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"Partner" macht mich verrückt

14. Februar 2017 um 23:34 Letzte Antwort: 17. Februar 2017 um 8:42

Hallo zusammen,     ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll aber ich bin verzweifelt gelähmt mittlerweile fast sprachlos. Ich bin seit 13 jahren in einer Partnerschaft  mit einem Mann der von Beginn an nicht wirklich einfach war. Bei ihm wurde als Kind adhs diagnostiziert.......er weigert sich aber etwas gegen seine geringe frustrationstollersnzgrenze zu unternehmen. Drogen Alkohol spielten in seinem Leben auch eine große Rolle. Zu Beginn unserer Beziehung lief eigentlich fast alles gut er war bemüht lobte moch in den himmel und ließ nichts auf mich kommen. Kurze zeit nach unserem zusammenkommen wurde ich schwanger. Er war sehr stolz und nannte seine Tochter den Grund von seiner schiefen Bahn (knast) fern zu bleiben. Alles lief bis auf kleinigkeiten gut. Bis 15 Monate nach dem Mädchen ein Junge zur Welt kam. Diesen wies er von sich und gab ihm "schuld" für sein verkorkstes Leben. Damit fingen die Probleme an. Wir stritten immer öfters er weckte mich nachts um mich angetrunken verbal zu attackieren.......er machte was er wollte. Hatten wir einen Babysitter was nicht oft vor kam, setze er alles daran mit mir zu streiten um nicht mit mir unterwegs sein zu müssen (meine Vermutung. Warum sonst so ein Verhalten?) Er hatte immer lieber Zeit mit anderen Frauen Menschen verbracht wie mit mir. Ich denke weil diese ihn nicht kritisierten, wie ich wenn er sich mal wieder daneben benommen hatte. Er belog mich gab sogar einen Betrug zu (leider mit folgen) machte weiterhin was er wollte. Ich könnte noch soviel schreiben aber alles sprengt den Rahmen. Seit 3 jahren hat er komplett den Respekt verloren. Er beleidigt demütigt mich schreit mich an und macht mir Angst zerstört Gegenstände usw. Ihm ist egal was ich will. Er bleibt einfach std lang verschollen und wenn ich ihm zu verstehen gebe das mir das nicht passt, holt er zum Gegenschlag aus. Beleidigt mich kritisiert mich versucht mit allen mitteln eins rein zu drücken. Er sieht aber sein Fehl verhalten überhaupt nicht ein. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Warum schaff ich es nicht ihm entgültig den laufpass zu geben? Warum verhält er sich so? Liegt das an seinem drogen konsum......wobei er nur so grausam is wenn er nichts genommen hat.......liegt es an seinem adhs oder was für eine Störung hat dieser Mensch? Wenn bestimmte leute dabei sind vor denen er noch Respekt hat, verhält er sich ganz anders. Sogar seine Stimmlage ist anders. Ich bin echt verzweifelt. Was ist mit mir passiert das ich mich so behandeln lasse. Was geht ihn ohm vor? Für mich is er nur noch gestört. Sorry etwas lang und durcheinander. Ich bin einfach verzweifelt 

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15. Februar 2017 um 7:42

ADHS hat nach meinem Wissen (ich bin kein Fachmann) an sich nicht solche Folgen. Wenn AD(H)S aber nicht behandelt wird, gibt es afaik oft Folgekrankheiten - nicht selten Persönlichkeitsstörungen.
Was auch immer das ist, ist doch für Dich aber nicht relevant. Für Dich zählen die Folgen für Dich - und gegen die solltest Du auch etwas tun.

Du schreibst nur, dass Du es nicht schaffst, ihm dem Laufpass zu geben - aber nicht mehr. Wenn Du nicht weißt warum - wo hakt es denn? Wovor hast Du Angst, welcher Punkt ist es, wo Du nicht weiter kommst? Hast Du Dir Hilfe gesucht, wenn Du es allein nicht schaffst? Frauenhäuser, Beratungsstellen, psychologische Betreuung können Dir helfen und Dich unterstützen, es ist unnötig, sich da ganz allein durchzukämpfen.

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15. Februar 2017 um 7:59

Guten morgen (nochmal) nein ich schaffe es auch nicht allein da raus. Ich bin mittlerweile viel zu schwach dafür. Hab schon depressionen und bin gerade am Anfang einer Psychotherapie. Ich frage mich nur, was für eine Störung er hat. Warum verhält er sich so. Ich versuch mich ja immer wieder (je nach kraft) mit dem Thema zu befassen und bin schon auf einige Berichte gestossen......wobei ich sagen muss das "der Narzissmus" am besten auf ihn passt. Vielleicht gibt es jmd der ähnliche Erfahrung gemacht hat und mir Mut machen kann. Es ist nicht einfach immer das Gefühl zu bekommen schuld zu sein obwohl der andere sich so dermaßen daneben benommen hat und man lediglich darauf reagiert. Reagiert in dem Sinne z.b zu sagen das einem nicht passt das er 20 std verschollen war, was aber ein verbrechen ist anzusprechen. Verworren sorry. 

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15. Februar 2017 um 8:10
In Antwort auf merton_12239410

Guten morgen (nochmal) nein ich schaffe es auch nicht allein da raus. Ich bin mittlerweile viel zu schwach dafür. Hab schon depressionen und bin gerade am Anfang einer Psychotherapie. Ich frage mich nur, was für eine Störung er hat. Warum verhält er sich so. Ich versuch mich ja immer wieder (je nach kraft) mit dem Thema zu befassen und bin schon auf einige Berichte gestossen......wobei ich sagen muss das "der Narzissmus" am besten auf ihn passt. Vielleicht gibt es jmd der ähnliche Erfahrung gemacht hat und mir Mut machen kann. Es ist nicht einfach immer das Gefühl zu bekommen schuld zu sein obwohl der andere sich so dermaßen daneben benommen hat und man lediglich darauf reagiert. Reagiert in dem Sinne z.b zu sagen das einem nicht passt das er 20 std verschollen war, was aber ein verbrechen ist anzusprechen. Verworren sorry. 

wie gesagt - es ist auch gar nicht nötig, dass Du das allein schaffst. Lass Dir helfen.
Therapie ist schon mal ein guter Ansatz. Schaffst Du mehr? Beratungsstelle? Frauenhaus?

Ich finde es im übrigen nicht gut und nicht richtig, dass Du Dich so damit beschäftigst, was er hat. Letztlich suchst Du nach Entschuldigungen für ihn, oder? Damit machst Du es Dir nur schwerer. Es ist egal, was er hat, es ist sogar egal, ob er "etwas dafür kann" oder nicht - Fakt ist: es zerstört Dich. Ob es seine Absicht ist oder nicht - oder ob Du einfach nur "zur falschen Zeit am falschen Ort" bist - ändert daran nichts.
Du musst an Dich denken und an Deine Kinder. (Erst einmal) völlig egal, warum die Situation ist, wie sie ist, konzentrieren musst Du Dich auf den Weg hinaus. Du steckst (Pardon) mitten in der Jauchengrube, eine chemische Analyse der Jauche hilft Dir nicht weiter. Sorry, wenn ich das so direkt sage. Analysiere, was Deine Füße fest hält, guck wo die beste Stelle zum Rausklettern ist - und dann stapf los. Schritt für Schritt.

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15. Februar 2017 um 14:43
In Antwort auf merton_12239410

Hallo zusammen,     ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll aber ich bin verzweifelt gelähmt mittlerweile fast sprachlos. Ich bin seit 13 jahren in einer Partnerschaft  mit einem Mann der von Beginn an nicht wirklich einfach war. Bei ihm wurde als Kind adhs diagnostiziert.......er weigert sich aber etwas gegen seine geringe frustrationstollersnzgrenze zu unternehmen. Drogen Alkohol spielten in seinem Leben auch eine große Rolle. Zu Beginn unserer Beziehung lief eigentlich fast alles gut er war bemüht lobte moch in den himmel und ließ nichts auf mich kommen. Kurze zeit nach unserem zusammenkommen wurde ich schwanger. Er war sehr stolz und nannte seine Tochter den Grund von seiner schiefen Bahn (knast) fern zu bleiben. Alles lief bis auf kleinigkeiten gut. Bis 15 Monate nach dem Mädchen ein Junge zur Welt kam. Diesen wies er von sich und gab ihm "schuld" für sein verkorkstes Leben. Damit fingen die Probleme an. Wir stritten immer öfters er weckte mich nachts um mich angetrunken verbal zu attackieren.......er machte was er wollte. Hatten wir einen Babysitter was nicht oft vor kam, setze er alles daran mit mir zu streiten um nicht mit mir unterwegs sein zu müssen (meine Vermutung. Warum sonst so ein Verhalten?) Er hatte immer lieber Zeit mit anderen Frauen Menschen verbracht wie mit mir. Ich denke weil diese ihn nicht kritisierten, wie ich wenn er sich mal wieder daneben benommen hatte. Er belog mich gab sogar einen Betrug zu (leider mit folgen) machte weiterhin was er wollte. Ich könnte noch soviel schreiben aber alles sprengt den Rahmen. Seit 3 jahren hat er komplett den Respekt verloren. Er beleidigt demütigt mich schreit mich an und macht mir Angst zerstört Gegenstände usw. Ihm ist egal was ich will. Er bleibt einfach std lang verschollen und wenn ich ihm zu verstehen gebe das mir das nicht passt, holt er zum Gegenschlag aus. Beleidigt mich kritisiert mich versucht mit allen mitteln eins rein zu drücken. Er sieht aber sein Fehl verhalten überhaupt nicht ein. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Warum schaff ich es nicht ihm entgültig den laufpass zu geben? Warum verhält er sich so? Liegt das an seinem drogen konsum......wobei er nur so grausam is wenn er nichts genommen hat.......liegt es an seinem adhs oder was für eine Störung hat dieser Mensch? Wenn bestimmte leute dabei sind vor denen er noch Respekt hat, verhält er sich ganz anders. Sogar seine Stimmlage ist anders. Ich bin echt verzweifelt. Was ist mit mir passiert das ich mich so behandeln lasse. Was geht ihn ohm vor? Für mich is er nur noch gestört. Sorry etwas lang und durcheinander. Ich bin einfach verzweifelt 

Vielleicht schaffst du den Trennungsschritt, wenn du an deine Kinder denkst. Überleg mal, wie die jetzt aufwachsen. Denn du kannst denen nichts vormachen, selbst wenn sie nicht jeden Streit miterleben. Und das kann ganz schlimmer Auswirkungen auf sie haben, auch wenn sie dich jetzt so lieb anschauen und scheinbar glücklich sind - die Angst steckt ganz tief, das ist so nicht gut.  
Denke also auch an das Wohl deiner Kinder, schmeiß den Kerl raus und lass dir von deinen Eltern und anderen helfen. 

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15. Februar 2017 um 18:07
In Antwort auf merton_12239410

Guten morgen (nochmal) nein ich schaffe es auch nicht allein da raus. Ich bin mittlerweile viel zu schwach dafür. Hab schon depressionen und bin gerade am Anfang einer Psychotherapie. Ich frage mich nur, was für eine Störung er hat. Warum verhält er sich so. Ich versuch mich ja immer wieder (je nach kraft) mit dem Thema zu befassen und bin schon auf einige Berichte gestossen......wobei ich sagen muss das "der Narzissmus" am besten auf ihn passt. Vielleicht gibt es jmd der ähnliche Erfahrung gemacht hat und mir Mut machen kann. Es ist nicht einfach immer das Gefühl zu bekommen schuld zu sein obwohl der andere sich so dermaßen daneben benommen hat und man lediglich darauf reagiert. Reagiert in dem Sinne z.b zu sagen das einem nicht passt das er 20 std verschollen war, was aber ein verbrechen ist anzusprechen. Verworren sorry. 

 Es ist nicht einfach immer das Gefühl zu bekommen schuld zu sein obwohl der andere sich so dermaßen daneben benommen hat und man lediglich darauf reagiert. 

Dann hoer auf zu versuchen, ihn zu analysieren, sondern versuche DUDICH zu aendern. Ic finde es toll, dass du es in eine Therapie geschafft hast.
Mit deinen Angaben koenntest du locker eine Anzeige wegen haeuslicher Gewalt starten - dann muss er naemlich aus dem Haus. Oder du gehst in ein Frauenhaus.

Es ist gut, dass du das alles als ein Problem erkannt hast.

Leider versuchts du noch "Gruende" oder "entschuldigungen" fuer sein Verhalten zu finden und, habe ich den Eindruck, mit dem Hintergedanken, dass DU ihm da noch helfen kannst.
Das ist aber nicht realistisch.

Mit ADHS hat das alles wenig zu tun, bis auf die Alk und Drogensucht fuer die solche Menschen anfaelliger sind und die niedrige Frustrationsschwelle - aber all das kann man aendern, wenn man ein Problem darin sieht und was aendern will. Das muss er aber selber mitbekommen.

Du schuetze DICH selbst und DEINE KINDER. DU schaffst das. Wer sowas 13 Jahre ausgehalten hat, der hat Kraft fuer vieles mehr!!! Jetzt bist du muede, weil DAFUER keine Kraft mehr hast.
Du wirst aber wieder Kraft finden - fuer Dich, deine Kinder, deine Freunde, DEIN Leben.

Alles Gute fuer Dich!!

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15. Februar 2017 um 18:33

das ist eine toxische beziehung. Ich denke, dass du ihn nicht aendern kannst, er muss das selber wollen, die Frage ist, will  er das?! mach dir eine pro und contra Liste nachdem du dir deine Wuensche fuer die naechsten 10 Jahre aufgeschrieben hast und im Anschluss seinen Anteil dazu analzsierst. Wird er dir helfen diese Wuensche fuer dich und eure Familie zu unterstuetyen oder kommst du alleine besser dahin? es ist nicht einfach nach so langer Zeit und dem gemeinsamen Kind an Trennung zu denken, aber wenn du nur machst und tust und er sich kaum oder nur gelegentlich Muehe gibt, was willst du da machen?

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16. Februar 2017 um 8:28

Wie kannst du sowas schreiben wenn du doch gar nicht weißt inwieweit die das mit bekommen oder betroffen sind? Eigentlich dreist! Sorry. Ich hab um rat gleichgesinnte gebeten. Warum muss man immer gleich indirekt angreifen? 

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16. Februar 2017 um 8:34
In Antwort auf akari_12372989

Vielleicht schaffst du den Trennungsschritt, wenn du an deine Kinder denkst. Überleg mal, wie die jetzt aufwachsen. Denn du kannst denen nichts vormachen, selbst wenn sie nicht jeden Streit miterleben. Und das kann ganz schlimmer Auswirkungen auf sie haben, auch wenn sie dich jetzt so lieb anschauen und scheinbar glücklich sind - die Angst steckt ganz tief, das ist so nicht gut.  
Denke also auch an das Wohl deiner Kinder, schmeiß den Kerl raus und lass dir von deinen Eltern und anderen helfen. 

Ja ich weiß, das sie sicher mitbekommen das es mir nicht gut geht und die Stimmung auch aufnehmen! Als aussenstehender redet sich immer leicht (nicht persönlich nehmen) zu sagen mach doch tue doch. Nur wenn man drinn steckt, is das nicht so einfach. Ich bin mittlerweile richtig kraftlos und muss schauen das ich Schritt für Schritt den Ausweg finde. Mit Depressionen gar nicht so einfach. Man zieht sich immer wieder raus......nutzt seine ganze kraft für die kinder und wird von hinten immer wieder rein gezogen. Ich hatte Hoffnung das hier jmd ähnliche Erfahrungen gemacht hat, der es raus geschafft hat und mir Mut machen kann Tipps geben kann, das es zu schaffen ist. Danke 

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16. Februar 2017 um 8:38
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

 Es ist nicht einfach immer das Gefühl zu bekommen schuld zu sein obwohl der andere sich so dermaßen daneben benommen hat und man lediglich darauf reagiert. 

Dann hoer auf zu versuchen, ihn zu analysieren, sondern versuche DUDICH zu aendern. Ic finde es toll, dass du es in eine Therapie geschafft hast.
Mit deinen Angaben koenntest du locker eine Anzeige wegen haeuslicher Gewalt starten - dann muss er naemlich aus dem Haus. Oder du gehst in ein Frauenhaus.

Es ist gut, dass du das alles als ein Problem erkannt hast.

Leider versuchts du noch "Gruende" oder "entschuldigungen" fuer sein Verhalten zu finden und, habe ich den Eindruck, mit dem Hintergedanken, dass DU ihm da noch helfen kannst.
Das ist aber nicht realistisch.

Mit ADHS hat das alles wenig zu tun, bis auf die Alk und Drogensucht fuer die solche Menschen anfaelliger sind und die niedrige Frustrationsschwelle - aber all das kann man aendern, wenn man ein Problem darin sieht und was aendern will. Das muss er aber selber mitbekommen.

Du schuetze DICH selbst und DEINE KINDER. DU schaffst das. Wer sowas 13 Jahre ausgehalten hat, der hat Kraft fuer vieles mehr!!! Jetzt bist du muede, weil DAFUER keine Kraft mehr hast.
Du wirst aber wieder Kraft finden - fuer Dich, deine Kinder, deine Freunde, DEIN Leben.

Alles Gute fuer Dich!!

Hallo lieben dank. Ja du bringst es auf den Punkt! ich schaff das nicht allein. Ich weiß nicht warum ich so ein bescheuertes Helfersyndrom habe und mich nach all dem immer noch verantwortlich für sein wohl fühle. Das ist ein punkt den ich in der therapie bearbeiten möchte. Momentan fühl ich mich noch zu schwach und alles fühlt sich so schwer an. Danke für deine lieben Worte

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16. Februar 2017 um 8:43
In Antwort auf jabril_12966376

das ist eine toxische beziehung. Ich denke, dass du ihn nicht aendern kannst, er muss das selber wollen, die Frage ist, will  er das?! mach dir eine pro und contra Liste nachdem du dir deine Wuensche fuer die naechsten 10 Jahre aufgeschrieben hast und im Anschluss seinen Anteil dazu analzsierst. Wird er dir helfen diese Wuensche fuer dich und eure Familie zu unterstuetyen oder kommst du alleine besser dahin? es ist nicht einfach nach so langer Zeit und dem gemeinsamen Kind an Trennung zu denken, aber wenn du nur machst und tust und er sich kaum oder nur gelegentlich Muehe gibt, was willst du da machen?

Ja so ist es. Die beziehung ist toxisch. Er ist ein absoluter Energieräuber der mir jegliche Energie die ich irgendwie wieder aufgesaugt habe nimmt. Mir fallen viele Gründe ein die nicht für eine weitere Beziehung stehen. Ich kann das selbst nicht in Worte fassen was mich noch hält (angst los zu lassen angst vor dem was kommt helfersyndrom) ich denk in mir hat das soviel angerichtet das ich das Gefühl habe nicht mehr alleine raus zu kommen. Danke 

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16. Februar 2017 um 9:22
In Antwort auf merton_12239410

Ja so ist es. Die beziehung ist toxisch. Er ist ein absoluter Energieräuber der mir jegliche Energie die ich irgendwie wieder aufgesaugt habe nimmt. Mir fallen viele Gründe ein die nicht für eine weitere Beziehung stehen. Ich kann das selbst nicht in Worte fassen was mich noch hält (angst los zu lassen angst vor dem was kommt helfersyndrom) ich denk in mir hat das soviel angerichtet das ich das Gefühl habe nicht mehr alleine raus zu kommen. Danke 

Ich kenn so etwas gut aus meinem umfeld, du verlässt ihn nicht, weil ER dic braucht und du das Gefühl gebraucht zu werden. Doch was ist mit alldem anderen, was er dir antut? Es ist nicht eine Phase sondern sein Charakter, dies kannst du nicht ändern

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16. Februar 2017 um 9:26

Es ist aber doch wohl alles andere als förderlich einen Menschen der psychisch eh am Boden is noch weiter runter zu drücken. Taktlos

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16. Februar 2017 um 9:28
In Antwort auf jabril_12966376

Ich kenn so etwas gut aus meinem umfeld, du verlässt ihn nicht, weil ER dic braucht und du das Gefühl gebraucht zu werden. Doch was ist mit alldem anderen, was er dir antut? Es ist nicht eine Phase sondern sein Charakter, dies kannst du nicht ändern

Ja, da hast du vollkommen recht. Ich bin mir dessen auch bewusst. Nur komm ich da allein nicht raus und bin verzweifelt. Das karusell dreht sich und jedes mal wenn es anhält is mir so schwindelig das ich es nicht schaffe auszusteigen 

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16. Februar 2017 um 9:40
In Antwort auf merton_12239410

Ja, da hast du vollkommen recht. Ich bin mir dessen auch bewusst. Nur komm ich da allein nicht raus und bin verzweifelt. Das karusell dreht sich und jedes mal wenn es anhält is mir so schwindelig das ich es nicht schaffe auszusteigen 

anders herum gefragt: was wäre denn nötig, damit sich das ändert?

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16. Februar 2017 um 9:50
In Antwort auf avarrassterne1

anders herum gefragt: was wäre denn nötig, damit sich das ändert?

Ich weiß es nicht. Ich hoffe die Therapie wird mir helfen. 

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16. Februar 2017 um 10:04
In Antwort auf merton_12239410

Ich weiß es nicht. Ich hoffe die Therapie wird mir helfen. 

kannst Du es Dir vorstellen? So mal einfach als Tagtraum, wie Du mit Deinen Koffern in der Hand in den Sonnenaufgang marschierst und nicht zurückblickst? Wenn ja: welche "Rahmenbedingungen" sind da?
Er ist gerade nicht zu Hause vermutlich, aber was sonst noch? Wie hast Du alles zurückgelassen? Sehr, sehr geordnet vermutlich - und sonst? Was ist abgeschlossen, womit hast Du abgeschlossen, wo gehst Du hin, was erwartet Dich in Richtung der aufgehenden Sonne?

Versuch mal bewußt mit diesen Gedanken herumzuspielen.

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16. Februar 2017 um 10:35

Ja Gedanklich kann ich mir das vorstellen. Aber real fühlt sich alles schwer an. Überall Steine........schwer nachzuvollziehen. Wie oft sagt man "ich pack meine Sachen und bin weg" weil man sich einfach nur danach sehnt. Aber real schafft man das nicht weil jeder Schritt so schwer ist

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16. Februar 2017 um 11:39
In Antwort auf merton_12239410

Ja Gedanklich kann ich mir das vorstellen. Aber real fühlt sich alles schwer an. Überall Steine........schwer nachzuvollziehen. Wie oft sagt man "ich pack meine Sachen und bin weg" weil man sich einfach nur danach sehnt. Aber real schafft man das nicht weil jeder Schritt so schwer ist

dann überlege Dir mal (nur für Dich, mich geht es eigentlich nichts an), warum es da so viel leichter ist.
Präzise. "weil die Steine nicht da sind" - ja schon klar Aber nicht hilfreich. Welche Steine? Ängste vermutlich. Verlustangst? Zukunftsangst? Angst vor dem Unbekannten? ... ?
Was noch...?

Dann kannst Du da etwas dagegen tun. Der Angst vor dem Unbekannten z.B. kann man begegnen, indem man sich informiert und plant. Indem man mal schaut, wie das (beispielsweise) mit den Frauenhäusern eigentlich funktioniert. Sich mal mit anderen Frauen unterhält, die das in Anspruch nehmen / in Anspruch genommen haben.
Sich informiert, wie man sich dann finanziell absichern kann. Wie das läuft, was es für Möglichkeiten gibt, was das für Voraussetzungen braucht - und schon mal die Unterlagen dafür zusammen sucht.
Dann wird aus dem ganzen weniger ein "Sprung ins schwarze Loch".

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17. Februar 2017 um 6:16

Ich kann verstehen,wie schwer das Alles für dich ist und ich halte auch absolut nichts davon,
Dir noch Schuldgefühle einreden zu wollen wegen Deiner Kinder.Du bist ihre Mama und weißt sicherlich,dass das alles auch nicht ungestreift an ihnen vorbei geht.
Klar hast du Angst,vor der Zukunft, wie du das alles alleine schaffst, vielleicht auch vor finanziellen Sorgen.
Dich in eine Therapie zu begeben,halte ich für eine gute Möglichkeit,dass du wieder Kraft findest,den Schritt zu gehen,den du unweigerlich gehen musst-nämlich RAUS aus dieser
Beziehung!
In erster Linie für Deine Kinder,in zweiter Linie für Dich.
Ich lese von Drogenkonsum und schon da würde ich Dir sagen, DU kannst deinem Partner hierbei nicht helfen,egal wie und was du auch probieren magst.
Um daran etwas zu ändern, müsste er erstmal selbst die Einsicht haben,dass ER etwas an SICH verändern muss.
Vielleicht hast du ja Freunde oder Familie,die dich in irgendeiner Form unterstützen können,
falls ja-wende dich auch an sie und trau dich,auszusprechen,wie es DIR und DEINEN Kindern
wirklich geht-Scham wäre hier am falschen Platz.
Du warst bislang so tapfer und stark,dies alles ertragen zu können-ich bin ganz zuversichtlich,
dass du den Weg aus dieser Beziehung schaffst,alleine schon für Deine Kinder und glaub mir,
das Leben kann auch für Euch wieder schön werden,wenngleich der Streif am Horizont vielleicht im Moment noch nicht so deutlich sichtbar ist.
Dir und Deinen Kindern viel Kraft und Alles Liebe!

 

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17. Februar 2017 um 8:03
In Antwort auf avarrassterne1

dann überlege Dir mal (nur für Dich, mich geht es eigentlich nichts an), warum es da so viel leichter ist.
Präzise. "weil die Steine nicht da sind" - ja schon klar Aber nicht hilfreich. Welche Steine? Ängste vermutlich. Verlustangst? Zukunftsangst? Angst vor dem Unbekannten? ... ?
Was noch...?

Dann kannst Du da etwas dagegen tun. Der Angst vor dem Unbekannten z.B. kann man begegnen, indem man sich informiert und plant. Indem man mal schaut, wie das (beispielsweise) mit den Frauenhäusern eigentlich funktioniert. Sich mal mit anderen Frauen unterhält, die das in Anspruch nehmen / in Anspruch genommen haben.
Sich informiert, wie man sich dann finanziell absichern kann. Wie das läuft, was es für Möglichkeiten gibt, was das für Voraussetzungen braucht - und schon mal die Unterlagen dafür zusammen sucht.
Dann wird aus dem ganzen weniger ein "Sprung ins schwarze Loch".

Guten morgen, das finanzielle ist nicht das Problem. Wir waren nie verheiratet und finanziell abhängig bin ich zum Glück auch nicht von ihm. Mein Problem ist eher mein eigener Kopf. Die Angst........damit steh ich mir selbst im Weg. Ich muss einen Weg finden Kraft zu bekommen ohne die gleich wieder zu verlieren weil er sie aussaugt damit ich den Absprung schaffe. Danke für deine Worte.

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17. Februar 2017 um 8:09

Guten Morgen,
kannst du die Angst näher bezeichnen? Angst vor dem Alleinsein?
Wenn Du finanziell nicht abhängig bist,ist das schonmal eine tolle Voraussetzung dafür,dir wirklich ein besseres Leben aufzubauen als bisher....

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17. Februar 2017 um 8:14
In Antwort auf tova_11878088

Ich kann verstehen,wie schwer das Alles für dich ist und ich halte auch absolut nichts davon,
Dir noch Schuldgefühle einreden zu wollen wegen Deiner Kinder.Du bist ihre Mama und weißt sicherlich,dass das alles auch nicht ungestreift an ihnen vorbei geht.
Klar hast du Angst,vor der Zukunft, wie du das alles alleine schaffst, vielleicht auch vor finanziellen Sorgen.
Dich in eine Therapie zu begeben,halte ich für eine gute Möglichkeit,dass du wieder Kraft findest,den Schritt zu gehen,den du unweigerlich gehen musst-nämlich RAUS aus dieser
Beziehung!
In erster Linie für Deine Kinder,in zweiter Linie für Dich.
Ich lese von Drogenkonsum und schon da würde ich Dir sagen, DU kannst deinem Partner hierbei nicht helfen,egal wie und was du auch probieren magst.
Um daran etwas zu ändern, müsste er erstmal selbst die Einsicht haben,dass ER etwas an SICH verändern muss.
Vielleicht hast du ja Freunde oder Familie,die dich in irgendeiner Form unterstützen können,
falls ja-wende dich auch an sie und trau dich,auszusprechen,wie es DIR und DEINEN Kindern
wirklich geht-Scham wäre hier am falschen Platz.
Du warst bislang so tapfer und stark,dies alles ertragen zu können-ich bin ganz zuversichtlich,
dass du den Weg aus dieser Beziehung schaffst,alleine schon für Deine Kinder und glaub mir,
das Leben kann auch für Euch wieder schön werden,wenngleich der Streif am Horizont vielleicht im Moment noch nicht so deutlich sichtbar ist.
Dir und Deinen Kindern viel Kraft und Alles Liebe!

 

Guten morgen, danke für deine lieben Worte. Ja, es fühlt sich nicht schön an, wenn jmd kommt und sagt du musst doch du solltest doch schäm dich ect der keine Ahnung davon hat wie besch....... es sich anfühlt so gelähmt zu sein. Ich bin sicherloch nicht gerne in dieser Haut gefangen. Aber es hat sich leider im Laufe der Jahre so entwickelt. Und als starker kämpfer Mensch gibt man erst auf wenn man am Boden ist......nur hat man dann leider nicht mehr die kraft wieder aufzustehen, vor allem nicht wenn immer wieder von dem Menschen für den man sich jahre lang aufgeopfert hat getreten wird. Und das immer und immer wieder. Aber ich will hier nicht in Mitleid zerfliesen......... Das ich ihm nicht raus aus den Drogen und dem damit verbundenen verhalten helfen kann ist mir irgendwann auch aufgefallen. Wie denn auch wenn er das nicht selbst als Problem sieht. Für ihn ist ja alles ok. Meine Familie zumindest ein Teil davon weiß bescheid. Die stehen zum glück auch hinter mir.  Ich danke dir für deine Worte

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17. Februar 2017 um 8:17
In Antwort auf tova_11878088

Guten Morgen,
kannst du die Angst näher bezeichnen? Angst vor dem Alleinsein?
Wenn Du finanziell nicht abhängig bist,ist das schonmal eine tolle Voraussetzung dafür,dir wirklich ein besseres Leben aufzubauen als bisher....

Angst los zu lassen Angst vor dem was kommt. Ich denke das das ein Problem tiefer verwurzelt aus meiner Kindheit ist. Was ich in therapie aufarbeiten muss. Ich weiß was falsch läuft. Nur leider weiß ich nicht was der konkrete Grund abgesehen von Angst und kraftlosigkeit dafür ist, warum ich nicht los lassen kann. 

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17. Februar 2017 um 8:29

Ich kann mir vorstellen,dass es schwer ist für Dich.Schliesslich musst du auch Abschied nehmen von deinen Zukunftsvorstellungen und einigen deiner Träume mit DIESEM mann,noch dazu ist
er der Papa deiner kinder. Das ist alles erstmal verdammt hart.
Bitte denke aber dran,dass du deine Kraft-und du bist zweifellos eine starke Frau- noch für deine
Kinder brauchen wirst-und ein wenig davon auch für Dich selbst.
Ich denke,du hast lange genug gekämpft um den Erhalt Eurer Familie,jetzt ist Dein Partner mal dran.....
Mal ehrlich,hat er es noch verdient,dass du Dir um ihn noch Sorgen machst? Er,der dich so mies behandelt, seinen Sohn mehr oder minder ablehnt und auch ansonsten nichts für seine Familie
tut?
Ich denke,du hast genug Kraft,Tränen und Geduld da reingesteckt-jetzt seid IHR mal dran,
nämlich deine Kinder und DU!
Der erste Schritt ist immer der schwierigste-aber ich bin sicher,dass ihr es schaffen werdet.
Und dass du grade müde und ausgelaugt bist-wer würde das nicht verstehen können.?!
Wenn alles vorüber ist und du zurückschaust,wirst du enorm stolz auf dich sein,das kann ich aus Erfahrung sagen. Bislang hast du so gut wie alleine dich um deine Kids gekümmert und ganz sicher eine Menge durchgeboxt und am Laufen gehalten, also Kopf hoch und ein wenig
Zuversicht-du packst das!!!

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17. Februar 2017 um 8:42

Veränderungen sind immer schwer...
auch mir fiel es schwer nach einer achtjährigen Beziehung Schluss zu machen obwohl die letzten drei Jahre die Hölle waren. Das liegt am Harmoniebedürftnis und auch an der hohen Resilienz. Menschen mit hoher Resilienz sind gewohnt viel auszuhalten. Dies kann positiv sein wenn es darum geht z.B. eine schwere Ausbildung zu schaffen. Jedoch in zwischenmenschlichen Beziehungen kann das dazu führen "alles mit sich machen zu lassen". 

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