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Nie zufrieden

14. Februar 2017 um 22:44

Hallo ihr lieben,
ich habe ein Anliegen, ich Trau mich kaum das zu schreiben und schäme mich, weil ich weiß, wie viele Menschen es gibt, den es nicht Ansatz weise so gut geht aber ich finde einfach keine Lösung.
ich müsste mit meinem Leben total zufrieden sein, ich habe eine tolle Wohnung, auto, ein super Job, verdiene genug, fantastische Freunde, Familie und Kollegen. Ich fliege oft in den Urlaub, kurz gesagt, mein Leben ist fast schon perfekt, auch wenn es nicht immer einfach war und ich für vieles kämpfen und hart arbeiten musste, aber das tun viele & es zeichnet einen selbst ja auch aus.
Das einzige ist, dass ich mich so gut wie nie verliebe und wenn dann in die Falschen & oft auf die Nase fliege. Das macht mich schon unglücklich, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dies der Grund dafür ist, dass ich permanent unzufrieden bin. Ich habe immer das gefühl, mir fehlt etwas. Ich bin einfach nicht glücklich und kann nicht schätzen was ich habe ☹️
Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge (außer ein Psychologen)?
Danke und lg ❤

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15. Februar 2017 um 0:48

Hallo, kann es sein das du schlechte Erfahrungen gemacht hast? Evtl ein Verhalten wieder spiegelst das dir vorgelebt wurde? Ich will dir nicht zu nahe treten, aber man lernt in der Kindheit mit Gefühlen umzugehen! Bist du vielleicht perfektionistisch veranlagt das du nichts zulassen willst würdest was nicht "perfekt" zu dir passt? 

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15. Februar 2017 um 8:59
In Antwort auf lewja

Hallo ihr lieben,
ich habe ein Anliegen, ich Trau mich kaum das zu schreiben und schäme mich, weil ich weiß, wie viele Menschen es gibt, den es nicht Ansatz weise so gut geht aber ich finde einfach keine Lösung.
ich müsste mit meinem Leben total zufrieden sein, ich habe eine tolle Wohnung, auto, ein super Job, verdiene genug, fantastische Freunde, Familie und Kollegen. Ich fliege oft in den Urlaub, kurz gesagt, mein Leben ist fast schon perfekt, auch wenn es nicht immer einfach war und ich für vieles kämpfen und hart arbeiten musste, aber das tun viele & es zeichnet einen selbst ja auch aus.
Das einzige ist, dass ich mich so gut wie nie verliebe und wenn dann in die Falschen & oft auf die Nase fliege. Das macht mich schon unglücklich, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dies der Grund dafür ist, dass ich permanent unzufrieden bin. Ich habe immer das gefühl, mir fehlt etwas. Ich bin einfach nicht glücklich und kann nicht schätzen was ich habe ☹️
Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge (außer ein Psychologen)? 
Danke und lg ❤

weißt Du denn, was Dir fehlt, wenn Du immer das Gefühl hast, Dir fehlt "etwas"?

Die nächsten beiden Punkte, die mir spontan einfallen sind Wahrnehmung und persönliche Sicht.
Glück & Zufriedenheit hängt nicht unbedingt davon ab, was man hat - oder auch nicht.
Was man gern hätte / braucht, ist unterschiedlich. Ist das, was Du hast, auch das richtige für Dich?

Du hast Dir "alles hart erarbeitet" - könnte sein, dass irgendwo tief in Dir die Angst steckt, auch alles wieder zu verlieren? Oder Du machst Dir selbst Druck durch Deine Erwartung, wie Du jetzt zu funktionieren hättest?

Unser menschliches Hirn ist ein wunderliches Ding. Fängt mit der Wahrnehmung an. Wir erleben eigentlich jeden Tag viele kleine Wunder. Von einer schönen Blume am Wegesrand über einen herrlichen Sonnenaufgang bis zum Biß in einen leckeren saftigen Apfel - und das meiste davon nehmen wir noch nicht einmal bewußt zur Kenntnis. So etwas kann man aber trainieren.
Dann haben wir noch das viel zitierte "Belohnungszentrum" - das ist das, was unsere Seele streichelt, uns innerlich zum schnurren bringt. - aber das will gefüttert sein. Und mit dem Füttern ist das so eine Sache hin. Es hilft nicht wirklich, dass alle Belohnungen da sind, noch nicht mal, dass sie reingestopft werden. Okay, bei manchen schon, aber eben nicht immer. Bei denen, wo es nicht hilft, kann man tricksen, indem man das Füttern ganz bewußt macht.
Sich selbst sagt: Habe ich mir verdient, gönne ich mir jetzt. Nicht mit der Flugreise für den Urlaub, sondern vor allem mit kleinen, alltäglichen Dingen. Du hast im Job ein Aufgabe abgeschlossen? Auch nur eine kleine, die Dich nur 1h Zeit gekostet hat, die Du dafür aber nicht wirklich magst? Dann gönn Dir eine kleine Pause mit einem Kaffee (oder Tee oder was auch immer Du magst). Nicht den Kaffee nebenbei schlürfen und weiter arbeiten, mach eine Pause. Nur 10 min. GENIESSE Deinen Kaffee und sonne Dich wohlig in dem Gefühl, dass Deine Aufgabe erledigt ist. Geh nicht einfach darüber hinweg und mach mit der nächsten Aufgabe weiter, zelebriere das. Ganz bewusst.
Solche kleinen Dinge, regelmässig und gern genossen, schaffen Zufriedenheit.

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15. Februar 2017 um 14:20
In Antwort auf herzlich80

Hallo, kann es sein das du schlechte Erfahrungen gemacht hast? Evtl ein Verhalten wieder spiegelst das dir vorgelebt wurde? Ich will dir nicht zu nahe treten, aber man lernt in der Kindheit mit Gefühlen umzugehen! Bist du vielleicht perfektionistisch veranlagt das du nichts zulassen willst würdest was nicht "perfekt" zu dir passt? 

Hallo herzlich

ja das trifft es ganz gut, viel Gefühl oder darüber reden etc. gab es in meiner Kindheit nicht viel. Und was den Perfektionismus angeht, absolut! Ich kann mir auch selten Schwäche oder Fehler eingestehen... ich suche immer das besondere(perfekte)... du scheinst genau zu verstehen was mein Text wohl ausdrückt.. hast du ein Rat?
vielen Dank ❤

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15. Februar 2017 um 14:23
In Antwort auf avarrassterne1

weißt Du denn, was Dir fehlt, wenn Du immer das Gefühl hast, Dir fehlt "etwas"?

Die nächsten beiden Punkte, die mir spontan einfallen sind Wahrnehmung und persönliche Sicht.
Glück & Zufriedenheit hängt nicht unbedingt davon ab, was man hat - oder auch nicht.
Was man gern hätte / braucht, ist unterschiedlich. Ist das, was Du hast, auch das richtige für Dich?

Du hast Dir "alles hart erarbeitet" - könnte sein, dass irgendwo tief in Dir die Angst steckt, auch alles wieder zu verlieren? Oder Du machst Dir selbst Druck durch Deine Erwartung, wie Du jetzt zu funktionieren hättest?

Unser menschliches Hirn ist ein wunderliches Ding. Fängt mit der Wahrnehmung an. Wir erleben eigentlich jeden Tag viele kleine Wunder. Von einer schönen Blume am Wegesrand über einen herrlichen Sonnenaufgang bis zum Biß in einen leckeren saftigen Apfel - und das meiste davon nehmen wir noch nicht einmal bewußt zur Kenntnis. So etwas kann man aber trainieren.
Dann haben wir noch das viel zitierte "Belohnungszentrum" - das ist das, was unsere Seele streichelt, uns innerlich zum schnurren bringt. - aber das will gefüttert sein. Und mit dem Füttern ist das so eine Sache hin. Es hilft nicht wirklich, dass alle Belohnungen da sind, noch nicht mal, dass sie reingestopft werden. Okay, bei manchen schon, aber eben nicht immer. Bei denen, wo es nicht hilft, kann man tricksen, indem man das Füttern ganz bewußt macht.
Sich selbst sagt: Habe ich mir verdient, gönne ich mir jetzt. Nicht mit der Flugreise für den Urlaub, sondern vor allem mit kleinen, alltäglichen Dingen. Du hast im Job ein Aufgabe abgeschlossen? Auch nur eine kleine, die Dich nur 1h Zeit gekostet hat, die Du dafür aber nicht wirklich magst? Dann gönn Dir eine kleine Pause mit einem Kaffee (oder Tee oder was auch immer Du magst). Nicht den Kaffee nebenbei schlürfen und weiter arbeiten, mach eine Pause. Nur 10 min. GENIESSE Deinen Kaffee und sonne Dich wohlig in dem Gefühl, dass Deine Aufgabe erledigt ist. Geh nicht einfach darüber hinweg und mach mit der nächsten Aufgabe weiter, zelebriere das. Ganz bewusst.
Solche kleinen Dinge, regelmässig und gern genossen, schaffen Zufriedenheit.

Hallo ava
vielen lieben Dank für diesen langen Text und Ratschlag. Leider trifft es das nicht, mein Leben ist so wie ich es mir vorgestellt habe, abgesehen von einer Beziehung.. aber das Grundproblem, dass ich nie zufrieden bin, bleibt dann auch da bestehen. Ich genieße die kleinen und auch großen Dinge im Leben sehr & weiß es auch an zu wenden. Nur erfüllt es mich nicht mehr wie früher. Trotzdem werde ich mir das wieder vor Augen führen, gut mal erinnert zu werden! 
Lg ❤

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15. Februar 2017 um 14:53
In Antwort auf lewja

Hallo ihr lieben,
ich habe ein Anliegen, ich Trau mich kaum das zu schreiben und schäme mich, weil ich weiß, wie viele Menschen es gibt, den es nicht Ansatz weise so gut geht aber ich finde einfach keine Lösung.
ich müsste mit meinem Leben total zufrieden sein, ich habe eine tolle Wohnung, auto, ein super Job, verdiene genug, fantastische Freunde, Familie und Kollegen. Ich fliege oft in den Urlaub, kurz gesagt, mein Leben ist fast schon perfekt, auch wenn es nicht immer einfach war und ich für vieles kämpfen und hart arbeiten musste, aber das tun viele & es zeichnet einen selbst ja auch aus.
Das einzige ist, dass ich mich so gut wie nie verliebe und wenn dann in die Falschen & oft auf die Nase fliege. Das macht mich schon unglücklich, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dies der Grund dafür ist, dass ich permanent unzufrieden bin. Ich habe immer das gefühl, mir fehlt etwas. Ich bin einfach nicht glücklich und kann nicht schätzen was ich habe ☹️
Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge (außer ein Psychologen)? 
Danke und lg ❤

First you are,
then you do,
and with that you have.


Wer "you are" oder "you do" als Folge von "you have" sieht, könnte falsch liegen...

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16. Februar 2017 um 9:48
In Antwort auf lewja

Hallo herzlich

ja das trifft es ganz gut, viel Gefühl oder darüber reden etc. gab es in meiner Kindheit nicht viel. Und was den Perfektionismus angeht, absolut! Ich kann mir auch selten Schwäche oder Fehler eingestehen... ich suche immer das besondere(perfekte)... du scheinst genau zu verstehen was mein Text wohl ausdrückt.. hast du ein Rat?
vielen Dank ❤

Hallo lewja,  

Ich denke es ist nicht einfach aus seiner Haut raus zu kommen. Wenn du das in deiner Kindheit so vorgelebt vermittelt bekommen hast, wirst du das so fort setzen. Ich gehe davon aus, nichts negatives nach aussen zu tragen.......immer den Schein zu wahren, alles is "perfekt" und auch nicht darüber zu reden........es könnte ja jmd ein falsches Bild bekommen......wird in etwa deine ersten Jahre geprägt haben!? Bestimmte verhaltensmuster führt man fort egal wie man sich dagegen streubt. Du lerntest in der kindheit mit Gefühlen umzugehen und diese setzt du anscheinend in gewisser Weise für dich fort. Es ist denk ich nicht einfach da raus zu kommen. Du wirst immer das Gefühl haben, das es nicht perfekt ist. Weil du allen zeigen willst, wie toll alles in deinem Leben ist......aber für dich nie toll genug. Lass dich fallen. Erkenne das keiner perfekt ist......und das "Fehler" menschlich sind. Sei zufrieden mit dem was du hast. Ich weiß es wird dir nichts bringen, weil du es anders gelernt hast. Wenn selten/nie über Gefühle geredet wurden, kannst du sicher schwer damit umgehen. Macht es dich glücklich wenn du etwas erreichst? Eher nur kurz oder gar nicht!? Ich kann dir leider nicht wirklich helfen. Sorry. 

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16. Februar 2017 um 10:10
In Antwort auf herzlich80

Hallo lewja,  

Ich denke es ist nicht einfach aus seiner Haut raus zu kommen. Wenn du das in deiner Kindheit so vorgelebt vermittelt bekommen hast, wirst du das so fort setzen. Ich gehe davon aus, nichts negatives nach aussen zu tragen.......immer den Schein zu wahren, alles is "perfekt" und auch nicht darüber zu reden........es könnte ja jmd ein falsches Bild bekommen......wird in etwa deine ersten Jahre geprägt haben!? Bestimmte verhaltensmuster führt man fort egal wie man sich dagegen streubt. Du lerntest in der kindheit mit Gefühlen umzugehen und diese setzt du anscheinend in gewisser Weise für dich fort. Es ist denk ich nicht einfach da raus zu kommen. Du wirst immer das Gefühl haben, das es nicht perfekt ist. Weil du allen zeigen willst, wie toll alles in deinem Leben ist......aber für dich nie toll genug. Lass dich fallen. Erkenne das keiner perfekt ist......und das "Fehler" menschlich sind. Sei zufrieden mit dem was du hast. Ich weiß es wird dir nichts bringen, weil du es anders gelernt hast. Wenn selten/nie über Gefühle geredet wurden, kannst du sicher schwer damit umgehen. Macht es dich glücklich wenn du etwas erreichst? Eher nur kurz oder gar nicht!? Ich kann dir leider nicht wirklich helfen. Sorry. 

das ist faszinierend...
Meine Kindheit lang habe ich das auch so vorgelebt bekommen - aber mich genau in die andere Richtung entwickelt. Aber wirklich exakt um 180° gedreht.
Mir ist eher viel zu egal, was wer-auch-immer für ein Bild von mir hat und perfekt - bin ich nicht, will ich auch nicht sein. Auch nicht nah dran. Irgendwem etwas zeigen wollen? Nein, kein Interesse.
Also im Sinne von Ehrgeiz, dass ich mir zeigen will, dass ich kniffelige Aufgaben lösen kann, dass ich Dinge zu Ende bringe, die mir schwer fallen - und dann auch stolz darauf bin, aber so dass ich anderen zeigen will, wie toll mein Lenen ist? Ganz und gar nicht. Ismirsoegal... Sehr viel mehr egal, als es eigentlich sein sollte, fürchte ich.

Wäre die spannende Frage, warum die gleiche Ausgangslage bei Dir genau den gegenteiligen Effekt hatte, wie bei mir.

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16. Februar 2017 um 10:30
In Antwort auf avarrassterne1

das ist faszinierend...
Meine Kindheit lang habe ich das auch so vorgelebt bekommen - aber mich genau in die andere Richtung entwickelt. Aber wirklich exakt um 180° gedreht.
Mir ist eher viel zu egal, was wer-auch-immer für ein Bild von mir hat und perfekt - bin ich nicht, will ich auch nicht sein. Auch nicht nah dran. Irgendwem etwas zeigen wollen? Nein, kein Interesse.
Also im Sinne von Ehrgeiz, dass ich mir zeigen will, dass ich kniffelige Aufgaben lösen kann, dass ich Dinge zu Ende bringe, die mir schwer fallen - und dann auch stolz darauf bin, aber so dass ich anderen zeigen will, wie toll mein Lenen ist? Ganz und gar nicht. Ismirsoegal... Sehr viel mehr egal, als es eigentlich sein sollte, fürchte ich.

Wäre die spannende Frage, warum die gleiche Ausgangslage bei Dir genau den gegenteiligen Effekt hatte, wie bei mir.

Es gibt Menschen die machen genau das Gegenteil von dem was sie erlernt haben und es gibt die die genau das "erlernte" Muster fortsetzen auch wenn sie es nicht leiden konnten. Ich denk das ganze ist nicht so einfach. Da das leben erfahrungen der eigene charakter stärke usw das ganze noch festigen oder nicht

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16. Februar 2017 um 11:31
In Antwort auf herzlich80

Es gibt Menschen die machen genau das Gegenteil von dem was sie erlernt haben und es gibt die die genau das "erlernte" Muster fortsetzen auch wenn sie es nicht leiden konnten. Ich denk das ganze ist nicht so einfach. Da das leben erfahrungen der eigene charakter stärke usw das ganze noch festigen oder nicht

also ist Deine und meine Grundpersönlichkeit so anders, dass sich der Effekt umgekehrt hat, meinst Du?
Mag wohl sein, meine Schwester ist da im Grunde, wie meine Eltern geworden - und so, wie Du es beschreibst. Doch sie und ich sind als Menschen so grundsätzlich verschieden - da würde ich auch schon "gegensätzlich" sagen. Aber das "gegensätzliche" manifestiert sich genau an diesen Punkten: Welchen Stellenwert hat die Meinung anderer...

Wobei ich dazu sagen muss: Umgang mit Fehlern habe ich auch erst als Erwachsene gelernt. Beruflich inzwischen gar kein Thema mehr, privat in einigen wenigen ganz bestimmten Punkten... zum Verzweifeln
Selbstbewußtsein ist auch etwas, was ich als Teenager erst radikal geändert habe. Inzwischen völlig ok aber da hängt auch sehr viel an der Frage, wie viel Gewicht man der Meinung anderer über sich gibt.

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2. März 2017 um 20:42

Hallo ihr loeben
leider bin ich erst jetzt dazu gekommen zu lesen und antworte jedoch promt
es ist nicht so, dass mir die Meinug anderer so wichtig wäre, ich lebe stets auch nach dem Motto, ich bin wie ich bin, komm mit klar oder nicht. Natürlich nehme ich Kritik etc. entgegen und arbeite an mir, aber halt nicht von jedem x beliebigen!
es geht darum, dass nur ich selbst, und ich halte viel von mir selbst, was auch ok ist und für ein gesundes Bewusstsein zeugt, nicht zufrieden zu stellen bin. Ich rede hier auch nur vom rein privaten, beruflich ist alles tippi toppi  
aber es ist Ebend so, wie herzlich auch schon sagt, schwer aus einer Kiste zu kommen, in der man lange drin war. Das ich oft unzufrieden bin, liegt an meiner Einstellung und nicht an anderen. Auch wenn ich mit mir zu Frieden bin als Mensch, bin ich es selten mit dem Umständen. Ich übe immer das positive zu sehen.. aber genau wie du sagst herzlich, wenn mich etwas befriedigt, dann nur kurz ..
aber dennoch hilft mir dein / euer Beitrag, die Sichtweise objektiv zu steuern und los lassen zu müssen, offensichtlich ..
vielen Dank 😊

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3. März 2017 um 10:45

Dass du nicht konkret etwas an deiner Person auszusetzen hast, sagt aber nicht allzuviel aus. Du willst dich vor den Vorwurf schützen, "schuld" zu sein, dich nicht glücklich machen zu können. In unserer Gesellschaft verwechseln wir andauernd Schuld mit Verantwortung. 
Wozu immer das Positive sehen wollen? Was soll das bringen? Lass lieber deiner Phantasie freien Lauf, was du dir entweder wünschst oder was sonstwie interessant sein könnte. Oder eben, was total unangenehm ist - Ängste sind manchmal so schlimm, dass man sie gar nicht spüren will, und dann sind sie scheinbar gar nicht existent. 

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