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Nur noch mehr zweifel...

4. März 2008 um 17:52

hallo,
ich habe keine erfahrungen mit psychologen, das ist das erste mal, dass ich das versuche und ich weiß nicht, was ich darüber denken soll!
vll haben einige von euch mehr erfahrungen damit gemacht und können mir etwas weiterhelfen?
ich habe schon oft gelesen, dass man zu einem psychologen ein vertrauensverhältnis aufbauen soll, dass man sich beim therapeuten wohl fühlen soll, allerdings ist das bei mir absolut nicht so!
das ist die erste therapeuten bei der ich je war und ich habe das gefühl nach jeder sitzung nur noch mehr zweifel in mir zu tragenund mein verhalten nur noch mehr zu hinterfragen, was ich ohnehinschon sehr oft tue und weshalb ich eigentlich den weg einer therapie gewählt hatte.
heute war meine dritte sitzung. ich weiß nicht ob es normal ist, dass man nur angestarrt wird und nur ab und an mal ein kommentar kommt?
ich habe das gefühl mich jede stunde nur um kopf und kragen zu reden, denn sonst würde da diese stille herschen, die mir unbehagen bereitet.
also erzähle ich von meinen gefühlen und gedanken, von meiner kindheit und als ich fertig war, da schaut sie mich nur unentwegt an und sagt nichts.
irgendwann nach einigen minuten sagt sie was und dann kommt nur die frage, ob ich darauf warte, dass sie etwas sage? ich antworte ihr mit "ja". und dann wirft sie die frage auf warum ich denke, dass bei uns bis jetzt noch keine kommunikation zustande gekommen ist. ich antworte ihr, dass ich denke, dass sie nicht weiß was sie zu dem was ich sage sagen soll, dass sie evtl. überfordert ist, weil ich so viel auf einmal erzähle. dann wieder stille...
sie sagt nichts, schaut mich nur die ganze zeoit an und ich denke mir, dass ich mich total unwohl fühle. dann denke ich wieder, dass ich dieses permanente anstarren nicht ertrage, weil es mich nervös macht. und dann fange ich an zu reden. ich wurde auch etwas wütend. ich habe ihr gesagt, dass ich mir hier hilfe erhofft habe. dass ich nicht weiß, was sie von mir erwartet. dass ich von meinen gefühlen und gedanken erzähle...
und dann der knackpunkt:
ich sagte ihr: " ich bin hier bei ihnen als therapeuten, damit sie mir helfen, aufschlüsse über mich und meine gedanken zu finden, damit ich mich selbst besser verstehen und ausdrücken lerne. damit ich mein leben besser auf die reihe bekomme."
dann lacht sie so erschrocken auf und unterstellt mir, dass ich mich als therapeutin bezeichnen würde. auf diese antwort war ich alles andere als gefasst und auch sehr verdutzt. ich wusste auch nicht was ich darüber denken soll. und dann habe ich begonnen mich zu rechtfertigen und das was ich sagte zu wiederholen und das immer wieder um es deutlich zu machen, dass ich mich nicht als therapeutin bezeichne.
und dann meinte sie nur so, dass ich mit meinen worten andere neurotisch machen würde und das unentwegt.
jetzt bin ich noch mehr am zweifeln an mir selbst und frage mich, ob mir dies wirklich hilft und ob das verhalten dieser therapeutin so sein muss?
gut, ich habe mich vll etwas falsch ausgedrückt, aber ich fühle mich bei dieser frau alles andere als verstanden oder wohl! ich denke sogar, dass sie etwas gegen mich persönlich hat!
ist es nicht so, dass eine kommunikation auf beiden seiten beruht? wenn ich monologe halte und dann ewige minuten warte bis vll mal etwas kommt, dann ist das doch nicht meine schuld, denke ich mal!
ich denke um eine kommunikation entstehen zu lassen muss auch von dem anderen etwas kommen. wenn ich garnichts sage, dann sagt sie auch nichts habe ich mitlerweile festgestellt und was sollte es bringen, wenn ich eine ganze stunde nur schweigend dasiitze und mich anstarren lasse?



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14. April 2008 um 21:38

...
Ich habe vorhin schon einen Beitrag zu einem Psychologen beantwortet und ganz ehrlich, ich bin irgendwo entsetzt, dass solche Leute wie ihr sie beschreibt tatsächlich als Psychologen tätig sein dürfen. Also entweder ist das eine ganz neuartige Methoden Vertrauen zu seinen Patienten aufzubauen von der ich nichts verstehe oder diese Leute haben ganz einfach den falschen Beruf gewählt, was in diesem Umfeld ziemlich verherrend ist meiner Meinung nach.

Das Verhalten Deiner Therapeutin wie Du es beschrieben hast erscheint mir definitiv nicht normal. Ich bin seit gut einem Monat auch in Therapie, und hatte das Glück sogleich einen guten Draht zu ihr gefunden zu haben. Sie hat auch ganz zu Anfang einen Fragebogen gegeben, auf dem ich meine Zielsetzungen der Therapie angeben konnte. Dann sind wir die Punkte zusammen durchgegangen. Sie hat immer sehr verständnisvoll reagiert.

Wenn ich ihr was erzähle hört sie erst mal zu. Es ist schon mal möglich, dass danach einige Sekunden Stille herrscht, aber ich würde das als eine normale Bedenkzeit bezeichnen, schliesslich soll sie sich auch erst überlegen können bevor sie einfach drauf los plappern würde. Meist stellt sie dann sehr gezielte Fragen, zeigt mir Wege auf wie ich mit einer Situation besser umgehen könnte oder bekräftigt oder hinterfragt Verhaltensmuster von mir. Sie erzählt auch mal was von sich, das ganze läuft nicht einfach stier ab. Letztes Mal redeten wir über Musik und Ferien. So baut man doch ein Vertrauensverhältnis auf.

Bitte wechsle unbedingt den Therapeuten, es scheint als hätte die Frau selbst Probleme wenn sie Dich noch runtermachen muss. Weisst Du, es gibt viele Leute die Psychologie studieren um sich selbst zu heilen. Nur leider sind einige davon kränker als die Patienten selbst.

Ich weiss nicht wie das in Deutschland ist, aber bei uns in der Schweiz werden die angehenende Psychologen seit neustem sehr genauen Eignungstests unterzogen. Denn wer mit Menschen zu tun hat, und dann noch mit Menschen die psychisch labil sind, sollte auch was von ihnen verstehen.

Vielleicht zeigst Du meine Antwort mal Deiner Psychologin oder sagt ihr zumindest wie es andere Therapeuten machen. Und sag ihr auf jedenfall, dass Du Dich nicht wohl fühlst bei ihr. Wenn sie nicht auf Dich eingeht, dann wechsle sie.

Ich hoffe ich konnte Dir mit meiner Anwort etwas helfen.

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16. April 2008 um 20:52

Hi
ich bin mitlerweile nicht mehr bei der. ich habe das ganze abgebrochen und weiß nun auch nicht, ob ich mich weiter auf die suche nach einem neuen therapeuten machen soll. denn ich weiß nicht ob es überhaupt jemanden gibt, der mir mal helfen kann.
cih weiß dass ich probleme in der kommunikation mit anderen menschen habe. aber nur deshalbm, weil ich zu schüchtern bin und nicht genau weiß was ich sagen soll, geschweige denn wie ich mich verhalten soll.
ich bin dann oft eingeshüchtert und sage dann lieber garnichts. als ich das dieser frau erzählt habe, auch mit dem angang, dass ich mir in solchen situationen störnd vorkomme, fast schon manchmal unerwünscht, da meinte sie nur, warum ich denn stören wolle. so als ob ich das absichtlich bezwecke.
nach jeder sitzung habe ich mich nur noch schlechter gefühlt und wollte eigentlich nur noch weniger kontakt zu anderen. die tage danach war ich oft so fertig, dass ich nur noch geweint habe. ud mein freund, der versteht mich dann auch nicht. stattmich zu trösten, meint er, dass ich von vornherein hilfe ausschlagen würde. also bin ich seinetwegen weiterhin dahin gegangen. und wozu? nur um danach tage lang dorwn zu sein und keinen menschen zu haben, der mich dann wieder aufbaut. genau, weil mir sowas ja so gut tut.
nun ist mein glaube an hilfe von außern irgendwie weg und ich traue mich auch nicht weitere hilfe zu suchen.

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17. April 2008 um 16:31
In Antwort auf raven169

Hi
ich bin mitlerweile nicht mehr bei der. ich habe das ganze abgebrochen und weiß nun auch nicht, ob ich mich weiter auf die suche nach einem neuen therapeuten machen soll. denn ich weiß nicht ob es überhaupt jemanden gibt, der mir mal helfen kann.
cih weiß dass ich probleme in der kommunikation mit anderen menschen habe. aber nur deshalbm, weil ich zu schüchtern bin und nicht genau weiß was ich sagen soll, geschweige denn wie ich mich verhalten soll.
ich bin dann oft eingeshüchtert und sage dann lieber garnichts. als ich das dieser frau erzählt habe, auch mit dem angang, dass ich mir in solchen situationen störnd vorkomme, fast schon manchmal unerwünscht, da meinte sie nur, warum ich denn stören wolle. so als ob ich das absichtlich bezwecke.
nach jeder sitzung habe ich mich nur noch schlechter gefühlt und wollte eigentlich nur noch weniger kontakt zu anderen. die tage danach war ich oft so fertig, dass ich nur noch geweint habe. ud mein freund, der versteht mich dann auch nicht. stattmich zu trösten, meint er, dass ich von vornherein hilfe ausschlagen würde. also bin ich seinetwegen weiterhin dahin gegangen. und wozu? nur um danach tage lang dorwn zu sein und keinen menschen zu haben, der mich dann wieder aufbaut. genau, weil mir sowas ja so gut tut.
nun ist mein glaube an hilfe von außern irgendwie weg und ich traue mich auch nicht weitere hilfe zu suchen.

Nicht aufgeben
Ich kann sehr gut nachfühlen was Du empfindest. Auch ich fühle mich an gewissen gesellschaftlichen Anlässen wie zum Beispiel Apèros oder ganz allgemein in grossen Gruppen sehr unwohl. Je nach Stimmung bin ich teilweise nach solchen Anlässen so down, dass mir die Tränen effektiv in die Augen steigen. Das kommt jedoch glücklicherweise eher selten vor. Meist fühle ich mich einfach total unwohl und bin auch eher ruhig, weil ich befürchte was "falsches" zu sage. In diesem Punkt kann ich Dir ganz genau nachfühlen.

Was Deine Psychologin gesagt hat finde ich völlig deplatziert, unprofessionell und vorallem unmenschlich respektive unsensibel. Ich frage mich immer wieder wie solche Leute eine Zulassung für diesen Beruf erlangt haben, in dem doch Feingefühl etwas vom Wichtigsten ist. Vertrauen aufbauen zu Patienten ist doch das A und O. Mag ja sein, dass diese äusserst offensive Methode die sie da gewählt hat bei gewissen Menschen die gewünschte Wirkung haben kann- was ich zwar sehr zu bezweifeln wage- aber sie sollte doch gemerkt haben, dass sie Dich damit nur noch mehr verunsichert und vorallem auch verletzt.

Ich selbst habe nie derart schlechte Erfahrungen machen müssen. Allerdings war ich auch bei mehreren Psychologen bis ich bei meiner jetztigen wirklich das Gefühl habe jemanden gefunden zu haben, dem ich 100% vertraue, die kompetent ist und für mich sehr wichtig, die ich auch einfach als Mensch sehr mag, soweit ich das jetzt schon beurteilen kann.

Wo wohnst Du denn? Vielleicht kann ich sie ja mal fragen ob sie jemanden in Deiner Umgebung kennt? Bitte gib nicht auf, auch wenn das im Moment einfacher erscheint. Ich finde es wichtig und wünsche mir für Dich, dass Du auch eine Person findest, bei der Du Deine Sorgen und Ängste anbringen und angehen kannst. Glaub mir, nach meinen letzten Erfahrungen hatte ich riesige Zweifel, dass es da überhaupt jemanden gibt den ich jemals wieder an mich ranlassen würde, dem ich vertrauen könnte, und völlig wider Erwarten scheine ich diese Person nun doch gefunden zu haben.

Dass Dein Freund Dich nicht versteht finde ich sehr schade. Fühlst Du Dich denn überhaupt geborgen in einer Beziehung wo Du nicht verstanden wirst? Es ist doch wichtig, dass Du Deine Probleme angehst und nicht einfach wegsiehst. Das sollte er lieber unterstüzten, als Dich durch sein Unverständnis noch mehr zu verunsichern.

Ich hoffe ich konnte Dir etwas helfen und lass mich doch wissen wenn Du vielleicht doch noch eine Adresse brauchst, dann werde ich mich mal umhören.

Liebe Grüsse

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13. Mai 2008 um 18:02
In Antwort auf fairyd1

...
Ich habe vorhin schon einen Beitrag zu einem Psychologen beantwortet und ganz ehrlich, ich bin irgendwo entsetzt, dass solche Leute wie ihr sie beschreibt tatsächlich als Psychologen tätig sein dürfen. Also entweder ist das eine ganz neuartige Methoden Vertrauen zu seinen Patienten aufzubauen von der ich nichts verstehe oder diese Leute haben ganz einfach den falschen Beruf gewählt, was in diesem Umfeld ziemlich verherrend ist meiner Meinung nach.

Das Verhalten Deiner Therapeutin wie Du es beschrieben hast erscheint mir definitiv nicht normal. Ich bin seit gut einem Monat auch in Therapie, und hatte das Glück sogleich einen guten Draht zu ihr gefunden zu haben. Sie hat auch ganz zu Anfang einen Fragebogen gegeben, auf dem ich meine Zielsetzungen der Therapie angeben konnte. Dann sind wir die Punkte zusammen durchgegangen. Sie hat immer sehr verständnisvoll reagiert.

Wenn ich ihr was erzähle hört sie erst mal zu. Es ist schon mal möglich, dass danach einige Sekunden Stille herrscht, aber ich würde das als eine normale Bedenkzeit bezeichnen, schliesslich soll sie sich auch erst überlegen können bevor sie einfach drauf los plappern würde. Meist stellt sie dann sehr gezielte Fragen, zeigt mir Wege auf wie ich mit einer Situation besser umgehen könnte oder bekräftigt oder hinterfragt Verhaltensmuster von mir. Sie erzählt auch mal was von sich, das ganze läuft nicht einfach stier ab. Letztes Mal redeten wir über Musik und Ferien. So baut man doch ein Vertrauensverhältnis auf.

Bitte wechsle unbedingt den Therapeuten, es scheint als hätte die Frau selbst Probleme wenn sie Dich noch runtermachen muss. Weisst Du, es gibt viele Leute die Psychologie studieren um sich selbst zu heilen. Nur leider sind einige davon kränker als die Patienten selbst.

Ich weiss nicht wie das in Deutschland ist, aber bei uns in der Schweiz werden die angehenende Psychologen seit neustem sehr genauen Eignungstests unterzogen. Denn wer mit Menschen zu tun hat, und dann noch mit Menschen die psychisch labil sind, sollte auch was von ihnen verstehen.

Vielleicht zeigst Du meine Antwort mal Deiner Psychologin oder sagt ihr zumindest wie es andere Therapeuten machen. Und sag ihr auf jedenfall, dass Du Dich nicht wohl fühlst bei ihr. Wenn sie nicht auf Dich eingeht, dann wechsle sie.

Ich hoffe ich konnte Dir mit meiner Anwort etwas helfen.

Hallo.....

Also ich bin seit etwa 8 Monaten in Therapie. Ich habe mir das ganz anders vorgestellt. Dass sie mir hilft, Wege aufzeigt...aber so ist es nicht. Sie sagt ich muss den Weg alleine finden, sie kann nur mit mir drüber reden. Aber ich kann irgendwie nicht richtig darüber reden, wie mein Tag war oder so....für mich ist das eher belanglos und hat für mich nichts mit der Sache zu tun. Ich finde auch keinen Weg aus der Situation....Bei uns herrscht meistens auch eine bedrückende Stille & ich hoffe Sie sagt was, aber ihre Antwort ist meistens, was ich jetzt denke oder ich fülle den Raum nicht. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Sie hat gesagt, sie merkt nicht, dass ich mitarbeite, aber ich weiß nicht wie???????????? Wie macht ihr das denn? Was erählt ihr?
Grüße

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