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Panikattacken und Angststörungen

13. März 2016 um 18:55 Letzte Antwort: 28. März 2016 um 14:29

Ich bin neu hier und bin froh nicht die einzige zu sein mit solchen Problemen.
Ich bin 16 und leide seit 4 Monaten an Anststörungen.
Angefangen hat es als es mich total gedreht hat weil ich an dem Tag probleme mit meinem Kreislauf hatte. Das war nicht weiter schlimm, bin die Tage darauf ganz normal weiter in die Schule usw. Zwei Wochen darauf hatte ich ähnlich Syntome im Zug (Schwindel, Schlecht,Herzrasen...) . Seitdem hab ich so Angst dass es mir wieder schlecht geht, das ich kaum noch raus gehe. Ich musste die Schule abbrechen weil allein das Busfahren unmöglich für mich ist (kann nicht raus wenn ich wieder eine attacke bekomme,...). Ich schaffe es manchmal in die Stadt zu gehen weil ich weiß ich bin innerhalb von 5min zu Hause wenn ich wieder Panik bekomme. Ich bin in Therapie aber es hilft nichts. Von Medikamenten halte ich nichts. Ich bin für eine Klinik angemeldet und freue mich drauf weil ich so wie es jetzt ist, nicht weiter machen kann. Ich hab wahnsinnige Angst wenn der Klinikaufenthalt nicht hilft, weil ich kein richtiges Leben mehr habe. Es ist ein Albtraum nurnoch zu Hause sein zu können aber ein noch viel größerer Albtraum raus zu gehen.

Meine Frage ist ob euch ein klinikaufenthalt geholfen hat und ob die Angst vollkommen weg ist seitdem?

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25. März 2016 um 20:12

Klinik kann helfen wenn man sich drauf einlässt
Bin auch neu hier...
Ich hatte 2003 meine erste Panikattacke, jedoch dauerte es mehrere Monate bis ich wusste das es eibe war. Damals äußerte es sich wie ein Herzinfarkt. Mein Arzt glaubte mir nicht, er meinte wir jungen Weiber seien einfach nur hysterisch. Als ich dann eine Attacke im Wartezimmer bekam u er selbst dachte es sei ein Infarkt, wurde ich endlich untersucht. Es folgten viele Monate, min unzähligen Untersuchungen die alle meine vollkommene körperl. Gesundheit bestätigten. Zu der Zeit bin ich nur noch aus dem Haus gegangen zm meinen Krankenschein zu verlängern. Ich konnte kaum sitzen, da ich einen extrem Druck in der Brust hatte, der nur nachließ wenn ich mich hin legte Mein Hausarzt machte mir dann einen Termin bei einer Psychologin, diese meinte sofort, ehe wir lange rumdoktern, soll ich in eine Klinik. Im Januar 2005 war ich dann für 9 Wochen in einer Klinik zur stat. Gruppentherapie. Ohne diese Klinik wäre ich mit Sicherheit irgendwann kaputt gegangen, da ich wegen dem Druck in der Brust nicht mehr essen konnte. In der Klinik wurde ich wieder aufgepäppelt und dann Schritt für Schritt wieder zurück ins normale Leben geholt. Ich war mit 5 anderen Menschen mit verschiedenen psych. Problemen in einer Gruppe. Dort fühlte ich mich wohl, denn keiner warf mir Simulation vor, wie es z.B. das Arbeitsamt tat. Nach den 9 Wochen war ich wieder fähig meinen Alltag zu bestreiten und stundenweise zurück in die Arbeitswelt zu gehen. Die Panikattacken waren nie ganz weg aber ich wusste damit umzugehen. 2012 hatte ich den letzten größeren Ausfall mit Panik und Burn Out. Ich ging dann nochmal in die Klinik, quasi zum auffrischen des 2005 gelernten und bin bis heute nahezu angstfrei. Das Problem ist wenn ich jetzt mit etwas zum Arzt gehe wird nicht untersucht, sondern ich werde mit psych. Erschöpfung o. ä. krank geschrieben. Man wird ja auch älter u kann durchaus auch mal krank sein, nur heißt es einmal psych. krank dann ist alles immer psych. Wie soll man sich da Gehör verschaffen? Echt schwierig.
Du bist erst 16 und solltest nicht zulassen, das die Angst dein junges Leben bestimmt. Ich war 20 als es anfing und hab so meine junges Erwachsensein bei Ärzten und Therapeuten verbracht während gleichaltrige auf Parties etc. gingen.
Geh in eine Klinik, lass dir helfen und lebe dein Leben so wie es in deinem Alter sein sollte.

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28. März 2016 um 8:06

Stress und angst....fehldiagnose ...epilepsie...oft...!!!
hallo
ich kenn das mit der angst. bin 15 jahre falsch behandelt worden. sie sagten immer, ich hätte epilepsie, aber jetzt ist laut blutbefund (labor) rauskommen, dass ich gesund bin, aber ich keinen stress und angst haben darf. ich bekomme dafür citalopram 5mg. ich hatte immer so ein komisches gefühl im körper. so ein zusammenkrampfen. das ging vom bauch weg. aber, seit ich nieren und gallensteine hatte, kann ich auch nicht mehr richtig viel essen. wenn ich viel esse wird mir schlecht. ich hatte damals 120kg, jetzt habe ich nur noch 69,8kg. ich esse in der früh weizenkleie und kaffee dazu. das hilft mir auch sehr gut und nimmt mir die ganzen gifte innerlich weg. wie hast du dich gefühlt als du im stress warst. wie waren deine gefühle. beschreib sie mal. würd mich intressiern. bis danne mal. schöne osterfeiertag dir!!!

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28. März 2016 um 14:29
In Antwort auf odile_12536593

Stress und angst....fehldiagnose ...epilepsie...oft...!!!
hallo
ich kenn das mit der angst. bin 15 jahre falsch behandelt worden. sie sagten immer, ich hätte epilepsie, aber jetzt ist laut blutbefund (labor) rauskommen, dass ich gesund bin, aber ich keinen stress und angst haben darf. ich bekomme dafür citalopram 5mg. ich hatte immer so ein komisches gefühl im körper. so ein zusammenkrampfen. das ging vom bauch weg. aber, seit ich nieren und gallensteine hatte, kann ich auch nicht mehr richtig viel essen. wenn ich viel esse wird mir schlecht. ich hatte damals 120kg, jetzt habe ich nur noch 69,8kg. ich esse in der früh weizenkleie und kaffee dazu. das hilft mir auch sehr gut und nimmt mir die ganzen gifte innerlich weg. wie hast du dich gefühlt als du im stress warst. wie waren deine gefühle. beschreib sie mal. würd mich intressiern. bis danne mal. schöne osterfeiertag dir!!!

Auswirkung der Panikattacken
Also ich hab von Haus aus ein unwohles/mulmiges Gefühl im Magen, so wie wenn man aufgeregt ist. Wenn ich raus gehe bekomme ich immer wieder Panik und das wird mit jeder Attacke schlimmer. Ich fühle mich ehlend wenn das passiert, mir wird schlecht und manchmal bekomm ich sogar Herzrasen und Atemnot. Ich fühle mich komplett unwohl und will sofort der Situation entfliehen.

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