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Panikattacken, Atemnot, Angst zu sterben

7. Juni 2015 um 17:56

Hallo Zusammen,

zwar gibt es schon ein paar Einträge zu diesem Thema aber trotzdem wollte ich mir hier ein paar Ratschläge holen.

Angefangen hat das alles als ich ca. 7 Jahre alt war. Damals hatte ich zum ersten Mal atemnot und wusste natürlich noch nicht was das ist und hatte panische angst.
Dann war eigentlich für ein paar Jahre alles wieder gut, diese Attacke war vergessen. Bis ich dann mit ca 13 wieder Atemnot bekam, nur diesmal öfter. Eigentlich so ziemlich jeden Abend. Zu der Zeit konnte ich das aber wenigstens noch über den Tag vergessen.
Mittlerweile bin ich bald 19 und leide immer noch sehr darunter. Ich muss jeden Tag daran denken und bekomme eigentlich auch täglich diese Attacken die ganz plötzlich auftauchen. Ich denke dann immer ich werde ersticken, fange an zu zittern, bekomme herzrasen, schwitze und bin erstmal nicht wirklich ansprechbar weil ich mich so sehr darauf konzentriere mich zu beruhigen. Beim Arzt bin ich schon gewesen, der meinte allerdings dass das psychisch sei und ich doch zu einem Psychologen gehen solle, ohne mich je genauer untersucht zu haben. Weder mein Herz noch meine Lunge noch sonst irgendetwas wurde untersucht. Ich bin mir nicht ganz sicher was ich jetzt tun soll, hat jemand damit auch schon Erfahrungen gemacht und wie genau seit ihr vorgegangen ?
Es ist mittlerweile wirklich schon so schlimm dass ich gar nicht mehr aufhören kann daran zu denken. Ich habe angst zur arbeit zu gehen, mit Freunden was zu unternehmen, ...einfach alles. Ich habe langsam an nichts mehr freude weil ich ständig angst habe.....das macht mir mein leben kaputt. Ich möchte doch nur einfach wieder ganz normal leben

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11. Juni 2015 um 12:24

Trauma?
Lieber Atl, was ist denn passiert, als du 7 Jahre alt warst? Ich habe neulich von einer Frau gehört, die mit 2 Jahren das erste mal Atemnot hatte, heute hat sie Asthma. Sie hat dann erzählt, dass sie bei einer Therapeutin war und sich herausgestellt hat, dass ihre Mutter einen Abgang hatte, als sie 2 war. Die Mutter ist so im Schock geblieben, dass sie die Luft angehalten hat und nicht mehr für die kleine 2jährige da sein konnte. Das hat dann das Asthma bei der Frau ausgelöst. Vielleicht gibt es ja bei dir auch so eine Geschichte? Ansonsten würde ich dir raten, eine Therapie zu machen. Hilfreich kann auch eine Familienaufstellung sein. Die Methode ist zwar umstritten, ich persönlich habe aber gute Erfahrungen gemacht, vor allem dass man recht schnell die Ursache von so einer Störung finden kann. Falls du noch nichts von der Methode gehört hast, informier dich mal im Netz darüber, z. B. http://www.sorge-dich-nicht-liebe.de/familienaufstellung oder http://de.wikipedia.org/wiki/Familienaufstellung. Gute Besserung wünscht Simone

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