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oma verstorben, mutter nicht an empfindungen interessiert.

6. Juni 2011 um 13:27

meine oma väterlicherseits ist am freitag verstorben.
ich habe sie davor einmal in der woche in dem heim besucht, in den sie mein vater, nach dem tod von opa brachte.
sie stürzte nun vor 2 wochen und von da an ging es immer mehr bergab.

ich besuchte sie im krankenhaus und nun verstarb sie vor 2 tagen.

mein vater war in der zeit trotz des stresses auch an meinen gefühlen interessiert. er simste mir und wir redeten zusammen über alles. er schaute, wie es mir damit geht.

nun rief meine mutter an und erzählte 10 minuten, was sie nun an sachen holten, welche beerdigung entschieden würde usw.
ich spürte ihre last und die trauer und sagte noch irgendwann , wenn sie hilfe bräuchten: ich bin da.
sie sagte nichts dazu sondern antwortet: okay machs gut und weinte und legte auf.

sie tut mir so leid und doch, gleichzeitig habe ich wut, dass sie in dieser auch für mich schweren zeit nicht EINMAL fragte, wie es mir ginge. oder mich mal in den arm nahm.
es war einfach nicht wichtig, es war wichtig, wie stressig für sie alles war, dass sie ihen Urlaub bereits davor für meine andere oma opferten und wieviel jetzt noch zu tun sei. die letzte woche fuhr sie auch nicht mehr zu oma ins krankenhaus, da sie sich den blick nicht antun wollte.

jetzt kommt noch die tochter und will auch aufmerksamkeit. das scheint mir für sie zuviel.

aber das bin ich gewohnt.
wirkich gefragt, wie es mir geht hat sie doch nie.
da fragen meine kolleginnen auf arbeit mehr, was in mir vorgeht (dass ich sogar schon misstrauen bekomme, weil ich diese art aufmerksamkeit gar nicht kenne).

ich weiß ich klinge egoman.
ich hätte mir nur einmal gewünscht, nicht diese gefühl von ganz allein sein zu haben, wenn etwas in der familie passiert.
mein vater schreibt mir abends noch, ich solle gut schlafen und bemüht sich.
meine mutter hat seit 2 wochen nicht geschafft, zu horchen, wie es ihrer tochter mit diesem umstand geht.

sie ist so stark überlastet..
es erinnert mich an ihre kindheitsgeschichten. ihr vater (geschieden) hat sich nie für sie interessiert, sie war nicht wichtig.
manchmal fühle ich leider selbst schon so.





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6. Juni 2011 um 14:25

Du bist egoistisch
entschuldige bitte, wenn ich das so sage, aber hast du eigentlich jemals daran gedacht, was deine mutter jetzt an organisation am hals hat? weißt du eigentlich was es bedeutet, sich um eine beerdigung mit allem was dazu gehört zu kümmern?
kannst du genau abschätzen, wie es deiner mutter mit allem geht?
gerade wenn man einen todesfall in der familie hat sollte man auch mal etwas daran denken, welch stress damit verbunden ist.
und es ist sicherlich auch erstmal eine gewisse ablenkung.
deine mutter hat mit sich selber genug zu tun, sonst würde sie sich nicht überlastet fühlen und geschweige denn am telefon weinen.
hats du denn deine mutter mal in den arm genommen?
ich lese immer nur forderungen deinerseits an deine mutter.

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6. Juni 2011 um 15:46
In Antwort auf ayla_12843766

Du bist egoistisch
entschuldige bitte, wenn ich das so sage, aber hast du eigentlich jemals daran gedacht, was deine mutter jetzt an organisation am hals hat? weißt du eigentlich was es bedeutet, sich um eine beerdigung mit allem was dazu gehört zu kümmern?
kannst du genau abschätzen, wie es deiner mutter mit allem geht?
gerade wenn man einen todesfall in der familie hat sollte man auch mal etwas daran denken, welch stress damit verbunden ist.
und es ist sicherlich auch erstmal eine gewisse ablenkung.
deine mutter hat mit sich selber genug zu tun, sonst würde sie sich nicht überlastet fühlen und geschweige denn am telefon weinen.
hats du denn deine mutter mal in den arm genommen?
ich lese immer nur forderungen deinerseits an deine mutter.


..das gefühl hatte ich nach dem schreiben auch.
danke für die ehrlichkeit und das aufwecken.

es gibt zeiten da brauchen uns die eltern.
das ist jetzt der fall.-

ich ändere meinen blickwinkel.
danke dir sehr!

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6. Juni 2011 um 16:00
In Antwort auf caleb_12750572


..das gefühl hatte ich nach dem schreiben auch.
danke für die ehrlichkeit und das aufwecken.

es gibt zeiten da brauchen uns die eltern.
das ist jetzt der fall.-

ich ändere meinen blickwinkel.
danke dir sehr!

Ich
wollte dich damit nicht angreifen oder so, sondern dir nur mal aufzeigen, was es heisst, gerade in so einer situation zu stehen, wenn man kurz zuvor noch eine andere angehörige betreut hat, dann die andere oma stirbt und man muss an alle möglichen sachen denken und organisieren und der stress hat kein ende.
versuche deine mama einfach zu unterstützen, damit sie nicht alles allein am hals hat.
wenn einer in der familie gestorben ist, hat eigentlich jeder soviel mit sich selbst zu tun, daß er für andere nicht so das offene ohr hat. man kommt an den rand seiner kräfte und oftmals bricht man dann auch zusammen, weil man einfach nicht mehr kann.
deine mutter wird sicher auch an dich denken, doch versuch sie nicht zu sehr zu fordern.

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7. Juni 2011 um 7:50

Habe dir eine PN geschrieben
Gruß melike

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