Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Optimisten = Träumer ?... Realisten = Pessimisten ?

Optimisten = Träumer ?... Realisten = Pessimisten ?

30. Oktober 2002 um 19:47

Eine Frage, die mich immer wieder und immer mehr beschäftigt.

Was macht einen Realisten aus?

Und könnte es sein, das das nur die eine SEite einer Medallie ist, die eigentlich Pessimismus heißt?

Sind Optimisten immer Träumer?

Wenn ich mit jemanden diskutiere, der nicht meiner Meinung ist, dann belächelt er mich oft und meint: Du bist eine naive Träumerin!"

Ich bin dann ganz oft der Meinung, das mein Gegenüber ein Pessimist ist, doch das sieht er/ sie natürlich anders.

" Ich bin eben Realist!" ist dann häufig die Antwort.

Ist das so? Oder kommt es nur auf den Blickwinkel an?

Versteht Ihr, was ich meine ?

LG von Romara

Mehr lesen

30. Oktober 2002 um 21:16

Ach Ute !
du ahnst nicht- oder doch - wie gut mir Deine Worte tun.

Mir scheint ich denke zu kurzsichtig, und meine es gut - aber es stellt sich leider momentan immer wieder heraus, das ich genau das Gegenteil erreiche.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. Oktober 2002 um 21:26

Hi Tina
"Ein Pessimist ist ein Optimist mit Erfahrung"
hat mal irgendein schlauer Mensch behauptet.

Ich denke es ist alleine Ansichtssache ob das Glas "halb voll" oder "halb leer" ist, ob man bei allem immer nur das Schlechte sieht oder ob man auch jeder Situation und sei sie noch so verfahren auch etwas positives abgewinnen kann.

Man mag Dich als naive Träumerin bezeichnen, aber Menschen, die optimistisch durchs Leben gehen haben in meinen Augen entscheidend mehr vom Leben, als Leute die immer alles nur von der negativen "realistischen" Seite betrachten.

Was einen Realisten ausmacht, kann ich Dir so pauschal nicht sagen. Vielleicht traut er sich nicht seine Träume in die Wirklichkeit umzusetzen, weil er ja so "realistisch" wie er ist nicht daran glaubt, daß sie wahr werden könnten. Ich weiß es nicht...

Ich würde mich als optimistischen Realist bezeichnen , der sich auch vom größten Pessimisten nicht die Lebensfreude vermiesen läßt.
Nicht jeder Traum wird in Erfüllung gehen, aber man kann es doch zumindest mal versuchen. Und wenn es mit diesem nicht klappen sollte, dann nimmt man eben einen anderen in Angriff

Ein Realist, der keine Träume mehr hat ist in meinen Augen ein wirklicher Pessimist.

Liebe Grüße
Buffy

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. Oktober 2002 um 22:00

Nun,
ich habe versucht zu vermittel. Aber das Ergebniss davon war, das ich nicht bemerkt habe, das die Vermittlung nicht erwünscht war.

Ich habe, wenn ich das richtig verstanden habe, das Vertrauen mißbraucht bzw. mißachtet.

Ich kann es nicht genauer erklären, weil ich Angst habe, alles noch schlimmer zu machen, als es schon ist.

Ich kann nur sagen, das es mir leid tut.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. Oktober 2002 um 23:07

Realist
Hallo Romara,

es ist wirklich eine Sache des Blickwinkels. Ich sehe mich z.B. als Realist.
Das heist für mich nicht, dass ich nicht positiv in die Zukunft bleicke, sondern dass ich mich mit den positiven und negativen Aspekten einer Sache auseinandersetzt.
Vielleicht kann man es so sagen, ein Optimist sieht vor allem die positiven Seiten ein Pessimist die negativen, ein Realist versucht beides zu sehen.
Das heisst nicht dass ich nicht träume, nur ist mir auch bewusst, dass der Verwirklich meiner Träume, Hindernisse im Weg stehen können, was mich aber nochlange nicht davon abringt, meine Träume umzusetzen. Ich kann aber mit den Hindernissen besser umgehen, wenn ich mir ihrer Existenz bewusst bin, ansonsten Falle ich aus allen Wolken.

Wenn ein Optimist an eine Sache herangeht, sagt er, es klappt auf jeden Fall, ein Pessimist sagt es klappt auf jeden Fall nicht. Ich als Realist ziehe die möglichkeit dass es nicht klappt in betracht und lege mir für diesen Fall Plan B zurecht, hoffe aber trotzdem das alles gut läuft.

Mein Freund ist z.B ein absoluter Optimist. Er versucht die Welt rosarot zu malen und wenn dann auf einmal Schwierigkeiten auftreten bricht seine Welt erstmal zusammen.

Meine Mutter ist z.B. ein absoluter Pessimist. Wenn ihr viele gute Dinge wiederfahren, dann denkt sie, dass bald was schlechtes wiederfährt.
Es kommt auch immer auf die Dosis ein. Ein absoluter Realist zu sein schafft man nicht, mal ist man optimistische, mal pessimistischer.

Es gibt auch einen Optimismus, der an Naivität grenzt. Ich habe z.B. eine Bekannte. Wenn man über irgendwas ärgert, lächelt sie immer verklärt und meint "Ach Leute, regt euch nicht auf, das leben ist doch schön". Das wirkt dann als gehöre sie zu einer Sekte oder stände unter Drogen. Ab und zu muss im Leben auch mal Platz zum ärgern und Dampfablassen sein.

LG

RedDevil

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. Oktober 2002 um 23:24

Ich fühle mich dann nicht besser
ich empfinde nur das Verhalten diese Person in diesem Moment als furchtbar anstrengend. Sie mag mein Verhalten als genauso anstrengend empfinden
Ich kann einfach so ein Verhalten nach dem Motto "Piep, piep, wir haben uns alle lieb" nicht haben. Es geht mir einfach auf den Keks, nicht mehr und nicht weniger.

Es gibt nun mal bestimmte Verhaltenweisen oder Einstellungen an manchen Menschen, die ich nicht mag. Das macht mich wede über-, oder unterlegen.
Ich finde nun mal nicht alle Menschen gleich sympathisch, aber wer tut das schon.

LG

RedDevil

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

31. Oktober 2002 um 10:47
In Antwort auf maud_12699340

Hi Tina
"Ein Pessimist ist ein Optimist mit Erfahrung"
hat mal irgendein schlauer Mensch behauptet.

Ich denke es ist alleine Ansichtssache ob das Glas "halb voll" oder "halb leer" ist, ob man bei allem immer nur das Schlechte sieht oder ob man auch jeder Situation und sei sie noch so verfahren auch etwas positives abgewinnen kann.

Man mag Dich als naive Träumerin bezeichnen, aber Menschen, die optimistisch durchs Leben gehen haben in meinen Augen entscheidend mehr vom Leben, als Leute die immer alles nur von der negativen "realistischen" Seite betrachten.

Was einen Realisten ausmacht, kann ich Dir so pauschal nicht sagen. Vielleicht traut er sich nicht seine Träume in die Wirklichkeit umzusetzen, weil er ja so "realistisch" wie er ist nicht daran glaubt, daß sie wahr werden könnten. Ich weiß es nicht...

Ich würde mich als optimistischen Realist bezeichnen , der sich auch vom größten Pessimisten nicht die Lebensfreude vermiesen läßt.
Nicht jeder Traum wird in Erfüllung gehen, aber man kann es doch zumindest mal versuchen. Und wenn es mit diesem nicht klappen sollte, dann nimmt man eben einen anderen in Angriff

Ein Realist, der keine Träume mehr hat ist in meinen Augen ein wirklicher Pessimist.

Liebe Grüße
Buffy


Das hast Du sehr schön erklärt.

Es klingt sehr gut.
Und logisch irgendwie.

Danke schön.

Schönen Tag noch.

lG von Romara

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

31. Oktober 2002 um 16:48
In Antwort auf RedDevil1

Realist
Hallo Romara,

es ist wirklich eine Sache des Blickwinkels. Ich sehe mich z.B. als Realist.
Das heist für mich nicht, dass ich nicht positiv in die Zukunft bleicke, sondern dass ich mich mit den positiven und negativen Aspekten einer Sache auseinandersetzt.
Vielleicht kann man es so sagen, ein Optimist sieht vor allem die positiven Seiten ein Pessimist die negativen, ein Realist versucht beides zu sehen.
Das heisst nicht dass ich nicht träume, nur ist mir auch bewusst, dass der Verwirklich meiner Träume, Hindernisse im Weg stehen können, was mich aber nochlange nicht davon abringt, meine Träume umzusetzen. Ich kann aber mit den Hindernissen besser umgehen, wenn ich mir ihrer Existenz bewusst bin, ansonsten Falle ich aus allen Wolken.

Wenn ein Optimist an eine Sache herangeht, sagt er, es klappt auf jeden Fall, ein Pessimist sagt es klappt auf jeden Fall nicht. Ich als Realist ziehe die möglichkeit dass es nicht klappt in betracht und lege mir für diesen Fall Plan B zurecht, hoffe aber trotzdem das alles gut läuft.

Mein Freund ist z.B ein absoluter Optimist. Er versucht die Welt rosarot zu malen und wenn dann auf einmal Schwierigkeiten auftreten bricht seine Welt erstmal zusammen.

Meine Mutter ist z.B. ein absoluter Pessimist. Wenn ihr viele gute Dinge wiederfahren, dann denkt sie, dass bald was schlechtes wiederfährt.
Es kommt auch immer auf die Dosis ein. Ein absoluter Realist zu sein schafft man nicht, mal ist man optimistische, mal pessimistischer.

Es gibt auch einen Optimismus, der an Naivität grenzt. Ich habe z.B. eine Bekannte. Wenn man über irgendwas ärgert, lächelt sie immer verklärt und meint "Ach Leute, regt euch nicht auf, das leben ist doch schön". Das wirkt dann als gehöre sie zu einer Sekte oder stände unter Drogen. Ab und zu muss im Leben auch mal Platz zum ärgern und Dampfablassen sein.

LG

RedDevil

Das hast Du
super beschrieben!!
ich gehöre auch eher zu den Optimisten und mein Partner zu den realisten, wir ergänzen uns sogar top, denn er wird ein bissel lockerer und ich einw enig disziplinierter, wenn man das mal so sagen kann, also ich habe die rosa brille eingetauscht, bin aber trotzdem guter Voraussichten. ich entscheide eher aus dem bauch heraus, mein freund überlegt länger, was immer von Vorteil war. Bei mir ging auch mal was in die Hose, bei ihm noch nie, ehrlich , weder beruflich noch privat.
Er ist dafür schwer für etwas zu begeistern, oft skeptisch, auch bei kleinen Dingen, das ist manchmal schon nervig. ich mache auch gerne mal etwas spontan, er weniger. Aber wir kriegen das immer auf die reihe mit Verständis für den anderen.

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

31. Oktober 2002 um 21:40

Liebe Ute
alles läuft wohl darauf hinaus, das jeder ein anderes Verständiss von Liebe,Vertrauen und Optimismus hat.

Selbst wenn ich etwas in guter absicht sage oder tue, entspricht es nicht umbedingt dem Verständis meines Gegenübers.

Ja, Taschentücher sind bei mir auch oft in Benutzung. Wenn ich feststelle, das ich jemanden unabsichtlich verletzt oder enttäuscht habe, dann hadere ich oft mit mir selbst. Warum konnte ich nicht still sein und die Probleme eines anderen dort zu lassen, wo sie hingehören?

Es liegt wohl daran, das mir die Menschen um mich herum wichtig sind.

Ich wünsche Dir auch eine gute Nacht. Danke für Deine Gedankengänge.

Liebe Grüße von Romara

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. November 2002 um 22:59

Jedem das Seine
Hallo Romara,

ich denke, dass es kaum reine Träumer, Realisten, Optimisten, Pessimisten gibt...aber ganz viele Mischformen mit Gewichtungen. Ein reiner Pessimist würde in der heutigen Zeit wohl kaum noch das Haus verlassen und ein reiner Träumer würde schnell eines besseren belehrt. Genauso werden Realisten irgendwann bemerken, dass es Dinge im Leben gibt, für die sie keine Erklärung finden und Optimisten wie Pessimisten erfahren im Leben, dass es nicht immer nur gut oder schlecht zugeht
Ich persönlich würde mich als optimistische Realistin bezeichnen - oder realistische Optimistin (gefällt mir eigentlich besser)! Wie Ute schon schrieb, beeinflusst meine Einstellung (und wie ich auf Menschen/Situationen zugehe) oft das Geschehen - davon bin ich auch überzeugt. Ich stelle mir das vor wie das Bumerang-Prinzip. Was kann ich erwarten, wenn ich in Abwehr, Feindseligkeit oder mit negativen Erwartungen durchs Leben gehe?
Natürlich hat auch realistischer Optimismus Grenzen! Es ist nicht alles "heiteitei" oder "piep piep" (wie schon mal hier erwähnt). Wenn einer partout nicht will, dann ist auch das zu akzeptieren. Denn es ist seine Art! Ebenso entscheide ich, inwieweit ich bei so einer Art bereit bin, mitzuspielen
Für mich ist es auch nicht wichtig, ob jemand Optimist, Realist, Pessimist oder Träumer ist. Gerade das Andersartige ist oft interessant! Und Zuneigung ist auch für mich nicht davon abhängig, ob ich mit jemandem gleicher Meinung bin. Habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass ein "Stolperstein" zu einem "Baustein" wurde. Wichtig hierfür war natürlich der positiv gestimmte Austausch - und auf beiden Seiten die Bereitschaft, eine neue Seite im Buch aufzuschlagen!
Also: wem nützen Beurteilungen? Wer kann einen anderen Menschen tatsächlich beurteilen???
Ich denke, wenn jeder sich selbst sucht und findet und durchs Leben "manövriert" hat er damit schon genug zu tun (mal abgesehen von den lieben Kinderlein und evtl. einer Partnerschaft). Wie kann frau/mann dann noch Experte für das Leben/die Lebenseinstellung anderer sein?
Solche Be-/Verurteilungen sind doch ohne "Hand und Fuß". Reine Rohrkrepierer - meine Meinung!

Wenn dich jemand belächelt und meint, du seist eine Träumerin, dann lächele zurück! DU weisst, dass es anders ist und bist doch damit wahrscheinlich bisher (im großen und ganzen) gut gefahren. Das alleine zählt und das kannst du auch so rüberbringen, denke ich.

Allerdings finde ich, dass du nicht den gleichen "Fehler" machen solltest, jemanden dann in eine Schublade zu pressen, er sei Pessimist. Oder es gar auf biegen und brechen (für andere)besser wissen zu wollen. Legst du dann nicht schon eine gewisse pessimistische "Denke" an den Tag, wenn du dein Gegenüber als pessimistisch einstufst und trübt das nicht schon deine Wahrnehmung bzw. Erwartungshaltung?
Erhalte dir deinen Optimismus, bleibe neugierig auf die Menschen um dich und erfreue dich an den "Schnittstellen" UND den Andersartigkeiten!

Liebe Grüße, Gonagall

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. November 2002 um 18:49

Warum ???? Na, weil...
... ich bei Unterhaltungen mit meinem Partner immer wieder sowas höre.

Ich selbst will nicht sagen, was ich bin, aber er sagt von sich, er wäre ein Realist. Und über mich sagt er, ich wäre naiv und gutgläuberisch. Und in seinen Augen oder Gedanken ist das für mich nicht gut.

Darum...

LG von Romara

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. November 2002 um 17:57


Hallo Marité,

ich finde auch, alles erst einmal kennengelernt werden muß, ehe ich mir ein Urteil erlauben darf.

Gut, eine instinktive Zuneigung oder Abneigung kann schon mal eine kleine Ahnung geben, aber im Grunde hat jeder doch eine Chance verdient.



LG von Romara

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. November 2002 um 14:38

Bestimmt
Hallo Michi,

mir hat das Buch auch gut gefallen. Mysterio vom gleichen Autor ist auch nicht schlecht - sehr spannend.

Es war eine gute Idee von harter Kern gerade dir dieses Buch zu empfehlen.

LG - Lourdes

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. November 2002 um 15:13
In Antwort auf Lourdes

Bestimmt
Hallo Michi,

mir hat das Buch auch gut gefallen. Mysterio vom gleichen Autor ist auch nicht schlecht - sehr spannend.

Es war eine gute Idee von harter Kern gerade dir dieses Buch zu empfehlen.

LG - Lourdes

Was für ein Wochenende...
Viel Spaß gehabt, kaum wieder online - lese ich noch so nette Lobeshymnen... Danke, danke!

Glücklicherweise wurde mir das, was für Michi (und viele andere) immer wieder so ein Problem ist, mit in die Wiege gelegt: ein gnadenloser Optimismus, die Fähigkeit, Glücksmomente wahrzunehmen und die Erfahrung, daß ich immer wieder auf die Füße falle!
Deshalb halte ich mich dennoch nicht für unrealistisch. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß das jemand über mich sagen würde, der mich kennt.
Also - kann man offenbar beides miteinander verbinden!

Bei dem Buch, um das es hier geht, fand ich allerdings andere Stellen weit spannender, als Michi.
Wenn man den Inhalt auf seine persönliche Entwicklung und Lebenssituation überträgt, kann ich von mir behaupten, die beiden ersten Drittel vollkommen verinnerlicht zu haben und bin sehr gespannt, ob es mir je gelingt, die Seelenverwandschaft, die ich zu einigen Menschen habe, in noch intensiverer Form umzusetzen - so wie im Buch beschrieben.

Auf jeden Fall, liebe Romara, ist nicht jeder Optimist ein Träumer und ein gesunder Optimismus hilft einem gut durchs Leben!

Was mir zu dem Thema noch einfällt, ist allerdings, daß es in Partnerschaften oft vorkommt, daß man sich in extreme Sichtweisen drängen läßt.
Soll heißen, wenn einer von Natur aus pessimistisch veranlagt ist, gleicht der andere das nach und nach durch immer größeren Optimismus aus - was wiederum den Pessimisten noch pessimistischer macht, weil er versucht, gegen die "Träumereien" zu steuern, damit die Partnerschaft nicht aus dem Ruder läuft. Uns so schaukelt sich das Ganze hoch...
Könnte das bei Euch passiert sein?

Dieses Phänomen ist übrigens auf alle Bereiche der Partnerschaft zu übertragen!

Und - Michi - nix zu danken!
Ist ja auch für mich immer wieder spannend, Deine Ansichten zu hören und ich freu mich wirklich, daß es Dir in den letzten Tagen so gut geht.
Rest später per Messi!

Liebe Grüße und noch ein schönes Wochenende an alle, harter Kern

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Januar 2011 um 21:11

Ansichtssache
Hallo zusammen ... hallo Romara ...

Im Vorfeld möchte ich eben mitteilen, dass ich es bisher nicht bereut habe, mich diesem Portal, vor allen Dingen diesem Forum anzuschließen. Gerade im Internet, auf dieser doch sehr anonymen Basis ist es oftmals sehr schwierig einen vernünftigen Dialog zu führen ... habe ich oft genug erlebt, nun komme ich aber doch zur Sache ...

Ich selber werde nicht selten als Pessimist bezeichnet, weil ich viele Dinge realistisch sehe und vielen dieser Dinge skeptisch gegenüberstehe. Also würde ich mich doch eher als "Realist" bezeichnen. Zudem bin ich ein Mensch, der alles ganz genau beobachtet und entsprechende Rückschlüsse daraus zieht.
Zum einen beobachte ich seit längerer Zeit das Verhalten der Menschen zueinander in Verbindung mit moralischen Aspekten, was zum Beispiel den inzwischen fast schon krankhaften Egoismus jedes Einzelnen betrifft. Oftmals nenne ich das auch "moralischen Verfall" in Bezug auf das menschliche Miteinander und und und ...
Betonen möchte ich vor diesem Hintergrund ausserdem, dass sich mein Pessimismus eher auf dieser allgemeinen zwischenmenschlichen Ebene bezieht, also nicht unbedingt etwas mit der Zukunft unserer Welt an sich zu tun hat.
Alles in allem stimmt mich eben dieses zunehmende negative Verhalten der Menschen untereinander doch recht pessimistisch. Allerdings merkt man mir das zum Glück nicht an, was immer wieder von Menschen aus meinem unmittelbaren Umfeld bestätigt wird. Schliesslich habe auch ich Ziele an denen ich arbeite und den einen oder anderen Wunsch, den ich gerne erfüllt sehen würde.
Ich sehe vieles so wie es wirklich ist und bin dennoch bemüht, das Beste aus allem zu machen, was sicherlich nicht für einen Pessimist zutreffen dürfte. Jedoch lasse ich mir aber auch keinen Honig um dem Mund schmieren und mir das Blaue vom Himmel versprechen, dafür sehe ich das alles viel zu realistisch im Gegensatz zu verträumten Menschen, die nach etwas streben, was nicht oder fast gar nicht zu erreichen ist.
Scheinbar ist auch das ein Grund, was mir viele Menschen sehr unzufrieden und aggressiv erscheinen lässt.
Ich behaupte jedenfalls von mir, dass ich doch ein kleines Stückchen weiter denke und mich den Dingen realistisch stelle, da ich eben lediglich ein Realist bin ...

LG
Peter

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Januar 2011 um 21:19

Nachtrag
Mir ist da jetzt doch noch etwas wichtiges eingefallen, was ich in diesem Zusammenhang unbedingt loswerden möchte ...
Neulich hatte ich ein Gespräch mit meiner doch schon sehr lebenserfahrenen und intelligenten Tante. Wir sprachen auch über unser beider Weltbild und über unseren möglichen Pessimismus.
Sie hat das einfach nur wunderbar von sich selber formuliert. Sie sagte, Zitat:
"Ich bin zwar oftmals sehr pessimistisch, aber dennoch bin ich dem Leben zugewandt ..."

Nochmals LG an alle Interessierten

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Januar 2011 um 11:17

Ich glaube,
dass sich Menschen die eher logisch veranlagt sind (meist Männer) sich eher als Realisten sehen, wobei Frauen, die oft gefühlsmäßig veranlagt sind oft als Optimisten bezeichnet werden.

Da es soetwas wie die absulute Wahrheit nicht gibt, und keiner genau definieren kann, was genau real ist, gibt es in dem Sinne keinen echten Realisten.

Auch gibt es wohl niemanden, der tatsächlich Dinge ganz objektiv bewerten kann.

Ein Optimist muss nicht unbedingt einer sein, der immer vom besten Fall ausgeht, es kann auch einer sein, der mit dem was er bekommt mehr anfangt als ein anderer.

Menschen die (vermeintlich) viel Erfahrung haben bezeichnen sich gerne als Realisten, da sie schone "wissen wies läuft".
Natürlich sind die Grenzen verschwommen.

Ich versuche die "Einteilung" mal mit einem Vergleich:

- Jemand der einen Brief ohne Briefmarke in den Postkasten wirft und glaubt dass er ankommt, ist ein Träumer.
- Jemand der einen Brief einen Tag bevor er ankommen soll in den Postkasten wirft, ist Optimist.
- Jemand der den Brief 2-3 Tage vorher abschickt, ist Realist.
- Jemand der keine Briefe abschickt, weil er davon ausgeht dass er eh nicht ankommt ist Pessimist.

Aber ich glaube dass jeder Mensch eine Mischung ist, und dass jeder Mensch in unterschiedlichen Situationen anders reagiert, also machmal eher optimistisch (zuversichtlich) und manchmal pessimistisch ist.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Januar 2011 um 20:49
In Antwort auf oral_12470942

Ich glaube,
dass sich Menschen die eher logisch veranlagt sind (meist Männer) sich eher als Realisten sehen, wobei Frauen, die oft gefühlsmäßig veranlagt sind oft als Optimisten bezeichnet werden.

Da es soetwas wie die absulute Wahrheit nicht gibt, und keiner genau definieren kann, was genau real ist, gibt es in dem Sinne keinen echten Realisten.

Auch gibt es wohl niemanden, der tatsächlich Dinge ganz objektiv bewerten kann.

Ein Optimist muss nicht unbedingt einer sein, der immer vom besten Fall ausgeht, es kann auch einer sein, der mit dem was er bekommt mehr anfangt als ein anderer.

Menschen die (vermeintlich) viel Erfahrung haben bezeichnen sich gerne als Realisten, da sie schone "wissen wies läuft".
Natürlich sind die Grenzen verschwommen.

Ich versuche die "Einteilung" mal mit einem Vergleich:

- Jemand der einen Brief ohne Briefmarke in den Postkasten wirft und glaubt dass er ankommt, ist ein Träumer.
- Jemand der einen Brief einen Tag bevor er ankommen soll in den Postkasten wirft, ist Optimist.
- Jemand der den Brief 2-3 Tage vorher abschickt, ist Realist.
- Jemand der keine Briefe abschickt, weil er davon ausgeht dass er eh nicht ankommt ist Pessimist.

Aber ich glaube dass jeder Mensch eine Mischung ist, und dass jeder Mensch in unterschiedlichen Situationen anders reagiert, also machmal eher optimistisch (zuversichtlich) und manchmal pessimistisch ist.

Nicht schlecht ...
Tja, in der Tat, das ist ein nicht ganz so einfaches Thema

Aber dieser Satz von phantomas3000: "...Aber ich glaube dass jeder Mensch eine Mischung ist, und dass jeder Mensch in unterschiedlichen Situationen anders reagiert, also machmal eher optimistisch (zuversichtlich) und manchmal pessimistisch ist ..." der ist einfach wunderbar treffend formuliert. Jedoch möchte ich in diesem ganzen Zusammenhang ein für mich doch recht wichtiges Wort einbinden ... nämlich das Wort "Vorsicht", welches ich dann doch ganz gerne in verschiedenen Situationen gegen das Wort "Pessimismus" austauschen würde.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Noch mehr Inspiration?
pinterest

Das könnte dir auch gefallen