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Nur noch mehr zweifel!

4. März 2008 um 14:51

hallo,
ich habe keine erfahrungen mit psychologen, das ist das erste mal, dass ich das versuche und ich weiß nicht, was ich darüber denken soll!
vll haben einige von euch mehr erfahrungen damit gemacht und können mir etwas weiterhelfen?
ich habe schon oft gelesen, dass man zu einem psychologen ein vertrauensverhältnis aufbauen soll, dass man sich beim therapeuten wohl fühlen soll, allerdings ist das bei mir absolut nicht so!
das ist die erste therapeuten bei der ich je war und ich habe das gefühl nach jeder sitzung nur noch mehr zweifel in mir zu tragenund mein verhalten nur noch mehr zu hinterfragen, was ich ohnehinschon sehr oft tue und weshalb ich eigentlich den weg einer therapie gewählt hatte.
heute war meine dritte sitzung. ich weiß nicht ob es normal ist, dass man nur angestarrt wird und nur ab und an mal ein kommentar kommt?
ich habe das gefühl mich jede stunde nur um kopf und kragen zu reden, denn sonst würde da diese stille herschen, die mir unbehagen bereitet.
also erzähle ich von meinen gefühlen und gedanken, von meiner kindheit und als ich fertig war, da schaut sie mich nur unentwegt an und sagt nichts.
irgendwann nach einigen minuten sagt sie was und dann kommt nur die frage, ob ich darauf warte, dass sie etwas sage? ich antworte ihr mit "ja". und dann wirft sie die frage auf warum ich denke, dass bei uns bis jetzt noch keine kommunikation zustande gekommen ist. ich antworte ihr, dass ich denke, dass sie nicht weiß was sie zu dem was ich sage sagen soll, dass sie evtl. überfordert ist, weil ich so viel auf einmal erzähle. dann wieder stille...
sie sagt nichts, schaut mich nur die ganze zeoit an und ich denke mir, dass ich mich total unwohl fühle. dann denke ich wieder, dass ich dieses permanente anstarren nicht ertrage, weil es mich nervös macht. und dann fange ich an zu reden. ich wurde auch etwas wütend. ich habe ihr gesagt, dass ich mir hier hilfe erhofft habe. dass ich nicht weiß, was sie von mir erwartet. dass ich von meinen gefühlen und gedanken erzähle...
und dann der knackpunkt:
ich sagte ihr: " ich bin hier bei ihnen als therapeuten, damit sie mir helfen, aufschlüsse über mich und meine gedanken zu finden, damit ich mich selbst besser verstehen und ausdrücken lerne. damit ich mein leben besser auf die reihe bekomme."
dann lacht sie so erschrocken auf und unterstellt mir, dass ich mich als therapeutin bezeichnen würde. auf diese antwort war ich alles andere als gefasst und auch sehr verdutzt. ich wusste auch nicht was ich darüber denken soll. und dann habe ich begonnen mich zu rechtfertigen und das was ich sagte zu wiederholen und das immer wieder um es deutlich zu machen, dass ich mich nicht als therapeutin bezeichne.
und dann meinte sie nur so, dass ich mit meinen worten andere neurotisch machen würde und das unentwegt.
jetzt bin ich noch mehr am zweifeln an mir selbst und frage mich, ob mir dies wirklich hilft und ob das verhalten dieser therapeutin so sein muss?

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4. März 2008 um 16:33

Es gibt noch andere
Also ich gehe seit über 1 Jahr zur Therapie, aber so etwas hab ich noch nie erlebt. Ich muss dazu sagen, dass ich vor 5 Jahren schon mal eine gemacht habe. kann nicht sein, dass sie dich auslacht. Wenn du weniger als 5 Stunden bei ihr warst, kannst du dir immer noch jemand anderen suchen. Oder hast du schon unterschrieben? Dann wird es Schwierig. Aber auch da kommt man wieder raus. Das kannst du mit der Krankenkasse klären. Ich finde es sehr Wichtig, wenn man einen guten Draht zu seinem Therapeuten hat, weil ich finde das ist ja auch eine Vertrauenssache. Man macht ja kein Kaffekränzchen. Das geht ja doch schon ins Eingemachte.

Also mein Rat, such dir jemand anderen!!!
LG Kitty

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4. März 2008 um 17:07
In Antwort auf sveta_11878534

Es gibt noch andere
Also ich gehe seit über 1 Jahr zur Therapie, aber so etwas hab ich noch nie erlebt. Ich muss dazu sagen, dass ich vor 5 Jahren schon mal eine gemacht habe. kann nicht sein, dass sie dich auslacht. Wenn du weniger als 5 Stunden bei ihr warst, kannst du dir immer noch jemand anderen suchen. Oder hast du schon unterschrieben? Dann wird es Schwierig. Aber auch da kommt man wieder raus. Das kannst du mit der Krankenkasse klären. Ich finde es sehr Wichtig, wenn man einen guten Draht zu seinem Therapeuten hat, weil ich finde das ist ja auch eine Vertrauenssache. Man macht ja kein Kaffekränzchen. Das geht ja doch schon ins Eingemachte.

Also mein Rat, such dir jemand anderen!!!
LG Kitty

Nein
habe noch nichts unterschrieben...
ich komme mir halt nur so vor, dass ich ihr meine gefühle darlege und sie darauf garnicht eingeht, sondern irgendwas sucht, das sie an mir bemägeln kann.
ich dachte immer dass man offen über seine gedanken dort redet, dass man sich selbst anfangs aussucht was einem auf der seele lastet worüber man reden will und dann darüber redet, um dafür eine lösung zu finden oder halt einen weg damit besser klarzukommen. aber bei ihr habe ich das gefühl, dass sie mich persönlich nicht leiden kann. ich habe ziemliche probleme im umganng mit anderen menschen, weil ich sehr viel darüber nachdenke, was der andere denkt und auch nie etwas falsches sagen will.
und dann stellt sie mir die frage warum ich denke, dass bei uns noch keine kommunikation stattgefunden hat...
ich bin einfach nur irgendwie enttäuscht und komme mir auch etwas verarscht vor.
beispielsweise erklärt sie mir von einem therapeuten der versuche mit hunden gemacht hat um festzustellen, was zzu neurosen führt. als sie anfing davon zu erzählen, habe ich halt die frage eingeworfen ob sie mir von konditionierung erzählen möchte (dieses thema hatten wir damals an der schule und es kam mir halt bekannt vor)und dann kam nur ihr der kommentar "sie denken sie wissen alles"...
so richtig abfällig. ich denke einfach, dass mich diese frau nicht leiden kann aus irgendeinem grund, den ich nicht verstehe!
ich weiß auch nicht was sie von einer kommunikation erwartet. beispielsweise habe ich das gespräch damit begonnen, dass ich sagte, dass ich über das was sie letztes mal zu mir sagte, nachgedacht habe. dann rede ich über meine gedanken dazu und über die möglichen auslöser und sie nickt nur und sagt garnichts dazu.
dann stellt sie mir die frage ob ich angst vor wut habe? und ich antworte, indem ich ihr einige beispiele aus meiner kindheit nenne, wie dass meine mutter tagelang mich als kind angeschrien hat die begründen warum mir schreien vor wut anderer angst macht und dass ich da ganz klein werde und jegliches selbstbewusstsein verliere. als ich dann fertig erzählt habe kam wieder nichts von ihr. sie schaut mich dann nur an. sie zwinkert nicht mal mit den augen, einfach nur ein starrer blick! ich meine, was soll ich denn noch alles sagen, tun machen, damit da eine kommunikation stattfindet? wenn mein gegenüber nicht irgendwo einsteigt, dann weiß ich auch nicht?! ich stelle ihr ja fragen, was sie darüber denkt und ich versuche auch offen über meine gefühle zu sprechen. aber ich fühle mich so einfach alles andere als verstanden oder dass sie auf mich eingeht. ich dachte, dass das bei einer therapie eben so wäre, dass man über die gefühle und gedanken des patienten spricht. stattdessen starrt sie mich nur an und jedes mal warte ich auf einen satz von ihr. anfangs dachteich sie denkt eben lange nach und analysiert mich und das was ich sage, aber ständig legt sie mir komische worte in den mund.
genauso wo ich letzte stunde bei ihr war.
ich sage, dass ich mich manchmal wie ein kleines kind fühle und denke von anderen nicht für vollgenommen zu werden. und deshalb stets versuche so ernst wie nur möglich zu sein und meine entscheidung zu durchdenken, da man das von einem menschen in meinem alter und gleichaltrigen eben erwartet und dann legt sie mir in den mund, dass ich gesagt hätte, dass sie in meinem alter wäre. ich komme mir da total verarscht vor.

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