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Panische angst vor uni

8. März 2010 um 18:52 Letzte Antwort: 10. März 2010 um 19:58

hatte früher voll stress mit der schule weil mich die lehrer fertig gemacht haben egal was für noten ich geschrieben haben. habe dann angefangen zu schwänzen weil ich nicht mehr hin gehen wollte und das gab natürlich voll stress musste oft mit dem direktor heulend reden... das war echt eine horror zeit mit depressionen etc.
jetzt gehe ich zur uni und mit meinem freund mit dem ich zusammen gewohnt habe und dem dem ich 5 jahre zusammen war ist seit kurzem schluss und wir hatten so stress und das ganze hat mich so mit genommen das ich nichts mehr konnte und mir alles egal geworden ist. wollte erst mal alleine sein mit mir klar kommen und bin 3 wochen nicht zur uni gegangen weil ich körperlich fertig war. bin deshalb nicht zum arzt gegangen und jetzt hat die uni natürlich angerufen zum 2. mal weil ich echt sehr sensibel bin und wenn ich probleme habe immer alleine für mich sein muss um die scheiß zeit zu überstehn. jetzt muss ich morgen zur uni und habe so pank weil mich das an meine alte schule erinnert und ich angst habe raus zu fliegen aber will den lehrern auch nicht wie wahrheit sagen weil will nicht da stehen wie ein sozialfall oder so. denkt ihr bestimmt mein gott wo ist mein problem aber ich habe da echt eine blockade. ich glaube ich werde mit meinem leben nie klar kommen. bin so sensibel das ich mich schon sv habe und schon sooo oft selbstmorgedanken hatte. vielleicht ist es auch besser mal zum psychologen zu gehen.... einfach nur damit ich reden kann und er mir tipps geben kann wie ich die angst vor der schule und wenn ich fertig bin nicht mit meinem leben aufhören bis es mir wieder gut geht sondern weiter mache. tut mir leid aber ich musste das alles mal los werden. vielleicht sollte ich auch einfach mal positiv denken.
müsst nicht unbedingt antworten..... wollte einfach nur mal meine probleme loswerden :' ( vielleicht kennt so was ja einer von euch.......

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10. März 2010 um 19:58

Du musst an dich selbst glauben
Eigentlich kann man nur seine Angst überwinden, wenn man sich ihr stellt. Denn erst dann merkt man, dass es gar nicht so schlimm war, wie man es sich gedacht haben.
Wenn du den Unileuten die Wahrheit sagst und ihnen nichts verheimlichst, werden sie es schon verstehen. Du kannst ja sagen, dass es mehr psychische Probleme als körperliche waren und du deshalb nicht zum Arzt gegangen bist.

Natürlich musst du aber auch darüber nachdenken, wie du in Zukunft dieses Problem anpackst, denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis du wieder an so einem Punkt kommt, an dem dir alles sinnlos erscheint und du dich zurückziehst und alles an dir vorbeizieht ohne Rücksicht auf dich zu nehmen.

Da hilft wirklich nur, die Einstellung zum Leben an sich zu ändern. Du musst mehr Disziplin und Motivation aufbringen. Das ist schwer, aber nur wer das schafft, kann im Leben auch glücklich werden, denn von nichts kommt auch nichts.
Nicht weglaufen, sondern sich den Dingen stellen und daran wachsen.

Du darfst auch nicht immer an die Vergangenheit denken. Sie sollte dein Denken prägen, aber nicht andere Gedanken und Handlungen blockieren.
Die großen Menschen dieser Welt, holen die Kraft aus ihren Feinden. D.h. sie denken nach dem Schema: Den zeige ich es! Oder willst du, dass deine Lehrer recht behalten? Wohl eher nicht!

Und wenn du trotzdem dir denkst, ich habe ein bescheuertes Leben, so vergiss nicht, dass es immer Menschen geben wird, die nicht an die Uni gehen können, geschweige denn, würdevoll leben können! Sei dankbar für das was du hast und dass du noch lebst, sodass du dich noch ändern kannst und das hoffentlich zum Positivem!

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