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Panikattaken beim Autofahren

16. Juli 2010 um 23:24

Ich habe schon seit eingen Jahren Probleme beim Autofahren.

Es hat angefangen als ich bei 35 Grad Celsius auf der Autobahn in einen Stau geriet, dieser löste sich wieder auf, ich bin bis dahin sicher, gerne und manchmal auch etwas schnell unterwegs gewesen. Auch an diesem Mittag fuhr ich nach Auflösung des Staus ganz links als mir plötzlich schwindelig wirde, so dass ich mich in die Vorstellung hineinsteigerte, dass ich das Bewußtsein verlieren könnte und dadurch unweigerlich in einen schlimmen Unfall involviert werden könnte. Ich hatte zu tun auf die rechte Spur zu kommen und schaffte es irgendwie bis zur nächsten Ausfahrt.

Seitdem kann ich keine Straßen mehr fahren, die keine Möglichkeit zum Abhalten bieten, z.B. Bundesstraßen etc. Auch Tunnels sind für mich nicht mehr machbar, da ich immer das Gefühl habe, gleich die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren. Entsprechend stellen sich Herzrasen, Atemnot, Schweißausbrüche etc. ein. Dementsprechend vermeide ich solche Situationen, nur schränkt dies meinen Radius, meine Selbständigkeit und letztlich auch meine Selbstachtung, um die es ohnehinm mager bestellt ist, empfindlich ein.

Selbstverständlich weise ich noch andere Problemlagen auf, wie bspw. Trichotillomanie, aber da WAGE ICH ERST GAR NICHT DRAN ZU RÜHREN Sorry, die Großbuchstaben waren ein Vershen.

Nun meine Frage: Ich bin ganz bestimmt nicht die Einzige mit einer derartigen Angsterkrankung, mich würde nur interessieren, ob es hier jemand gibt, der sich deshalb in Behandlung begeben hat. Wie sieht die aus? Wer zahlt sie? Erfolg?

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17. Juli 2010 um 18:17

Panik
Habe das Problem auch gehabt.Eine Ohnmacht bei 130,zum Glück in der Nacht als nicht viel los wahr. Habe dann nach einem Jahr ,für 3 Jahre kein Auto mehr gefahren. Habe nach einer anderen Therapie wider angefangen. bei wir ist der Hintergrund ein chronischer Erschöpfungszustand(Burnout). Meine Grenze liegt heute bei einer Stunde Fahrzeit. Angst kann mann mit Therapien behandeln.In Ihrem Fall, klein wider anfangen von Ausfahrt zu Ausfahrt und das steigern. Geht schon. Die Angst überwinden. mfG Birdie56

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28. September 2010 um 23:46

Panikattacken beim Autofahren
hi.
bin neu hier,da ich auch nicht mehr weiter weiß.
ich bekomme als eigentlich leidenschaftliche autofahrerin nur auf einer strecke panik,wenn stau ist.richtung heilbronn-stuttgart.keiner kann mir helfen.und ich muß demnächst diese strecke wieder ganz alleine fahren-bis münchen-400 km von mir daheim.
es ist ein gefühl,als wenn man selbst aus sich herausgeholt wird.....schweiß,verkrampftes halten ans lenkrad,bis meine nägel sich in das handinnere bohren.beruhigungstropfen helfen mir nichts!
ich fahre überall hin ohne angst,-außer diese strecke,die unumgänglich ist.
ich weiß nicht mehr weiter.

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29. September 2010 um 8:05
In Antwort auf ronald_11917471

Panik
Habe das Problem auch gehabt.Eine Ohnmacht bei 130,zum Glück in der Nacht als nicht viel los wahr. Habe dann nach einem Jahr ,für 3 Jahre kein Auto mehr gefahren. Habe nach einer anderen Therapie wider angefangen. bei wir ist der Hintergrund ein chronischer Erschöpfungszustand(Burnout). Meine Grenze liegt heute bei einer Stunde Fahrzeit. Angst kann mann mit Therapien behandeln.In Ihrem Fall, klein wider anfangen von Ausfahrt zu Ausfahrt und das steigern. Geht schon. Die Angst überwinden. mfG Birdie56

Panik
mache gerade meinen Führerschein und musste letztens auch in der 2 Autobahnstunde rechts anhalten weil ich eine Panikattacke bekommen hab. Keine Ahnung warum, es war ja nix! noch nicht mal Stau! Jedoch aufgeben kommt für mich nicht in Frage, stehe kurz vor der praktischen Prüfung und das werd ich nicht hinschmeißen, ich kämpf dagegen an! Ich habe seit Jahren eine Panikstörung und weiß das es manchmal sehr schwer ist durchzuhalten aber es lohnt sich. Für mich war es eine ungeheure entlastung meinem Mann und auch meiner Fahrlehrerin von meiner erkrankung zu erzählen.

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