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Perfektionistin - weiß echt nicht mehr weiter...

26. April 2006 um 21:50

Hallo ihr Lieben,

ich komme mir echt so undankbar vor! Habe einen relativ guten Job, einen tollen Freund, den ich liebe und der mich liebt, liebe Eltern und vor allem bin ich gesund! Aber ich habe immer was, was mir nicht gut genug ist und weswegen ich mich dann nur begrenzt freuen kann über mein Dasein. Sei es, dass ich meine, nicht genug Geld zu haben,, meine Klamotten nicht cool genug sind etc. Ich lebe dann immer für einen Tag, an dem alles besser ist, aber ich weiß, dass mich dann andere Dinge stören. Außerdem ärgere ich mcih über mich selbst, wenn ich irgendwas falsch mache - kurz: habe immer den Anspruch, in allem unfehlbar zu sein. Für mich muss alles irgendwie perfekt sein und ich weiß, dass es das nie sein wird, aber ich kann einfach nicht den Tag genießen im Hier und Jetzt.
Wem geht es genauso oder wer weiß, was man tun kann? Muss ich eine Therapie machen?
Ich bin wirklich undankbar und fühle mich schon wie die Frau vom Fischer (in dem Märchen), die immer alles besser haben wollte und am Schluss wieder in ihrer armseligen Hütte saß...

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26. April 2006 um 22:13

Bei mir..
ist es jetzt nich genauso wie bei dir,
aber mein problem ist find ich so ähnlich...würd ich mal sagen
bei mir ist es auch so: schule eigentlich alles ganz ok,familie die hinter mir steht und mich liebt,bin gesund,hab nen freund der mich liebt usw.
aber auch wenn ich eigentlich voll glücklich sein könnte bzw. bin,mach ich mir immer aus irgendwelchen sachen probleme wo gar keine sind.
hab mich auch schon gefragt ob irgendwas nicht mit mir stimmt...
würd des auch gerne ändern.

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26. April 2006 um 22:48
In Antwort auf anka_12323043

Bei mir..
ist es jetzt nich genauso wie bei dir,
aber mein problem ist find ich so ähnlich...würd ich mal sagen
bei mir ist es auch so: schule eigentlich alles ganz ok,familie die hinter mir steht und mich liebt,bin gesund,hab nen freund der mich liebt usw.
aber auch wenn ich eigentlich voll glücklich sein könnte bzw. bin,mach ich mir immer aus irgendwelchen sachen probleme wo gar keine sind.
hab mich auch schon gefragt ob irgendwas nicht mit mir stimmt...
würd des auch gerne ändern.

Ja, stimmt...
...ich seh da auch Parallelen.
Ist doch echt verrückt, oder?
Was machen Leute, die wirkliche Probleme haben???
weil es ja eigentlich keine richtigen Probleme sind....

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26. April 2006 um 22:50
In Antwort auf anka_12323043

Bei mir..
ist es jetzt nich genauso wie bei dir,
aber mein problem ist find ich so ähnlich...würd ich mal sagen
bei mir ist es auch so: schule eigentlich alles ganz ok,familie die hinter mir steht und mich liebt,bin gesund,hab nen freund der mich liebt usw.
aber auch wenn ich eigentlich voll glücklich sein könnte bzw. bin,mach ich mir immer aus irgendwelchen sachen probleme wo gar keine sind.
hab mich auch schon gefragt ob irgendwas nicht mit mir stimmt...
würd des auch gerne ändern.

Ich habe das gleiche Problem
Eigentlich ist es exakt das Gleiche bei mir.

Wenn ich abends im Bett liege,dann träume ich vom Tag X- wie dann alles sein wird: die Uni habe ich im Griff,mir fällt alles leicht,habe die perfekte Organisation,eine saubere hübsche Wohnung,die Hausarbeit geht mir nebenbei immer leicht von der Hand,ich bin selbstbewusst ohne Ende und halte mich jeden Tag an mein Sportprogramm etc.

Auch ich bin nicht unglücklich.Da sind so viele Leute in meinem Leben die mich mögen und akzeptieren. Sie wollen Zeit mit mir verbringen- schöne Dinge unternehmen.
Aber ich erlebe diese ganzen Dinge alle nur so beiläufig- als wären sie unrealistisch oder irgendwie unwichtig, weil mein richtiges Leben ja erst noch beginnt.

Es gibt Tage,da finde ich keine Motivation- lebe einfach nur so in den Tag und mache nix.Die Uni ist sowieso dumm,hab den Anschluss verloren- da kommt es auf ein paar Tage mehr oder weniger nicht an. Die Wohnung sieht schlimm aus- da wird's durch ein paar Handgriffe nun auch nicht besser.
Freunden sage ich ständig ab- bekomme es nie hin Verabredungen einzuhalten.

Neulig ging ich mit ein paar Leuten spazieren und haben zufällig ein kleines Rock-Festival in der Stadt gefunden.Alle waren begeistert- haben sich Bier gekauft und in der Sommersonne den Tag genossen.
Und ich? Ich bin nach Hause gefahren... weil ich es irgendwie nie gelernt habe den Moment zu nehmen,wie er ist- mit all seinen Fehlern und selbst wenn er nicht perfekt oder ungeplant ist.

Genauso wenn ich verreise.Ich finde es zwar toll und genieße die Zeit auch.Aber während eines tollen Urlaubs träume ich von einem anderen Traumurlaub.
Und ein Jahr später realisiere ich,dass das eigentlich mein Traumurlaub hätte sein können- wäre ich nur ein wenig aufgeschlossener und lockerer mit den Situationen umgegangen.
Kann denn das normal sein?

Mein ganzes bisheriges Leben habe ich davon geträumt in dieser Stadt zu wohnen und alles zu ändern.
Nun wohne ich hier- und alles ist super. Aber nichts ist perfekt ... und ich stehe an dem gleichen Punkt wie zuvor.

Ja, ich kann Dich verstehen.
Mehr als meine Gedanken mit Dir teilen kann ich leider nicht, denn ich weiß mir selbst nicht zu helfen.

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26. April 2006 um 23:10
In Antwort auf aline_12627063

Ich habe das gleiche Problem
Eigentlich ist es exakt das Gleiche bei mir.

Wenn ich abends im Bett liege,dann träume ich vom Tag X- wie dann alles sein wird: die Uni habe ich im Griff,mir fällt alles leicht,habe die perfekte Organisation,eine saubere hübsche Wohnung,die Hausarbeit geht mir nebenbei immer leicht von der Hand,ich bin selbstbewusst ohne Ende und halte mich jeden Tag an mein Sportprogramm etc.

Auch ich bin nicht unglücklich.Da sind so viele Leute in meinem Leben die mich mögen und akzeptieren. Sie wollen Zeit mit mir verbringen- schöne Dinge unternehmen.
Aber ich erlebe diese ganzen Dinge alle nur so beiläufig- als wären sie unrealistisch oder irgendwie unwichtig, weil mein richtiges Leben ja erst noch beginnt.

Es gibt Tage,da finde ich keine Motivation- lebe einfach nur so in den Tag und mache nix.Die Uni ist sowieso dumm,hab den Anschluss verloren- da kommt es auf ein paar Tage mehr oder weniger nicht an. Die Wohnung sieht schlimm aus- da wird's durch ein paar Handgriffe nun auch nicht besser.
Freunden sage ich ständig ab- bekomme es nie hin Verabredungen einzuhalten.

Neulig ging ich mit ein paar Leuten spazieren und haben zufällig ein kleines Rock-Festival in der Stadt gefunden.Alle waren begeistert- haben sich Bier gekauft und in der Sommersonne den Tag genossen.
Und ich? Ich bin nach Hause gefahren... weil ich es irgendwie nie gelernt habe den Moment zu nehmen,wie er ist- mit all seinen Fehlern und selbst wenn er nicht perfekt oder ungeplant ist.

Genauso wenn ich verreise.Ich finde es zwar toll und genieße die Zeit auch.Aber während eines tollen Urlaubs träume ich von einem anderen Traumurlaub.
Und ein Jahr später realisiere ich,dass das eigentlich mein Traumurlaub hätte sein können- wäre ich nur ein wenig aufgeschlossener und lockerer mit den Situationen umgegangen.
Kann denn das normal sein?

Mein ganzes bisheriges Leben habe ich davon geträumt in dieser Stadt zu wohnen und alles zu ändern.
Nun wohne ich hier- und alles ist super. Aber nichts ist perfekt ... und ich stehe an dem gleichen Punkt wie zuvor.

Ja, ich kann Dich verstehen.
Mehr als meine Gedanken mit Dir teilen kann ich leider nicht, denn ich weiß mir selbst nicht zu helfen.

Hallo aelsking!
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen!
Alles was du sagst mit Urlaub, Weggehen etc kommt mir so bekannt vor.
Jetzt hab ich vor allem endlich den Mann meines Lebens gefunden, mit dem ich wirklich glücklich bin und das gibt mir halt zu denken, weil ich immer dachte, wenn ich IHN erstmal gefunden habe, dann bin ich wirklich glücklich. Und wenn ich mit ihm zusammen bin, dann bin ich auch nahe dran, aber kaum bin ich wieder allein, selbes Spiel - die ewigen Gedanken... Und ich frag mich worauf ich noch warte. Ich krieg auch manchmal leichte Panik, wenn ich mir überlege, dass ich vielleicht irgendwann mal ein richtiges Problem haben könnte: dass jemand stirbt oder krank wird, den ich liebe. Dann hasse ich mich wahrscheinlich wirklich für diese Zeiten, in denen ich alles hatte und nichts genoss.
Vielleicht denken wir einfach zu viel nach oder zu kompliziertund sind zu pflichtbewusst???
Mir tut es gut, meine Gedanken mit dir zu teilen, weil ich niemandem sowas sonst erzählen könnte.
Alle kennen mich als die sportliche, dynamische, lebendige, immer gut gelaunte und ich glaube manchmal, dass das irgenndwie nur Fake ist, was ich den anderen vormache...

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27. April 2006 um 0:12
In Antwort auf nyree_12240885

Hallo aelsking!
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen!
Alles was du sagst mit Urlaub, Weggehen etc kommt mir so bekannt vor.
Jetzt hab ich vor allem endlich den Mann meines Lebens gefunden, mit dem ich wirklich glücklich bin und das gibt mir halt zu denken, weil ich immer dachte, wenn ich IHN erstmal gefunden habe, dann bin ich wirklich glücklich. Und wenn ich mit ihm zusammen bin, dann bin ich auch nahe dran, aber kaum bin ich wieder allein, selbes Spiel - die ewigen Gedanken... Und ich frag mich worauf ich noch warte. Ich krieg auch manchmal leichte Panik, wenn ich mir überlege, dass ich vielleicht irgendwann mal ein richtiges Problem haben könnte: dass jemand stirbt oder krank wird, den ich liebe. Dann hasse ich mich wahrscheinlich wirklich für diese Zeiten, in denen ich alles hatte und nichts genoss.
Vielleicht denken wir einfach zu viel nach oder zu kompliziertund sind zu pflichtbewusst???
Mir tut es gut, meine Gedanken mit dir zu teilen, weil ich niemandem sowas sonst erzählen könnte.
Alle kennen mich als die sportliche, dynamische, lebendige, immer gut gelaunte und ich glaube manchmal, dass das irgenndwie nur Fake ist, was ich den anderen vormache...

.
Ja,irgendwie finde ich das auch gerade ein wenig bewegend,dass es noch jemanden gibt,dem es haargenauso geht.

Leider nur hast du mir gerade eine große Hoffnung genommen.Meinen Traummann hab ich leider noch nicht gefunden- und ich hab mich bisher immer an den Strohhalm geklammert,dass dann alles anders wird. So Dornröschen-mäßig (ziemlich kitschig,ich weiß)- er kommt und küsst mich wach, zeigt mir das wahre Leben usw.

Auch ich hab mir schon oft vorgestellt, was wäre,wenn ich jetzt Krebs bekomme und sterben muss.Was hätte ich alles verpasst,nur weil ich den Anspruch hatte in einer perfekten Welt zu leben?
Ich hab mich mit meinen Eltern gestritten- obwohl sie es immer gut mit mir meinten,ich hab meine Freunde vernachlässigt- und viele spaßige Aktionen nicht mitgemacht,weil ich immer dachte "Kinderkram- wär das jetzt so und so... na dann, dann wär's cool!"
Und meine beste Freundin: ich weiß garnicht,wie die überhaupt noch zu mir halten kann. Ich könnte weinen grad.Ich weiß,dass ich nie eine bessere finde,als sie. Aber ich nehme sie und ihre Bedürfnisse fast garnicht wahr- schiebe immer mich in den Mittelpunkt und suche dafür komische Ausreden.
Aber nicht äußere Einflusse sind schuld- auch wenn ich mir das lang eingeredet hab. Diese Stadt ist langweilig, die Leute hier sind doof, meine Frisur ist hässlich,das hab ich aus zeitgründen nicht vernünftig ausgearbeitet,also kann ich es auch gleich ganz lassen etc.
Nein,ich ganz allein und mein innerer Antrieb sind schuld!

Ja natürlich denken wir zu kompliziert!
Wir wollen Anerkennung... und meinen die nur bekommen zu können,wenn wir uns perfekt verhalten.

Ich sehe z.B. schöne Filme und Serien- und sammle die Eindrücke vom Leben der Hauptperson. Manchmal bastel ich mir dann mein eigenes Leben daraus zusammen- á la: Oh ja, in so einem Haus musst du auch mal wohnen. Dann hast du es geschafft. Genau.. diese Schlagfertigkeit bräuchtest du auch, dann wäre dies und das kein Problem mehr.
Och ist diese Frau erfolgreich. So eine Karriere hättest du auch gern.
Schau mal,wie sie das Leben genießt- ja,das könntest du auch,wenn es dir gehen würde wie ihr.

Ich könnte immer so weiter machen.
Es ist einfach furchtbar
Ja, auch ich spiele irgendeine Rolle.Es ist ja nicht so,dass ich unglücklich wäre. Solche Menschen wissen wenigstens was los ist bzw. können zumindest ihre wenigen Glücksmomente auskosten.
Und wir?
Hast du nicht auch Angst davon älter und älter zu werden- alles an dir vorbeirrauschen zu lassen und dann zu realisieren, dass du keine Zeit mehr hast? dass die Jugend vorbei ist- und sich dein Leben dem Ende zuwendet?
Ich mag nicht ;(

Weißt du, wo wir Hilfe bekommen können? Und wo Leute dieses Problem auch ernst nehmen?

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27. April 2006 um 7:35
In Antwort auf aline_12627063

.
Ja,irgendwie finde ich das auch gerade ein wenig bewegend,dass es noch jemanden gibt,dem es haargenauso geht.

Leider nur hast du mir gerade eine große Hoffnung genommen.Meinen Traummann hab ich leider noch nicht gefunden- und ich hab mich bisher immer an den Strohhalm geklammert,dass dann alles anders wird. So Dornröschen-mäßig (ziemlich kitschig,ich weiß)- er kommt und küsst mich wach, zeigt mir das wahre Leben usw.

Auch ich hab mir schon oft vorgestellt, was wäre,wenn ich jetzt Krebs bekomme und sterben muss.Was hätte ich alles verpasst,nur weil ich den Anspruch hatte in einer perfekten Welt zu leben?
Ich hab mich mit meinen Eltern gestritten- obwohl sie es immer gut mit mir meinten,ich hab meine Freunde vernachlässigt- und viele spaßige Aktionen nicht mitgemacht,weil ich immer dachte "Kinderkram- wär das jetzt so und so... na dann, dann wär's cool!"
Und meine beste Freundin: ich weiß garnicht,wie die überhaupt noch zu mir halten kann. Ich könnte weinen grad.Ich weiß,dass ich nie eine bessere finde,als sie. Aber ich nehme sie und ihre Bedürfnisse fast garnicht wahr- schiebe immer mich in den Mittelpunkt und suche dafür komische Ausreden.
Aber nicht äußere Einflusse sind schuld- auch wenn ich mir das lang eingeredet hab. Diese Stadt ist langweilig, die Leute hier sind doof, meine Frisur ist hässlich,das hab ich aus zeitgründen nicht vernünftig ausgearbeitet,also kann ich es auch gleich ganz lassen etc.
Nein,ich ganz allein und mein innerer Antrieb sind schuld!

Ja natürlich denken wir zu kompliziert!
Wir wollen Anerkennung... und meinen die nur bekommen zu können,wenn wir uns perfekt verhalten.

Ich sehe z.B. schöne Filme und Serien- und sammle die Eindrücke vom Leben der Hauptperson. Manchmal bastel ich mir dann mein eigenes Leben daraus zusammen- á la: Oh ja, in so einem Haus musst du auch mal wohnen. Dann hast du es geschafft. Genau.. diese Schlagfertigkeit bräuchtest du auch, dann wäre dies und das kein Problem mehr.
Och ist diese Frau erfolgreich. So eine Karriere hättest du auch gern.
Schau mal,wie sie das Leben genießt- ja,das könntest du auch,wenn es dir gehen würde wie ihr.

Ich könnte immer so weiter machen.
Es ist einfach furchtbar
Ja, auch ich spiele irgendeine Rolle.Es ist ja nicht so,dass ich unglücklich wäre. Solche Menschen wissen wenigstens was los ist bzw. können zumindest ihre wenigen Glücksmomente auskosten.
Und wir?
Hast du nicht auch Angst davon älter und älter zu werden- alles an dir vorbeirrauschen zu lassen und dann zu realisieren, dass du keine Zeit mehr hast? dass die Jugend vorbei ist- und sich dein Leben dem Ende zuwendet?
Ich mag nicht ;(

Weißt du, wo wir Hilfe bekommen können? Und wo Leute dieses Problem auch ernst nehmen?

...
Guten Morgen,

das tut mir leid - ich wollte dir die Hoffnung, dass alles besser wird durch den perfekten Mann, nicht nehmen. Aber ich kann dir sagen: ich bin wirklich, wenn ich mit ihm zusammen bin, nahe dran am Glück. Nur irgendwann fährt er halt auch wieder heim und dann sitze ich da und fange an zu grübeln. Dann denke ich mir: Hmm, eigentlich ist das alles auch erst dann richtig perfekt, wenn wir dann zusammen wohnen, heiraten und ein Kind kriegen. Und das wird erst in ein paar Jahren der Fall sein. Und die Antwort kenne ich auch schon: wenn es so (planmäßig) läuft, hab ich ja dann schon wieder was, was "besser" sein muss... Aber die Antwort haben wir uns ja schon wieder selbst gegeben: niemand außer uns selbst wird etwas daran ändern können.

Seit wann ist das bei dir alles so? Ich bin jetzt 26 und musste mit meinen Eltern umziehen als ich 13 war. Das war der totale Alptraum: von der Großstadt in ein Kaff und alle haben mich gehänselt. Ich war so unglücklich uund hab da immer bis zum Wochenende gelebt und dann bis zu dem Zeitpunkt, wo das Schuljahr zuende war und meine Mutter mich in die nächstgrößere Stadt zur Schule anmeldete (wo es besser wurde, aber noch nicht perfekt). Und ich hab mir immer gesagt: alles wird dann erst gut, wenn ich in der Ausbildung bin, dann wenn ich sie hinter mir hab, dann hab ich noch studiert und jetzt meinen Traumjob, den ich immer wollte. Dazu bin ich dann wieder zurück in die große Stadt gezogen und hab mir ähnlich wie du, meinen Traum erfüllt... Dann dachte mir, dass ich um glücklich zu sein, 5 kg abnehmen müsste. Ich habe es sogar geschafft und halte das Gewicht auch und jetzt denke ich mir: ach, noch 2kg weg, dann seh ich noch besser aus und kann mich im Sommer im Bikini zeigen ohne zu schämen (sonst hab ich in den Sommerurlauben immer gedacht: der Urlaub ist erst dann perfekt, wenn ich DIE Bikini-Figur habe, wie die Stars aus den Hollywoodfilmen...).

Ach, ich könnte stundenlang weiterschreiben.

Aber was können wir tun? Ich denke, einen Schritt haben wir schon getan: wir haben unser Problem erkannt und da wir darüber reden, sind wir doch schon sowas wie eine Selbsthilfegruppe, oder?

Ich habe echt nachgedacht, ob ich mal einen Psychologen aufsuchen soll, aber die Psychologen, die ich privat schon kennengelernt habe, in meinem Leben, haben mich nicht überzeugt und sie hatten ihr Leben selbst nicht im Griff. Dann dachte ich mir: das Problem liegt bei mir, ich muss zu mir selbst finden und ich hab mit Yoga angefangen. Es hilft mir, aber es ist ähnlich wie der Traummann: die Zeit, in der ich da bin, ist ales paletti, nur komme ich wieder in meine Wohnung, gehen de Gedanken erneut los...

Ich hab in dem Forum geschrieben, in der Hoffnung, hier was zu finden, was mich weiterbringt. Dass ich mit dir darüber reden kann, ist schon ein totaler Gewinn. Du bist schlau, das merke ich an der Art und Weise wie du schreibst und ich finde, du siehst toll aus (das bist du doch auf dem Foto, oder?) Für so eine tolle Haut würde ich alles geben - ich selbst bin käseweiß und werde wohl niemals braun sein , es sei denn ich ginge ins Solarium und das lehne ich aus Angst vor Hautkrebs ab, und braun muss man ja sein um attraktiv zu sein...

JA, das ist das: wenn ich das von dir nicht wüsste, würde ich niemals denken, dass du solche Probleme hast wie ich. Bei mir ist es ja genauso. Auf der Arbeit sind tatsächlich viele Frauen neidisch auf mein Aussehen und meine Figur! Das kann ich überhaupt nicht verstehen, weil ich mich so toll nicht finde. Aber das ist das: wir sind uns selbst einfach zu kritisch gegenüber. Ich habe es schon anders versucht, in dem ich mal bewusst alle Fünfe gerade sein lasse um mal alles nicht so ernst zu nehmen, aber dann lasse ich es komplett schleifen. Mein Haushalt sieht dann aus wie ... ich esse ungesunde Sachen, kurz: mir ist ALLES egal...

Ich hatte mal irgendwann Artikel zum Thema Perfektionismus und Glück gelesen. Das Glück lernt man angeblich immer erst im nachhinein zu schätzen. Und zum Thema Perfektionismus haben sie empfohlen, bewusst mal alle Fünfe gerade sein zu lassen. Tolle Hilfe! so weit war ich auch schon... Nirgednwo wird das Ausmaß solcher Gedanken/Probleme erkannt....

Hmmm, ich muss jetzt zur Arbeit. Wenn ich später Zeit habe, werde ich das Thema mal googeln.... Wäre schön, wenn wir im Gespräch bleiben

Ich wünsche dir einen schönen Tag!

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27. April 2006 um 13:36
In Antwort auf nyree_12240885

Ja, stimmt...
...ich seh da auch Parallelen.
Ist doch echt verrückt, oder?
Was machen Leute, die wirkliche Probleme haben???
weil es ja eigentlich keine richtigen Probleme sind....

Hallo,Achtung sehr lang
Genauso und nicht anders ging es mir auch mal,eigentlich viele jahre...aber dann kam alles anders.

von heut auf morgen hatte sich mein leben verändert.
war immer unzufrieden,richtig unruhig nervös,alles hatte keine grosser bedeutung,freunde treffen war für mich ein reines pflichtgefühl,jemanden anrufen und an freundschaft arbeiten war nie mein ding-da ich mich immer pferpflichtet fühlte.klamotten mußte ich mir regelmäßig kaufen-wenn das nicht ging fühlte ich mich öde,wenn solarium nicht ging wollte ich erst gar nicht meh raus usw.

ich heiratet bekam ein kind,und dachte na das ist doch das leben was du immer wolltest.nach jahren merkte ich immer mehr unruhe und unzufriedenheit,schloß mich überall aus,und hatte gar kein elan mehr raus zugehen oder sonstwas.
dann kam eine erste wende in meinem leben,mein mann ging mir fremd das schon über ein jahr.ich trennte mich,und wohnte nun allein tür an tür bei meinen eltern.
ich fing an mit der zeit mit sehr wenig geld zu leben.
meine eltern verlangten eine für mich(alleinerziehend)hohe miete.ich bekam ein teilzeitjob ,von dem ich sehr abhängig daher war-wo mich nach kurzer zeit mein chef begrapschte.das immer wieder,aber ich mußte da weiter arbeien,ich hatte nicht mal ein auto ...bei uns im ort ne arbeit war sehr schwer zu bekommen.daher war ich froh
überhaupt was zu haben für mich und meinen sohn(damals 4jahre alt).
ich lernte immer mehr gewisse dinge hinzunehmen,da ich einfach keinen einfluss auf mache dinge hatte.sonst hätte ich mir die kraft genommen.

nach einem jahr kam ich mit der trennung langsam klar,ich erholte mich,nahm wieder zu und auch das leben fing an zurück zu kehren.ich lernte immer mehr auch mit dem geld umzugehen.die miete an meine eltern(520euro) ,strom,telefon,handy,kindergarten,kleidung und essen bestritt ich mit 1100euro.
ich war zwar sehr oft traurig ,aber ich hab gesehen wie schnell sich das leben für einen ändern kann.

damit nicht genug,es ging weiter.
meine eltern mischten sich immer mehr in mein leben,wenn ich mich wehrte bekam ich wie scho immer liebesentug,das selbst noch mit 30.jeder mann der mich besuchte,oder mal zum ausgehen abholte wurde unter die lupe genommen.und alle waren in ihren augen keine männer.dabei wollt ich für mich nur einen schönen abend haben und nicht heiraten.ich habe meinen sohn aus all diesen bekannschaften rausgehalten,da ich eh noch nicht bereit für eine beziehung war.aber auch das wurde mir zum vorwurf regelmäßig gemacht.
es wurde als schlimmer alles was ich machte,egal was wurde beobachtet-alles.ich wurde selbst beim müll rausbringen beobachtet,ob ich auch ja keinen papiersack in den bio müll schmeiße.
dann wie ich meinen sohn erziehe,usw.es war die hölle.
das kam nun alles noch dazu.
ich wurde angesprochen wenn ich meine haustür abschloss,da sie auch manchmal unverschlossen war.
alles wurde bemängelt.selbst wenn ich 2euro bei meiner mutter offen hatte,die wollte sie zurück haben.
ich hatte 2katzen,schon jahre lang.irgendwann hieß es die eine scheiße in den flur und müsse weg.ich traute meinen ohren nicht,denn die katze hatte ich schon 7jahre.
immer wieder sagte man mir,die hat wieder unten hin geschiessen,die hat ne tote maus mit reingebracht...die muß weg.oh man ,ich werte mich...den ich liebte diese katze,sie war so ne liebe und zudem wurde sie schonmal ausgesetzt.jedenfalls redete man nicht mehr mit mir,meine mutter nicht,mein vater nicht und meine schwester nicht.jeder hackte auf mir rum.ich gab nach,ich liess sie von ihnen weg geben !
ich hatte zuviel angst vor diesem liebesentzug.

die trennung,der job wo man mich begrapschte,kein auto,alles zufuss erledigen-tüten schleppen,beobachtung der eltern,ständige kritik nicht gut genug zu sein,mein kind das oft traurig war-das sein lachen verlor usw,usw.
all diese dinge haben mir gezeigt worauf es im leben ankommt um glücklich zu sein,trotz alledem-ich lernte es.
aber es ging noch weiter,meine eltern gingen sich fremd,mein vater mit jungen nutten,meine mutter verliebte sich im ausland.sie fuhr regelmäßig für 2monate in dieses land.
sie erzählte mir oft die intimsten dinge,auch über meinen vater.ich konnt es kaum ertragen,aber ich wußte was geschieht wenn ich es nicht tu-liebesentzug.

ich wollte ja gern ausziehen nur dazu fehlte mir die kraf,weil ich wußte das man mir das schwer übel nehmen würde.das sagte meine mutter mir auch immer,das kannst du nicht machen,vorallem wegen dem kleinen nicht.

meine schwester ist 19 die bekam alles,auch das auto meiner mutter.mir sagte man ich sei zu unsicher und ich sei auch lange nicht mehr gefahren.punkt!man lachte sogar über mich,zumindest meine mutter !
das hies also weiter tüten schleppen,und bei wind und wetter kind in den kindergarten bringen und dan 2km nochmal laufen bis zu arbeitsstelle.

ich habe viel,viel kraft gebraucht in den 3jahren.
ich lernte dann einen mann in bayern kennen,der sich hals über kopf in mich verliebte.ich war noch vorsichtig in meinen gefühlen,aber tief im inneren wußte ich was jetzt kommt.das war nämlich der mann wo ich spürte,das ist er !und ein gefühl von jetzt wird alles gut !

er zog früh zu mir von bayern anch hessen.es war nicht leicht aber anders hätte unsere liebe keine chance gehabt.aber es passte super,wir drei harmonierten super miteinander,und mein sohn fing an wieder zu lachen .

nun wurde mein freund aber auch in alles,aber in alles mit reingezogen was meine eltern betrifft.jeden tag ist sie zu ihm rüber und hat geheult,weil sie zu ihrem geliebten wolle,und was mein vater doch für ein ... ist.
sie beauftragte nun meinem freund fast jeden tag ihm etwas aus der stadt zu holen,oder ignorierte mich und sprach nur mit meinem freund,und der hammer kam als sie bei ihm anfing über mich schlecht zu reden.das ich mir mal die arme und beine aufritzte,das ich kein auto fahre,das ich früher schule geschwänst habe usw.
da hat es dann gereicht,er war fix und alle und ich auch.wir wußten das darf und kann so nicht weiter gehn!!!

zuguter letzt griffen meine eltern und schwester uns beide an,und nahmen meinen soh n zum mittel und zwck.
ich brach zusammen,und mein freund fing mich auf!

wir fuhren 2tage drauf nach bayern um urlaub zu machen,da ich nun nervlich völlig am ende war.
nun schickte man us sms,mit sprüchen und vorwürfen.
also hatte ich nicht mal da ruhe,und wir wußten jetzt ist endgültig schluss,sonst geht alles kaputt-ich als mensch,mein kind und unsere beziehung.
also blieben wir ab da in bayern(seit letzten sommer),
und ich brach alle kontakte ab-alle.
nun wohnen wir am chiemsee,mein partner hat durch beziehungen gleich einen job bekommen,mein sohn ist ausgeglichen fröhlich und super in der schule geworden.
und ich habe mehr respekt vor dem leben bekommen !!!

für mich waren die letzten jahre und der liebesentzug seit meiner jugend,das reinste chaos was ich hier und heute erst opjektiv der reinste horror.ich bin auf dem weg MICH wieder zu erkennen,allerdings durch eine therapie.
ich treffe mich hier langsam gern wieder mit menschen,was ich jahre hasste-ich liebe es wieder.die dinge zu sehn wie sie MIR spass machen.ich trau mich,ganz langsam wieder die silke zu sein die ich nie sein durfte !!!


ich danke euch fürs lesen,und vielleicht konnte ich euch beiden damit irgendwas mit auf den weggeben,oder zu erkennen geben.



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27. April 2006 um 14:08

Hi Leute
hab jetzt nicht alles gelesen, aber mir gehts eigentlich auch ähnlich. Bis ich meinen Freund kennenlernte. Wenn ich mal so sagen darf, sein Abi und so hätte er besser schaffen können, er hat sicherlich viel mehr stress als ich, alleine Geldsorgen und ähnliches, Auto kaputt... Aber er macht sich deswegen nie Sorgen, er lebt irgendwie anders als ich, ich habe unglaublich viel von ihm gelernt. Er findet es furchtbar wie ich mich herunterziehe weil ich mir immer etwas einreden muss, oder mir selbst stress machen muss und alleine wenn etwas nicht so läuft wie ich will, dann bringt mich das total durcheinander, anstatt dass ich akzeptiert habe, dass ich da nun mal nichts ändern kann. In der letzten Zeit ist es echt etwas besser geworden; das heisst jetz nicht, dass ich mich so ändere dass ich mehr lerne oder putze oder so was, sondern dass ich einfach den moment genieße. Er wohnt leider weter entfernt, wir sehen uns nicht so oft. Früher hab ich mir dann schon bei der Ankunft gedanken über den Abschied gemacht anstatt dass ich es genieße, ihn zu haben. Er merkte auch, dass ich immer angespannt war und sein rat zu mir war einfach nur: Jetzt lass doch mal alles auf dich zukommen. Du kannst sowieso nichts dran ändern, also genieße einfach den Moment, und wenns dir mal schlecht geht, dann steh wieder auf, denn es kommen immer wieder schlechte Zeiten.
An das denk ich eigentlich immer, wenn ich mich wieder unter Stress setze. Und bisher gings immer schneller bergauf, wenn ich einfach den moment mal so geniße wie er ist, anstatt mir schon davor den kopf zu zerbrechen, warum wieder alles schlecht ist.
Vielleicht konnt ich ja helfen
LG

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27. April 2006 um 14:46
In Antwort auf nyree_12240885

...
Guten Morgen,

das tut mir leid - ich wollte dir die Hoffnung, dass alles besser wird durch den perfekten Mann, nicht nehmen. Aber ich kann dir sagen: ich bin wirklich, wenn ich mit ihm zusammen bin, nahe dran am Glück. Nur irgendwann fährt er halt auch wieder heim und dann sitze ich da und fange an zu grübeln. Dann denke ich mir: Hmm, eigentlich ist das alles auch erst dann richtig perfekt, wenn wir dann zusammen wohnen, heiraten und ein Kind kriegen. Und das wird erst in ein paar Jahren der Fall sein. Und die Antwort kenne ich auch schon: wenn es so (planmäßig) läuft, hab ich ja dann schon wieder was, was "besser" sein muss... Aber die Antwort haben wir uns ja schon wieder selbst gegeben: niemand außer uns selbst wird etwas daran ändern können.

Seit wann ist das bei dir alles so? Ich bin jetzt 26 und musste mit meinen Eltern umziehen als ich 13 war. Das war der totale Alptraum: von der Großstadt in ein Kaff und alle haben mich gehänselt. Ich war so unglücklich uund hab da immer bis zum Wochenende gelebt und dann bis zu dem Zeitpunkt, wo das Schuljahr zuende war und meine Mutter mich in die nächstgrößere Stadt zur Schule anmeldete (wo es besser wurde, aber noch nicht perfekt). Und ich hab mir immer gesagt: alles wird dann erst gut, wenn ich in der Ausbildung bin, dann wenn ich sie hinter mir hab, dann hab ich noch studiert und jetzt meinen Traumjob, den ich immer wollte. Dazu bin ich dann wieder zurück in die große Stadt gezogen und hab mir ähnlich wie du, meinen Traum erfüllt... Dann dachte mir, dass ich um glücklich zu sein, 5 kg abnehmen müsste. Ich habe es sogar geschafft und halte das Gewicht auch und jetzt denke ich mir: ach, noch 2kg weg, dann seh ich noch besser aus und kann mich im Sommer im Bikini zeigen ohne zu schämen (sonst hab ich in den Sommerurlauben immer gedacht: der Urlaub ist erst dann perfekt, wenn ich DIE Bikini-Figur habe, wie die Stars aus den Hollywoodfilmen...).

Ach, ich könnte stundenlang weiterschreiben.

Aber was können wir tun? Ich denke, einen Schritt haben wir schon getan: wir haben unser Problem erkannt und da wir darüber reden, sind wir doch schon sowas wie eine Selbsthilfegruppe, oder?

Ich habe echt nachgedacht, ob ich mal einen Psychologen aufsuchen soll, aber die Psychologen, die ich privat schon kennengelernt habe, in meinem Leben, haben mich nicht überzeugt und sie hatten ihr Leben selbst nicht im Griff. Dann dachte ich mir: das Problem liegt bei mir, ich muss zu mir selbst finden und ich hab mit Yoga angefangen. Es hilft mir, aber es ist ähnlich wie der Traummann: die Zeit, in der ich da bin, ist ales paletti, nur komme ich wieder in meine Wohnung, gehen de Gedanken erneut los...

Ich hab in dem Forum geschrieben, in der Hoffnung, hier was zu finden, was mich weiterbringt. Dass ich mit dir darüber reden kann, ist schon ein totaler Gewinn. Du bist schlau, das merke ich an der Art und Weise wie du schreibst und ich finde, du siehst toll aus (das bist du doch auf dem Foto, oder?) Für so eine tolle Haut würde ich alles geben - ich selbst bin käseweiß und werde wohl niemals braun sein , es sei denn ich ginge ins Solarium und das lehne ich aus Angst vor Hautkrebs ab, und braun muss man ja sein um attraktiv zu sein...

JA, das ist das: wenn ich das von dir nicht wüsste, würde ich niemals denken, dass du solche Probleme hast wie ich. Bei mir ist es ja genauso. Auf der Arbeit sind tatsächlich viele Frauen neidisch auf mein Aussehen und meine Figur! Das kann ich überhaupt nicht verstehen, weil ich mich so toll nicht finde. Aber das ist das: wir sind uns selbst einfach zu kritisch gegenüber. Ich habe es schon anders versucht, in dem ich mal bewusst alle Fünfe gerade sein lasse um mal alles nicht so ernst zu nehmen, aber dann lasse ich es komplett schleifen. Mein Haushalt sieht dann aus wie ... ich esse ungesunde Sachen, kurz: mir ist ALLES egal...

Ich hatte mal irgendwann Artikel zum Thema Perfektionismus und Glück gelesen. Das Glück lernt man angeblich immer erst im nachhinein zu schätzen. Und zum Thema Perfektionismus haben sie empfohlen, bewusst mal alle Fünfe gerade sein zu lassen. Tolle Hilfe! so weit war ich auch schon... Nirgednwo wird das Ausmaß solcher Gedanken/Probleme erkannt....

Hmmm, ich muss jetzt zur Arbeit. Wenn ich später Zeit habe, werde ich das Thema mal googeln.... Wäre schön, wenn wir im Gespräch bleiben

Ich wünsche dir einen schönen Tag!

Hallo Du
Ja, das bin schon ich auf dem Foto.Diese Haut ist angeboren-kommt eigentlich überhaupt nicht von der Sonne.Und so wie Du gern braun wärst, hab ich manchmal so den Wunsch richtig norddeutsch oder schwedisch aussehen zu können- mit richtig hellen Haaren,einer schönen milchigen Haut und strahlenden Augen.
So ist das immer- man möchte immer das haben, was man nicht bekommen kann.
Und wenn ich dann so ein schönes Mädel irgendwo an mir vorbeilaufen sehe, dann denke ich immer nur:"Wow,dieser Typ Mensch ist super selten.Wahrscheinlich wird sie von allen Seiten bewundert!"
Aber hellblonde Haare stehen mir persönlich nicht- es lässt mich krank aussehen- und total künstlich!
Oder meine Figur: ich war schon immer richtig mobblig,wenn nicht zu sagen fett.Erst kürzlich hab ich geschafft das alles einzudämmen und 'ne ganze Menge abzunehmen.
Bin ich damit aber glücklich?Nicht die Bohne- so wie bei Dir fehlen immer noch die letzten Kilos um wirklich perfekt sein können.
Und genau- erst dann ist ein Tag am Strand wirklich erfüllend.

Es sollte so einfach sein, sich einfach so zu nehmen wie wir sind.
Das sind wir,und das ist unser Leben- uns wird weder ein anderer Körper geschenkt,noch bekommen wir die Chance alles nochmal von vorn zu erleben.

Seit wann das bei mir so ist?
Tja- so ganz genau definieren kann ich das nicht.Vielleicht hat es begonnen,als ich Gewichtsprobleme bekommen hab? (so während der Schulzeit)
An den Wochenenden war ich immer auf dem Land- und hatte dort alle meine Freunde. Es war eine super schöne Zeit,so richtig abendteuerlich.
Die Schule in der Stadt war für mich auch eine Qual.Ich wurde gehänselt,weil ich eine Art Besserwisser oder Streber war.Natürlich war ich damals noch zu jung,um das zu verstehen oder um vernünftig auf andere Leute eingehen zu können.Ich hab mich einfach abgeschottet und mich für was Besseres gehalten.In der Woche fand mein Leben also faktisch garnicht statt.Ich hab mich nur irgendwie durch den Unterricht gequält,zu Hause meine Hausaufgaben gemacht und die Erfüllung des weiteren Tages war der Fernseher.
Manchmal war ich so einsam,dass ich losgetigert bin,um mich auf irgendeine Parkbank zu setzen.Und dort hab ich dann gewartet,auf eine liebe,nette Person-die genauso ist wie ich und mich anspricht.
Passiert ist logischer Weise natürlich nie etwas
Irgendwann hab auch ich dann die Schule gewechselt.Hab mir geschworenu suchst Dir Freunde- bist gleich nett zu jedem, und wenn Dich jemand fragt,ob Du am Nachmittag etwas unternehmen magst,dann machst Du das auch.
Aber wieder kam es anders.Diese Schule war ganz neue Welt für mich- die pubertierenden Jungs verhielten sich peinlich und Gewalt wurde ziemlich großgeschrieben.Ich schämte mich für die anderen Schüler und hatte gleichzeitig auch Angst vor ihnen.
Manchmal hab ich die Pausen sogar auf den Toiletten verbracht.Einerseits aus Angst vor den Jungs,andererseits weil die Mädchen mir auch nicht gefielen- und ich zu schüchtern war mich vernünftig mit ihnen zu unterhalten.
In meinem Kopf kreisten Gedanken wie:"Irgendwann zeige ich es euch allen.Dann werdet ihr euch alle um mich zerreißen,aber dann seid ihr gestorben für mich."
Ich war schon immer lieber allein, und all meine Gedanken beschränkten sich nur auf das Wochenende: eben meine kleine heile Welt mit meinen tollen Freunden!
Die Verhältnisse in der Schule haben sich irgendwann wieder entspannt.Ich habe mich gut eingelebt und auch einige Bekanntschaften geschlossen.(u.a. meine heutige beste Freundin)Trotzdem blieb ich bei meinem Verhalten- mich an Menschen zu heften,die ich kenne,nichts neues wagen und schon garnicht aufgeschlossen mit der ganzen Situation umzugehen.Das hab ich nie richtig geschafft (naja,vielleicht im letzten Schuljahr).Die Schule war ein Ort des Grauens-an dem man sich blamiert und bloß gestellt wurde.
Nur die Wochenenden waren schön.Aufgrunddessen hab ich die Freunde in der Schule auch vernachlässigt.Ich bin nicht zu deren Geburtstagsparties gegangen,und wir haben auch nichts gemeinsam unternommen.Denn ich war ja nie da,wollte es auch überhaupt nicht.
Nur langsam begann meine heile weekend-world auch auseinander zu brechen.Wir wurden älter.Die Interessen schoben sich auf sexuelle Belange.Die meisten hatten ihren ersten festen Partner und hielten es nicht mehr für nötig die Zeit mit mir zu verbringen.
Darunter hab ich dann wirklich gelitten.Alles wofür ich gelebt habe brökelte langsam auseinander.
Ich wollte keinen festen Freund,sondern einfach nur Kind bleiben.Unbeschwert leben...
Ja,das war auch wieder ein schwerer Schlag.Ich fühlte mich allein,von der Welt verlassen und unendlich einsam.

Was dann kam,war so ein Kompromiss zwischen Leben und Traum.Ich nahm mein Leben zwar in die Hand,konzentrierte mich auf meine neuen Freunde und hab auch eine Menge schöner Dinge erlebt- trotzdem gab es immer noch diese Sehnsucht á la: Das kann doch jetzt nicht alles sein?
So wie ich mich damals nach den Wochenenden gesehnt habe,träumte ich nun von einem schöneren Leben in der Zukunft.
Ich hab mir alles ausgemalt,was ich nach der Schule machen werde,wie ich dann aussehe,wo ich wohne usw.
Die Gedanken variierten dann natürlich immer.Mal wollte ich eine Ausbildung machen,mal ein Studium- mal hab ich mich in einer Großstadt im Ausland gesehen- dann wieder irgendwo auf dem Land- mal als die schöne Unnahbare, dann wieder als die ganz Natürliche,die nichts von Oberflächlichkeit hält.
Aber immer war alles ganz toll.
Ja-so die letzten Träume führten mich also in eine neue Stadt,wo ich studieren und nochmal ganz von vorn beginnen wollte.Mein altes Leben hinter mir lassen praktisch.Neue Leute kennenlernen,meinen Alltag neu bestreiten: einfach ein schöneres Lebensgefühl zu bekommen.

Und ja,es ist super toll hier.Ich habe echt nette Leute kennengelernt.Das Studium gefällt mir,die Stadt ist auch schön.Aber das neue Lebensgefühl ist noch nicht da.Ich schaffe es nicht den alten Anzug abzustreifen und aus mir heraus zu kommen.
Nach den Vorlesungen fahre ich lieber nach Hause,als mit den anderen etwas zu machen.Und ich gebe es zu: auch der Fernseher ist noch immer mein bester Freund.
Von meinem alten Leben kann ich mich nicht lösen,denn dazu gehören ja auch meine Eltern und meine beste Freundin.Die liebe ich einfach zu sehr,als dass ich die alte Stadt und alles drum und dran vergessen könnte.

Ja,momentan träume ich kurzfristig von einem Leben hier,in welchem ich einen netten Partner kennenlerne- und alles andere super auf die Reihe bekomme.(organisaton-und disziplinsmäßig) und langfristig von meinem Traumberuf... am besten außerhalb von Deutschland.Irgendwo,wo sich das Leben locker leben lässt-in einem weißen Holzhaus mit großer Terasse und das Meer in der Nähe.Ich bin mal wieder der festen Überzeugung,dass dann alles schön wird.
Aber mal realistisch betrachtet: sofern ich mich nicht ändere,vermögen es auch die äußeren Umstände nicht!

Ja,Du hast Recht!Das Problem wird einfach von vielen verkannt,denn es hört sich mitnichten so schlimm an,wie es tatsächlich ist. Man hat ja eigentlich alles oder vieles.Andere Leute denken vielleicht "Oh man,ihr seid so undankbar.Viele Menschen würden sonstwas drum geben,um so ein Leben führen zu können" - aber die verstehen einfach nicht, dass es nicht zwangsläufig um materielle,allgemein äußere Dinge geht.
Es ist einfach unsere Unfähigkeit Dinge so hinzunehmen,wie sie sind- und das beste daraus zu machen- weil eine innere Stimme uns sagt,dass man nur aus dem Optimum das Optimale rausholen kann.
Dass das nicht so ist,weiß ich ja selbst.Aber ich fühle das nicht- und das ist das Problem.
Hab auch irgendwo mal gehört,dass ein erfülltes Leben sehr wohl möglich ist,auch mit unerfüllten Wünschen.
Das klingt so toll alles.Aber das allein bringt nichts.
Es ist wie mit dem Liebeskummer.Natürlich weiß man,dass er wieder vorbei gehen wird und sich alles zum Guten wendet.Aber in dem Moment,in welchem man trauert ist das einfach nicht vorstellbar!
Der Unterschied-Liebeskummer schwindet von allein.In unserer Situation kann die Zeit leider nicht helfen;eher verschlimmerst sie nur alles.

Es,es stimmt,so bin ich auch!Entweder ich mache es perfekt,oder ich lasse alles schleifen.
Dabei ist es garnicht so schlimm,wenn man immer hier ein wenig erledigt und morgen dann da,als alles auf einmal.
Manchmal klappt das bei mir auch- aber es sind eher Ausnahmen,die leider eine Regel bestätigen.
Es bringt wirklich nichts alle Fünfe gerade sein zu lassen.

Yoga hilft? Danke für den Tipp... vielleicht werde ich das mal ausprobieren,wenn ich es denn hinbekomme es im Hier und Jetzt zu integrieren und nicht wieder als Zukunftsidee abzustempeln.

Ich bin wirklich froh Dich hier gefunden zu haben- zu mal ich eher selten in diesem Forum herumstöbere.
Vielleicht schaffen wir es ja gemeinsam einige Schritte zu gehen in Richtung hier und jetzt und leben für den Augenblick!

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27. April 2006 um 15:14
In Antwort auf uschi_12824751

Hallo,Achtung sehr lang
Genauso und nicht anders ging es mir auch mal,eigentlich viele jahre...aber dann kam alles anders.

von heut auf morgen hatte sich mein leben verändert.
war immer unzufrieden,richtig unruhig nervös,alles hatte keine grosser bedeutung,freunde treffen war für mich ein reines pflichtgefühl,jemanden anrufen und an freundschaft arbeiten war nie mein ding-da ich mich immer pferpflichtet fühlte.klamotten mußte ich mir regelmäßig kaufen-wenn das nicht ging fühlte ich mich öde,wenn solarium nicht ging wollte ich erst gar nicht meh raus usw.

ich heiratet bekam ein kind,und dachte na das ist doch das leben was du immer wolltest.nach jahren merkte ich immer mehr unruhe und unzufriedenheit,schloß mich überall aus,und hatte gar kein elan mehr raus zugehen oder sonstwas.
dann kam eine erste wende in meinem leben,mein mann ging mir fremd das schon über ein jahr.ich trennte mich,und wohnte nun allein tür an tür bei meinen eltern.
ich fing an mit der zeit mit sehr wenig geld zu leben.
meine eltern verlangten eine für mich(alleinerziehend)hohe miete.ich bekam ein teilzeitjob ,von dem ich sehr abhängig daher war-wo mich nach kurzer zeit mein chef begrapschte.das immer wieder,aber ich mußte da weiter arbeien,ich hatte nicht mal ein auto ...bei uns im ort ne arbeit war sehr schwer zu bekommen.daher war ich froh
überhaupt was zu haben für mich und meinen sohn(damals 4jahre alt).
ich lernte immer mehr gewisse dinge hinzunehmen,da ich einfach keinen einfluss auf mache dinge hatte.sonst hätte ich mir die kraft genommen.

nach einem jahr kam ich mit der trennung langsam klar,ich erholte mich,nahm wieder zu und auch das leben fing an zurück zu kehren.ich lernte immer mehr auch mit dem geld umzugehen.die miete an meine eltern(520euro) ,strom,telefon,handy,kindergarten,kleidung und essen bestritt ich mit 1100euro.
ich war zwar sehr oft traurig ,aber ich hab gesehen wie schnell sich das leben für einen ändern kann.

damit nicht genug,es ging weiter.
meine eltern mischten sich immer mehr in mein leben,wenn ich mich wehrte bekam ich wie scho immer liebesentug,das selbst noch mit 30.jeder mann der mich besuchte,oder mal zum ausgehen abholte wurde unter die lupe genommen.und alle waren in ihren augen keine männer.dabei wollt ich für mich nur einen schönen abend haben und nicht heiraten.ich habe meinen sohn aus all diesen bekannschaften rausgehalten,da ich eh noch nicht bereit für eine beziehung war.aber auch das wurde mir zum vorwurf regelmäßig gemacht.
es wurde als schlimmer alles was ich machte,egal was wurde beobachtet-alles.ich wurde selbst beim müll rausbringen beobachtet,ob ich auch ja keinen papiersack in den bio müll schmeiße.
dann wie ich meinen sohn erziehe,usw.es war die hölle.
das kam nun alles noch dazu.
ich wurde angesprochen wenn ich meine haustür abschloss,da sie auch manchmal unverschlossen war.
alles wurde bemängelt.selbst wenn ich 2euro bei meiner mutter offen hatte,die wollte sie zurück haben.
ich hatte 2katzen,schon jahre lang.irgendwann hieß es die eine scheiße in den flur und müsse weg.ich traute meinen ohren nicht,denn die katze hatte ich schon 7jahre.
immer wieder sagte man mir,die hat wieder unten hin geschiessen,die hat ne tote maus mit reingebracht...die muß weg.oh man ,ich werte mich...den ich liebte diese katze,sie war so ne liebe und zudem wurde sie schonmal ausgesetzt.jedenfalls redete man nicht mehr mit mir,meine mutter nicht,mein vater nicht und meine schwester nicht.jeder hackte auf mir rum.ich gab nach,ich liess sie von ihnen weg geben !
ich hatte zuviel angst vor diesem liebesentzug.

die trennung,der job wo man mich begrapschte,kein auto,alles zufuss erledigen-tüten schleppen,beobachtung der eltern,ständige kritik nicht gut genug zu sein,mein kind das oft traurig war-das sein lachen verlor usw,usw.
all diese dinge haben mir gezeigt worauf es im leben ankommt um glücklich zu sein,trotz alledem-ich lernte es.
aber es ging noch weiter,meine eltern gingen sich fremd,mein vater mit jungen nutten,meine mutter verliebte sich im ausland.sie fuhr regelmäßig für 2monate in dieses land.
sie erzählte mir oft die intimsten dinge,auch über meinen vater.ich konnt es kaum ertragen,aber ich wußte was geschieht wenn ich es nicht tu-liebesentzug.

ich wollte ja gern ausziehen nur dazu fehlte mir die kraf,weil ich wußte das man mir das schwer übel nehmen würde.das sagte meine mutter mir auch immer,das kannst du nicht machen,vorallem wegen dem kleinen nicht.

meine schwester ist 19 die bekam alles,auch das auto meiner mutter.mir sagte man ich sei zu unsicher und ich sei auch lange nicht mehr gefahren.punkt!man lachte sogar über mich,zumindest meine mutter !
das hies also weiter tüten schleppen,und bei wind und wetter kind in den kindergarten bringen und dan 2km nochmal laufen bis zu arbeitsstelle.

ich habe viel,viel kraft gebraucht in den 3jahren.
ich lernte dann einen mann in bayern kennen,der sich hals über kopf in mich verliebte.ich war noch vorsichtig in meinen gefühlen,aber tief im inneren wußte ich was jetzt kommt.das war nämlich der mann wo ich spürte,das ist er !und ein gefühl von jetzt wird alles gut !

er zog früh zu mir von bayern anch hessen.es war nicht leicht aber anders hätte unsere liebe keine chance gehabt.aber es passte super,wir drei harmonierten super miteinander,und mein sohn fing an wieder zu lachen .

nun wurde mein freund aber auch in alles,aber in alles mit reingezogen was meine eltern betrifft.jeden tag ist sie zu ihm rüber und hat geheult,weil sie zu ihrem geliebten wolle,und was mein vater doch für ein ... ist.
sie beauftragte nun meinem freund fast jeden tag ihm etwas aus der stadt zu holen,oder ignorierte mich und sprach nur mit meinem freund,und der hammer kam als sie bei ihm anfing über mich schlecht zu reden.das ich mir mal die arme und beine aufritzte,das ich kein auto fahre,das ich früher schule geschwänst habe usw.
da hat es dann gereicht,er war fix und alle und ich auch.wir wußten das darf und kann so nicht weiter gehn!!!

zuguter letzt griffen meine eltern und schwester uns beide an,und nahmen meinen soh n zum mittel und zwck.
ich brach zusammen,und mein freund fing mich auf!

wir fuhren 2tage drauf nach bayern um urlaub zu machen,da ich nun nervlich völlig am ende war.
nun schickte man us sms,mit sprüchen und vorwürfen.
also hatte ich nicht mal da ruhe,und wir wußten jetzt ist endgültig schluss,sonst geht alles kaputt-ich als mensch,mein kind und unsere beziehung.
also blieben wir ab da in bayern(seit letzten sommer),
und ich brach alle kontakte ab-alle.
nun wohnen wir am chiemsee,mein partner hat durch beziehungen gleich einen job bekommen,mein sohn ist ausgeglichen fröhlich und super in der schule geworden.
und ich habe mehr respekt vor dem leben bekommen !!!

für mich waren die letzten jahre und der liebesentzug seit meiner jugend,das reinste chaos was ich hier und heute erst opjektiv der reinste horror.ich bin auf dem weg MICH wieder zu erkennen,allerdings durch eine therapie.
ich treffe mich hier langsam gern wieder mit menschen,was ich jahre hasste-ich liebe es wieder.die dinge zu sehn wie sie MIR spass machen.ich trau mich,ganz langsam wieder die silke zu sein die ich nie sein durfte !!!


ich danke euch fürs lesen,und vielleicht konnte ich euch beiden damit irgendwas mit auf den weggeben,oder zu erkennen geben.



Ich würd...
mich eura selbsthiflegruppe sehr gern anschließn ^^
ne...also ich komm mir jetzt schon bisschen "dumm" vor weil ich denk mal um einiges jünger bin als hier und sag das es mir so ähnlich geht...aber hab das ganze von euch hier so gelesen,und hab in vielem mich selber erkannt und kann viele sachen sehr gut verstehen weil es bei mir zum teil auch so ist...
manchmal schaff ich es dann für paar tage richtig glücklich zu sein und so,aber dann kommt wieder sowas wie ein schwarzes loch und ich mach mir unnötige gedanken,red mir ein das ich irgendwann mein schatz verlier (dabei führen wir eine sehr glückliche beziehung und auch schon ziemlich lang..),mach aus irgendwas probleme,bin sofort enttäuscht wenn was nicht so klappt wie ich es wollte bzw. mir vorgestellt habe usw.
macht mich alles voll fertig

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27. April 2006 um 16:46
In Antwort auf anka_12323043

Ich würd...
mich eura selbsthiflegruppe sehr gern anschließn ^^
ne...also ich komm mir jetzt schon bisschen "dumm" vor weil ich denk mal um einiges jünger bin als hier und sag das es mir so ähnlich geht...aber hab das ganze von euch hier so gelesen,und hab in vielem mich selber erkannt und kann viele sachen sehr gut verstehen weil es bei mir zum teil auch so ist...
manchmal schaff ich es dann für paar tage richtig glücklich zu sein und so,aber dann kommt wieder sowas wie ein schwarzes loch und ich mach mir unnötige gedanken,red mir ein das ich irgendwann mein schatz verlier (dabei führen wir eine sehr glückliche beziehung und auch schon ziemlich lang..),mach aus irgendwas probleme,bin sofort enttäuscht wenn was nicht so klappt wie ich es wollte bzw. mir vorgestellt habe usw.
macht mich alles voll fertig

Hallo ju1710
das hat meiner meinung nach nix mit dem alter zutun,denn das ist wie ein teufelskreis.der fängt ja irgendwann mal an.
bei mir kam es ja auch schon in jungen jahren geschlichen.schließ dich also ruhig an,es kann dir dadurch nicht schlechter gehen.
bei mir ist es ja so das ich durch die ganzen dinge,das leben anders einschätze-zumindest das schicksal.
aber ich habe nicht mehr so angst davor.mich haben diese letzten jahre soviel kraft zuguter letzt gekostet,das ich jetzt gar keine kraft mehr habe mir noch irgendwelche gedanken zu machen.dafür sitzen die alten sachen noch zu sehr in meinen knochen.
ich muß sagen mein freund gibt mir enorm viel kraft,macht mir jeden tag aufs neue mut,steht so sehr hinter mir und meinem kind-so hab ich das noch nie in meinem leben erlebt.auch wenn meine ausbrüche kamen(zeritzen)er hat mich immer behutsam wieder aufgehoben,er sagt mir jeden tag ich liebe dich,er drückt mich fest,gibt mir jede freiheit.
das ist das worauf ich nun achte,und vorallem mehr schätze als je zuvor ,und niemals selbstverständlich mehr werde.das selbe betrifft mein kind.ich spüre soviel geborgenheit,wärme,zusammenhalt.
aber ich kann und mag nicht mehr darüber nachdenken,was wäre wenn.denn selbst wenn es so kommt,was soll ich machen.und wer weiß wann es so kommt wie man denkt.
nein,denn ich habe mir immer alles andere ausgemalt,aber das alles mal so kommt hätte ich nie gedacht.
daher sage ich mir die wahrscheinlichkeit das es so kommt wie man denkt,ist absolut unwahrscheinlich.

für mich zählt nur ein tag,und das ist heute !!!



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27. April 2006 um 19:01
In Antwort auf uschi_12824751

Hallo,Achtung sehr lang
Genauso und nicht anders ging es mir auch mal,eigentlich viele jahre...aber dann kam alles anders.

von heut auf morgen hatte sich mein leben verändert.
war immer unzufrieden,richtig unruhig nervös,alles hatte keine grosser bedeutung,freunde treffen war für mich ein reines pflichtgefühl,jemanden anrufen und an freundschaft arbeiten war nie mein ding-da ich mich immer pferpflichtet fühlte.klamotten mußte ich mir regelmäßig kaufen-wenn das nicht ging fühlte ich mich öde,wenn solarium nicht ging wollte ich erst gar nicht meh raus usw.

ich heiratet bekam ein kind,und dachte na das ist doch das leben was du immer wolltest.nach jahren merkte ich immer mehr unruhe und unzufriedenheit,schloß mich überall aus,und hatte gar kein elan mehr raus zugehen oder sonstwas.
dann kam eine erste wende in meinem leben,mein mann ging mir fremd das schon über ein jahr.ich trennte mich,und wohnte nun allein tür an tür bei meinen eltern.
ich fing an mit der zeit mit sehr wenig geld zu leben.
meine eltern verlangten eine für mich(alleinerziehend)hohe miete.ich bekam ein teilzeitjob ,von dem ich sehr abhängig daher war-wo mich nach kurzer zeit mein chef begrapschte.das immer wieder,aber ich mußte da weiter arbeien,ich hatte nicht mal ein auto ...bei uns im ort ne arbeit war sehr schwer zu bekommen.daher war ich froh
überhaupt was zu haben für mich und meinen sohn(damals 4jahre alt).
ich lernte immer mehr gewisse dinge hinzunehmen,da ich einfach keinen einfluss auf mache dinge hatte.sonst hätte ich mir die kraft genommen.

nach einem jahr kam ich mit der trennung langsam klar,ich erholte mich,nahm wieder zu und auch das leben fing an zurück zu kehren.ich lernte immer mehr auch mit dem geld umzugehen.die miete an meine eltern(520euro) ,strom,telefon,handy,kindergarten,kleidung und essen bestritt ich mit 1100euro.
ich war zwar sehr oft traurig ,aber ich hab gesehen wie schnell sich das leben für einen ändern kann.

damit nicht genug,es ging weiter.
meine eltern mischten sich immer mehr in mein leben,wenn ich mich wehrte bekam ich wie scho immer liebesentug,das selbst noch mit 30.jeder mann der mich besuchte,oder mal zum ausgehen abholte wurde unter die lupe genommen.und alle waren in ihren augen keine männer.dabei wollt ich für mich nur einen schönen abend haben und nicht heiraten.ich habe meinen sohn aus all diesen bekannschaften rausgehalten,da ich eh noch nicht bereit für eine beziehung war.aber auch das wurde mir zum vorwurf regelmäßig gemacht.
es wurde als schlimmer alles was ich machte,egal was wurde beobachtet-alles.ich wurde selbst beim müll rausbringen beobachtet,ob ich auch ja keinen papiersack in den bio müll schmeiße.
dann wie ich meinen sohn erziehe,usw.es war die hölle.
das kam nun alles noch dazu.
ich wurde angesprochen wenn ich meine haustür abschloss,da sie auch manchmal unverschlossen war.
alles wurde bemängelt.selbst wenn ich 2euro bei meiner mutter offen hatte,die wollte sie zurück haben.
ich hatte 2katzen,schon jahre lang.irgendwann hieß es die eine scheiße in den flur und müsse weg.ich traute meinen ohren nicht,denn die katze hatte ich schon 7jahre.
immer wieder sagte man mir,die hat wieder unten hin geschiessen,die hat ne tote maus mit reingebracht...die muß weg.oh man ,ich werte mich...den ich liebte diese katze,sie war so ne liebe und zudem wurde sie schonmal ausgesetzt.jedenfalls redete man nicht mehr mit mir,meine mutter nicht,mein vater nicht und meine schwester nicht.jeder hackte auf mir rum.ich gab nach,ich liess sie von ihnen weg geben !
ich hatte zuviel angst vor diesem liebesentzug.

die trennung,der job wo man mich begrapschte,kein auto,alles zufuss erledigen-tüten schleppen,beobachtung der eltern,ständige kritik nicht gut genug zu sein,mein kind das oft traurig war-das sein lachen verlor usw,usw.
all diese dinge haben mir gezeigt worauf es im leben ankommt um glücklich zu sein,trotz alledem-ich lernte es.
aber es ging noch weiter,meine eltern gingen sich fremd,mein vater mit jungen nutten,meine mutter verliebte sich im ausland.sie fuhr regelmäßig für 2monate in dieses land.
sie erzählte mir oft die intimsten dinge,auch über meinen vater.ich konnt es kaum ertragen,aber ich wußte was geschieht wenn ich es nicht tu-liebesentzug.

ich wollte ja gern ausziehen nur dazu fehlte mir die kraf,weil ich wußte das man mir das schwer übel nehmen würde.das sagte meine mutter mir auch immer,das kannst du nicht machen,vorallem wegen dem kleinen nicht.

meine schwester ist 19 die bekam alles,auch das auto meiner mutter.mir sagte man ich sei zu unsicher und ich sei auch lange nicht mehr gefahren.punkt!man lachte sogar über mich,zumindest meine mutter !
das hies also weiter tüten schleppen,und bei wind und wetter kind in den kindergarten bringen und dan 2km nochmal laufen bis zu arbeitsstelle.

ich habe viel,viel kraft gebraucht in den 3jahren.
ich lernte dann einen mann in bayern kennen,der sich hals über kopf in mich verliebte.ich war noch vorsichtig in meinen gefühlen,aber tief im inneren wußte ich was jetzt kommt.das war nämlich der mann wo ich spürte,das ist er !und ein gefühl von jetzt wird alles gut !

er zog früh zu mir von bayern anch hessen.es war nicht leicht aber anders hätte unsere liebe keine chance gehabt.aber es passte super,wir drei harmonierten super miteinander,und mein sohn fing an wieder zu lachen .

nun wurde mein freund aber auch in alles,aber in alles mit reingezogen was meine eltern betrifft.jeden tag ist sie zu ihm rüber und hat geheult,weil sie zu ihrem geliebten wolle,und was mein vater doch für ein ... ist.
sie beauftragte nun meinem freund fast jeden tag ihm etwas aus der stadt zu holen,oder ignorierte mich und sprach nur mit meinem freund,und der hammer kam als sie bei ihm anfing über mich schlecht zu reden.das ich mir mal die arme und beine aufritzte,das ich kein auto fahre,das ich früher schule geschwänst habe usw.
da hat es dann gereicht,er war fix und alle und ich auch.wir wußten das darf und kann so nicht weiter gehn!!!

zuguter letzt griffen meine eltern und schwester uns beide an,und nahmen meinen soh n zum mittel und zwck.
ich brach zusammen,und mein freund fing mich auf!

wir fuhren 2tage drauf nach bayern um urlaub zu machen,da ich nun nervlich völlig am ende war.
nun schickte man us sms,mit sprüchen und vorwürfen.
also hatte ich nicht mal da ruhe,und wir wußten jetzt ist endgültig schluss,sonst geht alles kaputt-ich als mensch,mein kind und unsere beziehung.
also blieben wir ab da in bayern(seit letzten sommer),
und ich brach alle kontakte ab-alle.
nun wohnen wir am chiemsee,mein partner hat durch beziehungen gleich einen job bekommen,mein sohn ist ausgeglichen fröhlich und super in der schule geworden.
und ich habe mehr respekt vor dem leben bekommen !!!

für mich waren die letzten jahre und der liebesentzug seit meiner jugend,das reinste chaos was ich hier und heute erst opjektiv der reinste horror.ich bin auf dem weg MICH wieder zu erkennen,allerdings durch eine therapie.
ich treffe mich hier langsam gern wieder mit menschen,was ich jahre hasste-ich liebe es wieder.die dinge zu sehn wie sie MIR spass machen.ich trau mich,ganz langsam wieder die silke zu sein die ich nie sein durfte !!!


ich danke euch fürs lesen,und vielleicht konnte ich euch beiden damit irgendwas mit auf den weggeben,oder zu erkennen geben.



Hallo Silke
Das ist ein wirklich schockierende Geschichte.
Ich kann es nicht verstehen,dass Eltern so grausam sein können. So viel Miete,Kleinlichkeit,Liebenentzug...das ist einfach nur unendlich gemein

Aber letzten Endes war es ja so,dass Du Dein Leben nicht zu schätzen wusstest,einen schweren Tiefpunkt erreicht hast durch die Trennung- und dann,am Boden liegend, seelisch von Deinen Eltern und den generellen Umständen gebrochen wurdest, um schließlich das Glück wieder zu finden,oder?

Das macht mir irgendwie Angst,denn ich persönlich möchte nicht so ein traumatisches Erlebnis benötigen,um meine Zurfriedenheit,innere Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden.Gut, wer möchte das schon? Aber es ist ja nicht so,dass ich mein Leben nicht zu schätzen weiß?Ich würde sogar behaupten,dass ich es im Großen und Ganzen liebe.Nur diese Unvollkommenheit lässt einen nicht inne halten und macht teilweise doch sehr nachdenklich und unglücklich.

Auf jeden Fall aber freue ich mich für Dich,dass Du den Schritt gewagt hast,um Dich von Deinem alten Leben zu befreien.
Es wird der richtige Schritt gewesen sein;denn sofern sich Deine Eltern wirklich so verhalten haben,wie hier beschrieben,sind sie es nicht wert von Dir geliebt zu werden bzw. bist Du es nicht wert auf ihre Liebe angewiesen sein zu müssen.

Ich wünsche Dir ganz viel Glück mit Deinem neuen Partner und dem Krümel.
Du hast es verdient

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27. April 2006 um 22:12
In Antwort auf aline_12627063

Hallo Silke
Das ist ein wirklich schockierende Geschichte.
Ich kann es nicht verstehen,dass Eltern so grausam sein können. So viel Miete,Kleinlichkeit,Liebenentzug...das ist einfach nur unendlich gemein

Aber letzten Endes war es ja so,dass Du Dein Leben nicht zu schätzen wusstest,einen schweren Tiefpunkt erreicht hast durch die Trennung- und dann,am Boden liegend, seelisch von Deinen Eltern und den generellen Umständen gebrochen wurdest, um schließlich das Glück wieder zu finden,oder?

Das macht mir irgendwie Angst,denn ich persönlich möchte nicht so ein traumatisches Erlebnis benötigen,um meine Zurfriedenheit,innere Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden.Gut, wer möchte das schon? Aber es ist ja nicht so,dass ich mein Leben nicht zu schätzen weiß?Ich würde sogar behaupten,dass ich es im Großen und Ganzen liebe.Nur diese Unvollkommenheit lässt einen nicht inne halten und macht teilweise doch sehr nachdenklich und unglücklich.

Auf jeden Fall aber freue ich mich für Dich,dass Du den Schritt gewagt hast,um Dich von Deinem alten Leben zu befreien.
Es wird der richtige Schritt gewesen sein;denn sofern sich Deine Eltern wirklich so verhalten haben,wie hier beschrieben,sind sie es nicht wert von Dir geliebt zu werden bzw. bist Du es nicht wert auf ihre Liebe angewiesen sein zu müssen.

Ich wünsche Dir ganz viel Glück mit Deinem neuen Partner und dem Krümel.
Du hast es verdient

Hallo aelsking !
Ja ich wurde regelrecht vom schicksal zu einer neu erkenntnis gezwungen....hm schon komisch.du mußt es annehm früher oder später,ob du willst oder nicht.irgendwann fängt man an es zu akzeptieren!

mein psychologe sagt das sich dieser liebesentzug mein ganzes leben begleiten wird.das zieht sich mit wie ein roter faden.aber ich werde lernen damit umzugehn und zu leben.

hast du denn mal für dich nachgeforscht was dir diese gefühl von unvollkommenheit gibt?
ich würde dir das buch -sorge dich nicht lebe-empfehlen.es hat mir einmal aus einer depression raus geholfen,das buch ist eine grosse stützte und bringt einen erkenntnis näher.

ja das mit meinen eltern ist für mich die härteste erkenntnis,ich habe immer falsch gehofft/geglaubt...ich bin der liebe hinterher gelächzt.heut bin ich aufgewacht.ist wie wenn du an die falsche liebe glaubst.

mein bruder (35)bekam auch liebesentzug,er nahm harte drogen.ist aber durch seine damalige frau von los gekommen,nachdem er durch lungenschmerzen ins krankenhaus mußte.er hat auf abstand einen guten kontakt.

meine eltern sind nur auf geld aus,ich habe es auch erst gemrkt als sich jeder aufregte das ich so hoch miete zahlen muß.manchmal hat man mir ja 10 euro geschenkt,aber das nächste mal mußte ich selbst die klein beträge wie 1-2euro zurück geben.ich habe das ja auch nie vergessen,ich wußte immer was ich mir gehliehen habe-waren nie mehr wie 10-20euro,oder 2 aber ich habe es immer sobald ich mein geld hatte zurück gegeben.

ich bin ein ruhiger,sensibler mensch sehr sehr geduldig,und ängstlich.also ich habe ihnen nie was böses getan.
meine mutter war oft eifersüchtig auf mich,bin nämlich auch nicht unattraktiv.aber das mein aussehen spielt eine ganz andere rolle im leben,das hat nix mit meinem wesen zutun.

es ist noch viel,viel mehr gewesen aber es ist zuviel.und ich möchte mich nicht so sehr über meine eltern auslassen.ich will nur meinen inneren frieden.

oh neinjetzt hab ich ja schon wieder soviel geschrieben.ich danke dir für deine lieben worte,und ich freue mich das dich mein leben wenn auch anonym interessiert hat.Danke !

denk an das buch,es wird dir sicher helfen

ich wünsche dir auch alles liebe und gute
und viel glück
ganz lieben gruss yingyanglady

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28. April 2006 um 2:12
In Antwort auf uschi_12824751

Hallo ju1710
das hat meiner meinung nach nix mit dem alter zutun,denn das ist wie ein teufelskreis.der fängt ja irgendwann mal an.
bei mir kam es ja auch schon in jungen jahren geschlichen.schließ dich also ruhig an,es kann dir dadurch nicht schlechter gehen.
bei mir ist es ja so das ich durch die ganzen dinge,das leben anders einschätze-zumindest das schicksal.
aber ich habe nicht mehr so angst davor.mich haben diese letzten jahre soviel kraft zuguter letzt gekostet,das ich jetzt gar keine kraft mehr habe mir noch irgendwelche gedanken zu machen.dafür sitzen die alten sachen noch zu sehr in meinen knochen.
ich muß sagen mein freund gibt mir enorm viel kraft,macht mir jeden tag aufs neue mut,steht so sehr hinter mir und meinem kind-so hab ich das noch nie in meinem leben erlebt.auch wenn meine ausbrüche kamen(zeritzen)er hat mich immer behutsam wieder aufgehoben,er sagt mir jeden tag ich liebe dich,er drückt mich fest,gibt mir jede freiheit.
das ist das worauf ich nun achte,und vorallem mehr schätze als je zuvor ,und niemals selbstverständlich mehr werde.das selbe betrifft mein kind.ich spüre soviel geborgenheit,wärme,zusammenhalt.
aber ich kann und mag nicht mehr darüber nachdenken,was wäre wenn.denn selbst wenn es so kommt,was soll ich machen.und wer weiß wann es so kommt wie man denkt.
nein,denn ich habe mir immer alles andere ausgemalt,aber das alles mal so kommt hätte ich nie gedacht.
daher sage ich mir die wahrscheinlichkeit das es so kommt wie man denkt,ist absolut unwahrscheinlich.

für mich zählt nur ein tag,und das ist heute !!!



Habe ein sehr schönes Zitat gefunden
Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem oder jenem Grunde, sondern ganz allein, weil nichts auf dieser Welt seine Sehnsucht stillen kann.

(Jean Paul Sartre)

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28. April 2006 um 2:52
In Antwort auf aline_12627063

Habe ein sehr schönes Zitat gefunden
Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem oder jenem Grunde, sondern ganz allein, weil nichts auf dieser Welt seine Sehnsucht stillen kann.

(Jean Paul Sartre)

Hallo Mädels
Ich bin der Sache jetzt noch etwas weiter auf den Grund gegangen.
Ich glaube ich kann mir persönlich eine erste Diagnose stellen.Wahrscheinlich leide ich an HSP,d.h. ich bin hochsensibel.
Das bedeutet,dass es Menschen gibt,die Dinge verstärkter wahrnehmen als andere.Einige sehen anders,schmecken mehr und reagieren empfindlich auf bestimmte Gerüche. Ich ordne mich da eher in die Reihe derer ein, die "zu viel" fühlen... von bestimmten Inputs überwältigt werden,sich von zu viel Aufregung fern halten etc.
Wenn ihr das auch mal testen möchtet,dann schaut doch unter:
http://www.hochsensible.de/
einfach mal nach.Klickt links im Menü auf Test und stellt euch die Fragen von E.Aron.
Für mich ist das eindeutig,da ich fast jede Frage mit "ja" beantworten kann, z.B.
a)Wenn sich andere unwohl fühlen, weiß ich oft, was man verändern sollte, damit sie sich wohler fühlen
b)Ich bin sehr bemüht darum, keine Fehler zu machen und nichts zu vergessen.
c)Veränderungen in meinem Leben wühlen mich auf.
d)Ich werde unruhig, wenn ich in kurzer Zeit viel zu erledigen habe.
usw.

Zudem habe ich herausgefunden,dass wir vom Temperament her wohl dem Melancholiker am nähesten kommen.
Dieser zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: sucht "wahre" Freunde, ist idealistisch,einzelgängerisch,planend,nachdenklich-,misstrauisch,deprimiert,anspruchsvoll,theoretisch,-
zweifelt an sich selbst,gewissenhaft und gründlich und unsicher bei Entscheidungen.
Desweiteren:
"Wenn ein Melancholiker eine Party betritt wird er sich unauffällig verhalten und versuchen niemandem Anlass
zu geben was schlechtes über ihn zu denken. Eine gedankenlose Aussage eines Sanguinikers nimmt er sich oft
so zu Herzen, dass er in Depressionen verfällt und sich weigert darüber zu reden. Wenn man einem
Melancholiker ein Kompliment macht fällt es ihm schwer es anzunehmen, er wirkt ziemlich bescheiden. Er plant
sehr genau und wenn er was anfängt, beendet er es meistens perfekt. Melancholiker sind kritisch eingestellt,
meistens mit sich und ihren erledigten Aufgaben nicht zufrieden, weil nichts gut genug ist. Die meisten
Genies, Ingenieure, Erfinder und Wissenschaftler sind Melancholiker."
(http://www.temperamentenlehre.de/)

Gut,das ist der bisherige Stand der Dinge.
Melde mich wieder

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29. April 2006 um 14:05
In Antwort auf aline_12627063

Hallo Mädels
Ich bin der Sache jetzt noch etwas weiter auf den Grund gegangen.
Ich glaube ich kann mir persönlich eine erste Diagnose stellen.Wahrscheinlich leide ich an HSP,d.h. ich bin hochsensibel.
Das bedeutet,dass es Menschen gibt,die Dinge verstärkter wahrnehmen als andere.Einige sehen anders,schmecken mehr und reagieren empfindlich auf bestimmte Gerüche. Ich ordne mich da eher in die Reihe derer ein, die "zu viel" fühlen... von bestimmten Inputs überwältigt werden,sich von zu viel Aufregung fern halten etc.
Wenn ihr das auch mal testen möchtet,dann schaut doch unter:
http://www.hochsensible.de/
einfach mal nach.Klickt links im Menü auf Test und stellt euch die Fragen von E.Aron.
Für mich ist das eindeutig,da ich fast jede Frage mit "ja" beantworten kann, z.B.
a)Wenn sich andere unwohl fühlen, weiß ich oft, was man verändern sollte, damit sie sich wohler fühlen
b)Ich bin sehr bemüht darum, keine Fehler zu machen und nichts zu vergessen.
c)Veränderungen in meinem Leben wühlen mich auf.
d)Ich werde unruhig, wenn ich in kurzer Zeit viel zu erledigen habe.
usw.

Zudem habe ich herausgefunden,dass wir vom Temperament her wohl dem Melancholiker am nähesten kommen.
Dieser zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: sucht "wahre" Freunde, ist idealistisch,einzelgängerisch,planend,nachdenklich-,misstrauisch,deprimiert,anspruchsvoll,theoretisch,-
zweifelt an sich selbst,gewissenhaft und gründlich und unsicher bei Entscheidungen.
Desweiteren:
"Wenn ein Melancholiker eine Party betritt wird er sich unauffällig verhalten und versuchen niemandem Anlass
zu geben was schlechtes über ihn zu denken. Eine gedankenlose Aussage eines Sanguinikers nimmt er sich oft
so zu Herzen, dass er in Depressionen verfällt und sich weigert darüber zu reden. Wenn man einem
Melancholiker ein Kompliment macht fällt es ihm schwer es anzunehmen, er wirkt ziemlich bescheiden. Er plant
sehr genau und wenn er was anfängt, beendet er es meistens perfekt. Melancholiker sind kritisch eingestellt,
meistens mit sich und ihren erledigten Aufgaben nicht zufrieden, weil nichts gut genug ist. Die meisten
Genies, Ingenieure, Erfinder und Wissenschaftler sind Melancholiker."
(http://www.temperamentenlehre.de/)

Gut,das ist der bisherige Stand der Dinge.
Melde mich wieder

Hallo Ihr Lieben!
Ich komme erst jetzt wieder dazu, mich zu melden. Habe eure ganzen Beiträge gelesen und finde es wahnsinnig toll, wie offen ihr alle seid! Ich bin wirklich begeistert, hier so ernst genommen zu werden.
Wisst ihr, auch ich habe nachgedacht und das verrückte an der ganzen Sache ist, dass ich glaube, etwas verrückt zu sein, obwohl ich total normal wirke. Im Gegensatz zu vielen Menschen, die mir täglich über den Weg laufen und bei denen ich das Gefühl habe, dass sie tatsächlich verrückt sind, sich aber nichts draus machen und dazu stehen. Oder es gar nicht merken. Wir hingegen denken ja darüber nach!!!
Ich habe unsere Lebensgeschichten alle mal miteinander verglichen und festgestellt, dass es da einige Parallelen gibt. Abgesehen davon dass auch ich mich total schäme, so unzufrieden zu sein wenn ich solche Geschichten höre wie von dir Silke... (ich schließe mich aelsking an: toll, dass es dir jetzt wieder so gut geht. Nachdem was du durchgemacht hast, hast du es dir mehr als verdient!
Wir alle - korrigiert mich, wenn ich euch falsch einschätze - haben ein wahnsinnig großes Bedürfnis nach Harmonie, haben Zukunftsängste und grübeln unheimlich viel und sind irgendwann einmal in unserem Leben nicht auf die Anerkennung gestoßen, die wir uns erhofften (obwohl bei dreien von uns der familiäre Background ja total gut ist/war!) und das hat irgendwie darauf abgefärbt, dass wir uns heute noch kritischer sehen als uns sonst jemand sieht und uns nicht bis in die letzte Instanz "lieb haben". Auch ich habe mal ein Zitat gelesen:

"Unwichtig ist, immer von allen gemocht zu werden. Wichtig ist, sich selbst immer zu mögen".

Und da fängt es bei mir an und ich begann nachzudenken. Für andere bin ich ein besonderer Mensch. Ich bin hellblond, käseweiß, klein, weiblich und eben ein nordischer Typ. Beeindruckt haben mich aber immer große schlanke dunkle Frauen, weil die meiner Meinung nach mehr ausstrahlen und sich nicht mal schminken müssen, um toll auszusehen. Bei deinen Worten, aelsking, bin ich wach geworden. Mein Problem ist, dass ich mich selbst nicht als das annehmen kann, wer ich bin und immer wer anders sein will.
Und komischerweise gibt es ja Leute, die mich so mögen und sogar lieben wie ich bin. Also kann ich ja so schlecht nicht sein. Und dann bin ich wieder an dem Punkt, so auch zu fühlen. Der Verstand sagt, ich bin eine tolle Frau: ich habs beruflich für mein Alter schon sehr weit gebracht, ich habe einen klugen, gutaussehenden und vor allem tiefgründigen Freund und ein ziemlich stressfreies Leben. Andere an meiner Stelle würden sich was drauf einbilden. Ich nicht! Mein Kopf sagt, alles ist toll, mein Bauch sagt "Ja, aber...". Alles müsste irgendwie noch besser sein, damit ich mich wohlfühle!
Ich war früher sehr schüchtern, jetzt komme ich selbstbewusst rüber und bin sehr kontaktfreudig. Das heisst, ich komme so rüber, weils einen weiter bringt im Leben, hab ichs mir irgendwann mal antrainiert so zu sein. (Ich muss mich aber auch oft durchringen, meine Kontakte zu pflegen, es ist wie ne lästige Pflich manchmal )Ich komme scheinbar gut rüber, denn die meisten Menschen mögen mich und das ist ja der bekloppte Anspruch, den ich habe: ich will, dass mich ALLE mögen, aber das wird ja niemals der Fall sein. In meiner Abteilung, in der ich arbeite, bin ich beliebt. Wir sind 30 Mitarbeiter. 2 mögen mich definitiv nicht (das wurde mir mal gesagt und der Grund dafür ist Neid!!!) und ich geile mich daran auf und überlege mir, wie ich es erreiche, dass sie mich doch mögen könnten!!! Ich könnte mich doch über die anderen 28 freuen, die mich mögen. Wisst ihr was ich meine? Das Glas ist halb leer und nicht halb voll
Was du rausgefunden hast über Melancholiker, aelsking, trifft auch auf mich zu. Ich kann das 1:1 auf mich übertragen. Genau so bin ich. Die Frage ist nun: was fangen wir mit dem gewonnen Wissen an? Akzeptieren wir uns oder sollen wir versuchen uns zu ändern? Können wir uns überhaupt ändern? Das Buch "Sorge dich nicht lebe" von Dale Carnegie habe ich auch gelesen. Mir hat es nicht geholfen. (Ich hoffe, ich hab euch jetzt keine Illusionen genommen...) Ich habe die Bücher von Ute Ehrhardt gelesen "Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin". Sie haben mir dahingehend geholfen, dass ich selbsbewusster wirke und auch manchmal bin. Aber da ist wieder das Problem mit dem ausstrahlen und sich wirklich so fühlen....
@ aelsking: Vielleicht hilft dir Yoga!!! Ich würde es unbedingt versuchen. Weißt du, ich beschäftige mich ja nun auch schon länger mit dem Thema und ich hab mir halt gedacht, dass ich aus meinem Körper sportlich mehr rausholen muss, das macht auch selbstbewusst und ich möchte ja gerne mit mir selbst endlich in Einklang kommen... Deshalb gehe ich jeden Tag laufen oder ins Fitness-Studio. Es ist schon wahr: ich fühle mich nun wohler in meinem Körper, ich gucke mich lieber an im Spiegel als früher, aber immer mit dieser kritischen Grundhaltung.... haaa, wie ich das hasse, ich möchte mich doch endlich mal wohlfühlen!
@ ju: Du hast das geschrieben, dass dir dein Freund eine Hilfe ist, weil er Dinge nicht so schwer nimmt, obwohl bei ihm auch nicht alles perfekt ist. So gehts mir auch bei meinem Freund: er nimmt Dinge irgendwie lockerer und lässt sich weniger stressen. Vielleicht haben Frauen dieses Problem eher als Männer? Ich weiß es wirklich nicht...
So, ich hoffe, mein Beitrag jetzt gerade war nicht zu durcheinander und ihr konntet mir folgen
Aber in den 3 Tagen, in denen ich nicht online sein konnte, wurden ja viele neue Erkenntnisse diskutiert
Ich freu mich drüber und melde mich sicher bald wieder wenn ich neue Ideen habe und freu mich auf eure!

Eure "Weintrinkerin"

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29. April 2006 um 14:29

Beitrag von Michi...
Ja, ich weiß, du hast absolut recht mit dem, was du sagst!

Die Perfektion ist erst erreicht, wenn das Leben vorbei ist und ich habe KEINE Todessehnsucht!!!

Aber wie können wir lernen, umzusetzen, das Perfektion egal ist und uns im Hier und Jetzt wohl und zu Hause fühlen?

Das ist doch unser Problem....

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30. April 2006 um 0:10
In Antwort auf nyree_12240885

Hallo Ihr Lieben!
Ich komme erst jetzt wieder dazu, mich zu melden. Habe eure ganzen Beiträge gelesen und finde es wahnsinnig toll, wie offen ihr alle seid! Ich bin wirklich begeistert, hier so ernst genommen zu werden.
Wisst ihr, auch ich habe nachgedacht und das verrückte an der ganzen Sache ist, dass ich glaube, etwas verrückt zu sein, obwohl ich total normal wirke. Im Gegensatz zu vielen Menschen, die mir täglich über den Weg laufen und bei denen ich das Gefühl habe, dass sie tatsächlich verrückt sind, sich aber nichts draus machen und dazu stehen. Oder es gar nicht merken. Wir hingegen denken ja darüber nach!!!
Ich habe unsere Lebensgeschichten alle mal miteinander verglichen und festgestellt, dass es da einige Parallelen gibt. Abgesehen davon dass auch ich mich total schäme, so unzufrieden zu sein wenn ich solche Geschichten höre wie von dir Silke... (ich schließe mich aelsking an: toll, dass es dir jetzt wieder so gut geht. Nachdem was du durchgemacht hast, hast du es dir mehr als verdient!
Wir alle - korrigiert mich, wenn ich euch falsch einschätze - haben ein wahnsinnig großes Bedürfnis nach Harmonie, haben Zukunftsängste und grübeln unheimlich viel und sind irgendwann einmal in unserem Leben nicht auf die Anerkennung gestoßen, die wir uns erhofften (obwohl bei dreien von uns der familiäre Background ja total gut ist/war!) und das hat irgendwie darauf abgefärbt, dass wir uns heute noch kritischer sehen als uns sonst jemand sieht und uns nicht bis in die letzte Instanz "lieb haben". Auch ich habe mal ein Zitat gelesen:

"Unwichtig ist, immer von allen gemocht zu werden. Wichtig ist, sich selbst immer zu mögen".

Und da fängt es bei mir an und ich begann nachzudenken. Für andere bin ich ein besonderer Mensch. Ich bin hellblond, käseweiß, klein, weiblich und eben ein nordischer Typ. Beeindruckt haben mich aber immer große schlanke dunkle Frauen, weil die meiner Meinung nach mehr ausstrahlen und sich nicht mal schminken müssen, um toll auszusehen. Bei deinen Worten, aelsking, bin ich wach geworden. Mein Problem ist, dass ich mich selbst nicht als das annehmen kann, wer ich bin und immer wer anders sein will.
Und komischerweise gibt es ja Leute, die mich so mögen und sogar lieben wie ich bin. Also kann ich ja so schlecht nicht sein. Und dann bin ich wieder an dem Punkt, so auch zu fühlen. Der Verstand sagt, ich bin eine tolle Frau: ich habs beruflich für mein Alter schon sehr weit gebracht, ich habe einen klugen, gutaussehenden und vor allem tiefgründigen Freund und ein ziemlich stressfreies Leben. Andere an meiner Stelle würden sich was drauf einbilden. Ich nicht! Mein Kopf sagt, alles ist toll, mein Bauch sagt "Ja, aber...". Alles müsste irgendwie noch besser sein, damit ich mich wohlfühle!
Ich war früher sehr schüchtern, jetzt komme ich selbstbewusst rüber und bin sehr kontaktfreudig. Das heisst, ich komme so rüber, weils einen weiter bringt im Leben, hab ichs mir irgendwann mal antrainiert so zu sein. (Ich muss mich aber auch oft durchringen, meine Kontakte zu pflegen, es ist wie ne lästige Pflich manchmal )Ich komme scheinbar gut rüber, denn die meisten Menschen mögen mich und das ist ja der bekloppte Anspruch, den ich habe: ich will, dass mich ALLE mögen, aber das wird ja niemals der Fall sein. In meiner Abteilung, in der ich arbeite, bin ich beliebt. Wir sind 30 Mitarbeiter. 2 mögen mich definitiv nicht (das wurde mir mal gesagt und der Grund dafür ist Neid!!!) und ich geile mich daran auf und überlege mir, wie ich es erreiche, dass sie mich doch mögen könnten!!! Ich könnte mich doch über die anderen 28 freuen, die mich mögen. Wisst ihr was ich meine? Das Glas ist halb leer und nicht halb voll
Was du rausgefunden hast über Melancholiker, aelsking, trifft auch auf mich zu. Ich kann das 1:1 auf mich übertragen. Genau so bin ich. Die Frage ist nun: was fangen wir mit dem gewonnen Wissen an? Akzeptieren wir uns oder sollen wir versuchen uns zu ändern? Können wir uns überhaupt ändern? Das Buch "Sorge dich nicht lebe" von Dale Carnegie habe ich auch gelesen. Mir hat es nicht geholfen. (Ich hoffe, ich hab euch jetzt keine Illusionen genommen...) Ich habe die Bücher von Ute Ehrhardt gelesen "Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin". Sie haben mir dahingehend geholfen, dass ich selbsbewusster wirke und auch manchmal bin. Aber da ist wieder das Problem mit dem ausstrahlen und sich wirklich so fühlen....
@ aelsking: Vielleicht hilft dir Yoga!!! Ich würde es unbedingt versuchen. Weißt du, ich beschäftige mich ja nun auch schon länger mit dem Thema und ich hab mir halt gedacht, dass ich aus meinem Körper sportlich mehr rausholen muss, das macht auch selbstbewusst und ich möchte ja gerne mit mir selbst endlich in Einklang kommen... Deshalb gehe ich jeden Tag laufen oder ins Fitness-Studio. Es ist schon wahr: ich fühle mich nun wohler in meinem Körper, ich gucke mich lieber an im Spiegel als früher, aber immer mit dieser kritischen Grundhaltung.... haaa, wie ich das hasse, ich möchte mich doch endlich mal wohlfühlen!
@ ju: Du hast das geschrieben, dass dir dein Freund eine Hilfe ist, weil er Dinge nicht so schwer nimmt, obwohl bei ihm auch nicht alles perfekt ist. So gehts mir auch bei meinem Freund: er nimmt Dinge irgendwie lockerer und lässt sich weniger stressen. Vielleicht haben Frauen dieses Problem eher als Männer? Ich weiß es wirklich nicht...
So, ich hoffe, mein Beitrag jetzt gerade war nicht zu durcheinander und ihr konntet mir folgen
Aber in den 3 Tagen, in denen ich nicht online sein konnte, wurden ja viele neue Erkenntnisse diskutiert
Ich freu mich drüber und melde mich sicher bald wieder wenn ich neue Ideen habe und freu mich auf eure!

Eure "Weintrinkerin"

Hallo mädels!
doch ist schon schön dieser anonyme zusammenhalt,oder wie sollte ich es anders nennen...ich empfinde es so.
keine dummen sprüche,ganz im gegenteil.jeder erzählt so offen von seinen gefühlen hier,und keiner hat brauch angst haben.wißt ihr was wir für ein glück gerad hier haben?ich meine das wir so respektvoll miteinander umgehen !!!das sieht hier bei manch änlichen themen ganz anders aus.
ich hab auch erst gedacht,hm.. wer weiß was man von dir denkt wenn du deine geschichte hier so offen darlegst-das risiko dafür trotzallem dumm angemacht zu werden besteht ja immer.ich wollte mit meinen bisherigen erfahrungen nur sagen,das alles anders kommt als man denkt.ja...und das all meine damaligen ängste,sorgen,zweifel,perfektion (für andere) usw mich nicht vor irgendeinen schmerz bewahrt haben.oder die anerkennung die ich auch immer angestrebt habe.

und nun,was hat es mir genützt das mich soviele lieb hatten,was nützt es das ich mich nach außen so stark und perfekt gezeigt habe.mich so unter einen druck für die gesellschaft gesetzt habe,um angeblich für mich ein besseres gefühl zu haben-hm ?was ja nie als ergebnis rauskam.genau deswegen war ich am liebsten nur noch zuhause,weil es so anstrengend war so zu sein wie ich gar nicht bin .

ich bin nicht gern mittelpunkt,ich bin albern,ich bin auch manchmal gern einfach nur ruhig,ich will nicht mehr immer lachen müssen (um zu zeigen...hey das ist ja ein fröhlicher mensch),ich will auch mal schwäche zeigen,sensibel sein dürfen,ernst sein-wenn mir aus irgend einem grund was durch den kopf geht,verträumt sein
wann und wo ich will(ohne das man denkt-oh je was hat sie denn? ),ich will heut mal sexy sein und morgen frisch geduscht,ich will nicht immer top durchgestylt sein,ich möchte nicht immer die modetrends mitmachen(ich habe meinen styl gefunden-modern,aber zeitlos,trotzdem sexy,gepflegt),etwas schön finden wenn ich es schön finde(nicht um anderen ihrer meinung beizupflichten)ich will will nicht mehr über andere ihr leben urteilen,sie nach irgendwas bewerten,mich nicht in irgendwas einmischen was mich nichts angeht oder versuchen andere eines besseren zu belehren,ich will wachsam sein für menschen die hilfe und rat brauchen ...........ich will einfach nur noch ich sein,für mich !!!und für 2menschen die mich so lieben wie ich bin !!!!!!!!!

das reicht,nur für die -die mir ganz nahe stehen,die mich nicht durch erklärung und rechenschaft meines wesen und verhalten kennenlernen und mich doch nicht soooo gut kennen werden,und vielleicht auch nicht mal ein intresse dafür haben-ich aber denke ich muß für jeden interessant sein.nein,warum ?das pack ich nicht mehr,das belastet.ich hab immer gedacht ich muß jedem mein ganzes wesen zeigen -so wie eine art anerkennung geben !

ich habe ausstrahlung,bin gewissenhaft,hilfsbereit,zuvorkomment,auch albern,bin sehr gedulig usw und süß,und mehr geb ich nicht preis.
wer mich lieb hat oder mag hat seinen grund-ohne das ich eine maske tragen muß und ohne zu versuchen jedem gerecht zu werden.nein,nein.
diese freiheit hab ich mir genommen!
genommen als ich erfahren mußte wie gewisse menschen das gegen mich benutzt haben.

jeder hat im leben 1-2 menschen die einen besser kennen,als wir uns selbst.die uns dafür weniger verurteilen ,wie wir uns selbst.die uns daraus nicht einmal einen vorwurf machen,als wir uns selbst
die uns aus voller seele lieben ,ohne erwartungen.
und daher keine perfektion an uns vermissen !!!

daher einfach ruhig fallen lassen wo ich zuhause bin ,und mich pudelwohl fühlen kann.weil ich,und ihr beiden diese menschen um uns haben die perfektion nicht an uns vermissen ...ob partner,kind,bester freund.

eure yingyanglady





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30. April 2006 um 12:46
In Antwort auf uschi_12824751

Hallo mädels!
doch ist schon schön dieser anonyme zusammenhalt,oder wie sollte ich es anders nennen...ich empfinde es so.
keine dummen sprüche,ganz im gegenteil.jeder erzählt so offen von seinen gefühlen hier,und keiner hat brauch angst haben.wißt ihr was wir für ein glück gerad hier haben?ich meine das wir so respektvoll miteinander umgehen !!!das sieht hier bei manch änlichen themen ganz anders aus.
ich hab auch erst gedacht,hm.. wer weiß was man von dir denkt wenn du deine geschichte hier so offen darlegst-das risiko dafür trotzallem dumm angemacht zu werden besteht ja immer.ich wollte mit meinen bisherigen erfahrungen nur sagen,das alles anders kommt als man denkt.ja...und das all meine damaligen ängste,sorgen,zweifel,perfektion (für andere) usw mich nicht vor irgendeinen schmerz bewahrt haben.oder die anerkennung die ich auch immer angestrebt habe.

und nun,was hat es mir genützt das mich soviele lieb hatten,was nützt es das ich mich nach außen so stark und perfekt gezeigt habe.mich so unter einen druck für die gesellschaft gesetzt habe,um angeblich für mich ein besseres gefühl zu haben-hm ?was ja nie als ergebnis rauskam.genau deswegen war ich am liebsten nur noch zuhause,weil es so anstrengend war so zu sein wie ich gar nicht bin .

ich bin nicht gern mittelpunkt,ich bin albern,ich bin auch manchmal gern einfach nur ruhig,ich will nicht mehr immer lachen müssen (um zu zeigen...hey das ist ja ein fröhlicher mensch),ich will auch mal schwäche zeigen,sensibel sein dürfen,ernst sein-wenn mir aus irgend einem grund was durch den kopf geht,verträumt sein
wann und wo ich will(ohne das man denkt-oh je was hat sie denn? ),ich will heut mal sexy sein und morgen frisch geduscht,ich will nicht immer top durchgestylt sein,ich möchte nicht immer die modetrends mitmachen(ich habe meinen styl gefunden-modern,aber zeitlos,trotzdem sexy,gepflegt),etwas schön finden wenn ich es schön finde(nicht um anderen ihrer meinung beizupflichten)ich will will nicht mehr über andere ihr leben urteilen,sie nach irgendwas bewerten,mich nicht in irgendwas einmischen was mich nichts angeht oder versuchen andere eines besseren zu belehren,ich will wachsam sein für menschen die hilfe und rat brauchen ...........ich will einfach nur noch ich sein,für mich !!!und für 2menschen die mich so lieben wie ich bin !!!!!!!!!

das reicht,nur für die -die mir ganz nahe stehen,die mich nicht durch erklärung und rechenschaft meines wesen und verhalten kennenlernen und mich doch nicht soooo gut kennen werden,und vielleicht auch nicht mal ein intresse dafür haben-ich aber denke ich muß für jeden interessant sein.nein,warum ?das pack ich nicht mehr,das belastet.ich hab immer gedacht ich muß jedem mein ganzes wesen zeigen -so wie eine art anerkennung geben !

ich habe ausstrahlung,bin gewissenhaft,hilfsbereit,zuvorkomment,auch albern,bin sehr gedulig usw und süß,und mehr geb ich nicht preis.
wer mich lieb hat oder mag hat seinen grund-ohne das ich eine maske tragen muß und ohne zu versuchen jedem gerecht zu werden.nein,nein.
diese freiheit hab ich mir genommen!
genommen als ich erfahren mußte wie gewisse menschen das gegen mich benutzt haben.

jeder hat im leben 1-2 menschen die einen besser kennen,als wir uns selbst.die uns dafür weniger verurteilen ,wie wir uns selbst.die uns daraus nicht einmal einen vorwurf machen,als wir uns selbst
die uns aus voller seele lieben ,ohne erwartungen.
und daher keine perfektion an uns vermissen !!!

daher einfach ruhig fallen lassen wo ich zuhause bin ,und mich pudelwohl fühlen kann.weil ich,und ihr beiden diese menschen um uns haben die perfektion nicht an uns vermissen ...ob partner,kind,bester freund.

eure yingyanglady





Respekt ist wichtig!
Ja, da hast du recht. Ich bin auch nicht ins Forum hierher gekommen, um mich über andere lustig zu machen (wie das in vielen anderen Foren der Fall ist, wo ich aber auch bewusst drüber lese...). Wir alle möchten ernst genommen werden uns nehmen daher auch die Sorgen anderer ernst.

Ich hab beim googeln eine wie ich finde ganz interessante Homepage aufgetan:

http://www.zeitzuleben.de/inhalte/pe/

Vielleicht ist der ein oder andere Tipp dort ganz interessant.

Auf der Seite, die aelsking empfohlen hat über Hochsensible war ich auch.
Ich erkenne mich total darin wieder und mir ist auf einmal klar, warum ich in gewissen Situationen total gereizt bin.
Z.B. war ich im Urlaub auf einem total überfüllten Wochenmarkt und ich bin im Gedränge fast ausgerastet, weil ich von allen Seiten geschubst wurde. Jetzt ist mir klar, woran das liegt: Reizüberflutung. Mein Harmoniebedürfnis erklärt sich plötzlich auch. Ich weiß halt noch nicht, wie ich mit dem gewonnen Wissen umgehen soll....

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30. April 2006 um 13:53
In Antwort auf nyree_12240885

Respekt ist wichtig!
Ja, da hast du recht. Ich bin auch nicht ins Forum hierher gekommen, um mich über andere lustig zu machen (wie das in vielen anderen Foren der Fall ist, wo ich aber auch bewusst drüber lese...). Wir alle möchten ernst genommen werden uns nehmen daher auch die Sorgen anderer ernst.

Ich hab beim googeln eine wie ich finde ganz interessante Homepage aufgetan:

http://www.zeitzuleben.de/inhalte/pe/

Vielleicht ist der ein oder andere Tipp dort ganz interessant.

Auf der Seite, die aelsking empfohlen hat über Hochsensible war ich auch.
Ich erkenne mich total darin wieder und mir ist auf einmal klar, warum ich in gewissen Situationen total gereizt bin.
Z.B. war ich im Urlaub auf einem total überfüllten Wochenmarkt und ich bin im Gedränge fast ausgerastet, weil ich von allen Seiten geschubst wurde. Jetzt ist mir klar, woran das liegt: Reizüberflutung. Mein Harmoniebedürfnis erklärt sich plötzlich auch. Ich weiß halt noch nicht, wie ich mit dem gewonnen Wissen umgehen soll....

Hey
ich hatte grad heut früh schon wieder sowas wie ein tief bei mir,wo alles nur noch zum heulen war usw.
ich find es gut das du diese homepage hier erwähnt hast,hab mal kurz drauf geguckt und ich glaube die 10 tipps fürs selbsbewusstsein sind sehr gut für mich da mein größtes problem,mein fehlendes selbsbewusstsein ist.
danke
gruß ju

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1. Mai 2006 um 22:34
In Antwort auf anka_12323043

Hey
ich hatte grad heut früh schon wieder sowas wie ein tief bei mir,wo alles nur noch zum heulen war usw.
ich find es gut das du diese homepage hier erwähnt hast,hab mal kurz drauf geguckt und ich glaube die 10 tipps fürs selbsbewusstsein sind sehr gut für mich da mein größtes problem,mein fehlendes selbsbewusstsein ist.
danke
gruß ju

Hallo ihr alle!
@ju1710:
Das Problem mit dem Selbstbewusstsein betrifft wahrscheinlich sehr viele Menschen.Aber um zu wissen,wie wir selbstbewusst werden,müssen wir erstmal erkennen,was dieses Wort insgeheim aussagt. "Uns selbst bewusst sein" - d.h. wir müssen uns mit uns beschäftigen- und das auch fernab der 10 genannten Regeln.
Es ist einfach wichtig sich selbst kennenzulernen,zu wissen wo bestimmte Stärken und Schwächen liegen- sich mit dem inneren Auge ausmalen zu können,wie wir in bestimmten Situationen reagieren würden.
Würdest Du von Dir sagen, dass Du diesen Punkt bereits erreicht hast?
Könntest Du also spontan eine Liste von Deiner Person aufstellen, auf welcher Du Dich mit vielen Adjektiven beschreibst (nimm Dir yingyanglady als Beispiel)- und dabei auch das Gefühl hast Dich relativ ausführlich und treffend beschrieben zu haben? (also jetzt nicht nur die Person,die Du gern wärst sondern alles- auch Sachen wir: unsicher,unhöflich,ängstlich,zickig,unsauber usw. gehören dazu)
Wenn nicht, dann geh es langsam an.Dieser Prozess braucht Zeit.Du kannst nicht erwarten Dich einen Abend hinzusetzen mit dem Vorhaben selbstbewusst zu werden.Vielmehr musst Du Deine ganze Konzentration bewusst darauf lenken Dich im Alltag,im Umgang mit Menschen zu beobachten und zu hinterfragen.
Wenn Du das geschafft hast,dann teile Deine Eigenschaften in Kategorien auf. Eine Spalte für Stärken und eine für Deine Schwächen.
Die Aufgaben die dich dann erwarten sind folgende Fragestellungen: Wie kann ich meine Stärken besonders betonen, bzw. wo einsetzen? (bist du z.B. sehr tierlieb,frag doch mal im Tierheim,ob Du Hunde ausführen könntest- oder besonders gesellig,dann unternimm öfter etwas mit Gleichgesinnten usw.),welche Schwächen muss ich unbedingt ändern?Und welche negativen Seiten an mir kann ich so hinnehmen wie sie sind?

Ja,und dann kommt eben eine Phase,die nur Du mit Dir allein ausmachen kannst.Wie genau man seine Stärken nach außen kehrt und Schwächen schweigend und lächelnd akzeptiert, habe ich auch noch nicht verstanden.
Bisher habe ich es noch nicht geschafft viele Dinge hinzunehmen, wie sie sind... d.h. mich von äußeren Dingen unabhängig zu machen.
Und meiner Meinung nach ist nur dann ein authentisches und selbstbewusstes Auftreten möglich.
Also: wir stecken wahrscheinlich im selben Boot


@yingyanglady:
Du hast Recht.Es ist ein schönes Gefühl Gedanken und Probleme mit jemanden teilen zu können- und dabei wissen, dass man verstanden wird. Man kann Dinge von sich preis geben, die dem Anderen in ähnlicher Weise bekannt sind.
Und gerade weil man sich nicht kennt,ist es natürlich erstaunlich, dass wir in dieser Art und Weise aufeinander eingehen kann.
Ich bin wirklich total glücklich über diese Situation.

Wow, ich bin total beeindruckt von Dir und Deiner Stärke. In irgendeiner Art und Weise schau ich richtig zu Dir auf. Es ist schön zu sehen, dass es jemanden gibt, der haargenau weiß, wie er selbst ist und wie er damit umzugehen hat. Dass Du Dich frei gemacht hast von anderen- einfach zufrieden bist, mit dem was Du hast- das ist in meinen Augen eine großartige Leistung.
Ich danke Dir, dass Du Deine Erlebnisse mit uns teilst. Das macht auch mir Mut, dass es einen Ausweg gibt von diesen permanenten Zwängen

@weintrinkerin:
Danke für Deine Seite. Du hast recht- da sind wirklich viele nützliche Dinge aufgeführt, hab auch einiges verinnerlicht.
Ich hab auch schon überlegt, ob ich mir bestimmte Bücher zum Thema Sensibilität und Perfektionismus besorge.
Aber durch das Lesen auf der von Dir empfohlenen Seite ist mir folgendes aufgefallen: alles, was von außen an uns herangetragen wird, sind mehr oder weniger Worthülsen. Wir nehmen sie dankbar auf, verstehen ihren Sinn und können mit ihnen jonglieren- wir können anderen mit diesem Wissen hilfreiche Tipps geben und auch uns selbst eine Menge einreden.
Aber solange es nicht gelingt diese Worte mit Sinn und Emotionen zu füllen, sofern wir das ganze nicht auch so leben und empfinden können, wie wir es wiedergeben, haben wir rein gar nichts gewonnen.
Natürlich- das Problem, welches zunächst fundamental ist, das ist unsere eigene Person mit all ihren Eigenarten. Es ist leicht gesagt, dass wir uns selbst hinnehmen müssen, wie wir sind, um das Leben auskosten zu können. Es klingt sehr plausibel und wie beide wissen sicherlich, dass es stimmt. Aber wie genau sollen wir das anstellen?
Der Kopf sagt: Akzeptiere Dich, Du bist attraktiv! und kurz darauf meldet sich dann der Bauch mit einem Ja, aber dies und das und jenes, ich mag es einfach nicht.
Der Kopf sagt: Du musst nicht jedem gefallen und Du musst für niemanden perfekt sein. Worauf der gute Bauch wahrscheinlich wieder entgegnet: Ja, aber ich werde so unsicher, wenn ich das Gefühl habe, dass mich nicht jeder so wahrnimmt, wie ich sein will und ich möchte perfekt sein, für ihn!

Was ist es, dass es uns so geht? Verlustängste? Angst dass wir verletzt und bloß gestellt werden?
Und selbst wenn wir den Grund dafür kennen, sind wir noch nicht weiter.
Ich hab die letzten Tage wirklich mit mir gerungen und überlegt, ob ich nicht doch eine Therapie beginnen sollte.
Es wurde mir alles ein bisschen viel, was ich in der letzten Woche an Erkenntnis gewonnen hab- dass meine Sensibilität zu stark ausgeprägt ist, dass mein Drang nach Perfektion mich einschnürt und mich so nie leben lässt, dass ich mich immer wieder in Scheinwelten verstecken werde usw.
Ich hab absolut keine Idee, wo ich hier ansetzen könnte.
Aber der psychologischen Welt ist dieses Thema durchaus nicht unbekannt und ich habe mal wieder etwas rumgegoogelt bzw. gewikipediat und etwas tolles gefunden zum Thema Qual des Perfektionismus.
Total bereichernd finde ich den Ansatz, dass wir danach streben perfekt zu sein, weil wir glauben dafür geliebt zu werden. Aber man liebt uns nicht, weil wir über anderen stehen, sondern weil wir menschlich sind und uns auch Schwächern und Fehler zugestehen können. Denn an Perfektion grenzende Dinge- wie Maschinen haben null emotionalen wert.

Hier zum nachlesen, wirklich sehr interessant!
(praktisch alles wovon wir erzählt haben noch mal in aller Ausführlichkeit)
http://de.wikipedia.org/wiki/Perfektionismus_(Psyc-hologie)

Und auch dieses hier möchte ich zum Abschluss noch mal betont herausstellen:

Das Ziel sollte sein, sich selbst wieder zu lieben, und zu erkennen, dass andere Menschen einem die Liebe nicht entziehen, wenn man nicht mehr der Bürokrat des eigenen Lebens ist.

------
Freue mich, wieder von euch allen zu hören!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. Mai 2006 um 23:36
In Antwort auf aline_12627063

Hallo ihr alle!
@ju1710:
Das Problem mit dem Selbstbewusstsein betrifft wahrscheinlich sehr viele Menschen.Aber um zu wissen,wie wir selbstbewusst werden,müssen wir erstmal erkennen,was dieses Wort insgeheim aussagt. "Uns selbst bewusst sein" - d.h. wir müssen uns mit uns beschäftigen- und das auch fernab der 10 genannten Regeln.
Es ist einfach wichtig sich selbst kennenzulernen,zu wissen wo bestimmte Stärken und Schwächen liegen- sich mit dem inneren Auge ausmalen zu können,wie wir in bestimmten Situationen reagieren würden.
Würdest Du von Dir sagen, dass Du diesen Punkt bereits erreicht hast?
Könntest Du also spontan eine Liste von Deiner Person aufstellen, auf welcher Du Dich mit vielen Adjektiven beschreibst (nimm Dir yingyanglady als Beispiel)- und dabei auch das Gefühl hast Dich relativ ausführlich und treffend beschrieben zu haben? (also jetzt nicht nur die Person,die Du gern wärst sondern alles- auch Sachen wir: unsicher,unhöflich,ängstlich,zickig,unsauber usw. gehören dazu)
Wenn nicht, dann geh es langsam an.Dieser Prozess braucht Zeit.Du kannst nicht erwarten Dich einen Abend hinzusetzen mit dem Vorhaben selbstbewusst zu werden.Vielmehr musst Du Deine ganze Konzentration bewusst darauf lenken Dich im Alltag,im Umgang mit Menschen zu beobachten und zu hinterfragen.
Wenn Du das geschafft hast,dann teile Deine Eigenschaften in Kategorien auf. Eine Spalte für Stärken und eine für Deine Schwächen.
Die Aufgaben die dich dann erwarten sind folgende Fragestellungen: Wie kann ich meine Stärken besonders betonen, bzw. wo einsetzen? (bist du z.B. sehr tierlieb,frag doch mal im Tierheim,ob Du Hunde ausführen könntest- oder besonders gesellig,dann unternimm öfter etwas mit Gleichgesinnten usw.),welche Schwächen muss ich unbedingt ändern?Und welche negativen Seiten an mir kann ich so hinnehmen wie sie sind?

Ja,und dann kommt eben eine Phase,die nur Du mit Dir allein ausmachen kannst.Wie genau man seine Stärken nach außen kehrt und Schwächen schweigend und lächelnd akzeptiert, habe ich auch noch nicht verstanden.
Bisher habe ich es noch nicht geschafft viele Dinge hinzunehmen, wie sie sind... d.h. mich von äußeren Dingen unabhängig zu machen.
Und meiner Meinung nach ist nur dann ein authentisches und selbstbewusstes Auftreten möglich.
Also: wir stecken wahrscheinlich im selben Boot


@yingyanglady:
Du hast Recht.Es ist ein schönes Gefühl Gedanken und Probleme mit jemanden teilen zu können- und dabei wissen, dass man verstanden wird. Man kann Dinge von sich preis geben, die dem Anderen in ähnlicher Weise bekannt sind.
Und gerade weil man sich nicht kennt,ist es natürlich erstaunlich, dass wir in dieser Art und Weise aufeinander eingehen kann.
Ich bin wirklich total glücklich über diese Situation.

Wow, ich bin total beeindruckt von Dir und Deiner Stärke. In irgendeiner Art und Weise schau ich richtig zu Dir auf. Es ist schön zu sehen, dass es jemanden gibt, der haargenau weiß, wie er selbst ist und wie er damit umzugehen hat. Dass Du Dich frei gemacht hast von anderen- einfach zufrieden bist, mit dem was Du hast- das ist in meinen Augen eine großartige Leistung.
Ich danke Dir, dass Du Deine Erlebnisse mit uns teilst. Das macht auch mir Mut, dass es einen Ausweg gibt von diesen permanenten Zwängen

@weintrinkerin:
Danke für Deine Seite. Du hast recht- da sind wirklich viele nützliche Dinge aufgeführt, hab auch einiges verinnerlicht.
Ich hab auch schon überlegt, ob ich mir bestimmte Bücher zum Thema Sensibilität und Perfektionismus besorge.
Aber durch das Lesen auf der von Dir empfohlenen Seite ist mir folgendes aufgefallen: alles, was von außen an uns herangetragen wird, sind mehr oder weniger Worthülsen. Wir nehmen sie dankbar auf, verstehen ihren Sinn und können mit ihnen jonglieren- wir können anderen mit diesem Wissen hilfreiche Tipps geben und auch uns selbst eine Menge einreden.
Aber solange es nicht gelingt diese Worte mit Sinn und Emotionen zu füllen, sofern wir das ganze nicht auch so leben und empfinden können, wie wir es wiedergeben, haben wir rein gar nichts gewonnen.
Natürlich- das Problem, welches zunächst fundamental ist, das ist unsere eigene Person mit all ihren Eigenarten. Es ist leicht gesagt, dass wir uns selbst hinnehmen müssen, wie wir sind, um das Leben auskosten zu können. Es klingt sehr plausibel und wie beide wissen sicherlich, dass es stimmt. Aber wie genau sollen wir das anstellen?
Der Kopf sagt: Akzeptiere Dich, Du bist attraktiv! und kurz darauf meldet sich dann der Bauch mit einem Ja, aber dies und das und jenes, ich mag es einfach nicht.
Der Kopf sagt: Du musst nicht jedem gefallen und Du musst für niemanden perfekt sein. Worauf der gute Bauch wahrscheinlich wieder entgegnet: Ja, aber ich werde so unsicher, wenn ich das Gefühl habe, dass mich nicht jeder so wahrnimmt, wie ich sein will und ich möchte perfekt sein, für ihn!

Was ist es, dass es uns so geht? Verlustängste? Angst dass wir verletzt und bloß gestellt werden?
Und selbst wenn wir den Grund dafür kennen, sind wir noch nicht weiter.
Ich hab die letzten Tage wirklich mit mir gerungen und überlegt, ob ich nicht doch eine Therapie beginnen sollte.
Es wurde mir alles ein bisschen viel, was ich in der letzten Woche an Erkenntnis gewonnen hab- dass meine Sensibilität zu stark ausgeprägt ist, dass mein Drang nach Perfektion mich einschnürt und mich so nie leben lässt, dass ich mich immer wieder in Scheinwelten verstecken werde usw.
Ich hab absolut keine Idee, wo ich hier ansetzen könnte.
Aber der psychologischen Welt ist dieses Thema durchaus nicht unbekannt und ich habe mal wieder etwas rumgegoogelt bzw. gewikipediat und etwas tolles gefunden zum Thema Qual des Perfektionismus.
Total bereichernd finde ich den Ansatz, dass wir danach streben perfekt zu sein, weil wir glauben dafür geliebt zu werden. Aber man liebt uns nicht, weil wir über anderen stehen, sondern weil wir menschlich sind und uns auch Schwächern und Fehler zugestehen können. Denn an Perfektion grenzende Dinge- wie Maschinen haben null emotionalen wert.

Hier zum nachlesen, wirklich sehr interessant!
(praktisch alles wovon wir erzählt haben noch mal in aller Ausführlichkeit)
http://de.wikipedia.org/wiki/Perfektionismus_(Psyc-hologie)

Und auch dieses hier möchte ich zum Abschluss noch mal betont herausstellen:

Das Ziel sollte sein, sich selbst wieder zu lieben, und zu erkennen, dass andere Menschen einem die Liebe nicht entziehen, wenn man nicht mehr der Bürokrat des eigenen Lebens ist.

------
Freue mich, wieder von euch allen zu hören!

.
Hab nochmal weiter geschaut und bin darauf gestoßen, dass es sein kann, dass wir vielleicht unter einer Art Persönlichkeitsstörung leiden. (der zwanghaften)
Bzw. einige typische Charakteristika von dieser aufweisen.

Ursachen werden in unserer Kindheit, durch äußere Umstände und/oder durch traumatische Erlebnisse vermutet.
Da die Störung eher angelernt, als angeboren ist, ist sie auch therapierbar- allerding mit eingeschränktem Erfolg.Na prima

Hier mal das Krankheitsbild aus dem Netz kopiert:

Zwanghafte Persönlichkeitsstörung

Die zwanghaften Persönlichkeitsstörungen (auch anankastische Persönlichkeitsstörungen genannt) bieten so manche Parallelen zu den selbstunsicheren und abhängigen, kurz asthenischen (rasch erschöpfbaren, zu Schwächezuständen, aber auch zu Reizbarkeit und erhöhter Empfindlichkeit neigenden) Formen, nehmen jedoch wegen ihres spezifischen Leidensbildes eine Sonderstellung ein.

- Beschwerdebild: Das wichtigste Merkmal ist eine durchgängige Neigung zu Perfektionismus und damit letztlich zu Unflexibilität. Enge Beziehungen bestehen deshalb auch zu Zwangsstörungen, Depressionen und manchen schizophrenen Beeinträchtigungen.

Charakteristisch ist ein ständiges Gefühl von Zweifel verbunden mit einem Hang zu übertriebener Gewissenhaftigkeit, zu ständigen Kontrollen und damit zu unnötiger Über-Vorsicht, Starrheit, ja Halsstarrigkeit. Belastend sind auch beharrliche und unerwünschte Gedanken oder Impulse, die allerdings nicht die lähmende Zwanghaftigkeit einer Zwangsstörung erreichen.

Die häufigsten Symptome sind Gefühle starken Zweifels und verstärkter Vorsicht, überzogene Vorliebe für Details, Regeln, Listen, Schemata und organisatorische Aspekte mit unergiebiger Dominanz des Faktors "Ordnung". Nicht selten die Neigung zu Perfektionismus (was die Erfüllung einer Aufgabe erschwert, vielleicht sogar unmöglich macht) sowie übertriebene Gewissenhaftigkeit, ja Skrupel. Die Vorliebe für "Produktivität" geht auf Kosten von Genussfähigkeit und vor allem zwischenmenschliche Beziehungen. Dazu pedantisch, übertrieben, angepasst, besonders was soziale Konventionen anbelangt, wenn nicht gar unflexibel, starr, stur, falls andere ihren eigenen Lebensstil praktizieren wollen. Und dies bis hin zu sich grenzwertig aufdrängenden unerwünschten Gedanken oder Impulsen, wie sie bei der eigentlichen Zwangsstörung typisch sind. (Bei der dritten Gruppe zwanghafter Störungen, den zwanghaften Handlungen fangen Menschen mit zwanghafter Persönlichkeitsstörung dann allerdings an vorsichtig selber zu korrigieren, um nicht in die - bewusst oder unbewusst - gefürchtete offensichtliche Zwangskrankheit zu verfallen.)

- Behandlung: Meist verhaltenstherapeutisch orientierte Trainingsprogramme zur Verbesserung der sozialen Fähigkeiten. Bei zusätzlichen Zwangssymptomen empfehlen sich spezielle Desensibilisierungs-Techniken. Kognitive Therapieverfahren sollen vor allem die so genannten dysfunktionalen Denkschemata durch flexiblere Muster ersetzen. Auch wird versucht, das Gemütsleben der oft sehr rational bestimmten und darüber hinaus nicht selten zu Schuldgefühlen neigenden Patienten zu stärken.

Medikamentös können - vor allem wenn sich offenkundige Zwangsstörungen in den Vordergrund zu schieben drohen -, die so genannten SSRI-Antidepressiva zusätzlich hilfreich sein (Einzelheiten siehe das entsprechende Kapitel über Zwangsstörungen).

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2. Mai 2006 um 23:30
In Antwort auf aline_12627063

.
Hab nochmal weiter geschaut und bin darauf gestoßen, dass es sein kann, dass wir vielleicht unter einer Art Persönlichkeitsstörung leiden. (der zwanghaften)
Bzw. einige typische Charakteristika von dieser aufweisen.

Ursachen werden in unserer Kindheit, durch äußere Umstände und/oder durch traumatische Erlebnisse vermutet.
Da die Störung eher angelernt, als angeboren ist, ist sie auch therapierbar- allerding mit eingeschränktem Erfolg.Na prima

Hier mal das Krankheitsbild aus dem Netz kopiert:

Zwanghafte Persönlichkeitsstörung

Die zwanghaften Persönlichkeitsstörungen (auch anankastische Persönlichkeitsstörungen genannt) bieten so manche Parallelen zu den selbstunsicheren und abhängigen, kurz asthenischen (rasch erschöpfbaren, zu Schwächezuständen, aber auch zu Reizbarkeit und erhöhter Empfindlichkeit neigenden) Formen, nehmen jedoch wegen ihres spezifischen Leidensbildes eine Sonderstellung ein.

- Beschwerdebild: Das wichtigste Merkmal ist eine durchgängige Neigung zu Perfektionismus und damit letztlich zu Unflexibilität. Enge Beziehungen bestehen deshalb auch zu Zwangsstörungen, Depressionen und manchen schizophrenen Beeinträchtigungen.

Charakteristisch ist ein ständiges Gefühl von Zweifel verbunden mit einem Hang zu übertriebener Gewissenhaftigkeit, zu ständigen Kontrollen und damit zu unnötiger Über-Vorsicht, Starrheit, ja Halsstarrigkeit. Belastend sind auch beharrliche und unerwünschte Gedanken oder Impulse, die allerdings nicht die lähmende Zwanghaftigkeit einer Zwangsstörung erreichen.

Die häufigsten Symptome sind Gefühle starken Zweifels und verstärkter Vorsicht, überzogene Vorliebe für Details, Regeln, Listen, Schemata und organisatorische Aspekte mit unergiebiger Dominanz des Faktors "Ordnung". Nicht selten die Neigung zu Perfektionismus (was die Erfüllung einer Aufgabe erschwert, vielleicht sogar unmöglich macht) sowie übertriebene Gewissenhaftigkeit, ja Skrupel. Die Vorliebe für "Produktivität" geht auf Kosten von Genussfähigkeit und vor allem zwischenmenschliche Beziehungen. Dazu pedantisch, übertrieben, angepasst, besonders was soziale Konventionen anbelangt, wenn nicht gar unflexibel, starr, stur, falls andere ihren eigenen Lebensstil praktizieren wollen. Und dies bis hin zu sich grenzwertig aufdrängenden unerwünschten Gedanken oder Impulsen, wie sie bei der eigentlichen Zwangsstörung typisch sind. (Bei der dritten Gruppe zwanghafter Störungen, den zwanghaften Handlungen fangen Menschen mit zwanghafter Persönlichkeitsstörung dann allerdings an vorsichtig selber zu korrigieren, um nicht in die - bewusst oder unbewusst - gefürchtete offensichtliche Zwangskrankheit zu verfallen.)

- Behandlung: Meist verhaltenstherapeutisch orientierte Trainingsprogramme zur Verbesserung der sozialen Fähigkeiten. Bei zusätzlichen Zwangssymptomen empfehlen sich spezielle Desensibilisierungs-Techniken. Kognitive Therapieverfahren sollen vor allem die so genannten dysfunktionalen Denkschemata durch flexiblere Muster ersetzen. Auch wird versucht, das Gemütsleben der oft sehr rational bestimmten und darüber hinaus nicht selten zu Schuldgefühlen neigenden Patienten zu stärken.

Medikamentös können - vor allem wenn sich offenkundige Zwangsstörungen in den Vordergrund zu schieben drohen -, die so genannten SSRI-Antidepressiva zusätzlich hilfreich sein (Einzelheiten siehe das entsprechende Kapitel über Zwangsstörungen).

@ aelsking
Hallo Du!

Ja, mir ging es ähnlich. Ich bin heute morgen aufgewacht und du glaubst es nicht, ich bin wie unter einen Käseglocke aufgewacht. Ich war müde, benommen, ich war antriebslos, so hab ich mich noch nie gefühlt. Und das obwohl mein Freund bei mir war, wo mir doch nie was fehlt. Er war verzweifelt und dachte, ich liebe ihn nicht mehr, aber ich empfand für niemanden auf der Welt heute morgen irgendetwas. Ich hatte mich selbst total verloren.
Woren das lag? Ich glaube auch, dass mir diese Gedanken um das Seelenleben irgendwie zugesetzt haben und mich total verstört haben...
Hinzu kommt, dass wir also seit 2 Wochen von Aktion zu Aktion gerannt sind und ich mal kaum einen Tag für mich hatte und irgendwie keine Luft mehr zum Atmen hatte. Daraufhin musste ich wieder an deine Page zum Thema Hochsensbilität denken. Das habe ich akzeptiert. Ich kann das annehmen und muss einfach im Alltag aufpassen, dass ich mich nicht zu sehr mit allem überreize, sonst: Reizüberflutung.
Wenn du einen Psychologen findest, dem du vertrauen kannst, ist das vielleicht ein guter Schritt. Und du hast vollkommen recht mit dem was du über die Page sagst, die zu allen möglichen Themen Psychotipps gibt. Es sind leere Worthülsen. Ich fand das Lesen interessant, aber auch mein Problem sitzt an anderer Stelle. Nach außen hin beherzige ich die meisten dieser Tipps. Aber wie du richtig erkennst: der Bauch sagt was anderes Bei mir hat das Lesen sogar noch ne Zusatzpanik ausgelöst. "Das Leben ist endlich". Dieser Spruch zeigt mir noch mehr, dass mein Fühlen total "falsch" ist und löst zusätzlich ein schlechtes Gewissen in mir aus.
Tja, ich weiß nicht, was ich tun soll und werde. Vielleicht mich erstmal nicht mehr mit meinen Problemen befassen und wie Wolken hinnehmen und versuchen vorbeiziehen zu lassen. Das Mich-Selbst-Therapieren hat nichts genützt, im Gegenteil. Der Kontakt mit dir/euch ist mir total wertvoll geworden Danke noch mal!!!!Ich hoffe mit dir/euch in Kontakt zu bleiben! Psychologen bringe ich persönlich kein Vertrauen entgegen. Der Gedanke mit Büchern zu dem Thema ist aber gut!!!
Ich werde auch deine empfohlenen Pages morgen angucken.
Jetzt bin ich müde und geh erstmal schlafen. Ich hoffe, dass morgen ein besserer Tag ist!

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2. Mai 2006 um 23:38
In Antwort auf nyree_12240885

@ aelsking
Hallo Du!

Ja, mir ging es ähnlich. Ich bin heute morgen aufgewacht und du glaubst es nicht, ich bin wie unter einen Käseglocke aufgewacht. Ich war müde, benommen, ich war antriebslos, so hab ich mich noch nie gefühlt. Und das obwohl mein Freund bei mir war, wo mir doch nie was fehlt. Er war verzweifelt und dachte, ich liebe ihn nicht mehr, aber ich empfand für niemanden auf der Welt heute morgen irgendetwas. Ich hatte mich selbst total verloren.
Woren das lag? Ich glaube auch, dass mir diese Gedanken um das Seelenleben irgendwie zugesetzt haben und mich total verstört haben...
Hinzu kommt, dass wir also seit 2 Wochen von Aktion zu Aktion gerannt sind und ich mal kaum einen Tag für mich hatte und irgendwie keine Luft mehr zum Atmen hatte. Daraufhin musste ich wieder an deine Page zum Thema Hochsensbilität denken. Das habe ich akzeptiert. Ich kann das annehmen und muss einfach im Alltag aufpassen, dass ich mich nicht zu sehr mit allem überreize, sonst: Reizüberflutung.
Wenn du einen Psychologen findest, dem du vertrauen kannst, ist das vielleicht ein guter Schritt. Und du hast vollkommen recht mit dem was du über die Page sagst, die zu allen möglichen Themen Psychotipps gibt. Es sind leere Worthülsen. Ich fand das Lesen interessant, aber auch mein Problem sitzt an anderer Stelle. Nach außen hin beherzige ich die meisten dieser Tipps. Aber wie du richtig erkennst: der Bauch sagt was anderes Bei mir hat das Lesen sogar noch ne Zusatzpanik ausgelöst. "Das Leben ist endlich". Dieser Spruch zeigt mir noch mehr, dass mein Fühlen total "falsch" ist und löst zusätzlich ein schlechtes Gewissen in mir aus.
Tja, ich weiß nicht, was ich tun soll und werde. Vielleicht mich erstmal nicht mehr mit meinen Problemen befassen und wie Wolken hinnehmen und versuchen vorbeiziehen zu lassen. Das Mich-Selbst-Therapieren hat nichts genützt, im Gegenteil. Der Kontakt mit dir/euch ist mir total wertvoll geworden Danke noch mal!!!!Ich hoffe mit dir/euch in Kontakt zu bleiben! Psychologen bringe ich persönlich kein Vertrauen entgegen. Der Gedanke mit Büchern zu dem Thema ist aber gut!!!
Ich werde auch deine empfohlenen Pages morgen angucken.
Jetzt bin ich müde und geh erstmal schlafen. Ich hoffe, dass morgen ein besserer Tag ist!

Nochn kleiner Nachschlag
... weißt du, was auch sein kann? Wir haben unseren Sinn des Lebens (noch) nicht gefunden? Wenn du mich nach dem Sinn fragst, muss ich echt nachdenken! Mein Job, mein Sportprogramm, mein Freund. Sowas wie Religion habe ich leider nicht, ehrenamtlich bin ich auch nicht tätig. Vielleicht sollte man sich noch irgendwo engagieren, worin man anderen hilft. Ich weiß es nicht, es ist nur ein Gedanke.
Sag mir doch mal deine Meinung dazu - hattest du schon mal ähnliche Gedanken oder bin ich auf einem Holzweg?
Jetzt aber endgültig gut's Nächtle

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3. Mai 2006 um 21:39
In Antwort auf nyree_12240885

Nochn kleiner Nachschlag
... weißt du, was auch sein kann? Wir haben unseren Sinn des Lebens (noch) nicht gefunden? Wenn du mich nach dem Sinn fragst, muss ich echt nachdenken! Mein Job, mein Sportprogramm, mein Freund. Sowas wie Religion habe ich leider nicht, ehrenamtlich bin ich auch nicht tätig. Vielleicht sollte man sich noch irgendwo engagieren, worin man anderen hilft. Ich weiß es nicht, es ist nur ein Gedanke.
Sag mir doch mal deine Meinung dazu - hattest du schon mal ähnliche Gedanken oder bin ich auf einem Holzweg?
Jetzt aber endgültig gut's Nächtle

Ja,
natürlich kann das sein.
Abgesehen davon,dass wahrscheinlich niemand den wahren Sinn des Lebens kennt (ganz bibeltreue mal ausgenommen),gibt es natürlich viele Glückliche, die für sich einen fundamentalen Sockel geschaffen haben,an welchen sie sich festhalten können.
Für manche ist das die Familie oder der Job.Für andere ein Ehrenamt,stimmt, oder einfach lauter Kleinigkeiten die ein tolles,großes Ganzes ausmachen.

Meine Familie ist toll- aber unsere Lebensansichten unterscheiden sich zu sehr, einen Job habe ich noch nicht, ein Ehrenamt auch nicht... und die ganzen schönen Kleinigkeiten ergeben bei mir kein "Ganzes"!
Darum klingt es ja logisch, dass ich mich erstmal nach was ehrenamtlichen umschauen könnte.
Der Job würde erst mein Diplom voraussetzen und dass die Kleinigkeiten mich nicht erfüllen,ist ja überhaupt erst der Grund,warum ich hier bin.
Einfach irgendwo anzufragen,ob meine Hilfe benötigt wird ist ja nicht so schwer.
Werde ich mal in Angriff nehmen ^^

Ansonsten hoffe ich ja immer noch auf Jemanden,mit dem ich mein Leben teilen kann- 'nen netten Menschen, der nicht perfekt ist aber mich versteht und ernst nimmt.

Das Projekt Selbsttherapie sollte für mich auch erstmal gegessen sein!
Vorher hab ich gedacht ich wär einfach nur ein wenig unzufrieden.Aber auf der Suche nach dem Grund, kam es mir vor,als wollte ich den Zipfel des Eisberges erklären...
Am Ende stand ich da mit Zwangs- und Persönlichkeitsstörungen, Hochsensibilität, einer Sozial Phobie und sonstigen Neurosen.
Hilfe: nur durch Therapeuten, häufig aber garnicht. Wahrscheinlicher: Anti-Depressiva.
Oh man.
Und was war mit meinem eigentlichen Problem- dem Drang nach Perfektionismus?
Man verliert so schnell das Ziel aus den Augen, wenn man sich ein wenig in die Psyche stürzt.
Von daher werde ich das mit der Therapie sein lassen und lieber für mich allein schauen, was ich machen kann, dass ich mehr aus mir herauskomme und lerne mein Leben und mich wert zu schätzen.
Das Problem erkannt zu haben ist ja auch schonmal viel wert.

Würde mich auch freuen,wenn wir Kontakt halten und regelmäßig schaun,wie weit wir sind
Danke Dir für Deinen Beistand!


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3. Mai 2006 um 21:46

Danke
Dir Anke =0)
Es ist wirklich schon sehr viel wert zu wissen,dass man nicht allein dasteht bzw. es ist eine Hilfe gewisse Dinge zu akzeptieren.

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4. Mai 2006 um 7:31

...
Für mich ist das auch erstmal abgeschlossen. Mir gehts wie aelsking. Ich habe 1000 Sachen, die ich jetzt glaube, zu sein und dadurch jetzt gerade richtig unglücklich.
Wir dürfen vielleicht echt einfach nicht so viel nachdenken. Ich versuche das jetzt erstmal so und versuche den Sommer zu genießen. Die ganze Zeit dachte ich: Mir gehts gut, wenn es endlich mal wieder 25 Grad sind und ich nicht frieren muss....
Tja, da haben wir wieder den Salat!
Meine e-mail-Adresse ist manincor@web.de. Ich würde mich freuen, wenn wir darüber in Kontakt bleiben können

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4. Mai 2006 um 11:04
In Antwort auf nyree_12240885

...
Für mich ist das auch erstmal abgeschlossen. Mir gehts wie aelsking. Ich habe 1000 Sachen, die ich jetzt glaube, zu sein und dadurch jetzt gerade richtig unglücklich.
Wir dürfen vielleicht echt einfach nicht so viel nachdenken. Ich versuche das jetzt erstmal so und versuche den Sommer zu genießen. Die ganze Zeit dachte ich: Mir gehts gut, wenn es endlich mal wieder 25 Grad sind und ich nicht frieren muss....
Tja, da haben wir wieder den Salat!
Meine e-mail-Adresse ist manincor@web.de. Ich würde mich freuen, wenn wir darüber in Kontakt bleiben können

.
Ich werd demnächst mal eine Mail vorbeischicken ^^
Versprochen!

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4. Mai 2006 um 15:39

Nach
einigen recherchen im i-net
viel darüber lesen etc
bin ich auf den punkt gekommen bzw auf die erkenntnis
das es eine zwangsstörung ist bei mir

dieses immer ich muss perfekt sein ist zwar auch sehr stark geprägt
aber vieeel schlimmer dieser ordnungsfimmel der im übertriebenen maße ist

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7. Mai 2006 um 22:54

Hallo ihr lieben
wie geht es euch ?sind ja paar tage vergangen als ich das letzte mal geschrieben habe.mich macht es echt immer regelrecht ko wenn ich von mir schreibe oder meinen gedanken,deswegen war ich jetzt ne weile ruhig.

ich habe mir in der zeit auch so meine gedanken gemacht,auch über das was ihr von meinen gedanken haltet.nur so toll sich das bei mir anhört ist es
gar nicht-diese gedanken übers leben selber und meine art ist schon so geworden.
nur die sache mit meiner familie ist eine andere geschichte,und hat mich anders geprägt -naja zumindest wird es mich prägen.
ich verdränge das alles,und ohne die medikamente würde
ich den schmerz kaum ertragen.
ich träume jede aber auch jede nacht von zuhause,ob von dem ort,von menschen die ich jahre nicht mehr gesehen habe,von meinen eltern ganz oft,letzte nacht war es ein anruf meines vaters.das komische ist das seitdem ich hier wohne nicht ein traum von meinen geschwistern dabei war.ach...ne das ist thema traumdeutung,das geht schon wieder in eine andere sparte..und überhaupt es ändert nix an den tatsachen wie es jetzt nunmal ist.

meine mutter ist immer noch voller hass gegen mich und meinem freund...sie ist wieder im ausland und hat meinem sohn eine karte geschickt.hmmmm....anscheinend wollte sie uns das nur wissen lassen,da sie ihrem enkel nix zu weihnachten und ostern geschickt hat.

ach ich will doch gar nicht schlecht reden ,die sache die letztes jahr war hab ich euch ja geschrieben.
ich leide nur sehr,und habe angst das dieser kummer für immer in mir bleibt.die fronten sind zu verhärtet,als das es mal wieder gut werden könnte.und wenn ...man sehnt sich ja nach dem alten dingen,die ja nach so einer sache nie mehr so sein können...ich bin in gedanken jeden tag in meiner vergangenheit,als ich kind war,was ich alles gemacht habe,als jungendliche usw ,gehe in gedanken jede strasse in unserem ort entlang,sehe die ganzen bekannten gesichter,sehe mich mit meinem sohn fahrrad fahren was wir oft gemacht haben,gehe durch meine alte wohnung,sehe die nachbarn...usw usw,es gibt kein ende was ich durchlaufe.
ich war seitdem wir da weggezogen sind nicht einmal mehr in dem ort,und ich hätte vielleicht auch angst das ich dann spüre das ich wieder zurück will.
keine ahnung,ich kann wohl nie mit der sache abschließen auch nicht wenn meine therapie mal zu ende geht!?
denn all das und die menschen an die ich denke gibt es ja noch,und daher lebt das auch immer in mir.

oh je ich hab jetzt so ein durcheinander geschrieben,da blickt doch kein mensch durch.
vielleicht brauch das auch keiner,vielleicht wollte ich nur (reden).so ist das wenn man niemanden zum reden hat,außer mein freund-aber den will und kann ich zur zeit nicht damit belasten.mein psychologe...aber es gibt tage da muß es jetzt und hier raus.
freunde habe ich hier leider noch keine,und wenn...so tiefe gedanken kann man nicht gleich mit in eine freundschaft bringen.oh man ich weiß auch nicht wofür das alles mal gut sein soll?!hmmm...ich fühle mich wie in einem trauma.ich hoffe das auch diese erfahrung für irgendwas gut sein wird...hmmm keine ahnung,was mein leben schicksal mit mir vor hat.aber ich muß weiter,jeder hat sein päckchen .

ganz lieben gruß an euch
yingyanglady




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16. Mai 2006 um 7:00
In Antwort auf uschi_12824751

Hallo ihr lieben
wie geht es euch ?sind ja paar tage vergangen als ich das letzte mal geschrieben habe.mich macht es echt immer regelrecht ko wenn ich von mir schreibe oder meinen gedanken,deswegen war ich jetzt ne weile ruhig.

ich habe mir in der zeit auch so meine gedanken gemacht,auch über das was ihr von meinen gedanken haltet.nur so toll sich das bei mir anhört ist es
gar nicht-diese gedanken übers leben selber und meine art ist schon so geworden.
nur die sache mit meiner familie ist eine andere geschichte,und hat mich anders geprägt -naja zumindest wird es mich prägen.
ich verdränge das alles,und ohne die medikamente würde
ich den schmerz kaum ertragen.
ich träume jede aber auch jede nacht von zuhause,ob von dem ort,von menschen die ich jahre nicht mehr gesehen habe,von meinen eltern ganz oft,letzte nacht war es ein anruf meines vaters.das komische ist das seitdem ich hier wohne nicht ein traum von meinen geschwistern dabei war.ach...ne das ist thema traumdeutung,das geht schon wieder in eine andere sparte..und überhaupt es ändert nix an den tatsachen wie es jetzt nunmal ist.

meine mutter ist immer noch voller hass gegen mich und meinem freund...sie ist wieder im ausland und hat meinem sohn eine karte geschickt.hmmmm....anscheinend wollte sie uns das nur wissen lassen,da sie ihrem enkel nix zu weihnachten und ostern geschickt hat.

ach ich will doch gar nicht schlecht reden ,die sache die letztes jahr war hab ich euch ja geschrieben.
ich leide nur sehr,und habe angst das dieser kummer für immer in mir bleibt.die fronten sind zu verhärtet,als das es mal wieder gut werden könnte.und wenn ...man sehnt sich ja nach dem alten dingen,die ja nach so einer sache nie mehr so sein können...ich bin in gedanken jeden tag in meiner vergangenheit,als ich kind war,was ich alles gemacht habe,als jungendliche usw ,gehe in gedanken jede strasse in unserem ort entlang,sehe die ganzen bekannten gesichter,sehe mich mit meinem sohn fahrrad fahren was wir oft gemacht haben,gehe durch meine alte wohnung,sehe die nachbarn...usw usw,es gibt kein ende was ich durchlaufe.
ich war seitdem wir da weggezogen sind nicht einmal mehr in dem ort,und ich hätte vielleicht auch angst das ich dann spüre das ich wieder zurück will.
keine ahnung,ich kann wohl nie mit der sache abschließen auch nicht wenn meine therapie mal zu ende geht!?
denn all das und die menschen an die ich denke gibt es ja noch,und daher lebt das auch immer in mir.

oh je ich hab jetzt so ein durcheinander geschrieben,da blickt doch kein mensch durch.
vielleicht brauch das auch keiner,vielleicht wollte ich nur (reden).so ist das wenn man niemanden zum reden hat,außer mein freund-aber den will und kann ich zur zeit nicht damit belasten.mein psychologe...aber es gibt tage da muß es jetzt und hier raus.
freunde habe ich hier leider noch keine,und wenn...so tiefe gedanken kann man nicht gleich mit in eine freundschaft bringen.oh man ich weiß auch nicht wofür das alles mal gut sein soll?!hmmm...ich fühle mich wie in einem trauma.ich hoffe das auch diese erfahrung für irgendwas gut sein wird...hmmm keine ahnung,was mein leben schicksal mit mir vor hat.aber ich muß weiter,jeder hat sein päckchen .

ganz lieben gruß an euch
yingyanglady




Ein hallo von mir!
Liebe Mädels!

Ja, ich war auch ne Weile ruhig und hab Höhen und Tiefen durchlebt. Ich habe ein interssantes Buch gelesen über weibliches Selbstbewusstsein: "Herrin im eigenen Haus" von Julia Onken. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Kernaussage der AUtorin ist, dass dieser Perfektionismuswahn eine Folge mangelnden WEIblICHEN Selbsbewusstseins ist und dass diese Reaktion, wenig Selbsbewusstsein zu haben, eine normale Rekation auf krankmachende Umstände ist. Damit meint sie, dass es Frauen immer noch schwer haben, sich in ihrer Rolle in der männerdominierten Welt zurecht zu finden. Und vor allem, dass Frauen sich oft gegenseitig anfeinden und sich so das Leben zur Hölle machen. Kurz, mir hat das Buch gefallen, was ich umsetzen kann, weiß ich noch nicht. Dass ich kein Psychoproblem habe, sondern sensibel und normal reagiere, ist viel mehr das, was mich beruhigt. ZU einem Psychologen gehe ich nciht -warum auch! Ich mag keinem Fremden mein Herz ausschütten (außer euch). Ich kannnoch mal sagen, ich freue mich, von euch mal privat was z uhören, meine Mial-Adresse ist manincor@web.de.
Wünsche euch Mädels einen schönen Tag und verzeiht mir die Tippfehler, aber ich bin ein wenig auf dem Sprung und habe keine Zeit mehr, Korrektur zu lesen...

Eure Weintrinkerin

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25. August 2010 um 21:35
In Antwort auf aline_12627063

Danke
Dir Anke =0)
Es ist wirklich schon sehr viel wert zu wissen,dass man nicht allein dasteht bzw. es ist eine Hilfe gewisse Dinge zu akzeptieren.

Ich weiss...
...eure diskussionen sind schon alt, aber vielleicht besucht jemand von euch noch manchmal dieses forum und sieht meine antwort. (tut mir leid dass ich euer thema erneut aufgreife)

Ich kann euch alle verstehen-mir geht es ähnlich. in letzter zeit habe ich richtig genug von mir selbst. ich will einfach nur glücklich sein mit dem was ich habe, warum ist dies so schwierig dauernd mache ich mir 1000 gedanken, hinterfrage alles und mache mich selbst damit unglücklich.
was habt ihr dagegen unternommen? hat sich etwas in den letzten jahren verändert?
wäre schön wenn mir jemand antworten könnte (natürlich sind auch tipps oder fragen von anderen leser/innen sehr erwünscht!)
liebe grüsse

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