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Patchworkfamilie - ich kann mich nicht auf die neue Familie einlassen

24. Februar 2017 um 8:42 Letzte Antwort: 1. März 2017 um 8:23

Hallo Ihr lieben! 

Ich weiß, dass diese Geschichte nicht so leicht nachzuvollziehen ist, weil wahrscheinlich nicht viele sowas selbst durchgemacht haben aber ich weiß nicht mehr weiter!! Sorry falls das ganze irgendwie total verwirrend ist aber ich versuche einfach mal mir das ganze hier von der Seele zu schreiben .. 

Folgendes: Ich bin fast 20 und wohne noch zu Hause, habe auch in den nächsten 2 Jahren  noch nicht die finanziellen Möglichkeiten um auszuziehen. 

Kurz zu unserer Familiengeschichte:  Meine Eltern haben sich getrennt als ich noch ganz klein war, weil mein Vater auf deutsch gesagt ein "Arsch" ist .. Ich habe auch nie wirklich viel Kontakt mit ihm gehabt, weil ich ihn einfach nicht wirklich interessierte. Da es ja schon von klein auf war, war ich das total gewohnt, es machte mir nix aus. Ich hatte meine Mom, und einen Vater brauchte ich nie. 
Irgendwann, da war ich ca 5 oder 6, hatte meine Mom dann einen neuen Freund, mit dem sie auch 6 oder 7 Jahre zusammen war. Er hat mich also praktisch mit ihr zusammen aufgezogen. Er war halt die einzige Vaterfigur für mich. Nach den 7 Jahren wars dann aus. Er hat seine Sachen gepackt, meine Mom für eine Jüngere verlassen und ist nach Amerika abgehauen. Wir haben zwar noch ab und zu  Kontakt aber auch kaum. Dieser Verlust tut mir bis heute noch weh .. und Ich vermisse ihn so gut wie jeden Tag. 

So lange dauerte es aber nicht, da hat sie jemand neues kennengelernt. Ein Mann der wirklich perfekt zu ihr passt und sie überglücklich macht, und der selber zwei kleine Kinder hat. Ich würde mein ganzes hab und gut darauf verwetten, dass sie zusammen alt werden. Es dauerte nicht so lange, da sind sie alle 3 bei uns eingezogen, und ein paar Jahre später haben sie auch geheiratet. Für mich ist die Situation sehr schwierig. Ich habe nie damit abgeschlossen, dass ich nie einen Vater hatte, dann jemanden hatte der diese Vaterfigur eingenommen hat und dann auch abgehauen ist. Es tut einfach sehr weh. Und wenn dann auf einmal ein Mann kommt, mit zwei kleinen Kindern, aufeinmal bei dir zu Hause einzieht, und ich mich WIEDER auf einen neuen "Vater" einlassen soll, und jetzt sogar noch auf geschwister .. Ich habe nie gesagt, dass ich nicht will dass sie bei uns einziehen, weil für mich das wichtigste ist, dass meine Mutter glücklich ist, vorallem nachdem ich immer da war als es ihr nach der Trennung SEHR beschissen ging und ich sie nie mehr so sehen will. Ich kann mich aber nicht auf meine "neue Familie" einlassen .. Ich versuche es jeden Tag, aber ich kann es absolut nicht. Ich mag den Mann meiner Mutter sehr, und auch die Kinder .. aber ich schaffe es nicht ihnen eine Chance zu geben.
Der Mann meiner Mutter würde alles für mich tun, bzw. er macht es auch. Ich will das nicht mal. Da er die ganze Zeit auf mich zugeht, haben wir auch ein gutes Verhältnis. Würde aber er nicht immer mit mir das Gespräch suchen usw, wär da nix. Seit ein paar Monaten wird von mir Verlangt, dass ich auf die Kinder zugehe. Man muss dazu sagen, sie sind er 6 und 8. Ich weiß absolut nicht, was ich mit ihnen Anfangen soll, und wie gesagt, ich kann mich einfach auch nicht darauf einlassen. ICh weiß nicht was ich mit ihnen reden soll, keine Ahnung ..  Meine Mutter hatte mich mit 18 desswegen schon in Therapie geschickt - aber sogar da wurde mir gesagt, dass es verständlich ist, weil de Altersunterschied so groß ist, und auch aufgrund meiner Vergangenheit. Meine "Eltern" verstehen es aber nicht und machen mir jeden tag vorwürfe, dass es ihnen so schlecht geht, dass sie das sehr mitnimmt usw. .. Ich will für niemanden eine Belastung sein und am liebsten würde ich ausziehen damit sie ihr neues Familienglück genießen können, anscheinend stehe ich ihnen ja dabei im Weg. Ich könnte schon zu meinem Freund ziehen, aber ich bin noch in der Ausbildung und verdiene gerade mal 600 € im Monat und ich glaube nicht, dass ich mir das ganze Leisten kann ohne ihm auf der Tasche zu liegen und das will ich nicht. Die Ausbildung dauert noch 1 1/2 jahre und diese muss ich jetzt noch aushalten, nur will ich nicht, dass es so weiter geht. Der Mann meiner Mutter ist wirklich nett und auch die Kinder sind total lieb eigentlich, und sie haben es alle zusammen verdient eine Chance zu bekommen von mir, ich schaffe es einfach nicht

Wie kann ich auf Sie zugehen? Hat jemand erfahrungen in sowas? 
In Therapie bin ich wie gesagt schon seit ich 18 bin, nur irgendwie hat mir das bis jetzt nicht wirklich geholfen .. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich mache meine ganze Familie unglücklich .. 
 

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24. Februar 2017 um 21:05
In Antwort auf thomas_11885250

Hallo Ihr lieben! 

Ich weiß, dass diese Geschichte nicht so leicht nachzuvollziehen ist, weil wahrscheinlich nicht viele sowas selbst durchgemacht haben aber ich weiß nicht mehr weiter!! Sorry falls das ganze irgendwie total verwirrend ist aber ich versuche einfach mal mir das ganze hier von der Seele zu schreiben .. 

Folgendes: Ich bin fast 20 und wohne noch zu Hause, habe auch in den nächsten 2 Jahren  noch nicht die finanziellen Möglichkeiten um auszuziehen. 

Kurz zu unserer Familiengeschichte:  Meine Eltern haben sich getrennt als ich noch ganz klein war, weil mein Vater auf deutsch gesagt ein "Arsch" ist .. Ich habe auch nie wirklich viel Kontakt mit ihm gehabt, weil ich ihn einfach nicht wirklich interessierte. Da es ja schon von klein auf war, war ich das total gewohnt, es machte mir nix aus. Ich hatte meine Mom, und einen Vater brauchte ich nie. 
Irgendwann, da war ich ca 5 oder 6, hatte meine Mom dann einen neuen Freund, mit dem sie auch 6 oder 7 Jahre zusammen war. Er hat mich also praktisch mit ihr zusammen aufgezogen. Er war halt die einzige Vaterfigur für mich. Nach den 7 Jahren wars dann aus. Er hat seine Sachen gepackt, meine Mom für eine Jüngere verlassen und ist nach Amerika abgehauen. Wir haben zwar noch ab und zu  Kontakt aber auch kaum. Dieser Verlust tut mir bis heute noch weh .. und Ich vermisse ihn so gut wie jeden Tag. 

So lange dauerte es aber nicht, da hat sie jemand neues kennengelernt. Ein Mann der wirklich perfekt zu ihr passt und sie überglücklich macht, und der selber zwei kleine Kinder hat. Ich würde mein ganzes hab und gut darauf verwetten, dass sie zusammen alt werden. Es dauerte nicht so lange, da sind sie alle 3 bei uns eingezogen, und ein paar Jahre später haben sie auch geheiratet. Für mich ist die Situation sehr schwierig. Ich habe nie damit abgeschlossen, dass ich nie einen Vater hatte, dann jemanden hatte der diese Vaterfigur eingenommen hat und dann auch abgehauen ist. Es tut einfach sehr weh. Und wenn dann auf einmal ein Mann kommt, mit zwei kleinen Kindern, aufeinmal bei dir zu Hause einzieht, und ich mich WIEDER auf einen neuen "Vater" einlassen soll, und jetzt sogar noch auf geschwister .. Ich habe nie gesagt, dass ich nicht will dass sie bei uns einziehen, weil für mich das wichtigste ist, dass meine Mutter glücklich ist, vorallem nachdem ich immer da war als es ihr nach der Trennung SEHR beschissen ging und ich sie nie mehr so sehen will. Ich kann mich aber nicht auf meine "neue Familie" einlassen .. Ich versuche es jeden Tag, aber ich kann es absolut nicht. Ich mag den Mann meiner Mutter sehr, und auch die Kinder .. aber ich schaffe es nicht ihnen eine Chance zu geben.
Der Mann meiner Mutter würde alles für mich tun, bzw. er macht es auch. Ich will das nicht mal. Da er die ganze Zeit auf mich zugeht, haben wir auch ein gutes Verhältnis. Würde aber er nicht immer mit mir das Gespräch suchen usw, wär da nix. Seit ein paar Monaten wird von mir Verlangt, dass ich auf die Kinder zugehe. Man muss dazu sagen, sie sind er 6 und 8. Ich weiß absolut nicht, was ich mit ihnen Anfangen soll, und wie gesagt, ich kann mich einfach auch nicht darauf einlassen. ICh weiß nicht was ich mit ihnen reden soll, keine Ahnung ..  Meine Mutter hatte mich mit 18 desswegen schon in Therapie geschickt - aber sogar da wurde mir gesagt, dass es verständlich ist, weil de Altersunterschied so groß ist, und auch aufgrund meiner Vergangenheit. Meine "Eltern" verstehen es aber nicht und machen mir jeden tag vorwürfe, dass es ihnen so schlecht geht, dass sie das sehr mitnimmt usw. .. Ich will für niemanden eine Belastung sein und am liebsten würde ich ausziehen damit sie ihr neues Familienglück genießen können, anscheinend stehe ich ihnen ja dabei im Weg. Ich könnte schon zu meinem Freund ziehen, aber ich bin noch in der Ausbildung und verdiene gerade mal 600 € im Monat und ich glaube nicht, dass ich mir das ganze Leisten kann ohne ihm auf der Tasche zu liegen und das will ich nicht. Die Ausbildung dauert noch 1 1/2 jahre und diese muss ich jetzt noch aushalten, nur will ich nicht, dass es so weiter geht. Der Mann meiner Mutter ist wirklich nett und auch die Kinder sind total lieb eigentlich, und sie haben es alle zusammen verdient eine Chance zu bekommen von mir, ich schaffe es einfach nicht

Wie kann ich auf Sie zugehen? Hat jemand erfahrungen in sowas? 
In Therapie bin ich wie gesagt schon seit ich 18 bin, nur irgendwie hat mir das bis jetzt nicht wirklich geholfen .. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich mache meine ganze Familie unglücklich .. 
 

Hallo liebe paradisecloud,

du bist hin und her gerissen, zwischen dem Wunsch deiner Eltern und deiner eigenen Gefühlen und Erlebnissen.

Ich darf jetzt mal ein wenig interpretieren. Ich hoffe das ist ok so, und falls ich falsch liege, bitte ich dich mich zu entschuldigen.
Irgendwie finde ich es wirklich traurig, dass deine Mutter so viel von dir verlangt.... das war schon oft so, oder? Irgendwie scheint es so, als wäre deine Mutter schon in deiner Kindheit immer sehr selbstbezogen, bzw. lese ich aus deinen Beschreibungen wenig Bindung zwischen dir und ihr. Eher war der zweite Mann eine verlässliche Vaterfigur für dich. Als der aber "auch" aus ihrem Leben ( und leider auch aus deinem ) verschwunden ist, hat er eine große Wunde hinterlassen, oder? Das heißt, du hast ihm vertraut und ihn auch so in dein Herz gelassen und dann war er weg... nun - mich wundert es überhaupt nicht, dass es dir so schwer fällt den neuen Mann und seine Kinder ( das Alter der Kinder spielt selbstverständlich eine sehr große Rolle) in dein Herz zu lassen. Das deine Mutter das "verlangt" spiegelt ihr (nicht vorhandenes ) Verständis dir gegenüber wieder. Natprlich ist ein harmonisches Verhältnis zuhause schöner, aber das "verlangt" man nicht einfach so - dafür müssen alle was tun. Auch deine Mutter. Eine Mutter bekommt Kinder und MUSS ihnen jeden Tag das Gefühl geben, sie seien an erster Stelle ( vor jedem Mann). Du wars vermutlch schon früh eine kleine erwachsene "Freundin" deiner Mutter, die in jedem Part ihrer Beziehung involviert und informiert war, jeden Schmerz und jede Trauer mitgemacht hat und einfach so manipuliert wurde, dass du jetzt denkst, du seist mitverantwortlich .... wie ätzend!
Das was du da auf deinen zarten ( wegen deines Alters und das soll jetzt nicht anmaßend klingen, ich kenne dich ja nicht ) Schultern trägst ist eine Menge. Deine Mutter scheint nur sich selbst zu sehen und wichtig zu nehmen, kein Wunder dass du nach so vielen Jahren denkst, du müsstest dich so verhalten, dass es ihr und ihren Männern und dessen Kindern gut geht. Denn das musst du defitnitv nicht.

Vielleicht solltest du einfach versuchen den Menschen nahe zu sein, denen du nahe sein möchtest. Kinder sind in erster Linie immer unschuldig und immer ihren Eltern "ausgeliefert". Ich vermute dass deine kleinen Stiefgeschwister es auch nicht "leicht" haben und ähnlich wie du, fast das gleiche Schicksal haben. Vielleicht hilft dir das, auf sie zuzugehen. Denke daran, auch du warst mal ein kleines Mädchen und hast dir Erwachsene um dich gewünscht, die duch verstehen. DU könntest diese Erwachsene für sie sein.

Ich kann dir nichts raten, außer dich selbst zu sehen und zu spüren und dich selbst zu lieben. Natürlich ist deine Situation jetzt furchtbar, aber ich glaube, dass du eine Lösung findest, sobald du anfängst dich zu spüren. Ich lese aus deinen Beschreibungen so viel Empathie und Charakter heraus .... du bist so eine starke und tolle Persönlichkeit... ich bin sicher dass du deinen Weg gehen wirst. Und ich bin auch sicher, dass dein Auszug von Zuhause dir endlich den Frieden und das Glück bringen wird, den du verdient hast.

Von Herzen viel Glück

 

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25. Februar 2017 um 2:08

Ich kann verstehen, dass du nichts mit den Kindern anfangen kannst. Das konnte ich auch nicht als meine Schwester 6 war und ich 13. Es wurde besser  Also deswegen brauchst du keine Therapie

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1. März 2017 um 8:23
In Antwort auf yaw_12040565

Hallo liebe paradisecloud,

du bist hin und her gerissen, zwischen dem Wunsch deiner Eltern und deiner eigenen Gefühlen und Erlebnissen.

Ich darf jetzt mal ein wenig interpretieren. Ich hoffe das ist ok so, und falls ich falsch liege, bitte ich dich mich zu entschuldigen.
Irgendwie finde ich es wirklich traurig, dass deine Mutter so viel von dir verlangt.... das war schon oft so, oder? Irgendwie scheint es so, als wäre deine Mutter schon in deiner Kindheit immer sehr selbstbezogen, bzw. lese ich aus deinen Beschreibungen wenig Bindung zwischen dir und ihr. Eher war der zweite Mann eine verlässliche Vaterfigur für dich. Als der aber "auch" aus ihrem Leben ( und leider auch aus deinem ) verschwunden ist, hat er eine große Wunde hinterlassen, oder? Das heißt, du hast ihm vertraut und ihn auch so in dein Herz gelassen und dann war er weg... nun - mich wundert es überhaupt nicht, dass es dir so schwer fällt den neuen Mann und seine Kinder ( das Alter der Kinder spielt selbstverständlich eine sehr große Rolle) in dein Herz zu lassen. Das deine Mutter das "verlangt" spiegelt ihr (nicht vorhandenes ) Verständis dir gegenüber wieder. Natprlich ist ein harmonisches Verhältnis zuhause schöner, aber das "verlangt" man nicht einfach so - dafür müssen alle was tun. Auch deine Mutter. Eine Mutter bekommt Kinder und MUSS ihnen jeden Tag das Gefühl geben, sie seien an erster Stelle ( vor jedem Mann). Du wars vermutlch schon früh eine kleine erwachsene "Freundin" deiner Mutter, die in jedem Part ihrer Beziehung involviert und informiert war, jeden Schmerz und jede Trauer mitgemacht hat und einfach so manipuliert wurde, dass du jetzt denkst, du seist mitverantwortlich .... wie ätzend!
Das was du da auf deinen zarten ( wegen deines Alters und das soll jetzt nicht anmaßend klingen, ich kenne dich ja nicht ) Schultern trägst ist eine Menge. Deine Mutter scheint nur sich selbst zu sehen und wichtig zu nehmen, kein Wunder dass du nach so vielen Jahren denkst, du müsstest dich so verhalten, dass es ihr und ihren Männern und dessen Kindern gut geht. Denn das musst du defitnitv nicht.

Vielleicht solltest du einfach versuchen den Menschen nahe zu sein, denen du nahe sein möchtest. Kinder sind in erster Linie immer unschuldig und immer ihren Eltern "ausgeliefert". Ich vermute dass deine kleinen Stiefgeschwister es auch nicht "leicht" haben und ähnlich wie du, fast das gleiche Schicksal haben. Vielleicht hilft dir das, auf sie zuzugehen. Denke daran, auch du warst mal ein kleines Mädchen und hast dir Erwachsene um dich gewünscht, die duch verstehen. DU könntest diese Erwachsene für sie sein.

Ich kann dir nichts raten, außer dich selbst zu sehen und zu spüren und dich selbst zu lieben. Natürlich ist deine Situation jetzt furchtbar, aber ich glaube, dass du eine Lösung findest, sobald du anfängst dich zu spüren. Ich lese aus deinen Beschreibungen so viel Empathie und Charakter heraus .... du bist so eine starke und tolle Persönlichkeit... ich bin sicher dass du deinen Weg gehen wirst. Und ich bin auch sicher, dass dein Auszug von Zuhause dir endlich den Frieden und das Glück bringen wird, den du verdient hast.

Von Herzen viel Glück

 


Vielen Dank für deine Antwort! 

Das meine Mutter ein selbsbezogener Mensch ist muss ich aber noch wirklich verneinen. Ich war z.B. kein Wunschkind, mein Vater hat sich nicht gekümmert, meine Mutter war noch im Studium und sie hat sich entschieden mich zu bekommen, ging studieren, arbeiten und hatte mich .. Sie hatte auch Jahrelang jedes Monat kämpfen müssen, damit wir Ende des Monats überhaupt was zu essen hatten. Dafür bin ich ihr sehr dankbar, dass sie eben überhaupt nicht nur an sich selbst gedacht hat, sondern alles was für sie zählte immer mein Wohl war .. desswegen fällt es mir auch so schwer ihr ihren Wunsch jetzt nicht erfüllen zu können, aber du hast recht, sie erwartet da einfach zu viel und in der Hinsicht versteht sie mich nicht. Sie kommt schließlich aus einer intakten Bilderbuchfamilie, Ihre Eltern sind seit dem 18. Lebensjahr verheiratet und heute noch glücklich. Also versteht sie meine Umstände überhaupt nicht .. das führt leider sehr oft zum Streit bei uns und obwohl wir früher immer ein sehr gutes Verhältnis hatten, beeinträchtigt dieses Thema dieses Verhätnis teilweise sehr .. 

Deine Antwort ist sehr hilfreich und ich werde sie mir zu Herzen nehmen .. Danke!

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