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Panische Angst vor den Terminen beim Arbeitsamt

20. Mai 2012 um 23:39

Hallo liebe User.
Ich bin seit Ende meiner Elternzeit,arbeitslos gemeldet. Vor meiner SS habe ich eine Ausbildung zur krankenpflegehelferin gemacht und habe dielet danach angefangen zu arbeiten. Als ich Schwanger wurde bekam ich ein BV und durfte dann auch nicht mehr weiter arbeiten. Leider hatte ich nur ein jahresvertrag,so das sie mich nicht weiter beschäftigt haben. Nun bin ich seit Dezember arbeitslos gemeldet. Da mein Mann nachts arbeitet und erst morgens um 10 nach Hause kommt,kann ich auch erst ab da arbeiten,bzw sogar erst ab mittags und dann auch nur bis 19 Uhr. Da ist natürlich die Chance, in meinen beruf wieder reinzukommen gleich null.
Zur Zeit Suche ich nach einer alternative,aber auch da ist bis jetzt nichts bei rum gekommen. Jetzt habe ich am Mittwoch einen Termin beim AA und ich habe jetzt schon riesige Angst dahin zu gehen,da die Angestellten dort richtig frech und gemein sind,Vorallem die weiblichen Angestellten. Jedes mal versuchen die mir einzureden,ich soll meinen Sohn in die Krippe geben,was ich aber auf gar keinen Fall will. Könnt ihr mir Tipps geben,wie ich den Termin am besten überstehe?? Ich kann jetzt schon nicht schlafen,weil ich solche Angst habe. Würde am liebsten ganz vom AA weg,aber zur Zeit brauchen wir jeden Cent. Vielleicht kann mir ja jemand helfen??

LG

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22. Mai 2012 um 0:18

Hi
könnte Dein Mann vielleicht mitkommen? Oder jemand dem Du vertraust?
Selbstverständlich musst Du Dich dort nicht frech behandeln lassen. Leider liegt das dort bei den Mitarbeitern wohl aber in der Natur, bzw. bekommen die genug Druck von Oben oder Vorgaben Dir Druck zu machen.
Wisse aber, dass ganz ganz viel von dem was sie sagen oder verlangen keine Rechtsgrundlage hat und nicht mal den Raum verlassen dürfte. Sie sind dort geschult Druck auszuüben, ohne Rücksicht auf Einzelfälle, aber immer mit dem Ziel Dich raus aus den Zahlen zu bekommen.

Weißt Du, es gibt leider in Deutschland inzwischen sehr viele Menschen die sich freiwillig nicht auf dem Amt melden, wegen dem druck, den Du aktuell erfährst.

Da ich Deine wirkliche Situation nicht einschätzen kann gebe ich Dir nur folgendes mit: Das Gespräch dauert 30 min. Sage das Du Dich weiter bemühst. (schreibe Bewerbungen und bringe die - auch beim nächsten mal - mit) Lasse Dich nicht verunsichern, auch wenn sie Druck machen und Du Angst hast. Das verstehe ich, aber vieles von dem mit was die drohen, würden sie niemals durch drücken. Bewerbe Dich, wenn sie es verlangen und sollte es dann zu einem Vorstellungsgespräch kommen, lege klar was geht und was nicht. Dann wirst Du eben eine Absage bekommen und gut ist.

Auf eine Diskussion mit einem Arbeitsamt Mitarbeiter lass es gar nicht erst kommen. Die reden Dich in Grund und Boden mit haarsträubenden Argumenten und Forderungen. Sage im Raum zu allem Ja und Ahmen und später gab es eben Situationen, warum du dies oder das nicht machen konntest.

Ich weiß, alles leicht gesagt. Aber überstehe die 30 min und Du hast dann 6 Monate Ruhe. Eine unterstützende Begleitung kann nie Schaden.

Aber der aller aller wichtigste Tipp ist:
LASS DICH NICHT VERUNSICHERN !

Die reden und drohen viel und sehr deutlich. Hinten heraus ist das oft nur Geklapper.
Und gegen alles was sie machen, kannst Du Widerspruch einlegen.
Dein Sachbearbeiter hat in erster Linie das Ziel, seine Zahlen zu verbessern. Und dafür nutzt er richtige Wege und welche die in der Grauzone sind und nirgendwo Bestand haben.

In ganz extremen Fällen kannst Du auch vom Teamleiter verlangen, dass Dir ein anderer Sachbearbeiter bereit gestellt wird.

Vergiss nicht: Du bist dort der Kunde und die leben nur davon, dass es Dich gibt!

Halt die Ohren steif ...

Stromer

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22. Mai 2012 um 14:11
In Antwort auf stromer8return

Hi
könnte Dein Mann vielleicht mitkommen? Oder jemand dem Du vertraust?
Selbstverständlich musst Du Dich dort nicht frech behandeln lassen. Leider liegt das dort bei den Mitarbeitern wohl aber in der Natur, bzw. bekommen die genug Druck von Oben oder Vorgaben Dir Druck zu machen.
Wisse aber, dass ganz ganz viel von dem was sie sagen oder verlangen keine Rechtsgrundlage hat und nicht mal den Raum verlassen dürfte. Sie sind dort geschult Druck auszuüben, ohne Rücksicht auf Einzelfälle, aber immer mit dem Ziel Dich raus aus den Zahlen zu bekommen.

Weißt Du, es gibt leider in Deutschland inzwischen sehr viele Menschen die sich freiwillig nicht auf dem Amt melden, wegen dem druck, den Du aktuell erfährst.

Da ich Deine wirkliche Situation nicht einschätzen kann gebe ich Dir nur folgendes mit: Das Gespräch dauert 30 min. Sage das Du Dich weiter bemühst. (schreibe Bewerbungen und bringe die - auch beim nächsten mal - mit) Lasse Dich nicht verunsichern, auch wenn sie Druck machen und Du Angst hast. Das verstehe ich, aber vieles von dem mit was die drohen, würden sie niemals durch drücken. Bewerbe Dich, wenn sie es verlangen und sollte es dann zu einem Vorstellungsgespräch kommen, lege klar was geht und was nicht. Dann wirst Du eben eine Absage bekommen und gut ist.

Auf eine Diskussion mit einem Arbeitsamt Mitarbeiter lass es gar nicht erst kommen. Die reden Dich in Grund und Boden mit haarsträubenden Argumenten und Forderungen. Sage im Raum zu allem Ja und Ahmen und später gab es eben Situationen, warum du dies oder das nicht machen konntest.

Ich weiß, alles leicht gesagt. Aber überstehe die 30 min und Du hast dann 6 Monate Ruhe. Eine unterstützende Begleitung kann nie Schaden.

Aber der aller aller wichtigste Tipp ist:
LASS DICH NICHT VERUNSICHERN !

Die reden und drohen viel und sehr deutlich. Hinten heraus ist das oft nur Geklapper.
Und gegen alles was sie machen, kannst Du Widerspruch einlegen.
Dein Sachbearbeiter hat in erster Linie das Ziel, seine Zahlen zu verbessern. Und dafür nutzt er richtige Wege und welche die in der Grauzone sind und nirgendwo Bestand haben.

In ganz extremen Fällen kannst Du auch vom Teamleiter verlangen, dass Dir ein anderer Sachbearbeiter bereit gestellt wird.

Vergiss nicht: Du bist dort der Kunde und die leben nur davon, dass es Dich gibt!

Halt die Ohren steif ...

Stromer

Vielen
Lieben dank,für seine Mail. Bewerbungen muss ich morgen mitbringen. die werde ich heute abend zusammensuchen. Leider hatte ich,solange ich ALG1 bekommen,jedes mal einen neuen ... Und das nervt mich echt tierisch an. Werde der morgen sagen,das ich mich bemühe eine arbeit,wenn auch nur fürn paar stunden,zu finden.das ich schon Zettel in Geschäften aufgehängt habe,das ich arbeit suche und ich regelmäßig in zeitungen und internet gucke,ob es da stellen gibt,die ich von der uhrzeit her auch machen kann.gestern rief mich jemand an wegen einer putzstelle,die ich leider nicht annehmen kann,da die vormittags ab 9 uhr jemanden brauchen für 2 std,da aber mein mann leider erst um 10 heim kommt,geht das nicht,da wir einen kleinen sohn haben von 20 monaten.
Nicht einschüchtern lassen ist immer einfacher gesagt,als getan. könnte jetzt schon heulen

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29. Mai 2012 um 20:58

Ohweiha ...
Hallo erstmal
Ich kann dich ganz gut Verstehen ich bin derzeit auch arbeitssuchend habe aber kein kind den druck den das arbeitsamt macht ist manchmal echt nicht zum aushalten .. meine berater wurden öfter gewechselt der eine frecher als der andere natürlich machen die dort auch nur ihre arbeit aber dennoch sollten die schon in der lage sein mal was Freundlicher zu sein mittlerweile habe ich einen berater bei dem ich immer hin muss er ist noch ziemlich jung und super freundlich du darfst dich dort nie unterkriegen lassen und lass dir aufkeinen fall welche masnahmen oder sonstiges andrehen

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