommen wenn Dein Freund bei Dir ist????Das ist totaler Quatsch.Da kommt keine Angst, nur wenn Du sie herbei rufst, indem Du solange wartest, Dich rein steigerst u u auf irgendwelche Zeichen von Deinem Körper wartest, um sie dann falsch zu interpretieren.
Überwinde Dich!Ich bin auch ewig nicht mehr außer Haus gegangen u hab niemanden im Auto mitgenommen, es könnte ja passieren, was denken die dann von mir?!
Mittlerweile fahre ich wieder weiter, auch wenns nur 40- 50km sind, aber ich steigere mich.
Ich versuche auch wieder weiter spazieren zu gehen, es dauert halt.
Rufe Dir die guten Dinge in der Situation ins Gedächtnis, dafür lohnt es zu kämpfen.
Ich bin letztens mit einer Bekannten, die auch noch nichts über meine Panik weiß, in eine große Stadt zu einem großen Konzert gefahren.
DA waren mindestens 3000 Leute und der Parkplatz war relativ weit weg, aber ich habe meine Band gesehen und es war der HAmmer!!!!#Kein Anflug von Angst, nur am Anfang, das ich mich verfahren könnte oder so, aber es ging. Und nun kämpfe ich weiter, ich lass mich zwar sehr gehen, was den Elan betrifft, aber es geht weiter.
Will im Sommer ans Meer fahren mit meinem Sohn, also es muss weiter gehen!!
Bitte mache immer kleine SChritte nach vorn und wenn Dein Freund bei Dir schläft, dann tut das in einem Bett.
Nimm Dir einen Glücksbringer mit, eine kleine Kette oder einen Stein und wenn Du meinst es kommt Angst, dann frag Dich vor was!Ist Dein Freund so hässlich??
Und wenn doch mal eine Panik anrollt, es passiert Dir nichts, sie geht vorüber.Es passiert garnichts, nichts, nichts, nichts.
Das ist wie eine Welle, sie kommt und geht bald darauf wieder.
Ich hoffe, ich konnte Dir etwas Mut machen. Steck Dir Deine Ziele nicht zu hoch, aber steck Dir welche und verfolge sie, sonst bist Du ewig gefangen im Angstkreislauf.
Liebe Grüße und viel viel Kraft und Erfolg!

Danke für deine antwort
hallo,
ich möchte dir sehr sehr für deine liebe antwort danken. es ist gut zu wissen, dass leute dort draußen sind die das auch verstehen. ich habe auch damit angefangen mir ziele zu setzen, mit denen ich mich immer wieder konfrontiere. es geht auch immer besser. am anfang, wenn ich mich etwas stelle, dann ist es noch schwer, aber um so öfter ich das mache, um so besser geht es dann auch. ich liebe meinen feund sehr, und ich hoffe, dass diese benommenheit in seiner gegenwart verschwindet. ich sage mir auch immer wieder, ich bin stärker als meine angst, und ich werde sie besiegen. ich atme energie ein, und atme meine schlechten gedanken und ängste wieder aus. ich hoffe so sehr, dass ich bald wieder so leben kann, dass ich mich nicht selber einschränke. eine therapie zu machen für mich ist etwas schwierig, da wir nur eine therapeutin haben, und diese verrechnet EUR 100 für die stunde. der nächste therapeut ist dann ca 40km von mir entfernt, und das ist noch unmöglich für mich, dass ich dort hin fahre. ich hoffe so sehr, dass ich mit meinen ängsten alleine zurecht komme, und es alleine schaffen kann. wie ist das bei deiner therapie? was machst du da genau? lernst du auch wie du dich beruhigen kannst, wenn du eine attacke bekommst? ich komme eigentlich ganz gut zurecht im moment, weil ich mich ja auch nur dem stelle wo ich keine wirkliche angst mehr davon habe. komisch ist es für mich sehr, dass ich mich sehr verloren fühle, wenn ich mit meinen freund etwas zusammen machen sollte. dann stelle ich mir immer schon vorher, was wird passieren, was ist wenn ich eine attacke bekomme... wenn ich alleine etwas mache, dann kommen diese gedanken nie auf, da ich mich einfach nur beruhigt dabei fühle. ich denke mir dann falls etwas passiert dann kann ich ja schnell nach hause laufen, oder mich irgendwo hinsetzen und die angst vergehen lassen... mein freund war gerade hier bei mir für einen tag, er wollte dann mit mir und dem hund einen ausflug mit dem auto machen, ich habe es aber nicht geschafft, und habe mir eine ausrede einfallen lassen... ich hoffe so sehr, dass alles bald wieder normal wird. deine nachricht hat mir bereits ein wenig geholfen, da ja nichts schlimmes passieren kann. aber ich habe so sehr angst, dass wenn ich mich dem stelle vor dem ich wirklich angst habe, dass dann meine angst wieder schlimmer wird, so wie es vor eineinhalb jahren war. das war unerträglich, das möchte ich nie mehr miterleben müssen. vielleicht kannst du mir noch ein wenig helfen, das wäre sehr lieb von dir. lg letthesunshine

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25. März 2007 um 15:07
In Antwort auf an0N_1255404899z

ANGST VOR DER ANGST
Hallo letthesunshine, als ich Deinen Beitrag gelesen habe, dachte ich, ich selbst habe ihn geschrieben.
Genau das was Du schreibst, habe ich jetzt seit ca. 7 Jahren.
Ich nenne das teilweise Faulheit oder auch davon rennen.
Das die Ängste da sind, steht garnicht zur Debatte, das Problem ist nur Dein Kopf und Dein Denken, das macht alles nämlich schlimmer. Jeder Mensch hat Ängste, die einen mehr, die anderen weniger, wir halt überdimensional.
Bei mir fing es auch an mit Fahrstuhl,Zugfahren, wir komme ich da raus?? Drehe ich durch?... ...
Ich kann auch woanders nicht mitfahren, weil ich ANgst habe, Angst zu bekommen und mich dann erklären zu müssen. Es versteht ja eh keiner, weils nicht normal ist.
Aber warum sollten wir eigentlich Angst bekommen im Auto???Es gibt garkeinen Grund!
Ich bin in therapeutischer Behandlung u muss eine Reizkonfrontation machen.Würde ich Dir stark empfehlen, da das schon schlimm ist bei Dir, was du Dir einredest.
Warum solltest du Angst bekommen wenn Dein Freund bei Dir ist????Das ist totaler Quatsch.Da kommt keine Angst, nur wenn Du sie herbei rufst, indem Du solange wartest, Dich rein steigerst u u auf irgendwelche Zeichen von Deinem Körper wartest, um sie dann falsch zu interpretieren.
Überwinde Dich!Ich bin auch ewig nicht mehr außer Haus gegangen u hab niemanden im Auto mitgenommen, es könnte ja passieren, was denken die dann von mir?!
Mittlerweile fahre ich wieder weiter, auch wenns nur 40- 50km sind, aber ich steigere mich.
Ich versuche auch wieder weiter spazieren zu gehen, es dauert halt.
Rufe Dir die guten Dinge in der Situation ins Gedächtnis, dafür lohnt es zu kämpfen.
Ich bin letztens mit einer Bekannten, die auch noch nichts über meine Panik weiß, in eine große Stadt zu einem großen Konzert gefahren.
DA waren mindestens 3000 Leute und der Parkplatz war relativ weit weg, aber ich habe meine Band gesehen und es war der HAmmer!!!!#Kein Anflug von Angst, nur am Anfang, das ich mich verfahren könnte oder so, aber es ging. Und nun kämpfe ich weiter, ich lass mich zwar sehr gehen, was den Elan betrifft, aber es geht weiter.
Will im Sommer ans Meer fahren mit meinem Sohn, also es muss weiter gehen!!
Bitte mache immer kleine SChritte nach vorn und wenn Dein Freund bei Dir schläft, dann tut das in einem Bett.
Nimm Dir einen Glücksbringer mit, eine kleine Kette oder einen Stein und wenn Du meinst es kommt Angst, dann frag Dich vor was!Ist Dein Freund so hässlich??
Und wenn doch mal eine Panik anrollt, es passiert Dir nichts, sie geht vorüber.Es passiert garnichts, nichts, nichts, nichts.
Das ist wie eine Welle, sie kommt und geht bald darauf wieder.
Ich hoffe, ich konnte Dir etwas Mut machen. Steck Dir Deine Ziele nicht zu hoch, aber steck Dir welche und verfolge sie, sonst bist Du ewig gefangen im Angstkreislauf.
Liebe Grüße und viel viel Kraft und Erfolg!

Noch eine frage
ich wollte dich noch fragen, ob du davon weißt ob therapeute auch hausbesuche machen? und was du machst wenn eine solche panik anrollt, denn ich bin auch ängstlich, weil ich nicht weiß wie ich mich dann verhalten soll. lg letthesunshine

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25. März 2007 um 18:17

!!!!
Du scheinst ziemlich verzweifelt und durcheinander zu sein, und du schreibst überall ein bißchen mit, hast Panikattacken, Platzangst, Beziehungsprobleme, einen Arzt der dir bereits etwas verschrieben hat, was dir aber noch mehr Angst gemacht hat...willst aber Tavor nehmen...

ICH KAPIERE GAR NIX MEHR!!!
Was hat dein Arzt dir verschrieben?? Wie alt bist du?? Und was genau hast du nun eigentlich??

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25. März 2007 um 20:58
In Antwort auf monat_12242403

!!!!
Du scheinst ziemlich verzweifelt und durcheinander zu sein, und du schreibst überall ein bißchen mit, hast Panikattacken, Platzangst, Beziehungsprobleme, einen Arzt der dir bereits etwas verschrieben hat, was dir aber noch mehr Angst gemacht hat...willst aber Tavor nehmen...

ICH KAPIERE GAR NIX MEHR!!!
Was hat dein Arzt dir verschrieben?? Wie alt bist du?? Und was genau hast du nun eigentlich??

Hallo oxepam
hallo, nein ich schreibe nicht überall ein bisschen mit, ich habe hier einen eigenen eintrag im forum gemacht, wo mir einige leute antworten, denen möchte ich natürlich zurückschreiben. angsthase habe ich geschrieben, weil ich mir dachte, dass sie mir vielleicht weiter helfen kann, sonst habe ich nirgendwo geschrieben.. so wie du meinst..
eine richtige panikattacken habe ich schon lange nicht mehr gehabt, ich leide an einer platzangst die sich bei mir verschlimmert hat. ich habe auch nie geschrieben, dass ich medikamente einnehmen möchte, habe nur gefragt was das genau ist, also tavor und wo man das bekommen würde. aber einnehmen würde ich das nur wenn es gar nicht mehr anders gehen würde. ich bin 28 jahre alt, und ein arzt (kein psychologe) hat mir solche antidepressiva verschrieben, namens Fluoxetin Genericon 20mg. diese konnte ich aber nicht einnehmen, da ich mir gleich dachte, dass das nicht die lösung ist. vor ca 4 jahren hatte ich auch so eine phase, mein vater war verstorben und ich hatte solche attacken, dann hat mir ein arzt auch die xanor tabletten verschrieben, darunter fühlte ich mich wie auf drogen, meine gedanken schwirrten im raum umher... desshalb habe ich diese nur 2 tage genommen, dann sofort wieder abgesetzt. es war zwar sehr beruhigend, aber das ist ja auch nicht die lösung dachte ich mir. damals verschwand die angst dann aufeinmal wieder. aber nun, habe ich immer wieder angst vor gewissen situationen. jene habe ich ja schon geschrieben.
was mir wichtig ist: dass ich mich mit gleichgesinnten unterhalten kann, und, dass wir uns vielleicht gegenseitig helfen können. ich würde gerne wissen, was ihr macht wenn ihr eine attacke habt, wie ihr euch beruhigt... und noch was, verzweifelt bin ich nicht, ich freue mich einfach, dass es hier leute gibt, die mich verstehen, und das selbe durchmachen..

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25. März 2007 um 21:49
In Antwort auf janine_12482465

Hallo oxepam
hallo, nein ich schreibe nicht überall ein bisschen mit, ich habe hier einen eigenen eintrag im forum gemacht, wo mir einige leute antworten, denen möchte ich natürlich zurückschreiben. angsthase habe ich geschrieben, weil ich mir dachte, dass sie mir vielleicht weiter helfen kann, sonst habe ich nirgendwo geschrieben.. so wie du meinst..
eine richtige panikattacken habe ich schon lange nicht mehr gehabt, ich leide an einer platzangst die sich bei mir verschlimmert hat. ich habe auch nie geschrieben, dass ich medikamente einnehmen möchte, habe nur gefragt was das genau ist, also tavor und wo man das bekommen würde. aber einnehmen würde ich das nur wenn es gar nicht mehr anders gehen würde. ich bin 28 jahre alt, und ein arzt (kein psychologe) hat mir solche antidepressiva verschrieben, namens Fluoxetin Genericon 20mg. diese konnte ich aber nicht einnehmen, da ich mir gleich dachte, dass das nicht die lösung ist. vor ca 4 jahren hatte ich auch so eine phase, mein vater war verstorben und ich hatte solche attacken, dann hat mir ein arzt auch die xanor tabletten verschrieben, darunter fühlte ich mich wie auf drogen, meine gedanken schwirrten im raum umher... desshalb habe ich diese nur 2 tage genommen, dann sofort wieder abgesetzt. es war zwar sehr beruhigend, aber das ist ja auch nicht die lösung dachte ich mir. damals verschwand die angst dann aufeinmal wieder. aber nun, habe ich immer wieder angst vor gewissen situationen. jene habe ich ja schon geschrieben.
was mir wichtig ist: dass ich mich mit gleichgesinnten unterhalten kann, und, dass wir uns vielleicht gegenseitig helfen können. ich würde gerne wissen, was ihr macht wenn ihr eine attacke habt, wie ihr euch beruhigt... und noch was, verzweifelt bin ich nicht, ich freue mich einfach, dass es hier leute gibt, die mich verstehen, und das selbe durchmachen..

????
Und welche tragende Rolle spielt dein Freund dabei?? Du erwähnst immer wieder das du ihn nicht verlieren wilst, aber er scheint dir keine Hilfe zu sein??
Glaub mir, du bist mit deinen Sorgen und Ängsten nicht alleine...

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26. März 2007 um 19:04
In Antwort auf monat_12242403

????
Und welche tragende Rolle spielt dein Freund dabei?? Du erwähnst immer wieder das du ihn nicht verlieren wilst, aber er scheint dir keine Hilfe zu sein??
Glaub mir, du bist mit deinen Sorgen und Ängsten nicht alleine...

Hallo oxepam
mein freund spielt eine grosse rolle dabei, da ich ihn nicht verlieren will, weil ich nichts mit ihm unternehmen kann. ich kann nun wieder vieles schaffen, zb spatzieren gehen, mit dem bus in das nächste dorf fahren... aber wenn mein freund dabei ist, dann fühle ich mich einfach unwohl, und denke, dass jeden moment eine panik kommt, ich fühle mich einfach eingesperrt, und nicht frei. ich kann mir das selber nicht erklähren warum das so ist. ich hoffe auch, dass das bald wieder besser wird, denn ich möchte auch die schönen spatziergänge mit meinem freund teilen können.
oft wenn ich spatzieren gehe, dann wird mir aufeinmal schwindelig, dann denke ich, dass es mich vielleicht umhaut, und dann ist es wieder weck. wenn nun mein freund dabei ist, dann wird mir schwindelig, und es wird immer schlimmer, bis wir wieder zu hause sind. desshalb, mag ich auch nichts mehr mit ihm zusammen machen.. das ist nicht so einfach, das kann ich dir sagen..
lg maggie

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26. März 2007 um 19:40
In Antwort auf janine_12482465

Hallo oxepam
mein freund spielt eine grosse rolle dabei, da ich ihn nicht verlieren will, weil ich nichts mit ihm unternehmen kann. ich kann nun wieder vieles schaffen, zb spatzieren gehen, mit dem bus in das nächste dorf fahren... aber wenn mein freund dabei ist, dann fühle ich mich einfach unwohl, und denke, dass jeden moment eine panik kommt, ich fühle mich einfach eingesperrt, und nicht frei. ich kann mir das selber nicht erklähren warum das so ist. ich hoffe auch, dass das bald wieder besser wird, denn ich möchte auch die schönen spatziergänge mit meinem freund teilen können.
oft wenn ich spatzieren gehe, dann wird mir aufeinmal schwindelig, dann denke ich, dass es mich vielleicht umhaut, und dann ist es wieder weck. wenn nun mein freund dabei ist, dann wird mir schwindelig, und es wird immer schlimmer, bis wir wieder zu hause sind. desshalb, mag ich auch nichts mehr mit ihm zusammen machen.. das ist nicht so einfach, das kann ich dir sagen..
lg maggie

Hallo Maggie!!
Ich versehe dich sehr gut, wie lange seit ihr schonzusammen und hast du ihm alles darüber erzählt??Alsö,bist du ehrlich zu ihm??

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27. März 2007 um 10:26
In Antwort auf janine_12482465

Noch eine frage
ich wollte dich noch fragen, ob du davon weißt ob therapeute auch hausbesuche machen? und was du machst wenn eine solche panik anrollt, denn ich bin auch ängstlich, weil ich nicht weiß wie ich mich dann verhalten soll. lg letthesunshine

Stell Dich..
Stell Dich Deinen Ängsten, anders wirst Du sie nicht los.
Medikamente sind totaler Schwachsinn. Angst ist eine natürliche Reaktion und in dem man "Mutproben" macht, wie sie jedes Kind macht, stellt man sich.
Und den Kindern passiert meist nichts, wenn sie auf Bäume kletter oder Dreck essen. Das sind solche Mutproben.
Wir müssen diese halt auch machen, in einem anderen Umfang, "ich hab zwar Angst davor, aber ich muss es beweisen, heute gehe ich bis zum nächsten Dorf mit meinem Freund spazieren. Wenn Panik kommt, dann geht sie auch wieder." Meist kommt aber keine Panik, weil es keinen Grund dafür gibt, sterben wirste nich beim spazieren und ein Baum fällt Dir auch nicht auf den Kopf.
Nur die bösen Gedanken, was wäre wenn..Mach Dir doch einen Zettel, die Gedanken produzierst Du selbst, also kannst du sie auch selbst wieder "umproduzieren".
Darauf steht dann, was Dir passieren kann, wenn Du spazieren gehst mit Hund u Freund..nämlich nichts weiter.
Rede mit ihm darüber u wenn Du Angst hast, dann rede, sag was Du fühlst. Das hat bei mir Wunder bewirkt, ich hab einfach nur geredet mit meiner Freundin, Mutter oder sionst wem.
Dann gings wieder besser, ich musste nur Druck raus lassen u reden.
Hasubesuche machen die übrigens nicht, da Du dich stellnen musst. Sprich mit Deinem Hausarzt darüber, dann bekommst Du ne Überweisung u den Rest mit der Kasse regelt der Therapeut.
Viel Glück!

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27. März 2007 um 10:35
In Antwort auf an0N_1255404899z

Stell Dich..
Stell Dich Deinen Ängsten, anders wirst Du sie nicht los.
Medikamente sind totaler Schwachsinn. Angst ist eine natürliche Reaktion und in dem man "Mutproben" macht, wie sie jedes Kind macht, stellt man sich.
Und den Kindern passiert meist nichts, wenn sie auf Bäume kletter oder Dreck essen. Das sind solche Mutproben.
Wir müssen diese halt auch machen, in einem anderen Umfang, "ich hab zwar Angst davor, aber ich muss es beweisen, heute gehe ich bis zum nächsten Dorf mit meinem Freund spazieren. Wenn Panik kommt, dann geht sie auch wieder." Meist kommt aber keine Panik, weil es keinen Grund dafür gibt, sterben wirste nich beim spazieren und ein Baum fällt Dir auch nicht auf den Kopf.
Nur die bösen Gedanken, was wäre wenn..Mach Dir doch einen Zettel, die Gedanken produzierst Du selbst, also kannst du sie auch selbst wieder "umproduzieren".
Darauf steht dann, was Dir passieren kann, wenn Du spazieren gehst mit Hund u Freund..nämlich nichts weiter.
Rede mit ihm darüber u wenn Du Angst hast, dann rede, sag was Du fühlst. Das hat bei mir Wunder bewirkt, ich hab einfach nur geredet mit meiner Freundin, Mutter oder sionst wem.
Dann gings wieder besser, ich musste nur Druck raus lassen u reden.
Hasubesuche machen die übrigens nicht, da Du dich stellnen musst. Sprich mit Deinem Hausarzt darüber, dann bekommst Du ne Überweisung u den Rest mit der Kasse regelt der Therapeut.
Viel Glück!

...
Ich fasse mich übrigens so kurz, weil ich schon drei mal raus geflogen bin und die Sätze immer wieder gelöscht waren.
Der Weg den Du gehen musst, ist zwar nicht einfach, aber er ist kurz.
Wenn du einmal angefangen hast, und konfrontiert wirst, bist Du ganz schnell wieder Kilometerlange SChritte enfernter von Deiner Angst.
Du musst nur erstmal den Anfang machen und Dich überwinden.
Das sit ganz wichtig!!
Ich habe morgen übrigens Reiztherapie, ich muss Autobahn fahren, so lange, bis die Angst, wenn sie kommt, wieder weg ist.
Angenehm ist mir das nicht, rausreden würde ich mich auch gern,aber es bringt mir nichts, ich will ja mal ans Meer mit meinem Kind. Dafür lohnt es sich.
Und merk Dir bitte, der Frust und der SChmerz, sich schöne Momente im Leben, wie Shopping, Spazieren, Konzerte oder was auch immer, entgehen zu lassen, sind größer, wie wegrennen u danach denken, zum Glück konnte ich mich raus reden.
Lieber ein ungutes Gefühl beim spazieren, aber Du wirst merken, Panik kommt nicht, nur die dummen Gedanken u dies blöde Angstgefühl, aber beim zweiten Mal wirds weniger u beim dritten spazieren, ist es fast ganz weg.
Das schwöre ich Dir!!
Dann denkst Du zurück u sagst, das hab ich mal nicht geschafft, was hjetzt wieder normal ist.
So wars bei mir und ist es noch. Hab zwar noch paar Hürden, aber es werden weniger u weniger!!!
Sorry für die Tippfehler, aber ich muss jetzt zur Arbeit.
Fang am besten gestern noch an, kleine Schritte, mit ein bisschen Überwindung zu gehen!!

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28. März 2007 um 0:03
In Antwort auf monat_12242403

Hallo Maggie!!
Ich versehe dich sehr gut, wie lange seit ihr schonzusammen und hast du ihm alles darüber erzählt??Alsö,bist du ehrlich zu ihm??

Hallo oxepam
ich bin nun seit fast 6 jahren mit meinem freund zusammen, aber ich habe auch sehr viel mit ihm durchgemacht, da er mir das leben nicht so einfach gemacht hat. vor eineinhalb jahren, als ich aufeinmal so einen panikanfall zu hause hatte, war er nicht wirklich für mich da. ich habe einmal zu ihm gemeint, dass ich vielleicht psychologische hilfe brauche, dann hat er gemeint, wenn ich das brauchen würde, und das nicht mit ihm schaffe, dann würde er schluss machen. als ich dann die tabletten von dem arzt verschrieben bekommen hab, dann hab ich ihm das auch erzählt, weil ich ehrlich sein wollte, er hat dann die tabletten ins klo gespült.. es waren schwere zeiten, hin und wieder hat er geweint, und nur gesagt, dass er nicht weiß wie er mir helfen könne, und, dass er mir nicht helfen kann. ich musste ihm dann ja auch gar nichts mehr erzählen, da er es ja mitbekommen hat, dass ich immer weniger außer haus ging. nach dem ganzen, habe ich dann beschlossen, dass wir beide eine pause brauchen, und seit dem ist er auf saison in vorarlberg. er kommt mich aber hin und wieder besuchen, und dann passt es eigentlich ganz gut zwischen uns beiden. ich habe ihm dann auch gesagt, dass ich alles nur in kleinen schritten schaffen kann, und, dass ich nun wieder dinge schaffe, die ich vorher noch nicht schaffen konnte, nur ich kann ja nicht zu ihm sagen, dass mir alles einfach fällt (also spatzieren gehen, usw wenn ich das alleine mache, dass ich mich einfach unwohl fühle wenn er dabei ist...), denn ich will ihn ja auch nicht kränken, und wer weiß wie er das auffaßen würde.. das ist nicht so einfach... lg maggie

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28. März 2007 um 0:26
In Antwort auf an0N_1255404899z

...
Ich fasse mich übrigens so kurz, weil ich schon drei mal raus geflogen bin und die Sätze immer wieder gelöscht waren.
Der Weg den Du gehen musst, ist zwar nicht einfach, aber er ist kurz.
Wenn du einmal angefangen hast, und konfrontiert wirst, bist Du ganz schnell wieder Kilometerlange SChritte enfernter von Deiner Angst.
Du musst nur erstmal den Anfang machen und Dich überwinden.
Das sit ganz wichtig!!
Ich habe morgen übrigens Reiztherapie, ich muss Autobahn fahren, so lange, bis die Angst, wenn sie kommt, wieder weg ist.
Angenehm ist mir das nicht, rausreden würde ich mich auch gern,aber es bringt mir nichts, ich will ja mal ans Meer mit meinem Kind. Dafür lohnt es sich.
Und merk Dir bitte, der Frust und der SChmerz, sich schöne Momente im Leben, wie Shopping, Spazieren, Konzerte oder was auch immer, entgehen zu lassen, sind größer, wie wegrennen u danach denken, zum Glück konnte ich mich raus reden.
Lieber ein ungutes Gefühl beim spazieren, aber Du wirst merken, Panik kommt nicht, nur die dummen Gedanken u dies blöde Angstgefühl, aber beim zweiten Mal wirds weniger u beim dritten spazieren, ist es fast ganz weg.
Das schwöre ich Dir!!
Dann denkst Du zurück u sagst, das hab ich mal nicht geschafft, was hjetzt wieder normal ist.
So wars bei mir und ist es noch. Hab zwar noch paar Hürden, aber es werden weniger u weniger!!!
Sorry für die Tippfehler, aber ich muss jetzt zur Arbeit.
Fang am besten gestern noch an, kleine Schritte, mit ein bisschen Überwindung zu gehen!!

Hallo sandra
danke für deine antwort. ich habe ja auch bereits damit angefangen dinge zu machen, die ich mir noch vor ein paar monaten nicht vorstellen konnte. nur habe ich noch so vieles zu schaffen, denn ich traue mich nicht mal ins nächste dorf zu fahren. selber fahren tu ich ja sowieso nicht, und mitfahren, das trau ich mich nicht, da ich mich einfach ausgeliefert fühle. ich muss dir auch sagen, dass niemand ausser meine zwillingsschwester von meinen ängsten wirklich bescheid weiß, und meine zwillingsschwester kann mir nicht helfen, da sie nicht hier ist... welches mich auch traurig macht, da ich in meiner schwester eine stütze sehen könnte... ich frage mich wirklich warum ich mittlerweile es schaffe größere spatziergänge zu machen, es mir aber nicht vorstellen kann, wenn mein freund dabei ist... das macht mich so traurig... ich möchte es auch mit ihm schaffen, aber ich habe angst davor. ich weiß nicht wie ich ihm sagen kann, dass ich mich einfach unwohl fühle wenn er mit kommt. und ich weiß nicht wie ich ihm sagen kann, dass wir beide anfangen sollten kleine spatziergänge gemeinsam zu machen und das dann zu steigern, da ich nicht weiß wie er es auffassen würde. ich möchte ihm ja nicht zu verstehen geben, dass ich ihn nicht lieb hab... wenn ich in eine angstsituation komme, welches schon länger her ist, dann denke ich mir, dass ich durchdrehe, dass ich einen nervenzusammenbruch bekommen könnte, dass ich keine luft mehr bekomme, und ich möchte das risiko nicht eingehen, desshalb sind meine ziele noch kleiner gesteckt. und die dinge die mir mehr angst bereiten wie mit dem auto mitfahren in die nächste ortschaft, die traue ich mich noch nicht. obwohl, ich muss sagen, dass ich heute wieder mit einem kollegen mit dem auto mitgefahren bin, aber nur ein paar blöcke weiter, also 5 min im auto, aber das ist sicher auch schon ein schritt, denn vor monaten hätte ich nicht im traum daran gedacht! morgen werde ich versuchen ein stückchen weiter spatzieren zu gehen, ich werde es auch sicherlich schaffen. aber, es ist halt auch schwierig, wenn man jeden tag aufwacht, und dann schon wieder kämpfen muss. denn es macht mir nicht immer spaß spatzieren zu gehen, aber ich denke mir dann, dass ich da jetzt durch muss. es ist wirklich nicht einfach, ich habe mich für eine stelle für den sommer beworben, wo ich bei einer mautstation kassieren werde, und das 4 stunden täglich, ich weiß nicht, ob ich mich dann auch wirklich überwinden kann, denn da kommen dann schon wieder die gedanken, was ist wenn ich eine panik bekomme, dann kann ich ja nicht einfach davon laufen, da sonst ja dann niemand da ist zum kassieren, weil ich dort alleine bin. was werden dann die leute denken... denn ich wohne in einem kuhdorf und jeder kennt jeden, und jeder spricht über jeden, das ist auch blöd hier... ich bin froh, dass ich mit dir schreiben kann, DANKE!! kannst du mir sagen, wie du das mit dem zettel gemeint hast? also die gedanken aufschreiben? weißt ich habe keine angst, dass mir etwas passieren würde, also wegen einem baum oder so, aber ich denke mir dann immer, was ist wenn ich wieder so ein gefühl bekomme, dass ich gleich durchdrehe, und keine luft bekomme... wie wäre das wenn ich mit meinem freund spatzieren gehe, und dann panik kommt? kann ich dann abbrechen und nach hause gehen, also kehrt machen, oder sollte ich weiter gehen? weißt du wie man da vorgehen würde? was machst du denn wenn du schwindelgefühle, panik bekommst? hin und wieder wird mir schwindelig, dann muss ich meinen kopf schütteln, weil ich denke, dass ich sonst umfliege... ich bin es auch schon leid mit dem eingeschränkten leben, das kann ich dir sagen....das macht mich traurig, aber ich muss kämpfen! ich weiß! lg maggie DANKE dir, dass du da bist!

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29. März 2007 um 0:59
In Antwort auf deidre_12356873

Man nennt dies Agoraphobie
Hallo maggie,

das Problem habe ich auch, nur dass ich Angst habe in die Hose zu machen, mich zu blamieren, dass ich die Toilette nicht schaffe.
Ich habe eine Milchallergie, ich muss aufpassen was ich an dem Tag gegessen habe.
Es passierte vor über 1 Jahr, habe ein Test beim Gastroenterologen gemacht, ich musste ein Becher mit Lactose trinken, nach einer halben Stunde hat mein Bauch geplubbert, hatte sofort Wasserdurchfall, denn man nicht aufhalten konnte. Das war ganz schrecklich, ein wenig in die Hose gemacht.
Nach dem Test auf dem Heimweg fuhr ich U-Bahn, da kam die 1. Panikattacke, Kälteschauer, Hitzeschwallungen, Herzklopfen, Atemnot und Übelkeit, ich musste wieder dringend aufs Klo, total in Panik.
An einer Haltestelle war groß ein WC-Schild, gott sei Dank, mit Not und Mühe zur Toilette gerannt zum Glück nicht abgesperrt - meine Rettung. Durchfall wie ein Wasserfall. Furchtbar sage ich, im meinem Kopf kreist was wenn du in die Hose gemacht hättest und dass alle Leute dich mit Sicherheit ausgelacht.

Seit diesem Vorfall fahre ich nicht gerne U-bahn, habe Angst dass ich Durchfallattacken bekomme. Wenn es sein muss, dann nur mit Ipod da sind meine Gedanken frei und vor allem in der Nähe der Tür stehen.

Bin zum Arzt hingegangen, er hat mir Tabletten verschrieben und mir geraten, dass ich zum Psychologen aufsuchen soll. Tabletten nicht genommen, mein Mann kann es auch nicht verstehen, möchte nicht dass ich die Tabletten nehmen. Hört mir auch nicht richtig zu, kann es nicht verstehen dass man Ängste hat. Also ausgehen ist eigentlich kein Problem, bloß keine Kirche, wo weit und breit keine Toilette ist. Supermarkt geht eigentlich noch. Ich kämpfe dagegen sehr, aber es kommt doch die Unruhe zurück, wann die Panikattacke wieder kommt. Wartezimmer ist schlimm, wenn die Tür zu ist!
Ich kriege da fast keine Luft, weil ich auch mit Blähungen zu kämpfen habe.

Mein Mann sagt nur geh zum Psychiater! Das wars von ihm, aber fragen wo das kommt her kommt und wann es passiert, interessiert ihm gar nicht.

Ich habe wegen dieser Krankheit und die Ängste Depressionen und noch dazu dass mein Mann es nicht versteht.

Ich kann dich gut verstehen, ohne diese Panikattacken war es kein Problem fortzubewegen, man brauchte keine Gedanken machen, in meinem Fall wo die nächste Toilette ist. Bei mir gibt es in meinem Bauch so einen Druck, dass ich schnell zur Toilette muss.
Schrecklich, man ist total eingeschränkt.

Ich hoffe wir haben dass beide bald in den Griff, dein Freund muss die Definition über Ängste lesen. Vielleicht versteht er dich. Mein Mann muss ich noch überreden. Aber ansonsten verstehen wir uns.

Viele Grüße
tequilla




Definitin von ängsten..?
hallo
ich habe versucht bei thalia und amazon das buch die definition von ängsten zu finden, leider erfolglos. du hast mir ja empfohlen, dass es nicht schlecht für meinen freund wäre, das zu lesen. weißt du wo ich das herbekomme? lg maggie

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29. März 2007 um 21:53

Maggie
Hallo Maggie,
ich muss sagen, mir fällt auf, dass dein Freund überhaupt kein Verständnis für deine Angst hat. Für Angstpatienten ist dies natürlich der Tot, du musst dich schließlich zusammenreißen, da er kein Verständnis für deine Panik hat. Verstehst du, das VERTRAUEN fehlt euch. Wenn er dafür Verständnis hätte und z.B. deine Hand nehmen würde, sagen würde ich bin bei dir, gleich geht es dir besser, dann würde es auch besser werden. Die Angst vor der Peinlichkeit kenne ich ebenfalls und auch alle anderen Ängste, die du beschreibst und das bereits seit 19 Jahren. Ich kämpfe ebenfalls immer wieder dagegen an. Kinder würden dich nicht verurteilen, deshalb bist du dort entspannter als bei Erwachsenen. Aber warum solltest du in Gegenwart dein Schwester keine Angstattacke bekommen dürfen? Wenn du vor anderen damit offen umgehst, ihnen gestehst was mit dir los ist, dann wird es besser glaube mir! Bei deinem Freund sehe ich kein Verständnis und kein Zukunft. Du brauchst jemand der dich beruhigt. Meine Mutter hat ebenfalls Angst und mein Vater verstand es ebenfalls nicht. In einer Therapie hat sie seine Sichtweisen begriffen und ihm vermitteln können, was ihr gut tut.
Du brauchst nicht flüchten, du brauchst einen ruhigen Pool der dir vermittelt, jetz ist deine Angst da, ich bin bei dir. Wir schaffen das, mache dir keine Sorgen, du bist jetzt nicht allein!
Mit deinen Anfängen gegen die Angst zu arbeiten, finde ich übrigens ganz großartig aber erwartet einfach nicht zuviel von dir. 350 km sind eben zuviel. Suche dir jemand vertrauten, der sich damit auskennt, jemand der vielleicht auch schon mal Angst hatte. Ich habe meine Mutter auch immer beruhigen können. Ich sagte ihr, dass sie sich beruhigen kann, es passiert nicht, ich bin bei ihr. Dann habe ich sie abgelenkt, ihr von Reisen erzählt, Tage aus meiner Kindheit. Dabei habe ich ihr fragen dazu gestellt und schwupps...war sie raus aus ihrer Angst.
Alles wird gut!
ira

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29. März 2007 um 23:10
In Antwort auf jovita_12264738

Maggie
Hallo Maggie,
ich muss sagen, mir fällt auf, dass dein Freund überhaupt kein Verständnis für deine Angst hat. Für Angstpatienten ist dies natürlich der Tot, du musst dich schließlich zusammenreißen, da er kein Verständnis für deine Panik hat. Verstehst du, das VERTRAUEN fehlt euch. Wenn er dafür Verständnis hätte und z.B. deine Hand nehmen würde, sagen würde ich bin bei dir, gleich geht es dir besser, dann würde es auch besser werden. Die Angst vor der Peinlichkeit kenne ich ebenfalls und auch alle anderen Ängste, die du beschreibst und das bereits seit 19 Jahren. Ich kämpfe ebenfalls immer wieder dagegen an. Kinder würden dich nicht verurteilen, deshalb bist du dort entspannter als bei Erwachsenen. Aber warum solltest du in Gegenwart dein Schwester keine Angstattacke bekommen dürfen? Wenn du vor anderen damit offen umgehst, ihnen gestehst was mit dir los ist, dann wird es besser glaube mir! Bei deinem Freund sehe ich kein Verständnis und kein Zukunft. Du brauchst jemand der dich beruhigt. Meine Mutter hat ebenfalls Angst und mein Vater verstand es ebenfalls nicht. In einer Therapie hat sie seine Sichtweisen begriffen und ihm vermitteln können, was ihr gut tut.
Du brauchst nicht flüchten, du brauchst einen ruhigen Pool der dir vermittelt, jetz ist deine Angst da, ich bin bei dir. Wir schaffen das, mache dir keine Sorgen, du bist jetzt nicht allein!
Mit deinen Anfängen gegen die Angst zu arbeiten, finde ich übrigens ganz großartig aber erwartet einfach nicht zuviel von dir. 350 km sind eben zuviel. Suche dir jemand vertrauten, der sich damit auskennt, jemand der vielleicht auch schon mal Angst hatte. Ich habe meine Mutter auch immer beruhigen können. Ich sagte ihr, dass sie sich beruhigen kann, es passiert nicht, ich bin bei ihr. Dann habe ich sie abgelenkt, ihr von Reisen erzählt, Tage aus meiner Kindheit. Dabei habe ich ihr fragen dazu gestellt und schwupps...war sie raus aus ihrer Angst.
Alles wird gut!
ira

Hallo ira
danke, dass du mir geschrieben hast. aber ein bisschen muss ich schon meinen freund in schutz nehmen, da ich ihn auch nicht sehr an mich heran lasse. ich habe ihm auch noch nie genau über meine ängste erzählt, ich habe nur so andeutungen gemacht. dass ich jetzt mit meinem freund keine zukunft sehen könnte, das sehe ich nicht so muss ich dir sagen. sicherlich kann ich ihn jetzt nicht als ruhepol für mich bezeichnen, da er auch ziemlich aufbrausend ist, und mir scheint, dass er auch probleme mit sich selber hat. aber so offen sprechen wir dann auch nicht miteinander, und ich weiß nicht, ob ich das will, dass er alles über mein inneres weiß...?? denn dann würde ich mich irgendwie ausgeliefert fühlen, hoffe du verstehst wie ich das meine.. ich habe aber verstanden worum es geht, hoffe ich zumindest, dass ich schauen muss mich wieder schrittweise an ein normales leben zu gewöhnen, dass ich nicht vor allem angst haben muss, und das geht ja nur langsam, so wie sich auch die angst langsam eingeschlichen hat. aber es ist nicht so einfach, das weißt du sicherlich selber. ich habe mir heute zwei bücher bestellt: Ängste verstehen und überwinden, Endlich frei von angst, dazu habe ich mir noch das hörbuch über Progressive muskelentspannung nach jacobsen und eine entpannungs cd nature dreams bestellt. im moment lese ich auch ein chakra praxisbuch. ich hoffe, dass mir das auch ein bisschen weiterhilft. ich möchte so gerne wieder mein leben so geniessen können wie ich es vor zwei jahren konnte. denn da war ich ja noch nicht so eingeschränkt wie jetzt. magst du mir auch ein bisschen mehr von dir verraten? was machst du wenn du angst bekommst, wie entspannst du dich? wie lebst du das leben, also wie gehst du mit der angst um? lg maggie

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31. März 2007 um 11:42
In Antwort auf janine_12482465

Hallo ira
danke, dass du mir geschrieben hast. aber ein bisschen muss ich schon meinen freund in schutz nehmen, da ich ihn auch nicht sehr an mich heran lasse. ich habe ihm auch noch nie genau über meine ängste erzählt, ich habe nur so andeutungen gemacht. dass ich jetzt mit meinem freund keine zukunft sehen könnte, das sehe ich nicht so muss ich dir sagen. sicherlich kann ich ihn jetzt nicht als ruhepol für mich bezeichnen, da er auch ziemlich aufbrausend ist, und mir scheint, dass er auch probleme mit sich selber hat. aber so offen sprechen wir dann auch nicht miteinander, und ich weiß nicht, ob ich das will, dass er alles über mein inneres weiß...?? denn dann würde ich mich irgendwie ausgeliefert fühlen, hoffe du verstehst wie ich das meine.. ich habe aber verstanden worum es geht, hoffe ich zumindest, dass ich schauen muss mich wieder schrittweise an ein normales leben zu gewöhnen, dass ich nicht vor allem angst haben muss, und das geht ja nur langsam, so wie sich auch die angst langsam eingeschlichen hat. aber es ist nicht so einfach, das weißt du sicherlich selber. ich habe mir heute zwei bücher bestellt: Ängste verstehen und überwinden, Endlich frei von angst, dazu habe ich mir noch das hörbuch über Progressive muskelentspannung nach jacobsen und eine entpannungs cd nature dreams bestellt. im moment lese ich auch ein chakra praxisbuch. ich hoffe, dass mir das auch ein bisschen weiterhilft. ich möchte so gerne wieder mein leben so geniessen können wie ich es vor zwei jahren konnte. denn da war ich ja noch nicht so eingeschränkt wie jetzt. magst du mir auch ein bisschen mehr von dir verraten? was machst du wenn du angst bekommst, wie entspannst du dich? wie lebst du das leben, also wie gehst du mit der angst um? lg maggie

Also
bei mir fing es vor 19 Jahren an, ich war wohl im zweiten Monat schwanger und wußte nicht, wie es mit mir weitergeht, da ich mitten in einer Umschulung war.
Ich bin mit der U-Bahn im Tunnel stecken geblieben und dann war aus!
Die Angst hat mich so fertig gemacht, dass ich dann drei Jahre später eine ziemlich starke Depression bekam.
Ich hatte zum einen, einen verdammt guten Hausarzt, dem ich vertraute, zum anderen hatte ich einen guten eigenen Willen. Ich bekam damals eine Imap-Spritze, die anderen beiden Depotspritzen habe ich ihm wiedergebgeben. Ich habe danach außer pflanzlichen Tropfen nie wieder was genommen.
Ich muss dir aber sagen, das ich damamls in einer Bez. lebte, die für mich keine war. Heute bin ich der Meinung, dass dadurch die Angst mit ausgelöst wurde.
Ich hatte nämlich nach dieser Bez. eine ganze tolle Beziehung zu einen Mann den ich sehr geliebt habe. Da war meine Angst auch weg, stell dir vor! Dann sind wir beide U-Bahn gefahren und stecken geblieben, also gleich Szene wie damals und da war sie wieder. Mein große Liebe hat mir aber so gut geholfen, dass ich damit gut umgehen konnte.
Deshalb denke ich, dass es bei dir auch nicht so funktionieren kann. Warum darf er nicht dein inneres wissen, wenn du ihn doch so lieben tätest? Bei einer Angststörung benötigst du aber jemanden der ruhig ist.

Stelle dir vor du sitzt in einem brennenden Gebäude, einer der nicht ruhig ist fängt an, in Panik zu geraten dann würden alle anderen auch ebenfalls in Panik geraten. Aber wenn du jemand hast, dem du vertrauen kannst,weil er ruhig auf alle eingeht, dann würde das ganz ruhiger Ablaufen.
Was willst du noch mit einem aufbrausenden Mann?Mein damalige Freund war Choleriker, ich hasse solche Menschen mitlerweilen. Ich bin der Meinung, dass du nicht allein sein möchtest, eine Abhängigkeit ist hier Vordergründig aber keine Liebe.
Das wirst du aber später auch noch lernen, das du bei einer Angststörrung keine Veränderung mögen wirst.
Eine Trennung wäre eine Veränderung. Ich habe die gleichen Ängste wie du, vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Wie ich mich entspanne? Weiß nicht! Ich nehme es wie es kommt, mache mich vorher auch verrückt, kann mich schlecht runterfahren aber lebe eben noch, wenn auch eingeschränkt.
Ich arbeite, fahre Auto, habe meinen Mann und Kinder. Mein Freundeskreis weiß bescheid und so lebe ich vorher mir hin.
Manchmal schlecht und manchmal ganz gut.
ira

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31. März 2007 um 19:22
In Antwort auf jovita_12264738

Also
bei mir fing es vor 19 Jahren an, ich war wohl im zweiten Monat schwanger und wußte nicht, wie es mit mir weitergeht, da ich mitten in einer Umschulung war.
Ich bin mit der U-Bahn im Tunnel stecken geblieben und dann war aus!
Die Angst hat mich so fertig gemacht, dass ich dann drei Jahre später eine ziemlich starke Depression bekam.
Ich hatte zum einen, einen verdammt guten Hausarzt, dem ich vertraute, zum anderen hatte ich einen guten eigenen Willen. Ich bekam damals eine Imap-Spritze, die anderen beiden Depotspritzen habe ich ihm wiedergebgeben. Ich habe danach außer pflanzlichen Tropfen nie wieder was genommen.
Ich muss dir aber sagen, das ich damamls in einer Bez. lebte, die für mich keine war. Heute bin ich der Meinung, dass dadurch die Angst mit ausgelöst wurde.
Ich hatte nämlich nach dieser Bez. eine ganze tolle Beziehung zu einen Mann den ich sehr geliebt habe. Da war meine Angst auch weg, stell dir vor! Dann sind wir beide U-Bahn gefahren und stecken geblieben, also gleich Szene wie damals und da war sie wieder. Mein große Liebe hat mir aber so gut geholfen, dass ich damit gut umgehen konnte.
Deshalb denke ich, dass es bei dir auch nicht so funktionieren kann. Warum darf er nicht dein inneres wissen, wenn du ihn doch so lieben tätest? Bei einer Angststörung benötigst du aber jemanden der ruhig ist.

Stelle dir vor du sitzt in einem brennenden Gebäude, einer der nicht ruhig ist fängt an, in Panik zu geraten dann würden alle anderen auch ebenfalls in Panik geraten. Aber wenn du jemand hast, dem du vertrauen kannst,weil er ruhig auf alle eingeht, dann würde das ganz ruhiger Ablaufen.
Was willst du noch mit einem aufbrausenden Mann?Mein damalige Freund war Choleriker, ich hasse solche Menschen mitlerweilen. Ich bin der Meinung, dass du nicht allein sein möchtest, eine Abhängigkeit ist hier Vordergründig aber keine Liebe.
Das wirst du aber später auch noch lernen, das du bei einer Angststörrung keine Veränderung mögen wirst.
Eine Trennung wäre eine Veränderung. Ich habe die gleichen Ängste wie du, vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Wie ich mich entspanne? Weiß nicht! Ich nehme es wie es kommt, mache mich vorher auch verrückt, kann mich schlecht runterfahren aber lebe eben noch, wenn auch eingeschränkt.
Ich arbeite, fahre Auto, habe meinen Mann und Kinder. Mein Freundeskreis weiß bescheid und so lebe ich vorher mir hin.
Manchmal schlecht und manchmal ganz gut.
ira

Hallo ira
danke für deine antwort. es kann schon sein, dass mein freund auch daran schuld ist, dass sich meine angst verstärkt hatte, aber das kann ich nicht genau sagen, ich weiß aber, dass er mir damals das leben nicht sehr einfach gemacht hat. desshalb, hatte ich auch den vorschlag gemacht, dass er über die wintersaison nach vorarlberg gehen soll, dass wir eine kleine pause machen sollten. ich habe dann auch schnell gemerkt, dass mir doch sehr viel an ihm liegt. abhängigkeit kann ich das eigentlich nicht mehr nennen, da ich diesen winter sehr gut alleine zurechtkam. es war und ist fein alleine zu sein, und an dem tag, wo er nach vorarlberg gegangen ist, hat sich meine angst auch immer mehr verringert. mittlerweile schaffe ich wieder dinge, die ich mir noch vor monaten nicht vorstellen konnte. in zwei wochen wird er wieder bei mir sein, und irgendwie freue ich mich, irgendwie habe ich aber auch angst, dass ich mich dann wieder wie eingesperrt in seiner gegenwart fühle, aber ich muss mich auf die positiven dinge konzentrieren, wie schön es werden wird, wenn er wieder da ist, und nicht auf die negativen. dann werde ich auch versuchen, dass ich ihm alles erzähle. es ist dann seine entscheidung, ob er so mit mir zusammen leben will, denn ich werde mich für ihn nicht ändern, das kann ich ja gar nicht, denn mir ist auch bewusst, dass man sich damit abfinden muss, dass man ängste hat. dann werde ich auch sehen, wie er mir gegenüber sein wird, und dann wird sich herausstellen, ob ich das noch möchte oder nicht. jedoch denke ich immer daran, dass ich eine schöne zukunft mit ihm haben möchte, vielleicht funktioniert es ja auch, und er liebt mich so wie ich bin... lg maggie

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3. April 2007 um 9:15
In Antwort auf janine_12482465

Hallo sandra
danke für deine antwort. ich habe ja auch bereits damit angefangen dinge zu machen, die ich mir noch vor ein paar monaten nicht vorstellen konnte. nur habe ich noch so vieles zu schaffen, denn ich traue mich nicht mal ins nächste dorf zu fahren. selber fahren tu ich ja sowieso nicht, und mitfahren, das trau ich mich nicht, da ich mich einfach ausgeliefert fühle. ich muss dir auch sagen, dass niemand ausser meine zwillingsschwester von meinen ängsten wirklich bescheid weiß, und meine zwillingsschwester kann mir nicht helfen, da sie nicht hier ist... welches mich auch traurig macht, da ich in meiner schwester eine stütze sehen könnte... ich frage mich wirklich warum ich mittlerweile es schaffe größere spatziergänge zu machen, es mir aber nicht vorstellen kann, wenn mein freund dabei ist... das macht mich so traurig... ich möchte es auch mit ihm schaffen, aber ich habe angst davor. ich weiß nicht wie ich ihm sagen kann, dass ich mich einfach unwohl fühle wenn er mit kommt. und ich weiß nicht wie ich ihm sagen kann, dass wir beide anfangen sollten kleine spatziergänge gemeinsam zu machen und das dann zu steigern, da ich nicht weiß wie er es auffassen würde. ich möchte ihm ja nicht zu verstehen geben, dass ich ihn nicht lieb hab... wenn ich in eine angstsituation komme, welches schon länger her ist, dann denke ich mir, dass ich durchdrehe, dass ich einen nervenzusammenbruch bekommen könnte, dass ich keine luft mehr bekomme, und ich möchte das risiko nicht eingehen, desshalb sind meine ziele noch kleiner gesteckt. und die dinge die mir mehr angst bereiten wie mit dem auto mitfahren in die nächste ortschaft, die traue ich mich noch nicht. obwohl, ich muss sagen, dass ich heute wieder mit einem kollegen mit dem auto mitgefahren bin, aber nur ein paar blöcke weiter, also 5 min im auto, aber das ist sicher auch schon ein schritt, denn vor monaten hätte ich nicht im traum daran gedacht! morgen werde ich versuchen ein stückchen weiter spatzieren zu gehen, ich werde es auch sicherlich schaffen. aber, es ist halt auch schwierig, wenn man jeden tag aufwacht, und dann schon wieder kämpfen muss. denn es macht mir nicht immer spaß spatzieren zu gehen, aber ich denke mir dann, dass ich da jetzt durch muss. es ist wirklich nicht einfach, ich habe mich für eine stelle für den sommer beworben, wo ich bei einer mautstation kassieren werde, und das 4 stunden täglich, ich weiß nicht, ob ich mich dann auch wirklich überwinden kann, denn da kommen dann schon wieder die gedanken, was ist wenn ich eine panik bekomme, dann kann ich ja nicht einfach davon laufen, da sonst ja dann niemand da ist zum kassieren, weil ich dort alleine bin. was werden dann die leute denken... denn ich wohne in einem kuhdorf und jeder kennt jeden, und jeder spricht über jeden, das ist auch blöd hier... ich bin froh, dass ich mit dir schreiben kann, DANKE!! kannst du mir sagen, wie du das mit dem zettel gemeint hast? also die gedanken aufschreiben? weißt ich habe keine angst, dass mir etwas passieren würde, also wegen einem baum oder so, aber ich denke mir dann immer, was ist wenn ich wieder so ein gefühl bekomme, dass ich gleich durchdrehe, und keine luft bekomme... wie wäre das wenn ich mit meinem freund spatzieren gehe, und dann panik kommt? kann ich dann abbrechen und nach hause gehen, also kehrt machen, oder sollte ich weiter gehen? weißt du wie man da vorgehen würde? was machst du denn wenn du schwindelgefühle, panik bekommst? hin und wieder wird mir schwindelig, dann muss ich meinen kopf schütteln, weil ich denke, dass ich sonst umfliege... ich bin es auch schon leid mit dem eingeschränkten leben, das kann ich dir sagen....das macht mich traurig, aber ich muss kämpfen! ich weiß! lg maggie DANKE dir, dass du da bist!

...
Hallo Maggie, sicher sind diese Schritte alle sehr schwer.
Auch ich kämpfe, vielleicht nicht mehr Tag für Tag, aber auch manchmal, wenn seinfach nicht mehr richtig geht.
Das ist aber wirklich sehr selten geworden.
Mein Problem ist eigentlich hauptsächlich das Laufen.
Ich gehe ungern in die Stadt, oder zu uns auf den Markt, obwohl er nur 500m entfernt ist, weil ich mich von allen beobachtet fühle und dann unsicher werde und kaum weiter kann.
Wenn ich mit Freunden spazieren gehe, lenke ich den Weg meist so, das es für mich keine Überwindung ist. Das ist aber natürlich total falsch, da ich mich meinen doofen Gedanken natürlich hingebe.
Ich habe letzte Woche Konfrontation gehabt und es gab wieder keine Angst, nicht mal ein Anflug. Nur Überwindungsschwierigkeiten, das machts natürlich nicht einfacher, da ich die Angst ja brauche, um meine Therapíe abzuschliessen.
Naja, jedenfalls bin ich gefahren und nichts kam.
Übernächste Woche wird gelaufen, solange, bis endlcih mal eine Angst kommt und ich sie überstehe, dann hab ich nämlich den wichtigsten Schritt bewältigt!
Und Du merkst ja auh das es geht, das keine Angst kommt.
Anfngs hab ich meinen Freund auch immer vertröstet oder hab das Fenster nachts aufgemacht als ich mich nicht wohl fühlte, aber das ist mittlerweile total vorbei.
Ich glaube dir wirklich das alles sehr schwer ist, weil ich vor langer Zeit auch in der Situation war. Und Du schaffst das auch, lass Dir nur nicht so ewig Zeit wie ich, Du verschenkst schöne Momente im Leben, die nie wieder kommen.
An der Kassiererstelle bekommst Du sicher keine Angst, da hast du viel zu viel Arbeit, Ablenkung.
Und wenn ein bisschen kommt, dann ist es meist nur Unruhe, die vergeht wieder, weil Du sicherer wirst.
Zieh Dich schön an, nimmviel zu trinken mit, egal wohin Du gehst, immer viel trinken, stilles Wasser oder so, meine alte therapeutin sagte einmal, da mit schluckt man die Angst runter, ich finde das simmt, mir hilfts. Außerdem kommt der Kreislauf in SChwung und Dir wird nicht schwindelig.
Also TRINKEN.
Und wenns garnich geht, haste sicher ein Handy dabei und rufst Deine Schwester an oder irgendjemand, um sicherer zu werden.
Oder gehst auf Toilette.
Da wird alles, glaub mir!!!
Mit dem Zettel meinte ich, Du sollst Dir Deine doofen Gedanken aufschreiben und sie auseinandernehmen.
Warum solltest Du Angst bekommen beim spazieren, nur vor der Angst, aber Angst kommt nur in Notsituationen und spazieren ist nunmal keine.
Es ist zum entspannen. Wenns nich weiter geht, setz Dich hin und beobachtet die Vögel oder sonstwas.
Nur nicht umkehren und weglaufen!
Liebe Grüße

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3. April 2007 um 21:39
In Antwort auf an0N_1255404899z

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Hallo Maggie, sicher sind diese Schritte alle sehr schwer.
Auch ich kämpfe, vielleicht nicht mehr Tag für Tag, aber auch manchmal, wenn seinfach nicht mehr richtig geht.
Das ist aber wirklich sehr selten geworden.
Mein Problem ist eigentlich hauptsächlich das Laufen.
Ich gehe ungern in die Stadt, oder zu uns auf den Markt, obwohl er nur 500m entfernt ist, weil ich mich von allen beobachtet fühle und dann unsicher werde und kaum weiter kann.
Wenn ich mit Freunden spazieren gehe, lenke ich den Weg meist so, das es für mich keine Überwindung ist. Das ist aber natürlich total falsch, da ich mich meinen doofen Gedanken natürlich hingebe.
Ich habe letzte Woche Konfrontation gehabt und es gab wieder keine Angst, nicht mal ein Anflug. Nur Überwindungsschwierigkeiten, das machts natürlich nicht einfacher, da ich die Angst ja brauche, um meine Therapíe abzuschliessen.
Naja, jedenfalls bin ich gefahren und nichts kam.
Übernächste Woche wird gelaufen, solange, bis endlcih mal eine Angst kommt und ich sie überstehe, dann hab ich nämlich den wichtigsten Schritt bewältigt!
Und Du merkst ja auh das es geht, das keine Angst kommt.
Anfngs hab ich meinen Freund auch immer vertröstet oder hab das Fenster nachts aufgemacht als ich mich nicht wohl fühlte, aber das ist mittlerweile total vorbei.
Ich glaube dir wirklich das alles sehr schwer ist, weil ich vor langer Zeit auch in der Situation war. Und Du schaffst das auch, lass Dir nur nicht so ewig Zeit wie ich, Du verschenkst schöne Momente im Leben, die nie wieder kommen.
An der Kassiererstelle bekommst Du sicher keine Angst, da hast du viel zu viel Arbeit, Ablenkung.
Und wenn ein bisschen kommt, dann ist es meist nur Unruhe, die vergeht wieder, weil Du sicherer wirst.
Zieh Dich schön an, nimmviel zu trinken mit, egal wohin Du gehst, immer viel trinken, stilles Wasser oder so, meine alte therapeutin sagte einmal, da mit schluckt man die Angst runter, ich finde das simmt, mir hilfts. Außerdem kommt der Kreislauf in SChwung und Dir wird nicht schwindelig.
Also TRINKEN.
Und wenns garnich geht, haste sicher ein Handy dabei und rufst Deine Schwester an oder irgendjemand, um sicherer zu werden.
Oder gehst auf Toilette.
Da wird alles, glaub mir!!!
Mit dem Zettel meinte ich, Du sollst Dir Deine doofen Gedanken aufschreiben und sie auseinandernehmen.
Warum solltest Du Angst bekommen beim spazieren, nur vor der Angst, aber Angst kommt nur in Notsituationen und spazieren ist nunmal keine.
Es ist zum entspannen. Wenns nich weiter geht, setz Dich hin und beobachtet die Vögel oder sonstwas.
Nur nicht umkehren und weglaufen!
Liebe Grüße

Hallo sandra
danke, dass du mir wieder geantwortet hast. ich habe heute einen großen schritt geschafft. ich bin mit dem rad in die nächste ortschaft gefahren, und war dort sogar in einem geschäft etwas herum stöbern. vor ein paar monaten hab ich noch nicht mal im traum daran denken können, dass ich so etwas schaffe. du bist echt nett, denn du machst mir mut, wegen der arbeit und so. ich bin nun auch in einem neuen forum, und dort meinten sie nur, dass es vielleicht nicht richtig ist gleich arbeiten anzufangen, und, dass ich vielleicht noch nicht bereit dazu wäre.. das hat mich down gemacht, das ist ja wie manipulation.. ich hoffe du verstehst wie ich das meine. ich bin sehr dankbar, dass du mir so viel mut gibst, das ist sehr sehr lieb von dir. ich habe heute auch keinen anflug von angst verspürt.. sollte man denn angst haben, um zu lernen damit umzugehen? kann ich eh irgendwie verstehen, aber mir ist lieber wenn ich keine panik bekomme, denn du weißt ja selber wie das ist. dann wird bei deiner therapie wirklich darauf hingearbeitet, dass du eine panik bekommst, dass du lernst damit umzugehen?? was machst du dann wenn eine panik kommt? also, wie gehst du damit um? ich hoffe, dass ich es auch alleine schaffen kann. meine schritte die ich im moment schaffe, machen mir auch mut, aber ich habe auch noch vieles zu schaffen. viele meinen nur, dass an einer therapie nicht vorbeikommen würde und so ähnliches, das finde ich nicht sehr nett, denn das gibt mir zu denken. ich frage mich, wenn ich solche schritte schaffen kann, und nicht mal medikamente nehme, dass ich es dann vielleicht auch wirklich schaffen kann. und wenn es doch nicht geht, dann komme ich eh nicht vorbei an einer therapie oder so.. es wäre schön, wenn du um der ecke wohnst, dann könnten wir beide uns treffen, schade..am sonntag kommt mein freund mit sack und pack wieder, ich hoffe, dass ich das dann verkrafte. irgendwie freue ich mich aber irgendwie habe ich auch angst davor. ich habe angst, dass ich mich dann wieder eingeengt fühle, und mich nicht frei bewegen kann, wie ich das im moment schaffe, da ich ja alleine in der wohnung bin.. mich keinem rechtfertigen muss, wenn ich mal nichts machen mag oder so..ich möchte ihn nicht verlieren, aber es muss sich einiges ändern, dass er auch bei mir bleiben will.. das alles ist nicht so einfach, denn ich fühle mich auch unter druck gesetzt. ich denke mir dann, wenn ich nicht normal mit ihm tu, so als ob alles ok bei mit ist, dass er mich dann verlässt, weil er mich so nicht haben mag... das ist echt nicht fein für mich...wäre schön wenn du mir wieder schreibst, lg maggie

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3. Februar 2012 um 12:26

Fernsehbericht zu Klaustrophobie
Hallo liebe Leute!
Wir suchen für einen deutschen Fernsehsender eine Person mit Klaustrophobie, die etwas über ihre Krankheit berichten möchte und die Kamera nicht scheut!
Bei Interesse meldet Euch!

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3. Februar 2012 um 13:28

Hallo
hallo

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30. Januar 2016 um 20:20
In Antwort auf yuna_11967577

Fernsehbericht zu Klaustrophobie
Hallo liebe Leute!
Wir suchen für einen deutschen Fernsehsender eine Person mit Klaustrophobie, die etwas über ihre Krankheit berichten möchte und die Kamera nicht scheut!
Bei Interesse meldet Euch!

Hallo
Ich leide auch darunter. Nehme Medikamente war in Therapie usw. Berichten kann ich Ihnen sehr viel.

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