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panische Reaktion auf Ärzte

4. Mai 2017 um 14:17

Hallo ihr lieben.

ich habe ein Problem wwomit ich mich jetzt nochmal an euch wende.
bald bekomme ich künstliche Hüftgelenke und beim Gedanken daran bekomme ich sofort schlechter Luft,  mein Bauch kribbelt fürchterlich und meine Brust verengt sich als säße jemand darauf. ..ich bekomme einen Klos im Hals und könnte sofort los heulen. ..sogar beim schreiben jetzt gerade kommen diese Gefühle hoch ..
klar ich weiß es ist panik.  Ich kann mich aber entspannen und die Gedanken ändern wie ich will...mir bewusst machen das es für meinen Arzt der spezialisiert auf dem Gebiet ist ja ein Routine Eingriff ist und sowieso so viele Menschen künstliche Hüften haben und das mein Lebensgefühl viel besser sein wird ohne die schmerzen. ..etc usw ...mir ist das alles klar aber trotzdem es sind jetzt noch ein bisschen mehr als 2 wochen dann ist es soweit und jede stunde jede sekunde die vergeht scheint mich zu ersticken...

Ich lasse mir das aber nicht so aanmerken denn ich weiß wie lächerlich das im Grunde ist. Und ich schäme mich dafür.  Doch egal aus welcher Perspektive ich das ganze und die op betrachte...es fühlt sich dunkel und qualvoll an...

Was ist mit mir los?  
Wieso aakzeptiert mein Unterbewusstsein nicht das mein leben dadurch leichter werden wird?
Das es zwar eine größere aber nicht unbedingt eine eher eeinfache Operation ist usw...

Bitte helft mir. Die Anonymität dieses Forums ist grad der einzige Weg um darüber zu sprechen. 

Lg uund danke im voraus für die Antworten

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4. Mai 2017 um 14:20

Genau was noch vielleicht wichtig ist:wenn ein aArzt in meiner nähe ist möchte ich am liebsten fliehen und es ist psychisch sehr anstrengend die Behandlung zuzulassen . 
 

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4. Mai 2017 um 14:58

Hast recht
es geht glaub ich einfach darum zu akzeptieren was ist...wenn man tod krank ist und weiß man wird sterben bringt es auch nichts durch zu drehen...trotzdem kann ich das Gefühl nicht kontrollieren. ..

aber ein mittel ja werde ich nehmen

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4. Mai 2017 um 15:43
In Antwort auf giny827

Hallo ihr lieben.

ich habe ein Problem wwomit ich mich jetzt nochmal an euch wende.
bald bekomme ich künstliche Hüftgelenke und beim Gedanken daran bekomme ich sofort schlechter Luft,  mein Bauch kribbelt fürchterlich und meine Brust verengt sich als säße jemand darauf. ..ich bekomme einen Klos im Hals und könnte sofort los heulen. ..sogar beim schreiben jetzt gerade kommen diese Gefühle hoch ..
klar ich weiß es ist panik.  Ich kann mich aber entspannen und die Gedanken ändern wie ich will...mir bewusst machen das es für meinen Arzt der spezialisiert auf dem Gebiet ist ja ein Routine Eingriff ist und sowieso so viele Menschen künstliche Hüften haben und das mein Lebensgefühl viel besser sein wird ohne die schmerzen. ..etc usw ...mir ist das alles klar aber trotzdem es sind jetzt noch ein bisschen mehr als 2 wochen dann ist es soweit und jede stunde jede sekunde die vergeht scheint mich zu ersticken...

Ich lasse mir das aber nicht so aanmerken denn ich weiß wie lächerlich das im Grunde ist. Und ich schäme mich dafür.  Doch egal aus welcher Perspektive ich das ganze und die op betrachte...es fühlt sich dunkel und qualvoll an...

Was ist mit mir los?  
Wieso aakzeptiert mein Unterbewusstsein nicht das mein leben dadurch leichter werden wird?
Das es zwar eine größere aber nicht unbedingt eine eher eeinfache Operation ist usw...

Bitte helft mir. Die Anonymität dieses Forums ist grad der einzige Weg um darüber zu sprechen. 

Lg uund danke im voraus für die Antworten

nach meinen Erfahrungen ist "ich lasse es mir nicht anmerken" kein guter Weg mit einer Panik umzugehen.

Klar, Panik ist oft irrational und unbegründet. Meisten weiß man das auch selbst. Schert sich die Panik i.d.R. einen *** drum. Aber das kaschieren frißt zum einen ziemlich viel Energie, die man an der Stelle dringender brauchen würde, um mit der Panik umzugehen und zum anderen: es ändert nichts - für Dich.
Im Gegenteil. Wenn die Panik stark ist (und Deine Beschreibung klingt schon so) dann wirst Du dennoch "wunderlich" wirken - ohne Erklärung, während Du Deine Kraft sinnlos dafür verballerst, irgendwelche Fassaden aufrecht zu erhalten. Ja schlimmer noch: es erhöht den Streß, dem Du damit ausgesetzt bist, beträchtlich. Du addierst auf "Angst vor OP" gleich noch eine große Portion "dass nur ja keiner merkt, wie ich hier rumspinne" drauf.
Wie soll ich sagen: Menschen, die enorm unter Streß stehen, sind nicht die angenehmsten Zeitgenossenn, auch wenn sie sich "nichts anmerken lassen" - und erst Recht nicht, wenn man keine Ahnung hat, was eigentlich los ist.

Davon abgesehen - vertraust Du Ärzten nicht? Allgemein? Im besonderen? Dann wäre es logisch, dass Dich der Gedanke, Dich ihnen quasi hilflos auszuliefern, nicht gerade zum Jauchzen bringt.
Da kannst Du dann aber auch ansetzen - wenn es Dir schwer fällt, unbekannten Menschen zu vertrauen - lerne den Doc besser kennen. Wenn es Dir schwer fällt ein unbekanntes irgendwas mit Dir machen zu lassen - informiere Dich über die OP - usw.

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4. Mai 2017 um 16:12

davon würde ich abraten.
Die machen schon vor 2 Wochen abhängig - ersetzt ein Problem durch ein anderes.

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10. Mai 2017 um 8:00

Liebe giny!

Habe mir, vor etwa 20 Jahren, auch ein Hüftgelenk "einbauen" lassen. Als ich dann auf REHA war, erfuhr ich ich von einem Patienten, dass das gar nicht unbedingt erforderlich gewesen wäre, weil, so sagte er zumindest, es noch viele andere Alternativen gegeben hätte, man müsse sich nur kundig machen. Im Net findest Du bestimmt was. Lass Dich nicht operieren wenn`s nicht unbedingt sein muss. Meine OP dauerte etwa 40 Minuten und ist auch gut verlaufen. Na ja, die Schmerzen hinterher, waren weniger gut. 2 Stück auf einmal machen sie ja eh nicht. Erst die eine, dann die andere Prothese. Ich kann Dich sehr gut verstehen. Aber deshalb brauchst Du Dich doch nicht zu schämen! Für was denn? SDolltest Du Fragen haben, schreibe mir bitte eine PN.


Liebe Grüße,

geezer lib

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17. Mai 2017 um 14:00
In Antwort auf lightinblack

Liebe giny!

Habe mir, vor etwa 20 Jahren, auch ein Hüftgelenk "einbauen" lassen. Als ich dann auf REHA war, erfuhr ich ich von einem Patienten, dass das gar nicht unbedingt erforderlich gewesen wäre, weil, so sagte er zumindest, es noch viele andere Alternativen gegeben hätte, man müsse sich nur kundig machen. Im Net findest Du bestimmt was. Lass Dich nicht operieren wenn`s nicht unbedingt sein muss. Meine OP dauerte etwa 40 Minuten und ist auch gut verlaufen. Na ja, die Schmerzen hinterher, waren weniger gut. 2 Stück auf einmal machen sie ja eh nicht. Erst die eine, dann die andere Prothese. Ich kann Dich sehr gut verstehen. Aber deshalb brauchst Du Dich doch nicht zu schämen! Für was denn? SDolltest Du Fragen haben, schreibe mir bitte eine PN.


Liebe Grüße,

geezer lib

Hi
danke für deine Nachricht. also bei mir ist der gelenkkopf halt total abgeschabt sag ich jetzt mal...dadurch haben sich knöcherne anbauten entwickelt die ständig zu Entzündungen führen. ..ich will die op natürlich umgehen. ..ich wsr bei sehr vielen Ärzten und jeder hat gesagt etwas anderes ist nicht möglich oder hilfreich. ..was auch toll wäre, wie der arzt sagte bekomme ich danach meine beine wieder auseinander und die x beine werden weg sein...das würde mein Selbstbewusstsein natürlich enorm pushen und dinge wie sex, roller/Motorrad fahren usw wären wieder möglich. natürlich wenn es andere Möglichkeiten gäbe. ...ich schäme mich das ich operiert werde ubd ich habe so große panik das etwas schief geht .wie ging es dir denn nach der op? schmerzen Gefühl etc?

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