Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Panikattacken und Ängste

16. September um 20:29 Letzte Antwort: 18. September um 22:02

Hallo alle zusammen,

ich bin 31 Jahre jung, lebensfroh, eine positive Person und lache gerne. Zudem aber auch sehr hilfsbereit, versuchte auf der Arbeit immer 150% zu geben und ich stellte die Probleme anderer Menschen gerne vor meine eigenen. Dadurch und durch viele negative Erlebnisse (Herzinfarkt meiner Mutter, Trennung Eltern, etc), die plötzlich zusammen kamen und für mich zu viel waren, erlitt ich nachdem ich den stressigen Job gekündigt habe an einer Anpassungsstörung, Panikattacken, Angst ebenfalls einen Herzinfarkt bekommen zu können bzw Angst vor Krankheiten und aus irgendwelchen Gründen 5 Allergien sowie eine Fructoseintoleranz.

Bis ich das alles heraus bekommen und verstanden habe was da eigentlich passiert, vergingen natürlich erst einmal einige Wochen. 
Denn plötzlich stehe ich da und weiß nicht was auf einmal mit mir los ist.

Ich gehe zur Verhaltenstherapie, war bei einer Ernährungsberaterin, lebe seitdem sehr gesund und habe aktuell ein Sabbatical Jahr, um zur Ruhe zu kommen. Ich habe zu dem Thema selbst viel recherchiert, Bücher gelesen und Rat eingeholt. Yoga und Meditation sind seitdem meine Entspannung geworden. Mein größter Halt sind mein Freund und meine Freunde. 

Mittlerweile geht es mir besser. Ich habe mein Lachen wieder zurück, sehe gesund aus und unternehme viel. Die Urlaube in den Bergen und am Meer tun mir sehr gut.

Viele Emotionen steckten in mir, viele Themen konnte ich verarbeiten, sodass meine Panikattacken aufgehört haben.

Nur noch die Ängste sind da. Viel weniger, aber nicht weg. 

Nun sind 6 Monate vergangen und ich hoffe, dass ich irgendwann wieder unbeschwert leben kann.

Falls jemand Tipps für mich hat, freue ich mich sehr über eine Antwort.

Danke und bleibt gesund.

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17. September um 9:46

Hallo,

ich finde das klingt, als ob du dich auf einem sehr guten Weg befindest. Viele Bewältigungsstrategien hast du für dich gefunden. Je mehr du auf sie zugreifen kannst, umso besser wirst du mit Belastungen und Stressoren umgehen können. Was hat dir früher geholfen, wenn du Situationen erfolgreich gemeistert hast. Eine Methode mit Nähe zur Verhaltenstherapie ist Biofeedback. Sie gehört in den alternativen Behandlungsbereich und ihre Kosten müssen selbst getragen werden, allerdings nicht minder erfolgversprechen. Es kann ein begleitender Ansatz sein um körpereigene Prozesse, die oft unbewusst ablaufen besser wahrzunehmen und direkt zu erleben, wo beispielsweise Stressoren Reaktionen auslösen. Hier können Therapieziele sofort neu definiert werden und gegebenenfalls gleich während der Messung Entspannungsmethoden integriert werden. Das Biofeedback verfügt, wie die Verhaltenstherapie über einen lerntheoretischen Hintergrund. Sinnvoll wären bestimmt auch ein paar Bewältiungsstrategien für deinen kommenden beruflichen Neustart. 150 % Arbeitsleistung ist zuviel und auf Dauer sicher mehr schädlicher als gesund. Mit deinem Therapeuten könntest du vielleicht mal anschauen, warum du das Gefühl hast Probleme anderer Menschen verdienen mehr Beachtung als deine eigenen. 

LG Sis

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17. September um 17:39
In Antwort auf sisteronthefly

Hallo,

ich finde das klingt, als ob du dich auf einem sehr guten Weg befindest. Viele Bewältigungsstrategien hast du für dich gefunden. Je mehr du auf sie zugreifen kannst, umso besser wirst du mit Belastungen und Stressoren umgehen können. Was hat dir früher geholfen, wenn du Situationen erfolgreich gemeistert hast. Eine Methode mit Nähe zur Verhaltenstherapie ist Biofeedback. Sie gehört in den alternativen Behandlungsbereich und ihre Kosten müssen selbst getragen werden, allerdings nicht minder erfolgversprechen. Es kann ein begleitender Ansatz sein um körpereigene Prozesse, die oft unbewusst ablaufen besser wahrzunehmen und direkt zu erleben, wo beispielsweise Stressoren Reaktionen auslösen. Hier können Therapieziele sofort neu definiert werden und gegebenenfalls gleich während der Messung Entspannungsmethoden integriert werden. Das Biofeedback verfügt, wie die Verhaltenstherapie über einen lerntheoretischen Hintergrund. Sinnvoll wären bestimmt auch ein paar Bewältiungsstrategien für deinen kommenden beruflichen Neustart. 150 % Arbeitsleistung ist zuviel und auf Dauer sicher mehr schädlicher als gesund. Mit deinem Therapeuten könntest du vielleicht mal anschauen, warum du das Gefühl hast Probleme anderer Menschen verdienen mehr Beachtung als deine eigenen. 

LG Sis

Warum bist du hier und löst andrer Leute Probleme Sis 😉

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17. September um 18:41
In Antwort auf lostindarness

Warum bist du hier und löst andrer Leute Probleme Sis 😉

Hallo,

weil ich mich für Menschen und ihre Probleme interessiere.

LG Sis

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18. September um 22:02
In Antwort auf sisteronthefly

Hallo,

ich finde das klingt, als ob du dich auf einem sehr guten Weg befindest. Viele Bewältigungsstrategien hast du für dich gefunden. Je mehr du auf sie zugreifen kannst, umso besser wirst du mit Belastungen und Stressoren umgehen können. Was hat dir früher geholfen, wenn du Situationen erfolgreich gemeistert hast. Eine Methode mit Nähe zur Verhaltenstherapie ist Biofeedback. Sie gehört in den alternativen Behandlungsbereich und ihre Kosten müssen selbst getragen werden, allerdings nicht minder erfolgversprechen. Es kann ein begleitender Ansatz sein um körpereigene Prozesse, die oft unbewusst ablaufen besser wahrzunehmen und direkt zu erleben, wo beispielsweise Stressoren Reaktionen auslösen. Hier können Therapieziele sofort neu definiert werden und gegebenenfalls gleich während der Messung Entspannungsmethoden integriert werden. Das Biofeedback verfügt, wie die Verhaltenstherapie über einen lerntheoretischen Hintergrund. Sinnvoll wären bestimmt auch ein paar Bewältiungsstrategien für deinen kommenden beruflichen Neustart. 150 % Arbeitsleistung ist zuviel und auf Dauer sicher mehr schädlicher als gesund. Mit deinem Therapeuten könntest du vielleicht mal anschauen, warum du das Gefühl hast Probleme anderer Menschen verdienen mehr Beachtung als deine eigenen. 

LG Sis

Vielen lieben Dank für deine nette und ausführliche Antwort. Das Thema Biofeedback ist neu für mich, hört sich aber interessant an und werde mich mal damit beschäftigen.

liebe Grüße 

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