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Panikattacken !

27. Juni 2006 um 23:23

Hallo, mein Name ist Louella, bin 25 Jahre alt und leide seit ca. 6 Monaten an Panikattacken. Dadurch ist mein ganzes Leben auf dem Kopf gestellt. Selbst die einfachsten Dinge sind mir fast unmöglich zu tun, wie z.B. Einkaufen, Freunde besuchen oder auch längere Strecken mit dem Auto zu bewältigen. Das schlimmste aber ist das dauernde Abwesenheitsgefühl. Ich fühle mich fast immer wie benebelt und kann mich auch nicht lange Zeit auf etwas konzentrieren. Ich gehe jetzt seit einem Monat zur Gesprächstherapie, was mir langsam ein wenig hilft und mich aufbaut. Ausserdem bekomme ich seit ca. 2 Monaten von meinem Neurologen einmal pro Woche eine Injektion " Imap " verabreicht. Es wäre sehr nett, wenn mir jemand schreiben könnte, der das gleiche durchmacht oder durchgemacht hat.

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28. Juni 2006 um 0:15

Panik
Hallo sweetie 119,
Kann dich verstehen, bei mir hat es auch vor einem halben Jahr angefangen, ich wußte nicht was mit mir los war. Von einem auf den anderen Tag stand ich auf dem Marktplatz in unserem Ort und ich dachte es ist jetzt alles vorbei und ich komme nicht mehr nach Hause. Seitdem ist mein Leben sehr eingeschränkt und ich würde alles dafür geben mein altes Leben zu führen. Glaube sowas kann nur jemand verstehen der es selbst erlebt.
Grüsse Krebslein281

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28. Juni 2006 um 9:21

Ging mir ganz genauso...
Hallo Louella,
das was du beschreibst kenne ich nur zu gut. Vor allem auch dieses Abwesenheitsgefühl. Ich dachte immer es wäre der Kreislauf und bin von Arzt zu Arzt gelaufen weil ich selbst nicht mehr mit meinem Hund spazieren konnte ohne auf meine Füße und den Boden zu achten weil ich dachte gleich kippe ich um. Alles kam mir weit entfernt vor und keiner hat es irgendwie auch nur ansatzweise verstanden was ich habe. Ich wurde von Arzt zu Arzt geschickt (Kardiologe, Physiotherapeut, HNO Arzt musste ein Langzeit EKG machen etc. und nie war irgendetwas auffällig. Und ständig diese Panik, richtige Panik mit zittern, herzrasen, Schweißausbrüchen usw. Ich dachte ich werde verrückt . Dann wurde ich auch zum Neurologen geschickt, da war ich soweit, dass ich direkt am Anfang des Gesprächs nur noch weinen musste weil es mich so fertig gemacht. Ich habe dann Citalopram 20 mg bekommen. Die erste Woche ging es mir mies aber ich wusste das es die nebenwirkungen sind und bin gut damit klar gekommen weil ich wusste endlich wird mir geholfen, endlich weiß jemand was ich habe. Dann ging es mir auch seelisch besser, konnte in ein Einkaufszentrum gehen (wohl immer nur mit ein und der gleichen Freundin, nie allein) und konnte auch so durch eine mit ihr durch die Stadt laufen. Alles war besser bis der Frühling anfing und die Stimmung durch den Wetterwechsel wieder kippte. Dann wurde die Dosis auf 40 mg erhöht und es ging mir wieder besser. Doch irgendwie hatte ich die ganze Zeit das Gefühl es wäre zu schwach. Habe währenddessen auch eine Therapie begonnen die einen am Anfang ja sehr traurig stimmt und auch ein wenig beängstigt weil man die Dinge einfach vor Augen geführt bekommt. Mittlerweile hab ich auf Rat meiner Therapeutin auf Cipralex gewechselt und nehme nur 10 mg. Seitdem geht es mir wirklich viel viel besser. Ich habe das Gefühl ein wenig mehr wieder ,,da" zu sein, nicht mehr so abgeschottet zu sein und die Panikattacken hatte ich schon seit der Einnahme von 20 mg Citalopram nicht mehr.
Ich habe zur Zeitoft das Gefühl ich verspüre wieder Lust Dinge zu tun, shoppen zu gehen mit Freundinnen, abends raus zu gehen in ein Cafe oder mal ins Kino und vor allem auch wieder allein mit meinem Hund spazieren zu gehen. Nur habe ich sooo lange nichts mehr unternommen und mich so zurück gezogen, dass ich eine Angst vor Veränderungen entwickelt habe und somit fällt es mir schwer meiner Lust nachzugehen weil ich dann immer denke oh gott, dass wäre ja eine Veränderung. Selbst wenn es auch positiv wäre. Aber das braucht wohl noch seine Zeit bis ich diesen Mut auch wirklich habe.

Ich hoffe du kannst mit meinen Erfahrungen etwas anfangen, wenn du noch Fragen hast kannst du dich natürlich gerne melden.

Lieben Gruß
Laureen (übrigens bin 22 Jahre alt, schrecklich das man solche Krankheiten schon in so jungen Jahren hat)

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28. Juni 2006 um 13:04

Hallo
Sag mal hast du dich mal von einem Arzt untersuchen lassen?
Ich hatte so etwas auch allerdings nicht so krass, konnte Nachts nicht einschlafen, hatte Herzrasen, Herzrythmusstörungen, Panikattacken beim Auto fahren,Hitzewellen und ständig einen Kloß im Hals(dachte aus Angst) und habe oft keine Luft gekriegt.
Dann habe ich mal meine Schilddrüse untersuchen lassen und ich hatte Jodmangel.
Solltest du auch mal tun bevor es schlimmer wird, es könnte auch eine Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse sein. Diese Attacken können sich bis hin zu Psychokrankheiten entwickeln wenn du nichts dagegen tust!

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29. Juni 2006 um 10:06

Panik
Hey!

Ich kann Dich sehr gut verstehen, denn ich habe diese Panikattacken auch ständig. Eigentlich schon über Jahre hinweg. Ich bin auch 25 und ich kann viele Dinge nur noch in Begleitung tun. Ich fühle mich auch immer so, als wenn mein Körper nur durch die Gegend läuft und ich innerlich "gar nicht wirklich da bin". Im März war es dann so schlimm, dass ich nicht mehr zur Arbeit gehen konnte. Ich wurde in eine Psychosomatische Klinik eingewiesen, von der ich mir eigentlich mehr erhofft habe. Ich war zwei Monate dort und gebracht hat es kaum was. Bin jetzt noch eine Woche krankgeschrieben und habe schon große Angst wieder arbeiten zu gehen. Kann es mir im Moment noch gar nicht vorstellen. Was ist das für eine Injektion, die Du bekommst? Was soll sie bewirken?

Liebe Grüße, Gschbusi

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29. Juni 2006 um 22:32
In Antwort auf gschbusi

Panik
Hey!

Ich kann Dich sehr gut verstehen, denn ich habe diese Panikattacken auch ständig. Eigentlich schon über Jahre hinweg. Ich bin auch 25 und ich kann viele Dinge nur noch in Begleitung tun. Ich fühle mich auch immer so, als wenn mein Körper nur durch die Gegend läuft und ich innerlich "gar nicht wirklich da bin". Im März war es dann so schlimm, dass ich nicht mehr zur Arbeit gehen konnte. Ich wurde in eine Psychosomatische Klinik eingewiesen, von der ich mir eigentlich mehr erhofft habe. Ich war zwei Monate dort und gebracht hat es kaum was. Bin jetzt noch eine Woche krankgeschrieben und habe schon große Angst wieder arbeiten zu gehen. Kann es mir im Moment noch gar nicht vorstellen. Was ist das für eine Injektion, die Du bekommst? Was soll sie bewirken?

Liebe Grüße, Gschbusi

Panik
Hallo Gschbusi, erstmal vielen Dank für deinen Beitrag. Die Injektion, die bekomme ich einmal pro Woche. Sie heißt " IMAP " und soll mich aufbauen falls ich Panikattacken bekommen sollte, damit ich danach nicht so schwach werde. Ich bekomme eine sehr kleine Dosis davon, wurde mir von meinem Neurologen empfohlen. Ich bekomme sie jetzt seit ca. 2 Monaten und es hilft mir bei aufkommenden Attacken besser zu kontrolieren. Ich gehe aber zurzeit auch fast nur in Begleitung raus, sowie bei dir. Am schlimmsten ist aber dieses Abwesenheitsgefühl, ich habe es durchgehend, und wenn ich es meinem Arzt erklären wollte, konnten die damit nichts anfangen oder gingen nicht darauf ein. Hattest du dieses Problem auch? Ich hoffe ich konnte dir deine Frage beantworten wg. der Injektion.

Liebe Grüße, Louella

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29. Juni 2006 um 22:46
In Antwort auf laureen083

Ging mir ganz genauso...
Hallo Louella,
das was du beschreibst kenne ich nur zu gut. Vor allem auch dieses Abwesenheitsgefühl. Ich dachte immer es wäre der Kreislauf und bin von Arzt zu Arzt gelaufen weil ich selbst nicht mehr mit meinem Hund spazieren konnte ohne auf meine Füße und den Boden zu achten weil ich dachte gleich kippe ich um. Alles kam mir weit entfernt vor und keiner hat es irgendwie auch nur ansatzweise verstanden was ich habe. Ich wurde von Arzt zu Arzt geschickt (Kardiologe, Physiotherapeut, HNO Arzt musste ein Langzeit EKG machen etc. und nie war irgendetwas auffällig. Und ständig diese Panik, richtige Panik mit zittern, herzrasen, Schweißausbrüchen usw. Ich dachte ich werde verrückt . Dann wurde ich auch zum Neurologen geschickt, da war ich soweit, dass ich direkt am Anfang des Gesprächs nur noch weinen musste weil es mich so fertig gemacht. Ich habe dann Citalopram 20 mg bekommen. Die erste Woche ging es mir mies aber ich wusste das es die nebenwirkungen sind und bin gut damit klar gekommen weil ich wusste endlich wird mir geholfen, endlich weiß jemand was ich habe. Dann ging es mir auch seelisch besser, konnte in ein Einkaufszentrum gehen (wohl immer nur mit ein und der gleichen Freundin, nie allein) und konnte auch so durch eine mit ihr durch die Stadt laufen. Alles war besser bis der Frühling anfing und die Stimmung durch den Wetterwechsel wieder kippte. Dann wurde die Dosis auf 40 mg erhöht und es ging mir wieder besser. Doch irgendwie hatte ich die ganze Zeit das Gefühl es wäre zu schwach. Habe währenddessen auch eine Therapie begonnen die einen am Anfang ja sehr traurig stimmt und auch ein wenig beängstigt weil man die Dinge einfach vor Augen geführt bekommt. Mittlerweile hab ich auf Rat meiner Therapeutin auf Cipralex gewechselt und nehme nur 10 mg. Seitdem geht es mir wirklich viel viel besser. Ich habe das Gefühl ein wenig mehr wieder ,,da" zu sein, nicht mehr so abgeschottet zu sein und die Panikattacken hatte ich schon seit der Einnahme von 20 mg Citalopram nicht mehr.
Ich habe zur Zeitoft das Gefühl ich verspüre wieder Lust Dinge zu tun, shoppen zu gehen mit Freundinnen, abends raus zu gehen in ein Cafe oder mal ins Kino und vor allem auch wieder allein mit meinem Hund spazieren zu gehen. Nur habe ich sooo lange nichts mehr unternommen und mich so zurück gezogen, dass ich eine Angst vor Veränderungen entwickelt habe und somit fällt es mir schwer meiner Lust nachzugehen weil ich dann immer denke oh gott, dass wäre ja eine Veränderung. Selbst wenn es auch positiv wäre. Aber das braucht wohl noch seine Zeit bis ich diesen Mut auch wirklich habe.

Ich hoffe du kannst mit meinen Erfahrungen etwas anfangen, wenn du noch Fragen hast kannst du dich natürlich gerne melden.

Lieben Gruß
Laureen (übrigens bin 22 Jahre alt, schrecklich das man solche Krankheiten schon in so jungen Jahren hat)

Panik
Hallo Laureen, vielen vielen Dank für deinen Beitrag. Es ist schön, wenn man sich mit jemanden "unterhalten" kann, der das gleiche durchgemacht hat. Ich werde meiner Therapeutin auf jedenfall wegen das Cipralex ansprechen. Diese dauernde Abwesenheit ist ein wirklich schreckliches Gefühl, vielleicht werde ich dadurch auch wieder mehr "da" sein. Ich wünsche dir jedenfalls alles alles Gute und hoffe wieder von dir zu hören. Vielleicht können wir ja in Kontakt bleiben und unsere Erfahrungen austauschen.

Liebe Grüße, Louella

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29. Juni 2006 um 22:52
In Antwort auf marissa1305

Hallo
Sag mal hast du dich mal von einem Arzt untersuchen lassen?
Ich hatte so etwas auch allerdings nicht so krass, konnte Nachts nicht einschlafen, hatte Herzrasen, Herzrythmusstörungen, Panikattacken beim Auto fahren,Hitzewellen und ständig einen Kloß im Hals(dachte aus Angst) und habe oft keine Luft gekriegt.
Dann habe ich mal meine Schilddrüse untersuchen lassen und ich hatte Jodmangel.
Solltest du auch mal tun bevor es schlimmer wird, es könnte auch eine Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse sein. Diese Attacken können sich bis hin zu Psychokrankheiten entwickeln wenn du nichts dagegen tust!

Hallo marissa
ich hab auch vor kurzem meine schilddrüse untersuchen lassen und hab auch jodmangel.hab von meinem arzt jodid verschrieben bekommen, hab es bis jetzt noch nicht genommen. hattest du panikattaken und sind die dadurch wieder weg oder wie war es bei dir???
würde mich über deine antwort sehr freuen.
bis dann
sonya

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29. Juni 2006 um 22:56
In Antwort auf krebslein281

Panik
Hallo sweetie 119,
Kann dich verstehen, bei mir hat es auch vor einem halben Jahr angefangen, ich wußte nicht was mit mir los war. Von einem auf den anderen Tag stand ich auf dem Marktplatz in unserem Ort und ich dachte es ist jetzt alles vorbei und ich komme nicht mehr nach Hause. Seitdem ist mein Leben sehr eingeschränkt und ich würde alles dafür geben mein altes Leben zu führen. Glaube sowas kann nur jemand verstehen der es selbst erlebt.
Grüsse Krebslein281

Panik
Hallo Krebslein, vielen Dank für deinen Beitrag. Du hast Recht damit, das es nur jemand verstehen kann, der es selbst erlebt. Wodurch entstehen denn bei dir die Attacken und hast du auch dieses Abwesenheitsgefühl? Bekommst du auch Medikamente dagegen und machst du auch eine Therapie ? Ich wünsche dir jedenfalls alles alles Gute und hoffe das du so schnell wie möglich dein altes Leben führen kannst. Vielleicht meldest du dich ja wieder bei mir, wäre schön.

Liebe Grüße, Louella

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30. Juni 2006 um 14:06

Das hilft 1000%tig!!!
Hi, ich kenne diesen Leidensweg, ich habe ihn selbst zwei einhalb Jahre mitgemacht und als es hieß ich müße mich stationär behandeln lassen, hätte ich fast durchgedreht denn 3-8 Wochen ohne Frau und heißgeliebten Kater. Nein! Hol Dir einen Termin bei jemandem der Kinesiologie praktiziert,kostet zwar aber glaub mir es hilft ungemein. Ich war da, weil ich für meine gesamte Familie nur Hass empfunden habe, aber dank meiner Kinesiologin habe ich die Liebe zu meiner Familie zurückgewonnen und ich bin überglücklich!

LG Stefan

PS: Meine Arztin hat mal zu mir gesagt: Herr ... wir können zwar drüber reden, aber das wird Ihnen auch nicht helfen. Ich war auch in einer Gruppe,aber weißt Du was es hat alles nur noch mehr aufgewühlt. Geh zur Kinesiologie und genieß schon 2 bis 3 Wochen später das Leben wieder in vollen Zügen.

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30. Juni 2006 um 16:01

Panikattacken
Hallo sweetie,
ich bin jetzt 36 und habe auch so ungefähr seit 10 Jahren Angstzustände. Ich habe es jetzt vor kurzem zum dritten Mal ganz alleine rausgeschafft ohne Medikamente und ohne Arzt. Im Moment geht es mir gut.
Als ich es das erste Mal hatte, da hatte ich auch ziemliche Depressionen und sehr starke Panikattacken. Bin dann auch erst Mal zum Arzt gerannt, weil ich dachte, ich bin irgendwie krank. Er hat natürlich nichts gefunden und hat ziemlich schnell geschnallt, was los ist. Ich war dann beim Psychater der anfangen wollte, eine Therapie zu machen. Doch ich war zu stolz um überhaupt über mich oder meine Probleme zu reden. Ich hatte mir damals so fest vorgenommen, da kommst Du alleine raus und hab es geschafft, Schritt für Schritt. Ich habe mich selbst gezwungen, es auszuhalten. Zum Beispiel, wenn ich an der Kasse stehen mußte, hab ich immer gedacht, ich sterbe. Aber ich habe mich immer wieder gezwungen, und hab gemerkt, o.k. der Angstzustand ist da, na und? Soll er doch kommen, es passiert ja nichts, ist ja nur so ein Gefühl. Also ging es das nächste Mal leichter, und wieder leichter und irgendwann konnte ich mich anstellen, ohne das ich noch Angst hatte. Man muß nur wollen! Das ist das allerwichtigste, der Willen. Der Willen, daß alles wieder normal wird. Und wenn dann wieder eine Zeit kommt, in der es einem schlechter geht, wo es wieder anfängt, dann weiß man, man kommt früher oder später wieder raus. Und wenn man einmal einen Anfang geschafft hat, z.B. einen Abend mit Freunden, wo man kaum oder gar keine Attacken hatten, kann man sich am nächsten Tag damit "hochziehen" so nach dem Motto, gestern wars ja auch ganz gut, heute wieder, ich schaaffffe das.
Viel Glück Euch allen

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3. Juli 2006 um 14:04

Hallo tessa,
ich denke, daß die Angstzustände eine Reaktion des Körpers sind, wenn man sich zu lange über etwas Sorgen macht. Ich hatte das jetzt im letzten November; es ging mir scheiße und ich habe mir Sorgen gemacht und Sorgen gemacht und es hat nicht mehr aufgehört, ich habe mich sozusagen reingesteigert. Dann, als ich das Problem in den Griff bekommen habe, kam wieder die Angst. Jetzt hab ich auch die besiegt und es geht mir wíeder gut. Die Angstattacken sind weg und auch die Depressionen. Manchmal bleibt noch ein bischen die Angst vor der Angst. Die erste Angstattacke war im April, als ich mit meinem Mann in der Stadt war und vorgestern genau an dieser Stelle hatte ich Angst - aber vor der Angst. Ist aber nichts gewesen, habe versucht, zu vergessen und mich dann sehr gut gefühlt. Du wirst das auch schaffen und dich wie befreit fühlen. Das mit den kleinen Schritten, die Du beschrieben hast, ist genau richtig. Auch ich habe es mit kleinen Schritten rausgeschafft. Aber es dauert halt, laß Dich nicht runterziehen, wenn mal wieder ein stärkerer Anfall kommt!
Bis bald
Sandra

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3. Juli 2006 um 15:32
In Antwort auf sweetie119

Panik
Hallo Laureen, vielen vielen Dank für deinen Beitrag. Es ist schön, wenn man sich mit jemanden "unterhalten" kann, der das gleiche durchgemacht hat. Ich werde meiner Therapeutin auf jedenfall wegen das Cipralex ansprechen. Diese dauernde Abwesenheit ist ein wirklich schreckliches Gefühl, vielleicht werde ich dadurch auch wieder mehr "da" sein. Ich wünsche dir jedenfalls alles alles Gute und hoffe wieder von dir zu hören. Vielleicht können wir ja in Kontakt bleiben und unsere Erfahrungen austauschen.

Liebe Grüße, Louella

Hallo Louella,
und wie geht es dir im Moment? Hast du mit deinem Therapeuten über das Cipralex geredet? Und wenn ja was sagt er dir dazu?

Liebe Grüße
Laureen

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3. Juli 2006 um 17:27
In Antwort auf sweetie119

Panik
Hallo Krebslein, vielen Dank für deinen Beitrag. Du hast Recht damit, das es nur jemand verstehen kann, der es selbst erlebt. Wodurch entstehen denn bei dir die Attacken und hast du auch dieses Abwesenheitsgefühl? Bekommst du auch Medikamente dagegen und machst du auch eine Therapie ? Ich wünsche dir jedenfalls alles alles Gute und hoffe das du so schnell wie möglich dein altes Leben führen kannst. Vielleicht meldest du dich ja wieder bei mir, wäre schön.

Liebe Grüße, Louella

....
hey ihr lieben...
ich habe mir eure beiträge durchgelesen und bin irgendwie froh das ich mit dem problem nicht alleine bin.ich bin 20jahre alt und leide seit 4jahren unter panikattacken und schwindel.bis jetzt konnte mir keiner helfen und irgendwie glaub ich auch das mich keiner wirklich ernst nimmt.Ich kann gar nix mehr machen und jeder Tag ist wirklich ein Kampf.Ich hab mich selber zum glück noch nicht aufgegeben und geh trotz der attacken einkaufen und arbeiten,aber wenn ich die wahl hätte würde ich am liebsten nicht mehr aus dem haus gehen.ich bin seit 3jahren single und ich denke das wird sich auch nicht ändern, so lange dieses problem besteht.wie sieht das denn bei euch aus?habt ihr einen freund und wie geht er damit um?
jeden morgen stehe ich auf und in den ersten paar minuten weiß ich schon wie der tag wird.am schlimmsten ist es zur zeit bei dem wetter.da macht mein kreislauf erst recht nicht mit.zur zeit bin ich bei einer heilpratikerin in behandlung und die meint das mein körper vergiftet ist und dadurch die blockaden enstehen.und dadurch der schwindel und durch den schwindel die panikattacken.ich nehme seit 3wochen tabl.und erst war es wirklich was besser aber nun ist alles wieder beim alten.naja glaube verstetz berge.
wenn ich eine panikattacke habe versuche ich mich immer selber wieder runter zu holen.ich sag mir immer das mir nix passieren kann und alles ok ist.manchmal hilft das auch...oder ist stell mir vor ich bin ein baum und durch meine füsse gehen wurzeln in die erde.das hört sich zwar lustig an aber das hilft auch manchmal.ich bin für jedeb tag dankbar wo ich gar nix habe und es mir gut geht und an diesen tage versuche ich auch alles auf einmal zu machen was ich sonst nicht machen kann.ich sage mir immer das das alles wieder wird....einfach nur nicht aufgeben.
würde mich freuen wenn ihr euch mal bei mir meldet und wir uns austauschen können.
takisha85@web.de

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3. Juli 2006 um 18:10

Hey
hi louella, ich kann gut nachvollziehen, wie du dich fühlst. ich habe auch diese panikattacken. und bis vor kurzem haben sie auch mein ganzes leben bestimmt. ich habe meine lehre abgebrochen, bin nirgendswo mehr alleine hingegangen (nur mit meinen eltern oder meinem freund) konnte nicht mehr mit dem auto fahren. es gab tage und wochen, da war ich nur zuhause und habe geweint.ich habe nicht mehr mit meinem freund geschlafen, weil ich gedacht habe das es anstrengt und dass ich dadurch herzrasen kriege und das ich dann logischerweise wieder panik kriege (was ja normalerweise nicht so ist es sei denn man redet sich sowas ein) ende januar war ich bei nem heilpraktiker, der konnte mir aber auch nicht helfen. dann war ich beim neurologen, der hat mir jedesmal wieder so "tolle" tablettchen" verschrieben, die gar nicht halfen. und dann ein tag war es so schlimm, dass ich wirklich gedacht habe, so jetzt musst du sterben. darauf hin bin ich dann zu meinem hausarzt. und dieser mann hat mir echt geholfen. er hat mich zu einer ganz lieben therapeuten geschickt und mir ein anti-depressivum verschrieben. ok es geht langsam voran, aber langsam wird es wieder. ich habe gelernt, dass diese angst niemals ganz weg sein wird. klar es kann sein, dass man 2 jahre kiene angst hat, oder 10 jahre oder nur 2 tage und dann aufeinmal kommt sie wieder. aber damit muss man leben. ganz wichtig ist, das du nicht versuchst krampfhaft dagegen anzukämpfen. du musst dich stellen. wenn sie da ist ist sie da aber sie geht auch wieder.sag dir das immer selber. echt das hört sich blöd an, ich weiß aber sag dir selber "bleib ganz ruhig es geht gleich weg" und wichtig ist die atmung. versuche gleichmäßig ein- und auszuatmen aber nicht zu tief. ich weiß das ist schwer es fällt mir manchmal auch noch schwer. manchmal denke ich auch, dass ich mich am besten einweisen lassen sollte. aber denk mal daran es gibt so viele schöne dinge auf der welt, die du tun kannst. willst du auf alles nur wegen deiner angst verzichten? nein ,ich glaube nicht. ganz wichtig ist, lass dich von keinem unter druck setzen. geh alles in dem tempo an, wie du es für richtig hälst. stecke dir jeden tag ein ziel z.b am tag xxx gehst du alleine einkaufen usw. du darfst auf gar keinen fall die angst meiden. sonst wird sie immer größer. fange mit kleinen dingen an und dann versuchst du dich an immer schwierigeren. und gut ist es auch ein angst tagebuch zu führen wo du reinschreibst: montag den XX.XX.XXXX hatte ich panikattacken als ich in der stadt war usw. dann kannst du nach ner zeit besser analysieren, wann, wo und wie oft es auftitt. wenn du magst kannst du mir ja auf meine e-mail adresse zurück mailen. würd mich freuen, von dir zu hören. viele liebe grüße und erstmal gute besserung. meine e-mail adresse: playmate1985@everymail.net

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2. August 2006 um 21:56
In Antwort auf laureen083

Hallo Louella,
und wie geht es dir im Moment? Hast du mit deinem Therapeuten über das Cipralex geredet? Und wenn ja was sagt er dir dazu?

Liebe Grüße
Laureen

Hallo Laureen,
erstmal sorry das ich dir jetzt erst schreibe. Mir geht es gut, habe zurzeit keine Panikattacken gehabt. Nur das Abwesenheitsgefühl ist immer noch da. Wie geht es dir denn im Moment? Ich hatte meinen Neurologen auf das Cipralex angesprochen, er sagte aber das es für mich nicht so geeignet wäre. Ich sollte lieber das Medikament " Opipramol " nehmen. Wie schon gesagt, habe ich zurzeit keine Attacken mehr bekommen. Ich soll jetzt erstmal täglich eine Tablette davon nehmen. Das Medikament selber soll mild sein, laut meinem Neurologen. Ich fühle mich halt nur ein wenig müde dadurch. Ich hoffe wieder von dir zu hören.

Liebe Grüße,
Louella

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3. August 2006 um 10:20
In Antwort auf sweetie119

Hallo Laureen,
erstmal sorry das ich dir jetzt erst schreibe. Mir geht es gut, habe zurzeit keine Panikattacken gehabt. Nur das Abwesenheitsgefühl ist immer noch da. Wie geht es dir denn im Moment? Ich hatte meinen Neurologen auf das Cipralex angesprochen, er sagte aber das es für mich nicht so geeignet wäre. Ich sollte lieber das Medikament " Opipramol " nehmen. Wie schon gesagt, habe ich zurzeit keine Attacken mehr bekommen. Ich soll jetzt erstmal täglich eine Tablette davon nehmen. Das Medikament selber soll mild sein, laut meinem Neurologen. Ich fühle mich halt nur ein wenig müde dadurch. Ich hoffe wieder von dir zu hören.

Liebe Grüße,
Louella

Hallo Louella
Also bei mir ist es so lala. Bin gerade ein wenig gestresst. Unser Büro zieht gerade um und auch ioch muss mir gerade eine neue Bleibe suchen. Also etwas blöd alles.
Opripramol soll ja auch ein gutes Mittel sein, dann hoffe ich das es dir etwas bringt. Wie lange nimmst du es jetzt schon? Sind die Panikattacken seitdem weg? Oder haben sie vorher auch schon aufgehört???
Bei mir war es ja so, dass ich durch die Medis keine Attacke mehr hatte. Da ist eben nur noch die andere Angst vor den Dingen wie alleine etwas machen usw. und die Stimmung ist eben nicht immer die Beste aber Tabletten sind ja keine Wundermittelchen.
Müde bin ich auch oft seit ich Cipralex nehme und gerade jetzt bei den ständigen Wetterumschwüngen aber auch daran gewöhnt man sich.

Lass wieder was von dir hören,

Liebe Grüße
Laureen

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3. August 2006 um 13:43

Mir gehts ähnlich....
Also, ich muss dir sagen das ich vor zwei tagen zum ersten mal hyperventiliert hab.... seit dem fühle ich mich auch so wie benommen.... des is ein ganz seltsames gefühl.... und du hast des jetz schon länger und lebst damit? also wenn des bei mir nicht bald weggeht dreh ich durch.... des is echt schrecklch.......

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3. August 2006 um 15:26

Bachblüten
Hallo,

ich leide auch seit ca. 3 Jahren an Panikattacken, was mir sehr geholfen hat ist, eine Bachblütentherapie, wenn du mehr darüber wissen möchtestest kannst du dir meine nachricht schreiben.
LG
Jenny

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4. August 2006 um 21:02
In Antwort auf laureen083

Hallo Louella
Also bei mir ist es so lala. Bin gerade ein wenig gestresst. Unser Büro zieht gerade um und auch ioch muss mir gerade eine neue Bleibe suchen. Also etwas blöd alles.
Opripramol soll ja auch ein gutes Mittel sein, dann hoffe ich das es dir etwas bringt. Wie lange nimmst du es jetzt schon? Sind die Panikattacken seitdem weg? Oder haben sie vorher auch schon aufgehört???
Bei mir war es ja so, dass ich durch die Medis keine Attacke mehr hatte. Da ist eben nur noch die andere Angst vor den Dingen wie alleine etwas machen usw. und die Stimmung ist eben nicht immer die Beste aber Tabletten sind ja keine Wundermittelchen.
Müde bin ich auch oft seit ich Cipralex nehme und gerade jetzt bei den ständigen Wetterumschwüngen aber auch daran gewöhnt man sich.

Lass wieder was von dir hören,

Liebe Grüße
Laureen

Hallo Laureen
also die Tabletten nehme ich jetzt so ca. 3 Wochen. Panikattacken hatte ich seit längeren nicht mehr, ich habe ja vorher immer einmal in der Woche das "IMAP" gespritzt bekommen. Es scheint wohl etwas zu helfen. Was ich dich immer fragen wollte ist, wie du es schaffst dabei noch arbeiten zu gehen!!! Kannst du dich denn dabei auf deine Arbeit konzentrieren? Ich weiß nicht ob ich es zurzeit schaffen würde. Wie ist es denn bei dir mit diesem Abwesenheitsgefühl? Bis bald und ein schönes Wochenende noch !!!

Liebe Grüße,
Louella

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4. August 2006 um 21:06
In Antwort auf klenejenny861

Bachblüten
Hallo,

ich leide auch seit ca. 3 Jahren an Panikattacken, was mir sehr geholfen hat ist, eine Bachblütentherapie, wenn du mehr darüber wissen möchtestest kannst du dir meine nachricht schreiben.
LG
Jenny

Hallo Jenny
vielen Dank für deine Nachricht. Es würde mich sehr interessieren, etwas über diese Bachblütentherapie zu erfahren. Hast du denn jetzt immer noch Panikattacken oder dank dieser Therapie jetzt nicht mehr? Hoffe wieder von dir zu hören.

Liebe Grüße,
Louella

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4. August 2006 um 21:12
In Antwort auf sassi1988

Mir gehts ähnlich....
Also, ich muss dir sagen das ich vor zwei tagen zum ersten mal hyperventiliert hab.... seit dem fühle ich mich auch so wie benommen.... des is ein ganz seltsames gefühl.... und du hast des jetz schon länger und lebst damit? also wenn des bei mir nicht bald weggeht dreh ich durch.... des is echt schrecklch.......

Hallo
ja so fing es bei mir auch an. Das schlimme bei mir ist dieses ständige Abwesenheitsgefühl. Man steht immer so etwas neben sich. Wirklich ein mieses Gefühl. Hoffentlich geht es bei dir sofort wieder weg. Du kannst dich ja wieder melden bei mir. Es hilft sich auszutauschen. Alles alles Gute wünsche ich dir !!!!

Liebe Grüße,
Louella

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6. August 2006 um 19:17

Panikattacken
Hi Louella,ich hatte das Gleiche Problem wie du.Ich bin 24 Jahre alt und vor ca. 3 Jahren bekam ich aus heiterem Himmel Panikattacken die anfingen mein Leben zu bestimmen. Ich habe mich die ersten 2 Monate von allen Dingen die mir zuvor Spaß machen distanziert und bin nicht mehr vor die Tür gegangen.Das war der schlimmste Fehler den ich machen konnte!!!Die Panikattacken wurden dadurch nur noch schlimmer!Meine beste Freundin und meine Mutter halfen mir, aus dem Ganzen raus zukommen indem sie mir täglich Aufgaben stellten, welche ich bewältigen musste (z.B.Einkaufen gehen, alleine Spazieren gehen, Freunde besuchen....)Am Anfang begleiteten sie mich um mir zu zeigen, dass es nix gab, vor dem ich Angst haben musste. Später ging ich alleine und hatte zur "Sicherheit" mein Handy griffbereit.Diese "Thereapie" half mir in Kombination mit Besuchen beim Psychologen und dem angstlösenden Medikament INSIDON innerhalb von 3 Wochen wieder völlig sorgenfrei zu leben. Lass dir keine "harten" Medikamente geben!Du schaffst es auch ohne!!! Insidon hat nur geringe Nebenwirkungen und macht nicht abhängig!!!Frag mal danach!
Ich habe Momente, in denen ich die Panik wieder aufsteigen spüre,(du solltest wissen,dass du nur lernst mit dieser "Krankheit" umzugehen...Sie bleibt immer in dir) doch dann denke ich an etwas anderes und rede mir zu, dass gar nichts passieren kann und dann lässt das Gefühl nach. Und selbst wenn es zu einer Attacke kommen sollte, du musst dir immer bewusst machen, dass dir gar nichts passieren kann!!!!Die Symptome die du spürst sind rein psychisch----körperlich bist du gesund!!!Wenn du magst kannst du mir gerne schreiben und auch Fragen stellen, da ich mich in den letzten Jahren intensiv mit dem Thema beschäftigt habe.
Alles Gute und liebe Grüße. Marcia
marcia_w@web.de

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6. August 2006 um 20:08
In Antwort auf supagoerl

Panikattacken
Hi Louella,ich hatte das Gleiche Problem wie du.Ich bin 24 Jahre alt und vor ca. 3 Jahren bekam ich aus heiterem Himmel Panikattacken die anfingen mein Leben zu bestimmen. Ich habe mich die ersten 2 Monate von allen Dingen die mir zuvor Spaß machen distanziert und bin nicht mehr vor die Tür gegangen.Das war der schlimmste Fehler den ich machen konnte!!!Die Panikattacken wurden dadurch nur noch schlimmer!Meine beste Freundin und meine Mutter halfen mir, aus dem Ganzen raus zukommen indem sie mir täglich Aufgaben stellten, welche ich bewältigen musste (z.B.Einkaufen gehen, alleine Spazieren gehen, Freunde besuchen....)Am Anfang begleiteten sie mich um mir zu zeigen, dass es nix gab, vor dem ich Angst haben musste. Später ging ich alleine und hatte zur "Sicherheit" mein Handy griffbereit.Diese "Thereapie" half mir in Kombination mit Besuchen beim Psychologen und dem angstlösenden Medikament INSIDON innerhalb von 3 Wochen wieder völlig sorgenfrei zu leben. Lass dir keine "harten" Medikamente geben!Du schaffst es auch ohne!!! Insidon hat nur geringe Nebenwirkungen und macht nicht abhängig!!!Frag mal danach!
Ich habe Momente, in denen ich die Panik wieder aufsteigen spüre,(du solltest wissen,dass du nur lernst mit dieser "Krankheit" umzugehen...Sie bleibt immer in dir) doch dann denke ich an etwas anderes und rede mir zu, dass gar nichts passieren kann und dann lässt das Gefühl nach. Und selbst wenn es zu einer Attacke kommen sollte, du musst dir immer bewusst machen, dass dir gar nichts passieren kann!!!!Die Symptome die du spürst sind rein psychisch----körperlich bist du gesund!!!Wenn du magst kannst du mir gerne schreiben und auch Fragen stellen, da ich mich in den letzten Jahren intensiv mit dem Thema beschäftigt habe.
Alles Gute und liebe Grüße. Marcia
marcia_w@web.de

Generalisierte Angststörung und Panikattacken
Hallo an alle, die hier geschrieben haben. Ich bin nicht mehr so jung wie die meisten Schreiberinnen, gerade 59 geworden und leide darunter seit gut 30 Jahren. 3 Psychotherapien haben nichts gebracht. Das einzige, was bisher ein halbwegs "normales" Leben ermöglichte, waren Psychopillen (Lexotanil). Aber leider wird man davon abhängig und muss die Dosis steigern. Im Moment,dh. in der letzten Woche, wo mein Geburtstag war, ging es mir so schlecht und es hört nicht auf - mich hat total der Mut verlassen. Ich möchte endlich ohne Medikamente auskommen können, habe aber Angst, vor einem Entzug, der bestimm in einer Psychoklinik erfolgen wird.
Jetzt habe ich heute über die Linden Methode im Internet gelesen (Linden Center, Heidelberg). Kennt sich jemand damit aus?
Sollte ich doch nochmals einen Psychater aufsuchen. Wenn das so weitergeht, verliere ich noch meinen geliebten Mann, der schon genervt ist, dass ich oft gemachte Termine kurzfristig absage und viel weine. Bislang war es dann nach einer guten Woche wieder vorbei.
Ich bin so unglücklich und würde mich über ein paar Ratschläge sehr freuen.
Liebe Grüsse Kati

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10. August 2006 um 18:42
In Antwort auf katinka59

Generalisierte Angststörung und Panikattacken
Hallo an alle, die hier geschrieben haben. Ich bin nicht mehr so jung wie die meisten Schreiberinnen, gerade 59 geworden und leide darunter seit gut 30 Jahren. 3 Psychotherapien haben nichts gebracht. Das einzige, was bisher ein halbwegs "normales" Leben ermöglichte, waren Psychopillen (Lexotanil). Aber leider wird man davon abhängig und muss die Dosis steigern. Im Moment,dh. in der letzten Woche, wo mein Geburtstag war, ging es mir so schlecht und es hört nicht auf - mich hat total der Mut verlassen. Ich möchte endlich ohne Medikamente auskommen können, habe aber Angst, vor einem Entzug, der bestimm in einer Psychoklinik erfolgen wird.
Jetzt habe ich heute über die Linden Methode im Internet gelesen (Linden Center, Heidelberg). Kennt sich jemand damit aus?
Sollte ich doch nochmals einen Psychater aufsuchen. Wenn das so weitergeht, verliere ich noch meinen geliebten Mann, der schon genervt ist, dass ich oft gemachte Termine kurzfristig absage und viel weine. Bislang war es dann nach einer guten Woche wieder vorbei.
Ich bin so unglücklich und würde mich über ein paar Ratschläge sehr freuen.
Liebe Grüsse Kati

Hallo katinka,
30 Jahre ist eine lange Zeit. Wie war es denn für dich in deinen Therapien? Hattest du den Eindruck, dass da ein Heilungsprozess in Gang gekommen ist? eine Therapie lebt davon, dass der "Klient" sich wirklich darin einlässt, was voraussetzt, dass der / die Therapeut/in jemand ist, dem ich vertraue, mit dem ich eine ähnliche Wellenlänge habe.
LG walden6

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11. August 2006 um 1:17
In Antwort auf sweetie119

Panik
Hallo Laureen, vielen vielen Dank für deinen Beitrag. Es ist schön, wenn man sich mit jemanden "unterhalten" kann, der das gleiche durchgemacht hat. Ich werde meiner Therapeutin auf jedenfall wegen das Cipralex ansprechen. Diese dauernde Abwesenheit ist ein wirklich schreckliches Gefühl, vielleicht werde ich dadurch auch wieder mehr "da" sein. Ich wünsche dir jedenfalls alles alles Gute und hoffe wieder von dir zu hören. Vielleicht können wir ja in Kontakt bleiben und unsere Erfahrungen austauschen.

Liebe Grüße, Louella

Ich hab ne lösung....
Also ich hab ja in meinen Leben bisher einmal hyperventiliert und seitdem war nichts mehr... des is jetz glaub 2 wochen her. Ich hab mich erst auch zuhause eingeschlössen aba des macht wirklich alles schlimmer... Ich geh auch wieder in Discotheken und sag mir einfach hey warum sollte des nochmal kommen? habt einfach euern spass und steigert euch da nicht rein. des hilft wirklich. man muss sich zwar am anfang voll überwinden aba da muss man halt durch...
Naja ich lebe mein Leben jetzt wie zuvor weiter und des is auch gut so. Ich lass mich von so nem scheiss nicht einschränken.... wir sind doch fast alle hier noch jung und müssen unser Leben geniessen... Also lasst euch des mal durch Kopf gehen und pumpt euch nicht mit Medikamnetne voll. Des is ertstens nicht gut und fürn Körper und ausserdem bringt des nur euere Psyche was weil ihr seid ja garnicht krank im Körper nur so blöd wie es sich jetzt an hört aba nur im Kopf....
Ich hoffe ihr könnt des selbe jetzt wie ich tun....
Liebe Grüße... Ich freue mich über Kontakt mit Personen die sowas acuh betrifft...

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4. September 2007 um 14:19

Imap Injektionen
Hallo Louella,

habe leider fast 30 Jahre Panikstörungen hinter mir und ich bin in vielen Fachforen sehr aktiv. Bezüglich Imap möchte ich dir mal einen Artikel des Arzneimitteltelegramms eines der besten Ärztezeitungen übermitteln. Imap taugt nicht für Angsstörungen. Du solltest dir besser einen sehr guten Verhaltensterapeuten suchen, der die kognitive Verhaltenstherapie beherrscht. Angst ist keinen Krankheit sondern nur eine Störung. Du kannst davon nicht sterben es ist nur eine sehr unangenehme Störung die einem das Leben sehr schwer macht. http://www.arznei-telegramm.de/html/1997_06/970607-1_04.html

Gerne kannst du auch mal bei www.adfd.org reinschnuppern dort gibts viele Betroffene. Auch meine Krankengeschichte kannst du gerne mal auf http://www.sonderglocke.de/suchtberichte/suchtgesc-hichten/karl-heinz/suchtverlauf_01.htm einsehen dann kann man sich ungefähr vorstellen was es heisst mir der unbehandelten Angst zu leben. Es gibt einen guten Weg diese Störung wieder loszubekommen glaub es mir.
Gruss Torasap

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30. September 2009 um 0:34
In Antwort auf sassi1988

Ich hab ne lösung....
Also ich hab ja in meinen Leben bisher einmal hyperventiliert und seitdem war nichts mehr... des is jetz glaub 2 wochen her. Ich hab mich erst auch zuhause eingeschlössen aba des macht wirklich alles schlimmer... Ich geh auch wieder in Discotheken und sag mir einfach hey warum sollte des nochmal kommen? habt einfach euern spass und steigert euch da nicht rein. des hilft wirklich. man muss sich zwar am anfang voll überwinden aba da muss man halt durch...
Naja ich lebe mein Leben jetzt wie zuvor weiter und des is auch gut so. Ich lass mich von so nem scheiss nicht einschränken.... wir sind doch fast alle hier noch jung und müssen unser Leben geniessen... Also lasst euch des mal durch Kopf gehen und pumpt euch nicht mit Medikamnetne voll. Des is ertstens nicht gut und fürn Körper und ausserdem bringt des nur euere Psyche was weil ihr seid ja garnicht krank im Körper nur so blöd wie es sich jetzt an hört aba nur im Kopf....
Ich hoffe ihr könnt des selbe jetzt wie ich tun....
Liebe Grüße... Ich freue mich über Kontakt mit Personen die sowas acuh betrifft...

Da fehlen mir fast die worte.....
, werde bitte erst erfahrener und erwachsen bevor du sowas dummes schreibst.

gruss brella

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